LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin
1|2|3|4|5|6 Auf einer Seite lesen

1.9.2012

Thomson Reuters Corporation

Umsatz 2011: $ 13,807 Mrd. (€ 9,919 Mrd.)

Das kanadisch-britische Medienunternehmen ging 2007/2008 aus einer Fusion des Informationsdienstleisters Thomson mit der traditionsreichen britischen Nachrichtenagentur Reuters hervor.
Das Logo von Thomson Reuters in Boston.Informationsdienstleistungen und Nachrichtenagenturgeschäft - das sind die zentralen Produktbereiche der Thomson Reuters Corporation. (© AP)

Überblick


Das kanadisch-britische Medienunternehmen ging 2007/2008 aus einer Fusion des Informationsdienstleisters Thomson mit der traditionsreichen britischen Nachrichtenagentur Reuters hervor. Es entstand der weltweit größte Anbieter von spezialisierten Kommunikationsdiensten. Sein Angebot richtet sich zum einen – wie beim Hauptkonkurrenten Bloomberg – an Geschäftskunden aus Wirtschaft und Finanzindustrie. Zum anderen ist das klassische Nachrichtenagenturgeschäft ein wichtiger Pfeiler des Unternehmens. Die Aktie von Thomson Reuters wird an den Börsen von New York und Toronto gehandelt. Der Hauptsitz befindet sich in New York.

Basisdaten

Hauptsitz - The Thomson Corporation:
3 Times Square, NY 10036
Tel: +1 646.223.4000
www.thomson.com

Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. – 31.12.
Gründungsjahr: 1934 (Roy Thomson erwirbt seine erste Zeitung); 1989 (Fusion von Thomson Newspapers und International Thomson); 2007 (Thomson-Reuters soll durch Fusion entstehen)


Geschäftsführung

Geschäftsführung Geschäftsführung:
  • James C. Smith – President & Chief Executive Officer
  • Stephen Adler – Editor-in-Chief of Reuters News and Executive Vice President News
  • Stephane Bello - Chief Financial Officer
  • David W. Craig - President, Financial & Risk
  • Robert D. Daleo – Vice Chairman
  • Chris Kirabarian - President, Intellectual Propert & Science
  • Brian Pecarelli - President, Tax & Accounting
  • James Powell – Chief Technology Officer
  • Shanke Ramamurthy - President, Global Growth & Operations
  • Deidre Stanley – General Counsel
  • Michael Suchsland - President, Legal
  • Susan Taylor Martin, President, Reuters Media
  • Peter Warwick, Chief People Officer
Board of Directors:
  • David Thomson (Chairman), Thomson Reuters
  • W. Geoffrey Beattie (Deputy Chairman), Thomson Reuters
  • James C. Smith, Thomson Reuters
  • Manvinder S. Banga, Clayton Dubilier & Rice, LLC
  • Mary Cirillo, Thomson Reuters
  • Steven A. Denning, General Atlantic LLC
  • Lawton Fitt, Thomson Reuters
  • Roger L. Martin, Rotman School of Management, University of Toronto
  • Sir Deryck Maughan, Kohlberg Kravis Roberts & Co.
  • Ken Olisa, Thomson Reuters
  • Vance K. Opperman, Key Investment, Inc.
  • John M. Thompson, Thomson Reuters
  • Peter J. Thomson, The Woodbridge Company
  • Wulf von Schimmelmann, Thomson Reuters

Geschichte und Profil

Thomson Reuters ist 2007 aus der Fusion des kanadischen Medienunternehmens Thomson mit der 1851 gegründeten britischen Nachrichtenagentur Reuters hervorgegangen.



Der Grundstein für das Unternehmen Thomson war 1934 gelegt worden: Der Kanadier Roy Thomson (1894–1976) erwarb mit der “Timmins Press” aus Ontario seine erste Zeitung. In den folgenden Jahrzehnten baute Thomson das größte Zeitungsimperium Kanadas auf. In den 50er Jahren begann er, sich im Ausland nach Betätigungsfeldern umzusehen, und wurde in Großbritannien, seiner neuen Wahlheimat, fündig. 1959 erwarb er den Zeitungsverlag Kemsley Group, zu der die einflussreiche Regionalzeitung „The Scotsman“ gehörte. 1967 folgte die Akquise des Kronjuwels der britischen Zeitungslandschaft, der Londoner Tageszeitung „The Times“. Die 70er Jahre waren von einem Ausflug des Unternehmens ins Ölbusiness geprägt. Thomson beteiligte sich an der Erschließung eines Ölfelds in der Nordsee. Zu dieser Zeit übernahm auch Thomson-Sohn Kenneth (1923–2006) die Leitung der Gesellschaft. Zu Beginn der 80er Jahre wandte man sich schließlich dem Segment des Informationshandels zu und baute die Aktivitäten in den folgenden Jahren durch Zukäufe kontinuierlich aus. Durch den Erwerb von Anbietern spezialisierter Informationen in den Bereichen Recht, Gesundheit, Wissenschaft und Finanzen sowie von Datenbank-Firmen entstand sukzessive ein neues Firmenprofil. Das Engagement bei verschiedenen britischen Zeitungen wurde 1995 beendet. Die „Times“, war bereits 1981 an Murdochs News International Ltd. verkauft worden.

Den Umbau - weg von Print hin zu elektronischen Informationsdiensten und Datenbanksystemen - setzte ab 1997 CEO Richard Harrington fort, der bereits seit 1982 für Thomson gearbeitet hatte. Ziel war ein schlankes und fokussiertes Unternehmen. Auch wurden Sparten abgestoßen, die nicht mehr ins Konzept passten. Paradebeispiel ist der Verkauf der Tourismussparte Thomson Travel im Jahr 1998. Innerhalb von sechs Jahren verkaufte Harrington 130 Zeitungen und über 60 Tochterfirmen. Da die meisten Tochterfirmen in den damaligen Spitzenzeiten des New-Economy-Booms hoch profitabel arbeiteten, war die Liquidität des Konzerns nach den Verkäufen äußerst hoch. Die Erlöse wurden zunächst zur Akquise von über 200 Spezialinformationsfirmen aus den Bereichen Recht, Steuern und Buchführung, Bildung, Finanzen, Wissenschaft und Gesundheitswesen genutzt. 2007 legte Thomson schließlich ein Übernahmeangebot für die Nachrichtenagentur Reuters in Höhe von 17,6 Milliarden Dollar (ca. 13 Milliarden Euro) vor. 


Fusionspartner Reuters war über 80 Jahre vor Gründung der Thomson Corporation entstanden und blickte auf eine traditionsreiche Vergangenheit als eine der wichtigsten Nachrichtenagenturen der Welt zurück. Allerdings wurden zum Zeitpunkt der Fusion kaum mehr zehn Prozent des Umsatzes mit klassischen Nachrichten generiert. Institutionelle Kunden aus dem Finanzsektor, die über spezielle Terminals mit Finanzdaten beliefert werden, machten den Großteil des Geschäfts aus.

Reuters’ Historie hatte kurios begonnen: Der Deutsche Paul Julius Reuter (1816-1899) nutzte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Lücke im Telegrafennetz zwischen Aachen und Brüssel, um mit Hilfe von Brieftauben Informationen zu versenden. Als die Telegrafenleitung fertig gestellt worden war, eröffnete Reuter 1851 ein Büro in London und betrieb seinen Informationshandel von dort aus über das Calais-Dover-Unterseekabel. In den folgenden Jahrzehnten expandierte Reuters und belieferte britische Zeitungen mit Nachrichten. Zunächst aus Büros in ganz Europa, später aus aller Welt. So wurde 1872 ein Büro in Japan eingeweiht, nachdem die Öffnung des Landes erzwungen worden war. Während der beiden Weltkriege wurden die Reuters–Berichte von der britischen Regierung zensiert, woraufhin die Eigentümer 1941 den Reuters–Trust konstituieren. Dieser sollte die Unabhängigkeit der Agentur sicherstellen. Die Grundsätze des Trusts untersagten Beteiligungen von über 15 Prozent. Außerdem hielt die Reuters Founders Share Company Ltd. seit dem Börsengang von 1984 eine „Goldene Aktie“, mit der ein Vetorecht bei Entscheidungen der Hauptversammlung verbunden war. Mit diesen Prinzipien sollte die Überparteilichkeit und Unabhängigkeit von Reuters gesichert werden. Reuters konnte seine Position auf dem internationalen Nachrichtenmarkt in der Vergangenheit auch durch eine frühe Adaption neuer Technologien ausbauen. Ab 1923 erfolgte die Nachrichtenübermittlung per Funk, ab 1961 per Satellit und ab 1971 per Computerverbindung. In den 90er Jahren expandierte Reuters stark – eine Strategie, die nach Ende des dot.com-Booms zu Beginn des neuen Jahrhunderts Probleme verursachte. Das Angebot war zu unübersichtlich geworden; die Kunden kündigten reihenweise die als unflexibel geltenden Reuters-Terminals. Vor diesem Hintergrund übernahm 2001 Tom Glocer (Jahrgang 1959) den Chefposten von Peter Job. Zu diesem Zeitpunkt erwirtschaftete das Unternehmen zwar Gewinne, verlor jedoch zunehmend Marktanteile an Wettbewerber Bloomberg. Die Marke Reuters war zudem in den Vereinigten Staaten wenig bekannt und das Unternehmen rutschte kurz darauf zum ersten Mal seit dem Börsengang 1984 in die Verlustzone. In der Folgezeit konnte sich Glocer als harter Sanierer profilieren.

Die Fusion von Reuters und Thomson Corporation zum weltweit größten Informationsdienstleister ging im Frühjahr 2008 über die Bühne, nachdem zwei außerordentliche Hauptversammlungen der Aktionäre in Kanada und London ihren Segen erteilt hatten. Bis 2011 stand Ex-Reuters-CEO Tom Glocer bis 2011 an der Spitze von Thomson Reuters. Thomson-Manager Harrington wechselte zur Reuters Foundation.

Der Zusammenschluss der zwei Unternehmen war aus wettbewerbsrechtlicher Sicht nicht unumstritten: Der neue Konzern werde zusammen mit Bloomberg zwei Drittel des Marktes kontrollieren, so das Argument, es entstehe ein Duopol. Überraschenderweise fiel die seit Oktober 2007 laufende Prüfung durch die EU-Kommission als zuständige Kartellbehörde für Europa trotz solcher "erheblicher Bedenken" jedoch milde aus. Den beiden beteiligten Unternehmen gelang es, den Großteil der Vorbehalte zu zerstreuen.

Wesentliches Zugeständnis des neuen Konzerns war der Verkauf diverser Datenbanken an Mitbewerber. Thomson hat sich verpflichtet, eine Kopie seiner Thomson Fundamentals (Worldscope) Datenbank zu verkaufen. Reuters muss analog jeweils Kopien der Datenbanken Reuters Estimates, Reuters Aftermarket Research und Reuters Economics (EcoWin) auf dem Markt anbieten.

Sowohl die Europäische Kommission als auch das zuständige US-Justizministerium und das Canadian Competition Bureau erteilten im Februar 2008 eine vorläufige, mit Auflagen bewehrte Genehmigung.

Im Zuge des Zusammenschlusses ist die Familie Thomson über ihren Investmentarm Woodbridge im Besitz von 53% der Aktien. Dies hatte eine Änderung der Reuters–Grundsätze erforderlich gemacht, da diese bis dahin einzelnen Reuters–Aktionären einen maximalen Anteil von 15% der emittierten Aktien gestatteten. Im Gegenzug für die Satzungsänderung gelten die Unabhängigkeitsprinzipien des Reuters Trusts (heute: Thomson Reuters Trust) nun für das gesamte neue Unternehmen.

Die aus der Reuters Founders Share Company hervorgegangene Thomson Reuters Founders Share Company, die über die Einhaltung der Prinzipien des Trusts zur Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens wacht, verfügt mittels der so genannten „Goldene Aktie“ wie ihre Vorgängerin über ein Vetorecht bei Übernahmeversuchen. Die Einhaltung der Trust–Prinzipien wie etwa Überparteilichkeit, Integrität, Unabhängigkeit und Freiheit wird von einem Direktorengremium wahrgenommen, dem zwischen 14 und 18 Honoratioren angehören.

Management

James Smith hat den Chefposten am 1. Januar 2012 von Tom Glocer übernommen. Er blickt auf eine lange Karriere bei Thomson zurück. 1987 begann er bei der Thomson Newspaper Group und leitete dort unter anderem die US-Geschäfte. 2001 wurde er zum Executive Vice President der Thomson Corporation befördert. Vor seinem Wechsel an die Konzernspitze war er Chief Operating Officer und Leiter der "Professional Division".

Geschäftsfelder

Die Geschäftsbereiche sind zwei übergeordneten Abteilungen zugeordnet: "Professional" und "Markets". Organisatorisch sind diese wiederum in sechs Sparten gegliedert: "Sales & Trading", "Enterprise", "Legal", "Healthcare & Science", "Investment & Advisory", "Tax & Accounting" sowie "Media".

Die Produktpalette der fünf Thomson-Angebotsbereiche wurde im Zuge der Fusion um das Ressort Medien erweitert. Damit bestehen die Bereiche:

Finanzen: Produkte aus dem Bereich Finanzen umfassen Informationsangebote für Investoren mit aufbereiteten Wirtschafts- und Finanzdaten aus aller Welt.

Recht: Dieser Bereich bietet eine große Bandbreite an Dienstleistungen wie Datenbanken und Softwarelösungen für den juristischen Bereich, etwa für Kanzleien, Rechtsabteilungen in Unternehmen sowie für Verwaltung, Fachbibliotheken und Institute.

Gesundheitswesen: Der Bereich "Healthcare" bietet Datenbanken und Software für Krankenhäuser, Klinikverwaltungen sowie für die Pharma- und Biotechnologiebranche an.

Wissenschaft: Die Produkte der Abteilung "Science" versorgen staatliche, private und universitäre Forschungsinstitute mit Berichten über aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Wissenschaftsfeld, beispielsweise durch Zeitschriftendatenbanken.

Steuern und Buchführung: Der Bereich "Tax & Accounting" ist ein Anbieter von technologischen Produkten und Informationsdiensten, der sich an Beschäftigte im Steuer- und Buchführungsbereich richtet. Softwarelösungen und Informationsdienste werden Buchführungsagenturen, Kanzleien, Banken und Verwaltung angeboten.

Medien: Im Bereich "Media" ist die Reuters Nachrichtenagentur angesiedelt. Reuters-Dienste umfassen Nachrichtenticker, Videos, Bilder, Grafiken sowie speziell für Online-Medien aufbereitete Angebote. Finanznachrichten bilden eine eigene Sparte.

Aktuelle Entwicklungen

Im Aprli 2012 gab Thomson Reuters den Verkauf seiner Gesundheitssparte für 1,25 Milliarden US-Dollar an eine Tochter des Finanzinvestors Veritas Capital bekannt.

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2011 hatte die Thomson-Reuters-Abteilung vorübergehend zum Verkauf gestanden. Ende Dezember des Jahres entschied sich die Firmenleitung jedoch zu einem Stopp des Angebots und begründete den Schritt mit mangelnder Aussicht auf einen zufriedenstellenden Erlös.

Seit Januar 2011 steht James C. Smith an der Spitze von Thomson Reuters, nachdem das Unternehmen in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 mit der schwersten Krise der jüngeren Unternehmensgeschichte konfrontiert gewesen war. In ihrem Verlauf kam es zu weit reichenden Umstrukturierungen und personellen Änderungen im Management. Allen voran musste CEO Tom Glocer seinen Hut nehmen.

Kurz vor seinem Abtritt hatte Glocer die Fusion der beiden Unternehmensteile “Professional Division” und “Markets Division” bekannt gegeben. Die Geschäfte in den beiden Abteilungen hatten sich zuletzt stark unterschiedlich entwickelt: Die "Professional"-Sparte, die vor der Fusion im wesentlichen zur Thomson Corporation gehörte, sorgte für starkte Umsätze während “Markets” wiederholt schwache Ergebnisse lieferte.

Grund dafür waren Schwierigkeiten bei der Einführung eines neuen zentralen Produkts: Eikon. Die Informationsplattform sollte den Konkurrenzdruck auf Bloomberg erhöhen, wurde von den Kunden jedoch schlechter als erwartet angenommen. Bis Ende Oktober 2011 sind ca. 32.000 Terminals verkauft worden.
Im Juli 2011 hatte überraschend Devin Wenig das Handtuch geworfen, bis dato Leiter der Markets Division und damit verantwortlich für Eikon. Fünf weitere Mitarbeiter seines Teams verließen mit ihm das Unternehemen. (Wenig wurde laut einem Bericht des Wall Street Journals mit 19,9 Millionen US-Dollar abgefunden. Er trat kurze Zeit nach seiner Entlassung bei Thomson Reuters eine Stelle im Management des Online-Auktionshauses Ebay an.) Tom Glocer hatte die Leitung der Sparte daraufhin persönlich übernommen. Wenig und sein Team hatten mehr als drei Jahre an Eikon gearbeitet. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung hatte er Anfang 2011 erklärt, das Produkt sei Kernbestandteil der Innovationsagenda von Thomson Reuters und für den Großteil der Ausgaben des Unternehmens in Milliardenhöhe verantwortlich.

Links

1|2|3|4|5|6 Auf einer Seite lesen

Dossier

Medienpolitik

Die neuen technischen und inhaltlichen Entwicklungen der digitalen Medien sind eine Herausforderung für Medienmacher, Publikum und Politik. Journalisten müssen beispielsweise immer mehr Informationskanäle beobachten und große Mengen an Daten auswerten. Für die Bürger können die Veränderungen in der Medienlandschaft zu einer stärkeren (politischen) Beteiligung führen und Medien werden genutzt, um für politische Belange Aufmerksamkeit zu erzeugen. Neue Entwicklungen wie soziale Medien oder das Internet der Dinge werden bezüglich des Daten- und Verbraucherschutzes kontrovers diskutiert. Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

Mehr lesen

Dossier

Deutsche Fernsehgeschichte in Ost und West

Hier der "Tatort", dort der "Polizeiruf", hier die "Tagesschau, dort die "Aktuelle Kamera": Diese Sendungstitel stehen für TV-Ikonen in Ost und West. Welche Brüche und Gemeinsamkeiten zeichnet die Fernsehgeschichte im geteilten Deutschland aus? Was hat sich seit der Wende verändert?

Mehr lesen