LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin

1.9.2012

The McGraw-Hill Comp. Inc.

Umsatz 2011: $ 6,246 Mrd. (€ 4,487 Mrd.)

Management

Nach dem Tod von Harold W. McGraw Jr. im Frühjahr 2010, der das Familienunternehmen in den 70er und 80er Jahren zu einem millionenschweren Medienkonzern ausbaute, übernahm dessen Sohn Harold W. McGraw III die Leitung des Unternehmens als neuer Chairman, Präsident und Chief Executive Officer (CEO). McGraw III begann seine Karriere bei McGraw-Hill in den 1980er Jahren und übernahm eine Reihe von Positionen mit zunehmender Verantwortung, unter anderem die des Präsidenten der McGraw-Hill Publications Company und die des Präsidenten der McGraw-Hill Financial Services Company. Im Jahr 1993 wurde er neuer Chief Operating Officer (COO), im Jahr 1998 dann CEO und 1999 schließlich Chairman des Konzerns. Außerdem ist McGraw III seit 1987 Mitglied des Verwaltungsrats (Boards of Directors).

In seiner Zeit als CEO und Chairman des Unternehmens musste McGraw III einige schwierige Entscheidungen treffen. Neben dem Verkauf des Zeitschriftenflaggschiffs BusinessWeek, befindet sich das Unternehmen unter seiner Führung in einer Phase der kompletten Umstrukturierung. McGraw-Hill gab im Herbst 2011 bekannt, dass die beiden Sparten Financial Services und Education getrennt werden, um in Zukunft unabhängig von einander agieren zu können, nachdem der Druck der Aktionärsversammlung auf die Führungsriege immer stärker wurde. Die Aktionäre erhoffen sich neben einer Steigerung des Unternehmenswertes dabei, dass das Flaggschiff des Financial Service Bereich – die Ratingagentur Standard & Poor´s – in Zukunft unabhängiger bei der Ratingvergabe agieren könne und somit der Druck von der durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise gebeutelten Bildungsspalte genommen werde. Außerdem wurde im Jahr 2011 ein Aktienrückkaufprogramm von rund 50 Millionen Dollar ins Leben gerufen, mit dem Ziel bestehende Aktienbestände aufwerten zu können.


Dossier

Medienpolitik

Die neuen technischen und inhaltlichen Entwicklungen der digitalen Medien sind eine Herausforderung für Medienmacher, Publikum und Politik. Journalisten müssen beispielsweise immer mehr Informationskanäle beobachten und große Mengen an Daten auswerten. Für die Bürger können die Veränderungen in der Medienlandschaft zu einer stärkeren (politischen) Beteiligung führen und Medien werden genutzt, um für politische Belange Aufmerksamkeit zu erzeugen. Neue Entwicklungen wie soziale Medien oder das Internet der Dinge werden bezüglich des Daten- und Verbraucherschutzes kontrovers diskutiert. Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

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