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1.9.2012

The McGraw-Hill Comp. Inc.

Umsatz 2011: $ 6,246 Mrd. (€ 4,487 Mrd.)

Die Geschichte von McGraw-Hill beginnt auf dem Höhepunkt des Eisenbahnzeitalters. 1888 hatte James H. McGraw das "American Journal of Railway Appliances" gekauft und wenig später John A. Hill, damals Redakteur beim "Locomotive Engineer", kennengelernt.
Die Büros von McGraw-Hill Companies in New York.Die New Yorker Zentrale von McGraw-Hill: Zu den Marken des Medienunternehmens gehört auch die Ratingagentur Standard & Poor's. (© AP)

Basisdaten

Hauptsitz:
1221 Ave. of the Americas New York, NY 10020-1095
Tel: 001 (212) 904-2000
Fax: 001 (212) 512 3840
Internet: www.mcgraw-hill.com

Branche: Fachverlage, Finanzdienstleister, TV-Sender, Marketing, Rating-Agenturen
Rechtsform: Aktiengesellschaft
Geschäftsjahr: 01.01. - 31.12.
Gründungsjahr: 1888 (1909)


Geschäftsführung

Geschäftsführung / Vorstand:
  • Harold McGraw III, Chairman, President und CEO
  • Jack F. Callahan Jr., Executive Vice President, CFO
  • John Berisford, Executive Vice President, Human Resources
  • D. Edward (Ted) Smyth, Executive Vice President, Corporate Affairs
  • Kenneth M. Vittor, Executive Vice President und General Counsel (Justiziar)
  • Charles L. Teschner, Jr., Executive Vice President, Global Strategy
  • Douglas Peterson, President, Standard & Poor's
  • Robert J. Bahash, President, McGraw-Hill Education
  • Glenn S. Goldberg, President, Information and Media
  • Lou Eccleston, President, McGraw-Hill Financial
Board of Directors:

  • Pedro Aspe, Evercore Partners
  • Sir Winfried Bischoff, Lloyds Banking Group
  • William D. Green, Accenture
  • Charles E. Haldeman, Jr., Freddie Mac
  • Linda Koch Lorimer, Yale University
  • Harold McGraw III, McGraw-Hill
  • Robert P. McGraw, Averdale Holdings
  • Hilda Ochoa-Brillembourg, Strategic Investment Group
  • Sir Michael Rake, BT Group
  • Edward B. Rust, Jr., State Farm Insurance Companies
  • Kurt L. Schmoke, Howard University School of Law
  • Sidney Taurel, Eli Lilly and Company
  • Richard E. Thornburgh, Corsair Capital LLC
Besitzverhältnisse: Barclays Bank Plc (6,4%), Goldman Sachs Group Inc. (5,73%), Sarofim (4,07%, Rest Streubesitz.

Geschichte und Profil

Die Geschichte von McGraw-Hill beginnt auf dem Höhepunkt des Eisenbahnzeitalters. 1888 hatte James H. McGraw das „American Journal of Railway Appliances“ gekauft und wenig später John A. Hill, damals Redakteur beim „Locomotive Engineer“, kennengelernt. Beide bauten nach und nach eigene Verlage für Ingenieur-Zeitschriften und ein entsprechendes Buchprogramm auf. 1909 legten sie ihre Buchsparten zusammen, nach dem Tod von John A. Hill wurden 1917 auch die anderen Unternehmensbereiche in einer Firma zusammengefasst. McGraw-Hill war geboren. 1929 erfolgte der Börsengang und die Gründung des Wirtschaftsmagazins „Business Week“. Über die Jahre kamen mehr und mehr Fachzeitschriften aus Bereichen wie Industrie, Verkehr oder Gesundheit dazu.

Nach dem 2. Weltkrieg weitete McGraw-Hill vor allem das Lehrbuch-Segment aus. Neben den etablierten Reihen für College-Studenten wurden jetzt auch Schulbücher für Grund- und weiterführende Schulen aus allen Unterrichtsbereichen produziert. 1966 stieg McGraw-Hill mit dem Kauf der Rating-Agentur Standard & Poor’s in den Bereich der Business-Information und Analyse ein.

Peinlich wurde für den Konzern das Jahr 1970. Ein damals unbekannter Autor hatte einem der McGraw-Hill-Buchverlage eine Biographie des angeblich im Sterben liegenden, exzentrisch-zurückgezogen lebenden Milliardärs Howard Hughes angeboten, die sogar von diesem autorisiert sei. Doch das Buch war eine Fälschung, Hughes erschien aus der Versenkung und klagte gegen den Autor, der zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt wurde.

1972 expandierte das Unternehmen erstmals Richtung elektronische Medien und erwarb TV-Stationen u.a. in San Diego, Indianapolis und Denver. Eine schleppende Geschäftsentwicklung insgesamt und dagegen überdurchschnittlich gute Ergebnisse bei Standard & Poor’s führten 1979 zu einem – allerdings erfolglosen – Übernahmeversuch durch American Express. 1980 überstiegen die Umsätze erstmals die Grenze von einer Milliarde US-Dollar. 1995 wurde das Unternehmen in drei Geschäftsbereiche Education, Financial Services und Information & Media Services umstrukturiert, 1996 lag der Umsatz bei über drei Mrd. US-Dollar. Nach einem „familienfremden“ Interregnum von 1988-1998 führt mit Harold McGraw III nun wieder der Nachkomme eines Firmengründers das Verlagsimperium.

Auch an McGraw-Hill ging die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise nicht spurlos vorüber. "An 2008 wird man sich lange als eines der schwierigsten Jahre für unser Land, unsere Wirtschaft – und unser Unternehmen erinnern“, schreibt Harold McGraw III im Anfang 2009 erschienen Jahresbericht: Der Umsatz ging um 6,2 Prozent auf rund 6,36 Milliarden US-Dollar zurück, der Gewinn brach sogar um über ein Fünftel auf nur noch 799,5 Millionen Dollar ein. Auf Fragen, wie McGrawHill in der aktuellen Krise aufgestellt sei, antwortet der Chairman, President und CEO allerdings mit eher schablonenhaften Antworten: Zum einen habe das konservative Wirtschaften und die Restrukturierung des Konzerns McGrawHill vor zu hohen Schulden bewahrt – schließlich wurden allein seit Ende 2007 rund 1650 Stellen weltweit abgebaut. Zum anderen seien die drei Geschäftsfelder Education, Financial Services und Information & Media aller Krisenszenarien zum Trotz gewissermaßen krisenfest: „Schüler und Studenten aller Altergruppen brauchen Wissen – in allen Ländern der Welt“, schreibt Harold McGraw III an seine Aktionäre. Und damit, will der Konzernchef sagen, sei der Bereich Education ja wohl schon mal aus dem Schneider.

Ähnlich simpel argumentiert er bei den Financial Services („Alle Regierungen, Unternehmen und Individuen brauchen Kapital, um Investitionen zu ermöglichen, Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum zu stimulieren.“) und im Informations-Bereich: „Wirtschaftsführer brauchen transparente Informationen, um begründete Entscheidungen zu treffen“. Doch gerade hier sah es auch bei McGrawHill – genauer: vor allem bei der Rating-Agentur Standard & Poor's – ziemlich düster aus. Schließlich waren es die guten S+P-Bewertungen für Subprime Mortgages und ähnliche heute als „Schrottpapiere“ bezeichnete Investment-Varianten, die zum aktuellen Fiasko geführt haben. „Es ist nur ein schwacher Trost, dass beinahe alle Marktteilnehmer – Banken, Rating-Agenturen, Hausbesitzer, Regulierungsbehörden und Investoren – den anhaltenden Verfall des US-Immobilien- und Hypothekenmarktes nicht vorhergesehen haben“, heuchelt der Konzernchef: „Hätten wir – und andere – diese außergewöhnlichen Entwicklungen vorhergesehen, hätten wir ohne Zweifel viele der Ratings, die wir vergeben haben, nicht vergeben.“ Sieh an! Und so ruft nun auch Harold McGraw III nach einem „globalen Regulierungsrahmen“ für die Kapitalmärkte.

Management

Nach dem Tod von Harold W. McGraw Jr. im Frühjahr 2010, der das Familienunternehmen in den 70er und 80er Jahren zu einem millionenschweren Medienkonzern ausbaute, übernahm dessen Sohn Harold W. McGraw III die Leitung des Unternehmens als neuer Chairman, Präsident und Chief Executive Officer (CEO). McGraw III begann seine Karriere bei McGraw-Hill in den 1980er Jahren und übernahm eine Reihe von Positionen mit zunehmender Verantwortung, unter anderem die des Präsidenten der McGraw-Hill Publications Company und die des Präsidenten der McGraw-Hill Financial Services Company. Im Jahr 1993 wurde er neuer Chief Operating Officer (COO), im Jahr 1998 dann CEO und 1999 schließlich Chairman des Konzerns. Außerdem ist McGraw III seit 1987 Mitglied des Verwaltungsrats (Boards of Directors).

In seiner Zeit als CEO und Chairman des Unternehmens musste McGraw III einige schwierige Entscheidungen treffen. Neben dem Verkauf des Zeitschriftenflaggschiffs BusinessWeek, befindet sich das Unternehmen unter seiner Führung in einer Phase der kompletten Umstrukturierung. McGraw-Hill gab im Herbst 2011 bekannt, dass die beiden Sparten Financial Services und Education getrennt werden, um in Zukunft unabhängig von einander agieren zu können, nachdem der Druck der Aktionärsversammlung auf die Führungsriege immer stärker wurde. Die Aktionäre erhoffen sich neben einer Steigerung des Unternehmenswertes dabei, dass das Flaggschiff des Financial Service Bereich – die Ratingagentur Standard & Poor´s – in Zukunft unabhängiger bei der Ratingvergabe agieren könne und somit der Druck von der durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise gebeutelten Bildungsspalte genommen werde. Außerdem wurde im Jahr 2011 ein Aktienrückkaufprogramm von rund 50 Millionen Dollar ins Leben gerufen, mit dem Ziel bestehende Aktienbestände aufwerten zu können.

Geschäftsbereiche

Informations- and Mediendienste/Information and Media Services: Der Bereich bündelt die Fach- und Publikumsmedien des Konzerns.

Aviation Week Group:
Fachmagazine ("Aviation Week" u.a.) rund um Flugverkehr und Luftfahrtindustrie, Branchendienste, Datenbanken, Bücher, Messen und Konferenzen.

Business Week Group:
"Business Week", Online-Angebote, Business-Week-TV. Im Bereich Informationsdienste profitiert der Konzern von der Akquisition der J.D. Powers Gruppe. Beim Flaggschiff Business Week, das seit 2000 mit eigenen landessprachlichen Ausgaben für China, Polen Indonesien und die arabischen Staaten aggressiv auf internationale Expansion gesetzt hatte, läuteten 2006 dagegen die Alarmglocken. 2006 mussten Abstriche bei der Auflage hingenommen werden, die eigenen Print-Ausgaben für Asien und Europa wurden eingestellt. Die Probleme bei der Business Week hatte personelle Konsequenzen: Im April 2007 löste Keith Fox den glücklosen William Kupper als Präsident des Wirtschaftsmagazins ab, nachdem die Anzeigenpreise in zwei aufeinander folgenden Jahren gesunken waren. Besser verläuft dafür die Entwicklung der Internet-Platform BusinessWeek-Online.

2009 wurde das Business Magazine vom US-amerikanischen Finanzinformationsdienstleister Bloomberg L.P übernommen.

Broadcasting Group:
KMGH-TV (Denver), KGTV (San Diego), KERO-TV (Bakersfield), WRTV (Indianapolis) – alle Sender sind dem ABC-Network (Walt Disney Co. - Disney in der Mediendatenbank) angeschlossen. Sorgen bereiten Anfang 2007 Anzeigenrückgänge im TV-Werbemarkt, die den Umsatz um fast ein Fünftel auf nur noch 23,7 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2007 drücken. Auch diese Aussichten sind schlecht: Die MCGrawHill-Stationen haben die Ausstrahlungsrechte für den Superbowl verloren, außerdem überträgt das Unternehmen die erfolgreiche Oprah Winfrey Show nicht mehr landesweit.

Healthcare Information Group:
The Physician and Sports Medicine, Postgraduate Medicine Healthcare Informatics, Healthcare Information Programs. Platts: Fachinformationen für die Energiebranche. McGraw Hill Construction: Fachinformationen für die Baubranche. J.D. Power & Associates (seit 2005): Marketing-Informationen, Verbraucherbefragung, Studien vor allem in der Automobilindustrie.

Finanzdienstleistungen/Financial Services:
Der Bereich läuft heute vollständig unter der Dachmarke Standard & Poor´s. Angebot: Aktien- und Unternehmensratings (S&P 1200, S&P 500), allgemeine Finanz- und Unternehmensdaten, Unternehmensberatung. McGraw-Hill profitiert stark von der rasanten Entwicklung bei Standard & Poor´s. Der Financial Services Bereich hat seit 2001 bis 2005 seinen Umsatz um knapp 700 Mio. $ gesteigert und den Operating Profit beinahe verdoppelt.

Bildung/McGraw Hill Education:
McGraw Hill Education umfasst Schul-, Lehr- und Fachbuchverlage für alle Altersstufen von der Vorschule bis zur Universität. Die Marken sind u.a.: CTB/McGraw-Hill, Macmillan/McGraw-Hill, McGraw-Hill Contemporary, McGraw-Hill Digital Learning, McGraw-Hill Higher Education, McGraw-Hill Professional, McGraw-Hill Custom Publishing (Books-On-Demand-Verlag für Kleinauflagen und Selbstverleger),Wright Group/McGraw-Hill (produziert das "Everday Mathematics"-Programm, das von über drei Millionen Schülern in 185.000 Klassenräumen in den Vereinigten Staaten genutzt wird). Folgende internationale Beteiligungen bestehen: McGraw-Hill/Ryerson (Kanada), Tata/McGraw-Hill (Indien), McGraw-Hill Interamericana (Südamerika), Open University Press (Großbritannien).

Wegen des in den USA üblichen "adoption cycle" – das Gros der US-Bundesstaaten entscheidet turnusmäßig alle zwei bis drei Jahre über die Anschaffung neuer Schulbücher – fielen hier 2005 Umsatz und Rendite deutlich höher aus als in den beiden Jahren zuvor. Im Education-Markt durch Zukäufe wachsen kann McGraw-Hill in den USA aufgrund seiner Größe allerdings kaum noch. Als 2003 aus der Erbmasse von VivendiUniversal (Vivendi in der Mediendatenbank) deren Fachverlagssparte Houghton Mifflin (Jahresumsatz knapp 2 Mrd. $) zum Verkauf stand, winkte McGraw-Hill ab, weil die Wettbewerbsaufsicht einer solchen Elefantenhochzeit niemals zugestimmt hätte.

Aktivitäten in Deutschland

McGrawHill bietet diverse seiner Dienstleistungen auch in Deutschland an, verfügt aber über keine eigenen deutschen Tochterunternehmen.

Aktuelle Entwicklungen

Nur wenige Wochen nach der umstrittenen und heftig kritisierten Herabstufung der US-Bonität durch die hauseigene Ratingagentur Standard & Poor's im Herbst 2011 tratt deren Präsident Deven Sharma zurück. Die Nachfolge Sharmas übernahm der ehemalige Citibank Top-Manager Douglas Petersen.

Auch Ende des Jahres 2011 bestimmten S&P wieder die Schlagzeilen der internationalen Presse. Nur wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Euro-Krisenkipfel setzte S&P insgesamt 15 Euroländer auf ihre rote Liste und bedrohte damit die Kreditwürdigkeit eines Großteils der Europäischen Union. Es kann also niemanden verwundern, wenn viele europäische Politiker mit Wut und Ablehnung auf die Drohungen von S&P reagierten. Zudem kursierten auch diverse Verschwörungstheorien in den Medien: Die Aktion war von hoher politische Bedeutung, da die Ratingagentur die drohende Abstufung zu benutzen schien, um von den europäischen Finanzpolitikern Entscheidungen in ihrem Sinne zu erzwingen. Damit hob sie sich über ihre Rolle als Kreditwürdigkeitsprüfer hinaus und schwang sich zum politischen Akteur auf. Besonders brisant ist dabei auch die Tatsache, dass der Forderungskatalog von S&P durchdrungen ist von der amerikanischen Vorstellung, Wachstum nach Belieben mit billigem Geld schaffen zu können.

2012 zeigen sich erste Konsequezen für die doch fragwürdige Arbeit von S&P in den Monaten und Jahren vor der Krise. Nach der US-Börsenaufsicht (SEC) hat nun auch das US-Justizministerium Untersuchungen zur Arbeit von S&P angekündigt. Geprüft werden soll, ob die Ratingagentur Vorschriften im Zusammenhang mit der Bewertung sogenannter strukturierter Finanzprodukten verletzt hat. Zusätzlich stehen die Ratingagenturen auch in der europäischen Schuldenkrise in der Kritik.

Zu Änderungen kommt es derzeit auch im Spartendesign des Medienkonzerns. Auf Druck der Aktionärsversammlung sollen die Bereiche Finanzdienstleistung (dann McGraw-Hill Markets) - mitsamt der umstrittenen Ratingagentur Standard & Poor - und der Bildungsverlag (McGraw-Hill Educations) zukünftig getrennt operieren. Die Aktionäre erhoffen sich neben einer Steigerung des Unternehmenswertes, dass S&P unabhängiger bei der Ratingvergabe agieren könne und somit der Druck von der angeschlagene Bildungsspalte genommen werde. Geht es allerdings nach Harold McGraw III, dann ist die Trennung der beiden Unternehmensbereiche keine Reaktion auf die Forderungen der Investoren und Aktionäre, sondern ein Teil des Aktienrückkaufprogamm "McGraw Plan", dass bereits seit 2011 von der Unternehmensführung aktiv verfolgt wird. Berichten zufolge hat McGraw-Hill auch schon erste Angebote für den Educationbereich erhalten. Neben verschieden Finanzinvestoren wie Bain Capital, Thomas H. Lee Partners und Apollo Global bemüht sich mit Cengage Learning auch der zweit größte U.S. Schulbuchverlag um das McGraw-Hill-Verlagshaus. Bei einem Verkauf könnte die Bildungsspalte mit rund 3 Milliarden Dollar bewertet werden.

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Dossier

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