LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin

1.9.2012

Advance Publications

Umsatz 2011: $ 6,550 Mrd. (€ 4,705 Mrd.)

Geschäftsfelder

Advance Publications, Inc., gehören Condé Nast Publications (Zeitschriften; Titelliste: www.condenast.com), Parade Publications (Verlag), Fairchild Publications (Mode- und Fachzeitschriften), American City Business Journals, Golf Digest Companies und Zeitungen in mehr als 26 US-Städten. Advance Publications besitzt zudem Kabelnetze, Internetsites zu den Zeitschriften, Beteiligungen an Fernsehsendern sowie den Religion News Service (RNS).

Zeitungen und Zeitschriften:
Advance besitzt 35 Lokal- und Regionalzeitungen aus neun US-Bundesstaaten.

Alle Magazine, die unter dem Label Condé Nast heute weltbekannt sind, waren eigentlich nur das Trainingsfeld von Si Newhouse. Sein Vater war vor allem an Zeitungen interessiert. Sein Ziel war der Kauf der New York Times. Sam Newhouse schuf Quantität statt Qualität, seine Zeitungen bilden eine der größten Ketten in Amerika. Die Blätter wurden zu Cash Cows. Der Profit diktierte die redaktionelle Linie. Heute entstehen Print-Produkte und insbesondere Themenhefte im Hinblick auf die Werbekunden. Im Januar 1994 investierte Newhouse vorausschauend in das damals noch wenig bekannte Magazin namens Wired, das sich mit den aktuellen Trends insbesondere im Bereich digitaler Medien beschäftigt und sich rasch zum wichtigen Referenz-Medium der Online-Branche entwickelte. Beim Verkauf des Buchverlags Random House an Bertelsmann 1998 für 1 Mrd. $ konnte Condé Nast für 1,1 Mrd. $ im August 1999 eine Reihe von Modemagazinen übernehmen, darunter Jane, W, Women's Wear Daily sowie Supermarket News. 2001 kaufte Advance Golf Digest für $ 375 Mio. $. Im Zeitschriftenbereich eignet Advance mit The New Yorker, Vanity Fair, GQ und Vogue die Topprodukte unter den Hochglanzmagazinen. 2001 brachte der Verlag mit Lucky ein Heft an die Kioske, das nichts als Shoppingtipps bietet, das ideale Anzeigenumfeld. Aufgrund der Abschwächung der Werbekonjunktur entschied Newhouse sich, im Oktober 2001 die Frauenzeitschrift "Mademoiselle" nach 66 Jahren trotz ihrer mehr als 850.000 Abonnenten wegen zu hoher Verluste einzustellen. 2002 begann Advance 250 bis 500 Arbeitsplätze aus Buchhaltung, Technik, und Informatik nach Wilmington, Delaware, umzusiedeln. Zentrale und Redaktionen verblieben in New York.

Internet:
Im Mai 1995 wurde die Online-Abteilung Condé Net etabliert, die Material aller Condé Nast-Magazine verwertet, aber keines der Hefte bloß für das World Wide Web dupliziert. Eine Reihe von Websites drehen sich um Themen wie Essen (Epicurious.com), Sex und Romantik (Swoon.com), Gesundheit (Phys.com), Mode (Style.com) und Finanzen (CNCurrency.com).

Kabelnetze:
Die Familie Newhouse besitzt über Advance/Newhouse Communications Inc., Anteile an Kabelnetzen in mehreren Staaten, in Syracuse im Staat New York, in Kalifornien, in Florida, in Alabama, in Atlanta (Georgia) und im Norden von New Jersey mit insgesamt 2,1 Millionen angeschlossenen Haushalten.

Fernsehen:
Zudem ist der Konzern über Advance/Newhouse Communications Inc. zusammen mit anderen Konzernen ((Interner Link zu Cox Enterpr ) an Discovery Communications Inc. beteiligt. Discovery Communications hält einen 100%-Anteil an Discovery Germany LL.C, der in Deutschland die TV-Sender Animal Planet, Discovery Channel, Discovery Geschichte und Discovery HD veranstaltet. Discovery erreicht nach eigenen Angaben weltweit 1,2 Mrd. Kunden mit Dokumentations- und Spartenkanälen. Advance ist mit 24,6% an Discovery Channel, 24,6% an Discovery History, und mit 24,6 % an Animal Planet beteiligt. Auch hält Advance Anteile an den Sendern Health Channel, Travel Channel und Discovery Kids.


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