LED-Fernseher auf der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin

1.9.2012

The Nielsen Company

Umsatz 2011: $ 5,532 Mrd. (€ 3,974 Mrd.)

Management

Seit August 2006 ist David L. Calhoun Geschäftsführer der Nielsen Company. Er übernahm den Posten vom Niederländer Rob van der Bergh, der die Firma nach der gescheiterten Fusion mit IMS Health verlies. Calhoun konzentriert sich wie sein Vorgänger zunehmend auf das Kerngeschäft der Fach- und Marketinginformationsdienste. Diese Geschäftsfelder bieten wesentlich höhere Gewinnmargen im Vergleich zu den klassischen Verlagsaktivitäten und dem Fernsehsektor. Calhoun war vorher seit 1981 bei der General Electric Company, zuletzt als Vize-Vorstandsvorsitzender und CEO der GE Infrastruktursparte. 2007 wechselten noch drei andere Vorstandsmitglieder von GE zu Nielsen: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Mitchell J. Habib, der außerdem für den Global Business Service die Verantwortung trägt, der Finanzbeauftragte Brian West und Personalchefin Mary Liz Finn. Die mächtigste Frau im Top-Management von Nielsen ist die stellvertretende Geschäftsführerin Susan D. Whiting. Sie begann 1978 bei Nielsen Media Research und ist seitdem in allen Unternehmensbereichen tätig gewesen, darunter ab 2001 als Geschäftsführerin von Nielsen Media Research und ab 2005 als stellvertretende Geschäftsführerin des Bereichs „Media Measurement and Information“ beim Mutterkonzern VNU.


Dossier

Medienpolitik

Die neuen technischen und inhaltlichen Entwicklungen der digitalen Medien sind eine Herausforderung für Medienmacher, Publikum und Politik. Journalisten müssen beispielsweise immer mehr Informationskanäle beobachten und große Mengen an Daten auswerten. Für die Bürger können die Veränderungen in der Medienlandschaft zu einer stärkeren (politischen) Beteiligung führen und Medien werden genutzt, um für politische Belange Aufmerksamkeit zu erzeugen. Neue Entwicklungen wie soziale Medien oder das Internet der Dinge werden bezüglich des Daten- und Verbraucherschutzes kontrovers diskutiert. Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

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Dossier

Deutsche Fernsehgeschichte in Ost und West

Hier der "Tatort", dort der "Polizeiruf", hier die "Tagesschau, dort die "Aktuelle Kamera": Diese Sendungstitel stehen für TV-Ikonen in Ost und West. Welche Brüche und Gemeinsamkeiten zeichnet die Fernsehgeschichte im geteilten Deutschland aus? Was hat sich seit der Wende verändert?

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