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Schüler stellen am 12.06.2013 in der Ernst-Schering-Schule in Berlin Prominenten Fragen bei einer Veranstaltung im Rahmen der Aktion "Gewalt verhindern - Integration fördern".

Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

In Deutschland wird weiter über die Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien diskutiert. Im Interview äußert sich die Vorsitzendes des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Christine Langenfeld, zu diesem Thema.
Ab Juli 2013 soll eine neue Beschäftigungsverordnung den Zuzug von Fachkräften aus Drittstaaten auch in nichtakademischen Berufen vereinfachen. Der 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung bestätigt, dass Personen mit Migrationshintergrund einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt sind als Deutsche ohne Zuwanderungsgeschichte. Auf europäischer Ebene werden Pläne der EU-Kommission zur Einrichtung sogenannter "Smart Borders" diskutiert. Flüchtlingsorganisationen kritisieren die europäische Asylpolitik und fordern Verbesserungen für die Nachfolgeregelung der Dublin-II-Verordnung. Über diese Themen und einige mehr können Sie in der aktuellen Ausgabe von "Migration und Bevölkerung“ lesen.

Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Deutschland: Debatte um "Armutsmigration" aus Rumänien und Bulgarien

Die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien wird in der Öffentlichkeit und Politik weiter kontrovers diskutiert. Während teilweise pauschal alle Zugewanderten aus diesen Ländern als "Armutszuwanderer" klassifiziert werden, zeigt die statistische Detailanalyse ein wesentlich differenzierteres Bild. Politiker streiten derweil darüber, mit welchen Maßnahmen der Zuwanderung begegnet werden soll.

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Interview: EU-Freizügigkeit ist ein hohes Gut

Interview mit Christine Langenfeld, der Vorsitzenden des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Deutschland: Erleichterte Einwanderung für nichtakademische Fachkräfte

Eine neue Beschäftigungsverordnung soll ab Juli 2013 dafür sorgen, dass auch in nichtakademischen Berufen eine erleichterte Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern möglich ist. Voraussetzung ist ein Anwerbeabkommen mit dem jeweiligen Herkunftsland der Fachkraft oder eine Qualifikation in einem Engpassberuf.

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Deutschland: Bericht belegt höheres Armutsrisiko von Migranten

Am 6. März hat die Bundesregierung ihren vierten Armuts- und Reichtumsbericht veröffentlicht. Demnach ist das Armutsrisiko von Personen mit Migrationshintergrund weiterhin höher als das von Personen ohne Zuwanderungsgeschichte.

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Kurzmeldungen – Deutschland

Fast 10 Prozent der deutschen Forscher sind Ausländer, ein Verbot der öffentlichen Religionsausübung kann zur Anerkennung als Flüchtling führen und die Anzahl der Abschiebungen ist 2012 leicht gesunken

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

EU: Kommission stellt Pläne für "intelligente Grenzen" vor

Die Grenzübergangsstellen an den EU-Außengrenzen sollen mit automatisierten Erfassungssystemen ausgestattet werden. Ziel solcher "Smart Borders" ist es, Vielreisenden eine schnellere Einreise zu ermöglichen sowie die Aufenthaltsdauer von Drittstaatsangehörigen besser kontrollieren zu können.

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Studie: Europäische Asylpolitik verletzt Menschenrechte

Seit zehn Jahren regelt die Dublin-II-Verordnung die nationalstaatliche Zuständigkeit bei Asylanträgen in Europa. Ein länderübergreifendes Bündnis von Flüchtlingsorganisationen hat die Anwendung der Regelung in elf europäischen Ländern untersucht. Es fordert grundlegende Veränderungen für eine Nachfolgeregelung, die noch in diesem Jahr vom Europäischen Parlament beschlossen werden soll.

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Kurzmeldungen – Europa

Die Nettozuwanderung in das Vereinigte Königreich ist zwischen Juni 2011 und Juni 2012 gesunken, in Schweden gab es Proteste gegen Polizeikontrollen, die auf dem äußeren Erscheinungsbild von Menschen beruhen, in Österreich leben erstmals mehr als 1 Mio. Ausländer und in London und drei weiteren Städten leben weniger als 50 % "weiße Briten".

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Kurzmeldungen – Welt

Fast 70 % der Kanadier sind für strengere Zuwanderungsregeln, die Höhe von Rücküberweisungen von mexikanischen Migranten ist gesunken, die Zahl der Syrer, die vor dem Bürgerkrieg im eigenen Land ins Ausland geflohen sind, hat laut UN-Angaben die Marke von 1 Mio. überschritten und Saudi-Arabien plant Medienberichten zufolge eine Amnestie für irregulär eingereiste Arbeitsmigranten.

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Migration und Bevölkerung Ausgabe 3/2013

Literatur

Hier finden Sie Literaturhinweise zum Thema Migration und Bevölkerung.

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