2Umwelt und Verbraucher – Angebot und Nach(haltigkeits)frage

Zurück zum Artikel
1 von 2
Händlerin Karin Steul dekoriert am 29. September 2006 auf einem Markt in Dresden einen Stand mit Obst und Gemüse aus biologischem Anbau. Regionale Produkte sind in ihrer Herstellung nicht automatisch energiesparender und damit ökologischer als Importware aus dem Ausland. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 19. Juni 2008 veröffentlichte Studie der Universität Giessen. Der Energieaufwand für Anbau, Ernte und Transport hänge nicht von der Entfernung zum Markt ab, sondern von der Betriebsgröße, argumentieren die Forscher. Produkte aus kleineren Betrieben könnten dabei bis zu fünf Mal mehr Energie verbrauchen als solche aus größeren Betrieben.
Ein Obst- und Gemüsestand auf einem Markt in Dresden mit Produkten aus biologischem Anbau. (© AP)