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Freiheitsturm in Teheran

Iran und die Welt

2015 wird das Internationale Atomabkommen vereinbart: Iran soll seine nuklearen Aktivitäten herunterfahren, dafür werden Sanktionen aufgehoben. Doch der diplomatische Erfolg ist von kurzer Dauer. 2018 steigen die USA aus der Vereinbarung aus. Ein Jahr später kündigt Iran an, nicht mehr alle Regeln einzuhalten. Im Nahen und Mittleren Osten bleiben die Konflikte bestehen. Iran baut seinen regionalen Einfluss aus, indem es auf Milizen und eine asymmetrische Kriegsführung setzt. Derweil eskaliert die Auseinandersetzung mit den USA, und die Region scheint von Stabilität und Frieden weit entfernt.

Eine Frau läuft durch das Bild. Im Hintergrund steht eine Boden-Boden-Rakete sowie eine große Plakatwand, die das Konterfei des Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei zeigt; beide sind Teil einer Ausstellung der Revolutionsgarden in Teheran, 24. September 2017.

Azadeh Zamirirad

Regionalmacht Iran: Interessen, Mittel und Verbündete

Iran hat den Zusammenbruch Iraks und die Folgen des Arabischen Frühlings nutzen können, um seinen Einfluss in der Region erheblich auszubauen. Teheran wird dabei von drei wesentlichen Interessen getrieben, sagt Azadeh Zamirirad.

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Der iranische General Qassem Soleimani sitzt zwischen anderen Militärs, undatiertes Foto.

Interview mit Walter Posch

"Soleimani war kein allmächtiger Strippenzieher"

Der getötete General Qassem Soleimani sei zu einer Kunstfigur stilisiert worden, sagt der Iranist Walter Posch. Über den Auftrag von Soleimani, die Beziehungen zwischen Iran und Irak – und warum es in Iran wieder soziale Proteste geben könnte.

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Ein Mann trägt die Flagge der USA und die des Irans von einer Bühne; im Juli 2015 wird in Wien über das internationale Atomabkommen verhandelt.

Cornelius Adebahr

Das internationale Atomabkommen: ein Erfolg mit Verfallsdatum

Das Abkommen zum iranischen Atomprogramm von 2015 galt als großer diplomatischer Erfolg: internationale Überwachung gegen mehr Handel lautete der Grundsatz. Doch dann stiegen die USA aus. Cornelius Adebahr skizziert die Vorgeschichte und was vom "Deal" geblieben ist.

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Im Schrein der Fatima Masuma beten viele Menschen, vor allem Frauen, Juli 2013.

Guido Steinberg

Schiiten und Sunniten – ein politisch-religiöser Konflikt der Gegenwart

Die zwei wichtigsten Strömungen im Islam sind das Sunniten- und Schiitentum. Ihr Gegensatz prägt nicht nur die Außenpolitik Irans und Saudi-Arabiens. Wie sich ein alter religiöser Gegensatz zu einem aktuellen politisch-religiösen Konflikt entwickelt hat, erklärt Guido Steinberg.

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Der Öltanker "Daniel" liegt vor dem Hafen der chinesischen Hafenstadt Zhoushan; er hat Erdöl aus Iran nach China transportiert, 8. März 2018.

Mohammad Reza Farzanegan

Irans Außenhandel: über Handelspartner, die Bedeutung von Erdöl und internationale Sanktionen

Irans Wirtschaft ist auf den Export von Rohöl angewiesen. Versuche, eine erdölunabhängige Ökonomie aufzubauen, blieben bislang erfolglos. Beeinträchtigt wird der Außenhandel von internationalen Sanktionen. Mohammad Farzanegan skizziert die Entwicklung der iranischen Exportwirtschaft seit 1979.

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Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

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Informationen zur politischen Bildung

Naher Osten

Was führte zum Arabischen Frühling, der 2011 im Nahen Osten die herrschenden Machtverhältnisse erschütterte? Und welche Bilanz lässt sich fünf Jahre später ziehen? Blick auf eine Region in der Krise.

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Dossier

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine antimoderne Weltanschauung, die in der Existenz der Juden die Ursache aller Probleme der heutigen Welt sieht. Das Dossier beleuchtet Geschichte und Gegenwart der Judenfeindschaft und hilft, sie zu entlarven.

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Zuflucht gesucht

Navid aus Iran

Navid gehört zur Volksgruppe der Kurden und ist in Iran Unterdrückung ausgesetzt. Mit seiner Mutter flieht er nach Europa. Die Eingewöhnung fernab der Heimat fällt ihm nicht leicht.

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