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26.3.2020 | Von:
dekoder und Redaktion der Russland-Analysen

Lesehinweis: Neues Multimedia-Special: "20 Jahre Putin"

Welcher Sprache bedient sich Putin? Mit Hilfe eines Tools wird versucht Putin zu entschlüsseln – und zwar nicht nur in einem übertragenen Sinn, sondern tatsächlich in einem technischen.

Der Russische Präsident Putin spricht in der Duma, 10.03.2020Der Russische Präsident Putin spricht in der Duma, 10.03.2020 (© picture-alliance, ZUMA Press)

Das Special 20 Jahre Putin (putin.dekoder.org/worte) ist ein Versuch, Putin zu entschlüsseln – und zwar nicht nur in einem übertragenen Sinn, sondern tatsächlich in einem technischen. Dafür hat dekoder ein Tool entwickelt, das die Texte der offiziellen Webseite des russischen Präsidenten aufbereitet, und die Häufigkeit der von Wladimir Putin (2000 – 2008 und 2012 – 2020) und Dimitri Medwedew (2008 – 2012) verwendeten Wörter in Grafiken zeigt. Wissenschaftler aus europäischen Universitäten greifen sich einzelne dieser Begriffe heraus und schreiben dazu ihre Stories.

Das Tool ist von zwei Texten begleitet: einmal über die Person Putin und über das System Putin. Die ehemalige Moskau-Korrespondentin Katja Gloger traf Wladimir Putin Anfang der 2000er zu Hause, beim Angeln, beim Sport und in seinem Büro im Kreml und hat für dekoder knapp 20 Jahre später einen persönlichen Rückblick geschrieben. Der Politikwissenschaftler Fabian Burkhardt beschreibt das System Putin: Er zeigt, wie viel Putin heute in Russland steckt.

Das Special entstand im Rahmen des Projektes "Wissenstransfer hoch zwei – Russlandstudien", einer Kooperation zwischen der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und dekoder.org. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung finanziell unterstützt.

Gemeinsam herausgegeben werden die Russland-Analysen von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz- Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH. Die bpb veröffentlicht sie als Lizenzausgabe.

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