Silhouette einer Moschee.

Parlamentswahlen in der Türkei 2015

Die Türkei wählt am 7. Juni 2015 ein neues Parlament und damit die 550 Abgeordneten der Großen Nationalversammlung. 19 Parteien stehen zur Wahl. In der Türkei sind über 53 Millionen Menschen wahlberechtigt und auch Türken, die im Ausland leben, dürfen mitbestimmen. Nach Angaben der Wahlbehörde in Ankara sind knapp 2,8 Millionen Auslandstürken zur Wahl aufgerufen. Davon leben in Deutschland rund 1,4 Millionen, in Österreich etwa 104.000 und in der Schweiz knapp 92.000 wahlberechtigte Türkinnen und Türken. In den Niederlanden wohnen rund 238.000 Wahlbrechtigte. Wer sich als Wähler registrieren ließ, kann seine Stimme vom 8. bis 31. Mai 2015 täglich in den 13 diplomatischen Vertretungen in Deutschland abgeben.

OyDanismani

Wahltool: OyDanismani - Türkische Version

OyDanismani wurde von ProDemos und DemokrasiKültürü in den Niederlanden entwickelt. 6 der 16 zur Wahl zugelassenen Parteien haben die OyDanismani-Thesen beantwortet. Jetzt sind Sie an der Reihe: Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien. Beantworten Sie die Thesen mit "stimme zu", "neutral" oder mit "stimme nicht zu". OyDanismani können Sie auf Deutsch, Türkisch und Niederländisch nutzen.
OyDanismani auf Deutsch

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Wahlzettel für die türkische Parlamentswahl im Jahr 2011.

Parteiprofile

Parteien der Türkei

Das Parteiensystem der Türkei ist vielfältig und komplex. Die Zehnprozenthürde bei Parlamentswahlen erschwert kleineren Parteien den Einzug in die Große Nationalversammlung, doch auch diese Parteien haben eine Wählerbasis und politischen Einfluss. Neugründungen und Fusionen prägen außerdem die Parteiengeschichte des Landes. Welche Parteien gibt es in der Türkei und wofür stehen sie?

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Das türkische Parlament.

Christian Johannes Henrich

Das politische System der Türkei (2014)

Oft wurde die Verfassung der Türkei umgeschrieben, verändert oder außer Kraft gesetzt. Auch in den vergangenen zehn Jahren hat sich im politischen System und damit der Machtverteilung der Türkei viel verändert: Heute steht eine starke Regierung einer geschwächten Justiz gegenüber. Der Staatspräsident wurde 2014 erstmals direkt gewählt und erhält so eine neue Legitimation. Was diese Entwicklung für das Mächtegleichgewicht der Türkei bedeuten wird bleibt abzuwarten.

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Der damalige türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan feiert mit seinen Anhängern den Wahlsieg der AKP im März 2014.

Yaşar Aydın

Die Kommunalwahlen 2014

Die muslimisch-konservative AKP ging aus den landesweiten Kommunalwahlen am 30. März 2014 mit 42,9 Prozent der Stimmen und vielen hinzu gewonnenen Bürgermeisterschaften als die eindeutige Siegerin hervor. Dennoch stehen der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und seine Partei vor einer politischen Bewährungsprobe.

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Teaser Grafik Kommunalwahl

Interaktive Grafik

Interaktive Grafik: Wahlen, Wirtschaft, Bevölkerung

Wie groß sind die Provinzen der Türkei und wie viele Menschen leben in ihnen? Wie hoch ist das durchschnittliche Einkommen und wie hoch die Arbeitslosenrate? Und wie stark ist die Wirtschaft vor Ort? Ein Klick auf die jeweilige Provinz verrät nicht nur das lokale Wahlergebnis der letzten Kommunalwahl, sondern zeigt auf einen Blick eine Vielzahl sozioökonomischer Daten.

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Infografik

Das "neue" politische System der Türkei

Die Verfassung der Republik Türkei legt das politische System der Türkei fest und regelt die Verfassungsorgane, ihre Aufgaben und Organisation. 2017 wurde die Verfassung per Referendum umfassend reformiert. Die Grafik zeigt das politische System der Türkei mit allen im April 2017 beschlossenen Veränderungen, die mit den Wahlen 2018 umgesetzt wurden.

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Das türkische Parlament erlaubt der Regierung einen Einsatz gegen Terroristen in Syrien und im Irak. Dort bekämpfen syrische Armee und Kurden die radikal-islamischen IS-Milizen. Welche Ziele verfolgt Ankara in dieser Region?

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Erdoğan bei Treffen der türkischen Militärführung
euro|topics-Debatte

Machtprobe für Erdoğan

Ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl erschüttert ein Korruptionsskandal die Türkei. Nach Verhaftungen in Regierungskreisen schasst Premier Erdoğan Verantwortliche in Polizei und Justiz. Stolpert er auf dem Weg ins Präsidentenamt oder baut er seine Macht weiter aus?

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