Ein syrischer Soldat mit einer AK-47 an einem Checkpoint In Damaskus, 21.08.2013.

Innerstaatliche Konflikte

Seit Mitte der 1990er Jahre eskalieren weltweit mehr und mehr innerstaatliche Konflikte – mit fatalen Folgen für die Bevölkerung der betroffenen Regionen. Hunger, Vertreibung und Tod sind ständige Begleiter dieser neuen Kriege. Zwar ist es in den vergangenen Jahren auch gelungen, eine Reihe dieser Auseinandersetzungen zu beenden. Ein wirklicher, tragfähiger Frieden wurde aber nur in wenigen Fällen erreicht, weil häufig wichtige Konfliktursachen bestehen bleiben. Innerstaatliche Konflikte verursachen Probleme, die die Staatengemeinschaft auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark in Anspruch nehmen werden: zerfallende Staaten, Privatisierung von Gewalt, Kriegsökonomien, die Verbreitung von Waffen, transnationaler Terrorismus und organisierte Kriminalität.

Ein Scharfrichter in einer dunklen Kutte ist dabei, einen Mann in einem weißen Gewand mit einem Stock uauszupeitschen, im Hintergrund sind Zuschauer zu sehen

Patrick Ziegenhain

Aceh

Der Friedensprozess in der indonesischen Provinz Aceh ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 2005 gab es keine gewalttätigen Auseinandersetzungen mehr zwischen der heute als Aceh-Partei mitregierenden Befreiungsbewegung und der indonesischen Zentralregierung. Bedenklich ist allerdings die Einführung islamisch-fundamentalistischer Gesetze und Vorschriften.

Mehr lesen

Menschen mit Flaggen und Bannern verfolgen die Entwaffnung der ETA am 08.04.2017 in Bayonne/Frankreich.

Ingo Niebel

Baskenland

Im Baskenland hat die Zivilgesellschaft seit 2011 die Grundlagen geschaffen, damit die Untergrundorganisation ETA sich 2018 selbst auflösen konnte. Der Konflikt mit den Regierungen in Madrid und Paris über den politischen Status der Region und die baskische Sprache besteht jedoch fort.

Mehr lesen

Ein Mann hebt Müll vor seiner Mauer auf, auf der Werbung für die ANC-Partei ist: "Let's grow South Africa together", steht in großen schwarzen Lettern auf einer gelb angemalten Mauer.

Christian von Soest

Südafrika

Südafrika ist ein Beispiel für einen insgesamt erfolgreichen Friedensprozess. Die größte Gefährdung geht von massiven sozialen und wirtschaftlichen Problemen aus, für die eine korrupte Führungselite verantwortlich ist. Präsident Cyril Ramaphosa kann die in ihn gesetzten Hoffnung angesichts mangelnder Reformschritte nicht erfüllen.

Mehr lesen

Ein schwerer Metallzaun mit Stacheldraht an der Schwarzmeerküste von Adler-Sotschi markiert am 18.06.2017 die Grenze zwischen Russland und der autonomen Republik Abchasien.

Marion Kipiani

Georgien

Die Situation an der De-facto-Grenze zwischen Georgien und den abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien ist seit dem georgisch-russischen Krieg im August 2008 weitgehend ruhig. Doch bleibt die Lage angesichts der Unvereinbarkeit der Positionen und der zahlreichen Behinderungen des kleinen Grenzverkehrs angespannt.

Mehr lesen

Demonstrierende, die vor dem Parlament gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung protestieren, werden von der Polizei zurückgedrängt (26.01.2018).

Sarah Mersch

Tunesien

Mit der Verfassung von 2014, die einen Kompromiss zwischen konservativen und progressiven Kräften festschreibt, hat sich die politische Situation in Tunesien leicht stabilisiert. Doch vor allem gravierende wirtschaftliche Probleme untergraben das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates.

Mehr lesen

Der thailändische Kampfmittelräumdienst untersucht den Ort eines Bombenanschlages in Rangae in der Provinz Narathiwat 2015.

Patrick Ziegenhain

Süd-Thailand

Seit rund fünfzehn Jahren verüben im Süden Thailands separatistische Organisationen Gewalttaten. Sie fordern die Loslösung der islamisch-malaiisch geprägten Gebiete. Der seit 2014 herrschenden Militärregierung gelingt es wie schon ihren Vorgängerinnen nicht, die Gewalt zu reduzieren und den Konflikt einzudämmen.

Mehr lesen

Ein geflüchtetes Kind im Tregine-Flüchtlingslager steht neben einem Zelt, auf dem das Symbol der UNHCR zu sehen ist

Helga Dickow

Tschad

Abgesehen von Überfällen von Boko Haram im Südwesten des Landes finden im Tschad derzeit keine militärischen Auseinandersetzungen statt. Der seit 1990 regierende Präsident Déby gewann 2016 erneut die Wahlen und unterdrückt jegliche Opposition. Misswirtschaft und sinkende Erdölpreise verstärken Armut und Unzufriedenheit der Bevölkerung.

Mehr lesen

Flüchtlingslager in der Amran-Provinz im Nordjemen am 25.11.2019: 3,65 Mio. Binnenflüchtlinge werden in Lagern versorgt.

Marie-Christine Heinze

Jemen

Seit 2015 tobt ein Mehrfrontenkrieg im Jemen, in den Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate interveniert haben. Eine politische Lösung ist in weite Ferne gerückt. Mit der Ausbreitung von Covid-19 droht dem Land eine weitere humanitäre Katastrophe.

Mehr lesen

20.10.2017: Blick auf das zerstörte Rakka.

Carsten Wieland

Syrien

Hunderttausende Syrer haben bei der Niederschlagung des friedlichen Aufstands von 2011 ihr Leben verloren, ca. 13 Mio. wurden zu Flüchtlingen. Heute ist Syrien teilweise besetzt und wirtschaftlich am Boden. Der UN-Friedensprozess in Genf stockt, weil es keine internationale Dynamik für einen Friedensschluss gibt.

Mehr lesen

Philippinische Islamisten der "Moro Islamic Liberation Front" im Jahr 2012.

Jan Martin Vogel

Philippinen - Bangsamoro

Die Autonomieregelung für den muslimischen Teil der philippinischen Region Mindanao eröffnet die Chance auf ein Ende des bewaffneten Konflikts. In der dreijährigen Übergangsperiode stehen die neuen Eliten, die aus der Unabhängigkeitsbewegung MILF hervorgegangen sind, vor der Herausforderung, einen wirtschaftlichen Aufschwung zu erreichen.

Mehr lesen

Flüchtlinge in Bangui, Zentralafrikanische Republik, im Januar 2014.

Helga Dickow

Zentralafrikanische Republik

Seit 2013 versinkt die Zentralafrikanische Republik in Gewalt – mit dramatischen humanitären Folgen. Weder der Regierung unter Präsident Touadéra noch internationalen Vermittlungsbemühungen gelingt es, das Land zu stabilisieren. Mit Ausnahme der Hauptstadt wird das Land weitgehend von Rebellengruppen beherrscht.

Mehr lesen

Januar 2020: Archivarin Binta Mansaray vor Boxen mit Zeugenaussagen von Tätern und Opfern für die Wahrheits- und Versöhnungskommission in Sierra Leone, hier beim Besuch der Countess of Wessex.

Juliane Westphal

Sierra Leone

Die Friedenskonsolidierung in Sierra Leone gilt seit dem Ende des Bürgerkriegs im Januar 2002 als ein gutes Beispiel für den international begleiteten Wiederaufbau staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen. Viele Ursachen des Konflikts sind aber noch immer nicht überwunden.

Mehr lesen

Ein namibischer Mann ist mit dem Namibia-Flagge im Hintergrund zu sehen. Hintergrund: 18. Jahrestag der Unabhängigkeit von Südafrika (21.03.2008 Windhoek)

Reinhart Kößler

Namibia

Die seit der Unabhängigkeit 1990 regierende Swapo-Partei hat eine fast reibungslose Transition und bis heute politische Stabilität gewährleistet. Schattenseiten sind soziale Ungleichheit, Korruption und mangelnde Aufarbeitung der Konfliktvergangenheit. Im Herrschaftssystem der Swapo zeigen sich erste tiefe Risse.

Mehr lesen

Am 25.11.2018 kommt es in der Meerenge von Kertsch zu einem ein Zwischenfall, als Russland vorübergehend das Fahrwasser unter der neuen Krim-Brücke blockiert und mit seiner Marine die Durchfahrt mehrerer ukrainischer Militärschiffe gewaltsam stoppt. Das Bild zeigt ukrainische Marineschiffe in der Nähe der Krim.

Hans-Georg Ehrhart

Innerstaatliche Konflikte und die Krise des Multilateralismus

Die zahlenmäßige Zunahme und Verhärtung innerstaatlicher Konflikte seit 2010 ist eine Folge der Krise der westlichen Hegemonie und des Multilateralismus. Globale Mächte und Nachbarstaaten sind immer weniger bereit, bei der Lösung innerstaatlicher Konflikte zu kooperieren. Stattdessen suchen sie ihren Vorteil in einseitigen Interventionen.

Mehr lesen

22.11.2018: Die Fassade des Bundesnachrichtendienst BND, aufgenommen in der neuen Zentrale in der Chausseestraße in Berlin.

Mara Röhrig/Witold Mucha

Geheimdienste in innerstaatlichen Konflikten

Geheimdienste spielen in innerstaatlichen Konflikten eine ambivalente Rolle. Indem sie Informationen für ihre Regierungen sammeln, können sie eine konstruktive Konfliktbearbeitung unterstützen. Sie sind aber auch zentrale Akteure der "hybriden Kriegsführung" mit dem Ziel, Konflikte zum eigenen Vorteil zu entscheiden.

Mehr lesen

24. Januar 2018: Türkische Panzer in der Provinz Hatay, die im Rahmen der "Operation Olivenzweig" eingesetzt werden sollen.

Moritz A. Mihatsch

Kurdenkonflikt

Die Lage der Kurden ist 2017 komplizierter geworden. In keinem der vier Konfliktländer ist eine baldige Lösung absehbar. Vielmehr zeichnet sich eine erneute Eskalation ab. Denn der Sieg über den Islamischen Staat (IS) könnte zu einem Rückgang der internationalen Unterstützung und Aufmerksamkeit führen.

Mehr lesen

25.09.2017: Ein Kurde zeigt nach dem Referendum in Irakisch-Kurdistan seinen gefärbten Finger, mit dem er abgestimmt hat.

Gülistan Gürbey

Der regionale Aufstieg der Kurden: Wie (re-)agiert die Türkei?

Die Türkei sieht den regionalen Aufstieg der Kurden als massive Sicherheitsbedrohung. Nach einer Phase der Einbindung und Verhandlung hat Ankara 2015 erneut einen Kurs der militärischen Eindämmung kurdischer Emanzipations- und Autonomiebestrebungen innerhalb der Türkei, im Nordirak und im Norden Syriens eingeschlagen.

Mehr lesen

Kampffahrzeuge mit Soldaten und einer russischen Fahne in der ostukrainischen Stadt Slowjansk im April 2014.

Regina Heller

Die imperiale Identität Russlands und seine geostrategischen Interessen

Als ehemaliges imperiales Zentrum spielte Russland von Anfang an eine Schlüsselrolle in den vielfältigen Konflikten im post-sowjetischen Raum. Moskau nutzt die Konflikte, um seinen regionalen Einfluss zu erweitern und zu festigen. Das russische Beharren auf regionaler Führerschaft verschärft die Konflikte zusätzlich.

Mehr lesen

Anhänger der südossetischen Präsidentschaftskandiatin Alla Dzhioyeva ziehen im November 2011 durch Zchinwali, der Hauptstadt des De-Facto-Staates Südossetien.

Stefan Meister

Die innere Logik der Konflikte im post-sowjetischen Raum

In den Territorialkonflikten im postsowjetischen Raum sind innere Ursachen zentrale Hindernisse für die Konfliktlösung. Das Streben nach staatlicher Souveränität in Abchasien, Berg-Karabach, Südossetien und Transnistrien verhindert eine Föderation innerhalb des Mutterstaates. Dabei steht für die lokalen Eliten Machterhalt vor Konfliktlösung.

Mehr lesen

Graffiti der Communist Party of India in Kolkata, Indien.

Thorsten Wojczewski

Indien

Seit der Machtübernahme der hindu-nationalistischen BJP verzeichnet Indien einen Anstieg der Gewalt zwischen den religiösen Gemeinschaften. Die ethno-politischen Konflikte halten indes bei niedriger Intensität an, vor allem der maoistische "Volksbefreiungskrieg" sowie die Autonomie- und Sezessionsbestrebungen im abgelegenen Nordosten.

Mehr lesen

März 2014: Russische Soldaten ohne Abzeichen besetzen eine ukrainische Kaserne in Perevalnoye auf der Krim.

Andreas Umland

Ukraine

Nach dem Sieg des Volksaufstands "Euromaidan" (2013/14) hat Russland die Schwäche der Ukraine genutzt, um die Krim zu annektieren und eine Separationsbewegung im Donezbecken zu initiieren und zu unterstützen. Russland will so die Westintegration und Europäisierung der Ukraine verhindern.

Mehr lesen

19.02.2016: In Ost-Jerusalem verletzt der 20-jährige Palästinsenser Mohammed Abu Khalaf zwei Grenzpolizisten mit einem Messer und wird daraufhin von Sicherheitskräften erschossen. Das Bild zeigt den Tatort nach der Tat.

Margret Johannsen

Nahost

Fünfzig Jahre nach dem Sechstagekrieg gibt es keine Anzeichen für die Beilegung des Konflikts. Gewaltakte jüdischer Siedler, Angriffe meist junger Palästinenser sowie die humanitäre Krise im Gazastreifen kennzeichnen die Lage. Neu sind erste Schritte der Wiederannäherung zwischen den Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas.

Mehr lesen

27.03.2018, Libanon, Baalbek: Syrische Flüchtlinge bereiten in einem Flüchtlingslager das Mittagssen für ihre Kinder vor.

Diana Hodali

Libanon

Obwohl der Libanon tief in den Syrien-Krieg verstrickt ist, bewahrt das Land mühsam seine Stabilität. Die innenpolitischen Probleme haben die rivalisierenden Parteien immer noch nicht im Griff. Im Mai wird seit 2009 das erste Mal neu gewählt.

Mehr lesen

Demonstrierende, die vor dem Parlament gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung protestieren, werden von der Polizei zurückgedrängt (26.01.2018).

Sarah Mersch

Tunesien

Mit der Verfassung von 2014, die einen Kompromiss zwischen konservativen und progressiven Kräften festschreibt, hat sich die politische Situation in Tunesien leicht stabilisiert. Doch vor allem gravierende wirtschaftliche Probleme untergraben das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates.

Mehr lesen

Sicherheitskräfte nach einer islamistischen Demonstration in den Straßen Alexandrias (03.01.2014).

Ola Kubbara, Jan Claudius Völkel

Ägypten

Die ägyptische Regierung geht hart gegen Oppositionelle und Kritiker vor. Auf anhaltende Terroranschläge auf der Sinai-Halbinsel und in Kairo reagiert sie vor allem militärisch. Die wirtschaftliche Misere, einer der Hauptgründe für die Konfliktanfälligkeit des Landes, verschärft sich durch die Covid-19-Pandemie weiter.

Mehr lesen

Polizist der Afghanistan National Order Civil Police (ANCOP) in der Helmand Province, März 2012.

Thomas Ruttig

Afghanistan

Der bewaffnete Konflikt hält bei hoher Intensität an. Die USA verstärken unter Präsident Trump wieder ihre militärischen Anstrengungen, doch die Taliban haben weiterhin die Initiative. Ein Durchbruch zu Gesprächen über eine politische Lösung gelang nicht. Gleichzeitig wachsen Armut und Ungleichheit.

Mehr lesen

Zu sehen, wie andere Menschen misshandelt, vergewaltigt und getötet werden, liegt jenseits "normaler" menschlicher Erfahrungen. Solche traumatischen Ereignisse lösen existentielle Bedrohung und Todesangst aus.

Karin Griese

Traumaarbeit

Die unbearbeiteten Folgen traumatischer Gewalterfahrungen können bis in die nächsten Generationen hinein wirken. Unterstützungsangebote in Kriegs- oder Nachkriegsregionen müssen auf verschiedenen Ebenen ansetzen, um erfolgreich zu sein.

Mehr lesen

Gambian war crimes lawyer, Fatou Bensouda, takes the oath during a swearing-in ceremony as its new prosecutor at The International Criminal Court (ICC) in The Hague, Netherlands, 15 June 2012. Bensounda replaces Luis Moreno-Ocampo. She will be tasked with trying to bring to justice alleged war criminals including Uganda's Joseph Kony, Libya's Seif al-Islam Gadhafi and Sudanese president Omar al-Bashir.

Ronen Steinke

Der Internationale Strafgerichtshof

Vor elf Jahren hat der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag seine Tore geöffnet. Warlords, Milizionäre und ein ehemaliger Staatschef sitzen dort inzwischen in Haft, angeklagt wegen schwerster Verbrechen gegen Zivilisten. Mit Beginn des Falles Kenia stehen in Den Haag erstmals auch ein amtierender Staatschef und sein Stellvertreter vor Gericht.

Mehr lesen

Themengrafik: Der Internationale Gerichtshof - Aufbau und Arbeitsweise

Themengrafik

Der Internationale Strafgerichtshof - Aufbau und Arbeitsweise

Warlords, Milizionäre, Staatschefs - vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag müssen sich Personen verantworten, die Kriegsverbrechen oder Völkermord begangen haben oder für sie verantwortlich sind. Doch wie läuft ein Verfahren vor dem IStGH ab? Die Themengrafik erklärt den Aufbau und die Arbeitsweise des Gerichtshofs.

Mehr lesen

Eine Autobombe zerstört am 23. April 2013 die französische Botschaft in Tripolis.

Libyen

Seit dem Sturz von Diktator Gaddafi 2011 ist Libyen weitgehend ohne staatliche Autorität. Zahlreiche Gruppierungen ringen um die Macht. Die seit Dezember 2015 amtierende Einheitsregierung hat selbst in der Hauptstadt nur begrenzt Einfluss. Die Kräfte des Generals Chalifa Haftar kontrollieren den Osten des Landes.

Mehr lesen

Eine Bürgerwehr im Ort La Mira in Mexiko.

Mexiko

In Mexiko hat die Gewalt im Drogenkrieg einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Hauptkonfliktursache sind die enormen Gewinne, die im Handel mit illegalen Drogen erzielt werden. Die schwachen Institutionen des Landes können der Macht der Kartelle nur wenig entgegensetzen.

Mehr lesen

Eine uigurische Frau mit Kind passiert ein zerstörtes Auto in der Regionshauptstadt Ürümqi (15.07.2009).

China - Xinjiang

Durch einen massiven Ausbau des Sicherheitsapparats und Repression hat die chinesische Führung gewalttätige Attacken gegen Han-Chinesen und staatliche Einrichtungen eingedämmt. Seit Beginn des Jahres 2017 greift die lokale Regierung massiv in die Lebensgestaltung der muslimischen Uiguren ein.

Mehr lesen

Interaktives Portal

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Videoprojekt

Atlas des Arabischen Frühlings

Die Video-Edition des Atlas des Arabischen Frühlings nimmt die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und berichtet über deren überregionale Folgen.

Mehr lesen

Syrischen Kurden haben vor rund einer Woche insgesamt knapp 30 Kinder früherer IS-Kämpfer an Frankreich und die Niederlande übergeben. Ob man Kinder von getöteten oder inhaftierten Kämpfern der IS-Terrormiliz in die Heimat ihrer Eltern zurückführen sollte, beschäftigt derzeit die Kommentatoren in mehreren europäischen Ländern.

Mehr lesen auf eurotopics.net

Indiens hindu-nationalistische Regierung hat den Autonomiestatus für den Bundesstaat Jammu und Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Zudem entsendete sie Tausende zusätzliche Soldaten ins Kaschmirtal und verhängte Ausgangssperren. Die mehrheitlich muslimische Region wird auch von Pakistan beansprucht und immer wieder von Unruhen erschüttert. Dies ruft auch in Europa Sorge hervor.

Mehr lesen auf eurotopics.net

In der syrischen Provinz Idlib, eigentlich als Deeskalationszone deklariert, nehmen die Kämpfe zu. Mit Russlands Unterstützung rückt Assads Armee in dem Rebellengebiet auf die Stadt Khan Scheikhun vor, Zehntausende sind auf der Flucht. Das Verhältnis zischen Ankara und Moskau ist angespannt, nachdem ein türkischer Militärkonvoi aus der Luft angegriffen wurde.

Mehr lesen auf eurotopics.net

US-Präsident Trump hat am Wochenende die Afghanistan-Friedensgespräche mit den Taliban überraschend abgebrochen. Als Grund nannte er einen Anschlag, bei dem auch ein US-Soldat getötet wurde. Geplatzt sind laut Trump damit auch ein für den gestrigen Sonntag geplantes Geheimtreffen mit den Taliban sowie dem afghanischen Präsidenten. Kommentatoren versuchen, die neue Lage zu bewerten.

Mehr lesen auf eurotopics.net

Newsletter

Sicherheitspolitische Presseschau

Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

Mehr lesen