BUNDESTAGSWAHL 2021 Mehr erfahren
US-Soldaten in Afghanistan

2.2. USA

suche-links1 2 .. 253suche-rechts

tagesschau.de vom 14.09.2021

"Blinken verteidigt Afghanistan-Abzug"

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/blinken-anhoerung-kongress-101.html

US-Außenminister Antony Blinken habe sich vor dem amerikanischen Kongress zum Abzug der Vereinigten Staaten aus Afghanistan geäußert, so tagesschau.de. "Blinken argumentierte, die Regierung von US-Präsident Joe Biden habe ein Friedensabkommen der USA mit den Taliban geerbt, aber keinen Plan, wie es umgesetzt werden solle. (…) Dem Außenministerium ist von Republikanern und Demokraten vorgeworfen worden, es sei nicht genug getan worden, um US-Staatsbürger, Menschen mit Aufenthaltsrecht und gefährdete Afghanen nach der Machtübernahme durch die Taliban aus Afghanistan zu holen."

Mehr lesen


Süddeutsche Zeitung vom 08.09.2021

"Biden ruft 'Alarmstufe rot' aus"

https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-klimawandel-joe-biden-hurrikan-ida-1.5404075

Nach den jüngsten Überschwemmungen in den USA habe Präsident Joe Biden bei einem Besuch des New Yorker Stadtteils Queens vor den Auswirkungen des Klimawandels gewarnt, so die Süddeutsche Zeitung. "Die rasant fortschreitenden Veränderungen des Klimas entsprächen der 'Alarmstufe Rot', sagte Biden. 'Das Land und die Welt sind in Gefahr. Das ist keine Übertreibung. Das ist eine Tatsache', sagte Biden (…). Von alleine werde sich die Lage nicht verbessern, denn die Veränderungen des Klimas schritten 'mit unglaublicher Geschwindigkeit voran'."

Mehr lesen


Der Tagesspiegel vom 08.09.2021

"USA besorgt über Übergangsregierung der Taliban in Afghanistan"

https://www.tagesspiegel.de/politik/mullah-mohammed-hassan-achund-wird-regierungschef-usa-besorgt-ueber-u
ebergangsregierung-der-taliban-in-afghanistan/27591546.html

Die kürzlich von den Taliban angekündigte Besetzung der Übergangsregierung in Afghanistan bereite der US-Regierung Sorgen, informiert der Tagesspiegel. "Angesichts der 'Verbindungen und der Vorgeschichte' einiger der von den Taliban benannten Personen, die Spitzenpositionen in der neuen afghanischen Regierung besetzen sollen, sei die Regierung in Washington beunruhigt, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Dienstag. (…) Der Posten des amtierenden Innenministers wurde an Siradschuddin Hakkani vergeben. Hakkani, dessen gleichnamiges Netzwerk von den USA als terroristische Gruppierung eingestuft wird, gehört zu den meistgesuchten Männern der US-Ermittlungsbehörde FBI."

Mehr lesen


Süddeutsche Zeitung vom 07.09.2021

"'Alles war dafür gemacht, uns zu brechen'"

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/politik/ex-guant-namo-haeftling-im-interview-e338447/

Im Gespräch mit Christoph Koopmann blickt Mansoor Adayfi zurück auf seine Zeit als Häftling im US-Gefangenenlager Guantanamo: "Es ist ein Ort ohne Gesetze. (…) Wir hatten keine Rechte. Ich hatte nicht einmal mehr meinen Namen, meine Herkunft - sie hielten mich für einen Al-Qaida-Funktionär aus Ägypten. Das hatte ich unter Elektroschocks gestanden, als ich zuerst in einem Lager in Afghanistan war. (…) Das Schlimmste war die Isolationshaft: Über Wochen, Monate siehst du keinen Menschen außer den Vernehmern. (…) Wir haben Proteste und Hungerstreiks organisiert. (…) Ich wurde über zwei Jahre immer wieder zwangsernährt."

Mehr lesen


ipg-journal vom 03.09.2021

"Emotionale Entscheidungen"

https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/emotionale-entscheidungen-5400/

Die emotionale Verfassung des jeweiligen Präsidenten spiele in den USA bei der Entscheidung über neue militärische Interventionen im Ausland eine maßgebliche Rolle, konstatiert Payam Ghalehdar. "Im Zuge ihrer Amtszeit erleben US-Präsidenten Frustration am laufenden Band. Gerade in der internationalen Politik, wo Erwartungen meist unerfüllt bleiben, Interessen selten gänzlich durchgesetzt werden können und selbst mächtige Staaten sich mit dem Widerstand anderer Staaten abfinden müssen, ist Enttäuschung eine Routineerscheinung. Doch wird diese Frustration emotional, können gravierende Konsequenzen entstehen. (…) Gerade für den Oberbefehlshaber des mächtigsten Militärs der Welt macht dieser durch emotionale Prozesse ausgelöste Pessimismus militärisch herbeigeführte Regimewechsel attraktiv."

Mehr lesen


The New York Times vom 03.09.2021

"Biden Moves to Declassify Some Documents Related to Sept. 11"

https://www.nytimes.com/2021/09/03/us/politics/biden-sept-11.html

Präsident Joe Biden habe das US-Justizministerium und weitere Behörden angewiesen, die Veröffentlichung geheimer Dokumente zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf die USA zu prüfen, beobachtet Annie Karni. "For years, families of the victims of the Sept. 11 attacks have pushed the federal government to reveal more information about any Saudi involvement in financing the attacks. (…) It is not clear what documents the Justice Department will release when its review is complete."

Mehr lesen


Zeit Online vom 01.09.2021

"Der neue Westen liegt im fernen Osten"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/us-aussenpolitik-westmaechte-ostmaechte-europa-afghanistan-5v
8

Der indopazifische Raum gewinne in der US-Außenpolitik an Bedeutung, beobachtet Matthias Naß. "US-Präsident Joe Biden hat es ausdrücklich gesagt: Wir verlassen Afghanistan auch, weil wir uns auf die viel wichtigere Auseinandersetzung mit China konzentrieren wollen. (…) Der alte Westen, das Bündnis zwischen Amerika und Europa, spielt bei alledem nur noch eine Nebenrolle. (…) Es war kein Zufall, dass Joe Biden nach seinem Amtsantritt zuerst den japanischen Premier und den südkoreanischen Präsidenten im Weißen Haus empfing und sich mit den Regierungschefs der 'Quad' zu einem virtuellen Gipfel traf, bevor er nach Europa aufbrach, um Nato und EU zu besuchen. Das Zentrum der amerikanischen Außenpolitik hat sich zum indopazifischen Raum verlagert."

Mehr lesen


The Guardian vom 01.09.2021

"Biden calls for new era in US foreign policy in defensive Afghanistan speech"

https://www.theguardian.com/us-news/2021/aug/31/joe-biden-afghanistan-speech-us-military

Künftig wolle US-Präsident Joe Biden eine Außenpolitik betreiben, die sich nicht auf militärische Stärke stütze, berichtet Julian Borger. "Addressing the nation from the White House 24 hours after the last US soldier left Kabul, Biden sought to confront his critics about the handling of the withdrawal. He celebrated the evacuation of 124,000 civilians in the 17 days following the fall of the Afghan capital and said it was time to 'turn the page' on the US role abroad, pointing to a less interventionist future. 'This decision about Afghanistan is not just about Afghanistan. It's about ending an era of major military operations to remake other countries,' the president said."

Mehr lesen


die tageszeitung vom 31.08.2021

"Der Skandal, der bleibt"

https://taz.de/US-Gefangenenlager-Guantanamo/!5792821/

Bernd Pickert fordert die Freilassung aller Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo. "Das würde womöglich bedeuten, tatsächlich Menschen auf freien Fuß zu setzen, die sich schwerster Verbrechen schuldig gemacht haben: ohne Frage kein gutes Ergebnis. (…) Aber dennoch ist es die einzige Möglichkeit, das dunkle Kapitel der CIA-Geheimgefängnisse, der jahrelangen Isolationshaft und Folter endlich hinter sich zu lassen."

Mehr lesen


Der Spiegel vom 31.08.2021

"Zahl der Hassverbrechen gegen Minderheiten deutlich gestiegen"

https://www.spiegel.de/ausland/rassismus-in-den-usa-immer-mehr-hassverbrechen-gegen-minderheiten-a-2eb030
ee-fa7e-4a87-a9af-e6575daaf416

In den USA seien 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Hassverbrechen gegen Angehörige von Minderheiten registriert worden, schreibt der Spiegel. "Wie am Montag von der US-Strafverfolgungsbehörde FBI veröffentlichte Zahlen belegen, nahmen Angriffe auf Afroamerikaner im Jahr beispielsweise um 40 Prozent zu, von 1972 gemeldeten Fällen im Jahr 2019 auf 2755 Fälle im Jahr 2020."

Mehr lesen


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31.08.2021

"Zurück zur Realpolitik"

https://zeitung.faz.net/faz/seite-eins/2021-08-31/zurueck-zur-realpolitik/656253.html

Der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan dürfte die militärische Handlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten erhöhen, meint Nikolas Busse. "Eine Mission mit Kampfauftrag gibt es noch im Irak, aber der soll Ende des Jahres auslaufen. Genau das war ja das Ziel, das der amerikanische Präsident mit dem Rückzug verfolgt, den schon seine beiden Vorgänger gerne vollzogen hätten. Er will Freiräume für die neue Priorität der amerikanischen Außenpolitik gewinnen: die Auseinandersetzung mit China. Für die Weltpolitik insgesamt läuft das auf eine Rückkehr zur klassischen, stark realpolitisch geprägten Außenpolitik hinaus."

Mehr lesen


RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 31.08.2021

"Nach Truppenabzug in Afghanistan: Mehr als 100 ausreisewillige Amerikaner in Kabul"

https://www.rnd.de/politik/afghanistan-nach-truppenabzug-noch-ueber-100-amerikaner-in-kabul-6T3JBHSK3VJJX
YF5ZZJDQF2FB4.html

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland informiert: Auch nach dem vollständigen Abzug der US-Truppen seien nach Aussage des US-Außenministers Antony Blinken in Afghanistan noch über einhundert amerikanische Staatsangehörige, die ausreisen möchten. "Man gehe davon aus, dass ihre Zahl 'unter 200, wahrscheinlich näher an 100' liege, sagte Blinken am Montagabend (Ortszeit) in Washington. Blinken betonte, die US-Regierung werde sich weiterhin um sie bemühen."

Mehr lesen


Zeit Online vom 30.08.2021

"US-Truppen haben Afghanistan vollständig verlassen"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-08/us-streitkraefte-einsatz-in-afghanistan-ist-beendet

Nunmehr hätten alle US-Soldatinnen und Soldaten Afghanistan verlassen, so Zeit Online. "Die letzte US-Militärmaschine sei genau eine Minute vor Mitternacht afghanischer Zeit vom Flughafen Kabul abgehoben, teilten die US-Streitkräfte mit. Sie haben damit den von US-Präsident Joe Biden vorgegebenen Zeitplan eingehalten, der den Truppenabzug bis spätestens zum 31. August vorsah. (…) Für die USA endet mit dem Abzug ein fast zwei Jahrzehnte währender Militäreinsatz."

Mehr lesen


The Wall Street Journal vom 29.08.2021

"U.S. Carries Out Airstrike to Prevent Kabul Airport Attack"

https://www.wsj.com/articles/afghanistan-evacuation-flights-end-as-reopened-banks-face-rush-for-cash-1163
0243499

Das US-Militär habe in Kabul einen Drohnenangriff auf mutmaßliche Selbstmordattentäter durchgeführt, beobachten Sune Engel Rasmussen, Jalaluddin Nazari und Nancy Youssef. "A U.S. drone struck a vehicle packed with explosives in a residential area of Kabul on Sunday, preventing an imminent attack on the city's airport, the Pentagon said, as the massive international airlift out of Afghanistan entered its final hours. The vehicle contained multiple suicide bombers affiliated with Islamic State who intended to strike the airport, possibly targeting U.S. troops, a defense official said."

Mehr lesen


The Wall Street Journal vom 26.08.2021

"Biden Says U.S. Will Respond to Kabul Attacks; 'We Will Hunt You Down'"

https://www.wsj.com/articles/biden-to-address-afghanistan-attacks-as-humanitarian-political-crisis-worsen
s-11630009841

US-Präsident Joe Biden habe den Drahtziehern des jüngsten Anschlags in Kabul mit Vergeltung gedroht, bemerken Siobhan Hughes, Alex Leary und Andrew Restuccia. "'We will not forgive. We will not forget. We will hunt you down and make you pay,' Mr. Biden said during remarks Thursday evening at the White House as an already fraught humanitarian and political crisis worsened. (…) The president said he had instructed his military commanders to develop response plans to the attack, including initiatives to strike assets, leadership and facilities of ISIS-K, the Afghan affiliate of Islamic State, to which the Pentagon attributed Thursday's deadly explosions."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 253suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

16 Autor*innen aus Krisengebieten wünschen sich für ihre Zukunft weiterschreiben zu können. In di...

Sicherheitspolitik verstehen

Sicherheitspolitik verstehen

Wie sieht eine zeitgemäße Sicherheitspolitik angesichts einer zunehmend komplexer werdenden und st...

Am Hindukusch – und weiter?

Am Hindukusch – und weiter?

Ende 2014 zogen die letzten deutschen ISAF-Truppen aus Afghanistan ab. Dieser Band zieht Bilanz, fra...

Fluter Terror

Terror

Terrorismus bedroht die offene Gesellschaft und die kulturelle Vielfalt. Er ist uns fremd, aber er k...

Krieg im 21. Jahrhundert

Krieg im 21. Jahrhundert

Kriege sehen heute anders aus als noch vor 100 oder 50 Jahren: oft stehen sich Staaten und bewaffnet...

Ground Zero

Ground Zero

Ungebrochen aktuell bleiben Fragen nach den Wurzeln und den Folgen der Terroranschläge vom 11. Sept...

Zum Shop