US-Soldaten in Afghanistan

2.3. Israel / Palästina

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ABC News vom 18.01.2021

"Israel moves to rein in rights group over 'apartheid' use"

https://abcnews.go.com/International/wireStory/israel-moves-rein-rights-group-apartheid-75317965

Die israelische Regierung will Nichtregierungsorganisationen, die Israel als "Apartheid-Staat" bezeichnen, künftig offenbar stärker unter Druck setzen. "The explosive term, long seen as taboo and mostly used by the country's harshest critics, is vehemently rejected by Israel's leaders and many ordinary Israelis. Education Minister Yoav Galant tweeted late on Sunday that he had instructed the ministry’s director general to 'prevent the entry of organizations calling Israel 'an apartheid state' or demeaning Israeli soldiers from lecturing at schools.' 'The Education Ministry under my leadership raised the banner of advancing Jewish, democratic and Zionist values and it is acting accordingly,' he said. It was not immediately clear whether he had the authority to ban speakers from schools."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.01.2021

"Palästinenserpräsident Abbas unter Druck"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wahlankuendigung-palaestinenserpraesident-mahmut-abbas-unter-
druck-17151203.html

Zwar sei eine Parlamentswahl wie auch die Wahl des Präsidenten in den palästinensischen Autonomiegebieten angekündigt, ob diese aber auch tatsächlich stattfinden werden, bleibe fraglich, schreibt Jochen Stahnke in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Seit 16 Jahren haben die Palästinenser keinen Präsidenten mehr gewählt, seit 15 Jahren kein Parlament. Bald soll es wieder so weit sein. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt aber offen. Und wer würde profitieren?"

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.01.2021

"Mit Hummus Mauern überwinden"

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/neuer-banksy-bildband-mit-hummus-mauern-ueberwinden-17135287.html

Rose-Maria Gropp stellt einen belgischen Bildband vor, der die Arbeit des britischen Künstlers Banksy in einem in Bethlehem beheimateten Hotel vorstellt. "Seit 2017 betreibt der Graffiti-Künstler Banksy sein 'The Walled Off'-Hotel in einem Teil von Bethlehem, der von Israel kontrolliert wird, auf einstigem palästinensischen Territorium. Das im Wortsinn ummauerte Hotel mit der werbewirksam 'schlechtesten Aussicht der Welt' – nämlich auf die Absperrung an der Grenze zwischen Israel und dem Westjordanland – ist selbst eine Kunstinstallation, längst touristische Attraktion für Besucher aus aller Welt. Von 2017 bis 2020 hat Banksy dafür eine Edition gestaltet, exklusiv als Souvenirs für Gäste im Geschenkeladen des Hotels zu kaufen. Damit blieb er, der vermutlich 1974 im englischen Bristol geboren wurde, dem Prinzip der Verknappung seiner Arbeiten treu, das neben der bis heute gewahrten Anonymität Banksys Markenzeichen ist."

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The Independent vom 12.01.2021

"Israel is an apartheid regime, not a democracy, says prominent rights group"

https://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/israel-apartheid-palestinians-rights-b1785875.html

Die israelische Menschenrechtsorganisation "B’Tselem" hat Israel vorgeworfen, die Palästinenser mit einem "Apartheid-Regime" zu unterdrücken. "In a new position paper B’Tselem concluded Israel was not a democracy and its actions met the bar of apartheid after considering 'the accumulation of policies and laws that Israel devised to entrench its control over Palestinians'. However, Ohad Zemet, a spokesperson of the Israeli embassy in London, dismissed the paper as 'false claims' and 'nothing more than a propaganda tool'. B’Tselem is not the first Israeli rights group to conclude that Israel’s treatment of the Palestinians amounts to apartheid and its Tuesday paper joins a growing chorus of groups and experts warning actions Israel is taking could amount to crimes against humanity."

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Tageszeitung vom 10.01.2021

"Die Politik des Tanzens"

https://taz.de/!5738666/

Shakked Auerbach berichtet in der Tagezeitung über die grenzüberschreitende israelisch-palästinensische Partyszene. "Darf man neben einer Moschee Techno spielen? Ein Blick auf die Grenzüberschreitungen der israelisch-palästinensischen Partyszene."

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Al-Monitor vom 08.01.2021

"Hamas scrambles for relevance in post-normalization Middle East"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2021/01/hamas-palestine-relevance-normalization-middle-east-eg
ypt.html

Die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen Israels zu einigen arabischen Ländern habe die palästinensische Hamas unter Druck gesetzt, berichtet Al-Monitor. "The larger issue for Hamas is its isolation, which is increased by the normalization agreement between Israel and the United Arab Emirates, Bahrain, Morocco and Sudan; US-brokered reconciliation among the Gulf Cooperation Council (GCC) states; and a new push for an Israeli-Palestinian peace conference, led by Abbas and Egypt. With a new US administration coming in, Iran, Hamas, Syria and Hezbollah find themselves even more on the outside looking in with regard to regional trends. So Hamas is looking to play as many cards as possible, to stay relevant and engaged as events unfold."

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Guardian vom 31.12.2020

"Joe Biden should end the US pretence over Israel’s 'secret' nuclear weapons"

https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/dec/31/joe-biden-us-pretence-israel-nuclear-weapons

Der frühere Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu fordert, dass der kommende US-Präsident Joe Biden die Israel-Politik der "nuklearen Mehrdeutigkeit" aufgeben und das israelische Atomwaffenprogramm offiziell anerkennen sollte. "This farce should end. The US government should uphold its laws and cut off funding to Israel because of its acquisition and proliferation of nuclear weapons. The incoming Biden administration should forthrightly acknowledge Israel as a leading state sponsor of nuclear proliferation in the Middle East and properly implement US law. Other governments – in particular South Africa’s – should insist on the rule of law and for meaningful disarmament, and immediately urge the US government in the strongest possible terms to act. Apartheid was horrible in South Africa and it’s horrible when Israel practises its own form of apartheid against the Palestinians, with checkpoints and a system of oppressive policies. Indeed another US statute, the Leahy law, prohibits US military aid to governments that systematically violate human rights."

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Deutsche Welle vom 07.12.2020

"Eine israelische Sängerin singt auf Farsi"

https://p.dw.com/p/3mGTC

Carl Holm stellt die israelische Sängerin Liraz Charhi und ihr heimliches Musikprojekt mit iranischen Musikern vor. "Im Gespräch mit der Deutschen Welle erzählt Charhi, dass das neue Album für sie ein Experiment gewesen sei: 'Es war emotional eine echte Herausforderung, weil sowohl Israel als auch der Iran sehr komplexe Länder sind. Aber gleichzeitig lieben wir uns sehr.' Auch die technische Produktion von 'Zan' war eine Herausforderung, da Teile des Albums heimlich im Iran aufgenommen und die Dateien dann nach Israel geschickt wurden, wo Charhi am Ende alles zusammenmischte. Für die iranischen Künstler, die mitgewirkt hatten, war das nicht ganz ungefährlich. Um Zugriffe des iranischen Geheimdienstes zu vermeiden, machten sie unter falschem Namen mit."

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herzinger.org vom 05.12.2020

"Die Atomrüstung des Iran muss gestoppt werden. Jetzt."

https://herzinger.org/die-atomruestung-des-iran-muss-gestoppt-werden-jetzt?fbclid=IwAR3zjJg4W9aNsTVtPRvJz
h3m3mfMf_vAVosUl3DIeZnUul7OcjsQJKq5Znk

Richard Herzinger kritisiert nach dem Attentat auf den iranischen Atomphysiker Mohsen Fachrisadeh eine einseitige Verurteilung Israels und verweist auf das immense Bedrohungspotential, das vom Iran ausgehe. "Wenn die Europäische Union die Tötung des Atomphysikers Mohsen Fachrisadeh, eines führenden Kopfs des iranischen Atomwaffenprogramms, als 'Straftat' verurteilt, abstrahiert sie auf bezeichnend ignorante Weise von der Tatsache, dass der Iran offen die Auslöschung Israels propagiert. Wobei es sich bei dieser Vernichtungsdrohung keineswegs nur um irgendeine schrullige Marotte der Mullahs in Teheran handelt, sondern um den Kern ihrer Staatsideologie und damit das zentrale Staatsziel der Islamischen Republik Iran. Mit dem Besitz von Atomwaffen hätte das iranische Regime die Mittel in der Hand, um dieses Ziel tatsächlich zu realisieren – selbst wenn ein nuklearer Angriff auf Israel vermutlich auch den atomaren Untergang des Iran bedeuten würde."

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Jüdische Allgemeine vom 04.12.2020

"Warnungen durch Sicherheitsrat"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/warnungen-durch-sicherheitsrat/

Nach dem tödlichen Anschlag auf einen iranischen Atomphysiker hat der Nationale Sicherheitsrat Israels seine Bürger im Ausland vor einer zunehmenden Bedrohung durch die Islamische Republik gewarnt. "Dabei gehe es um Länder in der Region wie Georgien, Aserbaidschan, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain sowie Staaten in Afrika, teilte die Anti-Terror-Abteilung des Sicherheitsrats in der Nacht auf Freitag mit. Es bestehe die Sorge, dass jüngsten Drohungen aus dem Iran Taten folgen."

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Tageszeitung vom 29.11.2020

"Für ein Recht auf Kritik"

https://taz.de/Offener-Brief-zu-Israel-und-Palaestina/!5732034/

Jannis Hagmann berichtet über ein gemeinsames Statement von mehr als 120 palästinensischen und arabischen Intellektuellen zur Unterdrückung palästinensischer Stimmen in Israel. "Arabische Intellektuelle kritisieren Instrumentalisierung des Kampfes gegen Antisemitismus. Ziel sei es, palästinensische Stimmen zu unterdrücken."

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The National Interest vom 29.11.2020

"Israel’s Azerbaijan Mistake"

https://nationalinterest.org/feature/israel%E2%80%99s-azerbaijan-mistake-173476

Michael Rubin kommt in seiner Analyse der Beziehungen Israels zu Aserbaidschan zu dem Schluss, dass Israel nicht nur auf die kurzfristigen Vorteile der Kooperation blicken sollte. "Israel’s relations with Azerbaijan have developed over decades. Perhaps the tight embrace of the two states once made sense, but times have changed. Armenia is a democracy, while Azerbaijan has become a family-run dictatorship. Armenia embraces religious freedom while Azerbaijan works with Islamist extremists. Azerbaijan’s hatred toward Armenians further allows Iran to exploit divisions. At the same time, whereas Israel once had few options to fulfill its energy needs, it now can rely not only upon Cyprus and its own Eastern Mediterranean gas fields, but also the United Arab Emirates. Abu Dhabi’s human rights record is far from perfect, but at least it does not incite genocide. Israel need not break ties with Azerbaijan; there is still much about which the two countries can cooperate. But, just as the United States did not let its Arab partners dictate the U.S. relationship with Israel nor let Pakistan and India dictate Washington’s ties to the other, neither should Azerbaijan presume to dictate Israel’s relationship with Armenia."

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Al-Monitor vom 28.11.2020

"Will Biden save the two-state solution?"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2020/11/israel-us-palestinians-president-elect-joe-biden-oslo-
accord.html

Avi Gil hofft, dass der kommende US-Präsident Biden seine Nahost-Politik nicht mit "vertrauensbildenden Maßnahmen" beginnt. "To deny the importance of mutual trust between Israel and the Palestinians is tantamount to denying motherhood and apple pie, but is 'confidence building' an indispensable precondition for reaching a permanent settlement? I think not. The sequence should run in the opposite direction. (…) The pleasing illusion that building confidence will lead to a political settlement must give way to the reality that only credible endgame parameters will breed confidence. A clear political horizon would give the Palestinians a tangible incentive to resolve their painful internal rivalries and defeat the armed elements opposing peace. At the same time, with the parameters, Israelis would know that their country has a final border. The temptation to settle beyond it will disappear, as the binding international decision will end the unconstructive territorial ambiguity."

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Haaretz vom 18.11.2020

"Palestinian Authority Announces It Will Resume Cooperation With Israel"

https://www.haaretz.com/middle-east-news/palestinians/.premium-palestinian-authority-resumes-cooperation-
with-israel-minister-announces-1.9314412

Die Palästinensische Autonomiebehörde will die seit Mai ruhende Zusammenarbeit mit Israel wieder aufnehmen, berichtet Haaretz. "According to al-Sheikh's statement on Twitter, the Palestinian Authority has been given assurances that Israel would respect its agreements with the Palestinians, during 'international negotiations conducted by the president.' Al-Sheikh said that 'the relationship with Israel will return to how it was' after President Mahmoud Abbas received confirmation that Israel remained committed to past agreements with the Palestinians. Israeli officials also said they expect security and civilian relations to return to the level they were before May."

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