US-Soldaten in Afghanistan

2.3. Israel / Palästina

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Haaretz vom 13.04.2021

"Third Israeli-owned Ship Attacked Near UAE; Israeli Defense Sources Blame Iran"

https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-israeli-owned-ship-attacked-near-fujairah-lebanese-media-rep
orts-1.9709254

Vermutlich durch eine Drohne oder Rakete sei in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Schiff in israelischem Besitz leicht beschädigt worden, informieren Amos Harel, Jack Khoury und Yaniv Kubovich. Israelische Verteidigungskreise machten Iran für den dritten Angriff dieser Art innerhalb von zwei Monaten verantwortlich. "Israeli security officials have expressed concern over a recent series of reports attributing a number of attacks on Iranian targets to Israel. (…) The most recent reports, which quoted anonymous Israeli and U.S. officials as saying that Israel was behind an incident at Iran's uranium enrichment facility at Natanz, have made some Israeli officials worried that the problem could lead to an unwanted increase in security tensions."

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Der Tagesspiegel vom 12.04.2021

"Israels Attacken - ein Affront gegen Joe Biden?"

https://www.tagesspiegel.de/meinung/angriff-auf-iranische-atomanlage-natans-israels-attacken-ein-affront-
gegen-joe-biden/27087342.html

Der "Schattenkrieg" gegen Iran gestalte sich für Israel immer schwieriger, analysiert Christian Böhme. "Unter US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem carte blanche. Sein Amtsnachfolger Joe Biden aber möchte den Atomdeal wiederbeleben, will verhandeln statt provozieren. Er dürfte Israels Attacken als kontraproduktiv empfinden, wenn nicht gar als Affront. Und das kann nicht im Interesse Jerusalems sein."

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Neue Zürcher Zeitung vom 11.04.2021

"Israel eröffnet auf dem Meer eine neue Front im Schattenkrieg mit Iran"

https://www.nzz.ch/international/israel-eroeffnet-auf-dem-meer-neue-front-im-schattenkrieg-mit-iran-ld.16
10848

Auf dem iranischen Schiff "Saviz" im Roten Meer sei es jüngst zu einer Explosion gekommen, schreibt Ulrich von Schwerin. "Nach Einschätzung westlicher Geheimdienste dient das Frachtschiff den iranischen Revolutionswächtern zu Spionagezwecken. Auch sollen sie es als maritime Basis zur Unterstützung der Huthi-Miliz in Jemen nutzen. (…) Wie bei früheren Angriffen auf iranische Schiffe fiel der Verdacht rasch auf Israel. (…) Die Attacken auf Öltanker und Frachtschiffe im Roten Meer und vor den Küsten Syriens waren (…) lange kaum bekannt. (…) Viele Beobachter vermuten, dass Iran die meisten Vorfälle verschwieg, um nicht zu Vergeltungsangriffen gezwungen zu sein."

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Al Jazeera vom 24.03.2021

"Israel military hits 'Hamas positions' in Gaza"

https://www.aljazeera.com/news/2021/3/24/explosion-over-gaza-as-israel-military-hits-hamas-positions

Nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen auf Israel habe die israelische Luftwaffe Hamas-Stellungen angegriffen, meldet Al Jazeera. "The Israeli military said its fighter jets and attack helicopters struck a Hamas rocket manufacturing site and a military post 'in response to the rocket fired from Gaza into Israel tonight'. (…) According to local Palestinian news agency Maan, the site southwest of Gaza City was struck by five missiles. Another site east of Deir al-Balah in the central Gaza Strip was also targeted."

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The Atlantic vom 23.03.2021

"'Netanyahu Is Playing With Fire With the Democrats'"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2021/03/israel-election-benjamin-netanyahu/618358/

Im Gespräch mit Jeffrey Goldberg erklärt der israelische Oppositionsführer, Yair Lapid, was aus seiner Sicht gegen eine Wiederwahl von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht. Dabei blickt Lapid speziell auf die US-amerikanisch-israelischen Beziehungen: "Netanyahu is playing with fire with the Democrats. You cannot affiliate the State of Israel with just the Republican Party, or with just a certain group of the Republican Party. (...) I see no way for Netanyahu to create the kind of relationship we need with the Biden administration."

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Süddeutsche Zeitung vom 19.03.2021

"Unter Druck"

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/politik/deutschlands-u-boot-deals-mit-israel-e357765/

Ein U-Boot-Deal der israelischen Regierung mit der deutschen Rüstungsfirma Thyssenkrupp schlage in Israel große Wellen, berichten Georg Mascolo, Peter Münch, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer, Jörg Schmitt und Ralf Wiegand. Sie präsentieren die Ergebnisse einer ausführlichen Recherche zur mutmaßlichen Verstrickung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu in einen Korruptionsskandal. "Für viele Milliarden Euro hat der Staat Israel in den vergangenen 20 Jahren sechs U-Boote in Deutschland bestellt, drei weitere Bestellungen sind politisch bereits vereinbart. Die große Frage: Warum so viele - viel mehr, als nach Expertenmeinung für die Sicherheit Israels notwendig sind?"

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The Guardian vom 12.03.2021

"Israel 'bombed a dozen ships carrying Iranian oil or weapons in past two years'"

https://www.theguardian.com/world/2021/mar/12/israel-bombed-a-dozen-ships-carrying-iranian-oil-or-weapons
-report

Laut Recherchen des Wall Street Journals habe Israel seit 2019 mindestens zwölf Schiffe auf dem Weg nach Syrien bombardiert, schreibt Oliver Holmes. Die meisten der betroffenen Frachter hätten iranisches Öl transportiert. "The attacks, which the article said included water mines in the Red Sea and other areas of the region, would, if confirmed, suggest a new front in the semi-covert conflict between arch-foes Israel and Iran. Israel has conducted hundreds of aerial bombings against Iranian forces and their allies in neighbouring Syria, but has not indicated if it has also been conducting strikes at sea."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.03.2021

"Kein Fototermin in Abu Dhabi für Netanjahu"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/reise-abgesagt-netanjahus-fototermin-in-den-vae-faellt-aus-17
239287.html

Die von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geplante Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate sei kurzfristig abgesagt worden, erläutert Jochen Stahnke. Es wäre der erste offizielle Besuch eines israelischen Regierungschefs im Golfstaat überhaupt gewesen. "Das Büro Netanjahus begründete die Absage damit, dass die Koordination entsprechender Überflugrechte mit Jordanien gescheitert sei. 'Diese Schwierigkeiten haben ihre Ursache offenbar in der Absage des Besuchs des jordanischen Kronprinzen auf dem Tempelberg', hieß es. Zwar habe die Regierung in Amman Israel später den Überflug von jordanischem Territorium für den Flug nach Abu Dhabi erlaubt, doch sei Netanjahu mit dem emiratischen Kronprinzen übereingekommen, einen anderen Besuchstermin zu finden."

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Neue Zürcher Zeitung vom 11.03.2021

"Israels Regierungschef Netanyahu soll erstmals Emirate besuchen"

https://www.nzz.ch/international/israels-regierungschef-netanyahu-soll-erstmals-emirate-besuchen-ld.16061
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Etwa sechs Monate nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen plane Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, erstmals in die Vereinigten Arabischen Emirate zu reisen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Vorgesehen sei ein Treffen mit Kronprinz Mohammed bin Sajid al-Nahjan. "Es wäre der erste offizielle Besuch eines israelischen Regierungschefs in dem Golfstaat überhaupt. (…) In israelischen Medien wurde die Reise als Manöver im Wahlkampf aufgefasst. (…) Israel und die Emirate schmieden vor allem eine Allianz gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran, von dem sie sich bedroht sehen."

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Foreign Policy vom 08.03.2021

"Israel Is the Arab World's New Soft Power"

https://foreignpolicy.com/2021/03/08/israel-is-the-arab-worlds-new-great-power/

Anchal Vohra beleuchtet Israels zunehmende Kooperation mit arabischen Staaten: "Now, as U.S. President Joe Biden speaks of rejoining the nuclear deal with Iran, Israel is strengthening a once-unthinkable alliance with its Arab partners through strategic, technological, and business cooperation. Just last month, Israel called for the formation of a defense alliance with Saudi Arabia, the UAE, and Bahrain, with Iran in its sights. It signed various deals with the UAE (…) in tourism, health, agriculture, and the water sector. (…) Israel also agreed to enhance economic ties with Egypt (…). Israel hopes to present itself as a soft power in the region, a worthy but unobtainable goal as long as it continues annexing Palestinian lands."

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The Times of Israel vom 04.03.2021

"Environment minister adamant oil spill is Iran terror; defense figures skeptical"

https://www.timesofisrael.com/environment-minister-adamant-oil-spill-is-iran-terror-defense-figures-skept
ical/

Die israelische Umweltministerin Gila Gamliel beschuldige Iran, Umwelt-Terrorismus zu betreiben, erläutern Stuart Winer und Toi Staff. Laut der Ministerin sei Teheran für das Auslaufen von Öl von einem Tanker vor der Küste Israels verantwortlich. "The minister's allegation of Iran's involvement was immediately disputed by senior security officials (…). Ori Disatnik, the former commander of Israel's submarine force, also cast doubt on Gamliel's assessment. (…) Disatnik said that if the spill were deliberate, the ship would have moved on as soon as it unloaded the pollutant instead of remaining in the area for nearly two weeks, as it reportedly did. He also said that the relatively small size of the spill, less than one percent of the 112,000 tons the ship can carry, indicates it was not a deliberate attack."

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Al-Monitor vom 03.03.2021

"Netanyahu slams ICC probe against Israel"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2021/03/israel-icc-benny-gantz-gabi-ashkenazi-benjamin-netanya
hu.html

Rina Bassist beschreibt die Reaktion des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu auf die Ankündigung des Internationalen Strafgerichtshofs, mögliche Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit israelischen Militäraktionen im Gazastreifen zu untersuchen. "Netanyahu accused the court of prejudice, tweeting, 'When the ICC investigates Israel for fake war crimes - this is pure anti-Semitism. The court established to prevent atrocities like the Nazi Holocaust against the Jewish people is now targeting the one state of the Jewish people.'"

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tagesschau.de vom 03.03.2021

"Strafgerichtshof ermittelt wegen Kriegsverbrechen"

https://www.tagesschau.de/ausland/strafgerichtshof-israel-palaestina-101.html

Fatou Bensouda, die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, habe Ermittlungen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen in den palästinensischen Autonomiegebieten eingeleitet, so tagesschau.de. Untersucht würden unter anderem israelische Militäraktionen im Gazastreifen 2014. "Der israelische Außenminister Gabi Aschkenasi kritisierte die Aufnahme der Untersuchung umgehend. (...) 'Die Entscheidung, eine Untersuchung gegen Israel einzuleiten, wird durch das Mandat des Strafgerichtshofs nicht gedeckt. Sie ist eine Verschwendung von Mitteln der internationalen Gemeinschaft durch eine voreingenommene Institution, die jegliche Legitimität verloren hat', hieß es in einer Erklärung. Israel erkennt den Strafgerichtshof nicht an (…)."

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The Guardian vom 01.03.2021

"Netanyahu accuses Iran of attacking Israeli-owned ship in Gulf"

https://www.theguardian.com/world/2021/mar/01/netanyahu-accuses-iran-israel-ship-blast-gulf-helios-ray

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mache Iran für eine Explosion auf einem israelischen Frachter im Golf von Oman verantwortlich, berichtet The Guardian. "Without offering any evidence, Benjamin Netanyahu told the Israeli public broadcaster Kan the incident 'it was indeed an act by Iran, that is clear'. He added: 'Iran is the greatest enemy of Israel. I am determined to halt it. We are hitting it in the entire region.' Iran promptly dismissed the claim. (…) It remains unclear what caused the blast (…)."

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Al Jazeera vom 25.02.2021

"Israel freezes plan to send vaccines to foreign allies"

https://www.aljazeera.com/news/2021/2/25/israel-freezes-plan-to-send-vaccines-to-foreign-allies

Aufgrund juristischer Bedenken seien die Pläne des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu, überschüssigen COVID-19-Impfstoff an verbündete Staaten zu liefern, zumindest vorläufig gestoppt worden, so Al Jazeera. "It was the latest twist in a saga that has raised questions at home about Netanyahu's decision-making authority, as well as his move to help far-flung nations in Africa and Latin America at a time when the neighbouring occupied Palestinian territories are struggling to secure their own vaccine supplies."

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