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US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Der Spiegel vom 15.09.2021

"Iran setzt Chefunterhändler für Atomangelegenheiten ab"

https://www.spiegel.de/ausland/iran-ebrahim-raisi-feuert-chef-unterhaendler-fuer-atomangelegenheiten-ab-a
-bf0d3b24-b2a9-4258-ac29-66c25cee60c7

Die iranische Führung habe dem Spiegel zufolge den bisherigen stellvertretenden Außenminister Irans und Chefunterhändler für Atomangelegenheiten, Abbas Araktschi, abgesetzt. "Wie staatliche Medien am Mittwoch berichteten, bleibt Abbas Araktschi zwar Teil der Verhandlungsdelegation, die an Gesprächen zur Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens beteiligt ist. Er habe jedoch keine leitende Rolle mehr inne. (…) Sein Nachfolger als Vize-Außenminister wird der Hardliner und Verbündete von Raisi, Ali Bagheri."

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Foreign Policy vom 14.09.2021

"Israel Can Live With a New Iran Nuclear Deal, Defense Minister Says"

https://foreignpolicy.com/2021/09/14/israel-iran-nuclear-deal-defense-minister-gantz/

Neri Zilber fasst die Aussagen von Israels Verteidigungsminister Benny Gantz im Gespräch mit Foreign Policy zusammen: "Israel would be willing to accept a return to a U.S.-negotiated nuclear deal with Iran, Defense Minister Benny Gantz told Foreign Policy - but Israeli officials are also pressing Washington to prepare a serious 'demonstration of power' in case negotiations with Tehran fail. The remarks (…) appear to reflect a shift in policy for Israel, which under the leadership of former Prime Minister Benjamin Netanyahu loudly opposed the 2015 nuclear agreement and worked to undermine it."

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ORF vom 14.09.2021

"Assad bei Putin: 'Ausländische Kräfte' als Problem Syriens"

https://orf.at/stories/3228466/

Russlands Präsident Wladimir Putin habe bei einem Treffen mit Syriens Präsidenten Baschar al-Assad in Moskau am vergangenen Montag die Anwesenheit "illegitimer ausländischer Kräfte" in Syrien kritisiert, informiert der ORF. "Die ausländischen Truppen in Syrien hielten sich ohne UNO-Beschluss und ohne 'Ihre (Assads) Zustimmung' in einigen Teilen des Landes auf. Das sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht, sagte Putin zu Assad. Das hindere Syrien etwa an einem schnelleren Wiederaufbau und an seiner Konsolidierung."

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Handelsblatt vom 12.09.2021

"Iran erlaubt Zugang zu Videokameras in Atomanlagen"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/sicherheitspolitik-iran-erlaubt-zugang-zu-videokameras
-in-atomanlagen/27605268.html

Der Iran gestatte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) Zugang zu ihren Überwachungskameras in iranischen Atomanlagen, so das Handelsblatt. "In den lange Zeit festgefahrenen Atomstreit mit dem Iran kommt Bewegung. Die UN-Atomenergiebehörde IAEO darf künftig ihre Überwachungskameras in iranischen Nuklearanlagen warten und Speichermedien austauschen, hieß es am Sonntag in einer gemeinsamen Stellungnahme der IAEO und der dortigen Atomenergiebehörde."

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Der Spiegel vom 12.09.2021

"Israels Verteidigungsminister wirft Iran Ausbildung von Terroristen an Drohnen vor"

https://www.spiegel.de/ausland/israel-benny-gantz-wirft-iran-ausbildung-von-terroristen-an-drohnen-vor-a-
a0470525-2788-4195-8522-0f579d067528

Dem Spiegel zufolge werfe Israels Verteidigungsminister Benny Gantz der iranischen Regierung vor, ausländische Terroristen auszubilden. "Der Luftwaffenstützpunkt Kashan nördlich von Isfahan werde dazu genutzt, 'Terroristen aus dem Jemen, Irak, Syrien und Libanon im Fliegen von unbemannten Luftfahrzeugen aus iranischer Produktion' auszubilden, sagte Gantz am Sonntag. (…) Iran versuche zudem 'Know-how zu transferieren, das die Herstellung von unbemannten Luftfahrzeugen im Gazastreifen' an Israels Südgrenze ermögliche, sagte Gantz auf einer Konferenz an der Reichman-Universität bei Tel Aviv. (…) Iran äußerte sich zu den Vorwürfen zunächst nicht."

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The Economist vom 11.09.2021

"Qatar's unique role in Afghanistan"

https://www.economist.com/middle-east-and-africa/2021/09/11/qatars-unique-role-in-afghanistan

The Economist beleuchtet die Rolle Katars im Afghanistan-Konflikt: "Like the talks that preceded it, last month's frantic airlift out of Kabul relied heavily on Qatar. (…) The tiny emirate, home to just 3m people (only 20% of them citizens), thus played a central role in the beginning of the end, and the end itself. Now it has a vital role as an interlocutor between Afghanistan's new rulers and the West - but it may struggle to deliver much for either side. Before the Arab spring in 2011, Qatar built a reputation as a mediator in regional disputes. (…) Unlike its neighbours in the Gulf, Qatar is also sympathetic to political Islam. No surprise, then, that it wound up facilitating talks between America and the Taliban."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 09.09.2021

"Eröffnung der deutschen Botschaft: Maas zu Kurzbesuch in Libyen"

https://www.rnd.de/politik/deutsche-botschaft-libyen-heiko-maas-zur-eroeffnung-in-tripolis-G2QJZ7TNYMF4TV
PTZY5OUZ2FS4.html

Bundesaußenminister Heiko Maas sei zur Wiedereröffnung der deutschen Botschaft in die libysche Hauptstadt Tripolis gereist, meldet das RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Im Juli 2014 waren alle deutschen Diplomaten aus Tripolis abgezogen worden. Die deutsche Vertretung für Libyen wurde vorübergehend in Tunis untergebracht. 'Heute wollen wir mit der Wiedereröffnung zeigen, dass Deutschland ein engagierter Partner Libyens ist und bleibt. Wir wollen wieder vor Ort eine Stimme in der libyschen Hauptstadt haben', sagte Maas. Libyen war nach dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 in einem Bürgerkrieg versunken, an dem zahlreiche Milizen beteiligt sind. Seit dem vergangenen Jahr gilt jedoch eine Waffenruhe."

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Handelsblatt vom 07.09.2021

"IAEA: Iran setzt Ausbau des Atomprogramms unvermindert fort"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/wiener-atomabkommen-iaea-iran-setzt-ausbau-des-atompro
gramms-unvermindert-fort/27591100.html

Einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge schreite Iran beim Ausbau seines Atomprogramms weiter voran, meldet das Handelsblatt. "Für den Bau einer Atombombe muss Uran einen Reinheitsgrad von 90 Prozent haben. Der Iran hat laut Bericht inzwischen zehn Kilogramm fast waffenfähiges Uran, das auf 60 Prozent angereichert ist. (…) Damit verstößt der Iran weiterhin ganz deutlich gegen Auflagen des Wiener Atomabkommens von 2015, das ihn am Bau einer Atombombe hindern sollte."

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Die Presse vom 07.09.2021

"Die gefährliche Rückkehr nach Syrien"

https://www.diepresse.com/6030323/die-gefahrliche-ruckkehr-nach-syrien

Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge seien zahlreiche geflüchtete Syrerinnen und Syrer nach der Rückkehr in ihr Heimatland verhaftet, vergewaltigt und gefoltert worden, so Die Presse. "In einem neuen Bericht mit dem Titel 'Du gehst deinem Tod entgegen' dokumentiert Amnesty International 66 Fälle, in denen syrische Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückgekehrt sind, schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt waren. (…) Der Report der Menschenrechtsorganisation zeigt vermutlich nur einen kleinen Ausschnitt des Grauens. Er basiert auf 41 Interviews mit Syrern, teils Rückkehrern, Anwälten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen."

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Reuters vom 05.09.2021

"Saudis intercept Houthi missile and drones aimed at oil region"

https://www.reuters.com/world/middle-east/saudi-led-coalition-foils-missile-attack-oil-region-tv-2021-09-
04/

Saudi-Arabien habe Reuters zufolge mehrere Raketen und bewaffnete Drohnen abgefangen, die von Huthi-Rebellen auf den Küstenort Dammam abgefeuert worden sein sollen. "The Houthi movement, which has been at war against a Saudi-led coalition in Yemen since 2015, claimed responsibility for the attack, saying it had targeted Saudi oil giant Aramco's (…) facilities at Ras Tanura in the city of Dammam with eight armed drones and a missile. (…) A missile was intercepted over a suburb of Dammam, with scattered shrapnel injuring the two children and causing minor damage to 14 houses, the Saudi ministry [of defence] said."

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International Institute for Strategic Studies vom 03.09.2021

"'Cruise Missiles in the Middle East'"

https://www.iiss.org/blogs/research-paper/2021/09/cruise-missiles-in-the-middle-east

Das International Institute for Strategic Studies (IISS) gibt einen Überblick über die Verbreitung von Marschflugkörpern im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die regionale Stabilität: "Once the exclusive realm of the Middle East's sole nuclear power, Israel, the proliferation of cruise-missile systems has steadily picked up pace in the last two decades. Iran and Turkey have joined Israel in the club of nations developing and producing their own cruise missiles, with the United Arab Emirates (UAE) appearing to take first steps in this direction. (…) Potentially the most destabilising characteristic of cruise missiles in the Middle Eastern context is their ability to offset air superiority and upend established military capabilities. (…) [C]ruise missiles provide users with the possibility of conducting strikes deep inside an adversary's territory that might otherwise be protected by advanced aerial capabilities or air defences. Cruise missiles are therefore an attractive option for actors that are attempting to overturn the regional military status quo."

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The Associated Press vom 03.09.2021

"Syria says it has shot down Israeli missiles near capital"

https://apnews.com/article/middle-east-israel-syria-8f7fb70e2396dd18b3e2c28808931053

Syrien habe eigenen Angaben zufolge in der Nähe von Damaskus mehrere israelische Raketen abgeschossen, schreibt The Associated Press. "State news agency SANA said Syria shot down most of the missiles, which were launched from the area southeast of neighboring Lebanon and targeted areas near Damascus. (…) The Israeli military, which rarely speaks of its military operations in the war-ravaged country, did not acknowledge that they carried out any airstrikes."

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Der Spiegel vom 02.09.2021

"Viele Tote bei Gefechten um wichtige Bastion Marib"

https://www.spiegel.de/ausland/jemen-dutzende-tote-bei-neuen-gefechten-um-wichtige-bastion-marib-a-984a69
75-a595-43ce-9e8d-a7891280ec0a

Laut dem Spiegel seien bei Gefechten um Ma'rib im Jemen 65 Personen ums Leben gekommen. "Unter den Toten sind 22 regierungstreue Kämpfer und 43 Rebellen, wie es am Donnerstag aus jemenitischen Militärkreisen hieß. Es ist die erste große Offensive der Huthi-Rebellen auf die strategisch wichtige Stadt seit Juni, als bei dreitägigen Kämpfen 111 Bewaffnete beider Seiten starben. (…) Es ist die letzte Gegend im Norden, die noch von Regierungstruppen beherrscht wird."

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Internationale Politik vom 01.09.2021

"Hossein Amir-Abdol­lahian: Der revolutionäre Diplomat"

https://internationalepolitik.de/de/hossein-amir-abdol-lahian-der-revolutionaere-diplomat

Natalie Amiri stellt Irans neuen Außenminister Hossein Amir-Abdol­lahian vor: "Der 57-Jährige ist misstrauisch gegenüber dem Westen und ein lautstarker Unterstützer der sogenannten 'Widerstandsachse' gegen Israel. Die Ernennung Amir-Abdollahians zum Top-Diplomaten Teherans dürfte also die bereits stark angespannten Beziehungen im Nahen Osten und darüber hinaus vor zahlreiche neue Herausforderungen stellen und den Hardlinerkurs der Präsidentschaft von Ebrahim Raisi weiter befeuern."

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Deutsche Welle vom 01.09.2021

"Saudi-Arabien und die Taliban: Kühle Distanz"

https://www.dw.com/de/saudi-arabien-und-die-taliban-k%C3%BChle-distanz/a-59049570

Cathrin Schaer beleuchtet die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und den Taliban: "Nach dem Abzug der Sowjets und während des darauf folgenden Bürgerkriegs in den 1990er Jahren wurde Saudi-Arabien vor allem in finanzieller Hinsicht zu einem der wichtigsten Verbündeten der aus den Mudschaheddin hervorgegangenen Taliban. (…) Doch diese Zuwendungen endeten abrupt, nämlich am 11. September 2001. (…) Der Druck aus den USA veranlasste die Staatsführung in Riad, ihre Verbindungen zu den Taliban zu kappen, da diese der Al-Kaida-Führung Unterschlupf gewährten. (…) Tatsächlich spricht wenig dafür, dass der ehemalige Einfluss Saudi-Arabiens auf die Taliban in naher Zukunft wieder aufleben wird."

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