US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Deutsche Welle vom 10.06.2021

"Jemen: Ökologische Zeitbombe auf hoher See"

https://www.dw.com/de/jemen-%C3%B6kologische-zeitbombe-auf-hoher-see/a-57818618

Der vor der jemenitischen Küste liegende Öltanker "FSO Safer" mit mehr als einer Million Barrel Rohöl an Bord könnte jeden Augenblick explodieren, warnt Safia Mahdi. "Der Tanker selbst wurde durch den Krieg zur politischen Spielmasse. (…) Seitdem die Huthi-Rebellen Hudaida im Jahr 2015 unter ihre Kontrolle brachten, wird die Safer nicht mehr in Schuss gehalten. (…) Die Vereinten Nationen hatten angesichts der drohenden Umweltkatastrophe zu vermitteln versucht. (…) Zu diesem Zweck hatten sie Medienberichten zufolge vorgeschlagen, das in dem Tanker lagernde Öl zu verkaufen. Den Erlös - Schätzwert rund 40 Millionen Dollar - sollten Regierung und Rebellen sich teilen. Das aber lehnen die Huthis ab. (…) Sollte die 'FSO Safer' bersten, wäre dies eine Katastrophe mit Ansage."

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die tageszeitung vom 07.06.2021

"Raketenangriff auf Tankstelle"

https://taz.de/Huthis-im-Jemen/!5776685/

Im Jemen seien bei einem Raketenangriff auf eine Tankstelle mindestens 21 Personen ums Leben gekommen, meldet die taz. "Die Huthi-Rebellen feuerten die ballistische Rakete am Samstagabend in der stark umkämpften Stadt Marib ab, wie Informationsminister Muammar al-Arjani sagte. (…) Der Angriff sei als Kriegsverbrechen einzustufen. (…) Die Huthi-Rebellen äußerten sich zunächst nicht. Sie hatten das stark verarmte Land auf der Arabischen Halbinsel 2014 überrannt und kämpfen seitdem gegen die jemenitische Regierung."

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Neue Zürcher Zeitung vom 06.06.2021

"Mehrere Tote nach türkischem Drohnenangriff im Irak"

https://www.nzz.ch/international/drohnenangriff-der-tuerkei-im-irak-mehrere-personen-sterben-ld.1628998

Bei einem türkischen Drohnenangriff nahe einem irakischen Flüchtlingslager sollen drei Menschen getötet worden sein, so die Neue Zürcher Zeitung. "Die Türkei hatte das Lager mutmasslich bereits vor rund einem Jahr mit einer Drohne angegriffen, wobei zwei Frauen getötet wurden. (…) Auf Twitter schrieb der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag, der hochrangige Leiter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK von Makhmur, Selman Bozkir, sei 'gestern vonseiten der Helden unserer Nationalen Geheimdienstorganisation neutralisiert' worden."

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Italian Institute for International Political Studies vom 03.06.2021

"Guns, Not Reforms: The Securitization of Post-2011 Middle East Political Orders"

https://www.ispionline.it/it/pubblicazione/guns-not-reforms-securitization-post-2011-middle-east-politica
l-orders-30637

Erwin van Veen beschreibt die politische Relevanz von Sicherheitskräften im Nahen Osten seit 2011: "To begin with, large-scale expressions of discontent with existing regimes created situations in which security forces - armies especially - became essential to regime survival overnight. Otherwise put, mass discontent compelled armies to make a choice between standing down to enable radical change of the political order (Tunisia, initially Egypt), standing behind the existing political order (e.g., most Gulf countries), intervening to protect ruling elites when necessary (e.g., Syria, Bahrain, later Egypt), or fracturing if their organizational cohesion was too weak (Libya, Yemen and, to some extent, Syria). (…) Over the past ten years, some security forces in the region have splintered but, ultimately, many have stood behind their regimes - shifting from instruments of protection for the ruling elite to instruments of repression."

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Diplomatic vom 02.06.2021

"Iran talks break til next week, citing progress, need for political decisions"

https://diplomatic.substack.com/p/iran-talks-break-til-next-week-citing

Enrique Mora, EU-Koordinator für die Verhandlungen zur Wiederbelebung der Nuklearvereinbarung mit Iran (JCPOA) in Wien, zeige sich zuversichtlich, dass in der nächsten Gesprächsrunde eine Einigung erreicht werden könne, berichtet Laura Rozen. "'(…) I'm sure that the next round will be the one in which we will finally get a deal and we will bring back the United States to the JCPOA and Iran to full implementation of its commitments. (…) This is a complex process with political decisions with rather technical issues,' Mora continued. 'Now we are reaching a point in which we have to face the heart of these issues.'"

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Deutsche Welle vom 02.06.2021

"Irans größtes Marineschiff gesunken"

https://www.dw.com/de/irans-gr%C3%B6%C3%9Ftes-marineschiff-gesunken/a-57753762

Die "Charg", das größte Schiff der iranischen Marine, sei nach einem Feuer an Bord gesunken, so die Deutsche Welle. "Das Unglück ereignete sich vor dem Hafen von Dschask im Süden des Landes östlich der Straße von Hormus. (…) Zur Unglücksursache gab es keine Angaben. (…) Der Vorfall soll sich während eines Trainings im Golf von Oman ereignet haben."

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Foreign Policy vom 01.06.2021

"Assad Is Friends With the Arab World Again"

https://foreignpolicy.com/2021/06/01/assad-is-friends-with-the-arab-world-again/

Immer mehr arabische Staaten näherten sich zehn Jahre nach Beginn des Syrien-Kriegs an den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad an, erklärt Anchal Vohra. "While Syrians had no expectations for the election, Assad used the campaign - including his slogan, 'hope through work' - to signal his regime's shift in focus from war to reconstruction. By holding the elections, he tried to show the world that Syrian institutions are functioning well and that a country that can conduct safe elections is also safe place for refugees to return to. It is, of course, a charade - but one to which Arab countries, especially in the Gulf, seem sympathetic. Syria's Arab friends are even starting, now that the elections have strengthened Assad's grip on power, to lobby for a loosening of sanctions in the United States. (…) Lebanon, Iraq, Algeria, and Sudan had always been his supporters and sought revocation of the ban. But now Syria's erstwhile opponents, which once rallied against Assad, are also treating him as an ally against the ambitions of non-Arab countries in the region, including Turkey and Iran."

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Der Standard vom 31.05.2021

"Uran-Spuren im Iran lassen an Fortschritt im Atomstreit zweifeln"

https://www.derstandard.at/story/2000127064923/iran-hat-laut-iaea-2-4-kilogramm-hochangereichertes-uran-p
roduziert

Nach einer Schätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verfüge Iran mittlerweile über 2,4 Kilogramm fast waffentaugliches Uran, so Der Standard. "Der Staat habe dieses Material mit einem Reinheitsgrad von bis zu 60 Prozent seit April hergestellt, berichtete die IAEA am Montag. (…) Für Nuklearwaffen sind zwar rund 90 Prozent nötig, doch kann solches Material theoretisch sehr rasch aus 60-prozentigem Uran hergestellt werden. (…) Teheran argumentiert, dass es hochangereichertes Uran für medizinische Zwecke brauche. (…) Das Fazit der IAEA-Kontrolleure könnte die Wiener Verhandlungen über eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran ausbremsen."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.05.2021

"Was in Gaza zerstört wurde, baut Qatar wieder auf"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/qatar-unterstuetzt-gaza-finanzhilfe-nach-dem-krieg-17361163.h
tml

Katar habe nach der jüngsten Eskalation zwischen der Hamas und Israel 500 Millionen US-Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt, bemerkt Rainer Hermann. "Damit würden sich die Finanzhilfen des Golfemirats seit 2012 auf 2,3 Milliarden Dollar erhöhen. Kein anderes Land hat seit 2007, als die Hamas in dem Küstenstreifen an die Macht kam, Gaza stärker unterstützt. Was immer geschehe, Qatar werde wiederaufbauen, heißt es aus qatarischen Regierungskreisen. (…) Kein Land unterhält engere Beziehungen mit der Hamas und der Verwaltung des Gazastreifens als Qatar."

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Zenith vom 26.05.2021

"'Emiratische Influencer sind Teil des Konflikts - auf Seiten Israels'"

https://magazin.zenith.me/de/politik/andreas-krieg-zu-israel-den-vae-und-saudi-arabien

Der Golfstaaten-Experte Andreas Krieg beleuchtet im Interview mit Darius Hofmann die Rolle emiratischer Influencer im israelisch-palästinensischen Konflikt: "Sehr interessant zu beobachten ist, dass emiratische Influencer zum Sprachrohr der israelischen Hasbara geworden sind. (…) Dahinter steht die Idee, sowohl in Israel als auch im Ausland, insbesondere in sozialen Netzwerken, für die Interessen Israels zu mobilisieren. (…) Nach dieser Logik sind Hamas-Mitglieder immer die Bösen, Israelis die Guten, Kriegsverbrechen werden ausschließlich von der Hamas begangen und der Grund für die Instabilität in Israel sind die bösen Araber - eine sehr einseitige Darstellung, die auch offiziell von Israel verbreitet wird. Nun sind auch emiratische Influencer innerhalb eines autoritären Systems, wo jegliche politische Form der Mobilisierung und Debatte verboten ist, aktiv in diesen Konflikt eingestiegen, allerdings nicht auf Seiten der Palästinenser, sondern für Israel. Das ist ein Novum."

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The Associated Press vom 25.05.2021

"Mysterious air base being built on volcanic island off Yemen"

https://apnews.com/article/mysterious-air-base-volcanic-island-yemen-c8cb2018c07bb5b63e1a43ff706b007b

Auf einer Insel vor der jemenitischen Küste entstehe ein Luftwaffenstützpunkt, zu dem sich bisher kein Staat offiziell bekannt habe, schreibt Jon Gambrell. "Officials in Yemen's internationally recognized government now say the Emiratis are behind this latest effort (…), even though the UAE announced in 2019 it was withdrawing its troops from a Saudi-led military campaign battling Yemen's Houthi rebels. (…) Satellite images from Planet Labs Inc. obtained by The Associated Press showed dump trucks and graders building a 1.85 kilometer (6,070-foot) runway on the island on April 11. By May 18, that work appeared complete, with three hangars constructed on a tarmac just south of the runway. A runway of that length can accommodate attack, surveillance and transport aircraft."

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Der Standard vom 24.05.2021

"Iran stimmt Verlängerung von eingeschränkten Atominspektionen zu"

https://www.derstandard.at/story/2000126875820/iran-stimmt-verlaengerung-von-eingeschraenkten-atominspekt
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Wenngleich eingeschränkt, dürfe Irans Atomprogramm für einen weiteren Monat von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überwacht werden, meldet Der Standard. "IAEA-Chef Rafael Grossi gab am Montag in Wien bekannt, dass eine Einigung mit dem Iran erzielt werden konnte und die derzeitigen Inspektionsregeln bis 24. Juni verlängert werden. Westliche Diplomaten hatten zuvor gewarnt, dass die Bemühungen zur Rettung des iranischen Atomabkommens aus dem Jahr 2015 ohne IAEA-Inspektionen in Gefahr wären."

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Der Tagesspiegel vom 21.05.2021

"Ägyptens Staatschef Sisi meldet sich als Vermittler zurück"

https://www.tagesspiegel.de/politik/waffenstillstand-in-gaza-aegyptens-staatschef-sisi-meldet-sich-als-ve
rmittler-zurueck/27213790.html

Thomas Seibert skizziert die Rolle Ägyptens bei den jüngsten Verhandlungen um einen Waffenstillstand in Nahost: "Mit der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen meldet sich Ägypten als erfolgreicher Nahost-Vermittler auf der internationalen Bühne zurück. (…) Die Vereinten Nationen, die USA und die EU riefen zwar immer wieder zu einem Ende der Kämpfe auf, doch nur Ägypten war in der Lage, mit beiden Konfliktparteien zu reden, weil die Hamas-Bewegung vom Westen als Terrororganisation eingestuft wird. (…) Schon bei früheren Gefechten zwischen Israel und der Hamas konnte Ägypten helfen, die Gewalt zu beenden, zuletzt im Jahr 2014. Auch diesmal schickte Kairo laut Medienberichten ein Team aus Geheimdienstlern als Unterhändler nach Israel und zur Hamas in Gaza."

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