US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Axios vom 18.03.2021

"UAE suspends planned summit to protest Netanyahu's electioneering"

https://www.axios.com/uae-suspends-summit-netanyahu-electioneering-protest-306a37b6-56f6-451e-a2b3-fa0b28
81bbee.html

Die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) hätten die Vorbereitungen für ein in Abu Dhabi angesetztes Gipfeltreffen mit Israel, den USA und arabischen Staaten gestoppt, meldet Barak Ravid. Die Entscheidung sei Protest gegen die Versuche des israelischen Premierministers Netanjahu, Abu Dhabis Kronprinzen Mohammed bin Zayed (MBZ) als Stütze in seinem Wahlkampf zu benutzen. "This is the first big crisis between the UAE and Israel since the announcement of the normalization relations last August. (…) The Emiratis are furious at Netanyahu for entangling them in domestic Israeli politics. (…) The last straw was an interview Netanyahu gave last Monday in which he claimed MBZ 'volunteered' to invest $10 billion in Israel, according to U.S. sources familiar with the matter. Netanyahu even claimed MBZ told him he believes in his economic leadership."

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European Council on Foreign Relations vom 17.03.2021

"A decade of death and ruin: How Europe can create breathing space in Syria"

https://ecfr.eu/article/a-decade-of-death-and-ruin-how-europe-can-create-breathing-space-in-syria/

Wie könnte die EU zu einer Stabilisierung Syriens beitragen? Julien Barnes-Dacey gibt folgende Empfehlungen: "To begin to address this situation, European governments need to put Syria back on their own collective agenda and to recalibrate their approach to the crisis. (…) But Europeans also need to do more to expand on-the-ground support channels. While the Assad regime is the primary cause of Syria's collapse, Europeans need to more honestly grapple with the reality of his survival and should recognise the humanitarian and strategic value of strengthening Syrian society's ability to carve out some breathing space and to advance incremental change from within as part of a longer-term vision of change. (…) Europeans should now prioritise issues such as humanitarian and stabilisation access, including the renewal of the UN resolution authorising cross-border aid flows into Idlib, local governance mechanisms, and the plight of detainees."

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Politico vom 17.03.2021

"What It Will Take to Break the U.S.-Iran Impasse: A Q&A With Iranian Foreign Minister Javad Zarif"

https://www.politico.com/amp/news/magazine/2021/03/17/iran-nuclear-deal-javad-zarif-qa-476588

Negar Mortazavi spricht mit dem iranischen Außenminister Javad Zarif über Irans Beziehung zu den USA und einer möglichen Rückkehr zum Atomabkommen von 2015. Zarif betonte dabei: "They want a new agreement, (…) they want to talk about the sunset clause, they want to talk about missiles, they want to talk about other issues. That will go nowhere because in the 12 years that we negotiated, from 2003 to 2015, and in the two years that we focused on negotiations, mostly with the Americans, we dealt with all these issues.... Now they want to reopen those discussions, which means another two years of unnecessary discussion. So there's nothing to talk about. (...) The problem with the United States and its Western allies is that when they deal with something and it's not to their 100 percent satisfaction, they want to re-open."

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die tageszeitung vom 17.03.2021

"Armee zerstört Ackerland und Häuser"

https://taz.de/Aegyptens-Sinai-Halbinsel/!5759530/

Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) habe das ägyptische Militär zwischen 2013 und 2020 mindestens 12.350 Häuser und 6.000 Hektar Ackerland im Norden der Halbinsel Sinai zerstört, schreibt die taz. "Die ägyptischen Sicherheitskräfte geben an, im Nord-Sinai gegen Terrorgruppen vorzugehen. (…) In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Anschlägen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Zusammenstößen. Die Armee hat deshalb in mehreren Orten Pufferzonen eingerichtet, etwa um Schmuggel-Tunnel in den Gaza-Streifen zu zerstören. Dafür demolierten die Streitkräfte HRW zufolge Wohnhäuser innerhalb, aber auch außerhalb dieser Pufferzonen."

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Zeit Online vom 17.03.2021

"Iran reichert offenbar Uran in modernen Zentrifugen an"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-03/atomabkommen-iran-uran-anreicherung-moderne-zentrifuge

Iran hätte laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Urananreicherung mit leistungsfähigeren Zentrifugen aufgenommen, so Zeit Online. "Die UN-Behörde habe am 15. März bestätigt, dass der Iran in der unterirdischen Anlage in Natanz mit der Beladung von 174 IR-4-Zentrifugen begonnen habe, hieß es in einem IAEA-Bericht, in den die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhielt. Damit würde die Regierung in Teheran erneut gegen die Auflagen aus dem internationalen Atomvertrag verstoßen, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Dieser erlaubt dort nur den Betrieb der älteren IR-1-Anlagen."

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European Council on Foreign Relations vom 15.03.2021

"Useful enemies: How the Turkey-UAE rivalry is remaking the Middle East"

https://ecfr.eu/publication/useful-enemies-how-the-turkey-uae-rivalry-is-remaking-the-middle-east/

Asli Aydıntaşbaş und Cinzia Bianco beleuchten die Auswirkungen der jahrzehntelangen Rivalität zwischen der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten auf den Nahen Osten und Nordafrika. Auch Europa werde in diesen Machtkampf hineingesogen. "Turkey and the UAE have engaged in a series of proxy political-military conflicts between the Horn of Africa and the eastern Mediterranean. Beyond this, their rivalry plays out in the halls of Washington and Brussels, the global media discourse, the energy industry, and, lately, ports and the high seas. (...) In fact, both aim to extend their influence over Europe's neighbourhood in a way that is deeply problematic for European interests."

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Foreign Affairs vom 15.03.2021

"The Only Stable Saudi Arabia Is a Democratic Saudi Arabia"

https://www.foreignaffairs.com/articles/saudi-arabia/2021-03-15/only-stable-saudi-arabia-democratic-saudi
-arabia

Die US-Regierung solle mehr Druck auf den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman ausüben, um politische Reformen im Königreich einzuleiten, meint Madawi al-Rasheed. "Some in Riyadh will no doubt see any effort to tie the ongoing U.S. commitment to Saudi security to political reforms as an infringement on the country's sovereignty. But Biden and his team should emphasize that a road map away from the ticking time bomb of absolute monarchy is the only way to ensure both the stability of Saudi Arabia and the survival of its royal family. (...) The loudest voices calling for reform in Saudi Arabia right now are those of moderates, but that could easily change."

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Deutsche Welle vom 15.03.2021

"Meinung: Gerechtigkeit als einziger Weg aus dem syrischen Desaster"

https://www.dw.com/de/meinung-gerechtigkeit-als-einziger-weg-aus-dem-syrischen-desaster/a-56879852

Zehn Jahre nach Beginn des Syrien-Konflikts sei das Land vollkommen zerstört, resümiert Maissun Melhem. "Allein Versöhnung kann der Ausweg sein und nur eine vollständige juristische Aufarbeitung im Land selbst kann den Syrern helfen, sich miteinander und mit den vergangenen zehn Jahren mit dem Ziel einer Heilung zu versöhnen. Das Bemühen der Syrer in Europa und Nordamerika, Assad, seine Familie und deren enges Netzwerk von Verbündeten für ihre Verbrechen überall auf der Welt zur Rechenschaft zu ziehen, ist der erste Schritt."

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tagesschau.de vom 15.03.2021

"'Straflosigkeit ist für uns inakzeptabel'"

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-europa-syrien-krieg-101.html

Vor zehn Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen Präsident Baschar al-Assad. Anlässlich des Jahrestags drängten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und der USA auf eine politische Lösung des Konflikts, berichtet tagesschau.de. "Die für dieses Jahr anberaumte Präsidentschaftswahl in Syrien dürfe nicht zu einer 'Normalisierung der internationalen Beziehungen mit dem syrischen Regime' führen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister. (…) 'Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Tragödie ein weiteres Jahrzehnt fortdauert.' (…) Die Länder verpflichteten sich, die Suche nach einer friedlichen Lösung auf Basis einer entsprechenden UN-Resolution zu verstärken."

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Neue Zürcher Zeitung vom 15.03.2021

"Das Scheitern der Revolution in Syrien: 'Wir werden auf Generationen dafür bezahlen, was Asad getan hat'"

https://www.nzz.ch/international/das-scheitern-der-revolution-ld.1585698

Warum scheiterte der Aufstand gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Asad, der vor zehn Jahren seinen Anfang nahm? Durch den Austausch mit Oppositionellen und Aktivisten geht Ulrich von Schwerin dieser Frage nach. "Viele syrische Oppositionelle kritisieren im Gespräch die mangelnde Unterstützung durch den Westen und verweisen auf die Intervention von Iran und Russland aufseiten des Regimes. Doch viele gestehen auch eigene Fehler ein. (…) Anders als in Tunesien oder Ägypten gab es in Syrien nie ein Machtzentrum neben dem Präsidenten, das ihn hätte absetzen können."

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UNICEF-BLOG vom 12.03.2021

"Keine Kindheit, keine Atempause"

https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/keine-kindheit-keine-atempause/237792

Zehn Jahre nach Beginn des Krieges in Syrien sei die Situation für Kinder vor Ort schlimmer als je zuvor, resümiert Christian Schneider, Geschäftsführer des Deutschen Komitees für UNICEF. "Fast 12.000 Jungen und Mädchen wurden seit 2011 getötet oder verletzt. (…) Allein 2020 kamen noch mehr als 500 Kinder durch die Gewalt der Konfliktparteien ums Leben, vor allem im weiter umkämpften Nordwesten. Auch dort, wo Ruhe und Alltagsleben zurückkehren, bedrohen weiter Mörsereinschläge, vor allem aber Minen und Blindgänger die Kinder, wenn sie spielen oder nach Verwertbarem suchen. (…) Nie zuvor war die Ernährungssituation so dramatisch wie jetzt. Mehr als eine halbe Million Kinder bleiben aufgrund chronischer Mangelernährung in ihrer Entwicklung zurück, im Norden ist inzwischen eines von drei mangelernährt."

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Deutschlandfunk vom 12.03.2021

"Syrischer Aktivist: Hungersnot treibt eine zweite Revolution an"

https://www.deutschlandfunk.de/10-jahre-buergerkrieg-in-syrien-syrischer-aktivist.694.de.html?dram:articl
e_id=493962

Zehn Jahre nach Beginn des syrischen Bürgerkriegs sei die Perspektivlosigkeit der Bevölkerung vor Ort so groß wie nie zuvor, bemerkt Omar Sharaf von der Initiative "Adopt a Revolution" im Gespräch mit Stephanie Rohde. "Es ist wirklich ein Kampf ums Überleben. (…) 80 Prozent, 90 Prozent der Bevölkerung leb[en] inzwischen unter der Armutsgrenze. (…) Es ist definitiv eine Tragödie, aber die ist nicht gestern entstanden. Sie entstand erst 2011, als viele Demokratien, westliche Demokratien weggeschaut haben und somit ermöglichten, egal ob willentlich oder nicht willentlich, dass andere Akteure vor Ort dieses Vakuum erst mal schließen und dass sie quasi als alleiniger Spieler vor Ort agieren."

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International Crisis Group vom 11.03.2021

"Time for International Re-engagement in Western Sahara"

https://www.crisisgroup.org/middle-east-north-africa/north-africa/western-sahara/b82-time-international-r
e-engagement-western-sahara

Der seit langem schwelende Konflikt zwischen Marokko und der Unabhängigkeitsbewegung Polisario um das Gebiet der Westsahara flamme wieder auf, so die International Crisis Group. "A Polisario blockade of a key artery in the UN-monitored buffer zone triggered a Moroccan military response, after which the Front called off a ceasefire and resumed attacks. (…) There is a modest but palpable risk of a gradual military escalation, which could further destabilise North Africa and the Sahel. (…) To minimise this risk, Morocco's external allies - the U.S. and France - should push Rabat to accept without preconditions a new UN envoy tasked with negotiating a de-escalation that could yield talks about a truce."

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Asia Times vom 10.03.2021

"Biden's Yemen stance could spell the end for MBS"

https://asiatimes.com/2021/03/bidens-yemen-stance-could-spell-the-end-for-mbs/

Im Februar kündigte die US-Regierung an, die von Saudi-Arabien angeführte militärische Offensive gegen Huthi-Rebellen im Jemen nicht länger zu unterstützen. Diese Entscheidung könnte die Position des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman (MBS) gefährden, argumentiert Melkulangara Bhadrakumar. "(…) (T)he Saudis could be staring at a quagmire in Yemen (…). MBS's reputation risks further damage unless a face-saving formula can be found to withdraw from the war with reasonable guarantees that the Houthis will not seek revenge."

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Deutsche Welle vom 10.03.2021

"Mehr als 80 Tote nach Brand in Migrantenlager in Jemen"

https://www.dw.com/de/mehr-als-80-tote-nach-brand-in-migrantenlager-in-jemen/a-56830958

Beim Brand eines Lagers für Geflüchtete in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa seien über 80 Menschen gestorben und etwa 150 Personen verletzt worden, informiert die Deutsche Welle. "Die Menschenrechtsorganisation Mwatana for Human Rights teilte unter Berufung auf Augenzeugen mit, Huthi-Aufseher hätten den Brand absichtlich verursacht. Sie hätten die Migranten in schrecklichen Zuständen gehalten und Geld für ihre Freilassung gefordert. Deshalb sei eine Gruppe in einen Hungerstreik getreten. (…) Als der Streit eskalierte, hätten die Aufseher 'rauchende Projektile' durch Fenster geworfen. Diese seien explodiert und hätten den Brand verursacht."

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