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Deutsche Welle vom 24.10.2020

"Eine Coronavirus-Infektion im Kriegsgebiet"

https://p.dw.com/p/3kLDi

Die Deutsche Welle porträtiert die mit dem Covid-19-Virus infizierte Leiterin eines Frauenzentrums im syrischen Idlib. "Seit dem Frühjahr 2018 leitet Huda Khayti ein Frauenzentrum in Idlib. Sie selbst war damals allein nach Idlib gekommen als demokratische Oppositionelle und Rebellengruppen gleichermaßen in die Provinz gebracht wurden, die von der extremistisch-islamistischen Gruppe Hayat Tahrir al-Scham (HTS) kontrolliert wird - weit weg vom Assad-Regime. Idlib ist damit die letzte verbliebene Rebellenhochburg Syriens. Huda Khayti klingt ein bisschen verzweifelt über die Tatsache, dass sie sich infiziert hat, denn im Frauenzentrum steht das Thema Corona-Aufklärung an oberster Stelle. Dort reden die Mitarbeiterinnen mit den Frauen über Corona-Symptome, über die nötige Hygiene, über Abstandsregeln und auch wie Masken selber gemacht werden können. 'Ich trage eigentlich immer Maske und halte Abstand, aber es hat mich eben doch erwischt', sagte sie."

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Deutschlandfunk vom 23.10.2020

"Friedensdeal oder Risiko für die Region?"

https://www.deutschlandfunk.de/abkommen-zwischen-israel-und-golfstaaten-friedensdeal-oder.724.de.html?dra
m:article_id=486344

Wie sind die Abkommen zwischen Israel und den Golfstaaten sicherheitspolitisch einzustufen, fragen Benjamin Hammer und Carsten Kühntopp im Deutschlandfunk. "Im September unterzeichnete Israel Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain. Doch hinter dem 'Friedensdeal' sehen Kritiker eine Mobilmachung gegen den gemeinsamen Feind Iran – und die Palästinenser fühlen sich verraten."

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Al-Monitor vom 22.10.2020

"Turkey’s withdrawal in Idlib may be omen of war"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2020/10/turkey-syria-russia-turkish-withdrawal-safe-zone-war-o
men.html

Fehim Tastekin betrachtet den Rückzug türkischer Truppen aus einigen Beobachtungsposten in der syrischen Idlib-Provinz als mögliches Vorzeichen einer neuen Offensive syrischer Regierungstruppen zur Eroberung der Rebellenhochburg. "Turkey’s withdrawal from observation posts may appear to be acquiescence to Russian pressure at first glance, but its military activities around the M4 speak of fresh war preparations. The escalation on the ground might grow into a military showdown engulfing Turkish troops. In such a scenario, the Turkish observation posts would effectively fall hostage to Damascus, so keeping the troops at the outposts is not really logical. In other words, Turkey’s backing down on the outposts is likely motivated by an intent to hold defendable positions and respond in kind in the event of clashes."

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Jüdische Allgemeine vom 22.10.2020

"Auf Konfrontation"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/auf-konfrontation/

Hinter den antiisraelische Ausfällen des türkischen Staatspräsidenten stecke eine klare globalpolitische Agenda, konstatiert Richard Herzinger in der Jüdischen Allgemeinen. "Erdogans Israelfeindschaft ist der genuine Ausfluss seiner islamistischen Ideologie, die er in der Türkei mit wachsender Aggressivität durchsetzt. Jüngst sandte er in einer Rede vor dem türkischen Parlament jedoch ein noch weiter gehendes bedrohliches Signal aus: Er nannte Jerusalem »unsere Stadt« und bezog sich damit auf das Osmanische Reich, unter dessen Herrschaft die heutige Hauptstadt Israels bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gestanden hatte. Implizit erhob Erdogan damit einen türkischen Besitzanspruch auf Jerusalem. Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass Ankara seinen antiisraelischen Aggressionskurs weiter verschärfen wird. Nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufgenommen haben und es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis auch Saudi-Arabien seine bereits jetzt engen Beziehungen zu Israel offiziell institutionalisiert, wittert Erdogan offenbar eine epochale Gelegenheit."

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ipg-journal vom 22.10.2020

"Teherans Alptraum"

https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/teherans-alptraum-4722/

Maysam Behravesh, politischer Analyst für Gulf State Analytics und Hamidreza Azizi, Alexander-von-Humboldt Fellow in der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), analysieren im IPG-Journal die Auswirkungen der neuen "arabisch-israelischen" Freundschaft auf die machtstrategischen Ambitionen des Iran in der Region. "Am Tag nach der Unterzeichnung des Abkommens verurteilte das iranische Außenministerium den Pakt als 'strategische Idiotie' und als 'einen Schlag der VAE ins Gesicht des palästinensischen Volkes'. Einen Tag später gab die iranische Revolutionsgarde eine feurige Erklärung ab, in der sie die Normalisierung der Beziehungen als 'historische Idiotie' bezeichnete, die der Führung der VAE eine 'gefährliche Zukunft' bescheren werde. Am gleichen Tag meldete sich auch der iranische Präsident Hassan Rouhani mit einer Schmährede zu Wort: Er bezeichnete das Abkommen als 'Verrat' und warnte, dass die Emiratis 'künftig anders behandelt würden, wenn sie Israel erlauben sollten, in der Region Fuß zu fassen'."

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The American Conservative vom 20.10.2020

"Europe Gears Up For Another Military Intervention In Libya"

https://www.theamericanconservative.com/articles/europe-gears-up-for-another-military-intervention-in-lib
ya/

Jason C. Ditz berichtet, dass die EU auch militärische Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation in Libyen ins Auge fasst. "Earlier this month, it was confirmed that the European Union is in the process of developing multiple potential military options for intervening in Libya, all intended to stabilize the situation. This is being done with an eye toward getting Libya’s oil industry back to exporting. (…) The European Union doesn’t have much of a track record of using its combined military for 'humanitarian intervention,' but the West in general surely does, and usually people end up worse off than they were before. EU inexperience in alliance-wide missions means they’re starting small. The options being considered are all below the 10,000-troop commitment, which officials agreed was too dangerous. Yet time and again we’ve seen that getting in small is a recipe for getting in bigger at a later date, as the initial troops fail in their ill-defined missions and officials respond by steadily increasing their footprint until it becomes the bigger mission they didn’t want in the first place."

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Al-Monitor vom 20.10.2020

"France, Egypt join forces to reach settlement in Libya"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2020/10/egypt-france-initiative-settle-libya-crisis.html

Frankreich und Ägypten haben eine neue diplomatische Initiative zur Beilegung des Konflikts in Libyen gestartet. "France's Ambassador to Egypt Stephane Romatet announced in press statements Oct. 13 the launching of a new initiative to solve the Libyan crisis, in coordination with Egypt. The initiative will include neighboring countries and all political actors in the crisis. In an interview with Al-Shorouk newspaper Oct. 10, Romatet said, 'France and Egypt share the same view regarding ways to settle the Libyan crisis, mainly by transforming the temporary truce into a permanent cease-fire and pushing all Libyan parties to reach a common political agenda. Despite the difficulty of that, this agenda must be reached as the only way to fill the political vacuum in the country, because there is no military solution to the Libyan crisis.'"

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Neue Zürcher Zeitung vom 19.10.2020

"Spiel mit dem Feuer – die Einflussnahme der Türkei im Südkaukasus birgt Gefahren"

https://www.nzz.ch/meinung/spiel-mit-dem-feuer-die-einflussnahme-der-tuerkei-im-suedkaukasus-ld.1581045?r
educed=true

Shushanik Minasyan kommentiert in der Neuen Zürcher Zeitung das Agieren der türkischen Regierung im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. "Seine aussenpolitischen Ambitionen lebt der türkische Präsident Erdogan auch im Kaukasus aus – mit einer massiven Aufrüstung der aserbaidschanischen Armee gegen Armenien. Dass er mittlerweile jihadistische Kämpfer aus Syrien ins Spiel bringt, birgt ruinöse Risiken."

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Middle East Eye vom 18.10.2020

"Erdogan-backed Tatar wins shock victory in North Cyprus presidential poll"

https://www.middleeasteye.net/news/erdogan-backed-tatar-wins-shock-victory-north-cyprus-presidential-poll

Im Norden Zyperns ist der von Ankara unterstützte rechtsnationalistische Kandidat Ersin Tatar überraschend zum Präsidenten gewählt worden. "Tatar, a right-wing nationalist, favours a two-state solution for the tiny Mediterranean island. His rival for the presidency, the incumbent President Mustafa Akinci, a 72-year-old social democrat who had been expected to win, had supported a united federal Cypriot state. In his victory speech, Tatar thanked Erdogan. 'They will never tear the ties between us and Turkey,' he said. (…) The island has been split along ethnic lines between an internationally recognised Greek Cypriot government in the south and the breakaway Turkish north since the 1974 Turkish invasion. The north was occupied by Turkey in reaction to a coup that aimed to annex Cyprus to Greece. Since unilaterally declaring independence in 1983, the Turkish Republic of Northern Cyprus (TRNC), which is financially supported by Turkey, is only recognised by Ankara. Analysts believe that the presidential vote will prove to be decisive in determining the future of the island."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.10.2020

"Waffenruhe bricht nach wenigen Stunden"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nagornyj-karabach-waffenruhe-bricht-nach-wenigen-stunden-1700
8141.html

Trotz des Bruchs der Waffenruhe kurz nach ihrem Inkrafttreten versichern sowohl Armenien wie auch Aserbaidschan, an ihr festhalten zu wollen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Eine neue Waffenruhe zwischen Armenien und Aserbaidschan in ihrem Konflikt um die Region Nagornyj-Karabach ist bereits nach wenigen Stunden wieder gebrochen worden. Die beiden Staaten warfen sich gegenseitig vor, am Sonntag Angriffe verübt und damit die von Russland vermittelte zweite Feuerpause verletzt zu haben. Gleichzeitig teilten die Regierungen in Baku und Eriwan mit, sie wollten an der Waffenruhe festhalten."

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The New York Review of Books vom 16.10.2020

"The Syrian Mercenaries Fighting Foreign Wars for Russia and Turkey"

https://www.nybooks.com/daily/2020/10/16/the-syrian-mercenaries-fighting-foreign-wars-for-russia-and-turk
ey/

Der syrische Bürgerkrieg habe eine Generation junger Männer hervorgebracht, deren einzige vorzeigbare Kompetenz das Kämpfen sei, schreibt Elizabeth Tsurkov. "These are often young men who were still in school when the fighting started, whose education was then disrupted by the war. In my conversations with them, some insist on using only voice messages and calls, as they struggle to write even in the simplified version of Arabic used in speech. My interviews with dozens of men who departed to Libya to fight alongside the two warring sides, or who were deployed or registered to deploy in Azerbaijan, show that their primary motivation for joining is monetary."

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Al-Monitor vom 16.10.2020

"US drone strike kills two suspected al-Qaeda officials in Idlib"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2020/10/us-drone-syria-idlib-qaeda-huras-aldin.html

Das US-Militär hat zwei mutmaßliche Al-Qaida-Anführer in der syrischen Rebellenhochburg Idlib durch einen Drohnenschlag getötet. "Thursday’s strike was the latest in a string of US killings of suspected al-Qaeda officials in Syria’s opposition-held northwest, a region in which Turkish forces are present. Turkey has agreed with Russia to remove extremist groups from the area as part of a cease-fire that halted the Syrian government’s Russia-backed offensive against the opposition-held province earlier this year. But Turkey has not cracked down on Huras al-Din’s rival, Hayat Tahrir al-Sham, leading to speculation that Hayat Tahrir al-Sham may have been providing Turkish intelligence information about Huras al-Din figures. Both Hayat Tahrir al-Sham and Huras al-Din both have roots in al-Qaeda’s branch in Syria, the defunct Jabhat al-Nusra."

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Der Spiegel vom 16.10.2020

"Türkei testet offenbar erstmals russisches Raketenabwehrsystem"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-testet-offenbar-erstmals-russisches-raketenabwehrsystem-a-
1f45b3b9-7167-4b4c-932e-54ff7ec1adba

Da türkische Militär hat offenbar eine Übung mit dem neu angeschafften russischen Raketenabwehrsystem S-400 durchgeführt, berichtet der Spiegel. "Die Türkei hatte demnach zuvor den See- und Luftraum in der Region für militärische Übungen sperren lassen. Von einer Sprecherin des US-Außenministeriums hieß es zunächst lediglich, der Test würde auf das Schärfste 'verurteilt', sollten sich die Berichte bestätigen. Sie drohte Ankara mit 'potenziell ernsten Folgen'."

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