US-Soldaten in Afghanistan

2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

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Zeit Online vom 06.05.2020

"Israel verweigert militärischen Rückzug aus Syrien"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-05/buergerkrieg-israel-iran-syrien-naftali-bennett

So lange der Iran sich in Syrien militärisch engagiere, werde Israel seinerseits seine militärischen Aktionen in Syrien aufrechterhalten, so der israelischen Verteidigungsminister Naftali Bennett. "Nach Ansicht Bennetts wollen sich iranische Truppen an der israelischen Grenze festsetzen, um 'Tel Aviv, Jerusalem und Haifa zu bedrohen'. Deshalb werde Israel seine Militäreinsätze nicht einstellen, 'bevor sie Syrien verlassen'. Der Iran habe mit dem Coronavirus und dem Zusammenbruch der Wirtschaft 'genug Probleme' im eigenen Land, sagte Bennett."

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The Times of Israel vom 05.05.2020

"Defense officials: Iran pulling out of Syria as Israel pummels its forces there"

https://www.timesofisrael.com/defense-officials-iran-pulling-out-of-syria-as-israel-pummels-its-forces-th
ere/

Anonymen Stellungnahmen israelischer Regierungsmitarbeiter zufolge zeigen die Luftangriffe des israelischen Militärs auf iranische Stellungen in Syrien Wirkung: "Iranian forces are pulling out of Syria and closing military bases there, Israeli defense officials said Tuesday, amid increasing reports of Israeli airstrikes on Iran-linked militias in the country in recent months, including two such incidents late Monday night in which 14 Iran-linked fighters were reported killed. The Israeli officials refused to comment on these reported attacks, maintaining Israel’s policy of ambiguity, under which it generally acknowledges taking action against Iran in Syria without specifically confirming individual strikes, under the assumption that public confirmation increases the likelihood of retaliation. (…) The officials, who spoke on condition of anonymity, said that this effort appears to be bearing fruit as Iranian forces have begun leaving the country, evacuating a small number of military bases previously under their control in the process. Independently, there has also been a drop in the number of Shiite militias operating in Syria, though this decrease is because of the natural progression of the civil war and not because of Israel’s actions."

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The American Conservative vom 04.05.2020

"Time To Partition The 'Fake' Country Of Libya"

https://www.theamericanconservative.com/articles/time-to-partition-the-fake-country-of-libya/

Zur Beilegung der Krise in Libyen sollte nach Ansicht von Ted Galen Carpenter eine Teilung des Landes in Betracht gezogen werden. "Libya is a classic example of an artificial country that a European colonial power created out of disparate components. Italy cobbled Libya together as a colony from three regions of the decaying Ottoman Empire (…). Those regions had very little common history or culture, but when the victorious World War II Allies stripped Rome of its colonial possessions, the United Nations preserved the defective handiwork. (…) Outside powers need to accept the reality that allowing the country’s feuding regions to separate may be the only way to end the bloodshed and achieve a reasonable measure of peace and stability. An agreed upon partition of Libya is not likely to be as peaceful as Czechoslovakia’s 'velvet divorce' or even the mostly peaceful dissolution of the Soviet Union. It is more likely to resemble the messy secession of Sudan’s southern region, creating South Sudan. Quarrels over control of Libya’s oil production between independent eastern and western Libyan states may be enough by themselves to cause serious continuing tensions. But trying to force antagonistic populations to remain in a single country is a worse option."

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Qantara vom 04.05.2020

"Paris macht "Schlächter von Hama" den Prozess"

https://de.qantara.de/inhalt/gerichtsverfahren-gegen-rifaat-al-assad-paris-macht-schlaechter-von-hama-den
-prozess

Tom Allinson gibt einen Einblick in den Musterprozess gegen den ehemaligen syrischen Vizepräsidenten Rifaat al-Assad. "Luxusvillen auf Kosten der Armen? Ein Musterprozess vor einem Pariser Gericht untersucht die Finanzierung privater Immobilien von Syriens Ex-Vizepräsident Rifaat al-Assad. Arabische Herrscher und ihr Geld in Europa".

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Zeit Online vom 03.05.2020

"Konflikt mit Iran um Tote in Grenzfluss"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-05/afghanistan-iran-grenzfluss-tote-herat

Afghanistan und der Iran schieben sich gegenseitig die Verantwortung für den Tod von mindestens sieben afghanischen Migranten beim Überqueren des Grenzflusses Hari Rud vor, berichtet Zeit Online. "Anhaltende Konflikte, extreme Armut und hohe Arbeitslosigkeit bringen jedes Jahr Tausende Afghanen dazu, illegal die Grenze zum Iran zu überqueren. Nach UN-Berichten ist derzeit fast eine Million afghanische Flüchtlinge im Iran gemeldet, weitere zwei Millionen sollen illegal im Land leben."

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Al-Monitor vom 01.05.2020

"Idlib jihadist group uses Syria cease-fire to restructure, expand"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2020/04/syria-idlib-hayat-tahrir-al-sham-new-brigades-battle.h
tml

Die dschihadistische Rebellenfraktion Hayat Tahrir al-Sham nutze die aktuelle Waffenruhe in der syrischen Idlib-Provinz, um sich auf neue Kämpfe vorzubereiten, berichtet der syrische Journalist Khaled al-Khateb. "Hayat Tahrir al-Sham (HTS) has been restructuring its ranks in northwestern Syria's Idlib, taking advantage of the cessation of hostilities and the relative calm that followed the cease-fire agreement signed between Russia and Turkey March 5. HTS was designated as a terrorist organization by the United States and the UN Security Council in 2018 and international sanctions were imposed on the group. It has made changes in the leadership of the armed formations, intensifying military training in camps scattered throughout the areas in northern Idlib. The group is working to attract more recruits exploiting the difficult living conditions in Idlib and unemployment among young people to attract new fighters."

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Frankfurter Rundschau vom 30.04.2020

"Syrien-Krieg: Assad fällt in Russland in Ungnade"

https://www.fr.de/politik/syrien-krieg-assad-russland-putin-praesident-diktator-13744603.html

Martin Gehlen sieht Indizien, dass die Frustration der russischen Regierung über das syrische Regime wächst. "Der Einsatz in Syrien verschlingt Unsummen. Und wie es mit dem korrupten Assad-Clan an der Macht weitergehen soll, wird für Moskau immer unkalkulierbarer."

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Zeit Online vom 30.04.2020

"Der Krieg geht weiter bis zur letzten Patrone"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/libyen-chalifa-haftar-warlord-coronavirus-kriegsfuehrung

Andrea Böhm kommentiert in ihrer Zeit Online-Kolumne die aktuelle Lage in Libyen. "In Libyen gibt es keine Aussicht auf ein Ende der Kämpfe. Denn es geht um Macht und Geld, und immer mehr kleine Staaten mischen mit. Den Preis zahlen die Zivilisten."

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Zeit Online vom 29.04.2020

"Mehr als 40 Tote bei Anschlag mit Tankwagen"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/syrien-anschlag-tankwagen-markt-afrin-tuerkei

Im von türkischen Streitkräften kontrollierten Afrin in Nordsyrien sind bei einem Anschlag mindestens 46 Menschen getötet worden. "Die Aktivisten berichteten, dass mehrere Menschen in ihren Fahrzeugen verbrannt seien, auch Geschäfte hätten Feuer gefangen. Unter den Toten seien elf Kinder. Afrin wird von türkischen Streitkräften und ihren syrischen Verbündeten kontrolliert. In einer Offensive im März 2018 hatten sie die Region von den bis dahin dort präsenten kurdischen Kämpfern erobert. Das türkische Verteidigungsministerium macht die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) für den Angriff verantwortlich. Ein Gutachten des Bundestages hatte festgestellt, dass die in Afrin ansässige türkische Präsenz die Kriterien einer Militärbesatzung erfülle. Die YPG ist wichtigster Partner der USA in Syrien und bekämpft die Terrormiliz Islamischer Staat (IS)."

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Zeit Online vom 28.04.2020

"Banken während regierungskritischer Proteste angezündet"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/libanon-proteste-wirtschaftslage-tripoli-banken-angezuendet

Seit Sonntag demonstrieren in allen Teilen Libyens trotz der Coronakrise erneut Menschen gegen Misswirtschaft und Korruption. "Die Demonstranten setzen sich gegen die seit dem 15. März geltenden Ausgangsbeschränkungen infolge des Coronavirus hinweg. Soldaten gingen in Suk Mosbe nördlich von Beirut gegen Demonstrierende auf einer Schnellstraße vor. Die libanesische Armee erklärte, sie respektiere das Recht der Bevölkerung auf Demonstration. Dies gelte aber nur, solange Protestteilnehmer keine Straßen versperrten oder öffentliches und privates Eigentum beschädigten. Straßenproteste und -blockaden sollen zudem Gesundheitsbeamte vom Testen der Bevölkerung auf das Coronavirus abgehalten haben."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 28.04.2020

"Wiederaufbau in Syrien"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2020S07_Syrien.pdf

Muriel Asseburg analysiert in dieser Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik die europäischen Handlungsoptionen beim Wiederaufbau in Syrien. "Die EU und ihre Mitgliedstaaten haben ein Engagement beim Wiederaufbau in Syrien davon abhängig gemacht, dass es dort zu einem politischen Übergang gemäß VN-Sicherheitsratsresolution 2254 (2015) oder zumindest zu tragfähigen Schritten in Richtung einer inklusiven Konfliktregelung und einer politischen Öffnung kommt.83 Entsprechend ist das europäische Engagement vor Ort im Wesentlichen auf humanitäre Hilfe beschränkt geblieben. Gleichzeitig hat die EU umfassende Sanktionen gegen syrische Institutionen und Privatpersonen verhängt. In den letzten Jahren ist die einheitliche Haltung Europas zu Syrien mehr und mehr erodiert. Eine Debatte über europäische Interessen und Ansatzpunkte für ein effektiveres Engagement hat es bislang nicht gegeben – nicht zuletzt aus Angst, die Positionen der Mitgliedstaaten könnten noch weiter auseinanderfallen."

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tagesschau.de vom 28.04.2020

"Haftar kündigt Abkommen auf"

https://www.tagesschau.de/ausland/libyen-haftar-111.html

Mit der Aufkündigung eines Abkommens über die Machtverteilung in Libyen durch den Milizenchef Chalifa Haftar sei die Lage im Land nun noch schwieriger geworden, berichtet Björn Blaschke. "Haftar war von Anfang an ein Gegner des Abkommens und vor allem ein Gegner von Regierungschef Sarraj in Tripolis. Vor einem Jahr befahl Haftar seinen Milizen, die libysche Hauptstadt zu stürmen. Eine internationale Libyen-Konferenz im vergangenen Januar in Berlin konnte das Blutvergießen nicht beenden. Dass Haftar jetzt das vor fünf Jahren geschlossene Abkommen aufkündigte, wirkt seltsam. Denn: Seine Offensive war bislang erfolglos. Die Milizen, die auf Seiten der anerkannten Regierung kämpfen, machen Gebietsgewinne, indem sie Haftar und seine Verbündeten zurückdrängen. Die USA bedauerten Haftars Schritt. In einer Erklärung der US-Botschaft in Libyen rief Washington Haftars Streitkräfte auf, mit der Regierung in Tripolis eine sofortige Einstellung aller Feindseligkeiten und eine dauerhafte Waffenruhe zu vereinbaren."

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ipg-journal vom 27.04.2020

"Revolution vertagt"

https://www.ipg-journal.de/regionen/naher-osten/artikel/detail/revolution-vertagt-4278/

Jannis Grimm und Teresa Fehrenbach analysieren die Auswirkungen der Coronakrise auf die Massenproteste im Nahen Osten und Nordafrika. "Anders als in anderen Teilen der Welt dürfte die Corona-Krise (...) einigen Regierungskreisen gleichzeitig nicht ganz ungelegen kommen. Denn neben Konzerten und Fußballspielen fielen auch öffentliche Demonstrationen, großflächige Sit-Ins und andere bürgerliche Massenversammlungen den verhängten Maßnahmen zur Vorbeugung weiterer Infektionen zum Opfer. Durch Reisesperren, Veranstaltungsverbote und weitere Restriktionen des öffentlichen Raums wurden vor allem die Zivilgesellschaften des Nahen Ostens und Nordafrikas hart getroffen und in ihrem neu gewonnenen Aktionismus ausgebremst."

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Al Jazeera English vom 27.04.2020

"Dividing Yemen a key Saudi-UAE objective, analyst says"

https://www.aljazeera.com/news/2020/04/dividing-yemen-key-saudi-uae-objective-analyst-200427083159938.htm
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Einige Experten glauben Ali Younes zufolge, dass eine dauerhafte Teilung Jemens im sicherheitspolitischen Interesse Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate wäre. "Both Saudi Arabia and United Arab Emirates would benefit from two weak states kept in perpetual conflict, expert says. (…) As a unified nation of about 28 million people, Yemen is the second-most populous country in the Arabian Peninsula after Saudi Arabia. With proven oil reserves and strategic ports, it has the potential of becoming a regional power if it stabilises, becomes democratic, and reduces its dire poverty, analysts say. (…) 'Unlike the UAE, Saudi Arabia cannot extract itself from Yemen so easily because it considers it part of its sphere of influence in the region. Saudi Arabia's main objective in Yemen is to maintain it as a weak state beholden to its objectives.' The best Saudi Arabia can hope for now is to keep Yemen in a 'low-grade' conflict that will maintain its weakness and prevent it from threatening Riyadh's regional hegemony, [Gamal Gasim, a Yemen analyst and professor of political science at Grand Valley State University in Michigan,] said."

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Deutsche Welle vom 27.04.2020

"Libanon: Coronavirus, Armut, Hunger"

https://www.dw.com/de/libanon-coronavirus-armut-hunger/a-53264169

Die strengen Corona-Schutzmaßnahmen der libanesischen Regierung träfen vor allem die Ärmsten und die Flüchtlinge, berichten Kersten Knipp und Alla Juma. "(...) die Pandemie trifft ein Land, dessen Bevölkerung zu großen Teilen unter hohem wirtschaftlichen Druck steht. Die Staatsverschuldung beträgt rund 170 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Rund die Hälfte der Staatsausgaben ging 2019 in den Schuldendienst. Das Land hat mit Devisenengpässen zu kämpfen, einige Banken stehen kurz vor dem Zusammenbruch. Die ohnehin hohe Arbeitslosigkeit ist durch die Pandemie noch einmal gestiegen und liegt jetzt bei mehr als 30 Prozent. Von den jungen Leuten sind mehr als 60 Prozent ohne Arbeit. Gegen diese Missstände waren zahlreiche Libanesen im vergangenen Herbst auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen das konfessionell basierte Regierungssystem des Landes, aber auch gegen Korruption, Vetternwirtschaft und schlechte Lebensbedingungen."

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