US-Soldaten in Afghanistan

2.5. Zentral- und Ostasien

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The Atlantic vom 29.07.2020

"Chinese AI Is Creating an Axis of Autocracy"

https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/09/china-ai-surveillance/614197/

In China werde KI-Technologie gezielt zur Ausweitung der totalitären Kontrolle der Regierung entwickelt und eingesetzt, schreibt Ross Andersen in seiner Reportage aus Peking. Da China die Technik an autoritäre Regierungen verkauft, sei dies auch ein internationales Problem. "Despite China’s considerable strides, industry analysts expect America to retain its current AI lead for another decade at least. But this is cold comfort: China is already developing powerful new surveillance tools, and exporting them to dozens of the world’s actual and would-be autocracies. Over the next few years, those technologies will be refined and integrated into all-encompassing surveillance systems that dictators can plug and play. The emergence of an AI-powered authoritarian bloc led by China could warp the geopolitics of this century. It could prevent billions of people, across large swaths of the globe, from ever securing any measure of political freedom. And whatever the pretensions of American policy makers, only China’s citizens can stop it. I’d come to Beijing to look for some sign that they might."

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Deutsche Welle vom 27.07.2020

"Hongkong: Das Ende der Demokratie"

https://p.dw.com/p/3fhWw

Die Deutsche Welle berichtet in einem Videobeitrag über die Auswirkungen des neuen Sicherheitsgesetzes in Hongkong. "China hat sich durchgesetzt. Das neue Sicherheitsgesetz bedeutet für die Hongkonger das Ende der Meinungsfreiheit. Die Proteste der Demokratiebewegung wurden erstickt. Aktivisten löschen ihre Social Media Accounts oder verlassen sogar Hongkong."

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TIME.com vom 27.07.2020

"Kim Jong Un Says Nuclear Weapons Ensure North Korea's Security: 'There Won’t Be Any War on This Land Again'"

https://time.com/5872525/kim-jong-un-north-korea-nuclear-weapons-security/

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat die Atomwaffen seines Landes als "solide Sicherheitsgarantie" bezeichnet und damit die Aussichten auf eine neue Verhandlungsrunde mit den USA weiter sinken lassen. "Kim’s speech followed recent remarks by both North Korean and U.S. officials suggesting they were reluctant to engage in a new round of diplomacy on the North’s nuclear program anytime soon. U.S. Secretary of State Mike Pompeo had said President Donald Trump would only want to engage with Kim if there were real prospects of progress. Kim’s sister and senior ruling party official, Kim Yo Jong, said a new summit would be 'unpractical' for North Korea and that Pyongyang won’t gift Trump a high-level meeting that he can boast as a foreign policy achievement."

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Radio Free Europe/Radio Liberty vom 26.07.2020

"Coronavirus Crisis Accelerates China's Grab For Power, Influence In Central Asia"

https://www.rferl.org/a/coronavirus-crisis-accelerates-china-s-grab-for-power-influence-in-central-asia/3
0747653.html

Die Coronakrise habe die wirtschaftliche und auch politische Abhängigkeit Zentralasiens von China verstärkt, berichtet Reid Standish. "With only a relative handful of coronavirus cases remaining, China appears to be the first major economy in the world to recover from the devastating effects of the pandemic. But the virus continues to ravage Central Asia, where the economies of its five countries were already suffering the shocks of major drops in commodity prices, a fall in remittances from migrant laborers, and a global economic slowdown that could see Central Asia's gross domestic product contract by up to 5.4 percent by the end of the year, according to the World Bank. Such a situation leaves Beijing as the main source of help for the region."

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Zeit Online vom 26.07.2020

"Eine Stadt wandert aus"

https://www.zeit.de/campus/2020-07/demokratiebewegung-hongkong-china-sicherheitsgesetz-aktivismus-auswand
erung

Das Pekinger Sicherheitsgesetz hat Katharin Thai zufolge ein Ausdünnen der Demokratiebewegung in Hongkong eingeleitet. "Junge Aktivisten fühlen sich in Hongkong nicht mehr sicher. Wer bleibt, muss sich anpassen. Wer geht, verabschiedet sich von der Stadt, für die er lange gekämpft hat."

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Tageszeitung vom 25.07.2020

"Der letzte Tag von Hongkong"

https://taz.de/Proteste-gegen-Chinas-Sicherheitsgesetz/!5700680/

Der Hongkonger Autor und Regisseur Pat To Yan erläutert in seinem Essay zu den Folgen des neuen Sicherheitsgesetzes, welche Reaktion die Demonstranten vom Westen erwarten. "Internationale Unterstützung würde uns helfen. Aber ich bin mir nicht sicher, wie Deutschland und die EU es damit halten. Ich las kürzlich einen Bericht über den deutschen Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Er verteidigte die bisherige Haltung der deutschen Regierung, die darin besteht, keine klare Haltung zu dem harten Durchgreifen Chinas zu haben. Er sagte: 'Wir haben Handelsbeziehungen zu vielen Regionen der Welt, von denen viele eine andere Auffassung von Bürgerrechten haben als wir in Deutschland. Ich war immer überzeugt davon, dass Wandel durch Handel der richtige Weg ist.' Meine erste Reaktion war: 'Wollen Sie mich verarschen?'"

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Foreign Policy vom 22.07.2020

"Australia Is Having a Strategic Revolution, and It’s All About China"

https://foreignpolicy.com/2020/07/22/australia-military-strategy-regional-policy-china/

Australien habe in Reaktion auf die neue chinesische Außenpolitik eine strategische Kehrtwende in der eigenen Regionalpolitik angekündigt, berichten Zack Cooper und Charles Edel. "At the beginning of July, Australia’s Prime Minister Scott Morrison declared that 'our region is in the midst of the most consequential strategic realignment since the Second World War.' He wrote that in the introduction to his government’s 'Defence Strategic Update' and 'Force Structure Plan,' which many are hailing as a fundamental shift in Australia’s strategic approach. Australian defense planning might seem remote, but the shift could alter the basic security dynamic in the Indo-Pacific region — and correspondingly, the U.S. approach to competition in this region. The questions now is whether Washington will notice the significant change in its most trusted Pacific ally’s posture, whether it will choose to cooperate with Canberra’s efforts to pull off its new strategy, and whether it will treat this as a useful model for other allies and partners."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.07.2020

"Peking bekommt Gegenwind"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/peking-bekommt-gegenwind-chinas-weltpolitik-laeuft-nicht-gut-
16870515.html

Klaus-Dieter Frankenberger hält die Reaktion Chinas auf die Entscheidung der britischen Regierung, das Auslieferungsabkommen mit Hongkong auszusetzen, für "hysterisch". "Diese Reaktion ist bekannt, und sie ist hysterisch; vielleicht auch deshalb, weil nicht alle Winde der chinesischen Führung in die Segel blasen. Da ist der sich verschärfende Streit mit London, der immer mehr Facetten bekommt. Da sind der sich ausweitende Großkonflikt mit Amerika und die an Fahrt gewinnende Debatte über eine Entkopplung. Die Kritik am Gebaren Chinas am Anfang der Corona-Epidemie hat die Führung in Peking besonders verärgert. Dass immer mehr Länder den Telekomausrüster Huawei vom Aufbau eines 5G-Netzes ausschließen wollen, schmerzt ebenfalls. Das alles wird den Aufstieg Chinas nicht stoppen. Aber in den Worten eines Fachmanns: Das Jahr läuft schlecht für Trump, aber für den chinesischen Präsidenten läuft es international noch weit schlechter."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 20.07.2020

"Indisch-chinesische Konfrontation im Himalaya"

https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2020A63_IndienChina.pdf

Die indisch-chinesische Konfrontation im Himalaya sei eine Belastungsprobe für Indiens strategische Autonomie, schreibt Christian Wagner in seiner Analyse für die Stiftung Wissenschaft und Politik. "Die gegenwärtige Krise hat im Unterschied zu früheren weiter reichende territoriale und politische Dimensionen. Sie erschüttert das bisherige Grenzregime und belastet das mühsam aufgebaute Vertrauensverhältnis zwischen Premierminister Modi und Präsident Xi. Die Konfrontation ist aber auch eine Belastungsprobe für Indiens strategische Autonomie. Dieser Grundpfeiler der indischen Außenpolitik beinhaltet auch den Anspruch auf eine eigenständige Rolle in den geostrategischen Auseinandersetzungen zwischen China und den USA im Indo-Pazifik."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.07.2020

"Britische Bedenken"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/london-will-niemanden-mehr-nach-hongkong-ausliefern-16868937.
html

Peter Sturm kommentiert die Entscheidung Londons, keine Auslieferungen in die frühere britische Kronkolonie Hongkong mehr zuzulassen. "Das neue 'Sicherheitsgesetz', das China Hongkong übergestülpt hat, beendet de facto die Unabhängigkeit der dortigen Justiz. An ein solches System kann man niemanden ausliefern. Das bedeutet ja nicht, dass Straftäter nicht mehr bestraft werden können. Nur kann man sie eben nicht mehr der Hongkonger Justiz überstellen."

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Asia Times vom 20.07.2020

"US tech giants exposed if China takes Taiwan"

https://asiatimes.com/2020/07/us-tech-giants-exposed-if-china-takes-taiwan/

Eine "Übernahme" Taiwans durch China hätte auch auf wirtschaftlicher Ebene erhebliche globale Folgen, schreibt Scott Foster. "Books and articles have expounded on the political, military and geostrategic aspects of the problem, with intriguing maps of the first and second island chains blocking China’s access to the Pacific Ocean. But these analyses about Taiwan’s fate often ignore one of the most worrying aspects of the problem: American reliance on Taiwanese semiconductor manufacturing. As David Arase, professor of international politics at the Hopkins-Nanjing Center of the Johns Hopkins University School of Advanced International Studies, notes, 'Even an unsuccessful invasion of Taiwan would cause a supply chain disruption.' (…) TSMC is the world’s largest and most technologically advanced dedicated semiconductor foundry, with about half of the global market for contract chip manufacture. (…) We can imagine what might happen if Taiwan were absorbed by the People’s Republic of China, if Communist Party 'observers' were added to TSMC’s top management and if a Party committee were implanted within its organization."

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Deutsche Welle vom 20.07.2020

"China sucht Konfrontation mit den USA"

https://p.dw.com/p/3fTHh

Die Deutsche Welle veröffentlicht einen aus dem Chinesischen übersetzten Kommentar des Politologen Yuwen Deng vom Think Tank "China Strategic Analysis", für den eine offene Konfrontation zwischen China und den USA nur noch eine Frage der Zeit ist. "Fu Ying, ehemalige Vizeaußenministerin Chinas, nahm vor Kurzem auf einem Symposium Stellung zu dem schwierigen Verhältnis beider Länder. China werde 'proaktiv' seine eigenen Karten spielen, so Fu. Proaktiv soll heißen, dass China nicht nur dabei ist, die USA als Supermacht der Welt herauszufordern, sondern auch das US-Machtmonopol zu brechen und eine neue Weltordnung nach seiner Vorstellung zu gestalten. (…) Es droht ein neuer, bisher noch gewaltfreier Konflikt. Fest steht allerdings schon jetzt: Keine Partei scheut die Konfrontation. Beide suchen das Duell und warten nur auf den richtigen Zeitpunkt."

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New York Times vom 19.07.2020

"China Is Using Uighur Labor to Produce Face Masks"

https://www.nytimes.com/2020/07/19/world/asia/china-mask-forced-labor.html

Informationen der New York Times zufolge fertigen einige chinesische Unternehmen die in der Coronakrise stark nachgefragten Gesichtsmasken möglicherweise mit Hilfe von uigurischen Zwangsarbeitern an. "The companies produce equipment primarily for domestic use, but The Times identified several other companies outside Xinjiang that use Uighur labor and export globally. We traced a shipment of face masks to a medical supply company in the U.S. state of Georgia from a factory in China’s Hubei Province, where more than 100 Uighur workers had been sent. The workers are required to learn Mandarin and pledge their loyalty to China at weekly flag-raising ceremonies. (…) 'There are these coercive quotas that cause people to be put into factory work when they don’t want to be,' said Amy K. Lehr, the director of the Human Rights Initiative at the Center for Strategic and International Studies. 'And that could be considered forced labor under international law.'"

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Deutschlandfunk vom 18.07.2020

"China, der lang unterschätzte Player auf der Weltbühne"

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/china-der-unterschaetzte-player-auf-der-weltbuehne

Der Sinologe Dominic Sachsenmaier analysiert im "Hörsaal"-Podcast von Deutschlandfunk Nova den Aufstieg Chinas zur Weltmacht. "Erst nicht beachtet, dann unterschätzt, anschließend bewundert, und jetzt eine gefühlte Bedrohung: Das gigantische Wachstum des ostasiatischen Staates betrifft alle bedeutsamen Ebenen der Globalisierung – Bildung, Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen."

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