US-Soldaten in Afghanistan

2.6. Afghanistan / Pakistan

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Süddeutsche Zeitung vom 24.10.2021

"Flexibel gegenüber den Radikal-Islamisten"

https://www.sueddeutsche.de/politik/pakistan-islamisten-proteste-tlp-mohammed-karikaturen-asia-bibi-1.544
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Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern der islamistischen Partei Tehreek-e-Labbiak (TLP) und der Polizei seien bei Protesten in Pakistan mehrere Personen ums Leben gekommen, bemerkt Sonja Zekri. "In Pakistan lässt die verbotene islamistische Partei Tehreek-e-Labbiak (TLP) die Muskeln spielen. Seit Tagen mobilisiert sie Hunderttausende Anhänger, um die Freilassung ihres inhaftierten Vorsitzenden Saad Rizvi zu erzwingen - und die Ausweisung des französischen Botschafters. (…) Die Angriffe auf den französischen Botschafter setzten ein, nachdem die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo die für viele Muslime schwer erträglichen Mohammed-Karikaturen erneut gedruckt hatte und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Veröffentlichung mit Verweis auf die Meinungsfreiheit verteidigt hatte."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 24.10.2021

"Gefechte mit den Taliban: mindestens 16 Tote"

https://www.rnd.de/politik/gefechte-mit-der-taliban-mindestens-16-tote-ZNMHSBUOXQ445WT7TECOP7CFU4.html

Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Sicherheitskräften der Taliban und einer bewaffneten Gruppierung seien in Afghanistan mindestens 16 Personen getötet worden, so das RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Die Leichen von sieben Kindern, drei Frauen und sechs Männern wurden am Sonntag nach Ende der rund dreistündigen Feuergefechte in einem Wohnhaus der westafghanischen Stadt Herat ins Krankenhaus gebracht, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Krankenhaus sowie von einem örtlichen Journalisten erfuhr."

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The Washington Post vom 23.10.2021

"Pakistan using informal intelligence channels to prop up Taliban fight against ISIS"

https://www.washingtonpost.com/world/2021/10/23/afghanistan-isis-pakistan-intelligence/

Pakistan unterstütze die Taliban bei der Bekämpfung des sogenannten "Islamischen Staates in der Provinz Khorasan" (IS-K) mit nachrichtendienstlichen Informationen, schreiben Karen DeYoung, Susannah George und Joby Warrick. "Pakistan is passing the group raw information as well as helping it monitor phone and Internet communication to identify Islamic State members and operational hubs, according to a senior Taliban leader who, along with a Taliban commander and others in this report, spoke on the condition of anonymity because they were not authorized to speak to the media. A Pakistani official described the communication between the two sides as informal discussions, rather than an established intelligence-sharing partnership."

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ZDF vom 21.10.2021

"Sichere Routen für afghanische Flüchtlinge"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/amnesty-fluchtrouten-afghanische-fluechtlinge-100.html

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordere mehr internationale Unterstützung für Geflüchtete aus Afghanistan, so das ZDF. "Alle Länder müssten ihrer Verpflichtung zum Schutz von Menschen nachkommen, die von schweren Menschenrechtsverletzungen bedroht sind, und unbürokratisch eine sichere Ausreise ermöglichen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Amnesty-Bericht. Den am stärksten gefährdeten Personen müssten zudem umgehend humanitäre Visa erteilt werden. Afghanistan zu verlassen gleiche momentan einem 'Hindernislauf', sagte die Amnesty-Migrationsexpertin Francesca Pizzutelli."

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The Associated Press vom 19.10.2021

"Taliban promise cash, land, to families of suicide bombers"

https://apnews.com/article/afghanistan-kabul-taliban-f5a69b1c2676f9345b8dce490798d4ee

Die Taliban hätten den Angehörigen von Selbstmordattentätern, die afghanische sowie US-amerikanische Soldatinnen und Soldaten angegriffen haben, Geld und Grundstücke versprochen, bemerkt Samya Kullab. "The Taliban's acting interior minister, Sirajuddin Haqqani, offered the reward to dozens of family members of bombers gathered at a Kabul hotel, Interior Ministry spokesman Saeed Khosty tweeted on Tuesday. (…) The event comes as the Taliban attempt to open diplomatic channels with an international community largely reluctant to formally recognize their rule in Afghanistan."

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The Atlantic vom 16.10.2021

"The Taliban Is Just as Bad as It Always Was"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2021/10/taliban-hasnt-changed-afghanistan/620371/

Die Taliban seien zu ihren alten Praktiken zurückgekehrt, konstatiert Yasmeen Serhan. "In the initial days and weeks that followed the group's recapture of Kabul, it reaffirmed its commitment, set out in a 2020 peace deal with the United States, to leave its old way of doing things in the past. (…) But now that the Taliban is back in charge, and now that international attention has largely diverted elsewhere, the group has been free to show its true, all-too-familiar, colors. Women have been discouraged from returning to work and school, seemingly indefinitely. Ethnic minorities have faced persecution and violence. Public hangings have returned to Afghanistan's central squares."

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The Washington Post vom 15.10.2021

"Suicide bomber hits Shiite mosque in Afghanistan killing at least 32 - the second such attack in a week"

https://www.washingtonpost.com/world/2021/10/15/afghanistan-kandahar-mosque-explosion/

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der afghanischen Stadt Kandahar seien am Freitag mindestens 32 Personen getötet worden, informieren Helier Cheung und Ezzatullah Mehrdad. "There have been several attacks on religious sites after U.S. troops exited the country in August, highlighting the challenge the Taliban faces in maintaining security as Afghanistan's new rulers."

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War on the Rocks vom 14.10.2021

"The Taliban Can't Take on the Islamic State Alone"

https://warontherocks.com/2021/10/the-taliban-cant-take-on-the-islamic-state-alone/

Die Taliban könnten den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) in Afghanistan nicht alleine besiegen, analysieren Amira Jadoon und Andrew Mines. "Instead of waiting for the Taliban to defeat the Islamic State in Afghanistan on its own, Washington should engage more proactively in an inclusive, regional strategy. This would involve bringing together countries like China, Russia, Pakistan, and even Iran which have stakes in Afghanistan's sociopolitical stability and in preventing the Islamic State in Afghanistan's growth. A primary objective around which these countries could converge would be stemming cross-border militant movement, recruitment, alliances, and funding sources."

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Der Standard vom 14.10.2021

"Putin: Kämpfer aus Syrien und Irak kommen nach Afghanistan"

https://www.derstandard.at/story/2000130428285/putin-kaempfer-aus-syrien-und-dem-irak-kommen-nach-afghani
stan

Russlands Präsident Wladimir Putin habe vor dem Eindringen ausländischer Kämpfer nach Afghanistan gewarnt, informiert Der Standard. "'Kämpfer aus dem Irak und Syrien, die militärische Erfahrung mitbringen, werden aktiv dorthin gezogen', sagte Putin bei einer Videokonferenz mit den Chefs der Sicherheitsdienste der ehemaligen Sowjetstaaten am Mittwoch. 'Es ist möglich, dass Terroristen versuchen, die Lage in den Nachbarstaaten zu destabilisieren.'"

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Neue Zürcher Zeitung vom 13.10.2021

"Der Westen kommt um eine Kooperation mit den Taliban nicht herum"

https://www.nzz.ch/meinung/afghanistan-der-westen-muss-mit-den-taliban-kooperieren-ld.1650141

Die EU und die USA sollten mit den Taliban kooperieren, fordert Andrea Spalinger. "Die Zusammenarbeit mit den Taliban fällt westlichen Staaten verständlicherweise schwer. Doch humanitäre Hilfe darf nicht an politische Bedingungen geknüpft werden. Die afghanischen Zivilisten sind Opfer des Krieges und sollten nicht dafür bestraft werden, dass die Taliban diesen gewonnen haben."

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die tageszeitung vom 13.10.2021

"Zwischen Gut und Böse"

https://taz.de/Pakistans-Umgang-mit-den-Taliban/!5806802/

Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hätten die pakistanischen Taliban, auch bekannt als "Tehreek-e-Taliban Pakistan" (TTP), an Stärke gewonnen, beobachtet Zahra Kazmi. "Obwohl die TTP eigenständig und keineswegs ein Ableger der afghanischen Taliban ist, hatte sie stets enge Beziehungen zu diesen und sie als ideologische Vorbilder betrachtet. (…) Laut einer TTP-nahen Quelle erhielten Pakistans Taliban jüngst viele Waffen aus von den afghanischen Taliban erbeuteten Beständen früherer US- und Nato-Stützpunkte. Deshalb wähnt sich die TTP heute quasi als unbesiegbar. Gestärkt wurde somit ihr Wille, Pakistans gewählte Regierung zu stürzen und die Scharia durchzusetzen."

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ZDF vom 13.10.2021

"Arlt: 'Euer Kommandeur weint abends auch'"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/afghanistan-kabul-bundeswehr-jens-arlt-100.html

Im Gespräch mit Vera De Wel und Susanne Freitag-Carteron schildert Brigadegeneral Jens Arlt seine Eindrücke vom Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan: "Man sieht in die menschlichen Abgründe. Wenn Sie die Bilder sehen, dass Frauen einfach niedergewalzt werden. Und Kinder. Wirklich in den Stacheldraht reingetreten werden, die dann im S-Draht drinhängen und die sie da wieder rausschneiden. Das ist einfach brutal, das ist unmenschlich. Sie sehen aber auch die andere Dimension, wenn Sie Familien zusammengeführt haben, die vorher getrennt waren."

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Deutschlandfunk vom 12.10.2021

"Die Europäische Union ist in der Pflicht"

https://www.deutschlandfunk.de/nach-g20-konferenz-zu-afghanistan-die-europaeische-union.720.de.html?dram:
article_id=504184

Westliche Staaten sollten mit Blick auf Afghanistan zwei Strategien verfolgen, argumentiert Marcus Pindur. "Die Menschen in Afghanistan müssen so weit wie möglich über internationale Hilfsorganisationen unterstützt werden. Selbst das wird nur eingeschränkt funktionieren, weil die Taliban sich selbstverständlich einen Teil des Kuchens sichern werden. Zweitens müssen die Länder in der Nachbarschaft finanzielle Unterstützung bekommen, allen voran so unangenehme Regime wie Pakistan und der Iran, damit sie die afghanischen Flüchtlinge in der Region aufnehmen und versorgen können."

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tagesschau.de vom 12.10.2021

"Eine Milliarde für Afghanistan"

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/afghanistan-konferenz-rom-101.html

Jörg Seisselberg berichtet über den von Italien am Dienstag ausgerichteten G20-Sondergipfel zu den jüngsten Entwicklungen in Afghanistan: "Mario Draghi gab sich zufrieden, als er sich nach drei Stunden Gipfeltreffen per Videoschalte in Rom den Medien stellte. (…) Die Teilnehmerstaaten seien sich einig gewesen, dass die Hilfen für Afghanistan unter dem Schirm von den Vereinten Nationen erfolgen sollten. (…) Die Europäische Union kündigte auf dem Sondergipfel an, sie werde Afghanistan mit insgesamt einer Milliarde Euro helfen."

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The Associated Press vom 12.10.2021

"EXPLAINER: Can the Taliban suppress the potent IS threat?"

https://apnews.com/article/afghanistan-taliban-islamic-state-group-united-states-middle-east-fbfab7902891
3b255cd94af3fdcff366

Die Taliban spielten die Fähigkeiten des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) in Afghanistan herunter, analysiert Samya Kullab. "Still, the potency of the IS threat is undeniable. (…) It could be a while until IS has the capability to hold territory again. Its immediate aim is to destabilize the Taliban and shatter the group's image as a guardian of security. For now, its strategy is slow and methodical. It is reaching out to tribes and other groups to recruit from their ranks while stamping out dissent among moderate Salafis and carrying out jailbreaks, assassinations, and attacks on Taliban personnel."

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