US-Soldaten in Afghanistan

2.6. Afghanistan / Pakistan

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ZDF vom 21.07.2021

"Muss Deutschland für Afghanistan einstehen?"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/afghanistan-truppenabzug-100.html

Deutschland trage auch nach dem Abzug der NATO-Truppen für Afghanistan Verantwortung, konstatiert Katrin Eigendorf. "Auch wenn die Bundeswehr abgezogen ist: Deutschlands Verbindung mit diesem Land, in das wir so viel investiert haben, endet damit nicht. Es gibt so viele auch private Initiativen, die Schulen und Krankenhäuser bauen. Menschen, die sich im Land auch weiterhin engagieren wollen."

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Cicero vom 20.07.2021

"In 20 Jahren nichts gelernt"

https://www.cicero.de/aussenpolitik/usa-strategie-afghanistan-rueckzug-taliban

George Friedman analysiert das militärische Vorgehen der USA in Afghanistan in den vergangenen zwanzig Jahren: "Der Kampf nach 9/11 bis zur Flucht von al-Qaida bei Tora Bora war vernünftig, wenn auch nur mit teilweisem Erfolg. Danach wurde aber ein Krieg begonnen, der kein erreichbares Ziel mehr hatte. (…) Selbst jetzt, nach dem von Präsident Biden verordneten Rückzug, bauen die USA Berichten zufolge Stützpunkte in Zentralasien auf, um Afghanistan im Fall der Fälle angreifen zu können. (…) 9/11 ist jetzt bald 20 Jahre her, und es werden noch immer Luftangriffe vorbereitet."

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Zeit Online vom 20.07.2021

"Raketen schlagen nahe Präsidentenpalast in Kabul ein"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-07/afghanistan-kabul-raketen-explosion-taliban-praesidentenpalas
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In Afghanistans Hauptstadt Kabul seien während des muslimischen Opferfests Eid al-Adha mindestens drei Raketen eingeschlagen, so Zeit Online. "Die Geschosse landeten nahe dem stark gesicherten Präsidentenpalast von Präsident Aschraf Ghani, teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit. 'Nach unseren ersten Informationen gibt es keine Verletzten.' sagte er. (…) Zu dem Raketenangriff bekannte sich niemand."

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die tageszeitung vom 19.07.2021

"Sie machen, was sie wollen"

https://taz.de/Gewalt-in-Afghanistan/!5781587/

Thomas Ruttig beleuchtet die Hintergründe der aktuellen Taliban-Offensive in Afghanistan: "Mitte letzter Woche tweetete ein Sprecher der Taliban, man wolle nicht in den Städten kämpfen. (…) Zum islamischen Opferfest erklärte ihr Chef Hebatullah Achunsada, 'trotz der militärischen Erfolge' strebe man eine 'politische Lösung' an. Die jüngste Offensive ist also bisher kein Versuch der Taliban, die Macht mit Gewalt zu erlangen, sondern die Regierung unter Druck zu setzen und zum Verhandeln zu zwingen. Am Wochenende fand tatsächlich eine neue Runde der Gespräche in Katar statt, die in den letzten Monaten stagniert hatten."

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Der Spiegel vom 19.07.2021

"USA und EU fordern Ende der Taliban-Offensive"

https://www.spiegel.de/ausland/afghanistan-usa-und-eu-fordern-ende-der-taliban-offensive-a-e13ee077-1ebb-
4070-876e-86db40e4314d

Laut dem Spiegel forderten die Botschaften der EU, der USA und weiterer Länder in Afghanistan ein "dringendes Ende" der Offensive der Taliban. "Das militärische Vorgehen der Taliban stehe 'in unmittelbarem Widerspruch zu ihrer Behauptung, eine Verhandlungslösung' im Afghanistan-Konflikt zu unterstützen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung. Eine weitere Runde der innerafghanischen Friedensverhandlungen am Wochenende war ergebnislos verlaufen. Die Taliban-Offensive habe zum Tod unschuldiger Afghanen unter anderem durch 'gezielte Tötungen' geführt, heißt es in dem Appell, der von insgesamt mehr als einem Dutzend Botschaften unterzeichnet wurde."

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ZDF vom 18.07.2021

"Taliban erobern über die Hälfte der Bezirke"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/afghanistan-taliban-vormarsch-100.html

Die Taliban kontrollierten inzwischen mehr als die Hälfte der Bezirke Afghanistans, meldet das ZDF. "Seit Anfang Mai, dem Beginn des Abzugs der internationalen Truppen, haben die Taliban mehr als 150 Bezirke neu erobert, vor allem im Norden des Landes, wo sie in den 1990er Jahren auf den meisten Widerstand getroffen waren. (…) Neben den Bezirken eroberten sie mehrere Grenzübergänge. Damit fügen sie Kabul massive Einbußen bei Einnahmen zu. Laut Finanzministerium betrugen die Einnahmen der Zollbehörden zuletzt rund vier Millionen US-Dollar pro Tag."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.07.2021

"'Die Taliban gehören zu diesem Land'"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/interview-mit-hamid-karzai-die-taliban-gehoeren-zu-diesem-lan
d-17441137.html

Im Gespräch mit Christian Meier bemerkt der ehemalige afghanische Präsident Hamid Karzai mit Blick auf die aktuellen Friedensverhandlungen mit den Taliban: "Die Taliban gehören zu diesem Land. Sie sind Landsleute. (…) Wenn die Taliban die gegenwärtige Regierung anerkennen - gut. Wenn wir einen Kompromiss mit ihnen eingehen - gut. Was immer wir tun können, um unserem Land Frieden zu bringen, müssen wir tun. (…) Die roten Linien sind die Werte für ein Afghanistan, in dem Frauen sich so verwirklichen können, wie sie es in den vergangenen 20 Jahren getan haben. (…) Ich möchte, dass die Demokratie in Afghanistan blüht und die Menschenrechte und die Pressefreiheit und unsere Kultur und unsere Traditionen. In diesen Dingen gibt es keine Kompromisse."

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Reuters vom 16.07.2021

"Reuters journalist killed covering clash between Afghan forces, Taliban"

https://www.reuters.com/world/asia-pacific/reuters-journalist-killed-covering-clash-between-afghan-forces
-taliban-2021-07-16/

Der Journalist Danish Siddiqui sei in Afghanistan getötet worden, während er über ein Gefecht zwischen afghanischen Sicherheitskräften und Taliban-Kämpfern berichtet habe, so Reuters. "Afghan special forces had been fighting to retake the main market area of Spin Boldak when Siddiqui and a senior Afghan officer were killed in what they described as Taliban crossfire, the official told Reuters. (…) Taliban spokesman Zabihullah Mujahid said the Taliban had not been aware there was a journalist reporting from the site of what he described as a 'fierce battle' and that it was not clear how Siddiqui had been killed. (…) Siddiqui was part of the Reuters photography team to win the 2018 Pulitzer Prize for Feature Photography for documenting the Rohingya refugee crisis, a series described by the judging committee as 'shocking photographs that exposed the world to the violence Rohingya refugees faced in fleeing Myanmar'."

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Die Presse vom 15.07.2021

"Waffenruhe mit Taliban im westafghanischen Badghis vereinbart"

https://www.diepresse.com/6008762/waffenruhe-mit-taliban-im-westafghanischen-badghis-vereinbart?from=rss

Die Stammesältesten der afghanischen Provinz Badghis hätten sich mit den Taliban auf eine Waffenruhe verständigt, informiert Die Presse. "Mit der Einigung wolle man weitere Angriffe auf die Provinzhauptstadt Kala-e-Naw durch die islamistischen Aufständischen verhindern, obgleich afghanische Streitkräfte derzeit die Kontrolle zurückgewännen, sagte Provinzgouverneur Hussamuddin Shams am Donnerstag. (…) Ein Taliban-Sprecher dementierte, dass es eine Einigung auf eine Feuerpause gegeben habe. Dennoch hätten die Taliban die Stadt verlassen, um zivile Opfer zu vermeiden. Die in Doha geführten Friedensgespräche der afghanischen Regierung mit den Islamisten kamen hingegen kaum voran."

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France24 vom 15.07.2021

"Taliban offer three-month ceasefire in return for prisoner release"

https://www.france24.com/en/live-news/20210715-taliban-offer-three-month-ceasefire-in-return-for-prisoner
-release

Die Taliban hätten der afghanischen Regierung einen dreimonatigen Waffenstillstand im Gegenzug für die Freilassung von siebentausend Gefangenen angeboten, meldet France24. "'It is a big demand,' Nader Nadery [an Afghan government negotiator] said, adding that the insurgents have also demanded the removal of the Taliban's leaders from a United Nations blacklist."

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