US-Soldaten in Afghanistan

2.7. Subsahara-Afrika

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Deutsche Welle vom 28.05.2016

"Weniger Korruption, weniger Terror - und sonst?"

http://www.dw.com/de/kommentar-weniger-korruption-weniger-terror-und-sonst/a-19282957

Thomas Mösch resümiert Erfolge und Defizite der Regierung von Muhammadu Buhari in Nigeria im Kampf gegen den Terror auf der einen und für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes auf der anderen Seite. "Der Streit um die kürzlich drastisch erhöhten Benzinpreise hat gezeigt, dass Buhari das fast grenzenlose Vertrauen vieler Nigerianer noch längst nicht aufgebraucht hat: Dem von Gewerkschaftern ausgerufenen Generalstreik wollte kaum jemand folgen. Doch das Grummeln in der Bevölkerung angesichts sich täglich verschlimmernder Lebensumstände wird lauter. Buhari darf die Ohren davor nicht verschließen."

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UN Dispatch vom 13.05.2016

"Kenya Wants To Shut Down the World’s Largest Refugee Camp. This is Bad News For More Than the Obvious Reasons"

http://www.undispatch.com/kenya-wants-shut-worlds-largest-refugee-camp-bad-news-obvious-reasons/

Die Regierung in Kenia hat die Schließung des weltweit größten Flüchtlingslagers in Dadaab angekündigt. Kimberly Curtis erläutert die Hintergründe und möglichen Konsequenzen einer Umsetzung dieser Entscheidung. "While industrialized countries often foot the bill for camps through direct aid and UN appeals, it is developing countries who actually host almost 90 per cent of the refugees in the world. Although refugee camps are considered to be temporary, it is far more common for refugees to languish for decades in the makeshift tents. Unable to return to their home countries out of fear for their personal safety but not able to move forward in life with regular educational or employment opportunities, refugee camps essentially put a person’s life on permanent hold, often for years. Known as 'warehousing', it has been a problem for long before the current crisis in Syria. (...) While Dadaab may be the model example of why things need to change, it is not the only camp where these issues persist. Given the events of the last few years, Kenya’s announcement last week is disappointing, but not surprising. What is more concerning is that nearly 50 years after the Refugee Convention went global, Kenya may just be the first of many governments who decide enough is enough, and opt to ignore the world’s most vulnerable people."

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Frankfurter Rundschau vom 13.05.2016

"Boko Haram mordet weiter"

http://www.fr-online.de/terror/terror-in-nigeria-boko-haram-mordet-weiter,29500876,34239992.html

Die Problme in Nigeria bestehen weiter und damit der Nährboden der Extremisten von Boko Haram, konstatiert Johannes Dieterich in der Frankfurter Rundschau. "In Borno und am Tschad-See wurden fast drei Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben: Ihre Lebensgrundlage ist zerstört, Handel und Landwirtschaft sind vollends zum Erliegen gekommen. Schon seit Jahren fühlen sich die Muslime im Norden vom relativen Wohlstand im christlichen Süden abgehängt: Die miserable Wirtschaftslage in Nigerias Hinterhof war der eigentliche Nährboden der Extremisten."

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BBC vom 10.05.2016

"Letter from Africa: How to rebuild Nigeria after Boko Haram"

http://www.bbc.com/news/world-africa-36191512

Die Weltbank schätzt, dass die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram im Nordosten Nigerias nicht nur über zwei Millionen Menschen in die Flucht getrieben, sondern auch Zerstörungen im Wert von 6 Milliarden US-Dollar angerichtet habe. "Boko Haram promoted a version of Islam which made it 'haram', or forbidden, for Muslims to take part in any political or social activity associated with Western society. What schools, hospitals and municipal buildings there were in areas once under the group's control have been destroyed. Bringing back life to such a huge swathe of territory will require what some have called a Marshall Plan for the north-east, in reference to the big reconstruction plan for Europe after World War Two."

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Tageszeitung vom 28.04.2016

"Der vergessene Krieg im Sudan"

http://www.taz.de/Regierung-gegen-Rebellen/!5295383/

Ilona Eveleens berichtet über den "von der Welt ignorierten" Konflikt in Sudan. "Die internationale Gemeinschaft nimmt diesen Krieg kaum zur Kenntnis. Barbara Kallo, die neu ankommende Flüchtlinge in Yida einweist, schließt daraus, dass die Welt nicht interessiert ist. 'Wir sind auf uns selbst angewiesen', sagt sie, an einem wackligen Tisch unter einem Strohdach sitzend. 'Wir haben keine Illusionen mehr. Während des letzten Krieges war in erster Linie für die Südsudanesen Unterstützung da. Jetzt bekommen die Menschen in Darfur Aufmerksamkeit. Wir scheinen weniger wichtig zu sein.' Die EU rief vor Kurzem zu einen Waffenstillstand in den Nuba-Bergen auf. Zugleich hat der EU-Kommissar für Entwicklungshilfe, Neven Mimica, dem Sudan 100 Millionen Euro Hilfe zur Armutsbekämpfung zugesagt. EU-Hilfe soll auch dazu dienen, die Grenzen des Sudan zu sichern, um Menschenschmuggel zu verhindern. Eine große Zahl von Migranten, unter anderem aus Eritrea, findet ihren Weg nach Europa durch den Sudan."

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Deutsche Welle vom 22.04.2016

"Äthiopiens Armee will verschleppte Kinder befreien"

http://www.dw.com/de/%C3%A4thiopiens-armee-will-verschleppte-kinder-befreien/a-19208675

Die äthiopische Armee will offenbar in einer grenzüberschreitenden Aktion entführte Kinder, die von Milizen aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Südsudan verschleppt wurden, befreien. "Die genauen Motive der Angreifer sind nach wie vor unklar. Die äthiopische Regierung macht bewaffnete Milizen aus der Volksgruppe der Murle verantwortlich und hat inzwischen die Armee in den Südsudan entsandt. Soldaten hätten dort ein Gebiet umstellt, kündigte ein Regierungsbeauftragter im staatsnahen Fernsehsender Fana Broadcasting Corporate an; die verschleppten Kinder würden in Kürze befreit."

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Süddeutsche Zeitung vom 17.04.2016

"Afrikas Ausplünderung"

http://www.sueddeutsche.de/politik/panama-papers-afrikas-auspluenderung-1.2953028

Tobias Zick analysiert die Bedeutung der "Panama Papers" im Kontext der Lebensbedingungen in vielen afrikanischen Ländern, die künftig noch mehr Menschen zur Migration nach Europa drängen könnten. "In Afrika südlich der Sahara leben heute gut eine Milliarde Menschen, Mitte des Jahrhunderts werden es mehr als doppelt so viele sein. Und diese Menschen werden tun, was zum Menschsein dazugehört: Sie werden nach einer würdevollen Existenz streben; nach einer Perspektive, das eigene Leben zu gestalten. (...) Steuerfluchtwege schließen, Steuerbehörden aufbauen, Korruption auf allen Ebenen bekämpfen: Das muss höchste Priorität haben für alle, die es ehrlich meinen mit Aufbauhilfe für (...) Afrika - oder auch für jene, die sich vor allem darum sorgen, dass die Konflikte des Kontinents auf andere überschwappen könnten."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14.04.2016

"Angeblich Lebenszeichen von entführten Schülerinnen"

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/lebenszeichen-von-boko-haram-entfuehrten-maedchen-in-nigeria-1
4177582.html

Die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram hat angeblich aktuelle Fotos und ein Video veröffentlicht, die einen Teil der 2014 verschleppten Schülerinnen aus Chibok zeigen. Die Veröffentlichung sei offenbar Teil der Verhandlungen zwischen der Terrorgruppe und nigerianischen Regierung, berichtet die FAZ. "Nach AFP-Informationen kontaktierten Boko-Haram-Vertreter die nigerianische Regierung im Januar, um über einen Austausch der Geiseln gegen Gefangene zu verhandeln. Die Regierung habe aber zunächst ein Lebenszeichen gefordert. Daraufhin habe Boko Haram fünf Fotos und das Video geschickt."

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Neue Zürcher Zeitung vom 05.04.2016

"Die afrikanischen Patriarchen"

http://www.nzz.ch/meinung/pseudowahlen-die-afrikanischen-patriarchen-ld.11828?extcid=Newsletter_06042016_
Top-News_am_Morgen

Demokratie sei auch südlich der Sahara möglich, konstatiert David Signer in seiner Analyse der demokratischen Verhältnisse in Afrika. "Wahlen sind in Afrika häufig eine Farce, eine fadenscheinige Legitimation für Langzeitherrscher. Aber es gibt positive Gegenbeispiele."

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Foreign Policy vom 04.04.2016

"Africa’s Petrostates Are Imploding"

http://foreignpolicy.com/2016/04/04/africas-petrostates-are-imploding/

Die niedrigen Ölpreise sorgen in afrikanischen Staaten, die von Ölexporten abhängig sind, für eine zunehmende und gefährliche Instabilität, berichtet Luke Patey. Das Machtgefüge auf dem Kontinent beginne sich zu Staaten wie Tansania, Kenia und Uganda zu verschieben, die auf ein geringeres, aber stabileres Wachstum verweisen können. "As growth in Africa’s petrostates fades, the persistent gains in the more robust economies of East Africa will increasingly attract the attention of multinational corporations and international investors in search of new opportunities. Overall, foreign direct investment in Africa fell by a third in 2015, but it continues to surge into sectors like telecommunications and financial services — and it is East Africa’s more diversified economies that are better positioned to cash in on rising private equity investment in these sectors. (...) Countries like Ethiopia, Kenya, and Rwanda have transformed into regional powerbrokers and are increasingly becoming key international partners for the United States, the European Union, and China."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 04.04.2016

"Peacekeeping und der Einsatz von Gewalt"

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2016A22_tll.pdf

Denis M. Tull erläutert in seinem Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik, "warum die Interventionsbrigade im Kongo kein Erfolgsmodell ist". "Die Zahl der in Friedensmissionen der Vereinten Nationen (VN) tätigen Personen hat 2016 mit knapp 123000 einen historischen Höchststand erreicht. Angesichts schwerer Versäumnisse der VN-Missionen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan verfestigt sich auch innerhalb der VN der Eindruck einer zunehmenden Kluft zwischen den Erwartungen, die an die Friedenstruppen geknüpft werden, und deren Fähigkeiten. Ein Aspekt der Debatte betrifft die Frage, wie robust VN-Missionen bei der Durchsetzung ihres Mandats vorgehen sollen. Manche sehen im resoluten Gebrauch militärischer Zwangsmittel den Schlüssel zu größerem Erfolg. Seit fast drei Jahren setzen die VN im Kongo eine Interventionsbrigade ein, die explizit das Mandat hat, bewaffnete Gruppen zu neutralisieren. Die Bilanz zeigt indes sowohl, dass die Brigade nicht als nachahmenswertes organisatorisches Pilotmodell gelten kann, als auch, dass friedenserzwingende Mandate nicht unbedingt mehr Erfolg bei der Friedenssicherung bedeuten."

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The Atlantic vom 29.03.2016

"Nigeria’s Mission to Free Boko Haram’s Hostages"

http://www.theatlantic.com/international/archive/2016/03/boko-haram-hostages/475701/

Nigerianischen Regierungstruppen ist es in der vergangenen Woche Berichten zufolge gelungen, 829 Geiseln der radikalislamischen Terrorgruppe Boko Haram zu befreien. "Since 2013, Boko Haram has carried out mass abductions in Nigeria and neighboring countries in its quest to drive out Western influence and establish an Islamist state. The kidnapping of 276 Chibok schoolgirls in 2014 brought the group to global attention, birthing the viral hashtag #BringBackOurGirls. Two years later, 219 girls are still missing. Last week, one of two girls arrested in north Cameroon carrying explosives claimed to be one of the kidnapped girls. The human-rights organization Amnesty International estimates Boko Haram has abducted about 2,000 girls and women over their seven-year history. Women are forced into marriage and sexual slavery, and are often made to carry out suicide attacks — at times in their own villages."

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War is Boring vom 21.03.2016

"Al Qaeda Is Spreading Across West Africa"

http://warisboring.com/articles/al-qaeda-is-spreading-across-west-africa/

Die "Al Qaeda in the Islamic Maghreb" habe mit ihren jüngsten Anschlägen in der Elfenbeinküste gezeigt, dass sich die im Gegensatz zum "Islamischen Staat" dezentral organisierte Al-Qaida auch in Westafrika ausgebreitet habe, schreibt Peter Dörrie. "In contrast to Islamic State, Al Qaeda has always been a decentralized organization. AQIM and its affiliates are a perfect example of this. (...) Case in point — the Macina Liberation Front, which took responsibility for the Radisson Blue attack. Officially dedicated to recreating the Macina Empire, the group is widely believed to be a local front for AQIM. (...) the recent spate of attacks in West Africa is aimed at exhausting France, the main Western enemy of the Islamists in this particular theater. Without a doubt, AQIM’s leadership is banking on Paris doubling down on its military and diplomatic commitment to the region, thereby opening its military and citizens to even more attacks. France won’t take this lying down, of course, and its special forces have been quite successful in eliminating Islamist fighters and leaders throughout the Sahel. But the military approach to combating terrorism has limits, as the United States has discovered in Iraq and Afghanistan."

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Al Jazeera English vom 17.03.2016

"Boko Haram has lost its fearsomeness"

http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2016/03/boko-haram-lost-fearsomeness-160317072826043.html

Nach Ansicht des nigerianischen Journalisten Fisayo Soyombo ist es noch zu früh, von einer endgültigen Niederlage der Boko Haram in Nigeria zu sprechen. Es deute jedoch einiges darauf hin, dass die radikalislamische Terrorgruppe dezimiert und schwer angeschlagen sei. "Borno residents have confirmed that the sect no longer operates at full strength, even if some villages are still no-go zones. It is almost six months since Boko Haram last released a video - its preferred medium of publicly instilling terror in the people and eminent supporters of the military and the government. (...) It is no coincidence that Boko Haram leaders have lost their voice; among them, there are dissenting ideas on how best to hurt their targets. The February attack on IDPs was followed by reports of internal wrangling on the propriety of attacking displaced persons. Some aggrieved members have also jumped ship, ending up in Libya, Syria and other battlegrounds, promising the comrades they left behind that they would 'return when things have changed'."

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Süddeutsche Zeitung vom 15.03.2016

"Im Schmerzensreich"

http://www.sueddeutsche.de/politik/vergewaltigungen-im-kongo-im-schmerzensreich-1.2898747?reduced=true

Der Osten des Kongo sei heute weltweit der gefährlichste Ort für Frauen, berichtet die Fotografin Julia Leeb über ihre Reise in die Volksrepublik. "Kein Landstrich der Welt ist für Frauen gefährlicher: Jeden Monat werden im Osten Kongos Tausende Frauen vergewaltigt."

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