US-Soldaten in Afghanistan

2.8. Mittel- und Lateinamerika

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The Independent vom 28.07.2021

"Mexico vigilantes 'El Machete' kidnap 21 and burn mountain town in Chiapas"

https://www.independent.co.uk/news/world/mexico-vigilantes-abduct-el-machete-b1892342.html

Die Selbstverteidigungsmiliz "El Machete" soll in der mexikanischen Region Chiapas eine Stadt überfallen haben, um nach Anhängerinnen und Anhängern der kriminellen Bande "Los Herreras" zu suchen, erläutert Justin Vallejo. "A couple of hundred armed men from 'El Machete', which was announced just days ago, abducted 21 people and burned down at least a dozen buildings, an anonymous official in the Chiapas state prosecutor's office told the Associated Press. (…) El Machete, an armed group of mostly indigenous Mexicans from Chiapas, announced its formation in July to defend against drug cartels and criminal groups like Los Herreras, according to Proseco."

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The Wall Street Journal vom 18.07.2021

"Killing of Haiti's President Risks New Gang Violence in Caribbean Nation"

https://www.wsj.com/articles/killing-of-haitis-president-risks-new-wave-of-gang-violence-in-caribbean-nat
ion-11626638805

Kejal Vyas beleuchtet die Entwicklung und Aktivitäten krimineller Banden in Haiti: "Gangs have long been a fact of life in Haiti, but their influence expanded sharply in the wake of the devastating 2010 earthquake, with gang leaders portraying themselves as more effective in meeting people's needs than government institutions. (…) Gangs mostly make their money through kidnappings and extortion, charging communities and street vendors commissions in exchange for leaving them alone, people who know the gangs say. The more territory they hold, the more they earn."

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die tageszeitung vom 15.07.2021

"'Kuba droht ein Bürgerkrieg'"

https://taz.de/Kubanischer-Kuenstler-ueber-Proteste/!5781464&s=S%C3%BCdafrika/

Im Gespräch mit Knut Henkel betont Michel Matos von der Künstler-Protestbewegung San Isidro mit Blick auf die jüngsten Proteste in Kuba: "Ich bin mir sicher, dass die Militärs, die Comandantes und Generäle von sechzig, siebzig und mehr als achtzig Jahren letztlich in Kuba den Ton angeben. Sie haben paramilitärische Strukturen aufgebaut - das ist ein weiteres Verbrechen gegen die Menschlichkeit, denn auch die Schlägertrupps gehören zur kubanischen Realität. Kuba droht ein Bürgerkrieg, und die Verantwortung dafür trägt die alte Garde hinter [Kubas Präsident] Miguel Díaz Canel."

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ZDF vom 14.07.2021

"Unruhen in Kuba fordern ersten Toten"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/kuba-regierungs-proteste-todesopfer-100.html

Laut dem ZDF sei bei Protesten gegen die Regierung in Kuba ein Mann ums Leben gekommen. "Bei den größten Anti-Regierungsprotesten seit Jahrzehnten sei ein 36-jähriger Mann bei einer Demonstration am Stadtrand von Havanna gestorben, teilte das kubanische Innenministerium mit und erklärte sein 'Bedauern' über den Tod des Mannes. (…) Die Behörden des Karibikstaats gehen nach Aussagen von Aktivisten brutal gegen die Demonstranten vor. (…) Am Sonntag waren in Kuba Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über die schlimmste Wirtschaftskrise seit 30 Jahren Ausdruck zu verleihen."

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The Washington Post vom 13.07.2021

"What to know about Haiti, where President Jovenel Moïse was assassinated"

https://www.washingtonpost.com/world/2021/07/07/haiti-president-assassinated-jovenel-moise-crisis-faq/

Miriam Berger und Sammy Westfall skizzieren, welche Folgen die Ermordung von Präsident Jovenel Moïse für Haiti haben könnte: "There are still many unknowns about what the assassination will mean for Haiti. One pressing question is who will lead the country (…). At least three men had claimed to be head of government as of Tuesday, the AP reported. (…) Moïse's assassination also raised fears that street and gang violence could escalate with impunity."

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Reuters vom 13.07.2021

"Former U.S. drug agency informant arrested in Haiti assassination, DEA source says"

https://www.reuters.com/world/americas/american-arrested-haitian-presidents-killing-had-us-law-enforcemen
t-ties-source-2021-07-12/

Einer der Verdächtigen im Mordfall des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse soll zuvor als Informant für die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA tätig gewesen sein, erklärt Mark Hosenball. "'One of the suspects in the assassination of Haitian President Jovenel Moise was a confidential source to the DEA,' the DEA official said in an email, adding that the suspect had reached out to the DEA after the assassination and that it urged him to surrender. 'These individuals were not acting on behalf of DEA.' The suspect was not an active informant at the time of the assassination, a law enforcement source said."

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Der Tagesspiegel vom 12.07.2021

"Haitis Polizei meldet Festnahme von Drahtzieher des Präsidentenmordes"

https://www.tagesspiegel.de/politik/attentat-auf-jovenel-mose-haitis-polizei-meldet-festnahme-von-drahtzi
eher-des-praesidentenmordes/27412300.html

Der mutmaßliche Auftraggeber der Ermordung von Haitis Präsidenten Jovenel Moïse soll verhaftet worden sein, informiert Der Tagesspiegel. "Es handelte sich um einen 63 Jahre alten haitianischen Arzt, der im US-Bundesstaat Florida wohnt, wie [Haitis] Interims-Polizeichef Léon Charles am Sonntag in einem Pressebriefing sagte. Der Mann sei vor kurzem in einem Privatflugzeug nach Haiti gekommen, um die Präsidentschaft an sich zu reißen. (…) Der Arzt werde beschuldigt, die als Attentäter verdächtigten kolumbianischen Söldner über eine venezolanische, private Sicherheitsfirma mit Sitz in Florida angeheuert zu haben, hieß es von der Polizei."

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Der Spiegel vom 11.07.2021

"Mehr als 50 Tote und Verletzte bei Kämpfen zwischen Polizei und Banden"

https://www.spiegel.de/ausland/venezuela-mehr-als-50-tote-und-verletzte-bei-kaempfen-zwischen-polizei-und
-banden-in-caracas-a-aea1d322-1d11-425f-86c6-650f6c9da9d1

In Venezuelas Hauptstadt Caracas seien seit vergangenem Mittwoch bei Gefechten zwischen Polizei und Angehörigen krimineller Banden über 25 Personen ums Leben gekommen, meldet der Spiegel. "Die venezolanische Innenministerin Carmen Meléndez sagte, unter den Getöteten seien 22 mutmaßliche Bandenmitglieder und vier Polizisten und unter den Verletzten 18 Unbeteiligte. Menschenrechtsaktivisten sprachen von vier Todesopfern durch verirrte Kugeln. (…) Allein im Armenviertel 'Cota 905' waren 2500 Polizisten im Einsatz, um die Kontrolle über das Gebiet zurückzugewinnen."

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Deutschlandfunk vom 10.07.2021

"Ein Land am Abgrund"

https://www.deutschlandfunk.de/ermordeter-praesident-in-haiti-ein-land-am-abgrund.720.de.html?dram:articl
e_id=500097

Eine US-geführte Militärintervention in Haiti in Folge der Ermordung des haitianischen Präsidenten wäre falsch, findet Burkhard Birke. "Es gilt die wirklich demokratischen Kräfte auf Haiti zu unterstützen, auf lokale Lösungen zu bauen. Nur die Haitianer selbst können und müssen einen Ausweg aus dem Labyrinth von Gewalt und Korruption finden. Unsere Aufgabe sollte es sein, sie dabei tatkräftig, aber nicht bevormundend zu unterstützen."

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The Washington Post vom 10.07.2021

"'We need help': Haiti's interim leader requests US troops"

https://www.washingtonpost.com/world/we-need-help-haitis-interim-leader-requests-us-troops/2021/07/10/72a
1d3ca-e133-11eb-a27f-8b294930e95b_story.html

Die haitianische Übergangsregierung habe die USA und die Vereinten Nationen um militärische Unterstützung gebeten, beobachten Dánica Coto und Joshua Goodman. "Haiti's interim government has asked the U.S. and U.N. to deploy troops to protect key infrastructure as it tries to stabilize the country and prepare for elections in the aftermath of President Jovenel Moïse's assassination. (…) On Saturday, a senior Biden administration official said the U.S. has no plans to provide military assistance at this time. The administration will send senior FBI and Department of Homeland Security officials to Port-au-Prince on Sunday to assess the situation and how the U.S. may be able to assist, said the official, who wasn't authorized to comment publicly and spoke on condition of anonymity."

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tagesschau.de vom 09.07.2021

"Mindestens 28 Menschen beteiligt"

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/haiti-un-105.html

Mindestens 28 Personen seien am Attentat auf den haitianischen Präsidenten beteiligt gewesen, schreibt Anne Demmer. "An der Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse sind nach neuesten Angaben der Polizei in Haiti 26 Kolumbianer und zwei US-Amerikaner haitianischer Herkunft beteiligt. Davon seien 15 Kolumbianer und die zwei US-Männer festgenommen worden, erklärte der haitianische Polizeichef Léon Charles vor laufenden Kameras. Drei weitere Kolumbianer wurden getötet und weitere acht sind auf der Flucht, hieß es."

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Neue Zürcher Zeitung vom 08.07.2021

"Haiti braucht ausländische Hilfe"

https://www.nzz.ch/meinung/haiti-braucht-auslaendische-hilfe-gegen-mord-und-gewalt-ld.1634569

Haiti stünde nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse vor großen Herausforderungen, beobachtet Werner Marti. "Die Sicherheitskräfte sind bei der Bekämpfung der kriminellen Banden heillos überfordert. Angesichts der gefährlichen Lage stellt sich deshalb die Frage, ob es nicht am besten wäre, wenn das Land wieder Unterstützung durch ausländische Kräfte erhielte. Zwar waren auch die Interventionen durch die Uno-Friedenstruppe und durch die Amerikaner in den letzten drei Jahrzehnten nicht unproblematisch. Sie konnten Haitis Probleme nicht lösen. Doch sie verhinderten immerhin einen zerstörerischen Gewaltausbruch."

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BR24 vom 08.07.2021

"Nach Präsidentenmord in Haiti: UN warnt vor Eskalation"

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/haiti-grossfahndung-nach-praesidenten-moerdern,ScY2Z40

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteile die Tötung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse, informiert BR24. "Der UN-Sicherheitsrat hat die Politik in dem Karibikstaat zu Mäßigung aufgerufen. Es gelte, alles zu vermeiden, was die Lage weiter destabilisiere, erklärte der Sicherheitsrat. Alle politischen Kräfte müssten sich in Zurückhaltung üben."

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Reuters vom 08.07.2021

"Haiti police battle gunmen who killed president, amid fears of chaos"

https://www.reuters.com/world/americas/haitian-president-shot-dead-home-overnight-pm-2021-07-07/

Haitis Polizei habe vier Personen getötet und zwei weitere verhaftet, die an der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse in der Nacht zum Mittwoch beteiligt gewesen sein sollen, schreibt Andre Paultre. "Haiti's security forces were locked in a fierce gun battle on Wednesday with assailants who assassinated President Jovenel Moise at his home overnight, plunging the already impoverished, violence-wracked nation deeper into chaos. (…) The government declared a two-week state of emergency to help it hunt down the assassins, whom Edmond [Haiti's ambassador to the United States] described as a group of 'foreign mercenaries' and well-trained killers."

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The New York Times vom 07.07.2021

"A magnet for exploitation: Haiti over the centuries."

https://www.nytimes.com/2021/07/07/world/americas/haiti-poverty-history.html

Seit der Gründung Haitis sei das Land Spielball der Interessen anderer Staaten, analysieren Selam Gebrekidan und Constant Méheut. "For decades, European powers, and later the United States, refused to recognize it as an independent republic. (…) Haiti, with a population of 11 million, is considered the poorest country in the Western Hemisphere."

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