US-Soldaten in Afghanistan

7. Religionen

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 13.11.2021

"Bislang 1850 antisemitische Straftaten in diesem Jahr"

https://www.rnd.de/politik/antisemitismus-in-deutschland-bislang-1850-antisemitische-straftaten-2021-regi
striert-AQ4MY3RQHFGRGMJCQXJCUKRMOU.html

Insgesamt seien 2021 in Deutschland bisher 1.850 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund registriert worden, informiert das RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Das gehe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, berichtete die Tageszeitung 'Welt' (Samstag online). Die Daten mit Stand 5. November stammten ursprünglich aus der Fallzahlenstatistik des Bundeskriminalamtes zu politisch motivierter Kriminalität."

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Deutsche Welle vom 06.10.2021

"'Religionsführer haben beim Kampf gegen Hassrede überragende Bedeutung'"

https://www.dw.com/de/religionsf%C3%BChrer-haben-beim-kampf-gegen-hassrede-%C3%BCberragende-bedeutung/a-5
9423619

Im Gespräch mit Christoph Strack und Tessa Clara Walther analysiert die Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen zur Verhütung von Völkermord, Alice Wairimu Nderitu: "Wir haben über Srebrenica und Ruanda gesprochen. Bei beiden Völkermorden spielten Religionsführer im Vorfeld eine negative Schlüsselrolle. Nach den Gräueltaten nahmen sie durchaus eine positive Rolle ein, doch während der Morde blieben sie in der negativen Rolle. (…) Deshalb ist für uns der Austausch mit Religionsführern absolut wichtig."

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Der Spiegel vom 01.09.2021

"Steinmeier nennt Antisemitismus in Deutschland unerträglich"

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/frank-walter-steinmeier-nennt-antisemitismus-in-deutschland-un
ertraeglich-a-f21749e7-4965-4128-a57c-78bd520335f4

Laut dem Spiegel habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer Grußbotschaft zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana die Verbreitung antisemitischer Vorurteile in Deutschland kritisiert. "Steinmeier beklagte, dass die Corona-Pandemie dem Antisemitismus Vorschub geleistet habe. 'Schlimmste antisemitische Verschwörungsmythen haben neuen Aufwind erfahren', schrieb er."

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Deutsche Welle vom 23.08.2021

"Ermittlungen nach Attacke auf Kippaträger in Köln"

https://www.dw.com/de/ermittlungen-nach-attacke-auf-kippatr%C3%A4ger-in-k%C3%B6ln/a-58961535

In Köln sei am vergangenen Freitag ein 18-Jähriger angegriffen worden, der eine Kippa - eine im Judentum gebräuchliche Kopfbedeckung für Männer - trug, berichtet die Deutsche Welle. "Wie die Kölner Polizei mitteilte, war der junge Mann von einer Gruppe junger Leute antisemitisch beleidigt, geschlagen und getreten worden. Außerdem sei ihm die Kippa vom Kopf gerissen und gestohlen worden. (…) Die Polizei nahm bereits kurz nach der Tat einen 18- und einen 19-Jährigen vorläufig fest, die an dem Überfall beteiligt gewesen sein sollen. (…) Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen."

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American Jewish Committee Berlin Ramer Institute vom 09.08.2021

"Antisemitische Verschwörungsmythen in Zeiten der Coronapandemie: Das Beispiel QAnon"

https://ajcgermany.org/system/files/document/Antisemitische%20Verschw%C3%B6rungsmythen%20in%20Zeiten%20de
r%20Coronapandemie.pdf

Im Zuge der Corona-Pandemie hätten antisemitische Verschwörungsmythen wie QAnon einen Aufschwung erlebt, konstatiert das American Jewish Committee. "Antisemitische Verschwörungsmythen erlebten in Zeiten der Coronapandemie eine starke Konjunktur. (…) Besonders erschreckend und mit Blick auf die Wirkung antisemitischer Verschwörungsmythen über die Pandemie hinaus aufschlussreich war die größtenteils ausgebliebene Abgrenzung von offen artikulierten antisemitischen Inhalten durch die Mehrheit der Teilnehmer_innen an den Protesten gegen die Corona-Politik. (…) Ähnlich verhält es sich mit dem QAnon-Verschwöungsmythos, welcher zwar schon vorher auch in Deutschland verbreitet war, aber erst im Zuge der sogenannten Corona-Proteste und parallel dazu im Internet erhebliche Popularität erfuhr."

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Deutschlandfunk vom 08.08.2021

"'Antisemitismus ist nicht bloß eine Angelegenheit irgendeines extremen Randes'"

https://www.deutschlandfunk.de/historiker-frank-bajohr-antisemitismus-ist-nicht-bloss-eine.694.de.html?dr
am:article_id=501420

Antisemitismus in Deutschland sei weiterhin ein ernstzunehmendes Problem, so Frank Bajohr im Gespräch mit Benedikt Schulz. "Im Jahr 2020 hat sich auch die Zahl der judenfeindlichen Vorfälle deutlich gesteigert, 2.300 Fällen (sic.) wurden polizeilich erfasst. Die Bundesregierung will nun für die Erforschung des Antisemitismus zwölf Millionen Euro bereitstellen, weitere 23 Millionen für die Erforschung von Rechtsextremismus und Rassismus. (…) Antisemitismus nehme zu, es gebe zudem auch ein wachsendes Bedrohungsgefühl der betroffenen Jüdinnen und Juden. (…) 'Antisemitismus ist nicht bloß eine Angelegenheit irgendeines extremen Randes', sagte Bajohr. Problematische Anschauungen würden von 'größeren Teilen der breiten Bevölkerung in dem einen oder anderen Punkt durchaus geteilt.' Das Problem in der Analyse dieses Antisemitismus sei, dass dieser zunehmend ins 'Diffuse' ausweiche."

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Süddeutsche Zeitung vom 08.07.2021

"Der Auftrag"

https://www.sueddeutsche.de/politik/militaerrabbiner-judentum-bundeswehr-juedische-soldaten-antisemitismu
s-1.5346566

Marlene Knobloch stellt Zsolt Balla vor, den ersten Militärbundesrabbiner der Bundeswehr seit hundert Jahren: "Zsolt Balla ist ein geduldiger Mensch. Er sagt oft 'Ich verstehe das', ob es um die Kritiker an der Bundeswehr geht, um Journalisten, die ihn interviewen möchten, um Fotografen, für die er lächeln muss, um Politiker, die ihm ihre Hände entgegenstrecken. Er ist 42 Jahre alt, ein junger Mann. (…) Er nahm das Amt vor allem an, um Menschen, die nichts vom Judentum wissen, mit der Geschichte und Religion in Berührung zu bringen. Und klar, um Antisemitismus zu bekämpfen."

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The New York Times vom 26.06.2021

"In France's Military, Muslims Find a Tolerance That Is Elusive Elsewhere"

https://www.nytimes.com/2021/06/26/world/europe/in-frances-military-muslims-find-a-tolerance-that-is-elus
ive-elsewhere.html

Constant Méheut und Norimitsu Onishi beleuchten die Situation muslimischer Soldatinnen und Soldaten in Frankreichs Militär: "For the past two decades, as France's Muslim population has sought a greater role in the nation, officials have often tried to restrict Islam's public presence under an increasingly strict interpretation of French secularism, known as laïcité. (…) But one major institution has gone in the opposite direction: the military. The armed forces have carved out a place for Islam equal to France's more established faiths - by hewing to a more liberal interpretation of laïcité. Imams became chaplains in 2005. Mosques have been built on bases in France and across the world, including in Deir Kifa, where some 700 French soldiers help a United Nations force keep peace in southern Lebanon. Halal rations are on offer. Muslim holidays are recognized. Work schedules are adjusted to allow Muslim soldiers to attend Friday Prayer."

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tagesschau.de vom 22.06.2021

"Junta nimmt Mönche ins Visier"

https://www.tagesschau.de/ausland/myanmar-moenche-proteste-101.html

Viele buddhistische Mönche hätten sich den Protesten gegen die myanmarische Militärregierung angeschlossen, beobachtet Holger Senzel. Deshalb erhöhe diese den Druck auf die Klöster im Land, wie ein Mönch berichtet: "'Sie haben uns angewiesen, Gästelisten zu führen. Sie wollen wissen, wer da übernachtet, weil sie sehen, dass immer mehr Mönche sich dem Widerstand anschließen. Das wollen sie nicht hinnehmen', erzählt er. Zumal Klöster und Gebetsräume zunehmend als Untergrundkliniken dienen, in denen die Opfer der Sicherheitskräfte behandelt werden."

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OpenDemocracy vom 29.03.2021

"Why do churches have mixed attitudes towards the Arab Spring?"

https://www.opendemocracy.net/en/global-extremes/why-do-churches-have-mixed-attitudes-towards-arab-spring
/

Die Haltung christlicher Religionsführer im Nahen Osten und Nordafrika zur Beteiligung an Protesten habe sich gewandelt, meint Georges Fahmi. Während des Arabischen Frühlings 2011 riefen sie ihre Anhänger dazu auf, nicht teilzunehmen. Die zweite Welle der Aufstände, die 2019 begann, habe mehr Zuspruch erhalten: "They can see that unless there are political reforms, Christianity has no future in the region. (…) Leaders of the Maronite, Catholic, Orthodox and Evangelical churches in Lebanon issued a common statement in October 2019 expressing solidarity with the peaceful uprising. (…) The decade since the Arab Spring has shown that addressing the challenges facing Christians in the Middle East cannot be done independently from addressing the challenges facing the region as a whole."

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Foreign Policy vom 12.03.2021

"The Hard Edge of the Pope's Moral Power"

https://foreignpolicy.com/2021/03/12/pope-francis-middle-east-hard-edge-moral-power/

Die Nahost-Diplomatie von Papst Franziskus möge oberflächlich erscheinen, könnte in der Praxis jedoch enormen Einfluss haben, argumentiert Steven Cook. "(…) Francis's influence is in the power of his voice to encourage change, imbue those who seek peace with courage, and shame those who employ violence to advance their agendas. (…) (T)he pope's prestige and the moral force that he brings to any issue are what is important. By speaking out on behalf of those who want to live in a more just society by rooting out corruption, Francis empowers them. (…) He is an interlocutor who has far less baggage and far more gravitas than any American, Russian, European, or U.N. officials. They have all failed. Maybe the pope won't."

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die tageszeitung vom 07.03.2021

"Papst betet im einstigen IS-Kalifat"

https://taz.de/Franziskus-besucht-den-Irak/!5756243/

Karim El-Gawhary fasst die Reise von Papst Franziskus in den Irak zusammen: "Es war eine historische Papst-Reise ins Zweistromland, während der viele Selbstverständlichkeiten ausgesprochen wurden über friedliche interreligiöse Koexistenz und über den Schutz der christlichen Minderheiten im Irak, die aber eben nicht selbstverständlich sind. (…) Der Irak ist ein geschundenes Land. Erst der Sturz Saddam Husseins, gefolgt von US-Besatzung und jahrelangem Bürgerkrieg zwischen den Religionsgruppen. Dann über drei Jahre IS-Kalifat. (…) So war der Papst-Besuch für viele Iraker ein Zeichen der Normalität, an die sie gerne glauben möchten, egal welche[m] Glauben[] sie angehören."

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Vatican News vom 05.03.2021

"Papst Franziskus an irakische Politiker: 'Waffen sollen schweigen'"

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-03/papst-franziskus-irak-ansprache-diplomatie-politik-gesel
lschaft.html

Christine Seuss fasst die erste Rede von Papst Franziskus während seiner Reise in den Irak zusammen: "Er hob die Jahrtausende lange 'religiöse, kulturelle und ethnische Vielfalt' des Irak als 'wertvolle Ressource, die genutzt werden muss (…)', hervor: 'Heute ist der Irak gerufen, allen, besonders den Menschen im Nahen Osten, zu zeigen, dass Unterschiede im zivilen Leben harmonisch zusammenwirken müssen, anstatt Anlass zu Konflikten zu geben,' betonte Franziskus. (…) 'Die Waffen sollen schweigen!', rief er den Verantwortungsträgern zu. Und weiter: 'Ihre Verbreitung möge hier und überall eingeschränkt werden! Die Durchsetzung selbstsüchtiger Eigeninteressen, der von außen kommenden Interessen, die sich nicht um die lokale Bevölkerung kümmern, muss aufhören! (…) Genug der Gewalt, des Extremismus, der Gruppenbildungen und der Intoleranz!'"

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The New York Times vom 14.02.2021

"China's Crackdown on Muslims Extends to a Resort Island"

https://www.nytimes.com/2021/02/14/world/asia/china-muslims-sanya-hainan.html

Keith Bradsher und Amy Qin skizzieren das Vorgehen der chinesischen Führung gegen eine auf der südchinesischen Insel Hainan ansässige muslimische Gemeinschaft. "The government's crackdown on the tiny, deeply pious community in this southern Chinese city has been subtle. (…) The Utsuls, a community of no more than 10,000 Muslims in Sanya, are among the latest to emerge as targets of the Chinese Communist Party's campaign against foreign influence and religions. Their troubles show how Beijing is working to erode the religious identity of even its smallest Muslim minorities, in a push for a unified Chinese culture with the Han ethnic majority at its core."

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Neue Zürcher Zeitung vom 09.02.2021

"Frankreichs Kirchen befürchten eine Einschränkung der Religionsfreiheit"

https://www.nzz.ch/international/frankreich-kirchen-kritisieren-gesetz-gegen-separatismus-ld.1600618

Ein von der französischen Regierung initiierter Gesetzentwurf gegen die Bildung islamistischer Parallelgesellschaften sorge für heftige Kritik in Frankreich, erläutert Judith Kormann. So erachteten unter anderem auch Repräsentanten nicht-islamischer Glaubensrichtungen einige der geforderten Maßnahmen als hochproblematisch. "Der Politologe Philippe Portier sprach (…) von einem Wendepunkt in der Geschichte des französischen Laizismus. Frankreich vermische mit dem Gesetz Sicherheitspolitik und den Umgang mit Religionsgemeinschaften (…). Der Laizismus basiere ursprünglich auf einem minimalen Eingreifen des Staates, nun greife dieser maximal ein."

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