US-Soldaten in Afghanistan

7. Religionen

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OpenDemocracy vom 29.03.2021

"Why do churches have mixed attitudes towards the Arab Spring?"

https://www.opendemocracy.net/en/global-extremes/why-do-churches-have-mixed-attitudes-towards-arab-spring
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Die Haltung christlicher Religionsführer im Nahen Osten und Nordafrika zur Beteiligung an Protesten habe sich gewandelt, meint Georges Fahmi. Während des Arabischen Frühlings 2011 riefen sie ihre Anhänger dazu auf, nicht teilzunehmen. Die zweite Welle der Aufstände, die 2019 begann, habe mehr Zuspruch erhalten: "They can see that unless there are political reforms, Christianity has no future in the region. (…) Leaders of the Maronite, Catholic, Orthodox and Evangelical churches in Lebanon issued a common statement in October 2019 expressing solidarity with the peaceful uprising. (…) The decade since the Arab Spring has shown that addressing the challenges facing Christians in the Middle East cannot be done independently from addressing the challenges facing the region as a whole."

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Foreign Policy vom 12.03.2021

"The Hard Edge of the Pope's Moral Power"

https://foreignpolicy.com/2021/03/12/pope-francis-middle-east-hard-edge-moral-power/

Die Nahost-Diplomatie von Papst Franziskus möge oberflächlich erscheinen, könnte in der Praxis jedoch enormen Einfluss haben, argumentiert Steven Cook. "(…) Francis's influence is in the power of his voice to encourage change, imbue those who seek peace with courage, and shame those who employ violence to advance their agendas. (…) (T)he pope's prestige and the moral force that he brings to any issue are what is important. By speaking out on behalf of those who want to live in a more just society by rooting out corruption, Francis empowers them. (…) He is an interlocutor who has far less baggage and far more gravitas than any American, Russian, European, or U.N. officials. They have all failed. Maybe the pope won't."

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die tageszeitung vom 07.03.2021

"Papst betet im einstigen IS-Kalifat"

https://taz.de/Franziskus-besucht-den-Irak/!5756243/

Karim El-Gawhary fasst die Reise von Papst Franziskus in den Irak zusammen: "Es war eine historische Papst-Reise ins Zweistromland, während der viele Selbstverständlichkeiten ausgesprochen wurden über friedliche interreligiöse Koexistenz und über den Schutz der christlichen Minderheiten im Irak, die aber eben nicht selbstverständlich sind. (…) Der Irak ist ein geschundenes Land. Erst der Sturz Saddam Husseins, gefolgt von US-Besatzung und jahrelangem Bürgerkrieg zwischen den Religionsgruppen. Dann über drei Jahre IS-Kalifat. (…) So war der Papst-Besuch für viele Iraker ein Zeichen der Normalität, an die sie gerne glauben möchten, egal welche[m] Glauben[] sie angehören."

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Vatican News vom 05.03.2021

"Papst Franziskus an irakische Politiker: 'Waffen sollen schweigen'"

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-03/papst-franziskus-irak-ansprache-diplomatie-politik-gesel
lschaft.html

Christine Seuss fasst die erste Rede von Papst Franziskus während seiner Reise in den Irak zusammen: "Er hob die Jahrtausende lange 'religiöse, kulturelle und ethnische Vielfalt' des Irak als 'wertvolle Ressource, die genutzt werden muss (…)', hervor: 'Heute ist der Irak gerufen, allen, besonders den Menschen im Nahen Osten, zu zeigen, dass Unterschiede im zivilen Leben harmonisch zusammenwirken müssen, anstatt Anlass zu Konflikten zu geben,' betonte Franziskus. (…) 'Die Waffen sollen schweigen!', rief er den Verantwortungsträgern zu. Und weiter: 'Ihre Verbreitung möge hier und überall eingeschränkt werden! Die Durchsetzung selbstsüchtiger Eigeninteressen, der von außen kommenden Interessen, die sich nicht um die lokale Bevölkerung kümmern, muss aufhören! (…) Genug der Gewalt, des Extremismus, der Gruppenbildungen und der Intoleranz!'"

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The New York Times vom 14.02.2021

"China's Crackdown on Muslims Extends to a Resort Island"

https://www.nytimes.com/2021/02/14/world/asia/china-muslims-sanya-hainan.html

Keith Bradsher und Amy Qin skizzieren das Vorgehen der chinesischen Führung gegen eine auf der südchinesischen Insel Hainan ansässige muslimische Gemeinschaft. "The government's crackdown on the tiny, deeply pious community in this southern Chinese city has been subtle. (…) The Utsuls, a community of no more than 10,000 Muslims in Sanya, are among the latest to emerge as targets of the Chinese Communist Party's campaign against foreign influence and religions. Their troubles show how Beijing is working to erode the religious identity of even its smallest Muslim minorities, in a push for a unified Chinese culture with the Han ethnic majority at its core."

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Neue Zürcher Zeitung vom 09.02.2021

"Frankreichs Kirchen befürchten eine Einschränkung der Religionsfreiheit"

https://www.nzz.ch/international/frankreich-kirchen-kritisieren-gesetz-gegen-separatismus-ld.1600618

Ein von der französischen Regierung initiierter Gesetzentwurf gegen die Bildung islamistischer Parallelgesellschaften sorge für heftige Kritik in Frankreich, erläutert Judith Kormann. So erachteten unter anderem auch Repräsentanten nicht-islamischer Glaubensrichtungen einige der geforderten Maßnahmen als hochproblematisch. "Der Politologe Philippe Portier sprach (…) von einem Wendepunkt in der Geschichte des französischen Laizismus. Frankreich vermische mit dem Gesetz Sicherheitspolitik und den Umgang mit Religionsgemeinschaften (…). Der Laizismus basiere ursprünglich auf einem minimalen Eingreifen des Staates, nun greife dieser maximal ein."

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Süddeutsche Zeitung vom 09.02.2021

"'Israel ist unsere Lebensversicherung'"

https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-josef-schuster-zentralrat-interview-1.5200923

Israel sei die Lebensversicherung der jüdischen Bevölkerung weltweit, sagt Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, im Gespräch mit Joachim Käppner, Ronen Steinke und Annette Zoch. Kritik an der Politik Israels sei legitim, solange nicht das grundsätzliche Existenzrecht des israelischen Staates infrage gestellt werde. Niemand verbiete es, über die gegen Israel gerichtete Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS)-Kampagne zu diskutieren, diese sei jedoch antisemitisch: "Die BDS-Kampagne, bei deren Umsetzung der jüdische Staat in letzter Konsequenz als Lebensversicherung für alle Juden beseitigt würde, ist damit gegen alle Juden gerichtet und so eine in sich antisemitische Kampagne. Und Antisemitismus ist keine Meinung. Antisemitismus ist ein Verbrechen."

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Migazin vom 19.10.2020

"Wo Muslime und Christen sich ähnlich sind – und wo nicht"

https://www.migazin.de/2020/10/19/studie-muslime-und-christen-sind-sich-aehnlich/

Das Migazin stellt eine aktuelle Studie über den religiösen Alltag von Muslimen und Christen in Deutschland vor. "Religion spielt laut einer Studie in Deutschland immer noch eine wichtige Rolle. Christen und Muslime haben einiges gemeinsam. Muslime sind offen, wenn es um die gesellschaftliche Akzeptanz anderer Religionen geht."

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Cicero vom 11.10.2020

"Das Gegenteil von gut gemeint"

https://www.cicero.de/innenpolitik/gehoert-der-Islam-zu-deutschland-debatte-muslime-frankreich-macron-isl
amrede

Seyran Ates begreift die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre als eine Debatte, die sich im Kreis dreht. "Der Satz: 'Der Islam gehört zu Deutschland' sagt auch nach zehn Jahren gleichzeitig viel und gar nichts aus. Meinem Verständnis nach handelt es sich nach wie vor um ein politisches Statement wie aus dem Buch 'Politik für Dummies'. Generisch, voreilig und provokativ. Es war und bleibt ziemlich ambitioniert, dass ein europäischer Staatsmann tatsächlich versucht hat, eine dezentralisierte Religion, die ihren Ursprung nachweislich nicht in Europa hatte, mit 1,8 Milliarden Anhängern, ohne theologische Hierarchien und mit einem knapp 1.400 Jahre alten interpretationsbedürftigen Heiligen Buch als Bezugspunkt, in einer so simplen Weise zusammenzufassen."

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Tageszeitung vom 15.09.2020

"Radikal für Pluralität"

https://taz.de/Neutralitaetsgesetz-in-Berlin/!5713590/

Aziz Bozkurt, Bundesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD, kommentiert in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung das Berliner Neutralitätsgesetz. "Die Debatte über das Kopftuch bei Lehrerinnen ist befremdlich. Viel wichtiger wäre eine Diskussion über Teilhabechancen."

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Deutschlandfunk vom 07.09.2020

"Muslimfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit"

https://www.deutschlandfunk.de/islam-in-deutschland-muslimfeindlichkeit-ist.886.de.html?dram:article_id=4
83675

Monika Dittrich im Gespräch mit Yasemin el-Menouar von der Bertelsmann-Stiftung über die Rolle des Islam in Deutschland und seine Wahrnehmung in der einheimischen Bevölkerung. "Jeder zweite Deutsche findet: Der Islam ist eine Bedrohung. In Ostdeutschland stimmen sogar 57 Prozent der Menschen dieser Aussage zu. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem vergangenen Jahr, doch seither zeigen auch neuere Umfragen immer wieder: Viele Menschen in Deutschland haben Vorbehalte gegen den Islam und gegen Muslime. Das zeigt sich auch in zahlreichen diskriminierenden Übergriffen auf Muslime, die der Verfassungsschutz in seinem jüngsten Bericht dokumentiert hat. Fachleute appellieren schon seit Längerem an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), etwas gegen zunehmende Islamfeindlichkeit zu tun. Im März dieses Jahres kündigte Seehofer nun ein sogenanntes 'Unabhängiges Expertengremium Muslimfeindlichkeit' an – es war wohl auch eine Reaktion auf den mutmaßlich rassistischen motivierten Anschlag in Hanau mit zehn Todesopfern. Nun wurden die zwölf Mitglieder des Gremiums berufen: eine von ihnen ist Yasemin el-Menouar, Religionsexpertin bei der Bertelsmann-Stiftung."

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Zeit Online vom 01.06.2020

"Schwarz-Weiß-Bilder"

https://www.zeit.de/kultur/2020-06/polizeigewalt-usa-george-floyd-proteste-demonstrationen-bilder/komplet
tansicht

Adrian Daub, Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Stanford, sieht in aktuellen wie vergangenen Bildern der Gewalt gegen schwarze Amerikaner einen ikonografischen Moment. "Die Videos sind längst nicht mehr nur Bildbelege, die den öffentlichen Diskurs bestimmen und als Beweismittel später womöglich auch in Gerichtsakten Eingang finden. Davor sind sie so etwas wie unmittelbare Ikonen einer Gesellschaft, der US-amerikanischen, die in Teilen angesichts solcher Bilder über sich selbst erschrickt, zornig wird – aber keinesfalls überrascht ist davon, dass es immer wieder neue dieser stets ähnlichen Bilder gibt. Diese Gesellschaft wird nicht mit der Gegenwart dieser Videos fertig und schon gar nicht mit den Traumata der Geschichte, die sie heraufbeschwören. Die Videos sind aber auch Indizien dafür, dass die US-amerikanische Gesellschaft nicht mehr die Absicht zu haben scheint, mit diesen Traumata noch irgendwann fertigzuwerden."

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Die Welt vom 25.05.2020

"Für Islamisten bin ich eine Art zionistisches U-Boot"

https://www.welt.de/regionales/nrw/article208271643/Islamwissenschaftlerin-Lamya-Kaddor-ueber-den-moderne
n-Glauben.html

Till-Reimer Stoldt im Gespräch mit der Religionspädagogin Lamya Kaddor, Gründerin des ersten deutschen Verbands liberaler Muslime, über die Entwicklung ihrer Initiative von vor zehn Jahren bis heute. "Wir waren bunt zusammengewürfelt. Aber sehr viele brachten ihre Leidensgeschichten mit, weil sie in den traditionellen Moscheegemeinden nicht geduldet wurden oder nicht zurechtkamen. Die suchten was bei uns."

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Deutschlandfunk vom 01.04.2020

"Saudi-Arabien rät Muslimen von Vorbereitungen für Pilgerfahrt nach Mekka wegen Coronavirus ab"

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-saudi-arabien-raet-muslimen-von-vorbereitungen.1939.de.html?drn:n
ews_id=1116274

Mekka und der muslimische Wallfahrtsort Medina sind wegen der Corona-Pandemie bereits vor einigen Tagen abgeriegelt worden. Nun habe Saudi-Arabien den Gläubigen weltweit davon abgeraten, Wallfahrten nach Mekka vorzubereiten, berichtet der Deutschlandfunk. "Die große Pilgerfahrt nach Mekka findet jedes Jahr im Sommer statt und gilt im Islam – mit Einschränkungen – als religiöse Pflicht. Jedes Jahr nehmen Millionen Menschen daran teil. Wegen des Coronavirus wurden Mekka und der Wallfahrtsort Medina bereits vor einigen Tagen abgeriegelt. Die kleine Pilgerfahrt Umrah, die das ganze Jahr über möglich ist, wurde ausgesetzt. In Saudi-Arabien haben sich laut den amtlichen Statistiken knapp 1.563 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, zehn Menschen sind gestorben."

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TIME.com vom 21.03.2020

"How Religious Leaders Can Help Stop the Spread of Coronavirus"

https://time.com/5807372/coronavirus-religion-science/

Elaine Howard Ecklund meint, dass Religionsführer einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten könnten. "The interaction between religious and scientific communities can sometimes be inhibited by a perception that they don’t share the same worldview. But my research shows that scientists often do their work out of a core value to heal the world around them. In my interviews with religious scientists, I’ve found that many of them feel similarly about their work and their goals, sometimes drawing on the concept of Shalom, a Hebrew word that broadly refers to seeking peace, harmony, well-being and prosperity that result from the flourishing of all creation. One immunologist told me not long ago, 'I see science as an amazing tool to intervene on the human condition.' If ever religious and scientific communities need to join together in pursuing wholeness and healing for the world, it’s now. Many studies over the past decade shows us that congregations are often the first and most trusted responders in the most vulnerable communities. People are more likely to turn to their faith communities during times of anxiety and emergency. We need to be sure that religious leaders have accurate and up-to-date scientific and medical information to pass on to their congregations in order to slow the rate of disease spread."

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