US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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The New York Times vom 07.04.2021

"In Bid to Boost Its Profile, ISIS Turns to Africa's Militants"

https://www.nytimes.com/2021/04/07/world/africa/ISIS-Africa-Mozambique.html

Die Gewalt durch islamistische Extremisten habe auf dem afrikanischen Kontinent im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht, analysieren Christina Goldbaum und Eric Schmitt. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (ISIS) propagiere dies als ihren Erfolg, obwohl viele lokale Gruppen nur lose mit der Organisation verbunden seien. "'As an organization more broadly, ISIS is hurting,' said Colin P. Clarke, a counterterrorism analyst at the Soufan Group, a New York-based security consulting firm. (…) The Islamic State has forged ties with many of these local insurgencies in what analysts have described as a marriage of convenience: For the militants, the Islamic State brand brings legitimacy and recognition from local governments that the homegrown guerrilla movements have long craved. The Islamic State, in turn, has been able to broadcast the local militants' attacks as proof that their global jihad is alive and well."

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ZDF vom 06.04.2021

"Mit der Kalaschnikow in den Reichstag"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/gruppe-s-terrorverdacht-waffen-reichstag-100.html

Die mutmaßlich rechtsextreme Terrorzelle "Gruppe S." habe einen Anschlag auf den Bundestag und mehrere Moscheen vorbereitet, berichtet Joachim Bartz. Dafür habe der Anführer der Gruppe geplant, ein Kalaschnikow-Sturmgewehr mit 2.000 Schuss Munition, eine Maschinenpistole und Handgranaten zu erwerben. "In einer abgestimmten Aktion nahmen mehrere Spezialeinsatzkommandos und Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten im Februar 2020 die 13 Mitglieder der 'Gruppe S.' im gesamten Bundesgebiet fest und durchsuchten 53 Objekte. Einer der Verdächtigen starb im vergangenen Sommer in der Untersuchungshaft. Das Verfahren gegen die verbleibenden zwölf beginnt am 13. April vor dem fünften Strafsenat des Oberlandesgerichtes Stuttgart im Prozessgebäude Stuttgart-Stammheim."

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Reuters vom 04.04.2021

"Ten killed in suicide bomb attack in Somali capital"

https://www.reuters.com/article/ozatp-uk-somalia-attack-idAFKBN2BQ073-OZATP

Feisal Omar und Abdi Sheikh bemerken: Nur wenige Stunden nachdem die islamistische Organisation al-Shabaab zwei Stützpunkte der somalischen Armee angegriffen haben soll, seien bei einem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. "'A suicide bomber blew up himself under trees where poor mothers sold tea, milk and (narcotic leaf) khat,' Information Ministry spokesman Ismail Mukhtar Omar told Reuters, adding that more people were wounded in the attack. There was no immediate comment from the al Shabaab, which had earlier claimed responsibility for the attacks on the Bariire and Awdhigle army bases. (…) Militants from al Shabaab, which is linked to al-Qaeda, have waged years of attacks and levied tolls on trade in a campaign to introduce strict religious law."

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Al Jazeera vom 02.04.2021

"Four peacekeepers killed in northern Mali attack: UN"

https://www.aljazeera.com/news/2021/4/2/four-peacekeepers-killed-in-northern-mali-attack-un

Bei einem Angriff auf eine UN-Basis in der malischen Stadt Aguelhok seien in der vergangenen Woche vier Blauhelm-Soldaten der United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (MINUSMA) getötet worden, berichtet Al Jazeera. "Peacekeepers repelled the attack on the camp that was carried out by several 'heavily armed terrorists', MINUSMA said in a statement on Friday, adding that the attackers suffered heavy losses including several deaths. (…) The peacekeeping mission, established in 2013, has about 13,000 peacekeepers drawn from several countries operating at the centre of a multilayered and complicated conflict that has spread across the western portion of the Sahel, a semi-arid region directly south of the Sahara desert."

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The New York Times vom 30.03.2021

"A Painful Project for France: A Museum on the Ravages of Terrorism"

https://www.nytimes.com/2021/03/30/world/europe/france-terrorism-museum.html

Frankreich plane, ein Museum einzurichten, das den Terrorismus der vergangenen fünfzig Jahre thematisiert, erläutert Gaëlle Fournier. Auch die Anschläge 2015 auf die Büros des Satiremagazins Charlie Hebdo und die Konzerthalle Bataclan in Paris sollen darin aufgegriffen werden. "The move is a bold one given that the country is still grappling with the trauma of these attacks, with victims whose physical and psychological wounds are still raw. (…) But the planners of the project say the museum is needed to help the people of France to confront and understand a scourge that they will be living with for some time. (…) The new museum is expected to be inaugurated in the Paris area by 2027, and will aim to show how France and other terrorism-affected countries have reacted to attacks (…), with a particular emphasis on the resilience of their people."

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Der Spiegel vom 29.03.2021

"Dschihadisten übernehmen Kontrolle von Küstenstadt in Mosambik"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/mosambik-dschihadisten-uebernehmen-kontrolle-von-palma-in-cabo-del
gado-a-15e97b7d-0430-449a-a79e-cf4aff90dd6c

Dschihadistische Rebellen hätten die 75.000-Einwohner-Stadt Palma im Nordosten Mosambiks eingenommen, berichtet der Spiegel. "'Eine Gruppe von Terroristen' sei in Palma eingedrungen und habe 'Dutzende hilflose Menschen feige ermordet', sagte Regierungssprecher Omar Saranga am Sonntag. (…) Die Dschihadisten, die einer islamistischen Gruppierung mit Verbindungen zur Terrormiliz 'Islamischen Staat' angehören sollen, hatten die Küstenstadt in der Grenzregion zu Tansania am Mittwoch überfallen. (…) Palma liegt in der mehrheitlich von Muslimen bewohnten, gasreichen Provinz Cabo Delgado. Seit drei Jahren kommt es dort immer wieder zu Angriffen radikalislamischer Banden, bei denen nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen mindestens 2600 Menschen getötet und 670.000 in die Flucht getrieben wurden."

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Reuters vom 28.03.2021

"Indonesian church bombed by suspected Islamist militants"

https://www.reuters.com/article/us-indonesia-blast/indonesian-church-bombed-by-suspected-islamist-militan
ts-idUSKBN2BK02C

Bei einem Selbstmordanschlag vor einer katholischen Kirche im indonesischen Makassar seien 19 Menschen verletzt worden, melden Agustinus Beo Da Costa und Stanley Widianto. "The mass was finishing when the attackers detonated at least one device outside the church. The two suspects were the only fatalities. Police chief Listyo Sigit Prabowo said the bombers were both believed to belong to the Islamic State-inspired Jamaah Ansharut Daulah (JAD) (…)."

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die tageszeitung vom 27.03.2021

"Kartoffel, Kürbis, Vaterland?"

https://taz.de/Rechte-im-Oekolandbau/!5761577/

Pia Masurczak beleuchtet die Bemühungen von Anbauverbänden, der Verbreitung rechter Ideologien im Ökolandbau entgegenzuwirken: "In ihren Satzungen verpflichten die Dachorganisationen sich zum Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung. Diese klare Abgrenzung ist wichtig, betont auch Joel Campe vom Verein Permakultur. (…) Schwierig wird es, wenn tatsächlich Mitglieder ausgeschlossen werden sollen. (…) Weil Ausschlüsse nicht nur nervenaufreibend, sondern juristisch schwierig sind, müssten vor allem Mitglieder geschult werden, wünscht sich (…) Joel Campe."

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Europäische Sicherheit & Technik vom 26.03.2021

"Frankreich und der Terror"

https://esut.de/2021/03/fachbeitraege/25758/frankreich-und-der-terror/

Seit den 1980er Jahren sei Frankreich immer wieder Ziel islamistischer Angriffe, erläutert Michael Hellerforth und kommt zu dem Schluss: "Fast 40 Jahre Terror in Frankreich haben bewiesen, dass er durch Gewalt allein nicht besiegt werden kann. Trotz des Einsatzes massiver Kräfte im Inneren und Äußeren ist es unmöglich, alle wichtigen Punkte zu schützen, sämtliche potentiellen Täter zu identifizieren und Anschläge im Vorfeld abzuwenden. Repression, insbesondere die Drohung mit Gefängnis, schrecken niemanden der keine Perspektive hat und der den Tod nicht fürchtet. (…) Der Staat muss in die abgehängten Vorstädte zurückkehren und Bildung, Sicherheit und wirtschaftliche Perspektive bringen. (…) Rassismus und Vorurteile müssen genauso bekämpft werden wie Intoleranz und Fanatismus (…)."

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Zeit Online vom 24.03.2021

"'Auf Facebook wird wenigstens gestritten'"

https://www.zeit.de/digital/internet/2021-03/extremismus-forschung-social-media-facebook-twitter-instagra
m

Im Gespräch mit Tanya Falenczyk diskutiert der Extremismusforscher Jakob Guhl das sogenannte "Deplatforming", das dauerhafte Löschen oder Sperren eines Nutzerkontos durch Soziale Netzwerke als Reaktion auf einen Verstoß gegen die Richtlinien der Online-Dienste. "Dass Plattformen ihr Hausrecht nutzen und radikale Accounts sperren, finde ich richtig, wenn es eben transparenter wird. Aber wir brauchen online auch Gegenrede, im Kommentarbereich und im direkten Austausch. Daneben dürfen wir nicht vergessen, auch darauf zu schauen, wie die sozialen Medien funktionieren und welches Verhalten durch den Algorithmus gefördert wird. Also nicht nur zu fragen: Dürfen Verschwörungstheoretiker oder Rechtsextreme auf Facebook sein? Sondern auch: Warum sind sie dort eigentlich so erfolgreich?"

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Zeit Online vom 24.03.2021

"Familien der Opfer legen Beschwerde gegen Polizeibehörde ein"

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/anschlag-hanau-polizei-dienstaufsichtsbeschwerde-versaeum
nisse

Die Familien der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau im vergangenen Jahr werfen der Polizei in einer Dienstaufsichtsbeschwerde "amtspflichtswidrige Versäumnisse" vor, berichtet Zeit Online. "Konkret geht es um eine in der Tatnacht möglicherweise verschlossene Notausgangstür am zweiten der beiden Tatorte sowie um die 'technisch unzulängliche und unterbesetzte Notrufanlage' der Hanauer Polizeistation. Zudem seien die Familien über Stunden nicht über den Tod ihrer Angehörigen informiert worden."

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Foreign Policy vom 23.03.2021

"Boko Haram Won't Stop Targeting Schools in Nigeria"

https://foreignpolicy.com/2021/03/23/boko-haram-nigeria-kidnappings-school-children/

Erneut habe die Terrororganisation Boko Haram hunderte Mädchen in Nigeria entführt, berichtet Philip Obaji. Auch in Zukunft würden Entführungen dieser Art nicht aufhören. "(…) (A)ttacking schools is undoubtedly a huge economic benefit to these militants. Boko Haram and its affiliates now see the act of kidnapping schoolchildren as an effective way to raise money for their broad operations across northern Nigeria, due to gains in widespread media coverage and the way it puts federal and state governments under pressure to secure the release of the victims at any cost."

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Foreign Policy vom 23.03.2021

"The U.S. Needs Deradicalization - for Christian Extremists"

https://foreignpolicy.com/2021/03/23/usa-needs-qanon-deradicalization-christian-extremists/

Die Radikalisierung hauptsächlich weißer evangelikaler Christen in den USA sei durch QAnon-Verschwörungstheorien befeuert worden - oft beinhielten diese Auszüge aus der Bibel, berichten Melissa Graves und Muhammad Fraser-Rahim. Die US-Regierung solle auf bewährte Deradikalisierungsprogramme zurückgreifen, die ursprünglich auf die Bekämpfung islamistischen Terrors abzielten: "Any long-term and sustainable deradicalization program in the United States must confront the new threat environment - which includes large numbers of militarized white nationalists. Officials must draw on the expertise of civil society groups as well as religious, governmental, and lay communities alike. Like imams, artists, mentors, social workers, and influencers who have been helpful in combating Islamist extremism domestically and globally, U.S. officials need to build on this model to aid Christian communities and deradicalize QAnon conspiracists who are employing similar recruitment techniques with potentially lethal consequences."

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