US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Hessenschau vom 15.06.2021

"49 aktive Polizisten an rechten Chats beteiligt"

https://www.hessenschau.de/politik/49-aktive-polizisten-an-rechten-chats-beteiligt,polizisten-chats-100.h
tml

Laut Hessens Innenminister Peter Beuth hätten sich insgesamt 49 aktive Beamte an den kürzlich öffentlich gewordenen rechtsextremen Chats beteiligt, so die hessenschau. "Darunter seien überwiegend SEK-Kräfte, die anderen stammten aus dem Landeskriminalamt (LKA), der Bereitschaftspolizei, dem Landespolizeipräsidium sowie aus den Präsidien Ost- und Südhessen und anderen Einheiten des Frankfurter Präsidiums. (…) Bekannt war bislang, dass die Staatsanwaltschaft gegen 19 aktive SEK-Einsatzkräfte und einen ehemaligen Polizisten ermittelt. Sie sollen unter anderem Hakenkreuze und Hitler-Bilder ausgetauscht haben."

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The Atlantic vom 15.06.2021

"The U.S. Is Fighting Extremism All Wrong"

https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2021/06/us-fighting-extremism-all-wrong/619203/

Cynthia Miller-Idriss erläutert, warum Extremismus in den USA nicht nur als Sicherheitsproblem, sondern als gesamtgesellschaftliche, gesundheitspolitische Herausforderung gesehen werden sollte: "In the two decades since September 11, the U.S. has fought terrorism and extremism by concentrating on law-enforcement and intelligence readiness, with experts focused on disrupting fringe groups before they carry out violence. This Band-Aid approach is ill-suited to combatting modern far-right extremism, which has spread well beyond fringe groups and into the mainstream. (…) Violence is mostly perpetrated by lone actors who are influenced by ideas online rather than by plots hatched by group leaders in secret gatherings. (…) To fight this amorphous kind of radicalization, the federal government needs to see the problem as a whole-of-society, public-health issue. It needs to, for example, beef up security at the U.S. Capitol, but also put the same kind of effort and money into preventing radicalization years before anyone would ever think to mobilize in Washington, D.C."

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Frankfurter Rundschau vom 14.06.2021

"Berlin: Erfassung antisemitischer Angriffe soll präziser werden"

https://www.fr.de/politik/antisemitische-straftaten-sollen-praeziser-erfasst-werden-zr-90801663.html

Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beabsichtigten, sich auf der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz für eine präzisere Erfassung antisemitischer Straftaten einzusetzen, meldet die Frankfurter Rundschau. "Der nordrhein-westfälische Ressortchef Herbert Reul (CDU) sagte der 'Welt': 'Rechtsextrem, linksextrem oder aus dem Ausland importiert - Antisemitismus hat unterschiedliche Facetten.' (…) 'Um gezielt gegen die unterschiedlichen Ausprägungen von Antisemitismus vorzugehen, brauchen wir eine präzise und differenzierte Analyse', betonte Reul. Deshalb gingen NRW und Baden-Württemberg mit einem gemeinsamen Vorstoß voran."

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Foreign Policy vom 10.06.2021

"Lack of Vaccines Fuels Terrorism in Africa"

https://foreignpolicy.com/2021/06/10/vaccines-africa-terrorism-covid-19/

Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen fehlendem COVID-19-Impstoff und dem Wiedererstarken des islamistischen Terrorismus in Afrika, konstatiert Rose Namayanja. "To date, less than 2 percent of COVID-19 vaccine doses administered globally have been in Africa despite the continent being home to some 1.3 billion people (…). Meanwhile, under the fog of COVID-19, the specter of conflict is rising. With African governments and their limited resources occupied by the pandemic, terrorist groups across the continent have become emboldened. We are already seeing a resurgence in attacks. (…) Without sufficient access to vaccines, instability can only worsen. Governments across Africa are reduced to blunt instruments, such as economically damaging lockdowns, to protect citizens. (…) These nations risk becoming breeding grounds for militant and terrorist groups."

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Der Tagesspiegel vom 09.06.2021

"35 Prozent Frauenanteil in der linksextremen Szene in Berlin"

https://www.tagesspiegel.de/berlin/zahlen-vom-verfassungsschutz-35-prozent-frauenanteil-in-der-linksextre
men-szene-in-berlin/27269712.html

Im Vergleich zum Islamismus oder Rechtsextremismus seien nach Angabe des Berliner Verfassungsschutzes in der linksextremen Szene Berlins Frauen deutlich häufiger vertreten, informiert Der Tagesspiegel. "Etwa 35 Prozent der Linksextremisten in Berlin seien Frauen, sagte Verfassungsschutz-Chef Michael Fischer am Mittwoch im zuständigen Parlamentsausschuss. (…) In der rechtsextremistischen Szene seien 20 Prozent der Mitglieder Frauen, bei der radikalislamistischen Strömung der Salafisten seien es nur etwa 10 Prozent. Das sei kein Zufall, sagte Fischer. Gleichheit sei ein klassisches Thema der Linken und das gelte auch für die Gleichheit der Geschlechter."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 09.06.2021

"Hessen: Ermittlungen gegen 20 Polizisten wegen rechtsextremer Chats"

https://www.rnd.de/politik/rechtsextreme-chats-ermittlungen-gegen-20-polizisten-in-hessen-75YSBOSRHSEXTZI
BGRY54URS2E.html

Laut dem RedaktionsNetzwerk Deutschland liefen in Hessen Ermittlungen gegen 19 aktive und einen ehemaligen Polizisten wegen der mutmaßlichen Beteiligung an rechtsextremen Chats. "Dort sollen die Beamte im Alter von 29 bis 54 Jahren volksverhetzende Inhalte verbreitet haben. (…) Die 19 beschuldigten Polizisten dürfen derzeit den aktiven Dienst nicht mehr ausüben. (…) Es würden seit diesem Morgen sechs Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt."

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CNN vom 07.06.2021

"ISWAP militant group says Nigeria's Boko Haram leader is dead"

https://edition.cnn.com/2021/06/07/africa/boko-haram-leader-dead-intl/index.html

Nach Angaben der Organisation Islamischer Staat Provinz Westafrika (ISWAP) soll der Anführer von Boko Haram in Nigeria, Abubakar Shekau, tot sein, schreibt CNN. "Shekau died around May 18 after detonating an explosive device when he was pursued by ISWAP fighters following a battle, a person purporting to be ISWAP leader Abu Musab al-Barnawi said on the audio recording. (…) In the audio recording, the man identified as al-Barnawi said his fighters had sought out the warlord on the orders of the Islamic State leadership, and battled Boko Haram insurgents until Shekau fled. (…) ISWAP was previously part of Boko Haram before its split five years ago, pledging allegiance to Islamic State."

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Council on Foreign Relations vom 24.05.2021

"Nigerian Terrorist Abubakar Shekau: Dead or Alive - and Does it Matter?"

https://www.cfr.org/blog/nigerian-terrorist-abubakar-shekau-dead-or-alive-and-does-it-matter

Mehrere nigerianische Medien hätten in der vergangenen Woche gemeldet, dass der Anführer der Terrororganisation Boko Haram, Abubakar Shekau, bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Kämpfern des Islamischen Staates Westafrika (ISWA) ums Leben gekommen sei, schreibt John Campbell. "The Nigerian government has not confirmed the reports and is investigating. The caution is well-placed: Shekau has been reported dead at least four times since he became the leader of Boko Haram in 2009 following the police killing of founder Mohammed Yusuf. This time, however, the reports have more credibility. (…) Assuming Shekau is, indeed, dead, what difference will it make? (…) ISWA could well absorb Shekau's jihadi fighters. (…) If ISWA is able to establish dominance over the various jihadi factions across the Sahel, it will become more formidable than Shekau's faction was and a greater threat to the fragile states in the neighborhood."

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RP Online vom 21.05.2021

"Lebenslange Haft für tödliche Messerattacke auf homosexuelles Paar"

https://rp-online.de/panorama/deutschland/urteil-in-dresden-lebenslang-fuer-toedliche-messerattacke-auf-s
chwules-paar_aid-58303177

Für den Angriff auf ein homosexuelles Paar im Oktober 2020 in Dresden wurde der 21-jährige Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt, schreibt RP Online. "Der Syrer gilt als islamistischer Gefährder und ist nach Überzeugung des Gerichts des Mordes, des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung schuldig. (…) Der Staatsschutzsenat sehe zudem eine besondere Schwere der Schuld. Zudem werde für den polizeibekannten islamistischen Gefährder eine Sicherungsverwahrung unter Vorbehalt angeordnet - das heißt, sie muss zu gegebener Zeit geprüft werden."

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Zeit Online vom 21.05.2021

"Wer ist der Mann, der hinter NSU 2.0 stecken soll?"

https://www.zeit.de/politik/2021-05/nsu-2-0-drohbriefe-verfasser-npd-darknet

Anton Maegerle und Holger Stark geben einen Einblick in das Netzwerk des kürzlich gefassten vermeintlichen Verfassers von Drohschreiben mit dem Absender "NSU 2.0", Alexander M.: "Recherchen der ZEIT legen nahe, dass Alexander M. zumindest zeitweilig Kontakte zur NPD unterhielt. Ein Alexander M. taucht in einem internen E-Mail-Wechsel zwischen der NPD-Parteizentrale und dem Parteiverlag Deutsche Stimme aus dem Jahr 2007 auf. (…) Eine vergangene Woche aufgetauchte E-Mail, die mutmaßlich Insiderwissen enthält, nährt nun den Verdacht, dass Alexander M. im Darknet gut vernetzt war - und dort unter Aliasnamen wohl auch zumindest indirekten Kontakt zu Polizisten unterhielt. 'Es handelt sich um einen Zusammenschluss von mehreren Personen, darunter 'Wehrmacht', 'Staatsstreichorchester', 'Wolfszeit', 'NSU 2.0 Der Führer' und 'Nationalsozialistische Offensive'", heißt es in der E-Mail, die vergangene Woche an Journalisten ging und mit 'Ein ehemaliger Bekannter des NSU 2.0' unterzeichnet war."

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Der Spiegel vom 20.05.2021

"'Ich habe ein gutes Gefühl'"

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundeswehrsoldat-franco-a-vor-gericht-ich-habe-ein-gutes-gefuehl-a
-8f055661-92dd-43b8-9920-14eda5df75fa

Julia Jüttner berichtet über den Prozessauftakt gegen den mutmaßlich rechtsextremen Bundeswehroffizier Franco A., der sich ab 2015 als syrischer Geflüchteter ausgegeben und Anschläge geplant haben soll: "Franco A. steuert auf die Traube von Reportern zu und verkündet, er sei froh, dass nach vier Jahren nun endlich das Verfahren angefangen habe. 'Ich habe ein gutes Gefühl', sagt er und läuft federnd davon. Keine vier Minuten vorher stand Staatsanwältin Karin Weingast an derselben Stelle, vor demselben Publikum und erklärte, warum der Generalbundesanwalt Franco A. anklage: Der Oberleutnant habe eine schwere staatsgefährdende Gewalttat geplant und bereits mit der Vorbereitung begonnen."

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rbb|24 vom 19.05.2021

"Rechtsextreme erstellen 'Feindeslisten' mit Namen von knapp 1.000 Berlinern"

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2021/05/rechtsextreme-berlin-listen-feindeslisten-daten-neukoelln.ht
ml

In den vergangenen fünf Jahren hätten Rechtsextreme mehrere sogenannte "Feindeslisten" erstellt, die Informationen zu etwa eintausend Berlinerinnen und Berlinern enthielten, informiert rbb24. "Darauf befinden sich personenbezogene Daten wie Vor- und Familiennamen, Wohn- und Meldeanschriften, Telefonnummern sowie berufliche Tätigkeiten. Das geht aus der Antwort des Berliner Senats auf eine Anfrage der beiden Linken-Abgeordneten Anne Helm und Niklas Schrader hervor, die am Mittwoch öffentlich wurde. (…) Wer die Verfasser dieser Listen sind, wollte die Senatsinnenverwaltung mit Rücksicht auf laufende Verfahren nicht sagen. Sie sprach in ihrer Antwort auf die Anfrage der beiden Linken-Abgeordneten Helm und Schrader lediglich von Personen der rechten Szene Berlins."

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ZDF vom 19.05.2021

"Verbot für drei Vereine aus Hisbollah-Umfeld"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/seehofer-hisbollah-vereine-verbot-100.html

Laut dem ZDF habe Bundesinnenminister Horst Seehofer drei Vereine verboten, die in Deutschland Spenden für die Hisbollah im Libanon gesammelt und Patenschaften für "Märtyrer-Familien" der Organisation vermittelt haben sollen. "Ziel der Vereine sei es gewesen, den Kampf der Hisbollah gegen Israel zu fördern, was gegen den Gedanken der Völkerverständigung verstoße, hieß es aus dem Ministerium."

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