US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

suche-links1 2 .. 232suche-rechts

Die Presse vom 23.07.2021

"Frankreich besorgt über neue Terrordrohung von Al-Kaida"

https://www.diepresse.com/6011975/frankreich-besorgt-uber-neue-terrordrohung-von-al-kaida

Angesichts neuer Anschlagsdrohungen der Terrororganisation Al-Qaida habe Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin zu erhöhter "Wachsamkeit" aufgerufen, so Die Presse. "Al-Kaida hatte demnach Mitte Juli ein Schmäh-Video gegen Frankreich veröffentlicht. In dem Video seien Präsident Emmanuel Macron und Innenminister Darmanin 'gezielt angegriffen' worden, heißt es in dem Schreiben des Innenministers, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. (…) Darmanin warnte, das neuerliche Schmäh-Video könne Islamisten in Frankreich zur Gewalt anstacheln."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 23.07.2021

"Neuneinhalb Jahre Haft für Anschläge von Waldkraiburg"

https://www.fr.de/politik/neuneinhalb-jahre-haft-fuer-anschlaege-von-waldkraiburg-zr-90878393.html

Im Prozess um die Anschläge auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber im oberbayerischen Waldkraiburg im vergangenen Jahr ist der Angeklagte vom Oberlandesgericht München zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt worden, schreibt die Frankfurter Rundschau. "Sein Plan sei es gewesen, die türkischstämmige Gemeinde in Deutschland zu gewalttätigen Handlungen anzustacheln 'und bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen', sagt der Vorsitzende Richter. Das Motiv, das der selbst türkischstämmige deutsche Angeklagte eingeräumt hat: 'Hass auf alle türkischstämmigen Menschen'. Er sei ein Islamist und Salafist, von der Scharia und der Terrororganisation 'Islamischer Staat' überzeugt, hatte der junge Mann selbst eingeräumt."

Mehr lesen


Deutsche Welle vom 22.07.2021

"Fünf Jahre nach dem Attentat in München: Der Schmerz bleibt"

https://www.dw.com/de/f%C3%BCnf-jahre-nach-dem-attentat-in-m%C3%BCnchen-der-schmerz-bleibt/a-58323398

Hans Pfeifer beleuchtet die öffentliche Aufarbeitung des rechtsextremen Attentats im Juli 2016 in München: "Einerseits bekommen die Opferfamilien Entschädigung. (…) Auch die Fortbildungen der Mitarbeiter in den bayerischen Behörden zum Thema Rassismus werden verstärkt und Forschung dazu stärker gefördert. Aber der Nachholbedarf in Deutschland scheint sehr groß. 'Bis heute ist das Wissen über das Kriminalitätsphänomen der Vorurteilskriminalität rar', bilanziert die Münchener Rechtsextremismusforscherin Britta Schellenberg (…). Die Folge: Rassistische Hassverbrechen würden bis heute oft nicht richtig eingeordnet und ermittelt."

Mehr lesen


Der Spiegel vom 21.07.2021

"'Es war der schlimmste Tag meines Lebens'"

https://www.spiegel.de/ausland/jens-stoltenberg-ueber-die-anschlaege-in-norwegen-es-war-der-schlimmste-ta
g-in-meinem-leben-a-9206e292-0090-4214-9832-0039d2bbafd4

Im Gespräch mit Alexandra Rojkov erinnert sich der damalige norwegische Ministerpräsident (heute NATO-Generalsekretär) Jens Stoltenberg an die Terroranschläge am 22. Juli 2011 in Norwegen: "Zunächst hieß, es habe nur wenige Tote gegeben. Aber die Berichte von meinen Freunden und Mitarbeitern auf der Insel klangen anders. In der Nacht bekam ich schließlich eine SMS vom Polizeichef. Er schrieb: Es sind nicht zehn Opfer - es sind mehr als achtzig. In diesem Moment verstand ich das Ausmaß des Grauens. Dass es sich nicht nur um einen Terroranschlag handelte, sondern um eine nationale Tragödie. Es war der schlimmste Tag meines Lebens."

Mehr lesen


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.07.2021

"Festnahmen und große Mengen an Waffen in Norwegen sichergestellt"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/vor-ut-ya-jahrestag-grosse-mengen-an-waffen-in-norwegen-siche
rgestellt-17447197.html

Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung seien in Norwegen zahlreiche Waffen beschlagnahmt und drei Männer verhaftet worden. "Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunksender NRK am Dienstag unter Verweis auf die Polizei und den Geheimdienst PST berichtete, gehen die Ermittler in dem Fall davon aus, dass die Sache Verbindungen ins rechtsextreme Milieu hat. (…) Wofür die Waffen gebraucht werden sollten, ist ebenso unklar wie der genaue Zeitpunkt der Festnahmen."

Mehr lesen


Bundeszentrale für politische Bildung vom 20.07.2021

"Vor 5 Jahren: Rechtsextremer Anschlag in München"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/336826/vor-5-jahren-rechtsextremer-anschlag-in-muenchen

Vor fünf Jahren erschoss der 18-jährige David S. in München neun Menschen und anschließend sich selbst. Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet die Hintergründe des Anschlags: "Die Tat gilt als einer der blutigsten rassistisch motivierten Terrorakte der neueren deutschen Geschichte. (…) Die Sicherheitsbehörden gingen zunächst davon aus, dass David S. aus Rache gehandelt habe. Der Täter hatte massive psychische Probleme. (…) Von der Stadt München beauftragte Gutachter kamen 2017 zu anderen Schlussfolgerungen: Zwei von drei kamen zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Attentat von David S. um Rechtsterrorismus handelte."

Mehr lesen


Center for Strategic and International Studies vom 15.07.2021

"Examining Extremism: Jama'at Nasr al-Islam wal Muslimin"

https://www.csis.org/blogs/examining-extremism/examining-extremism-jamaat-nasr-al-islam-wal-muslimin

Jared Thompson skizziert die Entwicklung und Aktivitäten der Jama'at Nasr al-Islam wal Muslimin (Group for the Support of Islam and Muslims - JNIM): "Jama'at Nasr al-Islam wal Muslimin (…) is a coalition of Salafi-jihadist insurgent groups operating in the Sahel region of sub-Saharan Africa. Formed in 2017, JNIM has expanded its operating territory across West Africa while waging a sustained campaign of violence against civilians, local security forces, international militaries, and UN peacekeepers. JNIM has successfully operationalized local grievances, while responses to the insurgency have not addressed the political drivers of conflict and have facilitated human rights abuses. Attacks on security forces and violence against civilians by JNIM are both likely to continue as insurgent violence inflames community tensions and political dynamics between Sahelian states and international partners impede a comprehensive pathway to peace."

Mehr lesen


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.07.2021

"Schlag gegen IS-Unterstützer"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-07-15/schlag-gegen-is-unterstuetzer/636303.html

Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sei in Hessen eine landesweite Razzia gegen mutmaßliche Unterstützerinnen und Unterstützer des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) durchgeführt worden. "Den Beschuldigten, es handelt sich um acht Männer und zwei Frauen mit deutscher, afghanischer, kosovarischer und türkischer Staatsangehörigkeit, wird vorgeworfen, durch Spendengelder die Aktivitäten des IS finanziert zu haben. Eine Person wird beschuldigt, eine staatsgefährdende Gewalttat, also einen Anschlag, geplant zu haben. Der Beschuldigte habe vorgehabt, in Deutschland einen Angriff auf Menschen aus der Luft etwa per ferngesteuerter Drohne durchzuführen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt der F.A.Z."

Mehr lesen


RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 14.07.2021

"Rechte Chatgruppe - Berliner Polizei muss in eigenen Reihen ermitteln"

https://www.rnd.de/politik/rechte-chatgruppe-berliner-polizei-muss-in-eigenen-reihen-ermitteln-ZPANIRMH62
XEM7OXE5Q2TSBGHY.html

Wegen mutmaßlicher Volksverhetzung werde in Berlin gegen fünf Polizeiangehörige ermittelt, meldet das RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Den Polizisten werde vorgeworfen, in einer Chatgruppe mit zwölf Teilnehmern Nachrichten mit menschenverachtenden Inhalten versandt zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Berlin mit. (…) Neben der strafrechtlichen Relevanz prüfe die Polizei für alle Beteiligten der Chatgruppe disziplinar- beziehungsweise dienstrechtliche Maßnahmen."

Mehr lesen


Frankfurter Rundschau vom 13.07.2021

"Rechtsextreme Chats: Experten fordern Reformen bei Polizei"

https://www.fr.de/panorama/rechtsextreme-chats-experten-fordern-reformen-bei-polizei-zr-90855173.html

Eine vom hessischen Innenminister berufene Expertenkommission fordere umfangreiche Reformen bei der Polizei Hessens, informiert die Frankfurter Rundschau. "Hintergrund für das Einsetzen der Expertengruppe waren die unerlaubten polizeilichen Datenabfragen im zeitlichen Zusammenhang mit den rechtsextremen 'NSU-2.0'-Drohschreiben. (…) Zudem gibt es Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Chats von hessischen Polizisten mit rechtsextremen Inhalten. (…) Konkret machten sich die Experten in ihren Empfehlungen dafür stark, dass künftige Polizeianwärter regelhaft vom Landesamt für Verfassungsschutz vor der Einstellung überprüft werden. (…) Es müsse ein neues Leitbild bei der hessischen Polizei geben, lautete eine weitere Empfehlung der Experten."

Mehr lesen


Süddeutsche Zeitung vom 11.07.2021

"'Der IS ist sehr aktiv'"

https://www.sueddeutsche.de/politik/bnd-interview-kahl-terrorismus-islamischer-staat-1.5348487

Im Gespräch mit Stefan Kornelius und Paul-Anton Krüger warnt der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl: "Die Zahl der Akteure des Terrorismus und ihre Gefährlichkeit sind gewachsen. Auch wenn es Erfolge gegeben hat, wie zum Beispiel der militärische oder territoriale Sieg über den sogenannten IS, so sind die Akteure längst nicht verschwunden. Beide Hauptkampfgruppen sind noch da: al-Qaida und 'Islamischer Staat' mit ihren Unterorganisationen. Letztere breiten sich punktuell sogar aus. Die Gefährdung durch sie ist weltweit nicht zurückgegangen."

Mehr lesen


Foreign Policy vom 08.07.2021

"Inside the Digital Lives of the Women of the Islamic State"

https://foreignpolicy.com/2021/07/08/islamic-state-women-prison-radicalism-telegram/

Vera Mironova beleuchtet die Online-Kommunikation von Anhängerinnen des sogenannten "Islamischen Staates", die sich aktuell in syrischen Gefangenenlagern befinden: "Little is more telling about a group of people than their private communications. (…) Years of online communication from jailed Islamic State members show that, with time, women become less and less interested in radical topics and more interested in everyday issues. Even kids throwing stones at camp guards are now met online with more criticism than support. This could be the case either because the most radical women are already repatriated (or have managed to escape) or simply because women in the camp are realizing that radicalism is not sustainable in such close quarters."

Mehr lesen


Der Tagesspiegel vom 30.06.2021

"Ein Terrornetzwerk mit langem Atem"

https://www.tagesspiegel.de/politik/al-qaida-hinter-anschlag-auf-bundeswehr-in-mali-ein-terrornetzwerk-mi
t-langem-atem/27378676.html

Auch zwanzig Jahre nach den Anschlägen auf die USA sei die Terrororganisation Al-Qaida noch immer eine Bedrohung, beobachtet Frank Jansen. "Deutsche Sicherheitskreise befürchten sogar, dass Al Qaida einen Anschlag in der Dimension von 9/11 wiederholt. (…) Den Bürgerkrieg im Jemen nutzt Al Qaida, um von eroberten Gebiete aus Anschläge vorzubereiten. Die mutmaßliche stärksten Al-Qaida-Verbände stehen in der nordsyrischen Rebellenprovinz Idlib. 'Hai'at Tahrir asch Sham' (Komitee zur Befreiung der Levante) und 'Tanzim Hurras al Din' (Wächter des Glaubens) verfügen über mehrere Tausend Kämpfer."

Mehr lesen


Der Tagesspiegel vom 28.06.2021

"500 Dollar und eine Kalaschnikow"

https://plus.tagesspiegel.de/gesellschaft/500-dollar-und-eine-kalaschnikow-wie-terroristen-vom-klimawande
l-profitieren-171603.html

Cordula Eubel und Paul Starzmann erläutern: Einer der Gründe für den Aufstieg von Boko Haram seit etwa zehn Jahren in der Region um den Tschadsee sei der Klimawandel. "Der sorgt in der Region für heftige Kämpfe um die knappen Ressourcen. Not und Armut machen es den Islamisten leicht, Kämpfer zu rekrutieren. Die Folge: eine Spirale der Gewalt. (…) Es ist ein Teufelskreis: Um mit dem Klimawandel zurechtzukommen, brauchen Viehzüchter wie die Wodaabe mehr Bewegungsfreiheit. Doch die ist wegen des Kriegs gegen Boko Haram stark eingeschränkt. In ihrer Not schließen sich manche islamistischen oder kriminellen Banden an."

Mehr lesen


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.06.2021

"Extremismus der Mitte"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-06-23/extremismus-der-mitte/626703.html

Nordrhein-Westfalen habe als erstes Bundesland einen "Sonderbericht zu Verschwörungsmythen und Corona-Leugnern" veröffentlicht, informiert Reiner Burger. "Bei dem 179 Seiten umfassenden Bericht handle es sich 'quasi um ein Corona-Lagebild', in dem analysiert wird, wie die Szene entstehen konnte und warum Verschwörungserzählungen und radikale Parolen bei ihren Anhängern so verfangen, wie es Innenminister Reul schildert. In der Grundlagenstudie des NRW-Verfassungsschutzes finden sich viele beunruhigende Befunde und Prognosen. So rechnet die Sicherheitsbehörde des bevölkerungsreichsten Bundeslandes damit, dass manche der Corona-Leugner nach dem Ende der Pandemie nicht mehr in die gesellschaftliche Mitte zurückkehren werden."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 232suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

16 Autor*innen aus Krisengebieten wünschen sich für ihre Zukunft weiterschreiben zu können. In di...

Sicherheitspolitik verstehen

Sicherheitspolitik verstehen

Wie sieht eine zeitgemäße Sicherheitspolitik angesichts einer zunehmend komplexer werdenden und st...

Am Hindukusch – und weiter?

Am Hindukusch – und weiter?

Ende 2014 zogen die letzten deutschen ISAF-Truppen aus Afghanistan ab. Dieser Band zieht Bilanz, fra...

Fluter Terror

Terror

Terrorismus bedroht die offene Gesellschaft und die kulturelle Vielfalt. Er ist uns fremd, aber er k...

Krieg im 21. Jahrhundert

Krieg im 21. Jahrhundert

Kriege sehen heute anders aus als noch vor 100 oder 50 Jahren: oft stehen sich Staaten und bewaffnet...

Zum Shop