US-Soldaten in Afghanistan

9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

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Foreign Policy vom 08.07.2021

"Inside the Digital Lives of the Women of the Islamic State"

https://foreignpolicy.com/2021/07/08/islamic-state-women-prison-radicalism-telegram/

Vera Mironova beleuchtet die Online-Kommunikation von Anhängerinnen des sogenannten "Islamischen Staates", die sich aktuell in syrischen Gefangenenlagern befinden: "Little is more telling about a group of people than their private communications. (…) Years of online communication from jailed Islamic State members show that, with time, women become less and less interested in radical topics and more interested in everyday issues. Even kids throwing stones at camp guards are now met online with more criticism than support. This could be the case either because the most radical women are already repatriated (or have managed to escape) or simply because women in the camp are realizing that radicalism is not sustainable in such close quarters."

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Der Tagesspiegel vom 30.06.2021

"Ein Terrornetzwerk mit langem Atem"

https://www.tagesspiegel.de/politik/al-qaida-hinter-anschlag-auf-bundeswehr-in-mali-ein-terrornetzwerk-mi
t-langem-atem/27378676.html

Auch zwanzig Jahre nach den Anschlägen auf die USA sei die Terrororganisation Al-Qaida noch immer eine Bedrohung, beobachtet Frank Jansen. "Deutsche Sicherheitskreise befürchten sogar, dass Al Qaida einen Anschlag in der Dimension von 9/11 wiederholt. (…) Den Bürgerkrieg im Jemen nutzt Al Qaida, um von eroberten Gebiete aus Anschläge vorzubereiten. Die mutmaßliche stärksten Al-Qaida-Verbände stehen in der nordsyrischen Rebellenprovinz Idlib. 'Hai'at Tahrir asch Sham' (Komitee zur Befreiung der Levante) und 'Tanzim Hurras al Din' (Wächter des Glaubens) verfügen über mehrere Tausend Kämpfer."

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Der Tagesspiegel vom 28.06.2021

"500 Dollar und eine Kalaschnikow"

https://plus.tagesspiegel.de/gesellschaft/500-dollar-und-eine-kalaschnikow-wie-terroristen-vom-klimawande
l-profitieren-171603.html

Cordula Eubel und Paul Starzmann erläutern: Einer der Gründe für den Aufstieg von Boko Haram seit etwa zehn Jahren in der Region um den Tschadsee sei der Klimawandel. "Der sorgt in der Region für heftige Kämpfe um die knappen Ressourcen. Not und Armut machen es den Islamisten leicht, Kämpfer zu rekrutieren. Die Folge: eine Spirale der Gewalt. (…) Es ist ein Teufelskreis: Um mit dem Klimawandel zurechtzukommen, brauchen Viehzüchter wie die Wodaabe mehr Bewegungsfreiheit. Doch die ist wegen des Kriegs gegen Boko Haram stark eingeschränkt. In ihrer Not schließen sich manche islamistischen oder kriminellen Banden an."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.06.2021

"Extremismus der Mitte"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-06-23/extremismus-der-mitte/626703.html

Nordrhein-Westfalen habe als erstes Bundesland einen "Sonderbericht zu Verschwörungsmythen und Corona-Leugnern" veröffentlicht, informiert Reiner Burger. "Bei dem 179 Seiten umfassenden Bericht handle es sich 'quasi um ein Corona-Lagebild', in dem analysiert wird, wie die Szene entstehen konnte und warum Verschwörungserzählungen und radikale Parolen bei ihren Anhängern so verfangen, wie es Innenminister Reul schildert. In der Grundlagenstudie des NRW-Verfassungsschutzes finden sich viele beunruhigende Befunde und Prognosen. So rechnet die Sicherheitsbehörde des bevölkerungsreichsten Bundeslandes damit, dass manche der Corona-Leugner nach dem Ende der Pandemie nicht mehr in die gesellschaftliche Mitte zurückkehren werden."

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Brookings Institution vom 21.06.2021

"Remembering the Khobar Towers bombing"

https://www.brookings.edu/blog/order-from-chaos/2021/06/21/remembering-the-khobar-towers-bombing/

Anlässlich des 25. Jahrestags des Anschlags auf eine Kaserne der United States Air Force in Saudi-Arabien beleuchtet Bruce Riedel die Folgen des Angriffs für die Beziehung zwischen Iran und den USA: "The plot was hatched two years earlier at the Sayyihdah Zaynab Mosque in Damascus, Syria, by three parties: Iranian intelligence, Lebanese Hezbollah, and a collection of Saudi Shia terrorist groups under various names including Hezbollah in the Hejaz. (…) Three years later as the evidence of Iran's culpability mounted, Clinton sent a letter to Iran's new President Mohammad Khatami calling on the reformist leader to bring those IRGC officials responsible for Khobar to justice or extradite them to Saudi Arabia. (…) As we expected, the Iranians denied any involvement in the bombing. It was a useful message to the Iranians that we were watching them closely. However, the letter had the unintended effect of intensifying the already tense relationship between Khatami and the hardliners in the Iranian government."

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Der Tagesspiegel vom 21.06.2021

"Mann in Ku-Klux-Klan-Kutte schießt auf Grünen-Politiker und Kind"

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/mutmasslicher-neonazi-angriff-mann-in-ku-klux-klan-kutt
e-schiesst-auf-gruenen-politiker-und-kind/27307352.html

In Sachsen-Anhalt habe ein mutmaßlicher Neonazi mit einer Druckluftwaffe auf ein Kind und den Grünen-Politiker Zoltán Schäfer geschossen, schreibt Thomas Sabin. "Wie ein Video zeigt, dass offenbar von einem Komplizen gedreht wurde, trug der Angreifer eine weiße Kutte des rassistischen Ku-Klux-Klans. Es ist zu sehen, wie der Schütze die Treppe eines Bahnhofsgleises in Seehausen nach oben steigt und das Feuer auf eine Gruppe auf dem gegenüberliegenden Gleis eröffnet."

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Berliner Zeitung vom 17.06.2021

"Steinmeier: Linksextreme Ausschreitungen in Berlin nicht hinnehmbar"

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/steinmeier-linksextreme-ausschreitungen-in-berli
n-nicht-hinnehmbar

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe die linksextremistischen Angriffe gegen Polizeiangehörige in der Rigaer Straße in Berlin verurteilt, so die Berliner Zeitung. "'Die äußerst gewalttätigen Ausschreitungen dagegen sind nicht hinnehmbar und erfordern eine unmissverständliche Antwort des Rechtsstaates', schrieb Steinmeier in einem Brief an die Einsatzkräfte, der am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde. Im Zentrum des Konflikts steht das von Linksradikalen bewohntes [sic] Haus 'Rigaer 94' in Berlin-Friedrichshain, dessen Bewohner sich gegen eine geplante Brandschutzbegehung wehrten. Am Mittwochvormittag hatten zahlreiche Vermummte Barrikaden errichtet, angezündet und die Polizei mit Steinwürfen angegriffen. Mehr als 70 Beamte wurden nach Polizeiangaben verletzt."

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Foreign Policy vom 16.06.2021

"The Islamic State Resurges in Mozambique"

https://foreignpolicy.com/2021/06/16/mozambique-islamic-state-terrorism-france-total/

Der sogenannte "Islamische Staat" keime in Mosambik wieder auf, erläutert Emily Estelle. "This is not just Mozambique's or Africa's problem. (…) African Salafi-jihadi groups plan to or already support external attacks and are growing more lethal year by year; the refugee flows they cause will certainly affect Europe. (…) Ending Salafi-jihadi insurgencies and preventing their return and spread pose serious political and policy challenges to the international community and African countries alike. But these challenges must be met with more sustained diplomatic engagement, targeted economic support, and - most vitally - a rollback strategy that shrinks opportunities for terrorists. What's at stake for Mozambicans and for millions of Africans is nothing less than the future."

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Hessenschau vom 15.06.2021

"49 aktive Polizisten an rechten Chats beteiligt"

https://www.hessenschau.de/politik/49-aktive-polizisten-an-rechten-chats-beteiligt,polizisten-chats-100.h
tml

Laut Hessens Innenminister Peter Beuth hätten sich insgesamt 49 aktive Beamte an den kürzlich öffentlich gewordenen rechtsextremen Chats beteiligt, so die hessenschau. "Darunter seien überwiegend SEK-Kräfte, die anderen stammten aus dem Landeskriminalamt (LKA), der Bereitschaftspolizei, dem Landespolizeipräsidium sowie aus den Präsidien Ost- und Südhessen und anderen Einheiten des Frankfurter Präsidiums. (…) Bekannt war bislang, dass die Staatsanwaltschaft gegen 19 aktive SEK-Einsatzkräfte und einen ehemaligen Polizisten ermittelt. Sie sollen unter anderem Hakenkreuze und Hitler-Bilder ausgetauscht haben."

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The Atlantic vom 15.06.2021

"The U.S. Is Fighting Extremism All Wrong"

https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2021/06/us-fighting-extremism-all-wrong/619203/

Cynthia Miller-Idriss erläutert, warum Extremismus in den USA nicht nur als Sicherheitsproblem, sondern als gesamtgesellschaftliche, gesundheitspolitische Herausforderung gesehen werden sollte: "In the two decades since September 11, the U.S. has fought terrorism and extremism by concentrating on law-enforcement and intelligence readiness, with experts focused on disrupting fringe groups before they carry out violence. This Band-Aid approach is ill-suited to combatting modern far-right extremism, which has spread well beyond fringe groups and into the mainstream. (…) Violence is mostly perpetrated by lone actors who are influenced by ideas online rather than by plots hatched by group leaders in secret gatherings. (…) To fight this amorphous kind of radicalization, the federal government needs to see the problem as a whole-of-society, public-health issue. It needs to, for example, beef up security at the U.S. Capitol, but also put the same kind of effort and money into preventing radicalization years before anyone would ever think to mobilize in Washington, D.C."

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Frankfurter Rundschau vom 14.06.2021

"Berlin: Erfassung antisemitischer Angriffe soll präziser werden"

https://www.fr.de/politik/antisemitische-straftaten-sollen-praeziser-erfasst-werden-zr-90801663.html

Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beabsichtigten, sich auf der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz für eine präzisere Erfassung antisemitischer Straftaten einzusetzen, meldet die Frankfurter Rundschau. "Der nordrhein-westfälische Ressortchef Herbert Reul (CDU) sagte der 'Welt': 'Rechtsextrem, linksextrem oder aus dem Ausland importiert - Antisemitismus hat unterschiedliche Facetten.' (…) 'Um gezielt gegen die unterschiedlichen Ausprägungen von Antisemitismus vorzugehen, brauchen wir eine präzise und differenzierte Analyse', betonte Reul. Deshalb gingen NRW und Baden-Württemberg mit einem gemeinsamen Vorstoß voran."

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Foreign Policy vom 10.06.2021

"Lack of Vaccines Fuels Terrorism in Africa"

https://foreignpolicy.com/2021/06/10/vaccines-africa-terrorism-covid-19/

Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen fehlendem COVID-19-Impstoff und dem Wiedererstarken des islamistischen Terrorismus in Afrika, konstatiert Rose Namayanja. "To date, less than 2 percent of COVID-19 vaccine doses administered globally have been in Africa despite the continent being home to some 1.3 billion people (…). Meanwhile, under the fog of COVID-19, the specter of conflict is rising. With African governments and their limited resources occupied by the pandemic, terrorist groups across the continent have become emboldened. We are already seeing a resurgence in attacks. (…) Without sufficient access to vaccines, instability can only worsen. Governments across Africa are reduced to blunt instruments, such as economically damaging lockdowns, to protect citizens. (…) These nations risk becoming breeding grounds for militant and terrorist groups."

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Der Tagesspiegel vom 09.06.2021

"35 Prozent Frauenanteil in der linksextremen Szene in Berlin"

https://www.tagesspiegel.de/berlin/zahlen-vom-verfassungsschutz-35-prozent-frauenanteil-in-der-linksextre
men-szene-in-berlin/27269712.html

Im Vergleich zum Islamismus oder Rechtsextremismus seien nach Angabe des Berliner Verfassungsschutzes in der linksextremen Szene Berlins Frauen deutlich häufiger vertreten, informiert Der Tagesspiegel. "Etwa 35 Prozent der Linksextremisten in Berlin seien Frauen, sagte Verfassungsschutz-Chef Michael Fischer am Mittwoch im zuständigen Parlamentsausschuss. (…) In der rechtsextremistischen Szene seien 20 Prozent der Mitglieder Frauen, bei der radikalislamistischen Strömung der Salafisten seien es nur etwa 10 Prozent. Das sei kein Zufall, sagte Fischer. Gleichheit sei ein klassisches Thema der Linken und das gelte auch für die Gleichheit der Geschlechter."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 09.06.2021

"Hessen: Ermittlungen gegen 20 Polizisten wegen rechtsextremer Chats"

https://www.rnd.de/politik/rechtsextreme-chats-ermittlungen-gegen-20-polizisten-in-hessen-75YSBOSRHSEXTZI
BGRY54URS2E.html

Laut dem RedaktionsNetzwerk Deutschland liefen in Hessen Ermittlungen gegen 19 aktive und einen ehemaligen Polizisten wegen der mutmaßlichen Beteiligung an rechtsextremen Chats. "Dort sollen die Beamte im Alter von 29 bis 54 Jahren volksverhetzende Inhalte verbreitet haben. (…) Die 19 beschuldigten Polizisten dürfen derzeit den aktiven Dienst nicht mehr ausüben. (…) Es würden seit diesem Morgen sechs Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt."

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CNN vom 07.06.2021

"ISWAP militant group says Nigeria's Boko Haram leader is dead"

https://edition.cnn.com/2021/06/07/africa/boko-haram-leader-dead-intl/index.html

Nach Angaben der Organisation Islamischer Staat Provinz Westafrika (ISWAP) soll der Anführer von Boko Haram in Nigeria, Abubakar Shekau, tot sein, schreibt CNN. "Shekau died around May 18 after detonating an explosive device when he was pursued by ISWAP fighters following a battle, a person purporting to be ISWAP leader Abu Musab al-Barnawi said on the audio recording. (…) In the audio recording, the man identified as al-Barnawi said his fighters had sought out the warlord on the orders of the Islamic State leadership, and battled Boko Haram insurgents until Shekau fled. (…) ISWAP was previously part of Boko Haram before its split five years ago, pledging allegiance to Islamic State."

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