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US-Soldaten in Afghanistan

10. Ökonomie

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BBC vom 17.09.2021

"China applies to join key Asia-Pacific trade pact"

https://www.bbc.com/news/business-58579832

China habe die Aufnahme in das transpazifische Freihandelsabkommen CPTPP beantragt, informiert BBC. "The pact that eventually became the Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP), was created by the US to counter China's influence. (…) After Mr Trump pulled the US out of the deal, Japan led negotiations to create what became the CPTPP. (…) China's announcement that it has officially applied to join the CPTPP comes the day after the UK, US and Australia launched a historic security pact, in what has been seen as an effort to counter Beijing's influence in the Asia-Pacific region."

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Defense One vom 14.09.2021

"Five Ways 9/11 Changed the Defense Industry"

https://www.defenseone.com/business/2021/09/five-ways-911-changed-defense-industry/185347/

Die Terroranschläge am 11. September 2001 auf die USA hätten die US-amerikanische Rüstungsindustrie verändert, konstatiert Marcus Weisgerber. "More outsourcing, more services contracts, more generals on corporate boards - and that's just for starters. (…) Gone was the need for air-to-air fighter jets and in came the need for drones that could loiter over the battlefield for hours with high-resolution cameras that could seek out a needle in a haystack."

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Zeit Online vom 12.09.2021

"Belarus kündigt Waffengeschäft mit Russland an"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-09/belarus-russland-waffenkauf-milliarden-militaer-alexander-luk
aschenko

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wolle russische Waffen im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar kaufen, so Zeit Online. "Seinen Worten zufolge wird über Lieferungen russischer S-400-Luftabwehrraketen verhandelt. (…) Am Donnerstag hatte Lukaschenko Putin in Moskau getroffen, dabei sprachen die beiden Politiker auch von der 'Schaffung eines einheitlichen Verteidigungsraums'."

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Deutsche Welle vom 10.09.2021

"Russland und Belarus streben ökonomische Integration an"

https://www.dw.com/de/russland-und-belarus-streben-%C3%B6konomische-integration-an/a-59138696

Präsident Alexander Lukaschenko und dessen Amtskollege Wladimir Putin strebten eine Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Belarus und Russland an, so die Deutsche Welle. "Nach einem vierstündigen Treffen mit Lukaschenko im Kreml sagte Putin, beide hätten bedeutende Fortschritte bei der Integration der Volkswirtschaften ihrer Länder gemacht. Russland und Belarus werde künftig eine einheitliche 'makroökonomische Politik' einen. Konkret seien 28 Programme für die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgearbeitet worden. Dazu gehört untere anderem die Schaffung eines einheitlichen Gasmarktes bis Ende 2023. (…) Russland werde sein Land nicht 'schlucken', versicherte der Präsident von Belarus auch jetzt."

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ZDF vom 10.09.2021

"Nord Stream 2 ist fertiggestellt"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/nord-stream-2-gazprom-fertiggestellt-100.html

Nach Angaben des russischen Energieunternehmens Gazprom sei der Bau der Erdgaspipeline Nord Stream 2 am Freitagmorgen abgeschlossen worden, meldet das ZDF. "Für den Betrieb der Leitung braucht es aber noch eine Zertifizierung der deutschen Behörden. Erwartet wird, dass der russische Gasmonopolist Gazprom im Oktober das erste Erdgas durch die neue Pipeline nach Deutschland liefert und dafür zunächst den Strang nutzt, der bereits im Juni fertig verlegt wurde. (…) Das Projekt ist umstritten. Die US-Regierung kritisiert, Europa mache sich dadurch bei der Energieversorgung zu stark von Russland abhängig."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 07.09.2021

"Geopolitik des Stroms - Netz, Raum und Macht"

https://www.swp-berlin.org/publikation/geopolitik-des-stroms-netz-raum-und-macht

Die geopolitische Bedeutung von Strom werde häufig unterschätzt, konstatieren Maria Pastukhova, Jacopo Maria Pepe sowie Kirsten Westphal und empfehlen: "Erstens brauchen Deutschland und die EU eine Strom-Außenpolitik. (…) Zweitens wird die Ausgestaltung der Strominterkonnektivität noch dringender angesichts der ambitionierten Klimaziele von mindestens 55% weniger Treibhausgasausstoß bis 2030. (…) Drittens ist es angezeigt, regulatorische Verwerfungslinien in der unmittelbaren Nachbarschaft zu bearbeiten, die über Stromleitungen hinweg verlaufen. (…) Viertens bildet Interkonnektivität ein zentrales Feld des geopolitischen und geoökonomischen Wettbewerbs. Das heißt, dass die EU Interkonnektivität auch in den Peripherien ihrer Nachbarschaft stärker mitgestalten muss."

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Handelsblatt vom 01.09.2021

"Naftogaz-Chef Witrenko: USA soll Nord Stream 2 verhindern"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/gaspipeline-naftogaz-chef-witrenko-usa-soll-nord-strea
m-2-verhindern/27568324.html

Der Leiter des staatlichen ukrainischen Energieunternehmens Naftogaz appellierte bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski für eine Einstellung des Erdgaspipeline-Projekts Nord Stream 2, berichtet das Handelsblatt. "'Auch wenn sie, ich weiß nicht, zu 99 Prozent fertig ist, glauben wir immer noch, dass sie gestoppt werden kann und sollte', sagte Jurij Witrenko der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. US-Präsident Joe Biden müsse die Sanktionsaufhebung für das Projekt zurücknehmen. Die Ukraine hat die Vereinigten Staaten und Deutschland um Garantien gebeten, dass die Ukraine im Falle einer Realisierung von Nord Stream 2 ihren Status als Gastransitland über 2024 hinaus behält, wenn das bestehende Transitabkommen zwischen der Regierung in Kiew und Russland ausläuft."

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European Council on Foreign Relations vom 25.08.2021

"The capture of Kabul: What the Taliban takeover will mean for Iran's economy"

https://ecfr.eu/article/the-capture-of-kabul-what-the-taliban-takeover-will-mean-for-irans-economy/

Die faktische Machtübernahme der Taliban habe für das Nachbarland Iran große wirtschaftliche Folgen, konstatiert Esfandyar Batmanghelidj. "In particular, the role that Afghanistan plays in Iranian currency markets, and the status of Afghanistan as a primary destination for Iranian non-oil exports, suggest that Iran is set to pay an economic price for the Taliban's success. (…) Afghanistan has been an important source of hard currency for Iran, whose foreign reserves remain frozen due to American sanctions. (…) While some Iranian leaders may be celebrating the withdrawal of American forces, the Taliban ascendancy, in economic terms, serves to deepen Iran's economic isolation. Iran will find itself deprived of a convenient proximity to the foreign governments and international organisations that had an outsize presence in Afghanistan and to the significant financial flows that had buoyed the Afghan economy."

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Handelsblatt vom 24.08.2021

"Drogen, Zölle, Rohstoffe: So funktioniert die Taliban-Ökonomie"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-drogen-zoelle-rohstoffe-so-funktioniert-di
e-taliban-oekonomie/27541948.html

Ozan Demircan gibt einen Überblick über die Einnahmequellen der Taliban: "Die Anhänger der Gruppe kontrollieren Handelsrouten, Rohstoff-Lagerstätten und Fabriken sowie staatliche Versorgungswerke in vielen Regionen des Landes. Sie erheben zudem Zölle aus dem Warenaustausch mit den Nachbarländern, aus den immensen Rohstoffvorkommen Afghanistans und dem Schwarzmarkt. Zwar müssen die Taliban wohl auf die etwa vier Milliarden Dollar ausländischer Hilfe jährlich verzichten, die die inzwischen abgesetzte Regierung von Ex-Präsident Ashraf Ghani erhielt. Doch sie können das mehr als ausgleichen."

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Handelsblatt vom 03.08.2021

"China steckt in einem Klima-Dilemma"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/serie-das-bessere-wachstum-klimaschutz-in-china-weltme
ister-der-ankuendigungen/27470048.html

Dana Heide gibt Einblicke in die Herausforderungen Chinas auf dem Weg zum klimafreundlichen Wandel seiner Wirtschaft. "In den vergangenen Monaten hat sich Peking jedoch einige große Ziele gesetzt. Im 14. Fünfjahresplan, der die Weichen bis zum Jahr 2025 stellt, hat sich Chinas Staatsführung vorgenommen, den Energieverbrauch um 13,5 Prozent und die CO2-Emissionen um 18 Prozent pro BIP-Einheit zu senken. (…) Chinas Wirtschaft steht vor einem gewaltigen Umbruch, sollte die Regierung tatsächlich ernst machen mit der Klimaagenda. (…) Xie Zhenhua, Sonderbeauftragter für den Klimawandel, kündigte auf einem Gipfeltreffen in Peking jüngst an, dass 'in Kürze' ein Fahrplan für die Erreichung von Kohlenstoffspitzenwerten und Kohlenstoffneutralität veröffentlicht werden soll."

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n-tv vom 02.08.2021

"Nord Stream 2 droht 'Dinosaurier'-Dasein"

https://www.n-tv.de/politik/Nord-Stream-2-droht-Dinosaurier-Dasein-article22717505.html

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, halte Nord Stream 2 für nicht zukunftsfähig, bemerkt n-tv. "'Nord Stream 2 könnte schnell zu so etwas wie einem Dinosaurier unter den Energieprojekten werden, denn bis 2045 wollen wir mit null Emissionen auskommen', sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. (…) Von einer neuen Bundesregierung forderte Messner ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz. 'In allen Sektoren, in denen Emissionen entstehen, müssen wir beschleunigt ambitionierte Ziele umsetzen. Das betrifft vor allem das Energiesystem, das Mobilitätssystem, unsere Städte, unsere Industrie, unsere Landwirtschaft, unseren Konsum.'"

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Zeit Online vom 27.07.2021

"Kritiker, die im Glashaus sitzen"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-07/nord-stream-2-faz-grossbritannien-usa-frankreich-oelgeschaeft
e-russland

Es sei richtig, die Erdgaspipeline Nord Stream 2 fertigzustellen und in Betrieb zu nehmen, argumentiert Theo Sommer. "Zum guten Teil war die Kampagne gegen Nord Stream 2 pure Heuchelei. (…) Eine alte Erfahrung sollte auch die osteuropäischen Widersacher des Projekts beruhigen: Sobald eine Pipeline gebaut ist, verlagert sich der Machtschwerpunkt vom Anbieter auf den Käufer. Der kann im Konfliktfall abschalten, der Produzent bleibt dann auf seinem Öl oder Gas sitzen."

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The Washington Post vom 21.07.2021

"What is the Nord Stream 2 pipeline, and why is it generating controversy?"

https://www.washingtonpost.com/world/2021/07/21/faq-nord-stream-2/

Sammy Westfall erklärt die Kontroverse um die Erdgaspipeline Nord Stream 2: "Though proponents of the pipeline, including Germany and Russia, see it as a great business deal providing cheaper, cleaner energy, Nord Stream 2 has drawn ire from many opponents. U.S. leaders and lawmakers - both Democratic and Republican - fear that the Baltic pipeline would give Russia too much power over European gas supplies, handing Russian President Vladimir Putin a wider market and geopolitical power at a politically precarious time."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 21.07.2021

"Reaktionen auf den Deutsch-amerikanischen Pipeline-Deal: Lob aus Moskau, Kritik aus Kiew und Warschau"

https://www.rnd.de/politik/nord-stream-2-reaktionen-auf-den-pipeline-deal-aus-russland-polen-und-ukraine-
OYVSVZOPODQGTLDJGSGQWI3Q34.html

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland beschreibt die Reaktionen auf die jüngste Vereinbarung zwischen Deutschland und den USA zu Nord Stream 2: "Aus der Ukraine kam (…) Kritik. Aus dem Büro von Präsident Wolodymyr Selenskyj hieß es: 'Die Entscheidung zu Nord Stream 2 kann nicht hinter dem Rücken all derer getroffen werden, die das Projekt real bedroht.' (…) Lob kam aus Moskau: 'Diese Vereinbarung gibt uns die Möglichkeit, den Bau von Nord Stream 2 in Ruhe abzuschließen und den Betrieb vollständig aufzunehmen', sagte Wladimir Dschabarow vom Föderationsrat - das Oberhaus des russischen Parlaments - der Agentur Interfax."

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