US-Soldaten in Afghanistan

10. Ökonomie

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European Council on Foreign Relations vom 25.08.2021

"The capture of Kabul: What the Taliban takeover will mean for Iran's economy"

https://ecfr.eu/article/the-capture-of-kabul-what-the-taliban-takeover-will-mean-for-irans-economy/

Die faktische Machtübernahme der Taliban habe für das Nachbarland Iran große wirtschaftliche Folgen, konstatiert Esfandyar Batmanghelidj. "In particular, the role that Afghanistan plays in Iranian currency markets, and the status of Afghanistan as a primary destination for Iranian non-oil exports, suggest that Iran is set to pay an economic price for the Taliban's success. (…) Afghanistan has been an important source of hard currency for Iran, whose foreign reserves remain frozen due to American sanctions. (…) While some Iranian leaders may be celebrating the withdrawal of American forces, the Taliban ascendancy, in economic terms, serves to deepen Iran's economic isolation. Iran will find itself deprived of a convenient proximity to the foreign governments and international organisations that had an outsize presence in Afghanistan and to the significant financial flows that had buoyed the Afghan economy."

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Handelsblatt vom 24.08.2021

"Drogen, Zölle, Rohstoffe: So funktioniert die Taliban-Ökonomie"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/afghanistan-drogen-zoelle-rohstoffe-so-funktioniert-di
e-taliban-oekonomie/27541948.html

Ozan Demircan gibt einen Überblick über die Einnahmequellen der Taliban: "Die Anhänger der Gruppe kontrollieren Handelsrouten, Rohstoff-Lagerstätten und Fabriken sowie staatliche Versorgungswerke in vielen Regionen des Landes. Sie erheben zudem Zölle aus dem Warenaustausch mit den Nachbarländern, aus den immensen Rohstoffvorkommen Afghanistans und dem Schwarzmarkt. Zwar müssen die Taliban wohl auf die etwa vier Milliarden Dollar ausländischer Hilfe jährlich verzichten, die die inzwischen abgesetzte Regierung von Ex-Präsident Ashraf Ghani erhielt. Doch sie können das mehr als ausgleichen."

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Handelsblatt vom 03.08.2021

"China steckt in einem Klima-Dilemma"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/serie-das-bessere-wachstum-klimaschutz-in-china-weltme
ister-der-ankuendigungen/27470048.html

Dana Heide gibt Einblicke in die Herausforderungen Chinas auf dem Weg zum klimafreundlichen Wandel seiner Wirtschaft. "In den vergangenen Monaten hat sich Peking jedoch einige große Ziele gesetzt. Im 14. Fünfjahresplan, der die Weichen bis zum Jahr 2025 stellt, hat sich Chinas Staatsführung vorgenommen, den Energieverbrauch um 13,5 Prozent und die CO2-Emissionen um 18 Prozent pro BIP-Einheit zu senken. (…) Chinas Wirtschaft steht vor einem gewaltigen Umbruch, sollte die Regierung tatsächlich ernst machen mit der Klimaagenda. (…) Xie Zhenhua, Sonderbeauftragter für den Klimawandel, kündigte auf einem Gipfeltreffen in Peking jüngst an, dass 'in Kürze' ein Fahrplan für die Erreichung von Kohlenstoffspitzenwerten und Kohlenstoffneutralität veröffentlicht werden soll."

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n-tv vom 02.08.2021

"Nord Stream 2 droht 'Dinosaurier'-Dasein"

https://www.n-tv.de/politik/Nord-Stream-2-droht-Dinosaurier-Dasein-article22717505.html

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, halte Nord Stream 2 für nicht zukunftsfähig, bemerkt n-tv. "'Nord Stream 2 könnte schnell zu so etwas wie einem Dinosaurier unter den Energieprojekten werden, denn bis 2045 wollen wir mit null Emissionen auskommen', sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. (…) Von einer neuen Bundesregierung forderte Messner ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz. 'In allen Sektoren, in denen Emissionen entstehen, müssen wir beschleunigt ambitionierte Ziele umsetzen. Das betrifft vor allem das Energiesystem, das Mobilitätssystem, unsere Städte, unsere Industrie, unsere Landwirtschaft, unseren Konsum.'"

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Zeit Online vom 27.07.2021

"Kritiker, die im Glashaus sitzen"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-07/nord-stream-2-faz-grossbritannien-usa-frankreich-oelgeschaeft
e-russland

Es sei richtig, die Erdgaspipeline Nord Stream 2 fertigzustellen und in Betrieb zu nehmen, argumentiert Theo Sommer. "Zum guten Teil war die Kampagne gegen Nord Stream 2 pure Heuchelei. (…) Eine alte Erfahrung sollte auch die osteuropäischen Widersacher des Projekts beruhigen: Sobald eine Pipeline gebaut ist, verlagert sich der Machtschwerpunkt vom Anbieter auf den Käufer. Der kann im Konfliktfall abschalten, der Produzent bleibt dann auf seinem Öl oder Gas sitzen."

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The Washington Post vom 21.07.2021

"What is the Nord Stream 2 pipeline, and why is it generating controversy?"

https://www.washingtonpost.com/world/2021/07/21/faq-nord-stream-2/

Sammy Westfall erklärt die Kontroverse um die Erdgaspipeline Nord Stream 2: "Though proponents of the pipeline, including Germany and Russia, see it as a great business deal providing cheaper, cleaner energy, Nord Stream 2 has drawn ire from many opponents. U.S. leaders and lawmakers - both Democratic and Republican - fear that the Baltic pipeline would give Russia too much power over European gas supplies, handing Russian President Vladimir Putin a wider market and geopolitical power at a politically precarious time."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 21.07.2021

"Reaktionen auf den Deutsch-amerikanischen Pipeline-Deal: Lob aus Moskau, Kritik aus Kiew und Warschau"

https://www.rnd.de/politik/nord-stream-2-reaktionen-auf-den-pipeline-deal-aus-russland-polen-und-ukraine-
OYVSVZOPODQGTLDJGSGQWI3Q34.html

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland beschreibt die Reaktionen auf die jüngste Vereinbarung zwischen Deutschland und den USA zu Nord Stream 2: "Aus der Ukraine kam (…) Kritik. Aus dem Büro von Präsident Wolodymyr Selenskyj hieß es: 'Die Entscheidung zu Nord Stream 2 kann nicht hinter dem Rücken all derer getroffen werden, die das Projekt real bedroht.' (…) Lob kam aus Moskau: 'Diese Vereinbarung gibt uns die Möglichkeit, den Bau von Nord Stream 2 in Ruhe abzuschließen und den Betrieb vollständig aufzunehmen', sagte Wladimir Dschabarow vom Föderationsrat - das Oberhaus des russischen Parlaments - der Agentur Interfax."

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die tageszeitung vom 21.07.2021

"Die Ukraine guckt in die Röhre"

https://taz.de/Kompromiss-zu-Nord-Stream-2/!5781886/

Der Kompromiss zwischen Deutschland und den USA hinsichtlich Nord Stream 2 gehe zulasten der Ukraine, kommentiert Bernhard Clasen. "Denn während Deutschland und Russland Konkretes bekommen, nämlich Nord Stream 2, gibt es für die Ukraine nur Versprechungen. Was aber passiert, wenn sich die politische Großwetterlage in zehn Jahren ändert und die Akteure die Versprechen Richtung Kiew dann in einem anderen Licht sehen? In der Ukraine beobachtet man genau, wie schnell sich die USA ihrer lästigen Bündnispartner und Ortskräfte in Afghanistan entledigen. (…) Und so braucht man sich nicht zu wundern, dass China für die Ukraine immer wichtiger wird."

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Der Tagesspiegel vom 21.07.2021

"Die wichtigsten Inhalte des Abkommens von Nord Stream 2"

https://www.tagesspiegel.de/politik/usa-und-deutschland-legen-streit-bei-die-wichtigsten-inhalte-des-abko
mmens-von-nord-stream-2/27441298.html

Deutschland und die USA seien im Streit um die Erdgaspipeline Nord Stream 2 zu einer Einigung gekommen, schreiben Claudia von Salzen und Juliane Schäuble. "Demnach beendet die Regierung in Washington ihren Widerstand gegen die umstrittene Pipeline von Russland nach Deutschland. (…) Deutschland hat zugesichert, der Ukraine bei Energieprojekten finanziell und diplomatisch zur Seite zu stehen. (…) Auch wollen Deutschland und die USA sicherstellen, dass der Transit von russischem Gas durch die Ukraine weitergeht und das Land dafür auch künftig Gebühren aus Moskau erhält."

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Stiftung Wissenschaft und Politik vom 20.07.2021

"Canal Istanbul: Turkey's Controversial Megaproject"

https://www.swp-berlin.org/publications/products/comments/2021C43_Canal_Istanbul.pdf

Ende Juni habe die türkische Regierung mit dem Bau des "Istanbul Kanals", einem großen Wasserstraßenprojekt, das parallel zum Bosporus verlaufen soll, begonnen, erläutert Tuba Eldem. "Ankara has presented the megaproject as a strategic move that will turn Turkey into a logistics base and grant it geo-political leverage over both regional and international trade and transportation routes. However, Turkey's political opposition considers Canal Istanbul to be a rent-seeking project designed to attract international - probably Chinese and Arab - investment in the hope of reviving Turkey's deteriorating economy."

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RP Online vom 20.07.2021

"USA und Deutschland legen Streit um Nord Stream 2 offenbar bei"

https://rp-online.de/politik/ausland/nord-stream-2-usa-und-deutschland-legen-streit-offenbar-bei_aid-6166
3259

Im Streit zwischen Deutschland und den USA um die Erdgaspipeline Nord Stream 2 zeichneten sich Fortschritte ab, informiert RP Online. "'Es sieht gut aus', sagte eine der mit dem Vorgang vertrauten Personen am Montag zu den laufenden Verhandlungen. 'Wir erwarten, dass diese Gespräche in den nächsten Tagen zu einer Lösung führen werden.' (…) Den Angaben zufolge sollen als Teil der Abmachung größere Investitionen beider Länder in die Ukraine erfolgen, um etwa die Energie-Sicherheit dort zu verbessern."

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Handelsblatt vom 01.07.2021

"Deutschland bestellt neue Boeing-Seeaufklärer für 1,1 Milliarden Euro"

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ruestung-deutschland-bestellt-neue-boeing-seeaufklaerer-
fuer-1-1-milliarden-euro/27381232.html

Deutschland habe fünf "P-8A Poseidon" Seeüberwachungsflugzeuge bei dem US-amerikanischen Hersteller Boeing geordert, meldet das Handelsblatt. "'Die Anschaffung mit einem Volumen von rund 1,1 Milliarden Euro dient dem dringenden und notwendigen Erhalt der Fähigkeit zur weiträumigen Seeaufklärung und der luftgestützten U-Boot-Verfolgung', erklärte das deutsche Verteidigungsministerium am Mittwoch."

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NDR vom 23.06.2021

"Nord Stream 2: Streit mit USA soll bis August beigelegt werden"

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nord-Stream-2-Streit-mit-USA-soll-bis-August-beigel
egt-werden,nordstream608.html

Bis August solle laut Außenminister Heiko Maas der Streit zwischen Deutschland und den USA um die Erdgaspipeline Nord Stream 2 beigelegt werden, meldet der NDR. "Maas betonte, dass Deutschland nach Lösungen suche, die auch in Washington mitgetragen werden könnten. (…) Maas erklärte, er hoffe auf Fortschritte bis zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei Biden am 15. Juli. Ohnehin stünden in den USA im August die nächsten Sanktions-Entscheidungen zu Nord Stream 2 an. 'Deshalb ist unser Anspruch, bis dahin zu akzeptablen Ergebnissen für alle Seiten zu kommen.'"

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Handelsblatt vom 15.06.2021

"'Wir haben geliefert' - Streit über Beihilfen für Airbus und Boeing beigelegt"

https://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-usa-gipfel-wir-haben-geliefert-streit-ueber-beihilf
en-fuer-airbus-und-boeing-beigelegt/27287606.html

Aus Sorge vor China hätten sich die EU und USA geeinigt, ihren Konflikt um Subventionen für die Flugzeughersteller Airbus und Boing "einzufrieren", schreiben Dana Heide, Christoph Herwartz, Moritz Koch und Gregor Waschinski. "Dies bestätigte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag am Rande des EU-USA-Gipfels in Brüssel. (…) Der Subventionsstreit hatte die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen erheblich belastet - das Handelsvolumen der von den gegenseitig erhobenen Strafzöllen betroffenen Güter beträgt 11,5 Milliarden Euro."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.06.2021

"Rückschlag für Waffenhersteller Haenel"

https://www.faz.net/aktuell/politik/rueckschlag-fuer-waffenfirma-haenel-im-streit-um-sturmgewehr-auftrag-
17383865.html

Im Streit um die Vergabe des Auftrags für das neue Sturmgewehr der Bundeswehr sei der Suhler Waffenhersteller C. G. Haenel mit seinem Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer des Bundes gescheitert, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Die Vergabekammer, die beim Bonner Bundeskartellamt angesiedelt ist, habe 'ausdrücklich festgestellt, dass das Bundesministerium der Verteidigung zu Recht beabsichtige, den Zuschlag in diesem Vergabeverfahren der Firma Heckler & Koch GmbH zu erteilen'. (…) Das Bundesverteidigungsministerium teilte mit, dass Haenel wegen Patentrechtsverletzungen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen sei und beabsichtigt werde, Heckler & Koch den Zuschlag zu erteilen. Hiergegen wiederum ging Haenel rechtlich vor, scheiterte nun aber vor der Vergabekammer."

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