US-Soldaten in Afghanistan

11. Sonstige Links

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Der Spiegel vom 14.07.2021

"Die nächste Pandemie wird digital"

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/ransomware-die-naechste-pandemie-wird-digital-kolumne-a-8d3ae
a8c-726f-4585-9c82-e6363dc91177

Mit Blick auf den Katastrophenfall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, der nach einem Ransomware-Angriff ausgelöst wurde, argumentiert Sascha Lobo: Deutschland brauche ein "digitales Mindset". "Gerade bei Corona wird oft davor gewarnt, 'Panikmache' zu betreiben. Panik ist selten eine gute Leitemotion - aber ein wenig mehr konkrete, zielgerichtete Furcht vor digitalen Pandemien wäre durchaus sinnvoll. Denn noch immer unterschätzen die meisten Menschen und leider auch viele Verantwortliche, wie schnell und umfassend digitale Attacken zur Katastrophe eskalieren können. (…) [D]igitale Pandemien werden es in Deutschland, dem Land des digitalen Fortschritts in Zeitlupe, besonders leicht haben, weil hierzulande digitaltechnische Veraltung Programm ist."

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Deutschlandfunk vom 13.07.2021

"Jeder zehnte Mensch hungert"

https://www.deutschlandfunk.de/un-welternaehrungsbericht-jeder-zehnte-mensch-hungert.1773.de.html?dram:ar
ticle_id=500200

Nach Einschätzung der Vereinten Nationen sei die Zahl hungernder Menschen weltweit 2020 auf bis zu 811 Millionen angestiegen, meldet der Deutschlandfunk. "Laut Welternährungsbericht hat jeder zehnte Mensch nicht genügend zu Essen. 'Wenn wir nicht dringend Maßnahmen ergreifen, werden im Jahr 2030 bis zu 660 Millionen Menschen hungern', warnte der Generaldirektor der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation, Qu Dongyu, bei der Vorstellung des Berichts. (…) Am stärksten ist der Hunger im vergangenen Jahr in Afrika gestiegen."

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Der Tagesspiegel vom 10.07.2021

"Wenn Wasser zur politischen Ware wird"

https://www.tagesspiegel.de/politik/wasser-deal-zwischen-jordanien-und-israel-wenn-wasser-zur-politischen
-ware-wird/27408316.html

Wasser berge enormes Konfliktpotenzial, warnt Matthias Jauch. "Wer es hat, wird an Bedeutung gewinnen. Wem es fehlt, könnte es sich mit Gewalt holen. Der Wettkampf um das knappe Wasser wird sich zuspitzen, warnte schon vor Jahren die EU-Denkfabrik 'Joint Research Center'. Konflikte um Wasser werden eine der größten Herausforderungen der Diplomatie im 21. Jahrhundert werden, ein bestimmendes Element der Geopolitik."

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Zeit Online vom 09.07.2021

"Oxfam beklagt verschärfte Nahrungsmittelknappheit"

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-07/hungersnot-oxfam-lebensmittelknappheit-coronavirus
-klimawandel

Laut einem Bericht der Hilfsorganisation Oxfam habe sich die Zahl Hunger leidender Personen 2020 im Vergleich zum Vorjahr versechsfacht, meldet Zeit Online. "Neben der Corona-Pandemie sind demnach vor allem Konflikte und der Klimawandel für diese Entwicklung verantwortlich. (…) Insgesamt sind dem Bericht zufolge 155 Millionen Menschen von Nahrungsmittelknappheit betroffen. Das entspreche 'der Bevölkerung von Frankreich, Deutschland und Belgien zusammen'."

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Deutsche Welle vom 05.07.2021

"Darum boomen private Sicherheitsfirmen in Afrika"

https://www.dw.com/de/darum-boomen-private-sicherheitsfirmen-in-afrika/a-58097621

Die Branche der Militär- und Sicherheitsfirmen sei seit Ende der 1990er-Jahre stark gewachsen, stellt Bettina Rühl fest. "Deren Angebot reicht von der Radarüberwachung über Spionageflüge bis zum Fronteinsatz. Andere Firmen unterstützen die Streitkräfte zahlreicher Länder eher logistisch: bei der medizinischen Versorgung, in den Küchen und Wäschereien oder beim Nachschub an Lebensmitteln und Munition. (…) Manche Regierungen setzten diese Firmen ein, um sich ein Stück weit aus der Verantwortung zu stehlen, meint der Politikwissenschaftler Herbert Wulff, der sich auf Friedens- und Konfliktforschung spezialisiert hat."

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Zeit Online vom 01.07.2021

"USA setzen Türkei auf Liste mit Bezug zu Kindersoldaten"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-07/tuerkei-usa-kindersoldaten-einsatz-liste-syrien-libyen

Die Türkei sei von den USA als erster NATO-Partner auf eine Liste von Staaten gesetzt worden, denen eine Verwicklung in den Einsatz von Kindersoldaten unterstellt werde, meldet Zeit Online. "Diejenigen Länder, die auf dieser Liste stehen, unterliegen laut US-Außenministerium Beschränkungen hinsichtlich bestimmter Unterstützung in Sicherheitsbelangen und Lizenzen für militärisches Gerät. (…) Der Vorgang begründet sich im Einsatz von Kindersoldaten in Syrien und Libyen, wo die Türkei militärisch aktiv ist."

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Süddeutsche Zeitung vom 29.06.2021

"Der ewige Krieg"

https://www.sueddeutsche.de/meinung/drogen-mafia-mexiko-1.5334967

Der "War on Drugs" ("Krieg gegen Drogen") brauche nach fünfzig Jahren eine Wende, argumentiert Peter Burghardt. "Die Schlacht ist nicht zu gewinnen, dabei dauert sie schon so lange. Wer ihren Anfang sucht, der stößt auf den Juni 1971, damals erklärte US-Präsident Richard Nixon seinen 'War on Drugs'. Er ernannte den Drogenmissbrauch zum Staatsfeind Nummer eins und rief eine weltweite Offensive aus. Die Bilanz, 50 Jahre später: volle Friedhöfe, volle Gefängnisse, volle Flüchtlingsrouten, volle Container. Und volle Kassen der Drogenmafia."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 22.06.2021

"Völkermord an Herero und Nama: Abkommen zwischen Deutschland und Namibia"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/335257/abkommen-zwischen-deutschland-und-namibia

Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet das kürzlich getroffene Versöhnungsabkommen zwischen Deutschland und Namibia: "Die deutsche und die namibische Regierung haben nach insgesamt sechs Jahre dauernden Gesprächen um eine Wiedergutmachung für den deutschen Völkermord an den Herero und Nama eine erste Einigung erzielt: Deutschland erkennt den Völkermord an, entschuldigt sich und will 1,1 Milliarden Euro Wiederaufbauhilfe leisten. Es gibt jedoch auch Kritik an dem Abkommen. (…) Teile der Herero und der Stammesführerverband der Nama beharrten darauf, dass Deutschland Reparationszahlungen leisten sollte. Zudem wollen Herero und Nama die Rückgabe ihrer Ländereien erreichen. Ein Vertreter der Herero kündigte Massenproteste bei dem geplanten Besuch von Steinmeier in Namibia an."

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Project Syndicate vom 21.06.2021

"The Last Thing This Century Needs"

https://www.project-syndicate.org/commentary/cold-war-comparison-misleading-and-dangerous-by-joschka-fisc
her-2021-06

Deutschlands ehemaliger Außenminister und Vizekanzler Joschka Fischer erörtert, warum die Idee eines Kalten Kriegs zwischen China und dem Westen irreführend und nicht wünschenswert sei: "(…) [O]n closer examination, the Cold War comparison is misleading. The systemic rivalry between the US and the Soviet Union was preceded by one of the most brutal and catastrophic 'hot' wars in history, and reflected the frontlines of that conflict. (…) The situation between the West and China today is totally different. Though the Communist Party of China calls the country 'socialist' to justify its political monopoly, no one takes that label seriously. (…) Unlike in the past, a cold war would hasten, not prevent, mutually assured destruction."

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Project Syndicate vom 18.06.2021

"Killer Politics"

https://www.project-syndicate.org/onpoint/political-assassinations-make-a-comeback-by-michael-burleigh-20
21-06

Michael Burleigh beleuchtet die Geschichte politischer Morde: "Assassination is as old as recorded history. The 'classic' example is the mob-like stabbing of Julius Caesar on March 15, 44 BCE. (…) Most assassins are paid employees of states. And, historically, the most professionally competent government assassins were the pre-World War II Soviet NKVD killers who targeted dissident Marxists and Ukrainian nationalists in a variety of global contexts, from civil war-torn Spain to Mexico. (…) Modern history is full of efforts to contain the practice of assassination - starting with rulers who regarded it as dishonorable even as they discovered its uses. (…) With the rise of strongman rulers like Putin, the assassins seem to have been let loose once again, inspiring others."

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RP Online vom 18.06.2021

"Weltweit sind 82 Millionen Menschen auf Flucht vor Gewalt"

https://rp-online.de/politik/ausland/bericht-der-vereinten-nationen-weltweit-82-millionen-menschen-auf-fl
ucht_aid-59710029

Laut einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) habe die Zahl an Menschen auf der Flucht weltweit mit 82,4 Millionen einen neuen Höchststand erreicht, informiert RP Online. "Demnach verließen ungeachtet der Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie 2020 noch einmal fast drei Millionen Menschen mehr als im Vorjahr aufgrund von Konflikten oder Verfolgung ihre Heimat. (…) Laut den Zahlen sind 42 Prozent der Vertriebenen Mädchen und Jungen unter 18 Jahren. (…) Mehr als zwei Drittel aller Menschen, die aus ihrem Heimatland flohen, stammen laut dem Bericht aus nur fünf Ländern: Syrien, Venezuela, Afghanistan, Südsudan und Myanmar."

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Institute for Economics and Peace vom 17.06.2021

"Global Peace Index 2021"

https://www.visionofhumanity.org/wp-content/uploads/2021/06/GPI-2021-web-1.pdf

Die Welt sei 2020 konfliktreicher geworden - zu diesem Ergebnis kommt der jüngst publizierte Global Peace Index 2021 des Institute for Economics and Peace (IEP). "This is the ninth deterioration in peacefulness in the last thirteen years, with 87 countries improving, and 73 recording deteriorations (…). The 2021 GPI reveals a world in which the conflicts and crises that emerged in the past decade have begun to abate, only to be replaced with a new wave of tension and uncertainty as a result of the COVID-19 pandemic and rising tensions between many of the major powers. (…) Iceland remains the most peaceful country in the world, a position it has held since 2008."

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Stockholm International Peace Research Institute vom 14.06.2021

"Global nuclear arsenals grow as states continue to modernize - New SIPRI Yearbook out now"

https://sipri.org/media/press-release/2021/global-nuclear-arsenals-grow-states-continue-modernize-new-sip
ri-yearbook-out-now

Die Gesamtzahl atomarer Sprengköpfe weltweit soll laut dem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) im vergangenen Jahr zurückgegangen sein. Gleichzeitig sei jedoch zu beobachten gewesen: "Despite this overall decrease, the estimated number of nuclear weapons currently deployed with operational forces increased to 3825, from 3720 last year. Around 2000 of these - nearly all of which belonged to Russia or the USA - were kept in a state of high operational alert. While the USA and Russia continued to reduce their overall nuclear weapon inventories by dismantling retired warheads in 2020, both are estimated to have had around 50 more nuclear warheads in operational deployment at the start of 2021 than a year earlier."

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