US-Soldaten in Afghanistan

11. Sonstige Links

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The Economist vom 10.04.2021

"The Kurdish spring did not happen"

https://www.economist.com/briefing/2021/04/10/the-kurdish-spring-did-not-happen

Die Unterstützung für die kurdische Partei HDP, die sich bei der Wahl 2015 in der Türkei abzeichnete, sei nicht der Vorbote eines "kurdischen Frühlings" gewesen, erläutert The Economist. "The threats and the obstacles the Kurds face across the region will not disappear any time soon. But in the enclaves in Iraq and Syria, Kurdish leaders have real power; and in Turkey so, too, do the Kurdish people. The fact that they face being deprived of their favoured party does not mean that they are being deprived of a voice."

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CEPA vom 08.04.2021

"Lt-Gen Ben Hodges on the Future of Hybrid Warfare"

https://cepa.org/lt-gen-ben-hodges-on-the-future-of-hybrid-warfare/

Im Gespräch mit CEPA skizziert der ehemalige Kommandeur der US-Armee in Europa, Generalleutnant a. D. Ben Hodges, die Charakteristika hybrider Kriegsführung: "Hybrid warfare is the blending of conventional warfare, irregular warfare, and the use of other capabilities such as cyber, disinformation, money, and corruption in order to achieve a political outcome that is always backed up by the threat or the use of conventional weapons. (…) Hybrid warfare is an effective approach because it aims at the cracks and the seams that already exist inside the Alliance, that exist inside nations, and between friends, allies and partners. It is intended to exploit where there might be mistrust, misunderstanding, or lack of confidence. This is what the Kremlin uses and is why it is so dangerous."

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Deutsche Welle vom 06.04.2021

"Corona überrollt die Menschenrechte"

https://www.dw.com/de/corona-%C3%BCberrollt-die-menschenrechte/a-57115536

Der Jahresbericht von Amnesty International (AI) zeige auf, wie die Corona-Pandemie die Menschenrechtslage weltweit verschlechtere, so die Deutsche Welle. "In vielen Teilen der Welt verstärke die COVID-19-Krise bestehende Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung. Dabei litten verletzliche Gruppen wie vorerkrankte Menschen, Geflüchtete, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Minderheiten sowie Frauen und Mädchen am meisten, beklagt die Menschenrechtsorganisation. (…) Zu den aktuell drängendsten Fragen der globalen Pandemiebekämpfung gehört nach Ansicht von Amnesty, wie weltweit schutzbedürftige Gruppen rasch eine Impfung erhalten und wie in allen Ländern möglichst viele Menschen möglichst rasch geimpft werden können."

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Newlines Magazine vom 05.04.2021

"The Syrian Armenians Who Fled One War Zone For Another"

https://newlinesmag.com/reportage/the-syrian-armenians-who-fled-one-war-zone-for-another/

Tom Mutch beschreibt, wie Tausende in Syrien geborene ethnische Armenierinnen und Armenier vor dem syrischen Bürgerkrieg geflohen seien, sich anschließend jedoch in einem weiteren bewaffneten Konflikt wiedergefunden hätten - dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan mit Unterstützung der Türkei um die Region Bergkarabach. "Azerbaijan and Turkey have consistently denied the use of Syrian mercenaries, culled from the ranks of the former Free Syrian Army, but many independent press reports have confirmed the presence of many hundreds. For Syrian Armenians, the apparent entry of their compatriots into the Nagorno-Karabakh conflict seems to confirm all their suspicions about the role of Turkey, which also supported rebel factions in Syria, and that the true purpose of helping Azerbaijan retake territory is Turkish irredentism."

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Financial Times vom 05.04.2021

"Race is also a geopolitical issue"

https://www.ft.com/content/d99b84e4-0bf2-47c1-9270-c82aecd0e8dd

Über drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Afrika und Asien. Trotzdem spiegelten die weltweit wichtigsten politischen Institutionen wie der UN-Sicherheitsrat noch immer das Machtgefüge des vergangenen Jahrhunderts wider, bemerkt Gideon Rachman. Doch anti-koloniale und anti-rassisitische Stimmen würden geopolitisch immer bedeutsamer: "The current emphasis on racial politics both in the US and the wider world is unlikely to pass. While the surge in interest grew out of unanticipated events, such as the killing of Floyd and the outpouring of support for the Black Lives Matter movement, there are deeper structural forces at work. Shifting demographics and new concentrations of wealth are challenging power structures that once seemed firmly embedded. As that happens, the global argument about racial justice is only likely to intensify."

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Bundeszentrale für politische Bildung vom 31.03.2021

"4. April: Internationaler Tag der Minenaufklärung"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/330661/internationaler-tag-der-minenaufklaerung

Anlässlich des Internationalen Tags der Minenaufklärung am 4. April gibt die Bundeszentrale für politische Bildung einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich der Minenräumung. "Im Vergleich zu den 1990er-Jahren, in denen die Vereinten Nationen von bis zu 110 Millionen verlegten Minen in 70 Ländern ausgingen, hat sich die Situation eindeutig verbessert. Dem Landminen-Monitor 2020 zufolge waren 2019 Gebiete in 55 Staaten von Minen und explosiven Kriegsresten kontaminiert - fünf weniger als im Vorjahr. Doch selbst in Europa sind noch immer einige Regionen betroffen, insbesondere die Ost-Ukraine. (…) Während Minen sich relativ einfach und günstig produzieren und gut verstecken lassen, ist ihre Räumung sehr gefährlich, kostspielig und zeitintensiv. Insbesondere für ärmere Länder ist die Beseitigung oft zu teuer."

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Defense One vom 30.03.2021

"The Suez Grounding Was an Accident. The Next Blocked Chokepoint Might Not Be."

https://www.defenseone.com/ideas/2021/03/suez-grounding-was-accident-next-blocked-chokepoint-might-not-be
/173011/

Die jüngste Blockade des Suezkanals durch das festgesetzte Containerschiff "Ever Given" sei eine Erinnerung daran, wie anfällig der globale Seeverkehr sei, konstatiert Scott Savitz. "While the Ever Giving (sic.) appears to have gotten stuck by accident, military planners must remember that such blockages can be inflicted on purpose. This tactic - called 'blockships' - has a long history. (…) Clearing a blockship can take days or weeks, enough time for the other side to make military gains that are difficult to reverse. The trapped ships and submarines are also vulnerable to missile attack, having become a set of fixed targets. (…) The fragility of maritime lifelines - and the ability to use unmanned ships, electronic warfare, and cyberattacks - may encourage the use of this tactic in future conflict and make it even more effective."

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Politico vom 24.03.2021

"U.S., Russia discuss how to avoid tensions in space"

https://www.politico.com/news/2021/03/24/us-russia-space-477829

Vertreter Russlands und der Vereinigten Staaten hätten sich getroffen, um die Vermeidung von Konflikten im Weltraum zu besprechen, informiert Jacqueline Feldscher. "The U.S. and Russia have had multiple skirmishes in space, despite the fact that the two nations' civilian space programs work closely together on the International Space Station. (…) Both Russia and the U.S. said they wanted to hold future meetings to make progress on the topic."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22.03.2021

"Der Krieg der Meere"

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/krieg-der-meere-wie-der-fischfang-konflikte-foerd
ert-17244126.html

Die Überfischung der Weltmeere habe nicht nur ökologische Folgen, warnt Martin Franke. Die weltweit führende Fischfangnation China und auch europäische Supertrawler plünderten Fischgründe ohne einen angemessenen Gegenwert zu erbringen. "Peking hat seine Fischereiflotte massiv subventioniert und versteht sie als wichtigen Teil seiner Geostrategie. Nicht selten ist Sicherheitspersonal an Bord. (...) Lokale Fischer aus Gambia, Senegal oder Mauretanien schauen tatsächlich oft in leere Netze. Tausende von ihnen wurden in den letzten Jahren arbeitslos, viele machten sich auf den Weg nach Europa."

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die tageszeitung vom 21.03.2021

"Gefahr für Leib und Leben"

https://taz.de/Bedeutung-der-Istanbul-Konvention/!5756814/

Patricia Hecht analysiert einen kürzlich veröffentlichten Bericht eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses, das die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland begleitet und vorantreibt. Auch in Deutschland sei demnach der Schutz von Frauen vor Gewalt unzureichend: "Anders als es die Bundesregierung selbst darstellt, zeigt der Bericht: Auch hierzulande gibt es gravierende Lücken beim Gewaltschutz von Frauen. Insbesondere für migrantische Frauen oder LSBTI sei der rechtlich garantierte Schutz in der Praxis 'mangelhaft', heißt es im Bericht."

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ZDF vom 20.03.2021

"Türkei verlässt Abkommen zum Frauenschutz"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/erdogan-istanbul-konvention-austritt-tuerkei-100.html

Die Türkei ist mit sofortiger Wirkung aus der sogenannten Istanbul-Konvention, einem internationalen Abkommen zum Schutz von Frauen vor Gewalt, ausgetreten, meldet das ZDF. "Das 2011 in Istanbul geschmiedete Abkommen des Europarats verpflichtet die Unterzeichner, häusliche Gewalt zu verhindern, strafrechtlich zu verfolgen und zu beseitigen sowie die Gleichberechtigung zu fördern. (…) Der Ausstieg aus der Istanbul-Konvention wird seit einiger Zeit in der Türkei diskutiert. Begründet wird er mit einem möglichen Schaden für die traditionelle Familie in der Türkei. Dieses Argument ziele in Richtung der vor allem männlichen islamisch-konservativen Wähler so ZDF-Korrespondent, Jörg Brase."

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The New York Times vom 16.03.2021

"The Victims of Agent Orange the U.S. Has Never Acknowledged"

https://www.nytimes.com/2021/03/16/magazine/laos-agent-orange-vietnam-war.html

George Black beschreibt die Spätfolgen des von den USA im Zuge des Vietnamkriegs im Nachbarland Laos eingesetzten Herbizids "Agent Orange". Lange sei unklar gewesen, wie viele Menschen in der laotisch-vietnamesischen Grenzregion von den Langzeitwirkungen des chemischen Entlaubungsmittels betroffen sind. "An in-depth, monthslong review of old Air Force records, including details of hundreds of spraying flights, as well as interviews with many residents of villages along the Ho Chi Minh Trail, reveals that, at a conservative estimate, at least 600,000 gallons of herbicides rained down on the ostensibly neutral nation during the war. (...) Of the 517 cases of disabilities and birth defects so far documented by the War Legacies Project in Laos, about three-fourths, like malformed limbs, are identifiable to the untrained eye as conditions of the sorts now linked to exposure to Agent Orange."

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Bloomberg vom 16.03.2021

"What Countries Will Fight Over When Green Energy Dominates"

https://www.bloomberg.com/news/features/2021-03-16/what-countries-will-fight-over-when-green-energy-domin
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Marc Champion skizziert die sicherheitspolitischen Herausforderungen einer Zukunft ohne fossile Brennstoffe: "China controls more than 90% of some of the rare earth metals needed for electric vehicles and offshore wind turbines. It already used that monopoly power once, cutting off Japan's supply after a 2010 clash near islands both nations claim to own. (...) A February study by U.K. think tank Carbon Tracker found that 40 fossil-fuel dependent governments would suffer an average 51% drop in oil and gas revenues if global climate targets are met. That could destabilize governments and leave the likes of Nigeria or Iraq unable to afford security to deal with threats from terrorist organizations such as Boko Haram and Islamic State."

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Der Spiegel vom 16.03.2021

"'Wasser wird das neue Öl'"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/tom-middendorp-ueber-klima-und-konflikte-wasser-wird-das-neue-oel-
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Im Gespräch mit Ricarda Richter warnt der ehemalige Oberbefehlshaber der niederländischen Streitkräfte, Tom Middendorp, vor den Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Sicherheit. "Wenn Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren, führt das immer zu Konflikten. Migration, Extremismus, Naturkatastrophen - all diese Faktoren gibt es schon. Aber sie werden durch den Klimawandel multipliziert, werden häufiger, intensiver. (…) Wir müssen den Klimawandel entpolitisieren, weil er uns alle beeinflusst, und anerkennen, dass er enorme Auswirkungen auf unsere Sicherheit hat."

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Center for Strategic and International Studies vom 15.03.2021

"Covid-19 and Global Food Security: One Year Later"

https://www.csis.org/analysis/covid-19-and-global-food-security-one-year-later

Chase Sova beleuchtet die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die globale Ernährungssicherheit. "Covid-19 is, overwhelmingly, a crisis of food access, not availability. (…) Covid-19 has created new and less expected vicitms (sic) in this hunger crisis. Because the virus has struck vulnerable wage earners so severely, it has added one new group, in particular, to global hunger rolls: urbanites in low- and middle-income countries. Although we've long considered global hunger to be an overwhelmingly rural phenomenon, Covid-19 has disproportionately impacted cities in developing countries."

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