US-Soldaten in Afghanistan

Süddeutsche Zeitung


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01.12.2021

"'Das darf nicht sein' - Wehrbeauftragte kritisiert Ausrüstung bei Auslandseinsätzen"

https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-mali-ausruestung-kritik-1.5477707

Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, habe bestehende Engpässe bei der Ausstattung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Auslandseinsätzen angemahnt, erläutert Mike Szymanski. "Vergangene Woche war die Sozialdemokratin auf Truppenbesuch bei den deutschen Soldaten in Mali und im benachbarten Niger und bekam Kritik zu hören. 'Es heißt immer, im Einsatz haben wir alles parat. Daran habe ich meine Zweifel', sagte Högl nun nach ihrer Rückkehr. 'Mir wird berichtet, die Soldaten sind nicht ausreichend ausgestattet, wenn sie in den Einsatz gehen. Das ist nicht akzeptabel.'"

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30.11.2021

"Talkshows gegen Panzer"

https://www.sueddeutsche.de/politik/myanmar-junta-putsch-1.5476776

David Pfeifer berichtet über die Streitkräfte von Myanmar, die auch Tatmadaw genannt werden: "Wer sich beim Militär verpflichtet, muss seine Familienverbindungen bis zu Cousins und Cousinen zweiten Grades angeben. Wenn einer abtrünnig wird, sind alle in Gefahr. Eine Terrortechnik der Junta, erprobt in Jahrzehnten der Gewaltherrschaft, eine psychologische Waffe innerhalb der Armee. (…) 380 000 bis 420 000 Soldaten dienen in der Tatmadaw, rechnet man die Familienmitglieder dazu, sind das mindestens eine Million bis eineinhalb Millionen Menschen, die direkt von den Generälen abhängig sind, in einem Land, das etwa 55 Millionen Einwohner hat."

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25.11.2021

"USA setzen 27 asiatische Firmen auf schwarze Liste"

https://www.sueddeutsche.de/politik/pakistan-china-atomwaffen-usa-1.5472704

Die US-Regierung habe 27 Firmen aus China, Japan, Pakistan und Singapur auf eine "schwarze Liste" für den Handel gesetzt, informiert die Süddeutsche Zeitung. "Die US-Regierung unterstellt den Unternehmen aus China, Japan, Pakistan und Singapur Verbindungen zum Militär. Manche Unternehmen würden etwa zu Pakistans Nuklear-Programm beitragen."

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22.11.2021

"Mehr Engagement, bitte"

https://www.sueddeutsche.de/politik/aussenpolitik-studie-koerber-stiftung-deutsche-1.5470329

Laut einer im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführten repräsentativen Umfrage würden insbesondere jüngere Bürgerinnen und Bürger ein stärkeres außenpolitisches Engagement Deutschlands begrüßen, berichtet Maximilian von Klenze. "Knapp jeder Zweite der 18- bis 34-Jährigen ist demnach dafür, dass Deutschland in Zukunft mehr weltpolitische Verantwortung übernimmt. Damit vertreten junge Menschen eine andere Meinung als ihre Eltern und Großeltern, die weiterhin eine zurückhaltende Außenpolitik unterstützen."

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18.11.2021

"Keine Zeit, zu heilen"

https://www.sueddeutsche.de/kultur/frankreich-terrorismus-gesellschaft-1.5467651

Die in Frankreich in den vergangenen Jahren durchgeführten Terroranschläge hätten die politische Debatte des Landes "nachhaltig vergiftet", konstatiert Nadia Pantel. "Die Gleichsetzung von Terror und Migration ist zum Konsens geworden, auch jenseits des rechten politischen Lagers. Als gäbe es nicht Familien wie die des bekannten Dschihadisten Fabien Clain, der als Katholik in Toulouse geboren wurde und als Abou Adam Al-Faransi in Syrien starb. (…) Und jetzt? Gehören der Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität zu den zwei wichtigsten Themen des Wahlkampfes, für die es von ganz rechts bis in die Mitte hinein nur eine mögliche Lösung gibt: mehr Härte."

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18.11.2021

"Polen fordert Ende für Pipeline Nordstream 2"

https://www.sueddeutsche.de/politik/nordstream-2-russland-polen-deutschland-1.5467055

Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki habe die deutsche Regierung aufgefordert, das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 einzustellen, so die Süddeutsche Zeitung. "Der Bild-Zeitung sagte Morawiecki, er werde sich mit dem voraussichtlich künftigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Verbindung setzen und ihm persönlich sagen: 'Wir verteidigen hier in Polen die EU-Grenze.' (…) In Bezug auf Nord Stream 2 sagte Morawiecki: 'Wenn wir über das größere Bild sprechen: Lasst uns gemeinsam für Frieden arbeiten und nicht Wladimir Putin durch Energiezahlungen Extra-Geld geben, damit er weiter aufrüsten kann.'"

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17.11.2021

"Polnische Regierung: Belarus bringt Migranten von Grenze weg"

https://www.sueddeutsche.de/politik/polen-belarus-migranten-1.5466311

Belarus habe der polnischen Regierung zufolge angefangen, am Grenzübergang Kuźnica-Brusgi ausharrende Migrantinnen und Migranten mit Bussen von der belarussisch-polnischen Grenze wegzufahren, meldet die Süddeutsche Zeitung. "'Ich habe die Information bekommen, dass Lukaschenko erste Busse bereitgestellt hat, in die die Migranten einsteigen und wegfahren. Das Zeltlager bei Kuźnica leert sich', sagte Polens Vize-Innenminister Maciej Wasik am Dienstag dem Sender TV Republika. 'Es sieht danach aus, dass Lukaschenko diese Schlacht um die Grenze verloren hat.'"

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15.11.2021

"Merkel telefoniert mit Lukaschenko"

https://www.sueddeutsche.de/politik/merkel-lukaschenko-telefonat-1.5465108

Bundeskanzlerin Angela Merkel habe mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko über die aktuelle Situation an der belarussisch-polnischen Grenze gesprochen, informiert die Süddeutsche Zeitung. "Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit. Es sei bei dem Telefonat um 'die schwierige Situation an der Grenze zwischen Belarus und der Europäischen Union' gegangen. Nach einem Bericht des belarussischen Staatsfernsehens dauerte das Gespräch etwa 50 Minuten. Dabei sei etwa besprochen worden, wie eine Eskalation der Lage an der Grenze verhindert werden könne."

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11.11.2021

"Bundeswehr soll bewaffnete Drohnen erhalten"

https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-drohnen-ampel-1.5461984

Fachpolitikerinnen und -politiker von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sollen sich geeinigt haben, zum Schutz von Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten bewaffnete Drohnen anzuschaffen, berichten Paul-Anton Krüger und Mike Szymanski. "Deren Einsatz soll aber an strenge Vorgaben gekoppelt werden. Die endgültige Entscheidung ist damit noch nicht gefallen. Die Verhandlungen über einen Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP haben nach einer Arbeitsgruppenphase seit Mittwoch die Parteispitzen erreicht. (…) Die Bundeswehr verlangt seit Jahren, bewaffnete Drohnen einsetzen zu dürfen."

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10.11.2021

"EU erwägt, Mauerbau zu bezahlen"

https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-polen-mauer-1.5461291

EU-Ratspräsident Charles Michel habe sich bei einer Rede in Berlin zu den jüngsten Entwicklungen an der belarussisch-polnischen Grenze geäußert, bemerkt Josef Kelnberger. "Man sehe sich einer 'brutalen, hybriden Attacke' auf die EU-Außengrenzen gegenüber. (…) 'Wir haben eine Debatte darüber eröffnet, ob die EU eine physische Grenz-Infrastruktur finanziert.' (…) Erst vor zwei Wochen hatten die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Treffen in Brüssel darüber diskutiert, ob die EU Mauern oder Zäune an den Grenzen zu Belarus finanzieren solle. (…) Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte jedoch nach dem Gipfel, es könne kein EU-Geld für Mauern, Zäune und Stacheldraht geben."

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08.11.2021

"Palästinenser-NGOs offenbar mit Pegasus-Software ausgespäht"

https://www.sueddeutsche.de/politik/nso-ueberwachung-israel-pegasus-1.5458745

Laut einer Analyse der Menschenrechtsorganisation Front Line Defenders sollen sechs palästinensische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mithilfe der Spähsoftware Pegasus überwacht worden sein, schreiben Peter Münch, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer. "Demnach wurden auf den Handys mehrerer Mitglieder von sechs NGOs Spuren des Pegasus-Trojaners gefunden. (…) Welche Behörde die palästinensischen NGOs ausspähte, ist unklar - naheliegend wären Überwacher aus Israel. Bei den Gruppen, die den neuen Analysen zufolge mit NSO-Technologie überwacht wurden, handelt es sich um jene sechs Organisationen, die Israels Regierung trotz internationalen Protests im Oktober zu Terrorgruppen erklärt hatte."

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06.11.2021

"Meine Rakete, deine Rakete"

https://www.sueddeutsche.de/meinung/ruestungspolitik-abschreckung-nuklearwaffen-china-abruestung-1.545747
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Die Rüstungslogik des Kalten Krieges sei zurück, analysiert Stefan Kornelius. "Übersetzung für alle, die den Kalten Krieg nur als Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert kennen: Die Idee vom militärischen Gleichgewicht und von der abschreckenden Wirkung dieser Parität erlebt ihre Wiedergeburt. Du hast eine Überschallwaffe, ich habe eine Überschallwaffe - dann werden wir uns schon nichts antun. (…) Ihre Brisanz erhält die Wiederentdeckung der Parität und der Abschreckung aber durch die Abwesenheit ihrer Zwillingsschwester: der Rüstungskontrolle."

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05.11.2021

"Toter russischer Diplomat war offenbar Spion"

https://www.sueddeutsche.de/politik/russische-botschaft-berlin-spion-1.5457166

Der Süddeutschen Zeitung zufolge soll ein Mann von der russischen Botschaft in Berlin gestürzt und dabei ums Leben gekommen sein. "Der 35-Jährige sei laut offizieller Diplomatenliste seit Sommer 2019 als Zweiter Botschaftssekretär in Berlin akkreditiert gewesen. Den deutschen Sicherheitsbehörden habe er allerdings als getarnter Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB gegolten, schreibt der Spiegel."

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03.11.2021

"Rüstungsexporte gehen weiter zurück"

https://www.sueddeutsche.de/politik/ruestungsexporte-deutschland-1.5454987

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien in der ersten Jahreshälfte 2021 von der Bundesregierung weniger Rüstungsexporte genehmigt worden, berichtet die Süddeutsche Zeitung. "Das geht aus einem Bericht des Wirtschaftsministeriums hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen will. Danach wurde von Januar bis Juni die Ausfuhr von Waffen und sonstiger militärische Ausrüstung aus Deutschland für 2,3 Milliarden Euro genehmigt - 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum."

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31.10.2021

"Tote und Verletzte bei Massenprotest im Sudan"

https://www.sueddeutsche.de/politik/militaer-tote-und-verletzte-bei-massenprotest-im-sudan-dpa.urn-newsml
-dpa-com-20090101-211031-99-806727

Bei Protesten der Demokratie-Bewegung im Sudan gegen die Militärführung seien laut dem nationalen Ärztekomitee drei Zivilisten von Milizionären erschossen worden, schreibt die Süddeutsche Zeitung. "Augenzeugen berichteten von einer großen Beteiligung der Bevölkerung an den Protesten sowie auch von Barrikaden mit brennenden Autoreifen. (…) Das Militär hatte am Montag die Macht in dem nordostafrikanischen Land mit seinen 44 Millionen Einwohnern übernommen und damit international Protest und Empörung ausgelöst."

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28.10.2021

"Zu klein zum Dienen"

https://www.sueddeutsche.de/meinung/bundeswehr-ruestung-ampel-koalition-1.5450402

Die Bundeswehr habe zu wenig Personal, um alle von ihr verlangten Aufgaben zu erfüllen, findet Mike Szymanski. "Die Personalstärke von 183 000 steht so auf dem Papier, faktisch sind Tausende Dienstposten unbesetzt. (…) Alle drei Parteien, die jetzt über ein Ampel-Bündnis verhandeln, hatten in der vergangenen Legislaturperiode hohe Ansprüche an die Truppe formuliert. (…) Die Truppe hat zu viele Rechte in ihren Reihen? Der Militärnachrichtendienst müsse dringend personell ausgebaut werden. Das Beschaffungsamt in Koblenz arbeitet zu langsam? Die Bundeswehr möge doch bitte schnell ein paar Juristen und Ingenieure einstellen. (…) Keines dieser Probleme ist bisher wirklich gelöst. Auch, weil die Leute immer noch nicht da sind."

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28.10.2021

"Ischinger warnt Ampel-Parteien vor Abzug der US-Atombomben"

https://www.sueddeutsche.de/politik/parteien-ischinger-warnt-ampel-parteien-vor-abzug-der-us-atombomben-d
pa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211028-99-765052

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, habe davor gewarnt, die Atomwaffen der USA aus Deutschland abzuziehen, meldet die Süddeutsche Zeitung. "Polen könnte dann auf einer Stationierung von Atombomben auf seinem Territorium bestehen, warnte Ischinger. 'Eine aktive polnische Rolle bei der nuklearen Abschreckung der Nato hätte dann wiederum Folgen in Moskau, über die ich gar nicht nachdenken möchte', sagte er. 'Meine Vermutung ist, die Folgen wären katastrophal. Die Nato würde nuklear noch näher an Russland heranrücken.'"

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27.10.2021

"Bundeswehr am Limit"

https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-ampel-koalition-militaerausgaben-1.5449837

Die bisherigen Pläne für die finanzielle und personelle Ausstattung der Bundeswehr könnten sich unter einer Ampel-Regierung verändern, stellt Mike Szymanski fest. "Wenn man sich in den drei Parteien umhört, wird schnell klar: So viel Geld wie früher, als der Verteidigungsetat teils noch überproportional wuchs, wird es vermutlich kaum mehr geben. Nach Informationen der SZ könnte es dazu kommen, dass die Bundeswehr nicht weiter wachsen soll. Vor allem SPD und Grüne rütteln an der Zielmarke von 203 000 Soldatinnen und Soldaten in zehn Jahren; die Truppe könnte in etwa so groß bleiben, wie sie heute ist. (…) Die FDP, so heißt es, würde das mittragen, wenn sichergestellt sei, dass die Bundeswehr ihren künftigen Aufgaben nachkommen könne."

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25.10.2021

"Noch lebt sie, die Abschreckung"

https://www.sueddeutsche.de/politik/atomwaffen-nato-koalitionsverhandlungen-muetzenich-kramp-karrenbauer-
1.5448659

Auch die nächste Bundesregierung werde sich mit den in Deutschland stationierten Atomwaffen der USA auseinandersetzen müssen, prognostizieren Daniel Brössler, Paul-Anton Krüger und Mike Szymanski. "In der Ampel-Konstellation ist die FDP die einzige Partei, die kein akutes Problem mit den US-Atomwaffen in Deutschland zu haben scheint. (…) Womöglich leistet Deutschland weiter einen Beitrag zur nuklearen Teilhabe - nur eben einen anderen als heute. Anstatt die US-Bomben mit eigenen Fliegern ins Ziel zu bringen, könnte er darin liegen, solche Flüge abzusichern."

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24.10.2021

"Flexibel gegenüber den Radikal-Islamisten"

https://www.sueddeutsche.de/politik/pakistan-islamisten-proteste-tlp-mohammed-karikaturen-asia-bibi-1.544
7784

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern der islamistischen Partei Tehreek-e-Labbiak (TLP) und der Polizei seien bei Protesten in Pakistan mehrere Personen ums Leben gekommen, bemerkt Sonja Zekri. "In Pakistan lässt die verbotene islamistische Partei Tehreek-e-Labbiak (TLP) die Muskeln spielen. Seit Tagen mobilisiert sie Hunderttausende Anhänger, um die Freilassung ihres inhaftierten Vorsitzenden Saad Rizvi zu erzwingen - und die Ausweisung des französischen Botschafters. (…) Die Angriffe auf den französischen Botschafter setzten ein, nachdem die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo die für viele Muslime schwer erträglichen Mohammed-Karikaturen erneut gedruckt hatte und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Veröffentlichung mit Verweis auf die Meinungsfreiheit verteidigt hatte."

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21.10.2021

"Nato rüstet sich für Konflikt mit Moskau"

https://www.sueddeutsche.de/politik/allianz-nato-ruestet-sich-fuer-konflikt-mit-moskau-1.5445998

Die Verteidigungsministerinnen und -minister der NATO-Staaten hätten sich am Donnerstag auf einen neuen Plan zur Verteidigung des Bündnisgebietes geeinigt, informiert Paul-Anton Krüger. "Darin legt die westliche Allianz fest, wie sie auf mögliche Attacken Russlands reagiert, aber auch auf die fortwährende Bedrohung durch Terrorismus. Es ist der erste umfassende Plan dieser Art seit Ende des Kalten Krieges. Abgedeckt sind darin Szenarien, die von konventionellen militärischen Angriffen über hybride Kriegsführung bis zu Cyber-Attacken und Desinformationsoffensiven reichen, ebenso wie Kombinationen daraus sowie simultane Attacken etwa im Baltikum und in der Schwarzmeer-Region."

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20.10.2021

"Seehofer: Belarus setzt Flüchtlinge als Waffe ein"

https://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-grenze-polen-belarus-1.5444252

Belarus setze Migrantinnen und Migranten als "politische Waffe" ein, so Bundesinnenminister Horst Seehofer laut der Süddeutschen Zeitung. "'In Belarus und durch Belarus findet eine staatlich organisierte oder zumindest unterstütze Schleusertätigkeit statt', sagte Seehofer am Mittwoch. (…) Die Bundesregierung sei der Meinung, dass der 'Schlüssel für das Problem' in Moskau liege. Menschen würden für politische Zwecke missbraucht und es gehe vordergründig darum, diesen Missbrauch zu beenden, sagte Seehofer auf die Frage, ob es nicht eine moralische Verpflichtung gebe, den Geflüchteten, die über Belarus kommen, zu helfen."

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15.10.2021

"Ermittler sprechen von einem Terrorakt"

https://www.sueddeutsche.de/politik/grossbritannien-abgeordneter-erstochen-1.5441263

Der britische Abgeordnete David Amess sei bei einem Messerangriff letzten Freitag tödlich verletzt worden, bemerkt Michael Neudecker. "Amess hielt am Freitagmittag gerade eine Bürgersprechstunde in einer Methodistenkirche in seinem Wahlbezirk in Leigh-on-Sea in Essex im Südosten Englands ab, als ein Mann ihn mit mehreren Messerstichen, wie es hieß, attackierte. (…) In Amess' Fall sprechen die Ermittler inzwischen von einem Terrorakt. Erste Untersuchungen hätten 'eine mögliche Motivation in Verbindung zu islamistischem Extremismus' ergeben, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. (…) Die Tat ließ Fragen aufkommen, ob Bürgersprechstunden in ihrer offenen, weitgehend ungeschützten Art weiterhin möglich sein können."

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14.10.2021

"Europa droht an den Rand gedrängt zu werden"

https://www.sueddeutsche.de/meinung/aussenpolitik-regierungsbildung-europa-bundeswehr-1.5439707

Der Rahmen für Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik verändere sich, analysiert Stefan Mair. "Die Welt steht vor einer systemischen Rivalität zwischen liberalen Demokratien und repressiven Autokratien, die sich an den Polen USA und China ausrichtet. (…) Europas Interesse muss es (…) sein, die internationale Wirrnis in eine multipolare, möglichst kooperative Weltordnung zu überführen. Vor allem aber muss sich Europa als eigenständiger Pol selbst behaupten können - allerdings nicht in Äquidistanz zu China und den USA."

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14.10.2021

"Der unsichtbare Schutzschild"

https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-palaestina-geheimdienst-ronen-bar-portraet-1.5439574

Peter Münch stellt Ronen Bar vor, den neuen Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet: "Ronen Bar arbeitet bereits seit den frühen Neunzigerjahren für den Schin Bet. (…) Beim Militär hat er einst in der Elite-Einheit Sayeret Matkal gedient, ebenso übrigens wie Premierminister Naftali Bennett und dessen Vorgänger Benjamin Netanjahu. (…) Gepriesen wird er als Mann der Praxis, mit reichlich Auszeichnungen und heiklen Einsätzen im Gazastreifen, im Westjordanland und im Libanon."

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13.10.2021

"Was ist der große Zapfenstreich?"

https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-grosser-zapfenstreich-afghanistan-einsatz-1.5438013

Die Süddeutsche Zeitung erklärt die Geschichte und Bedeutung des Großen Zapfenstreichs: "Der 'Große Zapfenstreich' ist ein sehr altes musikalisches Militärzeremoniell und zugleich das protokollarisch bedeutendste der Bundeswehr. Es kann zur Ehrung verdienter Persönlichkeiten abgehalten werden wie bei der Verabschiedung von Bundeskanzlern und anderen hochrangigen Politikern oder von hohen Offizieren, bei Gelöbnissen und militärischen Festakten wie nun zur Anerkennung der Soldatinnen und Soldaten, die im Afghanistan-Einsatz waren. Diese Tradition geht auf die Befreiungskriege gegen Napoleon und auf Preußens König Friedrich Wilhelm III. zurück."

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09.10.2021

"Im Kreislauf des Krieges"

https://www.sueddeutsche.de/politik/aethiopien-abiy-ahemd-1.5434677

Vor knapp einem Jahr habe in Äthiopien ein Bürgerkrieg begonnen, erinnert Bernd Dörries. "Im Herbst 2020 eskalierte der Streit, [Äthiopiens Ministerpräsident] Abiy drehte der Region Tigray den Geldhahn ab, die dortigen Machthaber der TPLF ließen ein Depot der äthiopischen Bundesarmee angreifen. Seitdem tobt der Krieg, mal sind die Truppen von Abiy auf dem schnellen Vormarsch, mal geht die TPLF in die Gegenoffensive. (…) Als der Konflikt im November 2020 begann, waren es vor allem die Truppen von Ministerpräsident Abiy und dessen Verbündete aus Eritrea, die grausame Verbrechen an der Zivilbevölkerung in Tigray begingen, Menschenrechtsorganisationen sprechen von Massenvergewaltigungen und wahllosen Erschießungen. Mittlerweile häufen sich die Berichte über die Vergehen der TPLF, die bei ihren Offensiven Tod und Leid der Zivilbevölkerung in Kauf nimmt."

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04.10.2021

"Süd- und Nordkorea reden wieder miteinander"

https://www.sueddeutsche.de/politik/nordkorea-suedkorea-hotline-1.5429470

Der Süddeutschen Zeitung zufolge hätten Nord- und Südkorea ihre bilateralen Kommunikationsleitungen für Notfälle wiedereingerichtet. "Die südkoreanische Regierung bestätigte am Montagmorgen, dass die zweimal täglich stattfindende Kommunikation über militärische und andere vom Vereinigungsministerium betriebene Hotlines wiederaufgenommen wurde. (…) Die sogenannten Hotlines sind ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Missverständnissen im Konflikt zwischen den beiden Ländern."

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30.09.2021

"Killerkommando im Flüchtlingscamp"

https://www.sueddeutsche.de/politik/rohingya-bangladesch-myanmar-fluechtlingscamps-kutupalong-mohib-ullah
-1.5427075

Arne Perras stellt den Rohingya-Vertreter Mohib Ullah vor, der am Mittwochabend in einem Lager in Bangladesch ermordet worden sein soll: "Mohib Ullah leitete die Organisation Arakan Rohingya Society for Peace and Human Rights, die im weltgrößten Flüchtlingslager Kutupalong angesiedelt ist, im Südosten von Bangladesch, nahe der Grenze zu Myanmar. (…) Mohib Ullah, Ende 40, galt als eine der wenigen Rohingya-Stimmen, die sich international Gehör verschafften, etwa, als er 2019 vor dem Menschrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf sprach. (…) Zugleich war er ein mutiger Gegner militanter Strömungen unter den Rohingya, die versuchen, ihren Einfluss in den Lagern zu stärken."

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