US-Soldaten in Afghanistan

Frankfurter Allgemeine Zeitung


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06.09.2021

"Europas Illusion"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gemeinsame-europaeische-verteidigung-ist-bislang-illusion-175
15464.html

Deutschland sollte die Forderung von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron nach "strategischer Autonomie" für Europa ernst nehmen, argumentiert Michaela Wiegel. "Nach dem westlichen Debakel in Afghanistan lohnt es sich, die Sorbonne-Rede des französischen Präsidenten neu zu lesen. Emmanuel Macrons Appell für europäische Eigenständigkeit bei Sicherheit und Verteidigung ist aktueller denn je. (…) Diese Autonomie fängt für Macron in den Köpfen an. Sie bedeutet, nicht ängstlich nach Washington zu starren, bevor die eigenen strategischen Interessen formuliert werden."

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06.09.2021

"Berlin rügt Moskau für Cyberangriffe"

https://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/regierung-beschwert-sich-bei-russland-ueber-cyberangri
ffe-17523627.html

Die Bundesregierung habe sich öffentlich bei Russlands Regierung wegen Cyberangriffen auf deutsche Politikerinnen und Politiker beschwert, bemerkt Johannes Leithäuser. "Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts berichtete, Aktivitäten eines russischen Hacker-Kreises namens 'Ghostwriter' verbänden seit mehreren Jahren Cyberangriffe mit 'Desinformations- und Einflussoperationen'. (…) Dem Auswärtigen Amt zufolge hat die Bundesregierung 'verlässliche Erkenntnisse', nach denen die 'Ghostwriter'-Aktivitäten 'Cyberakteuren des russischen Staates und konkret dem russischen Militärgeheimdienst GRU zugeordnet werden können'."

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02.09.2021

"Großrazzia gegen Hells Angels in NRW"

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/nrw-grossrazzia-gegen-hells-angels-nach-mord-an-ro
cker-17513349.html

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sei am vergangenen Donnerstag eine Razzia gegen Angehörige der Rocker-Gruppe "Hells Angels" durchgeführt worden, erläutert Reiner Burger. "Haftbefehle gegen zwei 42 und 34 Jahre alte Männer konnten vollstreckt werden. Nach zwei weiteren Rockern im Alter von 31 und 33 Jahren wird international gefahndet, der jüngere soll sich derzeit in der Türkei aufhalten. Den vier Männern wird Mord, versuchter Mord und Strafvereitelung zum Mord vorgeworfen."

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02.09.2021

"Deutsch-französische Flugtransport-Staffel im Dienst"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-09-02/deutsch-franzoesische-flugtransport-staffel-im-dienst/6571
07.html

In Évreux in der Normandie habe am vergangenen Mittwoch die erste deutsch-französische Lufttransportstaffel ihren Dienst aufgenommen, berichtet Michaela Wiegel. "'Zum ersten Mal werden 260 deutsche und französische Soldaten Hand in Hand arbeiten, um zehn Hercules-Transportmaschinen zu fliegen', teilte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly mit. Sie lobte das Projekt als Meilenstein für den Aufbau einer europäischen Verteidigungskapazität. (…) Anders als bei der 1989 begründeten Deutsch-französischen Brigade, die aufgrund deutscher Beschränkungen bei den Einsatzregeln nicht als gemischte Einheit operieren kann, zielt die Transport-Staffel auf eine komplette Integration."

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31.08.2021

"'Wir müssen von vorne beginnen'"

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/afghanistan-initiative-schuetzt-frauen-und-ihre-rechte-1751
0677.html

In einer Pressekonferenz warnen Frauenrechtlerinnen vor den Gefahren für die weibliche Bevölkerung Afghanistans unter den Taliban, so Thore Rausch. "'Wir müssen komplett von vorne beginnen', sagt Zarifa Ghafari, eine der ersten Bürgermeisterinnen Afghanistans, unter Tränen auf der gestrigen Pressekonferenz der neu gegründeten Initiative 'Defend Afghan Women's Rights', die vom Centre for Feminist Foreign Policy und der deutsch-irakischen Nichtregierungsorganisation HÁWAR.help ins Leben gerufen wurde. (…) Für afghanische Frauen spitzt sich die Lage vor Ort indes zu. (…) Ein kritisches Wort habe Konsequenzen, im schlimmsten Fall den Tod. Die Initiative warnt auch vor dem schwindenden Zeitfenster, in dem Afghanistan im Fokus der Weltöffentlichkeit verbleibt."

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31.08.2021

"Zurück zur Realpolitik"

https://zeitung.faz.net/faz/seite-eins/2021-08-31/zurueck-zur-realpolitik/656253.html

Der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan dürfte die militärische Handlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten erhöhen, meint Nikolas Busse. "Eine Mission mit Kampfauftrag gibt es noch im Irak, aber der soll Ende des Jahres auslaufen. Genau das war ja das Ziel, das der amerikanische Präsident mit dem Rückzug verfolgt, den schon seine beiden Vorgänger gerne vollzogen hätten. Er will Freiräume für die neue Priorität der amerikanischen Außenpolitik gewinnen: die Auseinandersetzung mit China. Für die Weltpolitik insgesamt läuft das auf eine Rückkehr zur klassischen, stark realpolitisch geprägten Außenpolitik hinaus."

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30.08.2021

"Angriff Israels auf Gaza"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-08-30/angriff-israels-auf-gaza/655657.html

In Folge erneuter Angriffe mit Brandballons habe das israelische Militär Ziele im Gazastreifen angegriffen, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "In der Nacht zum Sonntag sei eine militärische Anlage der im Gazastreifen herrschenden Hamas beschossen worden, die zur Herstellung von Waffen und zum Training diente, teilte die israelische Armee mit. Außerdem sei 'der Eingang eines Terror-Tunnels' im Norden des Palästinensergebiets angegriffen worden. (…) Am Samstag wurden nach Angaben von Sanitätern elf Palästinenser bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten verletzt."

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27.08.2021

"Mit Gegnern gegen Gegner"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-08-27/mit-gegnern-gegen-gegner/654329.html

Friedrich Schmidt skizziert Russlands Prioritäten und militärisches Engagement in Zentralasien: "(…) [E]ine der russischen Sorgen mit Blick auf Afghanistan: Die Bedrohung durch islamistische Kämpfer könnte wieder wachsen; Afghanistans zentralasiatische Nachbarn, die Russland auch als Puffer sieht, könnten infiltriert werden, der islamistische Untergrund im russischen Nordkaukasus und die Terrormiliz 'Islamischer Staat' (IS) Auftrieb bekommen. (…) Die russische Präsenz in Zentralasien ist bedeutend, mit der Luftwaffenbasis in Kant in Kirgistan und dem 201. Militärstützpunkt in Tadschikistan, Russlands größter Auslandsbasis. (…) Nach einem russischen Manöver mit den Streitkräften Usbekistans und Tadschikistans Anfang August gibt es nun weitere Militärübungen."

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25.08.2021

"Wehrbeauftragte fordert mehr Trauma-Hilfe für Soldaten"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wehrbeauftragte-hoegl-fordert-trauma-hilfe-fuer-soldaten-1750
1210.html

Eva Högl, die Wehrbeauftragte des Bundestages, fordere mehr Therapiemöglichkeiten für aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, schreibt Othmara Glas. "'Was die Soldatinnen und Soldaten jetzt erleben, ob im Evakuierungseinsatz oder bei der Fluthilfe, muss ganz intensiv nachbereitet werden. Viele Erinnerungen an den Einsatz in Afghanistan kommen hoch und müssen erneut verarbeitet werden.' Die Soldaten, die momentan im Einsatz sind, werden deshalb in der usbekischen Hauptstadt Taschkent von Psychologen und Militärseelsorgern betreut. 'Wir müssen aber in der Einsatznachbereitung auch gezielte Angebote schaffen', sagt Högl. (…) Dem schließt sich David Hallbauer vom Bund Deutscher EinsatzVeteranen (BDEV) an. (…) Dass die Taliban kaum auf Widerstand gestoßen seien, lasse diejenigen, die an der jahrelangen Ausbildung der afghanischen Armee beteiligt gewesen sein, am Sinn des Einsatzes zweifeln."

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25.08.2021

"Afghanische Sicherheitskräfte erhielten 10.000 Bundeswehr-Pistolen"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afghanische-sicherheitskraefte-erhielten-10-000-bundeswehr-pi
stolen-17500302.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung führt aus, welche Güter durch das Bundesverteidigungsministerium nach Afghanistan geliefert worden seien. "Die Bundeswehr hat die afghanischen Sicherheitskräfte während ihres 20-jährigen Einsatzes mit 10.000 Pistolen ausgerüstet. Daneben sei seit 2002 nur Sanitätsmaterial und Bekleidung an die Armee und die Polizei abgegeben worden, teilte das Verteidigungsministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Die Pistolen vom Typ Walther P1 seien bereits 2006 kostenlos zur Verfügung gestellt worden. (…) Was daraus nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban geworden ist, ist dem Ministerium nicht bekannt. 'Es liegen dem BmVg (Verteidigungsministerium) keine Erkenntnisse darüber vor, ob diese Güter in die Hände der Taliban gelangt sind', erklärte eine Sprecherin."

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24.08.2021

"Ermittlungen wegen versuchten Mordes an TU Darmstadt"

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/tu-darmstadt-anschlag-wohl-ursache-von-vergiftun
gen-17498836.html

An der Technischen Universität Darmstadt seien sieben Personen Opfer eines mutmaßlichen Giftanschlags geworden, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Nach den Vergiftungserscheinungen bei mindestens sieben Menschen an der Technischen Universität Darmstadt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes. 'Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamts, unter anderem in von der Polizei am Tatort sichergestellten Lebensmitteln, Stoffe nachgewiesen werden, deren Aufnahme zu den bei den Geschädigten aufgetretenen Symptomen geführt haben könnten', teilte die Darmstädter Polizei mit."

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23.08.2021

"Im Angesicht einer geopolitischen Waffe"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-08-23/im-angesicht-einer-geopolitischen-waffe/652731.html

Über den jüngsten Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Ukraine berichten Gerhard Gnauck und Friedrich Schmidt: "[Präsident Wolodymyr] Selenskyj, seit 2019 im Amt, dankte der Kanzlerin für ihre Unterstützung, benannte aber auf Fragen von Journalisten auch die Differenzen. Man habe angefragt, ob man in Deutschland Waffen kaufen könnte, aber in Berlin leider eine Absage erhalten. Merkel erläuterte, man sei da 'ja sehr restriktiv'. (…) Merkel warnte Russland davor, Gaslieferungen nach Europa als Druckmittel gegen die Ukraine einzusetzen. Gas dürfe 'nicht als geopolitische Waffe benutzt werden', sagte sie. (…) 'Wenn sich der Verdacht erhärtet, dass die Pipeline als Waffe eingesetzt wird', müsse Russland neue Sanktionen zu spüren bekommen."

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20.08.2021

"Die Wurzel allen Übels"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-08-20/die-wurzel-allen-uebels/651907.html

In einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreibt der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny: "Vor genau einem Jahr bin ich nicht an einer Vergiftung mit einer Chemiewaffe gestorben - und allem Anschein nach hat Korruption dabei eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. (…) Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende der globalen ideologischen Konfrontation ist Korruption in ihrem klassischen Sinne - Nutzung einer dienstlichen Stellung zum eigenen Vorteil - die universelle, unideologische Grundlage dafür geworden, dass in der Welt eine autoritäre Internationale floriert, von Russland bis Eritrea, von Myanmar bis Venezuela. Dabei ist Korruption längst nicht mehr ein inneres Problem dieser Länder. Sie ist fast immer eine der wichtigsten Ursachen der globalen Herausforderungen, vor denen der Westen steht."

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19.08.2021

"Die Angst vor einem Neustart von Al-Qaida"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-08-19/die-angst-vor-einem-neustart-von-al-qaida/651183.html

Christian Meier skizziert die Beziehungen zwischen den Taliban und der Terrororganisation Al-Qaida: "So hieß es in dem jüngsten Bericht eines für Sanktionen zuständigen UN-Gremiums an den Sicherheitsrat von Mitte Juli, Al-Qaida sei in mindestens 15 der 34 Provinzen Afghanistans präsent; vor allem im Süden, Osten und Südosten. (…) [D]ie Beziehungen zwischen den Taliban, insbesondere dem sogenannten Haqqani-Netzwerk, und Al-Qaida sind laut dem UN-Bericht nach wie vor 'eng'. Dies gründe auf 'Freundschaft, einer Geschichte des gemeinsamen Kampfes, ideologischer Sympathie und Heiratsbeziehungen'."

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18.08.2021

"Taliban versprechen Frauen Rechte 'im Rahmen der Scharia'"

https://zeitung.faz.net/faz/seite-eins/2021-08-18/taliban-versprechen-frauen-rechte-im-rahmen-der-scharia
/650891.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fasst die erste Pressekonferenz der Taliban nach deren Machtübernahme in Afghanistan zusammen: "Die Taliban haben Frauen in Afghanistan am Dienstag zugesichert, dass sie 'im Rahmen der Scharia' arbeiten und studieren dürften. Ihr Sprecher Zabihullah Mujahid wich jedoch allen Fragen danach aus, welche Beschränkungen für Frauen sich aus Sicht der Taliban aus der Scharia ergäben. Auch mit Blick auf die Medien sagte er, 'keine Aktivitäten der Medien sollten gegen islamische Werte verstoßen'."

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16.08.2021

"Einer kam heim"

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/warum-der-westen-in-afghanistan-scheiterte-17488099.html

Die westlichen Staaten seien in Afghanistan gescheitert, kommentiert Michael Hanfeld. "Dass die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und die deutsche Politik von der Entwicklung überrollt werden und nicht damit gerechnet haben, wie schnell die Taliban die Macht an sich reißen, zeugt von einer Verblendung, welche die gesamte westliche Öffentlichkeit betrifft. (…) Die Truppen der Alliierten bunkerten sich ein, mehr als ihre Militärbasen beherrschten sie nicht. Sie sorgten für eine nur scheinbare Sicherheit, unter welcher der Aufbau einer Zivilgesellschaft nach westlichem Vorbild nicht gelingen konnte."

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16.08.2021

"Chinas Schadenfreude"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/schadenfreude-aus-china-nach-machtergreifung-der-taliban-in-a
fghanistan-17487180.html

Friederike Böge beleuchtet Chinas Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan: "Der chinesische Propaganda-Apparat konnte sich am Montag die Schadenfreude über den amerikanischen Gesichtsverlust in Afghanistan nicht verkneifen. 'Chinesische Internetnutzer machen Witze darüber, dass die Machtübergabe in Afghanistan sogar noch reibungsloser vonstattengeht als die Übergabe der Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten', schrieb der einflussreiche Chefredakteur der Parteizeitung Global Times, Hu Xijin, auf Twitter. (…) Die Global Times nannte die Machtübernahme der Taliban in einem Kommentar 'die klarste Demonstration der amerikanischen Kraftlosigkeit'. Das Land sei nicht mehr als ein 'Papiertiger'. (…) Hinter den zynischen Kommentaren steckt auch die Hoffnung, dass das Scheitern der amerikanischen Militärintervention in Afghanistan das Vertrauen amerikanischer Bündnispartner in die Sicherheitsgarantien der USA erschüttern könnte."

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13.08.2021

"Biden hat Afghanistan den Taliban ausgeliefert"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/joe-biden-hat-er-afghanistan-den-taliban-ausgeliefert-1748327
3.html

Der US-Präsident Joe Biden habe "Afghanistan den Taliban auf dem Präsentierteller ausgeliefert", kommentiert Klaus-Dieter Frankenberger. "Wer dieses Urteil für zu hart hält, wird mindestens zugeben müssen, dass der Abzug westlicher Soldaten die Rückkehr der Taliban an die Macht beschleunigt hat. Die innenpolitische Debatte in den Vereinigten Staaten ('Wer hat Afghanistan verloren?') nimmt bereits Fahrt auf. (…) Ins Auge fällt, wie schnell die afghanische Armee vor den anstürmenden Taliban zusammenbricht, von einigen Ausnahmen abgesehen. Das viele Geld und die große Mühe, vom Blutzoll zu schweigen, die westliche Partnerländer in die Ausbildung der Armee gesteckt haben, scheinen für die Katz gewesen zu sein. Die Soldaten fliehen, ihre Moral ist miserabel."

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11.08.2021

"Boxkampf zweier Erzrivalen"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/praesidentenwahl-in-sambia-boxkampf-zweier-erzrivalen-1747906
0.html

Über die bevorstehende Präsidentenwahl in Sambia berichtet Claudia Bröll. "Sambia gilt seit der Unabhängigkeit 1964 als eine der politisch stabilsten Nationen im südlichen Afrika, das Land ist hinter dem Kongo der zweitgrößte Kupferproduzent auf dem Kontinent. Doch das Ansehen bröckelt. Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung seit Langem vor, die Opposition zu unterdrücken. (…) Aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht gab es einen merklichen Niedergang."

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09.08.2021

"Indien versucht China die Grenzen aufzuzeigen"

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/indien-will-china-die-stirn-bieten-geostrategie-im-indischen-ozean
-17477876.html

Im Indischen Ozean nehme Indiens geopolitisches Engagement zu, konstatiert Christoph Hein. "Trotz aller internen Probleme wie der seit Langem schwächelnden Wirtschaft und der Corona-Katastrophe bemüht sich Indien nun, eine immer stärkere Rolle in der Region zu spielen. Pekings Verhalten hat Neu Delhi gelehrt, dass es seinen wirtschaftlichen Aufschwung nicht ohne Absicherung seiner Ressourcen wird fortsetzen können - so ist es beispielsweise auf enorme Lieferungen von Öl und Gas über den Seeweg angewiesen. Zugleich machen die Verbündeten, der Viererbund Quad gemeinsam mit den Demokratien Amerika, Australien und Japan, aber auch Europa immer mehr Druck auf Neu Delhi, weil sie in ihm einen Verbündeten sehen."

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06.08.2021

"Vorwurf der Terrorfinanzierung: Familien getöteter Soldaten verklagen die Deutsche Bank"

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/familien-getoeteter-soldaten-verklagen-die-deutsche-bank-17474039.ht
ml

Über eine Klage gegen die Deutsche Bank und weitere Banken im Zusammenhang mit Anschlägen auf US-amerikanischer Soldaten in Afghanistan berichtet Tim Kanning. "Die Familien mehrerer in Afghanistan getöteter oder verwundeter Amerikaner erheben schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bank. Vor einem Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Brooklyn haben sie Klage gegen das größte deutsche Kreditinstitut sowie die dänische Danske Bank und die britische Bank Standard Chartered eingereicht. Sie werfen ihnen vor, die Finanzierung von Terrorgruppen in Afghanistan ermöglicht oder unterstützt zu haben und damit eine Mitschuld an den Anschlägen gegen ihre Angehörigen zu tragen. (…) Der Deutschen Bank wird unter anderem vorgeworfen, einem pakistanischen Geschäftsmann internationale Geldtransfers ermöglicht zu haben, obwohl die amerikanische Regierung ihn als Geldwäscher für Terrorgruppen identifiziert hatte."

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05.08.2021

"Energie und Geopolitik: Das Ende der Erdgaspolitik"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wasserstoffwirtschaft-berlin-kann-sich-partner-aussuchen-1746
0142.html

Über die geopolitischen Folgen der vermehrten Nutzung von Wasserstoff, der in Europa Erdgas zunehmend ersetzt, schreibt Reinhard Veser. "Die Prognosen dazu, wie sich die europäischen Erdgasimporte aus Russland entwickeln werden, reichen von einer vorübergehenden deutlichen Zunahme für eine Übergangszeit von bis zu zehn Jahren bis zu kontinuierlichem Abschmelzen. Sicher ist: Die Ära, die vor fast 50 Jahren mit Gaslieferungen aus der Sowjetunion nach Deutschland begann, geht zu Ende. Damit führt der Kampf gegen den Klimawandel zu einer neuen geopolitischen Wirklichkeit. Stärker als auf die Ukraine wirkt sich das auf Russland aus. Es wird nicht nur eine Einnahmequelle verlieren, sondern auch eines seiner wichtigsten Macht- und Einflussmittel."

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04.08.2021

"Aufklärung unerwünscht"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/beirut-ursache-von-explosion-im-hafen-soll-niemand-erfahren-1
7466496.html

Libanons politische Führung wolle die Untersuchung der Explosion im Hafen im August 2020 weiterhin unterbinden, schildert Christoph Ehrhardt. "Auch ein Jahr nach der Explosion sind entscheidende Fragen ungeklärt. Was verursachte die Detonation? (…) Die politischen Eliten halten zusammen, wenn es darum geht, die Untersuchung der Katastrophe systematisch zu hintertreiben. (…) 'Sie wussten alle Bescheid', sagt Tony Saliba, der Chef der 'Staatssicherheit', eines [sic] der vielen libanesischen Geheimdienste. Er zählt auf: Hafenbehörde, Zoll, die Generalstaatsanwaltschaft, Armee, Transportminister, der Hohe Verteidigungsrat, zu dem auch der Präsident gehört, der Ministerpräsident."

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03.08.2021

"Die nächste Schlacht im Schiffskrieg zwischen Iran und Israel"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oeltanker-angriff-schiffskrieg-zwischen-iran-und-israel-17468
377.html

Der jüngste Drohnenangriff auf einen Öltanker könne eine Verschärfung der Spannungen Irans mit dem Westen zur Folge haben, analysiert Rainer Hermann. "Der Ort des Angriffs und die Art der eingesetzten Drohnen, von denen eine unter der Schiffsbrücke des 183 Meter langen Tankers einschlug, machen eine Täterschaft Irans (…) sehr wahrscheinlich. (…) Iran und Israel führen seit zwei Jahren einen Schiffskrieg. (…) Diese Eskalation dürfte es dem amerikanischen Präsidenten Joe Biden erschweren, in den Verhandlungen zu dem von seinem Vorgänger Donald Trump aufgekündigten Atomabkommen zu einer Einigung mit Iran zu kommen."

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02.08.2021

"Fregatte Bayern als Beistand Deutschlands für Japan und Australien"

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fregatte-bayern-verlaesst-wilhelmshaven-17465807.html

Auf Dissens innerhalb der Regierungskoalition im Zusammenhang mit der Entsendung der Fregatte "Bayern" verweist Peter Carstens. "Die Reise der Fregatte hat gleichwohl zu Ärger geführt, allerdings weniger mit China als unter den deutschen Koalitionspartnern von Union und SPD. So hatte der sozialdemokratische Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich (Bundesverteidigungsministerin) Kramp-Karrenbauer zunächst ein 'wilhelminisches Weltbild' vorgeworfen, eine Äußerung, die er jetzt nicht wiederholte. Mützenich sagte aber, es sei angezeigt gewesen, ihr öffentlich zu widersprechen. Und weiter: 'In einer Region, die von zahllosen Seegebietsstreitigkeiten mehrerer Akteure durchzogen ist, müssen wir zu einem mäßigenden Verhalten aller beitragen.'"

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30.07.2021

"Eine existenzielle Krise"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-07-30/eine-existenzielle-krise/642799.html

Ohne die Unterstützung der USA operierten die afghanischen Streitkräfte am Limit, konstatiert Christian Meier. "Unterbesetzt und überbeansprucht: So fasst ein neuer Bericht den Zustand der afghanischen Luftwaffe zusammen. (…) Bislang hatten die Vereinigten Staaten die afghanischen Luftstreitkräfte nicht nur finanziell und logistisch unterstützt, sondern vor allem auch eigene Luftangriffe durchgeführt - zuletzt sogar wieder vermehrt. (…) Dass die afghanische Armee diese Aufgabe im selben Maße übernehmen kann, erscheint gegenwärtig undenkbar. So sei lediglich für rund ein Drittel der benötigten Flugzeugbesatzungen qualifiziertes Personal verfügbar, heißt es im aktuellen Quartalsbericht des amerikanischen 'Sonder-Generalinspekteurs für den afghanischen Wiederaufbau' (SIGAR)."

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29.07.2021

"IS-Frau angeklagt"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-07-29/is-frau-angeklagt/642217.html

Der Generalbundesanwalt habe Anklage gegen eine mutmaßliche ehemalige Anhängerin des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) erhoben, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Die junge Frau aus der Nähe von Sangerhausen in Sachsen-Anhalt hatte sich in ihrer Jugend radikalisiert und war 2015 mit damals 15 Jahren nach Syrien gereist, um sich dem IS anzuschließen. (…) Die Bundesanwaltschaft wirft ihr nun vor, sich in drei Fällen als Mitglied an einer ausländischen terroristischen Vereinigung beteiligt zu haben. Zudem werden ihr Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Verstöße gegen das Kriegswaffenkontroll- sowie das Waffengesetz zur Last gelegt."

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28.07.2021

"Biden warnt vor 'echtem Krieg' als Folge von Cyberangriffen"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/biden-warnt-vor-krieg-als-folge-von-cyberangriffen-17457680.h
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Nach Aussage von US-Präsident Joe Biden steige angesichts der zunehmenden Zahl an Cyberangriffen auf die USA die Gefahr eines "echten Krieges", schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "'Ich denke, es ist mehr als wahrscheinlich, dass wir in einem Krieg enden werden - einem echten Krieg mit einer Großmacht - als Folge eines Cyberangriffs von großer Tragweite, und die Wahrscheinlichkeit nimmt exponentiell zu', sagte Biden bei seinem ersten Besuch des Büros des Leiters der nationalen Nachrichtendienste (ODNI) am Dienstag. Die Regierung in Washington sehe eine wachsende Bedrohung durch Russland und China."

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27.07.2021

"Nord- und Südkorea öffnen Kommunikationskanäle"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nord-und-suedkorea-oeffnen-kommunikationskanaele-17455982.htm
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Nord- und Südkoreas Regierungen sollen sich auf die Wiedereinrichtung ihrer Kommunikationsverbindungen verständigt haben, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Der Schritt erfolge im Rahmen von Bemühungen zur Verbesserung der wechselseitigen Beziehungen, teilte das südkoreanische Präsidialamt am Dienstag mit. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hatte vor mehr als einem Jahr einseitig sämtliche offizielle Kommunikationskanäle zu Südkorea gekappt. Nach Angaben des Präsidialamts in Seoul befinden sich die Staatschefs beider Seiten seit April in einem persönlichen Briefwechsel."

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25.07.2021

"Eine Stadt in Angst"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afghanistan-die-taliban-stehen-vor-der-hauptstadt-kabul-17447
575.html

Christian Meier berichtet über die aktuellen Herausforderungen für die afghanische Zivilgesellschaft und die Rolle von Frauen im Kampf gegen die Taliban. "Die Taliban stehen vor Kabul. Viele Einwohner der afghanischen Hauptstadt sind verzweifelt und fragen sich, ob sie fliehen sollen. Ein paar junge Frauen wollen kämpfen. (…) Kabul war in den vergangenen Jahrzehnten nie ein sicherer Ort, doch jetzt ist mit dem Abzug der ausländischen Truppen eine Machtübernahme durch die Taliban auch in der Hauptstadt wieder zu einem realistischen Szenario geworden. Die Frauen sehen es als Bedrohung."

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