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US-Soldaten in Afghanistan

Die Presse


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07.09.2021

"Die gefährliche Rückkehr nach Syrien"

https://www.diepresse.com/6030323/die-gefahrliche-ruckkehr-nach-syrien

Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge seien zahlreiche geflüchtete Syrerinnen und Syrer nach der Rückkehr in ihr Heimatland verhaftet, vergewaltigt und gefoltert worden, so Die Presse. "In einem neuen Bericht mit dem Titel 'Du gehst deinem Tod entgegen' dokumentiert Amnesty International 66 Fälle, in denen syrische Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückgekehrt sind, schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt waren. (…) Der Report der Menschenrechtsorganisation zeigt vermutlich nur einen kleinen Ausschnitt des Grauens. Er basiert auf 41 Interviews mit Syrern, teils Rückkehrern, Anwälten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen."

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26.08.2021

"Neuer iranischer Innenminister soll 1994 Bombenanschlag in Argentinien geplant haben"

https://www.diepresse.com/6025822/neuer-iranischer-innenminister-soll-1994-bombenanschlag-in-argentinien-
geplant-haben

Die argentinische Regierung habe die Ernennung von Ahmad Vahidi zum neuen Innenminister Irans kritisiert, so Die Presse. "Der frühere Kommandant der Al-Quds-Brigaden war nach Einschätzung der argentinischen Ermittler einer der Drahtzieher des schweren Bombenanschlags 1994 auf das jüdische Gemeindezentrum Amia in Buenos Aires, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen."

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24.08.2021

"Israel reagiert mit Luftangriffen auf Brandballon-Attacken"

https://www.diepresse.com/6024645/israel-reagiert-mit-luftangriffen-auf-brandballon-attacken

Israels Militär habe erneut Luftangriffe auf Stellungen der Hamas im Gazastreifen geflogen, berichtet Die Presse. "Die Armee bezeichnete das am Dienstag als Reaktion auf sogenannte Brandballons, die am Montag aus dem Palästinenser-Gebiet nach Israel geschickt worden waren, sowie auf Beschuss mit Maschinengewehren. Bei einer Razzia des israelischen Militärs im besetzten Westjordanland wurde unterdessen ein Jugendlicher laut einem palästinensischen Rettungsdienst getötet."

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18.08.2021

"Iran erhöht Anreicherung von Uran auf 60 Prozent"

https://www.diepresse.com/6022362/iran-erhoht-anreicherung-von-uran-auf-60-prozent

Iran schreite bei der Anreicherung von Uran weiter voran, so Die Presse. "Wie der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, Rafael Grossi, am Dienstag mitteilte, hat das Land in seiner Anreicherungsanlage in Natanz eine zweite Produktionseinheit in Betrieb genommen, um Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent herzustellen. Für Atomwaffen wären 90 Prozent nötig. Der Iran bestätigte den IAEA-Bericht."

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16.08.2021

"Zwei armenische Soldaten an Grenze zu Aserbaidschan getötet"

https://www.diepresse.com/6021890/zwei-armenische-soldaten-an-grenze-zu-aserbaidschan-getotet

An der armenisch-aserbaidschanischen Grenze sollen bei Gefechten zwei armenische Soldaten getötet worden sein, berichtet Die Presse. "Ein Mann sei von aserbaidschanischer Seite aus im Gebiet Nachitschewan von einem Scharfschützen getötet worden, teilte das Verteidigungsministerium am Montag in der Hauptstadt Eriwan mit. Ein anderer Soldat sei am Abend bei einem weiteren Zwischenfall in der Provinz Gegharkunik tödlich verletzt worden. (…) Das Verteidigungsministerium in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku warf der armenischen Seite einmal mehr Provokationen und Falschinformationen vor."

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11.08.2021

"Rückschlag für Assange in Rechtsstreit mit USA um Auslieferung"

https://www.diepresse.com/6019852/ruckschlag-fur-assange-in-rechtsstreit-mit-usa-um-auslieferung

Das für Oktober geplante Berufungsverfahren im Streit um die Auslieferung von Julian Assange aus dem Vereinigten Königreich in die USA werde um mehrere Punkte erweitert, berichtet Die Presse. "Kein Aufatmen für Julian Assange: Im Rechtsstreit um den Auslieferungsantrag der USA hat der Wikileaks-Gründer am Mittwoch eine Teilniederlage erlitten. Wie der Vorsitzende Richter am Londoner High Court mitteilte, soll der Umfang des für Oktober geplanten Berufungsverfahrens nun um mehrere Punkte erweitert werden. (…) Die US-Justiz will Assange in den Vereinigten Staaten wegen Spionagevorwürfen den Prozess machen. Ihm drohen dort bei einer Verurteilung bis zu 175 Jahre Haft. (…) Das Hauptverfahren soll voraussichtlich am 27. und 28. Oktober stattfinden."

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30.07.2021

"Philippinen bleiben im Verteidigungspakt mit den USA"

https://www.diepresse.com/6014863/philippinen-bleiben-im-verteidigungspakt-mit-den-usa

In Folge des Besuchs von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin in Manila habe der philippinische Präsident Rodrigo Duterte angekündigt, die Kündigung eines wichtigen Militärabkommens mit den Vereinigten Staaten zurückzuziehen, so Die Presse. "Das 1999 geschlossene Abkommen über Gaststreitkräfte bietet eine rechtliche Grundlage für die Einreise von US-Truppen in die Philippinen zu gemeinsamen Manövern mit philippinischen Streitkräften. Die Philippinen hatten das Abkommen im Februar 2020 auf Anweisung von Duterte aufgekündigt. (…) Die Beziehungen zwischen dem südostasiatischen Inselstaat und der USA waren in den vergangenen Jahren teils sehr angespannt, unter anderem wegen Dutertes Kampf gegen die Drogenkriminalität."

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29.07.2021

"Frontex an allen Fronten"

https://www.diepresse.com/6014255/frontex-an-allen-fronten

Oliver Grimm gibt einen Überblick über die aktuellen Einsätze der EU-Grenzschutzagentur Frontex: "Gut ein Dutzend Frontex-Operationen gibt es derzeit - vom Westbalkan, wo die Agentur seit vorigem Jahr erstmals auch außerhalb der EU Beamte im Einsatz hat, um Menschenschmuggel, Drogenhandel und Waffenschieberei zu bekämpfen, über die Grenze zur Türkei, wo die griechische Küstenwache und Grenzpolizei zu Wasser und an Land unterstützt wird, und sämtliche Migrations- und Schmuggelrouten vor Nordafrikas Küsten bis hin zu den Kanarischen Inseln im Atlantik, die in letzter Zeit wieder zum Magneten für irreguläre Bootsmigranten aus Westafrika werden. (…) Doch bei näherer Betrachtung drängt sich der Verdacht auf, dass einige dieser Operationen weniger der tatsächlichen Notlage entspringen als vielmehr politischem Kalkül."

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28.07.2021

"Wie der Iran vom irakischen Vakuum profitiert"

https://www.diepresse.com/6013708/wie-der-iran-vom-irakischen-vakuum-profitiert

Iran profitiere von der Entscheidung der Biden-Regierung, den US-Kampfeinsatz im Irak bis zum Jahresende zu beenden, analysiert Thomas Seibert. "Doch freie Fahrt hat Irans Regime im Irak nicht. Der irakische Premier, Mustafa al-Kadhimi, will gegen die iranische Einmischung vorgehen und wird dabei von Türkei und Saudiarabien [sic] unterstützt. (…) Mit Bidens Entscheidung kommt der Iran seinem strategischen Ziel, die USA zum Rückzug aus dem Nahen Osten zu zwingen, einen wichtigen symbolischen Schritt näher. Erreicht hat der Iran dieses Ziel aber noch lang nicht."

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26.07.2021

"Neue Jets: Kriegsgefahr zwischen Griechenland und der Türkei"

https://www.diepresse.com/6013203/neue-jets-kriegsgefahr-zwischen-griechenland-und-der-turkei

Die Spannungen zwischen Athen und Ankara nähmen zu, stellt Die Presse fest. "Experten sehen die beiden NATO-Partner bereits an der Schwelle zu einem bewaffneten Konflikt, wobei sich die Lage durch die jüngste Lieferung von französischen Kampfjets an Griechenland weiter zuspitzen könnte. Neben Territorialstreitigkeiten in der östlichen Ägäis sorgt vor allem der Zypern-Konflikt für dicke Luft zwischen Athen und Ankara."

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23.07.2021

"Frankreich besorgt über neue Terrordrohung von Al-Kaida"

https://www.diepresse.com/6011975/frankreich-besorgt-uber-neue-terrordrohung-von-al-kaida

Angesichts neuer Anschlagsdrohungen der Terrororganisation Al-Qaida habe Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin zu erhöhter "Wachsamkeit" aufgerufen, so Die Presse. "Al-Kaida hatte demnach Mitte Juli ein Schmäh-Video gegen Frankreich veröffentlicht. In dem Video seien Präsident Emmanuel Macron und Innenminister Darmanin 'gezielt angegriffen' worden, heißt es in dem Schreiben des Innenministers, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. (…) Darmanin warnte, das neuerliche Schmäh-Video könne Islamisten in Frankreich zur Gewalt anstacheln."

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15.07.2021

"Waffenruhe mit Taliban im westafghanischen Badghis vereinbart"

https://www.diepresse.com/6008762/waffenruhe-mit-taliban-im-westafghanischen-badghis-vereinbart?from=rss

Die Stammesältesten der afghanischen Provinz Badghis hätten sich mit den Taliban auf eine Waffenruhe verständigt, informiert Die Presse. "Mit der Einigung wolle man weitere Angriffe auf die Provinzhauptstadt Kala-e-Naw durch die islamistischen Aufständischen verhindern, obgleich afghanische Streitkräfte derzeit die Kontrolle zurückgewännen, sagte Provinzgouverneur Hussamuddin Shams am Donnerstag. (…) Ein Taliban-Sprecher dementierte, dass es eine Einigung auf eine Feuerpause gegeben habe. Dennoch hätten die Taliban die Stadt verlassen, um zivile Opfer zu vermeiden. Die in Doha geführten Friedensgespräche der afghanischen Regierung mit den Islamisten kamen hingegen kaum voran."

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15.07.2021

"'Gefährliche Situation': Südafrika mobilisiert weitere Soldaten"

https://www.diepresse.com/6008342/gefahrliche-situation-sudafrika-mobilisiert-weitere-soldaten

In Reaktion auf die gewaltsamen Ausschreitungen im Land habe Südafrikas Regierung 25.000 zusätzliche Soldaten mobilisiert, informiert Die Presse. "Es handelt sich damit um einen der größten Militäreinsätze seit Bestehen eines demokratischen Südafrikas. Alle verfügbaren Reservisten erhielten einen Marschbefehl, hieß es in einer Erklärung der Armee vom späten Mittwochabend. (…) Bisher sind 5000 Soldaten eingesetzt. (…) Begonnen hatten die Krawalle als Proteste gegen die Inhaftierung des aus KwaZulu-Natal stammenden Ex-Präsidenten Jacob Zuma."

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14.07.2021

"1146 Migranten im ersten Halbjahr bei Überfahrt nach Europa gestorben"

https://www.diepresse.com/6007841/1146-migranten-im-ersten-halbjahr-bei-uberfahrt-nach-europa-gestorben

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) seien in der ersten Jahreshälfte auf der Flucht nach Europa über das Meer doppelt so viele Menschen ums Leben gekommen wie im Vorjahreszeitraum, meldet Die Presse. "Mindestens 1.146 Menschen seien gestorben, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Mittwoch mit. Im Vorjahreszeitraum waren 513 Tote verzeichnet worden. (…) Nach Angaben der IOM kamen die meisten Migranten bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben. Seit Jahresbeginn wurden hier 896 Todesopfer registriert, die meisten von ihnen auf der zentralen Mittelmeerroute."

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12.07.2021

"'Cyber-Katastrophenfall' in Deutschland: Auszahlungen von Sozialleistungen nicht möglich"

https://www.diepresse.com/6006438/landkreis-lahmgelegt-erstmals-cyber-katastrophenfall-in-deutschland-aus
gerufen

In Folge eines Cyberangriffs auf die Verwaltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld sei erstmals ein "Cyber-Katastrophenfall" in Deutschland ausgelöst worden, berichtet Die Presse. "Die Verwaltung des Landkreises in Sachsen-Anhalt muss nach eigenen Angaben fast zwei Wochen lang ihre Arbeit weitgehend einstellen, weil Kriminelle das Computersystem am 6. Juli attackiert hatten. (…) Der Katastrophenfall wurde ausgerufen, um schneller reagieren zu können, wie der Landkreis-Sprecher erläuterte. (…) In Sicherheitskreisen wird darauf verwiesen, dass die kommunale IT-Infrastruktur in Deutschland wahrscheinlich am schlechtesten gegen Cyberangriffe geschützt ist - obwohl hier sehr viele Daten der Bürger anfallen. (…) Zu den Angreifern wollte der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit Verweis auf die polizeilichen Ermittlungen keine Angaben machen."

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06.07.2021

"Hilferuf von Premier des Libanon: 'Vor sozialer Explosion'"

https://www.diepresse.com/6004294/hilferuf-von-premier-des-libanon-vor-sozialer-explosion

Der geschäftsführende Regierungschef des Libanon, Hassan Diab, habe an die internationale Gemeinschaft appelliert, seinem Land zu helfen, so Die Presse. "'Der Libanon ist nur wenige Tage von einer sozialen Explosion entfernt', warnte Diab am Dienstag in einer Rede vor Diplomaten, wie die staatliche Agentur NNA meldete. Das Land gehe durch 'einen sehr dunklen Tunnel', das Leiden der Menschen habe 'die Grenzen der Tragödie' erreicht. (…) Das kleine Land am Mittelmeer erlebt seit bald zwei Jahren eine der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrisen seiner Geschichte. (…) Deutschland, andere westliche Staaten und der Internationale Währungsfonds wollen dem Libanon erst dann Hilfe geben, wenn die Regierung weitreichende Reformen beschließt."

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05.07.2021

"Mehr als 1000 afghanische Soldaten flüchteten nach Tadschikistan"

https://www.diepresse.com/6003855/mehr-als-1000-afghanische-soldaten-fluchteten-nach-tadschikistan

Aus Angst vor den Taliban seien über eintausend afghanische Soldaten nach Tadschikistan geflohen, informiert Die Presse. "Sie seien als Zeichen guter nachbarschaftlicher Beziehungen in der Nacht auf Montag ins Land gelassen worden, teilten die tadschikischen Grenztruppen in der Hauptstadt Duschanbe mit. (…) Es war die bisher größte Zahl an Menschen innerhalb eines Tages, die sich in Sicherheit bringen wollten."

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23.06.2021

"Der Lockruf des libyschen Erdöls"

https://www.diepresse.com/5997875/der-lockruf-des-libyschen-erdols

Thomas Seibert erklärt, weshalb sich die internationalen Mächte entgegen der Vereinbarung der Libyen-Konferenz 2020 auch nach einem weiteren Treffen in dieser Woche wahrscheinlich nicht aus Libyen zurückziehen würden: "Obwohl zwischen [Rebellenführer] Haftar und der Regierung im Westen Libyens seit Oktober ein Waffenstillstand herrscht, betrachten die ausländischen Akteure ihre Truppen als Mittel der Einflussnahme auf die künftige Entwicklung im ölreichsten Land Afrikas - 'eine Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln', sagte Libyen-Experte Badi. Zudem ist der Libyen-Konflikt zu einem Teil regionaler Machtkämpfe geworden. Die Türkei konkurriert mit den VAE und Ägypten um Führungsrollen in Nahost. Ankara nutzte seine Verbindungen zur Regierung in Tripolis auch in der Auseinandersetzung mit Griechenland und Zypern um Gasvorräte im östlichen Mittelmeer."

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21.06.2021

"Israel warnt und droht nach Wahl im Iran"

https://www.diepresse.com/5996771/israel-warnt-und-droht-nach-wahl-im-iran

Israels politische Führung habe die Wahl von Ebrahim Raisi zum nächsten Präsidenten Irans mit Warnungen kommentiert, erläutert Mareike Enghusen. "'Raisis Wahl ist ein Signal an die Weltmächte, dass sie aufwachen müssen', sagte Israels frisch gekürter Ministerpräsident, Naftali Bennett, am Sonntag. Und: 'Ein Regime von Henkern darf keine Massenvernichtungswaffen besitzen.' Bennett bezog sich dabei auf Vorwürfe, geäußert unter anderem von Amnesty International, wonach Raisi im Iran der 1980er als Strafjurist an der Hinrichtung Tausender politischer Häftlinge beteiligt war. (…) Israels Außenminister Yair Lapid, der Bennett in zwei Jahren als Premier ablösen soll, befand: (…) 'Seine Wahl sollte zu neuer Entschlossenheit führen, Irans Atomprogramm augenblicklich zu stoppen und dessen zerstörerischen regionalen Ambitionen ein Ende zu setzen.'"

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24.05.2021

"Suu Kyi erscheint erstmals persönlich vor Gericht"

https://www.diepresse.com/5984012/suu-kyi-erscheint-erstmals-personlich-vor-gericht

Erstmals seit dem Militärputsch Anfang Februar sei Myanmars international anerkannte Regierungschefin Aung San Suu Kyi persönlich vor einem Gericht erschienen, so Die Presse. "Sie habe sich vor der Anhörung zunächst 30 Minuten mit ihrem Anwaltsteam beraten, hieß es. Dem Volk habe sie beste Wünsche gesendet, erklärte der Jurist. (…) Die Justiz beschuldigt die Friedensnobelpreisträgerin verschiedener Vergehen, darunter Verstöße gegen die Außenhandelsgesetze, ein Staatsgeheimnisgesetz aus der Kolonialzeit und die Corona-Maßnahmen. (…) Anschließend bekamen die Anwälte auch Zugang zum ebenfalls festgesetzten Staatspräsidenten Win Myint."

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20.05.2021

"Rekord: 55 Millionen Menschen waren 2020 im Inland auf der Flucht"

https://www.diepresse.com/5982377/rekord-55-millionen-menschen-waren-2020-im-inland-auf-der-flucht

Laut der Beobachtungsstelle für intern Vertriebene (IDMC) seien Ende 2020 weltweit 55 Millionen Personen im eigenen Land auf der Flucht gewesen - mehr als je zuvor, so Die Presse. "Gewalt war (…) 2020 für weniger als zehn Millionen Fluchtbewegungen verantwortlich. Naturkatastrophen lösten hingegen fast 31 Millionen Vertreibungen im eigenen Land aus. (…) Fluchtbewegungen entstünden dort, wo Menschen aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen keine Möglichkeit hätten, sich vor Katastrophen zu schützen."

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14.05.2021

"Russland setzt USA und Tschechien auf Liste 'unfreundlicher Staaten'"

https://www.diepresse.com/5980112/russland-setzt-usa-und-tschechien-auf-liste-unfreundlicher-staaten

Die russische Führung habe Tschechien und die USA auf eine Liste "unfreundlicher ausländischer Staaten" gesetzt, meldet Die Presse. "Mit der Einstufung gehen Einschränkungen für die diplomatischen Vertretungen beider Länder einher, etwa zur Beschäftigung von Mitarbeitern mit russischem Pass. Auf der Liste stehen ansonsten noch keine weiteren Staaten. (…) Dem Dokument zufolge darf Tschechien noch 19 russische Staatsbürger beschäftigen, die USA keinen einzigen."

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09.05.2021

"Fast 70 Menschen bei Bombenanschlag nahe Schule in Kabul getötet"

https://www.diepresse.com/5977335/fast-70-menschen-bei-bombenanschlag-nahe-schule-in-kabul-getotet

Bei einem Anschlag vor einer Mädchenschule im afghanischen Kabul seien am vergangenen Samstag 68 Menschen getötet und 165 verletzt worden, meldet Die Presse. "Nach Angaben des Innenministeriums detonierte eine Autobombe vor der Schule. Als die Schülerinnen in Panik aus dem Gebäude liefen, seien zwei weitere Sprengsätze explodiert. Es war der schwerste Anschlag seit über einem Jahr. Die Mehrheit der Opfer sind junge Schülerinnen. (…) Staatspräsident Ashraf Ghani machte die Taliban für den 'brutalen und barbarischen' Anschlag verantwortlich. Die Islamisten bestritten eine Beteiligung an der Tat, zu der sich zunächst auch keine andere Gruppe bekannte."

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06.05.2021

"EU erwägt Anti-Terror-Einsatz in Mosambik"

https://www.diepresse.com/5976324/eu-erwagt-anti-terror-einsatz-in-mosambik

Zur Unterstützung der mosambikanischen Regierungstruppen im Kampf gegen die steigende Einflussnahme terroristischer Organisationen erwäge die EU einen Militäreinsatz in Mosambik, so Die Presse. "'Wir werden versuchen, eine Ausbildungsmission zu entsenden, wie wir sie in der Sahelzone haben, um die Sicherheitslage in Mosambik beherrschbar zu machen', sagte der EU-Außenbeauftragte, Josep Borrell, am Donnerstag bei einem Treffen der Verteidigungsminister der EU-Staaten in Brüssel. Die Regierung des südostafrikanischen Landes habe um Hilfe gebeten. Im Norden Mosambiks verüben islamistische Rebellen seit 2017 brutale Angriffe."

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03.05.2021

"US-Außenminister schließt militärische Konfrontation mit China aus"

https://www.diepresse.com/5974368/us-aussenminister-schliesst-militarische-konfrontation-mit-china-aus

Trotz der Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten schließe US-Außenminister Antony Blinken eine militärische Konfrontation zwischen beiden Ländern aus, meldet Die Presse. "'Es ist zutiefst gegen die Interessen sowohl Chinas als auch der Vereinigten Staaten, an diesen Punkt zu gelangen oder auch nur diese Richtung einzuschlagen,' sagte Blinken in einem Interview mit dem Sender CBS am Montag auf die Frage, ob die Regierung in Washington auf eine militärische Auseinandersetzung mit der Volksrepublik zusteuere. 'Was wir aber in den letzten Jahren erlebt haben, ist, dass China im Inland repressiver und im Ausland aggressiver agiert', ergänzte Blinken."

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25.04.2021

"Die Ramadan-Krawalle in Jerusalem"

https://www.diepresse.com/5970983/die-ramadan-krawalle-in-jerusalem

Seit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan käme es in Jerusalem regelmäßig zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern, erläutert Mareike Enghusen. "Traditionell versammeln sich viele Palästinenser nach dem abendlichen Fastenbrechen vor dem Damaskus-Tor zur historischen Altstadt. In diesem Jahr jedoch hat die israelische Polizei dort Metallgitter aufgestellt, nach eigenen Angaben, um sicheren Zugang zur Altstadt zu gewähren und Spannungen zu vermeiden. Viele Palästinenser wehren sich dagegen und versammeln sich dennoch abends vor dem Tor, woraufhin Polizisten versuchen, sie teils gewaltsam zu entfernen. (…) Viele Palästinenser werfen den Sicherheitskräften unnötig gewaltsames Vorgehen vor. Die israelische Polizei wiederum meldet, sie werde 'keinen Versuch dulden, Zivilisten, Polizisten und Eigentum zu schädigen'."

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12.04.2021

"Störfeuer gegen die Atomgespräche: Was die Attacke auf Irans Nuklearanlage bedeutet"

https://www.diepresse.com/5964707/storfeuer-gegen-die-atomgesprache-was-die-attacke-auf-irans-nuklearanla
ge-bedeutet

Die Führung in Teheran habe Israel für den jüngsten Angriff auf die iranische Urananreicherungsanlage Natans verantwortlich gemacht und mit Vergeltung gedroht, informiert Thomas Seibert. "Irans Außenminister Javad Zarif warf Israels Regierung vor, die Atomgespräche in Wien stören zu wollen, die Mitte dieser Woche wieder aufgenommen werden sollen. 'Wir werden nicht erlauben, dass diese Aktionen die Verhandlungen sabotieren', sagte Zarif. 'Aber wir werden uns an den Zionisten rächen.' (…) Die Atmosphäre bei den Verhandlungen, die bisher als konstruktiv gelobt wurde, dürfte sich nun ändern. Irans Außenminister Zarif steht (…) nicht nur vor der Frage, wie die von ihm angedrohte Vergeltung gegen die militärisch und technologisch überlegenen Israelis aussehen soll. Er muss auch einkalkulieren, dass Aktionen gegen Israel zum Abbruch der Wiener Gespräche führen könnten."

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07.04.2021

"Der Schattenkrieg zwischen Israel und dem Iran"

https://www.diepresse.com/5962543/der-schattenkrieg-zwischen-israel-und-dem-iran

Wieland Schneider beleuchtet die militärischen Spannungen zwischen Iran und Israel: "Der große, vernichtende militärische Zusammenstoß (…) ist bisher (…) ausgeblieben. Doch der Schlagabtausch auf einer niederschwelligeren Ebene ist massiv: Fast laufend bombardiert die israelische Luftwaffe iranische Eliteeinheiten, die in Syrien an der Seite des Machthabers Bashar al-Assad im Einsatz sind. Dazu kommen die verdeckten Operationen, die beide Seiten im Zuge ihres Schattenkrieges durchführen."

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06.04.2021

"Warum Moskau Militär im Grenzgebiet aufmarschieren lässt"

https://www.diepresse.com/5962016/warum-moskau-militar-im-grenzgebiet-aufmarschieren-lasst

Jutta Sommerbauer beleuchtet mögliche Hintergründe der verstärkten Truppenbewegungen Russlands entlang der ukrainischen Grenze: "Der militärische Druckaufbau ist eine Reaktion auf Vorgänge in der Ukraine. Moskau ist schon länger unzufrieden, was die Konfliktregulierung im Donbass angeht. (…) Womöglich ist auch in Moskau der Punkt erreicht, an dem man die Minsker Verpflichtungen nur noch als Hindernis betrachtet. Mit militärischen Mitteln könnte man sie loswerden - und neue Realitäten schaffen. (…) Dem Kreml könnte es auch daran gelegen sein, den neuen US-Präsidenten Joe Biden auf die Probe zu stellen."

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