US-Soldaten in Afghanistan

Deutsche Welle


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23.09.2020

"EU plans tougher controls in migration policy overhaul"

https://www.dw.com/en/eu-plans-tougher-controls-in-migration-policy-overhaul/a-55024569

Die Europäische Kommission hat auf der Suche nach einer gemeinsamen EU-Migrationspolitik einen neuen Vorschlag unterbreitet, der einen stärkeren Fokus auf die Rückführung abgelehnter Asylbewerber legt. "The EU's migration system has come under increasing pressure in recent years, with bottlenecks forming at external borders and nations trading barbs over responsibility. Member states who do not want to volunteer to house more migrants could instead take charge of deporting rejected asylum seekers. EU Commissioner for Home Affairs Ylva Johansson said Europe had to return those not 'eligible to stay.' (…) The most contentious element of the plan would impose a legal obligation on each member state to host an assigned number of refugees and help in other ways under 'mandatory solidarity.'"

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22.09.2020

"Belarus: Athleten vereint im Kampf gegen den "paranoiden Diktator" Lukaschenko"

https://www.dw.com/de/belarus-athleten-vereint-im-kampf-gegen-den-paranoiden-diktator-lukaschenko/a-55014
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Eine große Anzahl belarussischer Athleten positioniert sich im Rahmen der Proteste gegen Lukaschenko, berichtet die Deutsche Welle. "Allen Risiken zum Trotz stellen sich Sportler aus Belarus gegen Präsident Alexander Lukaschenko. Die Athleten wollen Lukaschenko unter Druck zu setzen und eine Trennung von Sportlichem und Politischem erreichen."

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13.09.2020

"Von der 'Ehre' belarussischer Polizisten"

https://p.dw.com/p/3iOYG

DW-Chefkorrespondent Miodrag Soric sieht mit Blick auf ihr rabiates Vorgehen gegen weibliche Demonstrierende die Ehre weißrussischer Sicherheitskräfte für viele Generationen als verloren an. "Noch vor einigen Monaten haben sie in Weißrussland den Jahrestag des Siegs über Hitlerdeutschland begangen, und feierten, dass einst ihre Vorväter unter dem Einsatz ihres Lebens 'die Faschisten' aus dem Land geworfen haben. Und die Sicherheitskräfte, die OMON-Truppen des Innenministeriums heute? Sie prügeln ein auf Frauen, die ihre Nachbarn, ihre Gattinnen, ihre Mütter oder Töchter sein könnten. Was für Jammerlappen!"

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13.09.2020

"Neue Härte im Kampf gegen Clankriminalität"

https://p.dw.com/p/3iFvU

Nach Jahren des Wegsehens gehen die Behörden endlich strenger gegen die sogenannte Clankriminalität vor, berichtet Matthias von Hein auf der Deutschen Welle. "In Berlin sorgen die Aussagen von Rapper Bushido gegen Clanchef Abou-Chaker für Furore. In Nordrhein-Westfalen gibt es im Wochentakt Razzien gegen kriminelle Clans. Nach Jahren des Wegsehens üben die Behörden Härte."

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07.09.2020

"Fünf Todesurteile im Fall Khashoggi in Haftstrafen umgewandelt"

https://www.dw.com/de/f%C3%BCnf-todesurteile-im-fall-khashoggi-in-haftstrafen-umgewandelt/a-54844088

Keiner der am Mord gegen den saudi-arabischen Journalisten beteiligten Täter wurde in einem abschließenden Urteil des zuständigen saudi-arabischen Gerichts zum Tode verurteilt, berichtet die Deutsche Welle. "Fast zwei Jahre nach dem brutalen Mord an dem regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi verurteilten die Richter außerdem drei weitere Beschuldigte zu mehrjährigen Haftstrafen. Ein Mann muss für zehn Jahre hinter Gitter, zwei weitere für sieben Jahre. Das Gerichtsverfahren sei damit abgeschlossen, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf einen Justizsprecher. Die Namen der Angeklagten wurden nicht veröffentlicht. Im Mai hatten die Söhne Khashoggis erklärt, dass sie den Mördern ihres Vaters 'vergeben und verzeihen', was nach den Gepflogenheiten der saudi-arabischen Justiz die Voraussetzung für eine Umwandlung der fünf im Dezember gefällten Todesurteile in Haftstrafen war."

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01.09.2020

"Emmanuel Macron refuses to condemn Charlie Hebdo cartoons of Prophet Mohammad"

https://www.dw.com/en/emmanuel-macron-refuses-to-condemn-charlie-hebdo-cartoons-of-prophet-mohammad/a-547
88078

Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo, das 2015 zum Ziel eines islamistischen Terroranschlags wurde, will die umstrittenen Mohammed-Karikaturen zu Beginn des Prozesses gegen mutmaßliche Unterstützer der Terroristen erneut veröffentlichen. Präsident Macron hat diese Entscheidung mit Verweis auf die Pressefreiheit und als "Recht auf Blasphemie" verteidigt. "Macron, speaking during a visit to Lebanon, said it was important for French citizens to be respectful to each other, and avoid a 'dialogue of hate' but he would not criticize the satirical magazine's decision to republish the cartoon. His comments were reported on French broadcaster BFM TV. (…) Macron extolled the virtues of democracy and freedom of speech as he said: 'It's never the place of a president of the Republic to pass judgment on the editorial choice of a journalist or newsroom, never. Because we have freedom of the press.' 'There is in France a freedom to blaspheme which is attached to the freedom of conscience. I am here to protect all these freedoms. In France, one can criticize a president, governors, blaspheme,' he said."

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31.08.2020

"Reichstag: 'Angriff auf das Herz unserer Demokratie'"

https://p.dw.com/p/3hoKu

"Die Übergriffe von rechtsextremen Teilnehmern der Corona-Proteste auf das Parlament haben die Politik erschüttert", konstatiert Kay-Alexander Scholz auf der Deutschen Welle. "Gerade nach dieser wechselvollen Geschichte zeigt sich die deutsche Politik erschüttert, dass Rechtsextreme den Reichstag am Wochenende bei den Corona-Protesten beinahe gestürmt hätten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem 'unerträglichen Angriff auf das Herz unserer Demokratie', Regierungssprecher Steffen Seibert kritisierte 'schändliche Bilder, die so nicht hinzunehmen sind'. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sieht 'Grenzen des Anstands' verletzt. Der Vorfall müsse schnell und umfassend aufgearbeitet werden. Damit ist auch gemeint, dass zwar ein Eindringen der Demonstranten verhindert werden konnte, dass die Demonstranten aber die Absperrgitter durchbrechen und die Freitreppe des Gebäudes besetzen konnten. Dass einige dabei die schwarz-rot-weiße Reichsflaggen aus der Kaiserzeit schwenkten, hat auch international Schlagzeilen gemacht. Im Bundestag selbst hat inzwischen eine Diskussion begonnen, wie das Parlament besser geschützt werden kann. Alle dort vertretenen Parteien haben die Geschehnisse vom Wochenende verurteilt. Auch die AfD, der viele eine Nähe zu den Corona-Protesten nachsagen, hat sich von den Übergriffen auf das Parlamentsgebäude distanziert."

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30.08.2020

"Ballon-Angriffe rufen Israels Armee auf den Plan"

https://www.dw.com/de/ballon-angriffe-rufen-israels-armee-auf-den-plan/a-54758933

Nach erneuten Ballonangriffen aus Gaza hat die israelische Armee Militärposten der Hamas beschossen. "Seit Anfang August greift die israelische Armee beinahe täglich Ziele im Gazastreifen an, aus dem immer wieder Ballons mit Brand- und Sprengsätzen und seltener auch Raketen auf israelisches Gebiet fliegen. Die Brandsätze lösten nach Angaben der Feuerwehr bereits mehr als 400 Brände im Süden Israels aus."

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29.08.2020

"Autoritäre Führung in Belarus geht massiv gegen Journalisten vor"

https://www.dw.com/de/autorit%C3%A4re-f%C3%BChrung-in-belarus-geht-massiv-gegen-journalisten-vor/a-547534
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Die ohnehin eingeschränkte Pressefreiheit in Belarus sei in der aktuellen Staatskrise noch mehr unter Druck geraten, berichtet die Deutsche Welle. "Mehreren Vertretern westlicher Medien wurden die Akkreditierungen entzogen. Unter ihnen ist ein Kamerateam der ARD. Nach der Berichterstattung über Proteste in der Hauptstadt Minsk waren die drei Journalisten vorübergehend festgenommen worden. Es handelt sich um einen russischen Kameramann und seinen ebenfalls russischen Assistenten, die für das ARD-Studio Moskau arbeiten, sowie einen belarussischen Producer. Sie waren vor ihrem Hotel festgesetzt und über Nacht in einer Polizeistation festgehalten worden, wie der Westdeutsche Rundfunk in Köln mitteilte. Später kamen sie wieder auf freien Fuß. Die beiden Russen wurden des Landes verwiesen. Dem belarussischen Producer droht am kommenden Montag ein Prozess."

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23.08.2020

"Nawalny steht unter Schutz des BKA"

https://www.dw.com/de/nawalny-steht-unter-schutz-des-bka/a-54667662

Die Bundesregierung schätzt den gegenwärtig in der Berliner Charité behandelten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny als gefährdete Person ein. "Der im Koma liegende Kreml-Kritiker Alexej Nawalny steht in Deutschland nun unter Bewachung des Bundeskriminalamts (BKA). 'Der polizeiliche Schutz von Alexej Nawalny wurde durch den Bund übernommen', sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Grundlage sei Paragraf sechs des BKA-Gesetzes. Darin heißt es, die Sicherheit ausländischer Gäste von Verfassungsorganen sei 'in besonders festzulegenden Fällen' dem BKA anvertraut. Aus Regierungskreisen verlautete, über diese Regelung im Gesetz sei es möglich, in der Sache zu helfen."

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09.08.2020

"Nicht verzagen, Deutschland und USA!"

https://www.dw.com/de/kommentar-nicht-verzagen-deutschland-und-usa/a-54483072

Jens Thurau glaubt trotz des aktuellen Tiefpunkts der deutsch-amerikanischen Beziehungen, dass eine "schweigende Mehrheit" auf beiden Seiten des Atlantiks nach wie vor gemeinsame Werte pflege. "Was gerade in Amerika geschieht, die Leugnung der Pandemie-Gefahr, der Rassismus, die verhärteten innenpolitischen Fronten - alles schlimm. Aber auch bei uns bricht die Gesellschaft immer mehr auseinander, brüllen Populisten und Verschwörungsmystiker laut umher. Und wenn Amerika seinen demokratischen Kern verliert, dann stehen Europa und Deutschland in seinem Zentrum alleine da mit dem, was einst als 'westliche Wertegemeinschaft' bezeichnet wurde. Das könnten wir dann wohl nur noch schwer verteidigen. Ist ja nicht so, als wenn in Europa alle vorbehaltlos dem alten amerikanischen Ideal folgten. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Es gibt sie - in Amerika und Deutschland: Die große Mehrheit, die wie immer schweigt. Die findet, dass Demokratie ein Wert an sich ist und immer noch die beste aller Gesellschaftsformen, bei allen Problemen. Und die findet, dass Amerika und Deutschland gemeinsame Werte haben und sie auch zusammen vertreten sollten. Auch wenn das im Moment gar nicht danach aussieht."

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09.08.2020

"Blutige Attacke im Niger"

https://p.dw.com/p/3ghR9

Bei einem Angriff schwer bewaffneter Männer im westafrikanischen Niger sind sechs Franzosen und zwei Einheimische getötet worden. "Schwer bewaffnete Menschen auf Motorrädern hätten die acht nahe Kouré in der Region Tillabéri im Westen des Landes attackiert, berichtete der örtliche Gouverneur. Auch das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Niamey bestätigte den Angriff. Bei den getöteten Franzosen handelt es sich um Mitarbeiter der Hilfsorganisation ACTED. Sie seien touristisch unterwegs gewesen, hieß es. Die zwei getöteten Nigrer waren demnach der Fahrer und der Führer der Franzosen."

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07.08.2020

"Es gibt keine Westbalkan-Lösungen ohne die USA"

https://p.dw.com/p/3gcpc

Christian Schwarz-Schilling war zehn Jahre CDU-Bundesminister für Post und Telekommunikation und trat 1992 aus Protest gegen die Haltung der damaligen Bundesregierung im Bosnien-Krieg von seinem Amt zurück. In seinem Gastbeitrag für die Deutsche Welle bezeichnet er die USA als immer noch wichtigen Verbündeten im Westbalkan. "Tatsache ist, dass die USA Bosnien-Herzegowina damals, als Europa nicht konsequent handeln wollte, zum Frieden verholfen hat. Die Vereinigten Staaten sind auf dem Westbalkan weiterhin engagiert, auch wenn man Vorstöße wie den des derzeitigen US-Sonderbeauftragten Richard Grenell in Kosovo als kurzsichtig und gefährlich bezeichnen kann."

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04.08.2020

"Anas Bukhash aus Dubai: Der Mann, der Tabuthemen anspricht"

https://www.dw.com/de/anas-bukhash-influencer-instagram-youtube-talkshow-abtalks-dubai-vereinigte-arabisc
he-emirate/a-54409190

Diana Hodali porträtiert den arabischsprachigen YouTuber Anas Bukhash, der sich insbesondere bei jungen Menschen großer Beliebtheit erfreut. "Anas Bukhash ist zum Beispiel dafür kritisiert worden, das er nicht in traditioneller Kleidung in die Moschee geht. Schließlich habe er das Thema in seiner Sendung aufgegriffen. 'Ich bin sicher, dass es Leute gibt, die meinen Content nicht mögen. Das ist in Ordnung so. Und ich nehme an, dass ich bei der jüngeren Generation der Emiratis beliebter bin, weil sie in mir einen modernen Mann sehen. Ich könnte mir vorstellen, dass die älteren, konservativeren Generationen nicht so gut finden, was ich mache.' Er begegne auch im Ausland immer wieder Vorurteilen, die seine Herkunft betreffen. Er weiß, dass er privilegiert ist. Könnte eine Frau solche direkten Fragen stellen? Den Konservativen würde das sicher nicht gefallen, sagt er. 'Männer können sich weltweit in sämtlichen Hinsichten mehr erlauben, das ist traurig, aber wahr.'"

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27.07.2020

"Hongkong: Das Ende der Demokratie"

https://p.dw.com/p/3fhWw

Die Deutsche Welle berichtet in einem Videobeitrag über die Auswirkungen des neuen Sicherheitsgesetzes in Hongkong. "China hat sich durchgesetzt. Das neue Sicherheitsgesetz bedeutet für die Hongkonger das Ende der Meinungsfreiheit. Die Proteste der Demokratiebewegung wurden erstickt. Aktivisten löschen ihre Social Media Accounts oder verlassen sogar Hongkong."

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27.07.2020

"'Lang erwartete Ruhe' in der Ostukraine?"

https://p.dw.com/p/3fwc2

Die Deutsche Welle bezweifelt, dass die Waffenruhe in der Ostukraine Bestand haben wird. "Im Kriegsgebiet im Osten der Ukraine ist am frühen Montagmorgen eine neue Waffenruhe in Kraft getreten. Doch ob sie diesmal eingehalten wird, darf bezweifelt werden. Mehr als 20 Anläufe sind bereits gescheitert."

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26.07.2020

"Putin says Russian navy will be armed with hypersonic weapons"

https://www.dw.com/en/putin-says-russian-navy-will-be-armed-with-hypersonic-weapons/a-54323651

Russland will seine Marine Präsident Putin zufolge mit neuen atomaren Hyperschallraketen und Unterwasserdrohnen ausrüsten. "Russian President Vladimir Putin announced on Sunday the Russian navy's capabilities were growing and that it would be equipped with hypersonic nuclear strike weapons and underwater nuclear drones. (…) The combination of maneuverability, speed, and altitude of the hypersonic missiles makes them capable of traveling at more than five times the speed of sound and therefore difficult to track and intercept. Some analysts, however, have questioned how advanced the weapons really are. Some of the weapons have yet to be deployed, the ministry said, including the Poseidon underwater nuclear drone intended to be carried by submarines, and the Tsirkon hypersonic cruise missile, designed to be carried on surface ships."

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23.07.2020

"Libyen: Droht militärischer Konflikt zwischen Ägypten und der Türkei?"

https://www.dw.com/de/libyen-droht-milit%C3%A4rischer-konflikt-zwischen-%C3%A4gypten-und-der-t%C3%BCrkei/
a-54253552

Ägypten fühle sich durch die Intervention der Türkei in Libyen herausgefordert und erwäge einen Militäreinsatz im Nachbarland, berichtet Kersten Knipp. "Ankara unterstützt die von den UN anerkannte 'Regierung der Nationalen Übereinkunft' unter Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch in Tripolis. Kairo hingegen setzt sich - zusammen mit Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten - für den aufständischen General Chalifa Haftar ein, der mit dem sogenannten Exilparlament im ostlibyschen Tobruk verbunden ist. Beide Seiten bereiten sich laut Einschätzung arabischer Medien bereits auf einen möglichen Zusammenstoß vor, wenn auch nicht unbedingt mit eigenen Truppen. Ankara hat neben türkischen Militärs bereits Tausende Kämpfer aus Syrien in das Land gebracht und der Regierung von Al-Sarradsch damit zuvor unerwartete militärische Erfolge ermöglicht. Ägypten, berichtet die Zeitung 'Rai Al-Youm', rüste unterdessen libysche Stämme massiv auf."

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20.07.2020

"Kuba und die USA: Eine Hassliebe"

https://www.dw.com/de/kuba-und-die-usa-eine-hassliebe/a-54203500

Oliver Pieper stellt fest, dass in den Beziehungen zwischen Kuba und den USA fünf Jahre nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen wieder "Eiszeit" herrsche. "Es war Barack Obama, der den politischen Frühling mit Kuba einläutete. Der erste afroamerikanische US-Präsident sprach von einem 'Neuanfang nach Jahrzehnten des Misstrauens', lockerte die Reisebeschränkungen für Exil-Kubaner und die Vorschriften für Geldtransfers. (…) Am 8. November 2016, zwei Wochen bevor Fidel Castro im Alter von 90 Jahren starb, gewann Donald Trump die Präsidentschaftswahlen in den USA - und drehte die Uhren wieder zurück. Kuba steht wieder auf einer US-Liste von 'Terrorstaaten', die USA erschweren die sogenannten 'Remesas', die Geldüberweisungen der im Ausland lebenden Kubaner an ihre Familien, oder behindern die Lieferung von gerade in Corona-Zeiten lebenswichtigen Medikamenten."

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20.07.2020

"China sucht Konfrontation mit den USA"

https://p.dw.com/p/3fTHh

Die Deutsche Welle veröffentlicht einen aus dem Chinesischen übersetzten Kommentar des Politologen Yuwen Deng vom Think Tank "China Strategic Analysis", für den eine offene Konfrontation zwischen China und den USA nur noch eine Frage der Zeit ist. "Fu Ying, ehemalige Vizeaußenministerin Chinas, nahm vor Kurzem auf einem Symposium Stellung zu dem schwierigen Verhältnis beider Länder. China werde 'proaktiv' seine eigenen Karten spielen, so Fu. Proaktiv soll heißen, dass China nicht nur dabei ist, die USA als Supermacht der Welt herauszufordern, sondern auch das US-Machtmonopol zu brechen und eine neue Weltordnung nach seiner Vorstellung zu gestalten. (…) Es droht ein neuer, bisher noch gewaltfreier Konflikt. Fest steht allerdings schon jetzt: Keine Partei scheut die Konfrontation. Beide suchen das Duell und warten nur auf den richtigen Zeitpunkt."

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14.07.2020

"Kroatien: Nationalismus und Extremismus sind immer noch salonfähig"

https://www.dw.com/de/kroatien-nationalismus-und-extremismus-sind-immer-noch-salonf%C3%A4hig/a-54170415

Thomas Brey erklärt, warum die kroatische Öffentlichkeit die deutsche Aufregung über ein Video, das Nationaltorwart Manuel Neuer beim Singen eines nationalistischen kroatischen Liedes zeigt, nicht nachvollziehen kann. "'Lijepa li si' ist der Erfolgshit des kroatischen Sängers Marko Perković, der sich nach seiner Maschinenpistole aus dem Krieg in Kroatien (1991-1995) 'Thompson' nennt. Spezialisiert ist Perković auf Songs mit religiösen, nationalistischen und auch faschistischen Anspielungen. Seit der Vizeweltmeisterschaft Kroatiens vor zwei Jahren ist sein Lied 'Lijepa li si' die inoffizielle Hymne der kroatischen Fußballfans. Damals posierten Kroatiens Starfußballer stolz mit dem Autor und Sänger, der die Mannschaft beim Empfang in der Hauptstadt Zagreb musikalisch begleitete. Neben der mächtigen und sehr konservativ ausgerichteten Katholischen Kirche sowie dem starken rechten politischen Flügel in Kroatien ist die Fußballszene bis heute ein Hort extremistischen und menschenverachtenden Gedankenguts."

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06.07.2020

"Verteidigungsministerium empfiehlt Anschaffung bewaffneter Drohnen"

https://www.dw.com/de/verteidigungsministerium-empfiehlt-anschaffung-bewaffneter-drohnen/a-54071070

Das Verteidigungsministerium habe sich auf "Basis wochenlanger Debatten" für die Anschaffung bewaffneter Drohnen ausgesprochen, berichtet die Deutsche Welle. "Dies 'entspräche heutigen Einsatzrealitäten und ist dringend geboten', heißt es in dem 21-seitigen Papier. 'Bewaffnete Drohnen erhöhen nicht nur die Sicherheit und Reaktionsfähigkeit unserer eigenen Kräfte und der unserer Partner im Einsatz, sie können auch signifikant zum Schutz der Zivilbevölkerung und ziviler Einrichtungen vor Ort beitragen.'"

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06.07.2020

"Truppenrückzug an chinesisch-indischer Grenze"

https://www.dw.com/de/truppenr%C3%BCckzug-an-chinesisch-indischer-grenze/a-54067418

China und Indien seien offenbar an einer Entspannung der Lage an ihrer Grenze im Himalaja interessiert, berichtet die Deutsche Welle. "Laut Vertretern der indischen Regierung haben indische und chinesische Truppen damit begonnen, sich von ihrer umstrittenen Grenze im Himalaya zurückzuziehen. Chinesische Soldaten seien dabei beobachtet worden, wie sie Zelte und andere Ausrüstungsgegenstände im Galwan-Tal abbauten, hieß es. Fahrzeuge hätten die Gegend und zwei weitere umstrittene Gebiete - Hotsprings und Gogra - verlassen."

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01.07.2020

"'Sicherheitsgesetz' für Hongkong weit schärfer als erwartet"

https://p.dw.com/p/3ebhp

Die aktuelle Situation in der Sonderverwaltungsregion Hongkong lasse das Schlimmste befürchten, konstatiert die Deutsche Welle mit Blick auf das neue Sicherheitsgesetz. "Das neue, umstrittene Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong ist noch schärfer als erwartet. Es gibt Chinas Organen weitreichende Vollmachten in der Sonderverwaltungsregion. Als Höchststrafe für Verstöße gegen das Gesetz ist lebenslange Haft vorgesehen, wie aus dem vorliegenden Text hervorgeht. Die ehemalige britische Kronkolonie wurde 1997 an China zurückgegeben. Entgegen der damals garantierten Freiheitsrechte und Autonomie des Territoriums können chinesische Stellen in Hongkong künftig eigenmächtig Ermittlungen ausführen und Rechtshoheit ausüben."

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26.06.2020

"Das Gemisch, aus dem Gewalt entsteht"

https://www.dw.com/de/das-gemisch-aus-dem-gewalt-entsteht/a-53953161

Der Kriminologe Dirk Baier macht in diesem Interview zu den Krawallen in Stuttgart vom 20. Juni "Männlichkeit und Alkohol" für diese Art von Ausschreitungen verantwortlich. "Der wichtigste Einflussfaktor für gewalttätiges Verhalten ist, sich in Gruppen mit Gleichgesinnten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Vor allen Dingen auch in den Abendstunden. Wenn dann noch Alkoholkonsum dazu kommt, dann ist der Schritt zur Körperverletzung gar nicht mehr so weit. Alkohol baut nicht nur Hemmschwellen ab, sondern führt auch dazu, dass wir Hinweise von außen viel aggressiver interpretieren. Wenn wir Alkohol getrunken haben, dann sind wir viel schneller der Meinung, wir werden von jemandem angegriffen, angepöbelt und müssten uns dagegen wehren. Männlichkeit, Alkoholkonsum, in Gruppen unterwegs sein - das ist das Gemisch, aus dem Gewalt entsteht."

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14.06.2020

"Kim Jong Un's sister threatens military action against South Korea"

https://www.dw.com/en/kim-jong-uns-sister-threatens-military-action-against-south-korea/a-53798663

Die Schwester des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un hat Südkorea offen mit einem militärischen Eingreifen gedroht. "South Korea convened in an emergency security meeting on Sunday in response to Pyongyang's threats to cut off all ties with Seoul, demolish a liaison office and take military action against its rival. (…) Kim Yo Jong's influence has been growing in recent months amid rumors of her brother's health issues. In addition to being the most powerful woman in the isolated country, state media recently confirmed Kim Yo Jong has taken charge of ties with South Korea. Last week, she threatened to end a key military pact between Pyongyang and Seoul over propaganda leaflets sent in by activists from the southern side of the border. The pact includes a military agreement to reduce conventional military threats between the two countries and establish border buffers and no-fly zones. Kim Yo Jong said the pact was 'hardly of any value.'"

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10.06.2020

"China to skip US-Russian nuclear disarmament talks"

https://www.dw.com/en/china-to-skip-us-russian-nuclear-disarmament-talks/a-53769504

China wird trotz einer amerikanischen Einladung nicht an den geplanten Atomwaffenverhandlungen mit Russland und den USA teilnehmen. "China is not interested in participating in nuclear disarmament talks with the US and Russia, Chinese Foreign Ministry Spokeswoman Hua Chunying said on Tuesday. 'We noticed that the US has been dragging China into this issue ... whenever it is raised,' Hua said, adding that Washington's claims that it wanted to negotiate in good faith 'feel extremely ridiculous and even surreal.' The talks, scheduled for June 22 in Vienna, will involve US envoy Marshall Billingslea and Deputy Russian Foreign Minister Sergei Ryabkov. (…) Russian Deputy Foreign Minister Sergei Ryabkov said Moscow's answer to an inclusion of China in Vienna currently was a 'flat and straightforward no' unless the US opened a 'meaningful' dialog with Russia on arms control. Beijing had to first agree, said Ryabkov, adding that US allies and smaller nuclear powers Britain and France could join such future talks. 'The ball is on the American part of the court,' Ryabkov told the US Council of Foreign Relations during a video conference from Moscow. 'The logic is a very simple one — the more we come down in numbers, the higher is the price for every single warhead payload and we cannot simply ignore capabilities of some others,' he said."

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08.06.2020

"Wie China gefangene Uiguren zwingt, sich selbst zu bezichtigen"

https://www.dw.com/de/wie-china-gefangene-uiguren-zwingt-sich-selbst-zu-bezichtigen/a-53680497

Inhaftierte Uiguren müssen sich in China selbst für Vergehen bezichtigen, die sie auf einer 75 Taten beinhaltenden Liste vorfinden, auch wenn keine dieser Daten auf sie zutrifft, berichtet die Deutsche Welle auf Grundlage einer exklusiven Recherche in China.

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05.06.2020

"Wehrsport: Deutsche Neonazis in Russland"

https://p.dw.com/p/3dJXp

Die Deutsche Welle sammelt Fakten über Teilnehmer und Veranstalter paramilitärischer Ausbildungen in Russland für deutsche Rechtsextremisten. "Die paramilitärische Ausbildung ist in Russland legal und steht unter dem Schutzschirm des noch aus den Sowjetzeiten stammenden Vereinssystems 'DOSAAF' ('Freiwillige Gesellschaft zur Unterstützung der Armee'). Die Ausbildung, an der die Deutschen teilgenommen haben sollen, wird von einem Verein durchgeführt, der unter zwei Namen auftritt: 'Reserw' oder auch 'Partizan'. Am Stadtrand von Sankt-Petersburg wird auf einem militärischen Gelände trainiert. Noch bis 2018 waren die Mitglieder von 'Reserw' auf der Internetseite der Stadtverwaltung von Petersburg als eine der Bürgerwehren im Bezirk Wyborg aufgelistet. Ein Bezirksvertreter antwortete auf die DW-Anfrage ausweichend: 'Das war vor meinem Amtseintritt.' Dass in dem Zentrum auch Ausländer - und damit 'auch Deutsche' - eine paramilitärische Ausbildung bekommen, bestätigte einer der Betreiber des Geländes im Interview mit lokalen Journalisten schon 2017. Heute bewirbt das Zentrum sowohl Offline- als auch Online-Kurse, unter anderem zum Umgang mit Waffen und zur 'militärischen Topografie'."

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02.06.2020

"Debatte über 'Ehrenmord' im Iran"

https://p.dw.com/p/3d8uI

Der Mord an einem 14-jährigen Mädchen im Iran hat eine Debatte über Ehrenmorde im Land entfacht, ob nicht endlich eine Gesetzesreform her müsse, um Gewalttaten im Namen der Familienehre stärker zu sanktionieren, berichtet die Deutsche Welle. "Der Präsident weiß allerdings auch: Gesetzentwürfe, die Frauen vor Gewalt in der Familie schützen sollen, werden von der konservativen Justiz abgelehnt. Solche Gesetze wollten den Westen nachahmen und strebten Ziele an, die den Grundsätzen des Islam widersprächen, so die Argumente aus konservativen Kreisen."

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