BUNDESTAGSWAHL 2021 Mehr erfahren
US-Soldaten in Afghanistan

Neue Zürcher Zeitung


»http://www.nzz.ch«

suche-links1 2 .. 36suche-rechts

22.09.2021

"Die Entfremdung zwischen Australien und China hat schon früh begonnen"

https://www.nzz.ch/international/aukus-australiens-verhaeltnis-zu-china-kuehlte-sich-seit-langem-ab-ld.16
46725

Esther Blank beschreibt die Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Australien und China: "Die Augen des australischen Premierministers Bob Hawke füllten sich mit Tränen, als er 1989 auf die gewaltsame Niederschlagung der Proteste am Tiananmen-Platz in Peking reagierte. (…) Dies war der erste grosse Tiefpunkt im Verhältnis Australiens zur Volksrepublik China. (…) Der Rückschlag in den Beziehungen nach dem Tiananmen-Massaker wurde innert weniger Jahre überwunden. Im Fahrwasser der rasant wachsenden Wirtschaft Chinas wuchs auch die australische Wirtschaft. (…) Seit 2018 hat sich das Verhältnis zwischen China und Australien rapide verschlechtert."

Mehr lesen


22.09.2021

"Der Nahe Osten - eine Weltregion im ewigen Krieg"

https://www.nzz.ch/international/kriege-und-krisen-in-nahost-zu-optimismus-gibt-es-wenig-anlass-ld.164451
4

Ein Ende der Konflikte im Nahen Osten sei nicht absehbar, konstatiert Christian Weisflog. "Auch hundert Jahre nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs sind die Nationen und ihre Grenzen im Nahen Osten nicht gefestigt. Es tobt ein Kampf um die Führungsrolle in der islamischen Welt und die politische Rolle der Religion. (…) Im Arabischen Frühling lag die Hoffnung, dass mehr Freiheit dem Nahen Osten mehr Frieden bringen wird. Doch die Demokratiebewegungen erwiesen sich als zu schwach und die alten Regime als zu brutal. Zwar sorgten neue Protestbewegungen in Libanon und im Irak 2019 für einen weiteren Silberstreifen am Horizont. Doch gerade das libanesische Beispiel zeigt, dass Massendemonstrationen noch keine Revolution bedeuten."

Mehr lesen


10.09.2021

"Xi Jinping und Joe Biden sprechen nach sieben Monaten erstmals wieder miteinander"

https://www.nzz.ch/international/xi-jinping-und-joe-biden-sprechen-nach-sieben-monaten-erstmals-wieder-mi
teinander-ld.1644815

Matthias Kamp fasst das jüngste Telefonat zwischen Chinas Präsidenten Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden am vergangenen Donnerstag zusammen: "Das Weisse Haus sprach in einer Mitteilung anschliessend von einer 'breiten, strategischen Diskussion'. Beide Präsidenten hätten in dem Gespräch 'über Bereiche diskutiert, wo unsere Interessen aufeinandertreffen, und über Bereiche, wo unsere Interessen, Werte und Perspektiven auseinandergehen'. Biden und Xi seien übereingekommen, 'beide Problemkataloge offen und direkt anzugehen'."

Mehr lesen


09.09.2021

"Acht Trends der Gewalt: wie sich der islamistische Terror im Westen seit 9/11 gewandelt hat"

https://www.nzz.ch/international/terror-seit-911-der-wandel-der-islamistischen-anschlaege-ld.1641091

Der islamistische Terrorismus stelle auch zwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die USA noch immer eine Bedrohung dar, habe sich jedoch seither verändert, analysieren Andreas Ernst, Simon Huwiler, Ulrich von Schwerin und Pauline Voss. "Die Gewichte verschoben sich vom 'fernen Feind' im Westen zum 'nahen Feind' im Nahen Osten und in Nordafrika. (…) Mit der Ausweitung der Operationsgebiete in den Nahen Osten und nach Nordafrika verbindet sich ein neues Organisationsmodell: die Franchise. Gegen die Übernahme von Ideologie und Taktik übernehmen lokale terroristische Gruppen von der Kaida oder dem IS das Label. (…) Die Grenze zwischen religiös und politisch motivierten Anschlägen und psychologisch bedingten Amokläufen ist in den vergangenen Jahren zunehmend verschwommen."

Mehr lesen


03.09.2021

"Umfrage: Grossteil der Deutschen für Abzug der Bundeswehr aus Mali"

https://www.nzz.ch/international/umfrage-grossteil-der-deutschen-fuer-abzug-der-bundeswehr-aus-mali-ld.16
43650

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge seien 44 Prozent der Deutschen für den Abzug der Bundeswehr aus Mali, so die Neue Zürcher Zeitung. "Nur 23 Prozent sind für eine Fortsetzung des Einsatzes, 33 Prozent machten keine Angaben."

Mehr lesen


02.09.2021

"Die USA sagen Ukraine ein 'Sicherheits-Hilfspaket' in Millionenhöhe zu"

https://www.nzz.ch/international/usa-sagen-ukraine-ein-sicherheits-hilfspaket-in-millionenhoehe-zu-ld.164
3429

Die USA hätten der Ukraine die Lieferung weiterer Rüstungsgüter zugesagt, meldet die Neue Zürcher Zeitung. "Nach einem Treffen des amerikanischen Präsidenten Joe Biden mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodimir Selenski am Mittwoch im Weissen Haus kündigten die USA ein neues 'Sicherheits-Hilfspaket' im Umfang von 60 Millionen Dollar an. Darin enthalten seien zusätzliche Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin und andere Rüstungsgüter, 'damit sich die Ukraine wirksamer gegen russische Aggression verteidigen kann'."

Mehr lesen


30.08.2021

"Warum hat Deutschland so wenige Ortskräfte ausgeflogen?"

https://www.nzz.ch/international/warum-hat-deutschland-so-wenige-ortskraefte-ausgeflogen-ld.1642920

Oliver Maksan beleuchtet die Evakuierung ehemaliger Ortskräfte der Bundeswehr aus Afghanistan: "Nur 138 ehemalige afghanische Ortskräfte mit 496 Familienangehörigen sind von der Bundeswehr tatsächlich evakuiert worden. (…) Warum sind es dann aber nur so wenige? Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes machte klar, dass das Nadelöhr zur Evakuierung der Flughafen Kabul gewesen sei. Es sei für Personen mit deutschen Papieren viel leichter gewesen, zum Flughafen zu gelangen, als für solche mit ausschliesslich afghanischen. Soll heissen: Für ehemalige Ortskräfte gab es kaum ein Durchkommen. Ergo konnten sie nicht mitgenommen werden."

Mehr lesen


26.08.2021

"Drohnen, Satelliten und Spione: Die Terrorismusbekämpfung steht nach dem Afghanistan-Abzug vor einer Feuerprobe"

https://www.nzz.ch/international/drohnen-satelliten-und-spione-die-terrorismusbekaempfung-steht-nach-dem-
afghanistan-abzug-vor-einer-feuerprobe-ld.1641934

Afghanistan sei für Geheimdienste ein schwieriger Einsatzort, analysiert Peter Winkler. "Helfen würde es den USA zweifellos, wenn sich auf längere Frist Widerstand gegen die Herrschaft der Taliban organisieren würde. Etwaige 'befreite Gebiete' würden den Geheimdiensten und ihren Informanten sichere Rückzugshäfen eröffnen, in denen Informationen einfacher ausgetauscht und durch die Spione eingeschleust und exfiltriert werden könnten. (…) Inwiefern die Abkehr von der letztlich erfolglosen Aufstandsbekämpfung ('counter-insurgency') am Hindukusch den Amerikanern eine weiterhin erfolgreiche Terrorismusbekämpfung ('counter-terrorism') ermöglichen wird, ist gegenwärtig nicht voraussehbar."

Mehr lesen


25.08.2021

"In Marseilles Norden sprechen die Kalaschnikows"

https://www.nzz.ch/international/marseilles-drogenmilieu-erlebt-einen-sommer-der-abrechnungen-ld.1641735

In der französischen Stadt Marseille eskaliere die Gewalt im "Drogenmilieu", schreibt Nina Belz. "Die Mehrheit der Opfer dieser neuen Gewaltwelle sind junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren. Sie waren den Behörden im Zusammenhang mit Drogendelikten oder Diebstählen bekannt. Laut anonymen Quellen aus den Reihen der Polizei, die sich in französischen Medien zu Wort melden, sind die Taten Ausdruck eines Revierkampfs. Diesen liefern sich die zwei mächtigsten Clans, die seit rund zehn Jahren einen grossen Teil des Geschäfts kontrollieren. Gehandelt wird vor allem mit Cannabis und Kokain. Die Anführer der beiden Clans leiten das Geschäft aus sicherer Distanz: Sie haben sich entweder ins Ausland abgesetzt oder sitzen im Gefängnis. Getroffen werden diejenigen, die zuunterst in der Hierarchie stehen."

Mehr lesen


24.08.2021

"Deutschland braucht einen Sicherheitsrat"

https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-braucht-einen-sicherheitsrat-ld.1641240

Die USA würden Europas Sicherheitsinteressen in Zukunft weniger Beachtung schenken, konstatiert Josef Braml. "Denn sie wird ihre zunehmend knapper werdenden Ressourcen in der Region Asien/Pazifik bündeln, um dort der aufsteigenden Macht China zu begegnen, das in Ostasien Amerikas Hegemonie herausfordert. Der Fokus auf starke Staaten blendet prekäre oder zerfallende Staaten wie Afghanistan aus, die nach 9/11 als die grössten Gefahrenherde galten, weil sie Operationsräume für terroristische Aktivitäten ermöglichten. (…) Ein nationaler Sicherheitsrat könnte die von zerfallenden Staaten ausgehenden internationalen Gefahren und Entwicklungen, zum Beispiel Terrorismus beziehungsweise Migration, beobachten und in Kooperation mit externen Think-Tanks analysieren."

Mehr lesen


21.08.2021

"Versorgungskrise: Millionen Libanesen droht schon bald Wassermangel"

https://www.nzz.ch/international/libanon-millionen-menschen-droht-wassermangel-ld.1641590

Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF könnten in den kommenden Tagen über vier Millionen Menschen im Libanon den Zugang zu sauberem Trinkwasser verlieren oder unter Wassermangel leiden, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. "Das Land müsse umgehend Massnahmen treffen, forderte Unicef-Direktorin Henrietta Fore laut einer Mitteilung. 'Die eilige Bildung einer neuen Regierung mit klaren Reformzusagen ist von entscheidender Bedeutung.' Die Organisation befürchtet auch eine Zunahme von Krankheiten infolge von mangelnder Hygiene durch Wasserknappheit."

Mehr lesen


10.08.2021

"Saudiarabien 'schockiert' die Hamas mit langen Haftstrafen gegen ihre Mitglieder"

https://www.nzz.ch/international/saudiarabien-verurteilt-hamas-mitglieder-zu-langen-haftstrafen-ld.163959
3

Über die Verurteilung mehrerer Mitglieder der Hamas durch ein saudi-arabisches Gericht informiert Christian Weisflog. "Saudi-Arabien scheint (…) nicht zur Normalisierung der Beziehungen mit der Hamas bereit zu sein, solange diese nicht mit dem iranischen Erzfeind bricht und ihre Position gegenüber Israel mässigt. (…) Bei der Mehrheit handelt es sich um Mitglieder der Hamas, die seit vielen Jahren in Saudiarabien leben. Viele von ihnen wurden nun am Sonntag von einem saudischen Gericht zu Gefängnisstrafen von bis zu 22 Jahren verurteilt. Den Verurteilten wurde die Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und Spendensammlungen für diese vorgeworfen."

Mehr lesen


07.08.2021

"'Wir überleben, aber richtig gut geht es niemandem hier'"

https://www.nzz.ch/international/uiguren-in-der-tuerkei-zwischen-den-stuehlen-ld.1635382

Zur Lage von aus China geflohenen Uiguren in der Türkei informiert Philipp Mattheis. "Einige der Diaspora-Uiguren in der Türkei dürften in einen unheilvollen Zirkel geraten sein: Die traumatischen Erlebnisse in ihrer Heimat und die Entwurzelung in der Fremde schaffen einen Nährboden für einen radikaleren Islam, der der uigurischen Kultur eigentlich fremd ist. Dies wiederum ist ganz im Sinne Pekings, das alle Autonomiebestrebungen als terroristisch-islamistisch brandmarken will, um so seine Unterdrückungspolitik zu rechtfertigen."

Mehr lesen


03.08.2021

"Kein Doktortitel wegen eines Tweets: So weit reicht Chinas Einfluss auf Schweizer Hochschulen"

https://www.nzz.ch/amp/schweiz/hsg-und-china-kritik-auf-twitter-kostet-doktoranden-abschluss-ld.1637789

Aufgrund von politischem Druck aus China habe eine Professorin in der Schweiz das Betreuungsverhältnis mit ihrem Doktoranden beendet, berichten Larissa Rhyn und Katrin Büchenbacher. "Es gibt erst wenige Personen in der Schweiz, die Versuche der chinesischen Einflussnahme an Universitäten offenlegen und kritisieren. Oliver Gerbers Fall zeigt aber, dass Chinas aggressive Aussenpolitik Einfluss darauf haben kann, wie Wissenschafter in der Schweiz sich öffentlich äussern und wie sie mit kritischen Voten ihrer Studenten umgehen. Er zeigt, dass manche Wissenschafterinnen und Wissenschafter bereit sind, sich und andere einzuschränken, um China nicht zu verärgern."

Mehr lesen


03.08.2021

"'Orban ist ein hochbegabter, zynischer Machtpolitiker – aber er läuft Gefahr, den Bogen zu überspannen'"

https://www.nzz.ch/international/paul-lendvai-stalinismus-orban-und-nationalismus-als-bitcoin-ld.1611447?
reduced=true

Der Ungarn-Experte Paul Lendvai spricht mit Ivo Mijnssen und Florian Rainer über das "Erfolgsrezept" Viktor Orbáns und die Perspektive für die Demokratie in Ungarn. "Orban stammt aus dem ländlichen Milieu und spricht die Sprache dieses Bevölkerungsteils. Zudem verfügt er über politisches Gespür, so etwa in der Flüchtlingskrise. Er kontrolliert die Medien und seine eigene Partei, in der kein Wort über ihn fällt. Orban ist ein hochbegabter, zynischer Machtpolitiker. Er kennt das ungarische Volk und dessen Psyche. (…) Dass Ungarn zu meinen Lebzeiten zu einer demokratischen Entwicklung zurückkehrt, schliesse ich aus."

Mehr lesen


30.07.2021

"Eskalation in Syrien: schwere Gefechte in 'der Wiege der Revolution'"

https://www.nzz.ch/international/syrien-heftige-gefechte-in-der-wiege-der-revolution-ld.1638162

In der südsyrischen Provinz Daraa hätten sich in den vergangenen Tagen schwere Kämpfe ereignet, beobachtet Christian Weisflog. "Allein am Donnerstag seien bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Aufständischen rund 30 Personen getötet worden, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR). Unter den Toten sollen sich 11 Zivilisten, 9 Rebellen und 8 Soldaten des Asad-Regimes befinden. (…) Die aufflammende Gewalt sei keine überraschende Entwicklung, schreibt die in den Oppositionsgebieten aktive Zivilschutzorganisation der Weisshelme in einer Erklärung. 'Die Truppen des Regimes und Russlands haben die Offensive vorbereitet, nachdem sich die Bewohner von Daraa geweigert hatten, an den sogenannten Präsidentschaftswahlen teilzunehmen.'"

Mehr lesen


28.07.2021

"Eine Rückkehr zur Autokratie in Tunesien ist nicht die Lösung"

https://www.nzz.ch/meinung/tunesien-eine-rueckkehr-zur-autokratie-ist-nicht-die-loesung-ld.1637629

Die Hoffnungen vieler Tunesierinnen und Tunesier, die mit dem Sturz des Autokraten Zine al-Abidine Ben Ali 2011 einhergingen, hätten sich nicht erfüllt, kommentiert Ulrich von Schwerin. Eine Rückkehr zur Autokratie sei jedoch keine Lösung. "Es ist eine Fiktion, dass autoritäre Regime effizienter regieren oder weniger korrupt sind. In Militärdiktaturen wie Ägypten wuchert die Bürokratie, ohne Beziehung zum Regime geht gar nichts, viele Sektoren der Wirtschaft hat sich das Militär direkt unter den Nagel gerissen. Der Repressionsapparat verhindert jede Diskussion über Fehler der Regierung und damit auch ihre Korrektur."

Mehr lesen


28.07.2021

"Der Krieg der Zukunft wird auch ein Krieg um die Untersee-Datenkabel sein - Europa muss sich wappnen und schützen"

https://www.nzz.ch/meinung/krieg-der-zukunft-ein-krieg-auch-um-die-untersee-datenkabel-ld.1630916

Europa müsse seine Untersee-Datenkabel besser schützen, konstatiert Oliver Rolofs. "Es geht um nicht weniger als darum, mit einer Stärkung der digitalen Souveränität Europas Rolle als globaler politischer und wirtschaftlicher Akteur zu sichern. Sichere Kabel werden je länger, desto mehr zum seidenen Faden, an dem das Schicksal unseres Kontinents im digitalen Zeitalter hängt."

Mehr lesen


26.07.2021

"Iranische Kriegsschiffe auf Jungfernfahrt in der Ostsee"

https://www.nzz.ch/international/iran-schickt-erstmals-zwei-kriegsschiffe-in-die-ostsee-ld.1637458

Zwei iranische Kriegsschiffe hätten am vergangenen Wochenende an einer Militärparade in Sankt Petersburg teilgenommen, beobachtet Ulrich von Schwerin. "Es ist höchst ungewöhnlich, dass sich iranische Kriegsschiffe so weit von ihrer Heimat entfernen, und das erste Mal, dass sie in die Ostsee vordringen. Offizieller Anlass des Besuchs im Finnischen Meerbusen war eine Flottenparade zum 325-jährigen Bestehen der russischen Marine. In erster Linie dürfte es den Iranern aber darum gegangen sein, der Welt zu demonstrieren, dass ihre Marine hochseetauglich ist und auch fern der eigenen Küste operieren kann."

Mehr lesen


21.07.2021

"Guantánamo: Die USA betreiben das teuerste Gefängnis der Welt nach wie vor - auch Biden kann es nicht so bald schliessen"

https://www.nzz.ch/international/guantanamo-biden-will-das-lager-schliessen-das-ist-schwierig-ld.1636483

US-Präsident Joe Biden wolle das Gefangenenlager Guantanamo schließen, schreibt David Signer. Biden "(…) will dabei aber offensichtlich schrittweise und diskreter vorgehen als seinerzeit Obama, um nicht den Widerstand der Republikaner zu provozieren. (…) Von den 39 verbliebenen Insassen in Guantánamo seien 10 von der zuständigen Kommission bereits für einen Transfer in ihre Heimatländer empfohlen worden, erklärte das Weisse Haus. 'Die Regierung wird alle nötigen diplomatischen Mittel einsetzen, um die Überstellung dieser Häftlinge zu ermöglichen', hiess es."

Mehr lesen


11.07.2021

"Nordkorea und China wollen ihre Freundschaft stärken"

https://www.nzz.ch/international/nordkorea-und-china-wollen-ihre-freundschaft-staerken-nzz-ld.1635024

Chinas Präsident Xi Jinping und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hätten sich für eine weitere Stärkung der bilateralen Beziehungen ihrer Länder ausgesprochen, bemerkt Trudi Latour. "Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Verteidigungsabkommens ihrer Länder tauschten sie freundschaftliche Botschaften aus. Der Freundschaftspakt ruft die beiden Länder dazu auf, sich gegenseitig zu helfen, sollte eine der beiden Seiten angegriffen werden. In einer Botschaft an Chinas Xi Jinping sagte der nordkoreanische Führer Kim Jong Un, dass ihre Beziehung 'angesichts feindlicher ausländischer Kräfte lebenswichtig sei', während Xi versprach, die Zusammenarbeit 'auf eine neue Stufe' bringen zu wollen."

Mehr lesen


08.07.2021

"Haiti braucht ausländische Hilfe"

https://www.nzz.ch/meinung/haiti-braucht-auslaendische-hilfe-gegen-mord-und-gewalt-ld.1634569

Haiti stünde nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse vor großen Herausforderungen, beobachtet Werner Marti. "Die Sicherheitskräfte sind bei der Bekämpfung der kriminellen Banden heillos überfordert. Angesichts der gefährlichen Lage stellt sich deshalb die Frage, ob es nicht am besten wäre, wenn das Land wieder Unterstützung durch ausländische Kräfte erhielte. Zwar waren auch die Interventionen durch die Uno-Friedenstruppe und durch die Amerikaner in den letzten drei Jahrzehnten nicht unproblematisch. Sie konnten Haitis Probleme nicht lösen. Doch sie verhinderten immerhin einen zerstörerischen Gewaltausbruch."

Mehr lesen


06.07.2021

"Die Hackergruppe REvil begann vor zwei Jahren als ungeschicktes Startup. Nun verursacht sie eine der grössten Hackerangriffe der Geschichte. Wer steckt dahinter?"

https://www.nzz.ch/technologie/die-hackergruppe-revil-begann-vor-zwei-jahren-als-ungeschicktes-startup-nu
n-verursacht-sie-eine-der-groessten-hackerangriffe-der-geschichte-wer-steckt-dahinter-ld.1634198

Gioia da Silva stellt die Hackergruppe REvil vor, die für den jüngsten Angriff auf den US-amerikanischen IT-Dienstleister Kaseya verantwortlich sein soll: "Reich wurde die Gruppe mit einer Methode, die man doppelte Erpressung ('double extortion') nennt: Bevor die Systeme von Opferunternehmen verschlüsselt werden, saugen die Hacker Dokumente der Firma ab. Falls das Opfer seine Daten mit Back-ups gesichert hat, so dass es die Systeme selbst wiederherstellen könnte, droht REvil mit der Veröffentlichung der Dokumente. (…) Bezahlen die Opfer nicht selbst, bezahlen vielleicht ihre Konkurrenten im Tausch gegen Geschäftsgeheimnisse. (…) Mit dieser Masche gelang es REvil, zwischen seiner Gründung 2019 und dem Herbst 2020 über 100 Mio. $ umzusetzen."

Mehr lesen


05.07.2021

"Wunderwaffen oder überschätzte Technologie? Die neuen Hyperschall-Systeme der Grossmächte schaffen zusätzliche Risiken"

https://www.nzz.ch/international/hyperschall-waffen-wundermittel-oder-ueberschaetzte-technologie-ld.16324
10

Hyperschall-Waffensysteme sollten Teil künftiger Abkommen zur Rüstungskontrolle werden, fordert Dominika Kunertova. "Ungeachtet ihrer tatsächlichen militärischen Leistung und ihrer erwarteten Vorteile hat diese neue Waffentechnologie das Sicherheitsumfeld bereits destabilisiert, da sie die Wahrnehmung von Angreifbarkeit verändert hat. (…) Schon bei ihrem ersten Gipfeltreffen am 16. Juni in Genf bekundeten der amerikanische Präsident Joseph Biden und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin Interesse an einem bilateralen Dialog zur strategischen Stabilität, einschliesslich der Ausarbeitung von Kontrollmechanismen für diese neue Raketentechnologie. Bis dahin ist jedoch mit dem einen oder anderen Überschallknall zu rechnen."

Mehr lesen


04.07.2021

"Libanon am Abgrund: Die hungrige Armee bietet touristische Helikopterflüge an, um Geld zu beschaffen"

https://www.nzz.ch/international/libanon-die-armee-bietet-in-der-not-fluege-fuer-touristen-an-ld.1633601

Aus finanzieller Not verkaufe das libanesische Militär Helikopterflüge, berichtet Christian Weisflog. "Im März schlug der Armeechef Joseph Aoun (…) Alarm: 'Die Militärs leiden und hungern wie das Volk.' (…) Doch seither ist nichts geschehen. (…) Von ihrer Regierung im Stich gelassen, greift die Armee nun zu einer kreativen Notlösung. (…) Für 150 Dollar die Viertelstunde können Privatpersonen (…) über das krisengeschüttelte Land hinwegfliegen, die Schönheit der libanesischen Berg- und Meereskulisse geniessen, einen fernen Blick ins feindliche Israel oder das syrische Bürgerkriegsland werfen oder den grossen Explosionskrater im Hafen der Hauptstadt von oben bestaunen."

Mehr lesen


01.07.2021

"Der Provokateur im Schwarzen Meer: Russlands Drohung mit Gewalt gegen westliche Schiffe ist unverantwortlich"

https://www.nzz.ch/meinung/russland-der-provokateur-im-schwarzen-meer-ld.1633319

Konträr zu den Behauptungen Russlands sei die Präsenz von Schiffen der NATO-Staaten im Schwarzen Meer keine Provokation, konstatiert Andreas Rüesch. "Anders, als es die gezielte Irreführung aus Moskau suggeriert, ist eine Seegrenze nicht dasselbe wie eine Landgrenze. Kriegsschiffe dürfen die Zwölfmeilenzone eines fremden Staates passieren und dabei das Recht auf friedliche Durchfahrt in Anspruch nehmen. (…) Eine Provokation ist es vielmehr, dass Russland und China die Regeln der freien Schifffahrt untergraben und dabei die übrige Welt mit der Androhung militärischer Gewalt einzuschüchtern versuchen."

Mehr lesen


30.06.2021

"Serbien: Lange Haftstrafen für zwei Vertraute von Ex-Präsident Milosevic"

https://www.nzz.ch/international/serbien-lange-haftstrafen-fuer-zwei-vertraute-milosevic-ld.1633262

Das UN-Tribunal zu den Verbrechen im Bosnienkrieg habe zwei ehemalige Führungskräfte des serbischen Sicherheitsdienstes verurteilt, meldet die Neue Zürcher Zeitung. "Jovica Stanišic (70) und Franko Simatovic (71) müssen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit jeweils zwölf Jahre in Haft. Sie seien schuldig wegen Beihilfe zum Mord, Deportationen, Vertreibung und Verfolgung im Bosnienkrieg, urteilte das Gericht am Mittwoch in Den Haag. (…) Dies war das letzte Verfahren vor dem UN-Gericht zu Verbrechen im Bosnienkrieg (1991-1995)."

Mehr lesen


30.06.2021

"Gehen oder bleiben? Egal was die Deutschen und die Europäer in Mali tun, richtig können sie es kaum machen"

https://www.nzz.ch/international/attentat-auf-bundeswehr-in-mali-kramp-karrenbauer-unbeirrt-ld.1632911

Für die internationale Gemeinschaft sei es schwer, in Mali richtig zu agieren, bemerkt Hansjörg Friedrich Müller. "Seitdem die internationalen Truppen im Land sind, hat sich die Lage dort nicht etwa verbessert, sondern verschlechtert. Das räumt auch die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ein: Die staatlichen Strukturen würden schwächer, und die Jihadisten agierten zunehmend aggressiv, sagte sie am Montag. (…) Sich selbst überlassen können die Europäer die Region auch nicht, haben sie doch ein Interesse daran, dass von dort keine Migrantenströme, Terroristen oder Drogen nach Europa kommen."

Mehr lesen


25.06.2021

"Will der Westen Südostasien nicht einfach China überlassen, muss er sich glaubwürdig engagieren"

https://www.nzz.ch/meinung/suedostasien-der-westen-muss-sich-engagieren-gegen-china-ld.1630518

Westliche Staaten stünden beim Umgang mit südostasiatischen Ländern vor einem Dilemma, konstatiert Patrick Zoll. "Die Region leidet unter grossen Demokratiedefiziten - das heisst, dass der Westen auch mit autoritären Regimen einen Modus Vivendi finden muss. Es heisst abwägen zwischen den eigenen Prinzipien (so wichtig diese sind) und harter Realpolitik. (…) [E]s führt kein Weg darum herum, dass der Westen auch zu undemokratischen Regimen einen gewissen Kontakt aufrechterhalten muss. Das mag zwar echten Demokraten widerstreben, ist langfristig aber wohl das kleinere Übel. Bricht der demokratische Westen die Brücken zu solchen Ländern ab, verliert er jegliche Einflussmöglichkeiten. Er verlängert damit womöglich bloss das Fortbestehen undemokratischer Zustände, die von China gestützt werden."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 36suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

16 Autor*innen aus Krisengebieten wünschen sich für ihre Zukunft weiterschreiben zu können. In di...

Sicherheitspolitik verstehen

Sicherheitspolitik verstehen

Wie sieht eine zeitgemäße Sicherheitspolitik angesichts einer zunehmend komplexer werdenden und st...

Am Hindukusch – und weiter?

Am Hindukusch – und weiter?

Ende 2014 zogen die letzten deutschen ISAF-Truppen aus Afghanistan ab. Dieser Band zieht Bilanz, fra...

Fluter Terror

Terror

Terrorismus bedroht die offene Gesellschaft und die kulturelle Vielfalt. Er ist uns fremd, aber er k...

Krieg im 21. Jahrhundert

Krieg im 21. Jahrhundert

Kriege sehen heute anders aus als noch vor 100 oder 50 Jahren: oft stehen sich Staaten und bewaffnet...

Ground Zero

Ground Zero

Ungebrochen aktuell bleiben Fragen nach den Wurzeln und den Folgen der Terroranschläge vom 11. Sept...

Zum Shop