US-Soldaten in Afghanistan

Neue Zürcher Zeitung


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04.01.2022

"Hizbullah-Chef Nasrallah sorgt für neuen Zwist zwischen Beirut und Riad"

https://www.nzz.ch/international/libanon-hizbullah-fuehrer-nasrallah-nennt-saudi-terroristen-ld.1663107

Der Anführer der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, habe Saudi-Arabien in einer Fernsehansprache für die Entstehung des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) verantwortlich gemacht und den saudi-arabischen König Salman als Terroristen bezeichnet, berichtet Daniel Böhm. "Anlass für Nasrallahs verbale Breitseite war eine Bemerkung des saudischen Monarchen gewesen, der die Libanesen dazu aufgerufen hatte, 'endlich die Hegemonie des terroristischen Hizbullah zu stoppen'. Saudiarabien sieht die mit Iran verbündete Miliz als Feind und beschuldigt sie, die Huthi-Miliz in Jemen zu unterstützen."

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02.01.2022

"Die entscheidende Starthilfe für Irans Atomprogramm kam aus Deutschland und der Schweiz - die USA und wohl auch Israel wehrten sich vergeblich dagegen"

https://www.nzz.ch/international/irans-atomprogramm-hat-seinen-ursprung-in-deutschland-und-in-der-schweiz
-ld.1660713

Marcel Gyr beleuchtet die Ursprünge des iranischen Atomprogramms: "Dass Mitte der achtziger Jahre auch Iran begann, sein Atomprogramm zu forcieren, hängt wesentlich mit dem damaligen Krieg gegen den Irak zusammen. Noch 1979 hatte der Revolutionsführer Ayatollah Khomeiny die Nutzung von Atomkraft für unislamisch erklärt. Doch das sollte sich bald ändern, angesichts eines verlustreichen Stellungskriegs, bei dem der irakische Diktator Saddam Hussein auch vor dem Gebrauch von chemischen Waffen nicht zurückschreckte."

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16.12.2021

"Klein-Sparta am Golf: Die Emirate sind zur Militärmacht geworden"

https://www.nzz.ch/international/emirate-ambitionierte-militaermacht-auf-toenernen-fuessen-ld.1653062

Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten mit ihrer modernen Armee ihren Einfluss im Nahen Osten ausweiten können, analysiert Ulrich von Schwerin. "Waren die Emirate zur Zeit ihrer Unabhängigkeit im Dezember 1971 noch auf britischen Schutz angewiesen, sind sie heute eine eigenständige Militärmacht. (…) Westliche Militärexperten halten die emiratischen Streitkräfte heute für die mit Abstand fähigste Armee der arabischen Welt. (…) Doch auch sie leiden an den typischen Schwächen arabischer Armeen: Konformismus, Passivität, Obrigkeitshörigkeit und übermässige Zentralisierung."

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14.12.2021

"Wer hilft jetzt den Gurkhas? Tausende nepalesische Wachmänner kamen für den Westen nach Afghanistan - und wurden dort vergessen"

https://www.nzz.ch/international/afghanistan-wie-westliche-botschaften-nepalesen-ausbeuteten-ld.1657114

Andreas Babst berichtet über das Schicksal nepalesischer Wachmänner, die in Afghanistan die Botschaften und andere Einrichtungen westlicher Staaten bewacht hätten: "Laut Schätzungen arbeiteten in den vergangenen zwanzig Jahren über 35 000 Nepalesen als Wachleute in Afghanistan, die Zahl dürfte aber eher noch höher liegen. Viele von ihnen waren Opfer von Menschenhändlern. Als Kabul am 15. August fiel, wurden einige einfach zurückgelassen."

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25.11.2021

"Wer ist die islamistische Terrormiliz aus Ostkongo, die nun auch im Nachbarland Uganda aktiv wird?"

https://www.nzz.ch/international/adf-die-gefaehrlichste-terrormiliz-in-ostkongo-ld.1656132

Sarah Fluck gibt einen Überblick über die Entwicklung und Aktivitäten der im Ostkongo und Uganda aktiven sogenannten "Allied Democratic Forces" (ADF): "Die ADF formierten sich Mitte der 1990 Jahre zu einem Bündnis, das unter der Führung des Uganders Jamil Mukulu versuchte, [Ugandas Präsidenten Yoweri] Museveni zu stürzen und durch eine islamische Regierung zu ersetzen. (…) Inzwischen gelten die ADF als die gefährlichste Rebellengruppe in Ostkongo. (…) Die amerikanische Regierung erklärte die ADF im März zu einem Teil des IS und setzte die Gruppe zusammen mit den islamistischen Aufständischen in Moçambique auf ihre Terrorliste."

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15.11.2021

"Mindestens 32 Tote bei Angriffen von Bewaffneten in Burkina Faso"

https://www.nzz.ch/international/mindestens-32-tote-bei-angriffen-von-bewaffneten-in-burkina-faso-ld.1655
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In Burkina Faso seien bei Angriffen auf Sicherheitskräfte mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. "Anschläge auf Militär- und Polizeiposten haben in vergangenen Wochen zugenommen, vor allen in Grenznähe zum Nachbarstaat Mali. Erst Ende Oktober hatten unbekannte Extremisten bei einem Angriff auf eine Polizeistation in der Region knapp zwei Dutzend Menschen getötet."

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13.11.2021

"Die internationale Gemeinschaft will Wahlen in Libyen um jeden Preis"

https://www.nzz.ch/international/libyen-staatengemeinschaft-will-wahlen-um-jeden-preis-ld.1655149

Nina Belz berichtet über die am vergangenen Freitag in Paris ausgerichtete internationale Libyen-Konferenz: "In sechs Wochen sollen in Libyen ein neues Parlament und - zum ersten Mal in der Geschichte des Landes - ein neuer Präsident gewählt werden. An diesem Ziel haben die internationale Gemeinschaft sowie der libysche Ministerpräsident Abdulhamid Dbaiba und der Vorsitzende des libyschen Präsidialrates, Mohammed al-Menfi, am Freitag bei einer internationalen Konferenz in Paris festgehalten. (…) Neben dem Fahrplan für die Wahlen beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem Abzug der mehreren tausend ausländischen Soldaten und Söldner im Land."

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10.11.2021

"In Marib könnte sich der Bürgerkrieg in Jemen entscheiden"

https://www.nzz.ch/international/jemen-in-marib-koennte-sich-der-buergerkrieg-entscheiden-ld.1654193

Ulrich von Schwerin beleuchtet die strategische Bedeutung der Stadt Marib im Jemen-Konflikt: "Schon seit Februar wird die Provinzstadt gut hundert Kilometer östlich der Hauptstadt Sanaa von den Huthi-Rebellen belagert. Es ist die letzte Bastion der Truppen von Präsident Abedrabbu Mansur Hadi im Norden. Fiele Marib an die Huthi, verlöre die von Saudiarabien unterstützte Regierung nicht nur ihre letzte Hochburg in der Region, sondern auch die Kontrolle über die wichtigen Gas- und Ölfelder in den Provinzen Marib und Shabwa. (…) Entsprechend erbittert sind die Kämpfe."

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08.11.2021

"Der Mord an drei Lastwagenfahrern in der Westsahara bringt Marokko und Algerien an den Rand eines Krieges"

https://www.nzz.ch/international/zwischen-algerien-und-marokko-droht-ein-krieg-ld.1653985

Ulrich Schmid erklärt den Ursprung der jüngsten Spannungen zwischen Algerien und Marokko: "Hintergrund ist der seit Jahren schwelende Zwist um die Westsahara. (…) Vier Fünftel der Westsahara werden von Marokko kontrolliert. Die restlichen 20 Prozent hält der Frente Polisario, der für eine unabhängige Westsahara kämpft. Der Frente (…) wird von Algerien unterstützt, sehr zum Missfallen Rabats. (…) Die Westsahara war bis 1975 spanische Kolonie. Mit dem Rückzug der Spanier begannen die jahrzehntelangen kriegerischen Auseinandersetzungen Marokkos mit dem Frente Polisario. 1991 wurden ein Waffenstillstand und ein Referendum über die Unabhängigkeit vereinbart. Zur Abstimmung kam es allerdings nie, primär wegen marokkanischer Obstruktion. Im November 2020 erklärte der Frente Polisario die Waffenruhe für beendet, seither wird wieder geschossen."

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01.11.2021

"Der Westen muss China in seine Schranken weisen"

https://www.nzz.ch/meinung/der-westen-muss-china-in-seine-schranken-weisen-ld.1649840

Die geopolitischen Ambitionen der chinesischen Führung gingen weit über die westpazifische Region hinaus, kommentiert Alexander Görlach. "Peking vergibt Kredite an Länder, die sie sich eigentlich nicht leisten können und so in politische Abhängigkeit von China geraten. (…) Ziel Xis ist es, in naher Zukunft von Djibouti bis Australien die Weltmeere zu beherrschen. Die freie Welt kann das nicht zulassen. Ein erster Schritt, Peking in seine Schranken zu weisen, ist die Verteidigung Taiwans."

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25.10.2021

"Putsch der Kopf- und Herzlosen: Der Sudan rast dem Abgrund entgegen"

https://www.nzz.ch/meinung/sudan-nach-dem-putsch-das-land-rast-dem-abgrund-entgegen-ld.1651947

Der Militärputsch im Sudan werde vermutlich negative Folgen für das nordafrikanische Land haben, prognostiziert Fabian Urech. "Ein Putsch - oder der Versuch dazu - ist bei nüchterner Betrachtung praktisch nie Anlass, die Prognosen für ein Land nach oben zu korrigieren. (…) Der Putsch dürfte zu einer weiteren Destabilisierung der politischen Lage im Land führen. Viele Sudanesinnen und Sudanesen sind wütend, die meisten haben wenig zu verlieren. Das ist eine explosive Mischung."

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20.10.2021

"Unter dem Eis die Glut: Der Konflikt in Syrien schwelt weiter"

https://www.nzz.ch/international/syrien-toedlicher-anschlag-in-damaskus-und-luftangriff-in-idlib-ld.16512
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Der jüngste Anschlag auf einen Bus des syrischen Militärs in Damaskus zeige, dass der Konflikt in Syrien nicht vorbei sei, konstatiert Ulrich von Schwerin. "Knapp eine Stunde nach dem Anschlag auf den Militärbus wurden bei einem Raketenangriff des Regimes auf die Stadt Ariha in der Provinz Idlib 13 Personen getötet, unter ihnen mehrere Kinder auf dem Weg zur Schule. (…) Jüngst gab es in den Medien Spekulationen, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einer neuen Offensive in Idlib zustimmen könnte, wenn die Russen dafür ihre Einwilligung zu einem türkischen Angriff auf die Kurden in Nordsyrien geben."

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13.10.2021

"Der Westen kommt um eine Kooperation mit den Taliban nicht herum"

https://www.nzz.ch/meinung/afghanistan-der-westen-muss-mit-den-taliban-kooperieren-ld.1650141

Die EU und die USA sollten mit den Taliban kooperieren, fordert Andrea Spalinger. "Die Zusammenarbeit mit den Taliban fällt westlichen Staaten verständlicherweise schwer. Doch humanitäre Hilfe darf nicht an politische Bedingungen geknüpft werden. Die afghanischen Zivilisten sind Opfer des Krieges und sollten nicht dafür bestraft werden, dass die Taliban diesen gewonnen haben."

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12.10.2021

"Iran schafft mit Drohnen neue Fakten im Nahen Osten"

https://www.nzz.ch/international/iran-schafft-mit-drohnen-neue-fakten-im-nahen-osten-ld.1649318

Peter Winkler beleuchtet Irans Drohnenprogramm: "Erdöltanker, saudiarabische Förder- und Verteilanlagen, selbst israelische Dörfer: Nichts ist mehr vor den Drohnenangriffen sicher, hinter denen in der einen oder anderen Form der lange Arm der Mullahs erkennbar ist. Drohnen sind schon im Flug nicht ganz einfach zu entdecken. Noch besser bleiben sie verborgen, wenn sie vor dem Transport in Einzelteile zerlegt und danach, innerhalb der Reichweite ihrer Ziele, wieder zusammengebaut und einsatzbereit gemacht werden können. Mit Stellvertretermilizen im gesamten Nahen Osten hat sich Teheran für solche Missionen eine ideale Ausgangslage geschaffen."

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07.10.2021

"Wer ist Jake Sullivan? Ein junger Biden-Berater soll die Krise zwischen den USA und China entschärfen"

https://www.nzz.ch/international/wer-ist-jake-sullivan-der-junge-sicherheitsberater-bidens-ld.1649172

Andreas Rüesch stellt Jake Sullivan, den Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, vor: "Mit 44 Jahren ist Sullivan mindestens zehn Jahre jünger, als man es bei einem Funktionär seines Kalibers erwarten würde. (…) Bereits mit 32 Jahren erhielt er eine Führungsaufgabe im Aussenministerium und wurde zu einer Art rechten Hand der damaligen Ministerin Hillary Clinton, mit der er mehr als hundert Auslandreisen absolvierte. (…) Sullivan gilt als einer der geistigen Väter von Bidens Konzept einer 'Aussenpolitik für den Mittelstand'. Gemeint ist damit eine globale Politik, die der Bevölkerung vermittelbar ist, weil sie erkennbar den Interessen breiter Schichten dient."

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28.09.2021

"Deutschlands Parlament will den Afghanistan-Einsatz bewerten"

https://www.nzz.ch/international/deutschlands-parlament-will-den-afghanistan-einsatz-bewerten-ld.1647659

Anfang Oktober soll im Bundestag Bilanz über den Afghanistan-Einsatz gezogen werden, bemerkt Oliver Maksan. "Das kündigte die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Montag an. Es müsse darüber gesprochen werden, 'was gut war, was nicht gut war und was wir gelernt haben', so die CDU-Politikerin. Der Afghanistan-Einsatz habe auch das Selbstverständnis deutscher Streitkräfte sowie die Rolle des politischen Westens als globaler Ordnungsfaktor besonders geprägt und verändert."

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22.09.2021

"Die Entfremdung zwischen Australien und China hat schon früh begonnen"

https://www.nzz.ch/international/aukus-australiens-verhaeltnis-zu-china-kuehlte-sich-seit-langem-ab-ld.16
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Esther Blank beschreibt die Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Australien und China: "Die Augen des australischen Premierministers Bob Hawke füllten sich mit Tränen, als er 1989 auf die gewaltsame Niederschlagung der Proteste am Tiananmen-Platz in Peking reagierte. (…) Dies war der erste grosse Tiefpunkt im Verhältnis Australiens zur Volksrepublik China. (…) Der Rückschlag in den Beziehungen nach dem Tiananmen-Massaker wurde innert weniger Jahre überwunden. Im Fahrwasser der rasant wachsenden Wirtschaft Chinas wuchs auch die australische Wirtschaft. (…) Seit 2018 hat sich das Verhältnis zwischen China und Australien rapide verschlechtert."

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22.09.2021

"Der Nahe Osten - eine Weltregion im ewigen Krieg"

https://www.nzz.ch/international/kriege-und-krisen-in-nahost-zu-optimismus-gibt-es-wenig-anlass-ld.164451
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Ein Ende der Konflikte im Nahen Osten sei nicht absehbar, konstatiert Christian Weisflog. "Auch hundert Jahre nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs sind die Nationen und ihre Grenzen im Nahen Osten nicht gefestigt. Es tobt ein Kampf um die Führungsrolle in der islamischen Welt und die politische Rolle der Religion. (…) Im Arabischen Frühling lag die Hoffnung, dass mehr Freiheit dem Nahen Osten mehr Frieden bringen wird. Doch die Demokratiebewegungen erwiesen sich als zu schwach und die alten Regime als zu brutal. Zwar sorgten neue Protestbewegungen in Libanon und im Irak 2019 für einen weiteren Silberstreifen am Horizont. Doch gerade das libanesische Beispiel zeigt, dass Massendemonstrationen noch keine Revolution bedeuten."

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21.09.2021

"Trotz amerikanischen Alleingängen: Die EU-Armee ist ein Hirngespinst"

https://www.nzz.ch/meinung/auch-nach-afghanistan-gilt-die-eu-armee-ist-ein-hirngespinst-ld.1644534

Die Schaffung einer europäischen Armee sei nicht absehbar, argumentiert Daniel Steinvorth. "Es sind in Wahrheit zu viele offene Fragen, es gibt zu viele politische Differenzen, die einer länderübergreifenden Armee im Weg stehen. (…) Das wohl grösste Problem an der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist, dass ihr in der Regel das Gemeinsame fehlt. (…) [W]ie kann eine Union, die nicht einmal bei Fragen des Grenzschutzes einer Meinung ist, Soldaten ihrer Mitgliedstaaten im Zweifel für die Interessen anderer in den Tod schicken? (…) Sinnvoller als von einer europäischen Armee zu träumen, wäre es daher, den europäischen Pfeiler im westlichen Verteidigungsbündnis zu stärken."

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10.09.2021

"Xi Jinping und Joe Biden sprechen nach sieben Monaten erstmals wieder miteinander"

https://www.nzz.ch/international/xi-jinping-und-joe-biden-sprechen-nach-sieben-monaten-erstmals-wieder-mi
teinander-ld.1644815

Matthias Kamp fasst das jüngste Telefonat zwischen Chinas Präsidenten Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden am vergangenen Donnerstag zusammen: "Das Weisse Haus sprach in einer Mitteilung anschliessend von einer 'breiten, strategischen Diskussion'. Beide Präsidenten hätten in dem Gespräch 'über Bereiche diskutiert, wo unsere Interessen aufeinandertreffen, und über Bereiche, wo unsere Interessen, Werte und Perspektiven auseinandergehen'. Biden und Xi seien übereingekommen, 'beide Problemkataloge offen und direkt anzugehen'."

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09.09.2021

"Acht Trends der Gewalt: wie sich der islamistische Terror im Westen seit 9/11 gewandelt hat"

https://www.nzz.ch/international/terror-seit-911-der-wandel-der-islamistischen-anschlaege-ld.1641091

Der islamistische Terrorismus stelle auch zwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf die USA noch immer eine Bedrohung dar, habe sich jedoch seither verändert, analysieren Andreas Ernst, Simon Huwiler, Ulrich von Schwerin und Pauline Voss. "Die Gewichte verschoben sich vom 'fernen Feind' im Westen zum 'nahen Feind' im Nahen Osten und in Nordafrika. (…) Mit der Ausweitung der Operationsgebiete in den Nahen Osten und nach Nordafrika verbindet sich ein neues Organisationsmodell: die Franchise. Gegen die Übernahme von Ideologie und Taktik übernehmen lokale terroristische Gruppen von der Kaida oder dem IS das Label. (…) Die Grenze zwischen religiös und politisch motivierten Anschlägen und psychologisch bedingten Amokläufen ist in den vergangenen Jahren zunehmend verschwommen."

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03.09.2021

"Umfrage: Grossteil der Deutschen für Abzug der Bundeswehr aus Mali"

https://www.nzz.ch/international/umfrage-grossteil-der-deutschen-fuer-abzug-der-bundeswehr-aus-mali-ld.16
43650

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge seien 44 Prozent der Deutschen für den Abzug der Bundeswehr aus Mali, so die Neue Zürcher Zeitung. "Nur 23 Prozent sind für eine Fortsetzung des Einsatzes, 33 Prozent machten keine Angaben."

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02.09.2021

"Die USA sagen Ukraine ein 'Sicherheits-Hilfspaket' in Millionenhöhe zu"

https://www.nzz.ch/international/usa-sagen-ukraine-ein-sicherheits-hilfspaket-in-millionenhoehe-zu-ld.164
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Die USA hätten der Ukraine die Lieferung weiterer Rüstungsgüter zugesagt, meldet die Neue Zürcher Zeitung. "Nach einem Treffen des amerikanischen Präsidenten Joe Biden mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodimir Selenski am Mittwoch im Weissen Haus kündigten die USA ein neues 'Sicherheits-Hilfspaket' im Umfang von 60 Millionen Dollar an. Darin enthalten seien zusätzliche Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin und andere Rüstungsgüter, 'damit sich die Ukraine wirksamer gegen russische Aggression verteidigen kann'."

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30.08.2021

"Warum hat Deutschland so wenige Ortskräfte ausgeflogen?"

https://www.nzz.ch/international/warum-hat-deutschland-so-wenige-ortskraefte-ausgeflogen-ld.1642920

Oliver Maksan beleuchtet die Evakuierung ehemaliger Ortskräfte der Bundeswehr aus Afghanistan: "Nur 138 ehemalige afghanische Ortskräfte mit 496 Familienangehörigen sind von der Bundeswehr tatsächlich evakuiert worden. (…) Warum sind es dann aber nur so wenige? Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes machte klar, dass das Nadelöhr zur Evakuierung der Flughafen Kabul gewesen sei. Es sei für Personen mit deutschen Papieren viel leichter gewesen, zum Flughafen zu gelangen, als für solche mit ausschliesslich afghanischen. Soll heissen: Für ehemalige Ortskräfte gab es kaum ein Durchkommen. Ergo konnten sie nicht mitgenommen werden."

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26.08.2021

"Drohnen, Satelliten und Spione: Die Terrorismusbekämpfung steht nach dem Afghanistan-Abzug vor einer Feuerprobe"

https://www.nzz.ch/international/drohnen-satelliten-und-spione-die-terrorismusbekaempfung-steht-nach-dem-
afghanistan-abzug-vor-einer-feuerprobe-ld.1641934

Afghanistan sei für Geheimdienste ein schwieriger Einsatzort, analysiert Peter Winkler. "Helfen würde es den USA zweifellos, wenn sich auf längere Frist Widerstand gegen die Herrschaft der Taliban organisieren würde. Etwaige 'befreite Gebiete' würden den Geheimdiensten und ihren Informanten sichere Rückzugshäfen eröffnen, in denen Informationen einfacher ausgetauscht und durch die Spione eingeschleust und exfiltriert werden könnten. (…) Inwiefern die Abkehr von der letztlich erfolglosen Aufstandsbekämpfung ('counter-insurgency') am Hindukusch den Amerikanern eine weiterhin erfolgreiche Terrorismusbekämpfung ('counter-terrorism') ermöglichen wird, ist gegenwärtig nicht voraussehbar."

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25.08.2021

"In Marseilles Norden sprechen die Kalaschnikows"

https://www.nzz.ch/international/marseilles-drogenmilieu-erlebt-einen-sommer-der-abrechnungen-ld.1641735

In der französischen Stadt Marseille eskaliere die Gewalt im "Drogenmilieu", schreibt Nina Belz. "Die Mehrheit der Opfer dieser neuen Gewaltwelle sind junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren. Sie waren den Behörden im Zusammenhang mit Drogendelikten oder Diebstählen bekannt. Laut anonymen Quellen aus den Reihen der Polizei, die sich in französischen Medien zu Wort melden, sind die Taten Ausdruck eines Revierkampfs. Diesen liefern sich die zwei mächtigsten Clans, die seit rund zehn Jahren einen grossen Teil des Geschäfts kontrollieren. Gehandelt wird vor allem mit Cannabis und Kokain. Die Anführer der beiden Clans leiten das Geschäft aus sicherer Distanz: Sie haben sich entweder ins Ausland abgesetzt oder sitzen im Gefängnis. Getroffen werden diejenigen, die zuunterst in der Hierarchie stehen."

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24.08.2021

"Deutschland braucht einen Sicherheitsrat"

https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-braucht-einen-sicherheitsrat-ld.1641240

Die USA würden Europas Sicherheitsinteressen in Zukunft weniger Beachtung schenken, konstatiert Josef Braml. "Denn sie wird ihre zunehmend knapper werdenden Ressourcen in der Region Asien/Pazifik bündeln, um dort der aufsteigenden Macht China zu begegnen, das in Ostasien Amerikas Hegemonie herausfordert. Der Fokus auf starke Staaten blendet prekäre oder zerfallende Staaten wie Afghanistan aus, die nach 9/11 als die grössten Gefahrenherde galten, weil sie Operationsräume für terroristische Aktivitäten ermöglichten. (…) Ein nationaler Sicherheitsrat könnte die von zerfallenden Staaten ausgehenden internationalen Gefahren und Entwicklungen, zum Beispiel Terrorismus beziehungsweise Migration, beobachten und in Kooperation mit externen Think-Tanks analysieren."

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21.08.2021

"Versorgungskrise: Millionen Libanesen droht schon bald Wassermangel"

https://www.nzz.ch/international/libanon-millionen-menschen-droht-wassermangel-ld.1641590

Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF könnten in den kommenden Tagen über vier Millionen Menschen im Libanon den Zugang zu sauberem Trinkwasser verlieren oder unter Wassermangel leiden, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. "Das Land müsse umgehend Massnahmen treffen, forderte Unicef-Direktorin Henrietta Fore laut einer Mitteilung. 'Die eilige Bildung einer neuen Regierung mit klaren Reformzusagen ist von entscheidender Bedeutung.' Die Organisation befürchtet auch eine Zunahme von Krankheiten infolge von mangelnder Hygiene durch Wasserknappheit."

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10.08.2021

"Saudiarabien 'schockiert' die Hamas mit langen Haftstrafen gegen ihre Mitglieder"

https://www.nzz.ch/international/saudiarabien-verurteilt-hamas-mitglieder-zu-langen-haftstrafen-ld.163959
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Über die Verurteilung mehrerer Mitglieder der Hamas durch ein saudi-arabisches Gericht informiert Christian Weisflog. "Saudi-Arabien scheint (…) nicht zur Normalisierung der Beziehungen mit der Hamas bereit zu sein, solange diese nicht mit dem iranischen Erzfeind bricht und ihre Position gegenüber Israel mässigt. (…) Bei der Mehrheit handelt es sich um Mitglieder der Hamas, die seit vielen Jahren in Saudiarabien leben. Viele von ihnen wurden nun am Sonntag von einem saudischen Gericht zu Gefängnisstrafen von bis zu 22 Jahren verurteilt. Den Verurteilten wurde die Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und Spendensammlungen für diese vorgeworfen."

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07.08.2021

"'Wir überleben, aber richtig gut geht es niemandem hier'"

https://www.nzz.ch/international/uiguren-in-der-tuerkei-zwischen-den-stuehlen-ld.1635382

Zur Lage von aus China geflohenen Uiguren in der Türkei informiert Philipp Mattheis. "Einige der Diaspora-Uiguren in der Türkei dürften in einen unheilvollen Zirkel geraten sein: Die traumatischen Erlebnisse in ihrer Heimat und die Entwurzelung in der Fremde schaffen einen Nährboden für einen radikaleren Islam, der der uigurischen Kultur eigentlich fremd ist. Dies wiederum ist ganz im Sinne Pekings, das alle Autonomiebestrebungen als terroristisch-islamistisch brandmarken will, um so seine Unterdrückungspolitik zu rechtfertigen."

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