US-Soldaten in Afghanistan

Perlentaucher


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11.09.2020

"Wie war das in Syrien?"

https://www.perlentaucher.de/intervention/warum-putin-an-alexander-lukaschenko-schlicht-und-einfach-festh
alten-koennte.html

Folgt Wladimir Putin in Belarus einem "Erfolgsmodell" wie es sich für ihn schon bei Assad und Maduro bewährt hat, fragt Richard Herzinger in seinem Gastbeitrag für den Perlentaucher. "Indem der Kreml angeschlagenen Despoten die Haut rettet, macht er sie sich zu willfährigen Marionetten. Ein Lukaschenko, der die Fortsetzung seiner Herrschaft dem Kreml verdankt, wird damit für Putin zu einem idealen Vollstrecker seiner großrussisch-imperialen Ambitionen."

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18.08.2020

"Aufgeplusterte Empörung"

https://www.perlentaucher.de/essay/matthias-kuentzel-ueber-wolfgang-benz-und-seinen-offenen-brief-an-die-
kanzlerin.html

Matthias Küntzel findet, dass der Anlass des Offenen Briefes von sechzig Intellektuellen an die Bundeskanzlerin "an Lächerlichkeit kaum zu überbieten" sei. "Der Autor Arye Sharuz Shalicar hat den Autor Reiner Bernstein angegriffen. Bernstein hat sich dagegen vor Gericht gewehrt und verloren. Die Gruppe um Wolfgang Benz und andere macht daraus eine Aktion der israelischen Regierung, der sich deutsche Gerichte angeblich unterwerfen und deren schärfste Waffe der Antisemitimusvorwurf sei. Rekonstruktion einer Jagd nach Hirngespinsten."

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04.06.2020

"Folgenloser Protest"

https://www.perlentaucher.de/intervention/das-europaeische-einknicken-gegenueber-china.html

"Wie die Annexion der Krim durch Putins Russland ist die Gleichschaltung Hongkongs ein Testfall dafür, ob der Westen noch zur Verteidigung einer auf dem Recht basierenden Weltordnung bereit und fähig ist", schreibt Richard Herzinger in seinem Gastbeitrag für den Perlentaucher. "Totalitäre und autoritäre Systeme respektieren Verträge (...) nur so lange, wie die internationalen Kräfteverhältnisse sie dazu zwingen. Das gilt auch für Russland, das sich im Budapester Memorandum von 1994 zur Unverletzlichkeit des Territoriums der Ukraine bekannt hatte. Auf Moskaus gewaltsamen Bruch dieser völkerrechtlichen Verpflichtung hat der Westen immerhin mit Sanktionen reagiert, die trotz massiver innerer Widerstände bis heute in Kraft sind. Dass die EU nun aber im Fall Hongkong auf eine Sanktionierung Chinas verzichtet, lässt auch im Blick auf ihre Standhaftigkeit in der Krim-Frage nichts Gutes erahnen."

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08.04.2020

"Eine Pandemie made in China"

https://www.perlentaucher.de/essay/die-chinesische-verantwrotung-fuer-den-ausbruch-der-corona-krise.html

Matthias Küntzel macht die chinesische Regierung für den weltweiten Ausbruch von Covid-19 verantwortlich. "Das wichtigste chinesische Forschungsinstitut für Corona-Viren befindet sich in Wuhan. Seit 2002/2003, seit der SARS-Krise, war gerade dort bekannt, welche Gefahr von Corona-Viren ausgeht. Heute spielt sich die chinesische Regierung als Retter auf. Dabei ist sie zuallererst für den weltweiten Ausbruch von Covid-19 verantwortlich. Und der Westen an zweiter Stelle."

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01.04.2020

"Tiefgreifende Verunsicherung"

https://www.perlentaucher.de/intervention/die-corona-krise-stellt-die-demokratien-auf-die-probe-profitier
en-ihre-feinde.html

Nach Ansicht von Richard Herzinger befinden sich die Demokratien in Europa und die Grundkonzeption der EU derzeit in ihrer schwersten Krise seit 1945. "Seit die Corona-Krise die meisten europäischen Länder mit voller Wucht erreicht hat, sind dort sämtliche sonstige innen- und außenpolitische Themen fast vollständig aus dem Blickfeld verschwunden. Extreme Herausforderungen wie der Ansturm von Flüchtlingen an der griechischen EU-Außengrenze und der Vernichtungs- und Vertreibungskrieg in Syrien gerieten schlagartig in Vergessenheit. Selbst von der drohenden Klimakatastrophe, die in Deutschland lange Zeit in geradezu religiöser Überhöhung alle politischen und gesellschaftlichen Diskurse durchdrungen hat, ist nicht mehr die Rede. Da sich die Krise noch über viele Monate hinziehen könnte, droht Europa nicht nur ein schwerer wirtschaftlicher und sozialer Einbruch, sondern auch eine lang andauernde politische Lähmung - besonders in Hinsicht auf seine globalen Aufgaben. Während aber die gesamten Energien der westlichen Demokratien von der Suche nach effektiven Abwehrmaßnahmen gegen die Pandemie absorbiert werden und sie sich dabei gezwungen sehen, bürgerliche Grundrechte wie das auf Bewegungs- und Versammlungsfreiheit und freie Religionsausübung auf unbestimmte Zeit außer Kraft zu setzen, sind autoritäre Mächte massiv bestrebt, diese Situation zu ihren Gunsten auszunutzen."

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17.03.2020

"Tendenz zum Heraushalten"

https://www.perlentaucher.de/intervention/das-fluechtlingsproblem-haengt-direkt-mit-dem-rueckzug-des-west
ens-aus-konflikten-zusammen.html

Richard Herzinger erwartet nach einer Machtübernahme der Taliban in Afghanistan einen verstärkten Flüchtlingsstrom aus dem Land nach Europa. An einer solchen Entwicklung wäre auch die europäische Linke schuld, so Herzinger. "Wo sich der Westen zurückzieht, füllen andere Mächte, die von ganz anderen Zielen und Werten geleitet werden als den westlichen, das Vakuum. Und in Gestalt von Flüchtlingsmassen kommt das Problem dann doch zu uns zurück. Aber nicht alle, die sich über die restriktive westliche Flüchtlingspolitik empören, stehen automatisch moralisch besser da. Diejenigen - meist links positionierten - Kräfte, die eine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen fordern, sind oft die Ersten, die gegen militärische Interventionen zur Befriedung mörderischer Konflikte oder zur Verhinderung von Genoziden Sturm laufen. Aber auch andere Formen westlicher Einflussnahme, etwa mittels Sanktionen, werden von ihnen schnell als 'imperialistische Einmischung' denunziert."

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14.02.2020

"Verpasste Gelegenheiten"

https://www.perlentaucher.de/intervention/die-demokraten-die-republkaner-und-putin.html

Richard Herzinger sieht in der weitestgehenden Leugnung einer russisches Einflussnahme auf die vergangenen amerikanischen Wahlkämpfe seitens der Republikaner "ein Zeichen für das Ausmaß, das die Korrumpierung weiter Teile der westlichen Eliten bereits erreicht hat".

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11.09.2019

"Samt Gewehrkugel"

https://www.perlentaucher.de/post-aus-seoul/samt-gewehrkugel.html

John Lambert berichtet aus Seoul über die angespannten Beziehungen zwischen Südkorea und Japan. "Japaner und Koeraner streiten über die Vergangenheit. Die Beziehungen sind so vergiftet, dass Reisen zwischen den beiden Ländern seltener werden und sich die Konsumenten gegenseitig boykottieren. Wenn wir in Seoul bei Uniqlo einkaufen, ist das für uns von Vorteil."

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06.07.2019

"Fortschreitende Selbsterniedrigung"

https://www.perlentaucher.de/intervention/das-zurueckweichen-des-westens-vor-wladimir-putin.html

Welt-Korrespondent Richard Herzinger sieht den demokratischen Westen auf dem Weg der "Selbstzerstörung". Eine "Renaissance der westlichen Werte" sei nicht von den regierenden politischen Eliten, sondern eher von neuen politischen Bewegungen in Osteuropa zu erwarten. "In scharfem Kontrast zu der fortschreitenden Selbsterniedrigung des demokratischen Westens erhebt sich jedoch derzeit in Georgien die Gesellschaft gegen Putins Neoimperialismus und seine Helfershelfer im eigenen Land. (...) Dass in Tschechien Hunderttausende gegen den korruptionsverdächtigen Regierungschef Babis auf die Straße gegangen sind - der größte Bürgerprotest seit dem Revolutionsjahr 1989 - zeigt aber, dass die Georgier mit ihren Anliegen dennoch nicht alleine sind. Möglicherweise liegt die letzte Hoffnung auf ein Wiedererstarken des freien Westens ja bei den mit wachsendem Selbstbewusstsein auftretenden liberalen Kräften in Osteuropa. Wie einst die Dissidenten unter dem Kommunismus die westliche Freiheitsidee zu neuem Leben erweckten, könnte der Impuls für eine Renaissance der westlichen Werte heute von den aufstrebenden zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Osteuropa kommen - und zwar gerade, weil die dortigen Gesellschaften bereits intensive schlechte Erfahrungen mit der autoritären Regression machen."

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24.04.2017

"Ende des kleinen Grenzverkehrs"

https://www.perlentaucher.de/post-aus-los-angeles/ueber-donald-trumps-plaene-fuer-eine-mauer-zwischen-den
-usa-und-mexiko.html

Sascha Josuweit berichtet über das Fortschreiten der Planungen bezüglich der von US-Präsident Donald Trump gewünschten Errichtung einer Mauer zwischen den USA und Mexiko. "Donald Trumps Pläne, eine Mauer zwischen den USA und Mexiko zu bauen, werden immer konkreter. Fest steht: Sie wird den amerikanischen Steuerzahler rund 21 Milliarden Dollar kosten. Erste Entwürfe können bereits begutachtet werden. Malibu hat sich bereits zur sanctuary city für Einwanderer erklärt."

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08.03.2017

"Als Gott oder als Tier"

https://www.perlentaucher.de/fotolot/richard-mosses-fotobuch-incoming-fluechtlinge-mit-der-waermebildkame
ra-fotografiert.html

Peter Truschner berichtet über die beeindruckende wie umstrittene Arbeit des irischen Fotografen Richard Mosse, der mit einer hochempfindlichen Wärmebildkamera Bilder von Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa gemacht hat. "Mosse hat diese Vorgänge oft in der Nacht und auf eine größere Entfernung hin aufgenommen, sodass die darin verwickelten Menschen nicht wussten, dass sie von ihm beobachtet und gefilmt werden. Er nennt es dementsprechend eine 'gestohlene Intimität', was ihm harsche Kritik eingebracht hat, die er unter anderem dadurch zu entkräften sucht, dass die Kamera nicht in der Lage ist, identifizierbare, individuelle Gesichtszüge darzustellen und dadurch eine prinzipielle Anonymität aller Beteiligten gewahrt bleibt. Die Wärmekamera ist dabei eine brutale und mitleidlose

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