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Jüdische Allgemeine


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24.11.2020

"Antisemitismus in neuer Weise"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/antisemitismus-in-neuer-weise/

Dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, zufolge verbinden antisemitische "Verschwörungserzählungen über angeblich geheime Mächte" in Deutschland "politische Milieus, die früher wenig oder gar keine Berührungspunkte hatten". "Mit Blick auf die Proteste von Corona-Leugnern betonte Klein: 'Das Spektrum reicht von Esoterikbegeisterten über Heilpraktiker und Friedensbewegte bis hin zu Reichsbürgern und offen Rechtsextremen, die diese Demonstrationen als Mobilisierungsforum nutzen.' Scharf kritisierte er jüngste Äußerungen von Corona-Leugnern, die sich mit Nazi-Opfern verglichen haben. 'Das Selbstbild als verfolgtes Opfer ist und war immer ein zentrales Element antisemitischer Einstellungen.' Denn wer sich als Opfer fühle, gebe automatisch die Verantwortung ab und anderen die Macht."

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18.11.2020

"Israels Armee bombardiert iranische Militäranlagen in Syrien"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/israels-armee-bombardiert-iranische-militaeranlagen-in-syrien

Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf iranische Militäranlagen in Syrien mit der Installierung von Sprengsätzen an der syrisch-israelischen Grenze begründet. "Während des Angriffs in Syrien seien Lagerhäuser, militärische Einrichtungen sowie Batterien syrischer Boden-Luft-Raketen bombardiert worden, hieß es in einer Mitteilung der israelischen Armee. Der Fund der Sprengsätze sei 'ein weiterer Beweis für die iranische Etablierung in Syrien'."

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29.10.2020

"Die Entscheidung"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-entscheidung/

Unmittelbar vor der US-Präsidentschaftswahl erklärt Hannes Stein, warum das Resultat seiner Ansicht nach die Zukunft der liberalen Demokratie bestimmen könnte. "Biden oder Trump – das ist nicht wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Sondern wie eine Wahl zwischen Pest und Hühnersuppe, wie zwischen Plumpsklo und Chagall-Gemälde. In der amerikanischen Wahl des Jahres 2020 geht es überhaupt nicht um 'Republikaner oder Demokraten'. Es geht nicht um Bierpreise oder Steuern, nicht einmal um die – für viele Amerikaner allerdings lebenswichtige – Frage, ob es morgen noch eine Krankenversicherung gibt. Diesmal geht’s um die Wurst: um die Frage, ob die amerikanische Demokratie überlebt. Und damit auch um die Frage, ob die liberale Demokratie überhaupt noch eine Chance hat auf der Welt."

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22.10.2020

"Auf Konfrontation"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/auf-konfrontation/

Hinter den antiisraelische Ausfällen des türkischen Staatspräsidenten stecke eine klare globalpolitische Agenda, konstatiert Richard Herzinger in der Jüdischen Allgemeinen. "Erdogans Israelfeindschaft ist der genuine Ausfluss seiner islamistischen Ideologie, die er in der Türkei mit wachsender Aggressivität durchsetzt. Jüngst sandte er in einer Rede vor dem türkischen Parlament jedoch ein noch weiter gehendes bedrohliches Signal aus: Er nannte Jerusalem »unsere Stadt« und bezog sich damit auf das Osmanische Reich, unter dessen Herrschaft die heutige Hauptstadt Israels bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gestanden hatte. Implizit erhob Erdogan damit einen türkischen Besitzanspruch auf Jerusalem. Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass Ankara seinen antiisraelischen Aggressionskurs weiter verschärfen wird. Nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat aufgenommen haben und es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis auch Saudi-Arabien seine bereits jetzt engen Beziehungen zu Israel offiziell institutionalisiert, wittert Erdogan offenbar eine epochale Gelegenheit."

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09.10.2020

"Umarmung des Antisemitismus"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/umarmung-des-antisemitismus/

Die Jüdische Allgemeine Zeitung macht im Zusammenhang mit der Ausstellung "School for Unlearning Zionism" der Kunsthochschule Weißensee in Berlin auf den Anti-BDS-Beschluss des Bundestags aufmerksam. "Der Grünen-Politiker Volker Beck kritisiert die 'Veranstaltung aus dem BDS-Umfeld' als 'propagandistischen Ungeheuerlichkeit'. Im Rahmen der Meinungsfreiheit müsse man vieles ertragen, so der Lehrbeauftragte am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien CERES an der Ruhr-Universität Bochum. 'Das auch. Aber mit Steuergeldern darf man dieses Antizionismusspektakel nicht finanzieren! Auch nicht indirekt!' In einem Brief an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek fragt Beck: 'Wie würde es die Bundesregierung empfinden, wenn ausländische Ministerien Veranstaltungen zum Abtrainieren deutscher Kultur und Zugehörigkeit finanzieren würden? Wie vereinbart das Ministerium die Finanzierung dieser Veranstaltung mit dem Anti-BDS-Beschluss des Bundestages?'"

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21.09.2020

"Minister Reul: Ausmaß rechtsextremer Chatgruppen nicht absehbar"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/minister-reul-ausmass-rechtsextremer-chatgruppen-noch-nicht-a
bsehbar/

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) meint, dass das Ausmaß rechtsextremer Chatgruppen in der nordrhein-westfälischen Landespolizei noch nicht absehbar sei. "'Ich bin kein Prophet, kein Kaffeesatzleser im Gegensatz zu manchen, der immer alles schon weiß. Ich fange jetzt einfach systematisch an', sagte Reul am Donnerstag im WDR2 auf die Frage, was nach der Entdeckung von fünf Chatgruppen, der Beschlagnahme von Handys und Durchsuchungen noch herauskomme. Ermitteln, aufklären, bestrafen, laute die Devise. Neben den Polizeichefs und den Landräten wolle er auch die untere und mittlere Führungsebene der NRW-Polizei stärker in die Pflicht nehmen. (...) Zentralratspräsident Josef Schuster zeigte sich zutiefst besorgt. Es sei 'allerhöchste Zeit, genau hinzusehen und Rechtsextremismus bei der Polizei konsequent zu verfolgen und zu ahnden', sagte Schuster der Jüdischen Allgemeinen. Derartige Fälle würden 'einen dunklen Schatten auf die Arbeit der Polizei' werfen. 'Denn ich bin überzeugt, dass die große Mehrheit der Polizistinnen und Polizisten sich dem demokratischen Rechtsstaat verpflichtet fühlt und eine unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft leistet. (...)'"

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10.09.2020

"Das lasse ich mir nicht nehmen"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/das-lasse-ich-mir-nicht-nehmen/

Die Jüdische Allgemeine im Gespräch mit Christina Feist, Nebenklägerin im Prozess gegen den Attentäter von Halle, "über ihre Aussage vor Gericht, Kritik an der Polizei – und warum sie Jom Kippur in Halle verbringen will"

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29.08.2020

"Vereinigte Arabische Emirate beenden Boykott Israels"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/vereinigte-arabische-emirate-beenden-boykott-israels/

Die Jüdische Allgemeine Zeitung berichtet über die nun auch offiziell durch Scheich Al Nahjan angeordnete Aufnahme diplomatischer und wirtschaftliche Beziehungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel. "Die historische Entscheidung erlaubt Israelis und israelischen Unternehmen, Geschäfte in den Emiraten zu machen und gewährt zudem den Kauf und Handel mit israelischen Waren. Laut WAM wird mit dem Erlass ein 'Fahrplan' vorgelegt, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern über Wirtschaftswachstum und das Fördern technologischer Innovationen aufzubauen."

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27.08.2020

"Nichts als Wut"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/nichts-als-wut/

Welche Möglichkeiten bleiben den Palästinensern im Zeichen der Annäherung arabischer Staaten an Israel, fragt Richard C. Schneider in der Jüdischen Allgemeinen. "Sie sind inzwischen Gefangene ihrer eigenen Verweigerungshaltung, mit Israel, mit den USA ins Gespräch zu kommen, im Gespräch zu bleiben, zu verhandeln. So scheint es."

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24.08.2020

"Auf Staatskosten Hass auf Israel verbreiten lassen?"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/auf-staatskosten-einladen-und-israelhass-verbreiten-lassen/

Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, äußert sich in diesem Interview u.a. zur laufenden Debatte über die Grenze zwischen Israelkritik und Antisemitismus in Deutschland. Den im Offenen Brief von zahlreichen Intellektuellen geäußerten Vorwurf eines inflationären Gebrauchs des Antisemitismus-Begriffs weist er dabei zurück. "Es gibt keine harmlose Form von Antisemitismus. Der Antisemitismus, über den jetzt gestritten wird, ist in der Mitte der Gesellschaft anschlussfähig: Es geht um den Israel-bezogenen Judenhass. Wir sind uns einig beim Kampf gegen Antisemitismus von Rechtsextremen. Aber auch den Antisemitismus in der gesellschaftlichen Mitte müssen wir klar benennen und dagegen angehen. (…) Völkerrechtswidriges Verhalten kann natürlich kritisiert werden. Die Grenze zu legitimer Kritik ist aber überschritten, wenn der Holocaust relativiert wird, indem beispielsweise Gaza als Konzentrationslager bezeichnet wird, oder wenn Israel als Täter- oder Apartheidsstaat bezeichnet wird. Solche Vergleiche sind unzulässig, weil sie Israel delegitimieren. Zulässig wäre hingegen zu sagen, Israel befinde sich auf dem Weg in apartheidsähnliche Zustände."

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20.08.2020

"Die Hoffnung ist groß"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-hoffnung-ist-gross/

Die Politikwissenschaftlerin Lidia Averbukh vom Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin glaubt, dass die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten beiden Seiten nutze. "Die Hoffnung darauf, dass nun weitere arabische Staaten dem VAE-Beispiel folgen werden, ist groß. Neben der verbesserten Sicherheit, die eine friedlich gesinnte Nachbarschaft mit sich bringt, sind die Emirate für reiselustige Israelis nicht zuletzt eine lang ersehnte Tourismusdestination."

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19.08.2020

"Brandanschlag mit antisemitischem Motiv?"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/brandanschlag-mit-antisemitischem-motiv/

Die Jüdische Allgemeine berichtet über einen mutmaßlich antisemitischen Brandanschlag auf die Kneipe eines jüdischen Besitzers in Berlin Lichtenberg. "Im Gespräch mit dieser Zeitung sagte der jüdische Besitzer der Kneipe, dass sein Lokal seit Jahren von Rechtsextremen bedroht wird. Es handele sich bereits um den vierten Anschlag. (...) Die anderen Attacken seien bei der Polizei zur Anzeige gebracht worden und aktenkundig. Unter anderem seien bei einem Einbruch Getränke über die Möbel geschüttet und die Kasse entwendet worden. Die Rechtsextremen hätten sich zudem mehrmals Zugang zum Lokal verschafft und antisemitische Parolen wie 'Juden raus!', 'Saujuden!' und 'Ab nach Israel!' skandiert."

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16.08.2020

"Zentralrat der Juden: Corona ist auch Katalysator für Antisemitismus"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/zentralrat-der-juden-corona-ist-auch-katalysator-fuer-antisem
itismus/

Die Mythen, die sich um den Coronavirus ranken, erinnerten nicht zufällig an antisemitische Verschwörungen, mahnt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. "Schuster zeigte sich auch besorgt über die 'Mythenbildung', wer für die Pandemie angeblich verantwortlich sei. 'Das erinnert mich an das Mittelalter, als es hieß, die Juden seien schuld am Ausbruch der Pest. Damit begannen dann die Pogrome', sagte der Zentralratspräsident. Immer dann, wenn sich eine Bedrohung nicht fassen lasse, richte sich ein wütender Blick auf die Minderheiten. 'Die Juden wurden da seit jeher in die Rolle der Schuldigen gedrängt und wurden zu Opfern', sagte Schuster."

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12.08.2020

"Wieder Angriffe mit Brandballons"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/wieder-angriffe-mit-brandballons/

Nach erneuten Angriffen mit Brandballons auf israelisches Territorium hat die israelische Armee Einrichtungen der Hamas in Gaza beschossen. "An dem Angriff in der Nacht zum Mittwoch auf Einrichtungen der Terrororganisation Hamas seien Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber und Panzer beteiligt gewesen, teilte die Armee mit. Ziele seien unter anderem unterirdische Einrichtungen sowie Beobachtungsposten gewesen. Aus Sicherheitskreisen der im Gazastreifen regierenden islamistischen Hamas hieß es, es habe keine Verletzten gegeben. Augenzeugen zufolge ließen Maskierte parallel zu den Angriffen erneut Brandballons in Richtung Israels Süden aufsteigen."

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11.08.2020

"Israel schließt Übergang nach Gaza"

http://https://www.juedische-allgemeine.de/israel/israel-schliesst-uebergang-nach-gaza/

Nachdem aus dem Gazastreifen wiederholt sogenannte Brandballons auf israelisches Gebiet geschickt wurden, hat Israel den einzigen Grenzübergang für Warenlieferungen in der betreffenden Region geschlossen. "Das Starten der Ballons werde zuallererst die Bewohner des Gazastreifens und das wirtschaftliche Wachstum des Gebiets treffen. Cogat machte die islamistische Terrororganisation Hamas für alles, was im Gazastreifen geschieht, verantwortlich. Wie lange die Schließung dauern soll, blieb unklar. Ein Sprecher der im Gazastreifen regierenden Hamas kritisierte die Maßnahme. Sie gehe einher mit Druck auf Gaza und dem 'Straffen der Belagerung'. Niemand könne die Entschlossenheit des palästinensischen Volkes brechen, die 'Belagerung' zu beenden."

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10.08.2020

"Die Neo-Osmanen"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/die-neo-osmanen/

"Das Streben Ankaras nach regionaler Vorherrschaft ist auch gegen Jerusalem gerichtet", schreibt Tal Leder in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung. "'Trotz diplomatischer Beziehungen sieht Israel in der aggressiven Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Region mehr als nur eine Herausforderung«, sagt Victor Azuelos, ehemaliger Offizier beim Militärgeheimdienst der israelischen Streitkräfte (IDF). Der aus Istanbul stammende Spionageexperte ist pessimistisch angesichts der Entwicklung in seinem Geburtsland. 'Die zunehmenden antiisraelischen Äußerungen, insbesondere wenn es um die Vermischung religiöser und nationalistischer Rhetorik bei der Regierungspartei AKP geht, wird zu einer wachsenden Bedrohung für Israel und die regionale Stabilität', erklärt er."

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05.08.2020

"Israel bietet Libanon humanitäre Hilfe an"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/israel-bietet-libanon-humanitare-hilfe-an/

Nach der Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut habe u.a. auch der Nachbar Israel humanitäre Hilfe angeboten, berichtet die Jüdische Allgemeine. "Ein Krankenhaus im Norden Israels hat Hilfe bei der Versorgung von Verletzten angeboten. Der Direktor des Galiläa-Krankenhauses in der nördlichen Stadt Naharija, Massad Brahum, sagte am Mittwochmorgen im Armee-Radio Unterstützung zu. 'Wir wollen nur eine helfende Hand reichen', sagte er auf Arabisch. Jeder werde behandelt. Von libanesischer Seite wurden die Hilfsangebote aus Israel jedoch zurückgewiesen. Darauf angesprochen sagten Regierungsvertreter: 'Wir nehmen keine Hilfe von einem feindlichen Staat an.'"

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30.07.2020

"Ich bin wütend"

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/ich-bin-wuetend/

Thyra Veyder-Malberg hat mit Rebecca Blady, die als Nebenklägerin im Prozess gegen den Halle-Attentäter dabei ist, über deren Eindrücke und Forderungen an die Behörden gesprochen. "Er wusste genau, was er tat. Seine Motive waren sehr klar. Er hasst Araber, Muslime und Menschen mit dunkler Hautfarbe. Er hasst Juden und gibt ihnen die Schuld an der – wie er es nennt – Migrationskrise. Er stand zu seinen Überzeugungen. Für solche Menschen darf es in unserer Gesellschaft keinen Platz geben, sie müssen weggesperrt werden. Denn er, seine Ideologie und die Menschen, die sie teilen, sind lebensbedrohlich. Klar ist auch: Er ist nicht verrückt. Was er denkt, tötet Menschen. Es ist wirklich schwer, dem zuzuhören. Gleichzeitig ist es wichtig, zu erkennen, dass das Problem, dem diese Gesellschaft gegenübersteht, sehr real ist. Wir müssen daran arbeiten, es zu beseitigen."

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22.07.2020

"Nebenkläger verlassen Saal"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/nebenklager-verlassen-saal/

Die Jüdische Allgemeine berichtet über den zweiten Prozesstag zum Anschlag von Halle. "Unterdessen hält ein Gutachter den Angeklagten nach Darstellung seiner Verteidigung für voll schuldfähig. 'Das ist jedenfalls die vorläufige Auffassung des Sachverständigen', sagte Verteidiger Hans-Dieter Weber am Mittwoch in Magdeburg. Unklar blieb am zweiten Prozesstag zunächst, auf welches Gutachten genau er sich dabei bezog. Der Verteidiger von Stephan B. sehe seine Hauptaufgabe darin, für den Ablauf eines rechtsstaatlichen Verfahrens zu sorgen, da die Tat im Wesentlichen auf einem Video festgehalten sei."

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16.07.2020

"Arroganz der Ohnmacht"

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/arroganz-der-ohnmacht/

Michael Wuliger schreibt, dass das in Deutschland hochgelobte Buch "Israel – eine Utopie" von Omri Boehm, das einen Friedensplan durch einen binationalen föderalen Staat skizziert, in Israel selbst nicht einmal zur Kenntnis genommen worden sei. "Die Israelis glauben nicht mehr an große Würfe. Sie sind schon froh, wenn nur der Status quo sich halbwegs hält. In anderen Worten: Das Buch ist eigentlich für die Katz. Seine Landsleute, die Omri Boehm ansprechen will, interessieren sich nicht für das, was er zu sagen hat. Und die Deutschen, die seine Vision so begeistert aufnehmen, sind, auch wenn sie das nicht gerne hören mögen, in Nahost irrelevant. Boehms Idee wird bleiben, was der Titel schon verspricht: eine Utopie."

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15.07.2020

"Kriegserklärung an den Westen"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/kriegserklaerung-an-den-westen/

"Die Umbenennung der Hagia Sophia durch Recep Tayyip Erdoğan richtet sich auch und vor allem gegen Juden und Israel", schreibt Ali Ertan Toprak in seinem Kommentar für die Jüdische Allgemeine Zeitung. "Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat schon vor Jahren einseitig den kulturellen Krieg gegen den Westen erklärt. Nur ignoriert der Westen diese Realität bisher beharrlich aus Feigheit oder Opportunismus. Die neuerliche türkische Entscheidung der Umwandlung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee ist keineswegs nur eine Provokation. Es ist Erdogans erneute Unterstreichung einer kulturellen Kriegserklärung an die westliche Welt. Und die richtet sich nicht nur gegen Christen, sondern auch und vor allem gegen Juden und den Staat Israel. Nicht umsonst hat Erdoğan in seiner ersten Erklärung zur aktuellen Entscheidung gesagt, dass diese 'Wiederbelebung' die Befreiung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem einläuten solle."

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29.06.2020

"Palästinenser kündigen 'Tag des Zorns' an"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/palastinenser-kundigen-tag-des-zorns-an/?fbclid=IwAR2demjqhbBK
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Verschiedene Gruppierungen im Gazastreifen haben in einem gemeinsamen Aktionsplan vereinbart, gegen den Nahost-Plan von US-Präsident Donald Trump sowie das Annexionsvorhaben Israels mit Protesten auf die Straße zu gehen, berichtet die Jüdische Allgemeine Zeitung. "Laut einem Flugblatt ist am Mittwoch eine große Kundgebung im Gazastreifen geplant, der von der islamistischen Terrororganisation Hamas beherrscht wird. Unklar war jedoch, ob es auch an der Grenze zu Israel zu Protesten kommen wird. In der Vergangenheit war es nach ähnliche Aufrufen häufig zu palästinensischen Anschlägen mit Toten und Verletzten gekommen. Der bewaffnete Hamas-Arm hatte eine Annexion Israels als Kriegserklärung bezeichnet."

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03.06.2020

"George Soros als Sündenbock"

https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/george-soros-als-suendenbock/

Nun soll es in den Augen rechter Verschwörungstheoretiker einmal mehr der jüdische Milliardär und Holocaust-Überlebende George Soros gewesen sein, der für die derzeitigen Unruhen in den USA verantwortlich ist, berichtet die Jüdische Allgemeine. "Laut Anti-Defamation League gibt es mittlerweile eine Welle von Falschinformationen, nach denen das Ganze eine gezielt von George Soros geplante und finanzierte Aktion sei. ADL-Mitarbeiter Aryeh Tuchman sagte, man habe in den letzten Tagen einen 'dramatischen Anstieg' von Anti-Soros-Posts in den sozialen Netzwerken festgestellt. 'Es ist gang und gäbe, dass rechte Kommentatoren und Meinungsführer alles, was vor Ort passiert ist, Soros in die Schuhe schieben. Sie behaupten, er bezahle die Demonstranten für das Kommen, um so seine angeblich antiamerikanische Agenda voranzubringen,' so Tuchman im Interview mit der 'Times of Israel'. Beweise würden keine vorgelegt."

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20.05.2020

"Irans Führer bezichtigt Araber des Verrats"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/irans-fuehrer-bezichtigt-araber-des-verrats/?fbclid=IwAR1vTmRn
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Die Jüdische Allgemeine berichtet über die wütende Reaktion von Irans Ayatollah Ali Khamenei über eine aktuelle Kooperation zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten. "Anlass war die Landung einer Maschine der staatlichen Fluglinie der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Etihad Airways, am Flughafen Ben-Gurion in Tel Aviv. An Bord der Etihad-Maschine waren Medienberichten zufolge Hilfsgüter für die Palästinenser. Israel und die VAE unterhalten zwar bislang offiziell keine Beziehungen, haben aber bereits in der Vergangenheit punktuell kooperiert. Die Beziehungen des Iran mit vielen arabischen Ländern sind seit geraumer Zeit angespannt, unter anderem wegen des Atomprogramms des Regimes in Teheran."

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07.05.2020

"Brexit, Pubs und Judenhass"

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/brexit-pubs-und-judenhass/?fbclid=IwAR1nYUGoUKcXD4BQsq3EMFnhCn
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Sophie Albers Ben Chamo stellt das Buch "Allein unter Briten. Eine Entdeckungsreise" von Tuvia Tenenbom vor. Tenenbom hat sich mitten in den Brexitverhandlungen nach Großbritannien begeben und neben Restaurantempfehlungen viel über den Antisemitismus auf der Insel herausgefunden. "Man könnte Tenenbom, den Spross einer ultraorthodoxen Familie aus Bnei Brak, der die Gemeinschaft in den 80ern verlassen hat und nach New York gegangen ist, einen 'Autor provocateur' nennen, dessen direkte, immer wieder auch naiv-manipulative Art fast an Sacha Baron Cohens 'Borat' erinnert. Aber vielleicht reist da eher ein verzweifelter Warner durch die Welt, dem schwant, dass, wenn er so weiterrecherchiert, kaum ein Land übrig bleiben wird, wo Juden sich tatsächlich sicher fühlen dürfen. Doch solange der Mensch lebt, hat er Hoffnung (...)."

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07.05.2020

"Brief an Deutschland: Protest in Israel gegen Deal mit Hamas"

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/brief-an-deutschland-protest-in-israel-gegen-deal-mit-hamas/

Der Vater einer bei einem Hamas-Anschlag ermordeten 18-jährigen Israelin hat einen Protestbrief an die deutsche Botschaft in Tel Aviv geschrieben, wegen der Vermittlungsrolle Deutschlands in einem geplanten Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas, berichtet die Jüdische Allgemeine Zeitung. "Kehrmann, der auch deutscher Staatsbürger ist, schrieb in dem Brief an die Botschaft: 'Ich verurteile es, dass Deutschland immer wieder die Rolle des Vermittlers übernimmt und eine aktive Rolle bei der Befreiung von Terroristen spielt, die Juden und Israelis in Israel brutal ermordet haben.' Er verwies auf einen früheren Deal mit der Hamas unter deutscher Vermittlung. 2011 hatte Israel den israelischen Soldaten Gilad Schalit gegen mehr als 1000 palästinensische Gefangene ausgetauscht. Kehrmann warnte vor einem neuen 'kritischen Punkt, an dem wir vor dem Terror kapitulieren'."

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20.04.2020

"So authentisch wie möglich"

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/so-authentisch-wie-moeglich/

Die israelische Fernsehserie "Fauda", die vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konflikts spielt, geht in ihre dritte Staffel. Pierre Heumann zufolge hat die Serie unter den Beteiligten des Nahostkonflikts Anhänger wie Gegner gefunden, was für die Herangehensweise der Macher spreche. "Gedreht wurde in zwei arabischen Städten in Israel sowie in einem Militärlager, wo Soldaten in einem palästinensischen Attrappendorf sonst den Ernstfall üben. Im Vergleich zu Hollywood sei das Budget für die Produktion 'wirklich nichts' – aber dennoch hat die 'New York Times' Fauda Ende 2019 als achtbeste Serie des Jahrzehnts gerühmt. 'Wir hoffen', so Issacharoff, 'mit unserer Serie eine Brücke zwischen Israeli und Palästinensern schlagen zu können, indem wir die Schwierigkeiten auf beiden Seiten des Konflikts zeigen.' Klar, es sei eine israelische Produktion, und das israelische Narrativ überwiege deshalb, meint er. Aber Fauda handle auch davon, dass Palästinenser 'leiden, weinen und lieben'. Dies werde in den israelischen Medien allzu oft unterschlagen, was dem Schwarz-Weiß-Denken Vorschub leiste."

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27.02.2020

"Gegen Hass und Hetze"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/gegen-hass-und-hetze/

Anatol Stefanowitsch, Professor für Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin, kommentiert in der Jüdischen Allgemeinen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität. "Das Gesetz geht (...) einerseits zu weit, indem es private Unternehmen verpflichtet, massenhaft möglicherweise strafbare Äußerungen an das Bundeskriminalamt zu melden. Andererseits geht es nicht weit genug, da es weite Bereiche des Internets unangetastet lässt, in denen rechte Verschwörungstheorien gedeihen und ihre gewaltbereiten Anhänger finden. Aber das ist nicht allein der Regierung anzulasten. Es liegt an uns allen, der Entgrenzung des öffentlichen Diskurses innerhalb und außerhalb des Internets entgegenzutreten. Hätten wir das in der Vergangenheit entschlossen genug getan, bräuchte es nun kein Gesetz."

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05.02.2020

"FDP verlässt Konsens"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/fdp-verlaesst-konsens/

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland zeigt sich entsetzt über den Ausgang der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, berichtet die Jüdische Allgemeine Zeitung. "'Damit verlässt die FDP den Konsens der demokratischen Parteien, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten oder auf die Unterstützung der Rechtspopulisten zu zählen', betonte Schuster. Der Vorgang in Thüringen sei besonders schockierend, da die freidemokratische Partei die politische Heimat des früheren Zentralratspräsidenten Ignatz Bubis war. 'Zugleich war die FDP aber auch die Partei von Jürgen Möllemann. Mit dem Verhalten der FDP in Thüringen wird offensichtlich, dass dieser Geist weiterhin in der Partei vorherrscht.'"

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18.01.2020

"Raus aus der Blase"

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/raus-aus-der-blase/

Was kann man gegen die zunehmende Polarisierung unserer Gesellschaft tun, fragt der Rabbiner Pinchas Goldschmidt in der Jüdischen Allgemeine Zeitung und schlägt vor, sich ein Vorbild am interreligiösen Dialog zu nehmen. "Der Dialog zwischen Juden und Christen, gerade der mit der katholischen Kirche, war in den vergangenen Jahrzehnten eine Erfolgsstory. Nach Jahrhunderten des Misstrauens ist das gegenseitige Vertrauen enorm angewachsen. Freundschaftliche Beziehungen wurden aufgebaut auf allen Ebenen. Der kirchliche Antisemitismus wurde in die Schranken verwiesen: Niemand kann heute mehr unter Berufung auf die Kirchenoberen gegen Juden hetzen oder das jüdische Volk kollektiv für die Tötung Jesu haftbar machen. Auch im Dialog mit den Verantwortlichen in der muslimischen Welt haben wir große Fortschritte erzielt. Selbst wenn noch eine Wegstrecke vor uns liegt: Wir sind im Gespräch – und das von Angesicht zu Angesicht."

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