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US-Soldaten in Afghanistan

Jüdische Allgemeine


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09.11.2017

"Kluges Handeln ist gefragt"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30062

Arye Sharuz Shalicar vom israelischen Ministerium für Nachrichtendienste glaubt nicht, dass sich Israel aus einer Eskalation des Konflikts zwischen dem Iran und Saudi-Arabien im benachbarten Libanon heraushalten könnte. "Israel ist sich bewusst, dass der Nahe Osten an einem Wendepunkt angelangt ist. Es kommt auf kluges strategisches Handeln an, international und regional. Und in Jerusalem ist jedem bewusst: Der Ernstfall kann jederzeit eintreten. Tatsächlich kann diese Dynamik demnächst in einem umfassenden Krieg zwischen dem Iran (und seinen Verbündeten) und Saudi-Arabien (und seinen Verbündeten) enden. Und den könnte Israel, selbst wenn es wollte, nicht von der Zuschauertribüne aus verfolgen."

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28.09.2017

"Im Reich des Wahns"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29704

Michael Wuliger moniert in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung einen um sich greifenden gesteigerten direkten wie indirekten Antisemitismus in Europa. "Wie alle Äußerungen über unsichtbare Kräfte sind auch die von Orbán, Corbyn und Lafontaine natürlich absurd. Zum Lachen sind sie trotzdem nicht. Irrsinn als Triebkraft der Politik zieht sich durch die Geschichte. Und nichts garantiert, dass die sich nicht wiederholt. Verschwörungstheorien sind eine traditionelle Leibspeise der Völker. Die Zutaten liegen bereits auf dem Tisch. Ein Koch, der sie zusammenrührt, wird sich mit Pech auch finden. Es könnte, schneller als wir glauben, angerichtet sein. Mahlzeit!"

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03.08.2017

"Der Mörder war immer der Muslim"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29273

Martin Krauss fordert in der Jüdischen Allgemeinen bei der Suche nach den Motiven der Mehrheit der terroristischen Attentäter auf das Geschlecht der Täter zu schauen und nicht auf ihre Herkunft oder deren Religion. "Solche Versuche, künftige Täter zu erkennen, sind zum Scheitern verurteilt. Dass, wer Muslim ist, nicht wegen seines Glaubens – so er überhaupt fromm ist – eine Gewaltdisposition hat, weiß, wer es wissen will. Wer Flüchtlinge primär als Muslime wahrnimmt – manchmal auch, wenn sie Christen sind! –, will sich nicht um deren Herkunft kümmern, interessiert sich nicht für deren Leid, sondern erblickt im Geflohenen einen Invasoren. Eine Gemeinsamkeit der meisten Täter wird selten hervorgehoben: Es sind Männer, männlich sozialisiert – mal in Syrien, mal in Afghanistan, mal in Deutschland. Dass Männlichsein zum Kollektivverdacht nicht taugt, ist ja richtig. Aber wer nach Motiven sucht, sollte doch bitte auch diesem mal nachgehen. Nicht immer nur Muslim, Messer, Mord."

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29.06.2017

"Herr Bahners und das 'A-Wort'"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28963

Michael Wuliger reagiert auf einen Artikel des FAZ-Redakteurs Patrick Bahners, in dem dieser den "Lobbyisten Israels" vorwirft, den Antisemitismus-Vorwurf zu missbrauchen, um "Kritiker des Zionismus" zum Schweigen zu bringen. "Wenn Patrick Bahners dennoch so gereizt auf das 'A-Wort' reagiert, dann wohl deshalb, weil die Benennung dessen, was ist, als das, was es ist, bei ihm einen Nerv trifft. Sich mit dem sachlichen Gehalt des Antisemitismusvorwurfs inhaltlich auseinanderzusetzen, kann oder will er nicht. Stattdessen möchte er das 'A-Wort' geächtet sehen. Was Bahners umtreibt, ist nicht, dass 'Israelkritik' in Deutschland nicht möglich wäre; ihn stört, dass ihr widersprochen wird. Der vorgebliche Streiter für die Meinungsfreiheit entpuppt sich als Zensor."

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15.06.2017

"Der Film war zu unbequem"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28823

Der Psychologe und Publizist Ahmad Mansour kritisiert Arte für die Ablehnung einer Ausstrahlung der umstrittenen Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa". "Anscheinend ist man bei Arte davon ausgegangen, dass der Film 'ausgewogener' wird, wenn ein Autor mit einem arabischen Namen dabei ist. Ich konnte damals nicht durch die Welt reisen und drehen, weil ich Vater geworden bin. Aber ich halte muslimischen Antisemitismus in Europa für sehr problematisch, und mit mir wäre die Ausrichtung der Dokumentation nicht anders gewesen. Die Ausstrahlung wurde abgelehnt, weil der Film zu unbequem war."

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29.05.2017

"Mehr Juden täten gut"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28672

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat angeregt, Militärrabbiner in der Bundeswehr einzustellen. Ziel sei es, sich nicht nur um die jüdischen Soldaten zu kümmern, "sondern im Rahmen des lebenskundlichen Unterrichts auch Wissenswertes über das Judentum vermitteln – und so Judenhass entgegenwirken".

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04.05.2017

"Besuchspflicht für Flüchtlinge?"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28460

Sollte für Flüchtlinge eine Besuchspflicht in KZ-Gedenkstätten eingeführt werden? Der Pädagoge Doron Kiesel würde dies gerade für muslimische Flüchtlinge für hilfreich halten, um sie mit den "radikalen Folgen antisemitischer Einstellungen" zu konfrontieren. Der Historiker Jens-Christian Wagner hält Zwang dagegen für kontraproduktiv. "Erstens lehrt uns die Erfahrung mit der Geschichtspolitik der DDR, dass Zwangsbesichtigungen von Gedenkstätten kontraproduktiv sind, weil sie Abwehrreflexe auslösen. (...) Zweitens ist die Vorstellung naiv, jemand mit einem gefestigten antisemitischen und rassistischen Weltbild könne durch einen Gedenkstättenbesuch geimpft oder 'geheilt' werden. (...) die Forderung nach Gedenkstättenbesuchen (...) stellt (...) alle muslimischen Flüchtlinge unter den Generalverdacht, Antisemiten zu sein. Genauso abwegig wäre es, generelle Gedenkstättenbesuche etwa für alle Sachsen oder Bayern zu fordern. Man wird deshalb das Gefühl nicht los, dass mit dem Verweis auf den Antisemitismus unter Zuwanderern vom genuin deutschen Antisemitismus abgelenkt werden soll. Und der ist nach wie vor virulent."

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04.05.2017

"Helden und Verräter"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/28459

Das Treffen Sigmar Gabriels mit Vertretern der regierungskritischen Organisation "Breaking the Silence" hat vor einigen Tagen zur Ausladung des Bundesaußenministers durch den israelischen Premierminister Netanjahu geführt. Ralf Balke schreibt in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung, dass die NGO in Israel auch von vielen Liberalen und Linken kritisch beurteilt werde. "Gründe dafür gibt es reichlich. Zum einen stößt fast allen die Vorgehensweise der NGO unangenehm auf. Mit dem Hinweis auf den Schutz ihrer Informanten anonymisiert 'Breaking the Silence' alle Aussagen, sodass eine Verifizierung der Behauptungen so gut wie unmöglich ist. Genau das war erst vor einem Jahr Gegenstand einer Gerichtsverhandlung in Petach Tikwa. (...) Zum anderen finden Israelis die Radikalität der Kritik unerträglich – sogar jene, für die die Zahal alles andere als eine heilige Kuh und keineswegs 'die moralischste aller Armeen' ist. Immerhin sichern die Streitkräfte das Überleben des jüdischen Staates."

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05.03.2017

"Zeichen des Antisemitismus"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27966

Konrad Ege konstatiert eine zunehmende Besorgnis unter amerikanischen Juden nach dem Wahlsieg Donald Trumps. "Viele Synagogen in den USA verstärken ihre Sicherheitsvorkehrungen, beobachtet Alvin Rosenfeld. Der Direktor des 'Instituts zur Untersuchung des kontemporären Antisemitismus' an der Indiana University in Bloomington im US-Staat Indiana ist häufig zu Gast in jüdischen Gotteshäusern. Dabei falle ihm eine zunehmende Besorgnis unter amerikanischen Juden auf, sagte Rosenfeld dem Evangelischen Pressedienst (epd)."

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