US-Soldaten in Afghanistan

Qantara


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20.01.2021

"Eine gemeinsame Politik ist möglich"

https://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-dem-israelischen-philosophen-omri-boehm-eine-gemeinsame-politi
k-ist-moeglich

René Wildangel im Gespräch mit dem israelischen Philosophen Omri Boehm, Autor des Buches "Israel: eine Utopie" über eine Zukunft Israels jenseits einer gescheiterten Zweistaatenlösung. "Der israelische Philosoph Omri Boehm, Autor des Buches 'Israel: eine Utopie', sieht angesichts eines zu erwartenden Rechtrucks bei den kommenden israelischen Wahlen die Notwendigkeit einer offeneren Diskussion über die Zukunft jenseits der gescheiterten Zweistaatenlösung. Dabei sollte auch der Begriff des jüdischen Staates kein Tabu sein."

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11.01.2021

"Iran ganz anders"

https://de.qantara.de/inhalt/zwischen-moderne-und-tradition-iran-ganz-anders

Marian Brehmer zeichnet ein Bild des heutigen Irans zwischen Moderne und Tradition. "Iran ist moderner, als viele denken: Unser Blick auf das Land wird verzerrt von der Tagespolitik. Dabei ist der historische und kulturelle Reichtum einzigartig."

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16.12.2020

"Die Knospen des Arabischen Frühlings"

https://de.qantara.de/node/42532

Claudia Mende sieht den Arabischen Frühling noch nicht am Ende. "Die jüngsten Proteste im Libanon haben gezeigt, dass Menschen weiterhin für ihr Recht auf ein würdiges Leben streiten. Die alten, autoritären, teils feudalen Strukturen tragen nicht mehr. Die Konturen einer neuen Ordnung sind noch nicht sichtbar. Es werde ein langer Weg sein bis zur Errichtung von rechtsstaatlichen Strukturen, meint Marwan Muasher. Die Corona-Krise und die Folgen des Klimawandels verschärfen bestehende Konflikte. Und doch gibt es immer auch Menschen wie Rawan Baybars, die trotz widriger Umstände an eine Zukunft ihrer Heimat glauben und nicht einfach weggehen wollen. Sie sind die Hoffnung für eine bessere Zukunft."

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01.12.2020

"Türkische Rechtsextremisten"

https://de.qantara.de/inhalt/die-grauen-woelfe-tuerkische-rechtsextremisten

Marion Sendker stellt die aus der Türkei stammende rechtsextremistische Gruppierung "Graue Wölfe" vor. "Der Verfassungsschutz schätzt sie als 'rechtsextrem' ein, die Politik will sie verbieten: Die ultranationalistische Bewegung der 'Grauen Wölfe'. Sie stammt aus der Türkei. Dort ist sie die heimliche Macht im Land und politischer Königsmacher."

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24.11.2020

"Afghanistans Akademiker im Kreuzfeuer"

https://de.qantara.de/inhalt/anschlaege-auf-afghanische-bildungseinrichtungen-afghanistans-akademiker-im-
kreuzfeuer

Marian Brehmer berichtet über die jüngsten Anschläge auf afghanische Bildungseinrichtungen. "Der jüngste Anschlag auf die Universität Kabul hat Verzweiflung unter afghanischen Akademikern ausgelöst. Mit einem Solidaritätsschreiben setzen sich Wissenschaftler aus aller Welt für ihre afghanischen Kollegen ein, die unter den Bedingungen von Krieg, Gewalt und Unsicherheit lernen und lehren."

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13.11.2020

"Eine Band ohne Grenzen"

https://de.qantara.de/inhalt/palaestinensische-band-47soul-eine-band-ohne-grenzen

Daniel Bax stellt die palästinensische Band 47Soul vor, die derzeit die Musikszene des Nahen Ostens mit subtilen politischen Botschaften "aufmischt". "Ihre Songs zeichnen sich durch starke Sprachbilder und einfache, aber hintersinnige Botschaften aus. Der Song 'Moved Around' etwa handelt von Menschen, die bewegt werden – ob von der Musik auf der Tanzfläche oder, unfreiwillig, weil sie vertrieben wurden, bleibt dem Zuhörer überlassen. Das wütende 'Mo Light' handelt von Frieden, Gleichberechtigung und der Sehnsucht nach mehr Licht in düsteren Zeiten. Und in 'Everyland' heißt es zum Reggaebeat: 'Jedes Land ist ein heiliges Land.'"

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03.11.2020

"Nah an den Wunden, näher an der Hoffnung"

https://de.qantara.de/inhalt/literatur-von-frauen-aus-dem-irak-nah-an-den-wunden-naeher-an-der-hoffnung

Christopher Resch stellt eine Sammlung von Beiträgen zeitgenössischer irakischer Autorinnen vor. "Der zweite Band von 'Mit den Augen von Inana' ist eine beeindruckende Sammlung von Texten irakischer Autorinnen. Sie blicken auf einen Irak im Wandel von der Zeit Saddam Husseins bis zu den aktuellen Protesten auf dem Tahrir-Platz in Bagdad. Christopher Resch hat drei von ihnen getroffen."

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03.11.2020

"Nicht in die IS-Falle tappen"

https://de.qantara.de/inhalt/nach-dem-islamistischen-anschlag-in-wien-nicht-in-die-is-falle-tappen

Karim El-Gawhary warnt davor in der Reaktion auf die aktuellen islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich so zu reagieren, dass die Koexistenz von Muslimen und Nichtmuslimen in Europa in Frage gestellt werde. "Die islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich zielen darauf ab, die europäischen Gesellschaften zu spalten. Die Dschihadisten wollen die Grauzone gelebter Koexistenz zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Europa zerstören."

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02.11.2020

"Emmanuel Macrons falscher Kampf"

https://de.qantara.de/inhalt/frankreich-zwischen-terror-und-identitaetspolitik-emmanuel-macrons-falscher-
kampf

Stefan Buchen fordert vom französischen Präsidenten, anstatt "von der 'Krise des Islam' zu schwadronieren", die Krise der Republik in den Blick zu nehmen. "(…) im Grunde ist die Vorstellung, im Herbst 2020 die alten Schlachten zwischen Okzident und Orient noch einmal zu schlagen, falsch, um nicht zu sagen absurd. 'C´est la mauvaise bataille', möchte man dem Präsidenten zurufen (es ist der falsche Kampf). Mohammed-Karikaturen werden Religiöse nicht vom Obskurantismus abbringen und niemanden von den Vorzügen der säkularen Ratio überzeugen. Sie passen genauso ins ausgehende Mittelalter wie die damals kursierende anonyme Schrift 'Von den drei Betrügern' (De tribus impostoribus), womit die Religionsstifter Moses, Jesus und Mohammed gemeint waren. Der Text steht am Anfang der Religionskritik, die zur europäischen Aufklärung führte. Damals hatte diese Art der Provokation eine erleuchtende Funktion. Heute ist sie ein hoffnungsloser Anachronismus. Die eigentliche Ironie entsteht aber erst im Abgleich der vom Staatsoberhaupt vorgetragenen Gesellschaftsdiagnose mit seiner eigenen Politik. Die beklagte Schwäche des Staates lässt sich in hohem Maße mit dem Austrocknen seiner Ressourcen und der von Macron beschleunigten Umverteilung von unten nach oben erklären. Das Schulwesen, der öffentliche Nahverkehr und die sozialen Dienste wurden in den vergangenen Jahren kaputtgespart."

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27.10.2020

"Ein Sturm im Twitter-Glas"

https://de.qantara.de/inhalt/streit-um-mohammed-karikaturen-ein-sturm-im-twitter-glas

Der aktuelle Sturm der Entrüstung in der islamischen Welt finde vor allem in den Sozialen Medien und weniger in der analogen Welt statt, stellt Karim El-Gawhary fest. "So wie westliche Medien gerne einen erneuten Kulturkampf an die Wand malen, werden sie von islamistischen Blasen in den Sozialen Medien freundlich bedingt. Noch ist unklar, wer diesen Boykottaufrufen wirklich folgt. Ein kurzer Blick auf den vollen Parkplatz von Carrefour zeigt, dass das mit dem Leben der meisten Menschen in der arabischen Welt wenig zu tun hat. Da ist es wichtiger, dass die französische Kette billigere Produkte verkauft als die benachbarte amerikanische. Laut UN-Statistiken leben Zwei Drittel der Araber unter der Armutsgrenze oder sind kurz davor, in diese zu abzustürzen. Sonderangebote sind allemal attraktiver als ein Kulturkampf. Zudem gibt es Stimmen wie die der 'Muslim World League', die das Pferd anders aufsatteln. 'Karikaturen können den Propheten weder verletzten noch beleidigen, denn er ist größer und heiliger, als dass er beleidigt werden kann'."

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21.10.2020

"Fanatisierter 'Volksislam'"

https://de.qantara.de/inhalt/barelwi-radikalisierung-in-pakistan-fanatisierter-volksislam

Mohammad Luqman berichtet auf Qantara über die Radikalisierung der vormals gemäßigten pakistanischen Barelwi-Bewegung. "Personifiziert wird dieser Trend durch den Prediger Khadim Hussein Rizvi, dessen hetzerische Reden und vulgäre Rhetorik mittlerweile berüchtigt sind. Bis vor wenigen Jahren war Rizvi nur wenigen Menschen ein Begriff. (...) Zum ersten Mal trat er nach der Ermordung von Salman Taseer, dem Gouverneur von Punjab, in Erscheinung. Der als liberal geltende Taseer war wegen seiner Kritik an den Blasphemiegesetzen vom eigenen Leibwächter - einem Barelwi- erschossen worden, der angab, damit die Ehre des Propheten beschützt zu haben. Rizvi billigte nicht nur die Tat, sondern verlangte auch eine sofortige Freilassung des Mörders, da jegliche Beleidigung des Propheten nur dem Tode geahndet werden könne. Im selben Jahr gründete Rivzi die politische Partei der Barelwis, Tehrik-e Labaik Pakistan (TLP), mit dem Ziel die Blasphemiegesetze weiter zu verschärfen."

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19.10.2020

"Die Scharfmacher sind nebenan"

https://de.qantara.de/inhalt/islamistischer-terror-in-frankreich-die-scharfmacher-sind-nebenan

Leo Klimm berichtet aus Paris über die Proteste in Reaktion auf den islamistisch motivierten Mord an einem Lehrer. Das Motiv der Tat soll im Zusammenhang mit den von der Satire-Zeitung Charlie Hebdo erneut veröffentlichten Mohammed-Karikaturen stehen, die der Lehrer im Unterricht behandelt hat. "2015 stellten sich in Paris 1,5 Millionen Menschen dem Islamismus entgegen. Ihr Leitspruch war: 'Je suis Charlie'. An diesem Sonntag ist die Devise 'Je suis prof', um Solidarität zu zeigen, wie Emmanuel Macron es gefordert hatte. Der Präsident ist heute ein anderer als 2015, doch seine Parolen sind denen von François Hollande ähnlich: 'Sie werden nicht durchkommen', sagt Macron beschwörend. 'Sie werden uns nichts spalten.'"

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05.10.2020

"Wie die Ähnlichkeiten der Epochenschwellen uns zum Umdenken zwingen"

https://de.qantara.de/inhalt/virus-und-terror-wie-die-aehnlichkeiten-der-epochenschwellen-uns-zum-umdenke
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Selbst in der Coronakrise wirkten die politischen Muster aus der Zeit des Terrors fort, schreibt Stefan Weidner in seinem Essay auf Qantara. "Am 11. September sich die Terroranschläge in New York und Washington zum neunzehnten Mal gejährt. Was sie seit 2001 angerichtet haben, sehen wir erst heute in aller Klarheit. Selbst in der Coronakrise wirken die politischen Muster aus der Zeit des Terrors fort."

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22.09.2020

"Hochglanz-Nationalismus für Irans Jugend"

https://de.qantara.de/inhalt/narges-bajoghli-iran-reframed-hochglanz-nationalismus-fuer-irans-jugend

Daniel Walter stellt das Buch "Iran Reframed" von Narges Bajoghli vor, in dem der Autor "tiefe Einblicke in den staatlichen Medienapparat Irans" gibt. "Aus erster Hand schildert es die Debatten um die Ausrichtung des Systems – und zeigt, wie die Jugend mit einer neuen Formel für die Islamische Republik gewonnen werden soll."

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09.09.2020

"Macron als Retter des Libanon?"

https://de.qantara.de/inhalt/libanesisch-franzoesisches-verhaeltnis-macron-als-retter-des-libanon

Karim El-Gawhary analysiert für das Orient-Magazin Qantara das libanesisch-französische Verhältnis. "Der französische Präsident Emmanuel Macron präsentiert sich nach den verheerenden Explosionen in Beirut als Retter des Libanon. Doch letztlich hängt der Erfolg seines Engagements vom Wohlwollen der Regionalmächte des Nahen Ostens ab."

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07.09.2020

"Auftritt einer Legende"

https://de.qantara.de/inhalt/riad-seif-als-zeuge-im-syrien-folterprozess-in-koblenz-auftritt-einer-legend
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Matthias von Hein berichtet vom weltweit ersten Prozess in Koblenz gegen das syrische Foltersystem. "Es ist ein Mammutprozess. Viele Zeugen haben bereits ausgesagt: Überlebende haben brutalste Folter und Entmenschlichung bezeugt. Ehemalige syrische Geheimdienstmitarbeiter haben aus Sorge um ihre Sicherheit anonym und maskiert zum Foltergefängnis Al-Khatib in Damaskus ausgesagt. BKA-Ermittler wurden vernommen und Beamte des Außenministeriums. Am 26. Prozesstag schließlich trat diese Woche eine Symbolfigur der syrischen Opposition in den Zeugenstand: Riad Seif."

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24.08.2020

"Aktivisten befürchten stärkere Cyber-Überwachung"

https://de.qantara.de/inhalt/menschenrechte-in-den-vereinigten-arabischen-emiraten-aktivisten-befuerchten
-staerkere-cyber

Kersten Knipp und Tom Allinson machen auf eine mögliche "Nebenwirkung" der Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufmerksam. "Menschenrechtler befürchten, dass die vereinbarte Aufnahme diplomatischer Beziehungen den Verkauf israelischer Überwachungstechnologien an die Emirate und deren Einsatz im Lande weiter vorantreiben wird. Im Ergebnis könnte dies auf eine noch effektivere Überwachung und eine noch stärkere Unterdrückung missliebiger politischer Aktivisten in den VAE hinauslaufen - mit technologischer Unterstützung aus Israel."

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04.08.2020

"Die dümmste Mafia, die es gibt"

https://de.qantara.de/node/41115

Lena Bopp hat mit dem libanesischen Schriftsteller und Journalisten Elias Khoury über die Krise und Kultur seiner Heimat gesprochen. "Das Problem der libanesischen Mittelklasse war immer, dass sie in der politischen Klasse keine Verbündeten hatte. Nicht einen! Wenn man Veränderung will, braucht man aber eine Kombination aus einer populären Bewegung und zumindest Teilen der Politik. Als im vergangenen Herbst wieder Proteste ausbrachen, haben die jungen Leute beraten, was zu tun sei. Und sie dachten, sie gehen zur Hizbullah, deren Anhänger auch arm sind, vielleicht würde sie helfen. Aber man stellte fest, dass es die Hizbullah ist, die das ganze System am meisten verteidigt. Sie braucht es als Schutzschild für ihre regionalen Kämpfe. Sie hat überhaupt kein libanesisches Projekt. Wir haben es also nicht mit einer Regierung zu tun, sondern mit einer Mafia. Wenn man das nicht versteht, versteht man auch nicht, was im Moment passiert. Das alles ist der Preis für das Ende des Bürgerkrieges."

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17.07.2020

"Der IS bedroht dauerhaften Frieden am Hindukusch"

https://de.qantara.de/inhalt/extremistische-gewalt-in-afghanistan-der-is-bedroht-dauerhaften-frieden-am-h
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Ein dauerhafter Frieden in Afghanistan werde derzeit auch durch die zunehmende Zahl von Anschlägen des ISKP, des afghanischen Ablegers des IS, bedroht, schreibt Emran Feroz. "Während die Strukturen des 'großen Bruders' des ISKP, nämlich des ISIS (Islamischer Staat im Irak und in Syrien), weitgehend bekannt ist, bleibt sein afghanischer Zweig seit dem ersten Auftreten im Jahr 2015 im Dunkeln. Zudem scheint es kaum eine Verbindung zwischen beiden Terrororganisationen zu geben. 'Ich betrachte beide getrennt, vor allem wegen der geografischen Lage', sagt Thomas Ruttig, Vizedirektor der Nichtregierungsorganisation Afghanistan Analysts Network. Nach Einschätzung von Ruttig agieren viele Milizionäre des afghanischen IS unabhängig voneinander, was Verhandlungen unmöglich machen könnte. 'Sie müssen nicht miteinander interagieren. Sie können durchaus getrennt operieren und Angriffe unter demselben Banner deklarieren. Das ist die Grundidee des Franchise-Terrorismus des IS', so Ruttig. Ruttig ist wie viele andere Beobachter des Afghanistankriegs der Ansicht, dass trotz eines von den USA entworfenen Plans für Friedensgespräche eine langfristige Stabilität unwahrscheinlich bleibt, solange es terroristische Gruppen wie den ISKP gibt."

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05.06.2020

"Tod durch Drohnenangriff"

https://de.qantara.de/inhalt/kriegsverbechen-in-afganistan-tod-durch-drohnenangriff

Emran Feroz berichtet auf Qantara über mutmaßliche Kriegsverbrechen der US-Armee in Afghanistan. "Im Jahr 2019 gab es in Afghanistan mehr US-amerikanische Drohnenangriffe als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen durch das Pentagon im Jahr 2006. Als 'Präzisionsschläge' zur Ausschaltung mutmaßlicher Kämpfer bezeichnet, sind tatsächlich häufig Zivilisten die unschuldigen Opfer dieser militärischen Taktik. Das allerdings scheint niemanden zu interessieren."

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04.05.2020

"Paris macht "Schlächter von Hama" den Prozess"

https://de.qantara.de/inhalt/gerichtsverfahren-gegen-rifaat-al-assad-paris-macht-schlaechter-von-hama-den
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Tom Allinson gibt einen Einblick in den Musterprozess gegen den ehemaligen syrischen Vizepräsidenten Rifaat al-Assad. "Luxusvillen auf Kosten der Armen? Ein Musterprozess vor einem Pariser Gericht untersucht die Finanzierung privater Immobilien von Syriens Ex-Vizepräsident Rifaat al-Assad. Arabische Herrscher und ihr Geld in Europa".

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14.04.2020

"Ich will mein Leben zurück"

https://de.qantara.de/inhalt/coronavirus-in-nahost-ich-will-mein-leben-zurueck

Diana Hodali hat mit sieben Frauen aus dem Nahen Osten und Nordafrika über deren Erfahrungen mit der Coronakrise gesprochen. "Wie leben Menschen in Nahost und Nordafrika mit der Corona-Pandemie? Was sind ihre Sorgen und Wünsche? Sieben Frauen aus verschiedenen Ländern - auch aus Kriegsgebieten - erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen."

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02.04.2020

"Der Istanbul-Effekt"

https://de.qantara.de/inhalt/arabische-exilanten-am-bosporus-der-istanbul-effekt

Mohanad Hage Ali schreibt, dass Istanbul zu einem "Zufluchtsort für viele arabische Gemeinschaften geworden" sei. Das "kosmopolitischen Wesen der Stadt" beeinflusse dabei auch die arabischen Exilanten. "Istanbul bietet einen städtischen Raum für verschiedene Formen politischer Aktivitäten und für Begegnungen unter Menschen arabischer Herkunft. Hunderttausende von Syrern, Irakern, Jemeniten, Libyern, Ägyptern und Libanesen sind heute Teil des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Die dortige panarabische Gemeinschaft hat ein eigenes Selbstverständnis. (…) Arabische Staaten, wie beispielsweise Ägypten, die dem türkischen Einfluss misstrauen, sehen Istanbul als Hauptsitz der verschiedenen arabischen Ableger der Muslimbruderschaft, deren feindliche Kräfte oppositionelle Staaten und Regionen destabilisieren wollen. Doch diese Sicht auf die Araber von Istanbul und deren Rolle in der politischen und kulturellen Szene der Region trifft nur eingeschränkt zu und greift zu kurz. Die kosmopolitische Identität der Stadt und die vielfältigen städtischen Lebenserfahrungen prägen nämlich auch die Einstellung der dort lebenden arabischen Gemeinschaften."

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30.03.2020

"Idlib - dem Coronavirus ausgeliefert"

https://de.qantara.de/inhalt/syrien-und-die-covid-19-pandemie-idlib-dem-coronavirus-ausgeliefert

Diana Hodali sieht die Bevölkerung der syrischen Provinz Idlib dem Coronavirus weitgehend schutzlos ausgeliefert. "Erst seit wenigen Wochen müssen die Menschen den Bombenhagel des syrischen Regimes und seines Verbündeten Russland nicht fürchten - zumindest vorerst nicht, denn es herrscht Waffenruhe. Über eine Million Menschen sind aus der Provinz seit Beginn der Militäroffensive im Dezember 2019 vor den Bombardements geflohen, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Sie haben ihre Häuser und ihre Dörfer verlassen. Sie alle sind Vertriebene im eigenen Land, manche bereits zum zweiten, dritten oder vierten Mal auf der Flucht, leben unter schwierigsten Bedingungen in provisorischen Lagern. Dort teilen sich nicht selten zehn Personen ein paar wenige Quadratmeter in einem Zelt. Schlafen, essen, leben dicht an dicht. 'Wie soll ich diesen Menschen sagen, dass sie Abstand halten sollen?', fragt Huda Khayti, Leiterin des Frauenzentrums in der Stadt Idlib. Sie leitet eine Aufklärungskampagne zum Thema COVID-19. 'Diese Menschen haben kaum Zugang zu sauberem Wasser, es gibt nur wenige Toiletten für viel zu viele Menschen, keine Masken, keine Handschuhe.'"

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27.03.2020

"Zwischen aktivem Eingreifen und grotesker Verharmlosung"

https://de.qantara.de/inhalt/corona-krise-in-aegypten-und-tunesien-zwischen-aktivem-eingreifen-und-grotes
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Sofian Philip Naceur beschreibt den unterschiedlichen Umgang Ägyptens und Tunesiens mit der Bedrohung durch den Coronavirus. "Während Tunesien proaktiv agierte und auf eine offensive Öffentlichkeitsarbeit setzte, wurde in Ägypten auf Covid-19 spät und in einer verharmlosenden Manier reagiert – mit potenziell verheerenden Folgen."

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06.03.2020

"Ein Präsident auf Abruf"

https://de.qantara.de/inhalt/nach-dem-friedensabkommen-mit-den-taliban-ein-praesident-auf-abruf

Emran Feroz hat sich im afghanischen Mussahi umgehört und ist der Meinung, dass die Zukunft Afghanistans trotz der jahrelangen westlichen Unterstützung nicht sonderlich erfolgversprechend aussieht. "Obwohl Washington in den letzten achtzehn Jahren mehr als eine Billion Dollar in das Land gepumpt hat, ist die einzige 'Hilfe', die sich in Mussahi finden lässt, eine defekte deutsche Wasserpumpe aus den 1950er Jahren. 'Andere Hilfen haben wir nicht erhalten. Dabei plagen uns hier viele Probleme, vor allem mit der Landwirtschaft. Aber wie Sie sehen, müssen wir das Problem mit der Pumpe selbst lösen. Unsere Rückständigkeit ist ein Trauerspiel, aber niemand interessiert sich für unsere Anliegen', meint Mohammad Azif, ein Bauer aus Mussahi. Wie viele andere Afghanen hofft auch Azif, dass die Friedensgespräche mit den Taliban eine Zukunft in Frieden bringen werden, sodass er und die übrigen Bewohner sich dem Wiederaufbau ihrer Häuser widmen können. 'In Armut können wir leben, aber nicht ohne Frieden. Nachts gehen wir nicht vor die Tür. Ständig gibt es Kämpfe zwischen der Armee und den Aufständischen. Wir brauchen dieses Friedensabkommen, das den Interessen aller Afghanen dient', betont er."

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02.03.2020

"Lieber unter Bomben als unter Assad"

https://de.qantara.de/node/39277

Diana Hodali porträtiert die syrische Frauenrechtsaktivistin Huda Khayti, die in Idlib weiter mit friedlichen Mitteln "für ihr Syrien" kämpfen wolle. "2018 kommt Huda mit vielen anderen aus Ost-Ghuta und Duma nach Idlib. Alleine, denn ihre Eltern und ein Bruder waren bereits in die Türkei geflohen. Immer, wenn sie von ihrer Familie spricht, bricht ihre Stimme. Aber sie bekräftigt: 'Ich wollte in Syrien bleiben, ich wollte nach Idlib. Hier befindet sich ein Querschnitt der syrischen Bevölkerung. Vertriebene aus Homs, Aleppo, Ost-Ghuta, aber auch aus Idlib. Ich bin drei Monate eingetaucht in die Gesellschaft, habe herauszufinden versucht, welche Bedürfnisse sie haben. Und es ist mir gelungen, ihr Vertrauen zu gewinnen.' Sie ist unerschütterlich: Mit der Unterstützung von medico international baut sie das Women Support & Empowerment Center Idlib auf. Sie bietet wieder Kurse an - gemeinsam mit einem Team von Frauen aus der Region. Die Islamisten, sagt sie, ließen sie und das Team in Ruhe."

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25.02.2020

"Der Pharao ist tot"

http://https://de.qantara.de/inhalt/nachruf-auf-hosni-mubarak-der-pharao-ist-tot

Karim El-Gawhary mit einem Nachruf auf den vor einer Woche verstorbenen ägyptischen Ex-Präsidenten Husni Mubarak. "Manche dürften sich heute zu den Zeiten Mubaraks nostalgisch zurücksehen. Denn einer der Gründe, warum sich Mubarak so lange an der Macht halten konnte war, dass er ein Meister der Politik war, die Schrauben anzuziehen und dann doch wieder genug politischen Freiraum zu lassen, dass der Dampfkochtopf nicht explodiert. (…) Die heutigen Machthaber aber haben aus seinem Ende durch den Arabischen Frühling die Lektion gelernt, überhaupt keinen politischen Freiraum mehr zu dulden, auf die Gefahr, dass nirgendwo Dampf mehr abgelassen werden kann. Heute hat der Repressionsapparat neue Höhen erreicht, die Mubaraks Zeiten für manche Ägypter als harmlos erscheinen lassen. Derweil darf man nicht vergessen, dass die heutigen Machthaber in Ägypten immer noch vor allem Mubaraks Erbe verwalten. Ein vollkommen marodes Bildungssystem, ein Gesundheitssystem, bei dem man nur hoffen kann, dass der Corona-Virus nicht in Ägypten zuschlägt und Institutionen, mit denen eigentlich kein Staat zu machen ist. Hinzu kommt, dass ein Drittel der Ägypter heute offiziell unter der Armutsgrenze lebt."

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24.02.2020

"'Nie wieder'? Hoffentlich!"

https://de.qantara.de/inhalt/rassistischer-terror-in-deutschland-nie-wieder-hoffentlich

Sheila Mysorekar von den "Neuen deutschen Medienmacher*innen" kommentiert auf Qantara die Morde von Hanau und zeigt sich wenig überrascht. "Ein Rechtsradikaler stürmt im hessischen Hanau in zwei Shisha-Bars und erschießt neun Menschen; junge Hanauer, die als 'ausländisch' wahrgenommen werden. Ein rassistisch motiviertes Massaker - und ich wundere mich nicht einmal. So wie mir geht es vielen aus den migrantischen Communities in Deutschland, so geht es schwarzen Deutschen und People of Colour. Wir sind entsetzt, traurig, wütend - aber nicht überrascht."

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17.02.2020

"Den Stillstand überwinden"

https://de.qantara.de/inhalt/atomabkommen-mit-dem-iran-den-stillstand-ueberwinden?nopaging=1

Europa müsse sich zu Maßnahmen zur Deeskalation in der Iran-Krise wie auch zu den Konturen eines JCPOA-Nachfolgeabkommens Gedanken machen, soll das Atomabkommen mit Teheran nicht vollends platzen, schreibt Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, auf Qantara. "Angesichts des jüngsten Interesses der meisten regionalen Akteure an einer Deeskalation der Spannungen könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein, über die Ebene bilateraler Gespräche hinauszugehen und eine regionale Konferenz zu Vertrauensbildung, Sicherheit und Zusammenarbeit zu initiieren. Ein derartiger Prozess wäre eine Ergänzung zu den erneuten und wahrscheinlich langwierigen Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den großen internationalen Mächten."

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