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US-Soldaten in Afghanistan

Tageszeitung


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16.10.2020

"Was nun folgen muss"

https://taz.de/Sexualisierte-Gewalt-im-Sport/!5718516/

Martin Krauss berichtet in der Tageszeitung über ein Hearing zur sexualisierten Gewalt im alltäglichen Trainingsbetrieb des Jugendsports. "Der Aufschrei war groß und das völlig zu Recht. Dank eines Hearing in bei dem Betroffene eindringlich die sexualisierte Gewalt schilderten, die ihnen im alltäglichen Trainingsbetriebs des Jugendsports angetan wurde, weiß die Öffentlichkeit etwas mehr über das, was dort, zumindest partiell, Normalität ist."

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16.10.2020

"Besuch vom Geheimdienst"

https://taz.de/Regierungskritiker-in-Polen/!5721628/

Die Tageszeitung berichtet über die Festnahme des regimekritischen polnischen Anwalts Roman Giertych wegen angeblicher Unterschlagung und Geldwäsche. "Fassungslose Fernsehzuschauer sahen in den Abendnachrichten, wie eine Ambulanz den bewusstlosen Anwalt in ein Krankenhaus brachte. Giertych hätte am Freitag in einem hochpolitischen Korruptionsprozess den Privatbanker Leszek Czarnecki verteidigen sollen. Zuvor war schon durchgesickert, dass die Staatsanwaltschaft in diesem Verfahren 'untergehen' würde, da die Beweise für die angebliche Schuld Czarneckis nicht ausreichten."

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14.10.2020

"Zoff um Antisemitismus-Vorwurf"

https://taz.de/Zionismuskritik-an-Kunsthochschule-in-Berlin/!5717567/

Nach der Streichung der Gelder für eine zionismuskritische Veranstaltungsreihe an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin, wehrt sich nun der für das Projekt verantwortliche Schweizer Künstler und Gastprofessor Mathias Jud gegen die auch an ihn gerichteten Vorwürfe. "Niemand habe mit ihm davor gesprochen. 'Das ist ein direkter Eingriff in die Freiheit der Lehre', so Jud zur taz. Das BDS-Argument leuchtet ihm nicht ein. Der BDS-Beschluss des Bundestags richte sich doch gegen einen Boykott 'israelischer WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen' – hier werde dieser Beschluss nun als Vorwand genutzt, 'um ein Projekt von jüdisch-israelischen StudentInnen zu boykottieren, die sich mit ihrem Staat, Religion und Geschichte beschäftigen', so Jud."

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14.10.2020

"Kein Schlussstrich"

https://taz.de/Konflikt-um-Berliner-Mahnmal/!5717547/

Sven Hansen berichtet in der Tageszeitung über den Konflikt über das Berliner Mahnmal für die Erinnerung an die Zwangsprostituierten der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg. "Auf Druck Tokios, der über die japanische Botschaft, das Auswärtige Amt und die Senatskanzlei auf das Bezirksamt und seinen grünen Bürgermeister ausgeübt wurde, hatte der Bezirk Mitte die Genehmigung zum gerade erst aufgestellten Mahnmal zurückgezogen. Begründet wurde dies mit dem Interesse an guten Beziehungen zu Japan wie mit der Sorge, die Statue könnte den Frieden in dem multikulturellen Bezirk gefährden. Auch wurde schäbig der Eindruck erweckt, das Amt sei von den InitiatorInnen der Statue getäuscht worden, weil sie zu sehr auf Japans Kriegsverbrechen eingehe."

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14.10.2020

"Saudis müssen draußen bleiben"

https://taz.de/UN-Menschenrechtsrat-in-Genf/!5719730/

Andreas Zumach berichtet über Kritik an der Entscheidung, nur Saudi-Arabien den Einzug in den UN-Menschenrechtsrat zu verwehren. "Amnesty International, Human Rights Watch sowie Menschenrechtsorganisationen aus dem arabischen Raum können einen Teilerfolg bei der UNO verbuchen: Dank ihrer Lobbyarbeit scheiterte Saudi-Arabien am Dienstagabend in der UNO-Generalversammlung mit seiner Kandidatur für die Mitgliedschaft im UN-Menschenrechtsrat in Genf. Auf Kritik stieß, dass China, Russland, Kuba und Pakistan trotz der Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern gewählt wurden."

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14.10.2020

"Allmählicher Wandel ist ein Mythos, die saudische Gesellschaft ist bereit"

https://taz.de/!5717507/

Jannis Hagmann im Gespräch mit der im Exil als "harte Kritikerin" des saudischen Regimes agierenden Sozialanthropologin Madawi al-Rasheed über die Gründung ihrer Partei "Partei der Nationalversammlung(NAAS)". "Wir wollen den Saudis alternative Informationen zur Verfügung stellen. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen, was Demokratie bedeutet. 'Demokratie' und 'politische Partei' sind Begriffe, die in Saudi-Arabien tabu sind. Demokratie wird als Blasphemie gesehen, politische Parteien als Schisma. Die Forderung nach Demokratie ist der einzige Weg, die Gesellschaft vor einer Zersplitterung und vor Machtkämpfen innerhalb der Herrscherfamilie zu bewahren."

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13.10.2020

"Wie rechts ist die Polizei?"

https://taz.de/Ein-Streitgespraech-ueber-Rechtsextremismus/!5716986/

Im TAZ-Streitgespräch unter der Moderation von Sabine am Orde und Konrad Litschko diskutieren NRW-Innenminister Herbert Reul, der Kriminologe Thomas Feltes und Kriminalhauptkommissar Sebastian Fiedler über Rechtsextremismus.

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11.10.2020

"Menschen stehen zusammen"

https://taz.de/Ein-Jahr-nach-dem-Attentat-von-Halle/!5717394/

Pia Stendera porträtiert den Dönerladenbesitzer Ismet Tekin, in dessen Lokal in Halle am 9. November 2019 ein Rechtsextremist den 21-jährigen Kevin S. ermordet hat. "In den letzten Wochen spricht Tekin oft von einem Neubeginn. Selten über seinen persönlichen, häufig über den zwischen 'Ausländern' und 'Deutschen', wie er sie nennt. So auch an diesem Tag. Vor dem Kiez Döner laufen einige Menschen auf und ab, bauen Soundboxen und einen Pavillon auf die regenfeuchten Gehwegplatten, kleben Plakate an die Ladenfenster. 'Jetzt reden wir!', steht darauf. 'Das haben Hans und ich organisiert, damit die Ausländer auch mal reden', sagt Ismet Tekin. Hans ist vom Verein 'Salam Sachsen-Anhalt', die Zuhörer:innen sind aus der Nachbarschaft. Weder der Bürgermeister noch andere Politiker:innen haben sich für diese Kundgebung angekündigt. 'Sie können jederzeit kommen', sagt Tekin."

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10.10.2020

"Dieses Land lügt sich selber an"

https://taz.de/!5717205/

Dorothea Hahn im Gespräch mit dem Afroamerikanisten Eddie Glaude "über den US-amerikanischen Rassismus und das politische Erbe des Schriftstellers James Baldwin".

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10.10.2020

"Emanzipation vom Lukaschismus"

https://taz.de/Kuenstlerin-ueber-Proteste-in-Belarus/!5715771/

Die Tageszeitung im Gespräch mit der belarussische Studentin und Künstlerin Anastasia Kasanowitsch über die Hintergründe und Motive ihres Protestes gegen die Regierung in ihrer Heimat. "Ich bin 17 Jahre alt, studiere Sprachen und Geisteswissenschaften und ich bin eine Malerin. Ein sehr bekannter, belarussischer Maler der Moderne – Ales Mara – ist mein Professor. Die amtierende Regierung kann ihren Bürger*innen nichts anderes bieten, als diese zu Untertanen zu versklaven. Lukaschenko betrachtet uns nicht mal als sein Volk. Wir sind für ihn bloß Vieh, das er jederzeit schlachten kann. Denn als Vieh hat man keine Rechte. Jetzt kämpfe ich für meine eigenen Rechte und für die des belarussischen Volkes. Ich kämpfe für die belarussische Muttersprache, unsere Kultur und Traditionen. Die sagen uns nämlich, wer wir waren, wer wir sind und wie wir weiter gehen sollen. Eines der Ziele der Regierung war es, zu verbergen, wer wir als Volk sind, daher ist die nationale Frage sehr relevant."

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06.10.2020

"Seehofers Dunkelfeld"

https://taz.de/Rechtsextreme-in-Sicherheitsbehoerden/!5716068/

Sabine am Orde kritisiert den Umgang von Bundesinnenminister Horst Seehofer mit den Rechtsextremismusvorwürfen gegen Mitarbeiter in deutschen Sicherheitsbehörden. "Ein Verfassungsschutz-Bericht macht das Rechtsextremismus-Problem in den Sicherheitsbehörden sichtbar. Und der Innenminister? Wiegelt ab."

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06.10.2020

"Wir wollen unsere Mauer einreißen"

https://taz.de/Protestbewegung-in-Belarus/!5716072/

Barbara Oertel im Gespräch mit der belarussischen Oppositionsführerin Tichanowskaja über die Protestbewegung in Belarus. "Das Volk ist dieses Regimes endgültig überdrüssig, das ist ein sehr wichtiger Aspekt. Hinzu kommt, dass das Internet jetzt eine zentrale Rolle spielt. Über Youtube erfährt die ganze Welt, was bei uns passiert. Bei den Protesten nach der Präsidentenwahl 2010 war das anders. Da war das Internet noch nicht so weit verbreitet. Die Proteste wurden niedergeschlagen und im Ausland bekamen viele davon überhaupt nichts mit. Das Internet hat jetzt auch das Interesse unserer Nachbarn geweckt. Sie sehen, wie gewaltsam das Regime vorgeht, hingegen unsere Proteste friedlich sind. Wir wollen, dass das auch so bleibt."

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04.10.2020

"Schönes neues Heiliges Land"

https://taz.de/Einstaatenloesung-fuer-Israel-und-Palaestina/!5715593/

"Im Vergleich zu den Problemen die ein Staat für beide Völker mit sich brächte, erscheint die Umsetzung der Zweistaatenlösung wie ein Kinderspiel", schreibt Susanne Knaul in ihrem Essay zur Frage, ob eine Ein-Staaten oder eine Zwei-Staatenlösung im Nahostkonflikt zu favorisieren sei.

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03.10.2020

"Die Angst hält das Land zusammen"

https://taz.de/Autor-Richard-Kreitner-ueber-die-USA/!5715634/

Fabian Ebeling im Gespräch mit dem US-Autor Richard Kreitner über seine Recherchen zur Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. "Politik in den USA ist wie Bürgerkrieg mit anderen Mitteln. Manche Menschen sind bereit, auf noch schärfere Mittel als den Diskurs zurückzugreifen. Das ist beängstigend in einem Land, in dem es fast mehr Waffen als Einwohner*innen gibt. Linke und Rechte sprechen relativ locker über die Spaltung der USA. Nach den Wahlen 2016 meinten Bekannte von mir, dass sie gern ein eigenes Land gründen oder nach Kanada ziehen würden. Hinter den Rechten versammeln sich Verschwörungstheoretiker*innen, die schon den nächsten Bürgerkrieg kommen sehen. Solche Abspaltungsgedanken gibt es in den USA schon immer. Allerdings wirkt das politische System immer unfähiger, unsere inneren Streitereien abzufedern."

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29.09.2020

"Aus Propaganda wird Krieg"

https://taz.de/Gefechte-um-Berg-Karabach/!5716903/

Bereits seit dem letzten kriegerischen Konflikt um die armenische Enklave Berg-Karabach sinne Aserbaidschan nach Rache, schreibt Jürgen Gottschlich in der Tageszeitung. "Seit nach dem Ende der Sow­jetunion bereits einmal Krieg um das Gebiet geführt wurde, den Armenien gewann und das seitdem auch Gebiete rund um Karabach besetzt hält, die unzweifelhaft zu Aserbaidschan gehören, sinnt Aserbaidschan auf Rache. Der Alijew-Clan, der Aserbaidschan seit Jahrzehnten diktatorisch regiert, hat den Konflikt immer genutzt, um den Nationalismus der Aseris anzustacheln und damit Unterstützung für das eigene Regime zu generieren. Das Geld aus den Ölverkäufen wurde für Waffenkäufe verschwendet, statt für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Jetzt scheint Alijew zum Opfer seiner eigenen Propaganda zu werden. Er muss mit einem Krieg liefern, was er seinem Volk versprochen hat."

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29.09.2020

"Niemand hier hat saubere Hände"

https://taz.de/UN-Expertin-ueber-Krieg-im-Jemen/!5713074/

Hannis Hagmann im Gespräch mit der Menschenrechtlerin und UN-Expertin Melissa Park über den Krieg im Jemen und die Frage der Schuld für die Gewalt auf allen am Konflikt beteiligten Seiten.

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28.09.2020

"Wenn Youtube bei der Zensur hilft"

https://www.taz.de/!5713023/

Sven Hansen berichtet über das Vorgehen der vietnamesischen Regierung gegen kritische Stimmen, die von Deutschland aus auf YouTube streamen. "Vietnams Regime nutzt angebliche Verletzungen von Persönlichkeitsrechten und Datenschutz, um kritische Videos aus Deutschland entfernen zu lassen."

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26.09.2020

"Das gestresste Land"

https://taz.de/Zerrissenes-Frankreich/!5714273/

Die Stimmung in der französischen Gesellschaft steht auf einem Kipppunkt konstatiert Harriet Wolff in seinem Essay zur Lage in Frankreich angesichts des erneuten islamistischen Angriffs vor dem früheren Sitz der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo". "Anders als in Deutschland, wo qua Wahlsystem und föderalistischem Prinzip eine neue Partei nicht aus dem Stand zum Durchmarsch antreten kann, ist es in Frankreich wesentlich leichter, auf nationaler Ebene Stimmungen und Befindlichkeiten in einer Bewegung zu bündeln, siehe LREM. Wenn es nun Macron als dem Mächtigsten im Staate und der derzeitigen Regierung nicht langsam gelingt, den sozialen Sprengstoff mit Rationalität und Weitblick zu entschärfen, kann die Stimmung, die ob Corona doppelt gestresst ist, brüsk kippen. Das Land würde dann eine gewalttätige Neuauflage der Gelbwesten oder ähnlicher sozialer, durchaus heterogener Bewegungen erleben. Vorsorglich wird schon mal die Nationalhymne, die blutrünstige Marseillaise aus Revolutionstagen, bei Demos jeglicher Couleur gesungen. Die Republik – sie stresst die Menschen in Frankreich gerade. Sie lässt sie nicht los."

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25.09.2020

"Die RAF und die Stasi"

https://taz.de/Netflix-Doku-zu-Rohwedder-Attentat/!5714278/

Andreas Fanizadeh rezensiert in der Tageszeitung die neue Netflix-Dokumentationsserie zum Mord an Treuhandchef Detlev Rohwedder. "Produzent Christian Beetz und seine Regisseure Georg Tschurtschenthaler und Jan Peter rekonstruieren für die Doku 'Rohwedder' den gesellschaftlichen Hintergrund, die Motivlage, die den Mord an Rohwedder begründen sollen. Sie haben dafür zahlreiche Originalinterviews mit früheren Akteuren und Zeitzeugen geführt. Terrorismusfahnder, V-Leute, Journalisten, Ex-RAF-Mitglieder, frühere Stasi-Offiziere, linke Ostdeutsche, Mitstreiter Rowedders bei der Treuhand. Die Montage der Gespräche mit historischen Aufnahmen von der Beitrittsphase der DDR zur Bundesrepublik scheint als Methode naheliegend. Doch wie steht es mit dem 'True Crime', der Darstellung der Kriminalistik im Fall Rohwedder? Da sind Recherchen, Befunde eher dünn, die Thesen unbelegt. Aus der Tatsache, dass Rohwedder 1991 unzureichend geschützt wurde, resultieren abenteuerliche Behauptungen. Einige der Zeitzeugen schlussfolgern vor der Kamera gar, nicht die RAF, sondern Stasi-Agenten oder gedungene Killer westdeutscher Kapitaleliten wären hier am Werk gewesen. Doch die Doku liefert keinen einzigen Beleg dafür, dass andere Mächte als die RAF Rohwedder am 1. April 1991 im Obergeschoss seines Hauses in Düsseldorf mit einem Schuss durchs Fenster getötet haben. Zumeist ältere Herren geben in dieser Serie die Profiler und spekulieren doch nur oft wild vor sich hin."

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23.09.2020

"Bleib zu Hause!"

https://taz.de/Sexismus-in-Belarus/!5714994/

In Folge 12 ihres Tagesbuches aus Minsk schreibt Olga Deksnis über Sexismus in ihrer Heimat Belarus in Zeiten der Proteste. "Politik? Auf keinen Fall! Frauen sollen lieber eine Familie gründen. Olga Deksnis erzählt von stürmischen Zeiten in Minsk."

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22.09.2020

"Ein Mangel an Solidarität"

https://taz.de/Betroffene-ueber-Antisemitismus/!5711551/

Samuel Salzborn stellt eine aktuelle Studie zum Antisemitismus in Deutschland vor, die sich die Sicht der Betroffenen genauer angesehen hat. "Die Untersuchung von Reimer-Gordinskaya und Tzschiesche zeigt nun sehr deutlich, dass Antisemitismus von Jüdinnen und Juden in Berlin in allen Lebensbereichen erfahren wird und ein Mangel an Solidarität von Nichtjuden wahrgenommen wird, sich gegen Antisemitismus zu positionieren und Jüdinnen und Juden zu stärken."

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20.09.2020

"Fehler im System"

https://taz.de/Nachfolge-von-Ruth-Bader-Ginsburg/!5711345/

Bernd Pickert erläutert in der Tageszeitung wie der US-Kongress schon seit längerem die Polarisierung des Supreme Corps vorantreibt. "Ein dysfunktionaler Kongress politisiert das Oberste Gericht immer mehr. Das ist undemokratisch und untergräbt das Vertrauen in die Justiz."

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20.09.2020

"Lech Walesa zu Protesten in Belarus: 'Die Opposition hat keine Struktur'"

https://taz.de/Lech-Wasa-zu-Protesten-in-Belarus/!5711321/

Gabriele Lesser im Gespräch mit dem Anführer der polnischen Friedens- und Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc von 1980 "über Populismus, Putin und Protest".

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15.09.2020

"Radikal für Pluralität"

https://taz.de/Neutralitaetsgesetz-in-Berlin/!5713590/

Aziz Bozkurt, Bundesvorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD, kommentiert in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung das Berliner Neutralitätsgesetz. "Die Debatte über das Kopftuch bei Lehrerinnen ist befremdlich. Viel wichtiger wäre eine Diskussion über Teilhabechancen."

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11.09.2020

"Tod in der Hand der Polizei"

https://taz.de/Polizeigewalt-in-Kolumbien/!5711068/

Katharina Wgjczenko berichtet über die "heftigen" Unruhen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. "In Kolumbien stirbt ein Mann nach einer brutalen Festnahme. Das Video löst heftige Unruhen in Bogotá aus, es gibt zehn Tote."

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08.09.2020

"Digital überrannte Diktatoren"

https://taz.de/Protestbewegung-in-Belarus/!5708131/

Die Digitalisierung habe soziale Bewegungen weitgehend von einer früher noch wichtigen Funktionen ihrer Leitfiguren entkoppelt, konstatiert Silke Mertins in der Tageszeitung. "Natürlich hilft es, wenn Führungspersönlichkeiten regimekritischen Demonstranten wie in Belarus ein Gesicht geben. Doch die jüngsten Erfahrungen in vielen Ländern mit langanhaltenden Protesten zeigen sehr deutlich, dass die Digitalisierung solche Bewegungen zu einem bedeutenden Teil von Leitfiguren an der Spitze entkoppelt hat. Die Unzufriedenen organisieren sich überall dezentraler und basisorientierter als in früheren Zeiten. Es braucht nicht mehr den großen Organisator, das nationale Koordinierungsbüro oder die zentrale politische Botschaft einer Führung."

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08.09.2020

"Behörden erwarten neue Gewalt"

https://taz.de/Ausschreitungen-in-Leipzig-Connewitz/!5708094/

Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar rechnet trotz der coronabedingten Absage des EU-China-Gipfels in Leipzig mit erneuten Krawallen am kommenden Wochenende, berichtet die Tageszeitung. "Nähere Prognosen unter anderem zur erwarteten Mobilisierung würden in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verfassungsschutz erarbeitet 'Wir wollen die Versammlungsfreiheit im Vorfeld nicht einschränken', kündigte Kretzsch­mar am Dienstag an. Störer und Gewalttäter wolle man aber herauslösen oder die Versammlung gleich auflösen."

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07.09.2020

"Maria Kolesnikowa ist verschwunden"

https://taz.de/Belarussische-Politikerin-und-Proteste/!5708214/

Die Tageszeitung porträtiert die belarussische Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa, von der mittlerweile bekannt ist, dass sie an einem Grenzübergang zur Ukraine verhaftet worden ist. "Es war eigentlich eher ein Zufall, der die 38-jährige Flötenspielerin, Kickboxerin und Musiklehrerin in die Politik gebracht hatte. (…) Nachdem ihre beiden Mitstreiterinnen unfreiwillig das Land verlassen haben, wurde Kolesnikowa das Gesicht der Demonstrierenden. (...) Kolesnikowa gilt in der Protestbewegung als mäßigende Kraft. Sie hat sich gegen einen Austritt aus dem gemeinsamen Unionsvertrag mit Russland ausgesprochen, will alle mit Russland geschlossenen Verträge weiterlaufen lassen, sprach sich gegen EU-Sanktionen aus.“

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05.09.2020

"Wer steckt hinter 'NSU 2.0'?"

https://taz.de/taz-Recherche-zu-Drohmails/!5709468/

Ein Rechercheteam der Tageszeitung hat sich auf die Spur der Hintermänner der sogenannten "NSU 2.0" gemacht. "Seit Jahren bekommen Menschen, die sich gegen rechts stellen, Morddrohungen vom 'NSU 2.0'. Wer verschickt sie? Die Spur führt vor die Haustür eines Polizisten."

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