US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


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28.05.2020

"Wo sind die Stimmen der Opfer?"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kampfdrohnen-fuer-die-bundeswehr-wo-sind-die-stimmen-der.1005.de.htm
l?dram:article_id=477506

Emran Feroz möchte in der Debatte über die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr an die Betroffenen vor Ort erinnern, die selbst oder deren Angehörige Opfer von Drohnenangriffen waren. "Während sich die Ministerin, Staatssekretäre, Militärs und Politiker im Bundestag ganz offen für die unbemannten Todesmaschinen aussprechen, bleiben Stimmen von Betroffenen, etwa Menschen wie Kabir Aluzai, ungehört. Man könnte fast meinen, sie existieren gar nicht. Stattdessen wird der Tod per Knopfdruck romantisiert. Die 'Todesengel' sind allem Anschein nach präzise und schützen das Leben 'unserer' Soldaten. Das Narrativ der 'Präzisionswaffen' wird schon lange gepflegt. Die Amerikaner haben es bereits vor zwei Jahrzehnten etabliert. Doch es führt gänzlich in die Irre."

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13.05.2020

"Wie das Haager Tribunal im Kosovo gesehen wird"

https://www.deutschlandfunk.de/juristische-aufarbeitung-des-krieges-wie-das-haager.724.de.html?dram:artic
le_id=476607

Andrea Beer schreibt über die juristische Aufarbeitung des Kosovo-Krieges, 20 Jahre nach den Kampfhandlungen und den begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. "Das Kosovo-Sondergericht hat das Mandat, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und andere Verbrechen zu untersuchen, die unter dem damals geltenden Recht begangen wurden. Es geht um Verbrechen, die im Kosovo begangen worden sind oder die dort angefangen haben, bei denen Täter oder Opfer aus dem Kosovo stammen oder aus der Bundesrepublik Jugoslawien. Und es geht um Verbrechen, die in Verbindung stehen mit dem Bericht des Europarats aus dem Jahr 2011."

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09.05.2020

"Führt Corona in eine Cyber-Diktatur?"

https://www.deutschlandfunk.de/markus-gabriel-vs-jan-wetzel-fuehrt-corona-in-eine-cyber.2927.de.html?dram
:article_id=476378

Manfred Götzke im Pro-Contra-Gespräch mit Markus Gabriel, Professor für Erkenntnisphilosophie an der Uni Bonn und Jan Wetzel vom Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin über die Corona-App und ihre möglichen Folgen. "Markus Gabriel: 'Die Tracing-App ist die Maßnahme einer soften Cyber-Diktatur. Der Cyberraum funktioniert nicht vollständig nach den Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates. Das war auch vor der Krise so. Wenn wir jetzt aus dem Cyberraum eine Tracingapp in unseren Alltag eingreifen lassen, ist das eine an einen Cyber-Diktatur grenzende und nur teilweise demokratisch legitimierte Maßnahme.' (...) Jan Wetzel: 'Wir sind in einer Situation enormer Unsicherheit, wo nicht nur unklar ist, wie sich das Virus verbreitet, sondern auch unklar ist, wie man es am besten aufhält. Ob nun eine App oder andere Einschränkungen im Alltag besonders wirksam sind, ist unklar. Deshalb sollte man die App zumindest ausprobieren.'"

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27.04.2020

"Google und Apple haben Bundesregierung Weg gewiesen"

https://www.deutschlandfunk.de/datenschutzexperte-zur-corona-app-google-und-apple-haben.694.de.html?dram:
article_id=475587

Der Datenschutzexperte Ulf Buermeyer äußert sich in diesem Interview zur Entscheidung der Bundesregierung, bei der Corona-App nun doch auf eine dezentrale Lösung zu setzen. "Meine persönliche Auffassung war, dass beide Systeme Vor- und Nachteile haben und dass wegen der wohl besseren Wirksamkeit eines zentralen Systems bei der Corona-Bekämpfung unter dem Strich ein solches System aus meiner Sicht vorzugswürdig gewesen wäre. Aber man muss klar sehen: Die beiden IT-Konzerne Google und Apple, die die Mehrzahl der Smartphones mit ihren Betriebssystemen ausstatten, haben sich klar für eine dezentrale Lösung entschieden, und damit haben sie letztlich auch der deutschen Bundesregierung den Weg gewiesen."

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26.04.2020

"Keine zentrale Datenspeicherung mehr bei Corona-Tracking-App"

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-keine-zentrale-datenspeicherung-mehr-bei-corona.1939.de.html?drn:
news_id=1124555

Die Bundesregierung habe in der Debatte um eine Corona-App auf Bedenken von Datenschützern reagiert, berichtet der Deutschlandfunk. "Angestrebt wird nun eine dezentrale Speicherung der Informationen, wie Kanzleramtschef Braun und Gesundheitsminister Spahn bestätigten. Es gehe um einen Ansatz, der auf Freiwilligkeit beruhe, datenschutzkonform sei und ein hohes Maß an IT-Sicherheit gewährleiste. Hauptziel sei es, Infektionsketten möglichst frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Über die App gibt es seit Wochen Diskussionen. Das bisher favorisierte Projekt sah einen Abgleich der Daten über einen zentral verwalteten Server vor. Ein Vertreter des 'Chaos Computer Clubs' begrüßte den Kurswechsel. Mit Hilfe der App sollen Bürger Daten über Ansteckungen mit dem Coronavirus an das Robert Koch-Institut übermitteln können."

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18.04.2020

"Ankaras Rüstungsambitionen"

https://www.deutschlandfunk.de/tuerkei-ankaras-ruestungsambitionen.724.de.html?dram:article_id=474939

Thomas Seibert berichtet über das Bestreben der Türkei, ihren Status als Regionalmacht durch den Wandel zum "rüstungstechnischen Selbstversorger" und Rüstungsexporteur auszubauen. "Im vergangenen Jahr erreichten die Waffenexporte ein Volumen von rund 2,75 Milliarden Dollar. Bis zum Jahr 2023, dem 100. Gründungsjubiläum der türkischen Republik, soll der Export auf mehr als zehn Milliarden Dollar im Jahr steigen, sagt Ali Cinar von der Turkish Heritage Organization in Washington: 'Die Türkei will in der ersten Liga der Rüstungsbranche mitspielen und viele Rüstungsgüter weltweit verkaufen. Beispiele sind ein großes Hubschrauber-Geschäft der Türkei mit Pakistan und die Lieferung von Drohnen an die Armee der Ukraine. Das Ziel ist auch, mehr türkische Unternehmen auf der Liste der hundert weltweit größten Rüstungsunternehmen zu platzieren.' Mindestens ebenso wichtig wie die militärischen und die wirtschaftlichen Aspekte des türkischen Rüstungsprogramms sind politische Überlegungen. Unter Erdogan hat sich das Selbstverständnis der Türkei grundlegend gewandelt. Das Land betrachtet sich nicht mehr wie früher als treuer Verbündeter des Westens, sondern als eigenständiger Akteur, der seine eigenen Interessen verfolgt – auch dann, wenn diese Interessen nicht mit denen Europas oder Amerikas übereinstimmen."

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18.04.2020

"Wollen die Kriegsparteien wirklich Frieden?"

https://www.deutschlandfunk.de/krieg-im-jemen-wollen-die-kriegsparteien-wirklich-frieden.799.de.html?dram
:article_id=474831

Björn Blaschke fragt, ob die Coronakrise zum Katalysator für einen dauerhaften Waffenstillstand in Jemen werden könnte. "Im Jemen gilt seit vergangener Woche eine einseitig verkündete, durch das Coronavirus bedingte Feuerpause. Der zuständige UN-Vermittler sieht Fortschritte hin zu einem dauerhaften Waffenstillstand. Doch es gibt begründete Zweifel, ob die Kriegsparteien wirklich an einem Frieden interessiert sind."

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12.04.2020

"Ebola-Krise ist noch nicht vorbei"

https://www.deutschlandfunk.de/kongo-ebola-krise-ist-noch-nicht-vorbei.724.de.html?dram:article_id=474509

Während die gesamte Welt mit der Corona-Pandemie zu tun hat, muss sich der Kongo zusätzlich mit den Folgen eines erneuten Ebola-Ausbruchs beschäftigen, berichtet der Deutschlandfunk. "Der weltweit zweitschwerste Ebola-Ausbruch im Kongo gilt als weitgehend besiegt. Im betroffenen Konfliktgebiet mussten Mediziner nicht nur gegen die Krankheit kämpfen, sondern auch gegen bewaffnete Rebellen, Vorurteile der Bevölkerung und eigene Fehler. Der hart errungene Erfolg steht auf der Kippe."

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10.04.2020

"Die deutsche Grenzpolitik in Zeiten von Corona"

https://www.deutschlandfunk.de/schengen-ausgesetzt-die-deutsche-grenzpolitik-in-zeiten-von.724.de.html?dr
am:article_id=474459

Tonia Koch, Moritz Küpper und Christoph Richter berichten, dass die deutschen Bundesländer mangels einer bundesweit einheitlichen Grenzpolitik in der Coronakrise unterschiedliche Grenzstrategien verfolgen. "Grenzenlos Reisen in Europa – das war einmal. Im Kampf gegen das Coronavirus wurden an vielen deutschen Binnengrenzen das Schengen-Abkommen ausgesetzt und die Schlagbäume gesenkt. Doch eine bundesweit einheitliche Grenzpolitik gibt es bislang nicht."

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05.04.2020

"Was wir tun, reicht weit über die Coronakrise"

https://www.deutschlandfunk.de/tracking-technologien-was-wir-tun-reicht-weit-ueber-die.694.de.html?dram:a
rticle_id=474071

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk fordert der Literatur- und Wirtschaftswissenschaftler Felix Maschewski, in der Coronakrise genau hinzusehen, "in welche Richtung wir wollen bezüglich dieser überwachungskapitalistischen Praktiken, bezüglich dieser Tracking-Technologie". "Dass die Telekom Funkzellendaten an das Robert-Koch-Institut gegeben habe, sei aus Datenschutzsicht erst mal unproblematisch. 'Doch das, was in den anderen Ländern wie Südkorea und China passiert sollte uns zu Denken geben, wie das Druck auf unserer Politik auslöst.' Wir steuerten auf eine Entscheidungssituation zu. Jetzt sei es wichtig, darüber nachzudenken, wie weit uns die Privatsphäre und wie weit wir sie womöglich gegen die Gesundheit ausspielen wollten, so Maschewski. 'Ich glaube, dass wir uns dafür mehr Zeit nehmen sollten, als uns das aktuell manchmal recht ist, weil wir doch hier etwas tun, was weit über die Coronakrise reichen wird.'"

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05.04.2020

"Populisten und Big Data höhlen liberale Demokratie aus"

https://www.deutschlandfunk.de/demokratie-und-ihre-feinde-populisten-und-big-data-hoehlen.694.de.html?dra
m:article_id=474070

Michael Köhler im Gespräch mit dem Publizisten Roger de Weck über das Zusammenspiel von Big Data und Populismus bei der Unterhöhlung der Demokratie. "Sowohl Populisten als auch Big Data höhlten letztendlich die liberale Ordnung aus. Big Data und Big Money setzen aber oft viel entschiedener als der demokratische Staat die politischen Rahmenbedingungen. Roger de Weck plädiert daher dafür, die liberale Demokratie zukunftsfähig zu machen: Die liberale Kritik an Populisten sei wichtig, aber wichtiger sei es, die liberale Demokratie zu modernisieren und sie zu stärken, damit sie Menschen mit Sorgen und auch der Klima-Jugend neue Perspektiven eröffne."

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01.04.2020

"Saudi-Arabien rät Muslimen von Vorbereitungen für Pilgerfahrt nach Mekka wegen Coronavirus ab"

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-saudi-arabien-raet-muslimen-von-vorbereitungen.1939.de.html?drn:n
ews_id=1116274

Mekka und der muslimische Wallfahrtsort Medina sind wegen der Corona-Pandemie bereits vor einigen Tagen abgeriegelt worden. Nun habe Saudi-Arabien den Gläubigen weltweit davon abgeraten, Wallfahrten nach Mekka vorzubereiten, berichtet der Deutschlandfunk. "Die große Pilgerfahrt nach Mekka findet jedes Jahr im Sommer statt und gilt im Islam – mit Einschränkungen – als religiöse Pflicht. Jedes Jahr nehmen Millionen Menschen daran teil. Wegen des Coronavirus wurden Mekka und der Wallfahrtsort Medina bereits vor einigen Tagen abgeriegelt. Die kleine Pilgerfahrt Umrah, die das ganze Jahr über möglich ist, wurde ausgesetzt. In Saudi-Arabien haben sich laut den amtlichen Statistiken knapp 1.563 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, zehn Menschen sind gestorben."

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30.03.2020

"Der Süden Zyperns schließt Grenzübergänge"

https://www.deutschlandfunk.de/coronakrise-verschaerft-konflikt-der-sueden-zyperns.795.de.html?dram:artic
le_id=473386

Auf der geteilten Insel Zypern haben die mit der Corona-Krise begründeten Grenzschließungen Proteste ausgelöst. Manfred Götzke berichtet, dass die Kritiker der Maßnahme politische Gründe unterstellen. "Noch Tage bevor es den ersten Corona-Fall auf der Insel gab, hat die griechisch-zyprische Regierung vier der neun Checkpoints auf der geteilten Insel dicht gemacht. Einseitig, ohne sich mit der türkischen Seite abzusprechen. Die offizielle Begründung der zyprischen Regierung: das Coronavirus. Christina Valanidou hält das für einen Vorwand: 'Wir sind hier, weil wir gegen die Schließung der Checkpoints sind. Griechische wie türkische Zyprer. Das wird nicht gemacht, um gegen das Coronavirus zu kämpfen. Das hat politische Gründe. Wir wollen nicht, dass die Kommunikation, der Austausch zwischen beiden Volksgruppen jetzt gestoppt wird – wir versuchen miteinander zu sprechen unsere Probleme zu lösen.'"

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22.03.2020

"Rechtsextreme nutzen allgemeine Verunsicherung aus"

https://www.deutschlandfunk.de/verschwoerungstheorien-rechtsextreme-nutzen-allgemeine.694.de.html?dram:ar
ticle_id=473052

Der Konfliktforscher Andreas Zick erklärt in diesem Interview, warum die Coronakrise "Verschwörungstheoretikern und Rechtsextremen ein optimales Betätigungsfeld" biete. "In WhatsApp-Gruppen, im Internet oder Sozialen Medien werden zahlreiche Falschmeldungen oder bewusst gestreute Verschwörungstheorien verbreitet. Der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick sagte im Dlf, dass die rechte Szene zwar auch direkt von der Corona-Pandemie – beispielsweise durch Veranstaltungs- und Versammlungsverbote – betroffen sei, aber dafür im Internet sehr aktiv sei. Man müsse davon ausgehen, dass sich im Zuge der Coronakrise die Szene auch noch einmal über Verschwörungstheorien- und mythen 'neu vernetzt', sagte Zick im Dlf."

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21.03.2020

"Kein Rückzug ins europäische Schneckenhaus"

https://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingsabkommen-mit-der-tuerkei-kein-rueckzug-ins.720.de.html?dram:ar
ticle_id=473014

Susanne Güsten berichtet über den aktuellen Stand der Flüchtlingsverhandlungen der EU mit der Türkei. "Vor wenigen Tagen ließ die Türkei die Grenze zur EU wieder schließen. Damit können endlich neue Verhandlungen über die Zukunft des Migrationspaktes beginnen. Doch mit Geld allein ist es nicht getan, kommentiert Susanne Güsten. Die EU muss sich in Syrien künftig stärker engagieren als bisher."

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15.03.2020

"Journalistin: 'Die Unschuld ist vorbei'"

https://www.deutschlandfunk.de/ein-jahr-nach-christchurch-anschlag-journalistin-die.694.de.html?dram:arti
cle_id=472547

In Neuseeland soll im Juni der Prozess gegen den Attentäter von Christchurch beginnen. In diesem Audiobeitrag des Deutschlandfunks äußert sich die in Neuseeland lebende Journalistin Anke Richter über das neue Problembewusstsein im Land. "Überlebende und Angehörige des Anschlags von Christchurch sind auch heute – ein Jahr nach dem rassistischen Angriff in Neuseelands Hauptstadt – immer noch schwerst traumatisiert, sagte die vor Ort lebende deutsche Journalistin Anke Richter im Deutschlandfunk. Sie hätten langwierige gesundheitliche und psychische Probleme. Vor allem aber herrsche Angst in der muslimischen Community. Der Angriff sei schwer und einschneidend gewesen. Dennoch hätten die Imame nicht ein einziges Wort des Hasses und der Vergeltung geäußert. Immer sei 'von Vergebung und nicht von Vergeltung' die Rede gewesen."

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12.03.2020

"Vorwurf: Griechenland betreibt ein Geheimgefängnis für Flüchtlinge"

http://https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/gefaengnis-fuer-fluechtlinge-in-griechenland-vorwurf-de
r-misshandlung

Griechenland soll angeblich in der Nähe zur türkischen Grenze ein geheimes Gefängnis betreiben, berichtet Deutschlandfunk Nova in Bezugnahme auf einen Bericht der New York Times. "Flüchtlinge werden festgehalten, geschlagen, ausgeraubt und zurück in die Türkei gebracht, berichtet die New York Times. Griechenland hält das alles für Propaganda aus der Türkei."

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09.03.2020

"Die belastete Beziehung zwischen Griechenland und der Türkei"

https://www.deutschlandfunk.de/historischer-konflikt-die-belastete-beziehung-zwischen.795.de.html?dram:ar
ticle_id=472049

Gunnar Köhne beleuchtet aus gegebenem Anlass das historisch schlechte Verhältnis zwischen der Türkei und dem EU-Mitglied Griechenland. "Gewalt, Folter und Mord: Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erhebt in der Flüchtlingskrise schwere Anschuldigungen gegen die griechischen Sicherheitskräfte. Das Verhältnis zwischen den beiden Nato-Partnern ist seit Jahren angespannt – nicht nur wegen der EU-Flüchtlingspolitik."

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08.03.2020

"Wenn man jemanden bestrafen wollte, hat man die Frauen bestraft"

https://www.deutschlandfunk.de/frauenrechte-in-afghanistan-wenn-man-jemanden-bestrafen.694.de.html?dram:a
rticle_id=472009

Die in Afghanistan geborene und in Köln lebende Journalistin Shikiba Babori erklärt in diesem Interview, warum das Friedensabkommen der USA mit den Taliban zulasten der afghanischen Frauen gehen könnte. Eine völlige Verdrängung der Frauen aus dem öffentlichen Leben wie vor 20 Jahren erwartet sie allerdings nicht. "Also afghanische Aktivistinnen innerhalb Afghanistans sagen heute, es wird niemals so sein wieder wie es damals gewesen ist unter den Taliban, weil einfach die Gesellschaft an einem anderen Punkt ist. Die Frauen haben einfach andere Standpunkte und sich andere Bereiche erkämpft und werden sich davon nie wieder abdrängen lassen. (…) afghanische Frauenrechtlerinnen (…) sagen auch grundsätzlich, dass es gut ist, dass es zu Verhandlungen, zu Friedensgesprächen kommt. Dagegen haben die nichts, aber sie wollen daran beteiligt sein. Sie wollen mitreden (...)."

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08.03.2020

"Rechtsterrorismus ist die größte Gefahr für die Demokratie"

https://www.deutschlandfunk.de/hanau-verpflichtet-rechtsterrorismus-ist-die-groesste.720.de.html?dram:art
icle_id=471984

Nach der Bundestagsdebatte zum Anschlag von Hanau sollte es nach Ansicht von Ludger Fittkau keine Zweifel mehr daran geben, dass der Rechtsterrorismus heute "die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland" sei. "Auch wenn der Täter von Hanau psychisch krank war, er handelte eindeutig aus rassistischen Motiven. Damit steht seine Tat in der langen Reihe rechtsterroristischer Gewaltakte mit mindestens 200 Toten, die sich durch die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ziehen. (…) Nach Hanau sollen nun Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz personell für die Bekämpfung des Rechtsterrorismus besser ausgestattet werden. Das ist wichtig – kommt aber reichlich spät. Und es bleiben die quälenden Fragen, warum als gefährlich eingeschätzte Neonazis vom Schirm der Sicherheitsbehörden verschwanden, ob es Verbindungslinien gibt zwischen den Taten der vergangenen Monate und der Mordserie des NSU, welche Rolle Verfassungsschützer, etwa in Hessen, spielten."

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04.03.2020

"Erdogan hat Europa seit zwei Jahren gewarnt"

https://www.deutschlandfunk.de/situation-an-tuerkisch-griechischer-grenze-erdogan-hat.694.de.html?dram:ar
ticle_id=471678

Der deutsch-türkische Politiker Mustafa Yeneroglu erklärt in diesem Interview, warum sowohl die Türkei als auch die EU für die aktuelle Situation an der türkisch-griechischen Grenze verantwortlich seien. "Es sind mindestens zwei Jahre her, seit Erdogan immer wieder darauf hingewiesen hat, dass die Türkei alleine die Herausforderung mit den Flüchtlingen nicht bewältigen kann. Es sind nicht nur an die vier Millionen Syrer im Land; es sind darüber hinaus eine Großzahl von Afghanen, von Pakistanern, von inzwischen Iranern, die immer mehr werden, die über die Südostgrenzen in das Land hineinsickern und die im Moment auch an der griechisch-türkischen Grenze den Großteil der Menschen ausmachen, die dort im Moment auf die Einreise nach Griechenland warten. (…) Das [Flüchtlingsabkommen] war meiner Meinung nach schon zum damaligen Zeitpunkt nicht gerecht. Es hat die Lasten nicht ausgewogen verteilt. Deshalb bin ich der Meinung, dass das Flüchtlingsabkommen auch neu verhandelt werden muss. Es kann nicht sein, dass in fünf Jahren an die drei Milliarden fließen. Es hätten jedes Jahr drei Milliarden bereitgestellt werden müssen für die große Herausforderung in der Türkei."

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02.03.2020

"An der Außengrenze muss Recht und Ordnung durchgesetzt werden"

https://www.deutschlandfunk.de/europaeische-fluechtlingspolitik-an-der-aussengrenze-muss.694.de.html?dram
:article_id=471420

Der CSU-Politiker und EVP-Vorsitzende im Europaparlament, Manfred Weber, begrüßt in diesem Interview die bisherige Reaktion der griechischen Regierung auf die Flüchtlingskrise an der türkisch-griechischen Grenze. "Das moderne Europa muss helfen. Das steht außer Frage. Gerade die Türkei verdient massive Unterstützung, weil sie enorm viel leistet in der Aufnahme und in der Betreuung der syrischen Flüchtlinge. Auf der anderen Seite muss Europa auch in der Lage sein, Grenzen zu sichern. Und das heißt, wenn es zu kollektiven Versuchen kommt, die Grenze zu überschreiten, dass dann auch eine Abwehr stattfindet. Aus meiner Sicht hat Kyriakos Mitsotakis, die griechische Regierung in diesem Zusammenhang volle Unterstützung verdient. Wir können nicht zulassen, dass die Grenzverfahren, die im Schengen-Recht verankert sind, automatisch über Bord geworfen werden, nur weil es Erdogan politisch in die Tagesordnung passt."

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01.03.2020

"Kann man den Taliban trauen?

https://www.deutschlandfunk.de/us-taliban-einigung-kann-man-den-taliban-trauen.720.de.html?dram:article_i
d=471427

Martin Gerner bezweifelt, dass das neue Abkommen der USA mit den Taliban lange Bestand haben wird. "Kann man den Taliban trauen? Selbst in der Trump-Regierung gibt es ernste Zweifel daran. Hätte sie eine klare Antwort, wäre Trump vermutlich schon in Doha auf dem Gruppenfoto dabei gewesen. Die sieben Tage Feuerpause in Afghanistan bis zu diesem Wochenende waren ein erster Lackmustest. Weitere Beweise ihrer angeblichen Läuterung müssen nun die Taliban liefern. Einen endgültigen Waffenstillstand schließen wollen diese erst am Ende innerafghanischer Gespräche. Aber können diese fruchtbar verlaufen, wenn Waffengewalt jederzeit als Druckmittel einsetzt werden kann? Hier liegt eine Gefahr der beiden Vertragswerke, die die US-Regierung gestern unterzeichnet hat. Das eine in Doha mit den Taliban. Das andere in Kabul mit der Regierung Ghani. Diplomatisch, politisch wie juristisch versuchen sie zusammenzubringen, was viele Sollbruchstellen hat. Die Vereinbarung zwischen den USA und der Kabuler Regierung ist auch nur eine Erklärung, kein Vertrag."

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01.03.2020

"Kleinkinder erfrieren, Krankenhäuser sind geschlossen"

https://www.deutschlandfunk.de/journalistin-ueber-idlib-kleinkinder-erfrieren.694.de.html?dram:article_id
=471411

Die Journalistin Kristin Helberg berichtet in diesem Interview über die aktuelle humanitäre Lage an der türkisch-syrischen Grenze. "Die militärische Eskalation in der syrischen Provinz Idlib hat die Situation der Geflüchteten an der türkisch-syrischen Grenze verschärft. Inzwischen habe die WHO mobile Krankenhäuser geschaffen, um den Geflüchteten besser folgen zu können".

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24.02.2020

"Die identitäre Versuchung des Christentums"

https://www.deutschlandfunk.de/rechtsextremismus-die-identitaere-versuchung-des.886.de.html?dram:article_
id=470804

Thomas Klatt berichtet von einer Tagung der Katholischen Akademie in Berlin, die sich mit Gemeinsamkeiten zwischen der "Neuen Rechten und bestimmten christlichen Milieus" beschäftigt hat. "Eine Tagung in Berlin identifizierte die Gemeinsamkeiten: Verachtung von Demokratie, Herabsetzung von Homosexuellen, Feindschaft zum Islam. Nächstenliebe gilt nur den Allernächsten."

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24.02.2020

"Die Feier des Lebens ist keine Beleidigung der Trauernden"

https://www.deutschlandfunk.de/karneval-in-zeiten-des-terrors-die-feier-des-lebens-ist.886.de.html?dram:a
rticle_id=470906

Christiane Florin im Gespräch mit dem "Köln-Kenner" Martin Stankowski über "Sinn, Unsinn und Feinsinn" im Zusammenhang des Karnevals und des Terrors. "Der erste Golfkrieg war 1991, da wurde der Karneval abgesagt, weil es lange keinen Krieg mehr gegeben hat, der mit Mitteleuropa zu tun hatte. Mittlerweile müsste man jeden Karneval ausfallen lassen, wenn man an die Kriege denkt, die mit Mitteleuropa zu tun haben. Je näher man dran ist, um so eher ist man geneigt, des abzublasen, wenn man sich erinnert, in welchem Ausmaß eigentlich das Feiern auch eine Antwort darauf sein kann, die Vitalität des eigenen Lebens zu dokumentieren. Nehmen Sie ein ganz banales Beispiel: das, was man den Leichenschmaus nennt. Nach jeder Beerdigung gibt es ja ein Zusammentreffen. Häufig enden die sehr lustig, sehr fröhlich. Es wird gelacht, es wird gesungen. Das ist keine Beleidigung der Trauernden und der Toten, sondern es ist die Bestätigung des eigenen Lebens, der Vitalität. Deswegen finde ich, wenn man daran denkt, kann man Karneval feiern."

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17.02.2020

"Neue rechte Bündnisse, neue Gefahren"

https://www.deutschlandfunk.de/aufgedeckte-terrorzelle-neue-rechte-buendnisse-neue-gefahren.720.de.html?d
ram:article_id=470502

Gudula Geuther kommentiert die jüngsten Erkenntnisse über die aufgedeckte rechtsextreme Terrorzelle, die bundesweit Anschläge gegen Politiker, Asylbewerber und Muslime geplant hat. "Die Erkenntnisse über die aufgedeckte Terrorzelle zeigen, dass Rechtsextremisten heute zu Bündnissen in der Lage sind, die früher noch undenkbar waren, kommentiert Gudula Geuther im Dlf. Das schaffe neue Gefahren – doch die Wachsamkeit der Behörden habe sich auch deutlich erhöht."

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17.02.2020

"Europa lässt aus Angst vor Flüchtlingen das Chaos weitergehen"

https://www.deutschlandfunk.de/libyen-krise-europa-laesst-aus-angst-vor-fluechtlingen-das.694.de.html?dra
m:article_id=470423

Tobias Armbrüster im Gespräch mit der Grünen-Außenexpertin Franziska Brantner über die aktuelle Entwicklung in der Lybienkrise. "Die Grünen-Außenexpertin Franziska Brantner spricht sich für die Marinemission Sophia vor der Küste Libyens aus. Diese müsse das Waffenembargo überprüfen und Flüchtlinge retten. Aus Angst vor der Aufnahme von Flüchtlingen sehe Europa aber lieber dabei zu, wie das Chaos in Libyen weitergehe, sagte sie im Dlf."

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14.02.2020

"Russische Söldner in Afrika"

https://www.deutschlandfunk.de/putins-schattenarmee-russische-soeldner-in-afrika.724.de.html?dram%3Aartic
le_id=470279&fbclid=IwAR2dsFBdYPiWBQ-Ek8bx0L-Zkn23kCf0edA1kV8f8BAsdMRhT90HflEkrLo

Gesine Dornblüth und Bettina Rühl berichten über eine in Afrika agierende russische Schattenarmee in Abstimmung mit dem direkten Umfeld von Präsident Wladimir Putin. "Vor knapp einem halben Jahr informierte der russische Außenminister Sergej Lawrow den UN-Sicherheitsrat über den Umfang der Mission: 'In der Zentralafrikanischen Republik haben russische Ausbilder in den letzten anderthalb Jahren mehr als 3.000 Soldaten der Armee dieses souveränen Landes geschult.' Zu diesem Zweck habe Russland, so Lawrow in New York weiter, 170 zivile und fünf militärische Ausbilder in die Zentralafrikanische Republik entsandt. Was Lawrow nicht sagte: Bei den Ausbildern handelt es sich vermutlich um Söldner – ein heikles Thema. 2018 wurden drei russische Journalisten in der Zentralafrikanischen Republik getötet, sie hatten zum geheimen Einsatz von Söldnern der so genannten 'Wagner'-Gruppe in der Zentralafrikanischen Republik recherchiert. Es gibt viele Indizien dafür, dass deren Kämpfer Waffenlieferungen in das Bürgerkriegsland koordinieren und Soldaten ausbilden. Auch wenn Walerij Sacharow, russischer Sicherheitsberater des Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik, das zurückweist. Im Interview mit Al Jazeera bestreitet er am Rande des Übungsgeländes den Einsatz von Söldnern."

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07.02.2020

"Schusstraining im Pfadfinder-Camp"

https://www.deutschlandfunk.de/waffen-in-den-usa-schusstraining-im-pfadfinder-camp.1773.de.html?dram:arti
cle_id=469752

Detlev Karg berichtet über die Verbindung zwischen den US-Pfadfindern und der Waffenlobby National Rifle Association, die seit über hundert Jahren Partner der "Boy Scouts" ist. "Jugendliche, man könnte sagen, sie sind fast noch Kinder, schießen mit Kleinkalibergewehren auf Zielscheiben. Nichts Ungewöhnliches in den USA, aber für deutsche Beobachter vielleicht doch. Denn es sind Pfadfinder, die für das nächste Abzeichen schießen, den so genannten Rifle Merit Badge. Und das sei auch ganz normal, sagt mir Magne Gundersen, er leitet das 'Washington Crossing Council der Boy Scouts of America' im US-Bundesstaat Pennsylvania. Ein Council ist vergleichbar einem Bezirk, zu dem in diesem Fall über 8.000 Pfadfinder gehören. 'Der Grundgedanke der Boy Scouts of America ist es natürlich überhaupt nicht, als paramilitärische Organisation zu agieren, sondern Jungen und neuerdings auch Mädchen zu zeigen, wie man Feuerwaffen ordentlich handhabt und benutzt.'"

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