US-Soldaten in Afghanistan

Deutschlandfunk


»http://www.dradio.de«

suche-links1 2 .. 30suche-rechts

12.10.2021

"Die Europäische Union ist in der Pflicht"

https://www.deutschlandfunk.de/nach-g20-konferenz-zu-afghanistan-die-europaeische-union.720.de.html?dram:
article_id=504184

Westliche Staaten sollten mit Blick auf Afghanistan zwei Strategien verfolgen, argumentiert Marcus Pindur. "Die Menschen in Afghanistan müssen so weit wie möglich über internationale Hilfsorganisationen unterstützt werden. Selbst das wird nur eingeschränkt funktionieren, weil die Taliban sich selbstverständlich einen Teil des Kuchens sichern werden. Zweitens müssen die Länder in der Nachbarschaft finanzielle Unterstützung bekommen, allen voran so unangenehme Regime wie Pakistan und der Iran, damit sie die afghanischen Flüchtlinge in der Region aufnehmen und versorgen können."

Mehr lesen


07.10.2021

"Keine EU-Gelder für staatlich organisierte Gewalt"

https://www.deutschlandfunk.de/illegale-pushbacks-an-der-kroatischen-grenze-keine-eu.720.de.html?dram:art
icle_id=504001

Die Europäische Union müsse überprüfen, wohin die von Brüssel bereitgestellten Gelder für den Grenzschutz im Detail fließen, fordert Carolin Born. "Laut Medienberichten finanziert Kroatien mit diesen Geldern unter anderem die Unterkunft und Ausrüstung der brutalen Schläger, die Flüchtlinge aus der EU hinausprügeln. Wenn das stimmt, wäre es ein Armutszeugnis - zumal all das erst durch Recherchen bekannt wurde."

Mehr lesen


04.10.2021

"Der Kurswechsel in der türkischen Flüchtlingspolitik"

https://www.deutschlandfunk.de/migration-der-kurswechsel-in-der-tuerkischen.724.de.html?dram:article_id=5
03855

Die türkische Regierung verändere ihre Flüchtlingspolitik, analysiert Susanne Güsten. "Sie will keine weiteren Menschen mehr aus Syrien oder Afghanistan aufnehmen, sondern mit der Rückführung von Flüchtlingen in ihre Heimat beginnen. Denn Präsident Recep Tayyip Erdogan kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass die Türkinnen und Türken die Aufnahme der Flüchtlinge mittragen. Die Stimmung ist gekippt. (…) Seit Jahresbeginn verhandelt die EU mit der Türkei über eine Verlängerung des Flüchtlingsabkommens von 2016, nachdem die damals vereinbarten Hilfsgelder von sechs Milliarden inzwischen aufgebraucht sind."

Mehr lesen


25.09.2021

"Die Taliban waren nie ganz weg"

https://www.deutschlandfunk.de/machtwechsel-in-afghanistan-die-taliban-waren-nie-ganz-weg.724.de.html?dra
m:article_id=503519

Sabina Matthay skizziert die Aktivitäten der Taliban in den vergangenen Jahrzehnten: "Mehrmals hatten die Taliban seit Mitte der 90er Jahre zur Eroberung Kabuls angesetzt, in der Nacht zum 27. September 1996 waren sie am Ziel (…). Als die Taliban die Führung der Terrororganisation [Al-Kaida] nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nicht ausliefern wollte, vertrieb eine US-geführte Militärallianz mit Hilfe lokaler Kräfte die Islamisten von der Macht. Es war nicht das Ende der Bewegung. Die Taliban zogen sich nach Pakistan zurück, formierten sich neu und erlangten von dort aus trotz der militärischen Überlegenheit der westlichen Truppen langsam aber stetig die Kontrolle über Afghanistan zurück."

Mehr lesen


21.09.2021

"Zurückhaltung ist gefragt, nicht hohles Wortgeklingel"

https://www.deutschlandfunk.de/europa-und-die-usa-im-u-boot-streit-zurueckhaltung-ist.720.de.html?dram:ar
ticle_id=503342

Die EU sollte sich beim U-Boot-Streit zwischen Frankreich und den USA zurückhalten, kommentiert Marcus Pindur. "Die Bundesregierung wäre gut beraten, die weitere rhetorische und politische Eskalation in Bezug auf die USA und Australien einzudämmen, statt sie noch anzuheizen, wie dies EU-Ratspräsident Michel und der EU-Außenbeauftragte Borrell derzeit willig tun. (…) Den Europäern stünde Zurückhaltung im U-Boot-Streit gut zu Gesicht. Denn auch ihre Abschreckung und somit der Frieden in Europa werden maßgeblich und verlässlich durch die USA garantiert, und das seit über 70 Jahren."

Mehr lesen


19.09.2021

"Wie groß ist der Rechtsextremismus im KSK?"

https://www.deutschlandfunk.de/bundeswehr-elitetruppe-wie-gross-ist-der-rechtsextremismus.2897.de.html?dr
am:article_id=479760

Marcus Pindur gibt einen Überblick über rechtsextreme Vorfälle beim Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr: "Der Militärische Abschirmdienst (MAD) untersucht 20 Fälle von KSK–Soldaten mit mutmaßlich rechtsextremer Gesinnung (Stand: Juli 2020). Weiteren etwa 30 wird fehlende Verfassungstreue angelastet. Und damit ist die Zahl von KSK-Soldaten mit rechtsextremer Gesinnung fünfmal höher als im Rest der Bundeswehr. Dort gehe man insgesamt von mehr als 600 Verdachtsfällen von Rechtsextremisten und so genannten Reichsbürgern aus, gab MAD Präsident Christof Gramm bekannt."

Mehr lesen


08.09.2021

"Auch eine Chance für Rechtsstaat und Demokratie"

https://www.deutschlandfunk.de/bataclan-prozess-in-frankreich-auch-eine-chance-fuer.720.de.html?dram:arti
cle_id=502817

Der am Mittwoch begonnene Prozess um die Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris könne nicht alles heilen, argumentiert Christiane Kaess. "Die seelischen Wunden bei Opfern und Angehörigen sind zum Teil so tief, dass sie ihr Leben lang bleiben werden. Noch ist auch unklar, was die kommenden Monate in Bezug auf die Angeklagten bringen. (…) Wird es Urteile geben, die manchen unerträglich, weil in ihren Augen zu milde erscheinen? Werden demokratische Prinzipien in Frage gestellt, wie schon jetzt in den sozialen Medien? Dort wird unverhohlen gefragt, warum man Terroristen überhaupt vor Gericht stellt. Der Prozess ist vor diesem Hintergrund auch eine Chance, das Verständnis von Rechtsstaat und Demokratie zu stärken."

Mehr lesen


05.09.2021

"Ein Tag, der die Welt verändert hat"

https://www.deutschlandfunk.de/9-11-ein-tag-der-die-welt-veraendert-hat.724.de.html?dram:article_id=50267
7

Peter Mücke zeichnet die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die USA minutiös nach: "Ein Reporter berichtet von den Florida Keys. Später geht es um die Erwartungen an den Tag an der Wall Street. Bis CNN um 8:49 Uhr das Programm unterbricht und verstörende Bilder aus New York zeigt: Aus einem der Türme des Word Trade Centers steigt Rauch auf. (…) Augenzeugen gehen zunächst von einem Unglück aus. Bis um 9:03 Uhr eine weitere Boeing 767-Passagiermaschine in das World Trade Center jagt und in einem Feuerball explodiert. (…) Um 9:05 Uhr, zwei Minuten nach dem Einschlag der zweiten Maschine, wird US-Präsident Bush informiert. (…) Zum ersten Mal in der Geschichte der USA wird der gesamte zivile Flugverkehr im Land eingestellt. Da ist es 9:40 Uhr."

Mehr lesen


28.08.2021

"Die Rivalität der Islamisten in Afghanistan"

https://www.deutschlandfunk.de/taliban-is-und-co-die-rivalitaet-der-islamisten-in.2897.de.html?dram:artic
le_id=502248

Der Deutschlandfunk gibt einen Überblick über verschiedene in Afghanistan aktive dschihadistische Organisationen. "IS-K ist eine von mehreren dschihadistischen Gruppierungen, die in Afghanistan operieren, um ihre extremistischen Ziele durchzusetzen. Sie stehen zum Teil in Konkurrenz zueinander. Den größten Einfluss haben Experten zufolge bislang noch die Taliban. Es gibt aber auch Warnungen, dass sich alle Kräfte unter dem gemeinsamen Banner des Dschihadismus zusammentun könnten."

Mehr lesen


23.08.2021

"Jean Asselborn: Aufnahmequoten würden Glaubwürdigkeit Europas stärken"

https://www.deutschlandfunk.de/flucht-aus-afghanistan-jean-asselborn-aufnahmequoten.694.de.html?dram:arti
cle_id=502052

Im Gespräch mit Jörg Münchenberg bemerkt Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn: "Seit 2015 wird wiederholt und wiederholt und wiederholt, immer dasselbe, dass in der Europäischen Union es Länder gibt, die keine Migranten aufnehmen, die vielleicht eine andere Sprache sprechen, eine andere Religion haben und nicht in ihr Konzept passen - mit dem Argument, dass das Land, dass die Gesellschaft unterwandert werden würde, wo man Migration fast gleichstellt mit Terrorismus. Da ist etwas eingerissen in der Europäischen Union und ich wiederhole es immer wieder: Wenn wir davon nicht weg kommen, dann wird die ganze politische Solidarität in Europa zusammenbrechen."

Mehr lesen


19.08.2021

"Der Fall Nawalny und die Tradition russischer Giftanschläge"

https://www.deutschlandfunk.de/morden-nach-system-der-fall-nawalny-und-die-tradition.724.de.html?dram:art
icle_id=501941

Der Giftanschlag auf Alexej Nawalny im August 2020 sei kein Einzelfall, bemerkt Gesine Dornblüth. "Gift-Attentate haben in Russland traurige Tradition, auch weil sie sich leicht vertuschen lassen. (…) Diverse Giftanschläge im Ausland haben das Verhältnis insbesondere westlicher Staaten zu Russland belastet. (…) Die Giftanschläge auf Regimekritiker fordern immer wieder auch Opfer unter Unbeteiligten oder unter Zeugen des Verbrechens."

Mehr lesen


12.08.2021

"'Es ist nicht gelungen, Afghanistan nachhaltig positiv zu wenden'"

https://www.deutschlandfunk.de/verteidigungsministerin-kramp-karrenbauer-es-ist-nicht.694.de.html?dram:ar
ticle_id=501588

Im Gespräch mit Jörg Münchenberg zieht Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan Bilanz: "Für die Bundeswehr kann ich feststellen, dass sie die Aufträge, die sie vom Parlament erhalten hat, erfüllt hat, dass sie sicherlich auch in den kämpferischen Auseinandersetzungen bestanden hat. Was gelungen ist, ist sicherlich, dass in diesen 20 Jahren kein Terrorismus, wie das vorher der Fall war, aus Afghanistan exportiert worden ist. (…) Was nicht gelungen ist - das gehört zur Realität und zur Betrachtung hinzu - ist unser Ziel, aus Afghanistan ein anderes Land zu machen, es nachhaltig positiv zu wenden."

Mehr lesen


08.08.2021

"'Antisemitismus ist nicht bloß eine Angelegenheit irgendeines extremen Randes'"

https://www.deutschlandfunk.de/historiker-frank-bajohr-antisemitismus-ist-nicht-bloss-eine.694.de.html?dr
am:article_id=501420

Antisemitismus in Deutschland sei weiterhin ein ernstzunehmendes Problem, so Frank Bajohr im Gespräch mit Benedikt Schulz. "Im Jahr 2020 hat sich auch die Zahl der judenfeindlichen Vorfälle deutlich gesteigert, 2.300 Fällen (sic.) wurden polizeilich erfasst. Die Bundesregierung will nun für die Erforschung des Antisemitismus zwölf Millionen Euro bereitstellen, weitere 23 Millionen für die Erforschung von Rechtsextremismus und Rassismus. (…) Antisemitismus nehme zu, es gebe zudem auch ein wachsendes Bedrohungsgefühl der betroffenen Jüdinnen und Juden. (…) 'Antisemitismus ist nicht bloß eine Angelegenheit irgendeines extremen Randes', sagte Bajohr. Problematische Anschauungen würden von 'größeren Teilen der breiten Bevölkerung in dem einen oder anderen Punkt durchaus geteilt.' Das Problem in der Analyse dieses Antisemitismus sei, dass dieser zunehmend ins 'Diffuse' ausweiche."

Mehr lesen


03.08.2021

"Menschliche Abgründe im Hochwassergebiet"

https://www.deutschlandfunk.de/kriminelle-energie-und-desinformation-menschliche-abgruende.1769.de.html?d
ram:article_id=501075

In den von Flut und Hochwasser betroffenen Gebieten seien gezielt Falschinformationen verbreitet worden, berichtet Anke Petermann. "In den Tagen nach der Katastrophe fuhr ein silberblauer Transporter im Polizeidesign durch die Straßen von Sinzig und anderen Orten. 'Und es wurde durchgesagt, es kommt eine zweite Welle. Wir sind auch flutgeschädigt. Meine Frau rief mich an und sagte, es kommt eine zweite Welle, und die Nachbarn waren verzweifelt', erinnert sich Andreas Geron. (…) Als Bürgermeister von Sinzig wusste er, dass keine zweite Flutwelle kommen würde, konnte seine Frau und die Nachbarschaft beruhigen. 'Leider vervielfältigt sich das über die sozialen Medien und ist ein Problem. Da tun sich die Abgründe der Gesellschaft auf.'"

Mehr lesen


01.08.2021

"Wie die Türkei weltweit auf Dissidentenjagd geht"

https://www.deutschlandfunk.de/unterdrueckung-ueber-grenzen-hinweg-wie-die-tuerkei.724.de.html?dram:artic
le_id=501121

Eine Führungsrolle bei der Verschleppung von Dissidenten habe die Türkei, beschreibt Susanne Güsten. "Die Türkei folgt damit einem Trend, dem seit einigen Jahren weltweit mehr und mehr autoritäre Regime folgen - in einem solchen Ausmaß, dass Menschenrechtler inzwischen einen Fachbegriff dafür geprägt haben: 'Transnational repression' lautet er auf Englisch, auf Deutsch bedeutet er: 'Unterdrückung über Grenzen hinweg'. (…) Dabei reicht der lange Arm der Türkei bereits bis nach Europa: Albanien und Kosovo zählen zu den Ländern, aus denen türkische Agenten mutmaßliche Regierungsgegner ohne Rechtsverfahren abgeholt haben. In die Europäische Union wagen sich die Häscher bisher nicht, doch Anlass zur Beunruhigung haben türkische Dissidenten und Regierungsgegner selbst in Deutschland."

Mehr lesen


28.07.2021

"Gefahr vor allem durch Messenger-Dienste"

https://www.deutschlandfunk.de/desinformation-in-den-sozialen-medien-gefahr-vor-allem.2907.de.html?dram:a
rticle_id=500940

Insbesondere ältere Menschen seien empfänglich für Falschinformationen, konstatiert Fiete Stegers im Gespräch mit Antje Allroggen. Als Treiber von Desinformation wirkt offenbar die Corona-Pandemie. "'Bei Corona haben wir natürlich eine Krise, die alle Menschen betrifft, bei der persönliche Ängste eine Rolle spielen, bei der insgesamt eine unsichere Informationslage eine Rolle spielt, die sich weiterentwickelt'. (…) Nach Ansicht der Befragten sind ältere Menschen deutlich empfänglicher für Desinformation als Jüngere, auch weil es vergleichsweise wenige Bildungsangebote für diese Altersgruppe gibt."

Mehr lesen


28.07.2021

"Die NATO lässt ein Land allein zurück im Krieg"

https://www.deutschlandfunk.de/abzug-aus-afghanistan-die-nato-laesst-ein-land-allein.724.de.html?dram:art
icle_id=500956

Über die Sorgen der afghanischen Zivilbevölkerung nach dem Truppenabzug der NATO schreibt Silke Diettrich. "Seit dem 1. Mai, als der Abzug der NATO-Truppen offiziell begann, haben die Taliban in zahlreichen Offensiven so viele Bezirke im Land eingenommen, dass sie nun weit mehr im Land kontrollieren, als die afghanische Regierung. Düstere Prognosen von US-Geheimdiensten gehen davon aus, dass die afghanische Armee und damit auch die Regierung in wenigen Monaten zusammenbrechen könnte."

Mehr lesen


21.07.2021

"Es braucht ein Moratorium für Spyware-Exporte"

https://www.deutschlandfunk.de/aerger-um-spionage-software-pegasus-es-braucht-ein.720.de.html?dram:articl
e_id=500635

Nach Ansicht von Johannes Kuhn verdeutlichten die aktuellen Enthüllungen über die Spähsoftware "Pegasus": "In einem internationalen Schattengewerbe wird mit Sicherheitslücken und Schadsoftware gehandelt, verschwimmen die Grenzen zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren. (…) Die Situation ist chaotisch, es fehlt an Kontrolle und Regulierungsversuchen. Offensive Cyber-Fähigkeiten scheinen zum militärischen und nachrichtendienstlichen Rüstzeug der Zukunft zu gehören. (…) Mit größeren Transparenz- und Genehmigungspflichten alleine ist es nicht getan, für eine umfassende Regulierung bräuchte es ein Moratorium auf Spyware-Exporte."

Mehr lesen


13.07.2021

"Jeder zehnte Mensch hungert"

https://www.deutschlandfunk.de/un-welternaehrungsbericht-jeder-zehnte-mensch-hungert.1773.de.html?dram:ar
ticle_id=500200

Nach Einschätzung der Vereinten Nationen sei die Zahl hungernder Menschen weltweit 2020 auf bis zu 811 Millionen angestiegen, meldet der Deutschlandfunk. "Laut Welternährungsbericht hat jeder zehnte Mensch nicht genügend zu Essen. 'Wenn wir nicht dringend Maßnahmen ergreifen, werden im Jahr 2030 bis zu 660 Millionen Menschen hungern', warnte der Generaldirektor der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation, Qu Dongyu, bei der Vorstellung des Berichts. (…) Am stärksten ist der Hunger im vergangenen Jahr in Afrika gestiegen."

Mehr lesen


13.07.2021

"Weltraumkommando der Bundeswehr geht an den Start"

https://www.deutschlandfunk.de/sicherheit-von-satelliten-weltraumkommando-der-bundeswehr.1773.de.html?dra
m:article_id=500179

Marcus Pindur stellt das neue Weltraumkommando der Bundeswehr vor, das diese Woche seinen Dienst aufnahm: "Das neue Weltraumkommando wird von der Luftwaffe verantwortet. (…) Die Bundeswehr betreibt Aufklärungs- und Kommunikationssatelliten, um ein Lagebild und ihre Führungsfähigkeiten sicherzustellen. (…) Darüber hinaus wird aus dem Weltraumlagezentrum in Uedem der Weltraum und besonders der dort umherfliegende Weltraumschrott beobachtet."

Mehr lesen


10.07.2021

"Ein Land am Abgrund"

https://www.deutschlandfunk.de/ermordeter-praesident-in-haiti-ein-land-am-abgrund.720.de.html?dram:articl
e_id=500097

Eine US-geführte Militärintervention in Haiti in Folge der Ermordung des haitianischen Präsidenten wäre falsch, findet Burkhard Birke. "Es gilt die wirklich demokratischen Kräfte auf Haiti zu unterstützen, auf lokale Lösungen zu bauen. Nur die Haitianer selbst können und müssen einen Ausweg aus dem Labyrinth von Gewalt und Korruption finden. Unsere Aufgabe sollte es sein, sie dabei tatkräftig, aber nicht bevormundend zu unterstützen."

Mehr lesen


05.07.2021

"Was steckt hinter dem Online-Angriff auf Kaseya?"

https://www.deutschlandfunk.de/erpressungssoftware-per-fernwartung-was-steckt-hinter-dem.676.de.html?dram
:article_id=499810

Peter Welchering beleuchtet den jüngsten Hackerangriff auf den amerikanischen IT-Dienstleister Kaseya: "Wie viele Computer sind davon betroffen? Das lässt sich noch nicht absehen. (…) Hinter dem Hack soll die russische Gruppe REvil oder R-Evial stecken. Was wissen wir von der? Sicherheitsforscher haben die seit ungefähr einem halben Jahr im Blick. Die Gruppe soll von Russland aus operieren. Aber das heißt nicht, dass sie für die Regierung arbeite. Wir haben es hier mit klassischer organisierter Kriminalität zu tun."

Mehr lesen


30.06.2021

"Eskalation in Äthiopiens Tigray-Region"

https://www.deutschlandfunk.de/hintergruende-und-konfliktlinien-eskalation-in-aethiopiens.2897.de.html?dr
am:article_id=488138#Eskalation

Der Deutschlandfunk fasst die jüngsten Entwicklungen im Konflikt um die nordäthiopische Region Tigray zusammen: "Nachdem die äthiopische Regierung am 28. Juni 2021 eine einseitige Waffenruhe verkündet hatte, haben die Aufständischen in der Konfliktregion Tigray weitere Gebiete eingenommen. Die frühere Regionalregierung Tigrays lehnt die einseitige Waffenruhe ab. (…) Die Regierung hatte mit der einseitig verkündeten Feuerpause unter anderem humanitären Organisationen einen Zugang zu der Region ermöglichen wollen. Zuvor hatten die Kämpfer der TPLF [Volksbefreiungsfront von Tigray] bereits die Regionalhauptstadt Mekele offenbar weitgehend zurückerobert. (…) Die von der Zentralregierung in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba eingesetzte Übergangsverwaltung floh."

Mehr lesen


28.06.2021

"Verteidigungsministerin: Realistische politische Ziele für Mali formulieren"

https://www.deutschlandfunk.de/nach-anschlag-auf-bundeswehrsoldaten.694.de.html?dram:article_id=499442

Im Gespräch mit Jasper Barenberg betont Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Blick auf den Einsatz der Bundeswehr in Mali: "Es kann nicht im europäischen, auch nicht im deutschen Interesse sein, dass wir in der Sahelzone eine Region haben, die komplett instabil wird und die komplett Terroristen und kriminellen Gruppen anheimfällt. Deswegen bleibe ich dabei, und das war auch die Einschätzung des Auswärtigen Amtes gestern, dass dieser Einsatz nach wie vor Sinn macht. Aber es ist auch ganz klar, dieser Einsatz ist gefährlich, und das haben wir leider am Freitag gesehen."

Mehr lesen


26.06.2021

"Private Militärdienstleister kaum regulierbar"

https://www.deutschlandfunk.de/unternehmen-krieg-private-militaerdienstleister-kaum.724.de.html?dram:arti
cle_id=484299

Eine Regulierung der Aktivitäten privater Militärdienstleister sei schwierig, bemerkt Bettina Rühl. "Söldner und private Militärunternehmer unterstehen nicht der Militärjustiz, sondern der zivilen Gerichtsbarkeit ihres Heimatlandes. (…) Derzeit gibt es auf internationaler Ebene zwei Ansätze, das Verhalten privater Gewaltanbieter zu regulieren: Eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen bemüht sich schon länger um eine Konvention, die den Einsatz von Militärdienstleistern generell verbieten möchte. (…) Auf Initiative der Schweiz wurde vor zehn Jahren ein internationaler Verhaltenskodex ins Leben gerufen, das so genannte Montreux-Dokument. Private Sicherheitsanbieter sollen sich zertifizieren, auf bestimmte Regeln verpflichten und sich gegebenenfalls einem Beschwerdeverfahren unterwerfen. (…) Bisher sind nur knapp einhundert Unternehmen dem Kodex beigetreten."

Mehr lesen


20.06.2021

"Wofür steht Ebrahim Raisi?"

https://www.deutschlandfunk.de/irans-kuenftiger-praesident-wofuer-steht-ebrahim-raisi.2897.de.html?dram:a
rticle_id=499082

Welche Auswirkungen hat der Sieg des ultrakonservativen Ebrahim Raisi bei den iranischen Präsidentschaftswahlen? Der Deutschlandfunk gibt einen Überblick: "Der Iran ächzt nach dem Aussetzen des Atomabkommens und den folgenden US-Sanktionen unter einer Wirtschaftskrise, die Inflation ist enorm, Lebensmittelpreise steigen wöchentlich. Gegen diese Krise will Raisi angehen und neue Arbeitsplätze schaffen. (…) Raisi befürwortet die im Iran nach wie vor praktizierte Todesstrafe. In vielen sozialen Fragen einschließlich der Rolle der Frauen im öffentlichen Leben vertritt er höchst konservative Ansichten. (…) Mehrere Regierungen haben die Wahl Raisis kritisiert. (…) Das könnte es Raisi auf dem internationalen Parkett schwierig machen. Allerdings werde die Weltgemeinschaft in vielerlei Hinsicht nicht anders können, als mit ihm zu reden, meint die Kölner Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur."

Mehr lesen


19.06.2021

"Das Wichtigste zur Libyen-Konferenz"

https://www.deutschlandfunk.de/analyse-das-wichtigste-zur-libyen-konferenz.799.de.html?dram:article_id=49
9067

Laura Esslinger gibt einen Überblick über die Themen der Libyen-Konferenz, die Mitte der Woche in Berlin stattfinden wird: "Die Konferenz soll weitere Schritte für eine Stabilisierung des nordafrikanischen Landes einleiten. Außerdem soll Bilanz der bisher erreichten Fortschritte bei der Befriedung Libyens gezogen werden. 'Im Vordergrund stehen dabei die Vorbereitungen der für den 24. Dezember angesetzten nationalen Wahlen und der im Waffenstillstand vereinbarte Abzug der ausländischen Truppen und Söldner aus Libyen', teilte das Außenministerium mit. 'Daneben wird es auch um Schritte zur Vereinigung der libyschen Sicherheitskräfte gehen.'"

Mehr lesen


14.06.2021

"China, Russland, Verteidigungsausgaben: Die Baustellen der NATO"

https://www.deutschlandfunk.de/gipfel-in-bruessel-china-russland-verteidigungsausgaben-die.2897.de.html?d
ram:article_id=498763

Der Deutschlandfunk gibt einen Überblick über die Themen des heutigen NATO-Gipfeltreffens in Brüssel: "Bei dem Treffen steht das Verhältnis des Bündnisses zu China auf der Agenda, aber auch die Russlandpolitik steht vor einer Neujustierung, und die Rüstungsausgaben bleiben ein Dauerthema. (…) Ukraine, Syrien, Belarus - zu besprechen wäre eigentlich mehr als genug. Neue Bewegung dürfte es aber erst nach dem Spitzentreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin geben."

Mehr lesen


suche-links1 2 .. 30suche-rechts

Hier finden Sie die Redaktion der Sicherheitspolitischen Presseschau.

Mehr lesen

Internationales

Internationales

Europa, Asien, Afrika, Amerika und weltweite Phänomene und Institutionen. Die bpb bietet ein breites Angebot zu internationalen Themen.

Mehr lesen

Online-Angebot

Informationsportal Krieg und Frieden

Wo gibt es Kriege und Gewaltkonflikte? Und wo herrscht am längsten Frieden? Welches Land gibt am meisten für Rüstung aus? Sicherheitspolitik.bpb.de liefert wichtige Daten und Fakten zu Krieg und Frieden.

Mehr lesen auf sicherheitspolitik.bpb.de

Dossier

Innerstaatliche Konflikte

Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

Mehr lesen

Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

Mehr lesen

Publikationen zum Thema

Internationale Sicherheitspolitik Cover

Internationale Sicherheitspolitik

Seit Ende des Ost-West-Konflikts hat sich die internationale Sicherheitspolitik deutlich verändert....

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

Das Herz verlässt keinen Ort, an dem es hängt

16 Autor*innen aus Krisengebieten wünschen sich für ihre Zukunft weiterschreiben zu können. In di...

Sicherheitspolitik verstehen

Sicherheitspolitik verstehen

Wie sieht eine zeitgemäße Sicherheitspolitik angesichts einer zunehmend komplexer werdenden und st...

Am Hindukusch – und weiter?

Am Hindukusch – und weiter?

Ende 2014 zogen die letzten deutschen ISAF-Truppen aus Afghanistan ab. Dieser Band zieht Bilanz, fra...

Fluter Terror

Terror

Terrorismus bedroht die offene Gesellschaft und die kulturelle Vielfalt. Er ist uns fremd, aber er k...

Krieg im 21. Jahrhundert

Krieg im 21. Jahrhundert

Kriege sehen heute anders aus als noch vor 100 oder 50 Jahren: oft stehen sich Staaten und bewaffnet...

Ground Zero

Ground Zero

Ungebrochen aktuell bleiben Fragen nach den Wurzeln und den Folgen der Terroranschläge vom 11. Sept...

Eine Geschichte des Krieges

Eine Geschichte des Krieges

Kriege durchziehen die Menschheitsgeschichte - doch erst in den vergangenen zwei Jahrhunderten bekam...

Zum Shop