US-Soldaten in Afghanistan

Bundeszentrale für politische Bildung


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03.11.2021

"Vor 10 Jahren: Aufdeckung des NSU"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/343019/aufdeckung-des-nsu

Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet das Vorgehen, die Opfer sowie die Aufdeckung und juristische Aufarbeitung der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU): "Als vor zehn Jahren die gezielten rassistischen Morde, Sprengstoffanschläge und Banküberfalle des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) öffentlich wurden, haben sie eine im Nachkriegsdeutschland bislang unbekannte Dimension des Rechtsterrorismus offengelegt. (…) Jahrelang berücksichtigten weder Polizei noch Verfassungsschutz ein rechtsextremes Motiv für die Taten. (…) Die systematischen Verbrechen des NSU wurden erst im November 2011 bekannt, als die Gruppe enttarnt wurde."

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21.10.2021

"Podcast: Netz aus Lügen - Die Operation (3/7)"

https://www.bpb.de/342180

In der jüngsten Folge des Podcasts "Netz aus Lügen - Die globale Macht von Desinformation" beleuchtet die Bundeszentrale für politische Bildung die sogenannten "Aktiven Maßnahmen" des sowjetischen Geheimdienstes KGB. "So wurden alle sowjetischen geheimdienstlichen Operationen genannt, die das Weltgeschehen beeinflussen sollten: aktivnye meropriyatiya. Ein ganz wichtiges Element dabei: Desinformation."

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14.10.2021

"Vor 20 Jahren: NATO beschließt Bündnisfall"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/342066/vor-20-jahren-nato-beschliesst-buendnisfall

In Folge der Terroranschläge am 11. September 2001 auf die USA rief die NATO vor zwanzig Jahren zum ersten Mal den sogenannten "Bündnisfall" aus, erinnert die Bundeszentrale für politische Bildung. "Am 2. Oktober verkündete der damalige NATO-Generalsekretär Robertson, dass die USA (…) Beweise für die Verantwortung von Al-Qaida an den Anschlägen des 11. September vorgelegt haben. (…) In der Folge beschlossen die damals 19 Mitgliedstaaten des transatlantischen Verteidigungsbündnisses (darunter neben den USA auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien) am 4. Oktober 2001 einstimmig und erstmals in der Geschichte der NATO den Bündnisfall nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrags. Dazu erkannte die NATO die notwendigen Voraussetzungen für den Bündnisfall als erfüllt an: Die Täter der Anschläge seien Teil des Terrornetzwerkes Al-Qaida gewesen, wodurch feststehe, dass die Angriffe auf die USA aus dem Ausland gesteuert worden seien."

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27.09.2021

"Vor 80 Jahren: Massaker von Babyn Jar"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/340854/massaker-von-babyn-jar

Die Bundeszentrale für politische Bildung blickt zurück auf das Massaker von Babyn Jar vor achtzig Jahren in der Ukraine: "Am 29. und 30. September 1941 erschossen deutsche Nationalsozialisten und ihre Helfer in einer Schlucht auf dem heutigen Gebiet der ukrainischen Hauptstadt Kiew über 33.000 Jüdinnen und Juden. Die Massenerschießungen waren das größte Einzelmassaker im Zweiten Weltkrieg auf europäischem Boden. (…) Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Massaker von Babyn Jar nur teilweise juristisch aufgearbeitet."

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16.09.2021

"Vor 30 Jahren: Rechtsextreme Ausschreitungen in Hoyerswerda"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/340381/vor-30-jahren-rechtsextreme-ausschreitungen-in-hoye
rswerda

Die Bundeszentrale für politische Bildung blickt zurück auf die rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor dreißig Jahren: "Zwischen dem 17. und dem 23. September 1991 ereigneten sich in der sächsischen Stadt Hoyerswerda mehrere rassistisch motivierte Übergriffe, die sich gegen Bewohnerinnen und Bewohner eines Vertragsarbeiterwohnheims und einer Flüchtlingsunterkunft richteten. Die Ausschreitungen standen am Beginn einer Serie von rechtsextremen Gewalttaten in den 1990er-Jahren in Deutschland und lösten eine Debatte über Rassismus und rechte Gewalt aus."

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06.09.2021

"Vor 20 Jahren: Terroranschläge vom 11. September"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/339825/vor-20-jahren-terroranschlaege-vom-11-september

Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet die Hintergründe und Folgen der Terroranschläge am 11. September 2001 auf die USA: "Insgesamt starben bei den Attentaten etwa 3.000 Menschen, davon 2.052, die sich in den beiden Türmen des World Trade Centers aufhielten. (…) Der Nato-Bündnisfall wurde offiziell am 2. Oktober 2001 erklärt. Am 7. Oktober begann die 'Operation Enduring Freedom', die sich auf Resolution 1368 des UN-Sicherheitsrates stützte. Deren Ziel war es zunächst, Al-Qaida in Afghanistan zu zerschlagen, Osama bin Laden zu fassen und das Taliban-Regime zu stürzen."

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12.08.2021

"Proteste in Kuba"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/338287/proteste-in-kuba

Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt einen Überblick über die jüngsten Proteste in Kuba: "Mitte Juli kam es in Kuba zu den größten Massendemonstrationen seit mehreren Jahrzehnten. In vielen Städten des Karibikstaates gingen Tausende Menschen gegen politische Unterdrückung, Mangelwirtschaft und den Kurs der sozialistischen Regierung und der Kommunistische Partei (Partido Comunista de Cuba, PCC) in der Corona-Krise auf die Straße. (…) Wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen Protestierende hat US-Präsident Joe Biden Wirtschaftssanktionen gegen kubanische Regierungsvertreter angekündigt. Mittlerweile hat die kubanische Regierung manche Forderung der Demonstrierenden erfüllt, darunter die Öffnung des Wirtschaftssystems für private Unternehmen, die Anfang August eingeführt wurde."

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02.08.2021

"Vor einem Jahr: Explosion im Hafen von Beirut"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/337504/explosion-im-hafen-von-beirut

Über die Folgen der Explosion im Hafen von Beirut informiert die Bundeszentrale für politische Bildung. "Bereits frühzeitig wussten libanesische Behörden über die Risiken der Lagerung Bescheid - Ammoniumnitrat wird regelmäßig in der Schifffahrt verfrachtet, die Gefahren des Stoffes sind dementsprechend geläufig. Wieso die verantwortlichen Behörden keine Sicherheitsvorkehrungen trafen, ist unklar. (…) Die Suche nach Verantwortlichen der Katastrophe und deren Strafverfolgung läuft derweil äußerst schleppend. Zwar wurden zahlreiche Zollbeamte sowie Hafenarbeiter festgenommen, gegen andere mutmaßliche Schuldige wie hochrangige Politiker wird aus Sicht von Kritikerinnen und Kritikern bislang jedoch kaum ermittelt."

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28.07.2021

"Jahrhunderthochwasser 2021 in Deutschland"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/337277/jahrhunderthochwasser-2021-in-deutschland

Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt einen Überblick über die jüngste Unwetterkatastrophe in Deutschland: "In der Folge des Starkregens kam es in den betroffenen Regionen zu Sturzfluten und massiven Überschwemmungen, die zu Toten und enormen Schäden führten. Das Unwetter, das durch das Tiefdruckgebiet Bernd ausgelöst wurde, richtete auch in Teilen Belgiens, Frankreichs, der Niederlande, Luxemburg und anderen Regionen Europas und Deutschlands zum Teil erhebliche Schäden an. (…) Die Flutkatastrophe Mitte Juli ging laut Expertinnen und Experten auf mehrere Faktoren zurück. Der DWD [Deutsche Wetterdienst] sprach in einer ersten Einordnung von einem 'Jahrhundertereignis' - also einer Extremwetterlage, die nur etwa alle 100 Jahre erwartet wird. Zentral war dabei die extreme Regenmenge, die innerhalb kürzester Zeit auf einige Regionen niederging."

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28.07.2021

"70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/337209/genfer-fluechtlingskonvention

Anlässlich des siebzigsten Jahrestages der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention beleuchtet die Bundeszentrale für politische Bildung die Hintergründe des Dokuments und skizziert die aktuelle Debatte um das Abkommen: "Das 'Abkommen über die Rechtstellung der Flüchtlinge' (kurz: 'Genfer Flüchtlingskonvention' (GFK)) gilt bis heute als das wichtigste Dokument für den völkerrechtlichen Schutz von Menschen auf der Flucht. (…) Am 28. Juli 1951 wurde die Konvention verabschiedet, sie trat allerdings erst am 22. April 1954 in Kraft. (…) Generell wird debattiert, inwiefern die Genfer Flüchtlingskonvention noch den Bedürfnissen der Gegenwart entspricht."

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22.07.2021

"Bundeswehreinsatz in Mali"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/336984/bundeswehreinsatz-in-mali

Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt einen Überblick über das militärische Engagement Deutschlands in Mali: "Seit 2013 gibt es eine UN-Friedensmission in Mali, die 'Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali' (französisch: 'Mission multidimensionnelle intégrée des Nations Unies pour la stabilisation au Mali'; daraus leitet sich die offizielle Abkürzung MINUSMA ab). (…) Die Bundeswehr beteiligt sich seit Beginn der Mission an MINUSMA. (…) Anfang Juli 2021 befanden sich etwa 880 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Rahmen von MINUSMA in Mali. (…) Neben der UN-Mission gibt es ebenfalls seit 2013 eine Ausbildungsmission der Europäischen Union, die 'European Union Training Mission Mali' (EUTM Mali). Ziel ist es, Sicherheitskräfte der Regierung von Mali dafür auszubilden, im Land für Stabilität sorgen zu können. (…) Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten werden im Rahmen von EUTM Mali derzeit vornehmlich im Koulikoro Training Center eingesetzt, das sich 60 Kilometer westlich der malischen Hauptstadt Bamako befindet."

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20.07.2021

"Vor 5 Jahren: Rechtsextremer Anschlag in München"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/336826/vor-5-jahren-rechtsextremer-anschlag-in-muenchen

Vor fünf Jahren erschoss der 18-jährige David S. in München neun Menschen und anschließend sich selbst. Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet die Hintergründe des Anschlags: "Die Tat gilt als einer der blutigsten rassistisch motivierten Terrorakte der neueren deutschen Geschichte. (…) Die Sicherheitsbehörden gingen zunächst davon aus, dass David S. aus Rache gehandelt habe. Der Täter hatte massive psychische Probleme. (…) Von der Stadt München beauftragte Gutachter kamen 2017 zu anderen Schlussfolgerungen: Zwei von drei kamen zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Attentat von David S. um Rechtsterrorismus handelte."

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13.07.2021

"'Es war das erste Mal, dass ein Putsch in der Türkei am Widerstand der Bevölkerung gescheitert ist'“

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/336598/es-war-das-erste-mal-dass-ein-putsch-in-der-tuerkei
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Im Interview mit bpb.de analysiert Günter Seufert von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), was in der Putschnacht am 15. Juli 2016 passiert ist und wie sich die türkische Gesellschaft seither verändert hat: "Es ist wichtig, dass wir da von zwei Schritten sprechen. Erstens von der Situation direkt nach dem Putsch und den darauffolgenden zwei Jahren, in denen die Regierung den Ausnahmezustand erlassen hat. In dessen Rahmen hat sie sich zusätzliche Kompetenzen angeeignet und konnte mit Notverordnungen nach dem Ausnahmezustandsrecht regieren. Die Regierung konnte dadurch, ohne das Parlament von vornherein in Regelungen miteinzubeziehen, Gesetze erlassen und die bürokratischen Institutionen verändern. Eine zweite Periode begann, als die Regierung, noch unter dem Ausnahmezustand, ein Verfassungsreferendum zur Einführung des Präsidialsystems abgehalten und gewonnen hat. Das sind zwei Schritte zur Veränderung des gesamten politischen Systems."

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22.06.2021

"Völkermord an Herero und Nama: Abkommen zwischen Deutschland und Namibia"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/335257/abkommen-zwischen-deutschland-und-namibia

Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet das kürzlich getroffene Versöhnungsabkommen zwischen Deutschland und Namibia: "Die deutsche und die namibische Regierung haben nach insgesamt sechs Jahre dauernden Gesprächen um eine Wiedergutmachung für den deutschen Völkermord an den Herero und Nama eine erste Einigung erzielt: Deutschland erkennt den Völkermord an, entschuldigt sich und will 1,1 Milliarden Euro Wiederaufbauhilfe leisten. Es gibt jedoch auch Kritik an dem Abkommen. (…) Teile der Herero und der Stammesführerverband der Nama beharrten darauf, dass Deutschland Reparationszahlungen leisten sollte. Zudem wollen Herero und Nama die Rückgabe ihrer Ländereien erreichen. Ein Vertreter der Herero kündigte Massenproteste bei dem geplanten Besuch von Steinmeier in Namibia an."

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17.06.2021

"Vor 80 Jahren: Überfall auf die Sowjetunion"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/229431/ueberfall-auf-die-sowjetunion

Anlässlich des achtzigsten Jahrestags beleuchtet die Bundeszentrale für politische Bildung den Überfall auf die Sowjetunion: "Am 22. Juni 1941 begann der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. Mit beinahe 3,3 Millionen Soldaten griff die Wehrmacht ohne Kriegserklärung auf breiter Front zwischen Ostsee und Schwarzem Meer an, obwohl seit August 1939 ein Nichtangriffspakt zwischen Berlin und Moskau bestand. (…) Unter dem Decknamen 'Barbarossa' war der Überfall vom NS-Regime sorgfältig geplant worden. Mit dem Einmarsch in die Sowjetunion begann ein beispielloser Vernichtungskrieg, um 'Lebensraum' im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie zu schaffen."

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07.06.2021

"Nach 20 Jahren: NATO-Truppenabzug aus Afghanistan"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/334345/nach-20-jahren-nato-truppenabzug-aus-afghanistan

Die Bundeszentrale für politische Bildung beleuchtet den Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan: "Mitte April 2021 beschloss der NATO-Rat das Ende des Einsatzes am Hindukusch, kurz darauf begann das Militärbündnis mit dem Abzug der stationierten Truppen. (…) Zuletzt waren im Rahmen der Mission 'Resolute Support' rund 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus 36 NATO-Mitgliedstaaten und Partnerländern in Afghanistan im Einsatz, darunter etwa 1.100 deutsche Soldatinnen und Soldaten. (…) Zur Sicherung des Abzugs ist die internationale Truppenstärke kurzfristig erhöht worden. (…) Mit dem Abzug aus Afghanistan endet der verlustreichste und teuerste Einsatz in der Geschichte der Bundeswehr."

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16.04.2021

"Vor 20 Jahren: Erste Aussteigerprogramme für Rechtsextreme"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/331534/aussteigerprogramme-fuer-rechtsextreme

Anlässlich des 20. Jahrestags des ersten staatlichen Aussteigerprogramms für Rechtsextreme fasst die Bundeszentrale für politische Bildung die Notwendigkeit und Weiterentwicklung solcher Angebote in Deutschland zusammen: "Vielen Betroffenen fällt es schwer, ohne fremde Hilfe ihre extremistischen Einstellungen zu überwinden und das oft gewalttätige Umfeld zu verlassen. (…) Im Fokus des ersten staatlichen Aussteigerprogramms, das im April 2001 vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gegründet wurde, standen 'subkulturär (sic) geprägte und gewaltbereite Rechtsextreme', deren Zahl man damals auf bundesweit knapp 9700 schätzte. (…) Heute richtet sich das Angebot an eine deutlich breitere Zielgruppe. So können sich dort Menschen melden, die nationalistische, antisemitische, rassistische oder fremdenfeindliche Überzeugungen teilen oder in entsprechenden Kreisen verkehren oder Mitglieder in rechtsextremen Parteien oder Gruppierungen sind. Voraussetzung für eine Aufnahme in das Programm sei 'der erkennbare Wille, sich von rechtsextremistischen Vorstellungen, politischen Zielen und Szenen vollständig zu lösen'."

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31.03.2021

"4. April: Internationaler Tag der Minenaufklärung"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/330661/internationaler-tag-der-minenaufklaerung

Anlässlich des Internationalen Tags der Minenaufklärung am 4. April gibt die Bundeszentrale für politische Bildung einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich der Minenräumung. "Im Vergleich zu den 1990er-Jahren, in denen die Vereinten Nationen von bis zu 110 Millionen verlegten Minen in 70 Ländern ausgingen, hat sich die Situation eindeutig verbessert. Dem Landminen-Monitor 2020 zufolge waren 2019 Gebiete in 55 Staaten von Minen und explosiven Kriegsresten kontaminiert - fünf weniger als im Vorjahr. Doch selbst in Europa sind noch immer einige Regionen betroffen, insbesondere die Ost-Ukraine. (…) Während Minen sich relativ einfach und günstig produzieren und gut verstecken lassen, ist ihre Räumung sehr gefährlich, kostspielig und zeitintensiv. Insbesondere für ärmere Länder ist die Beseitigung oft zu teuer."

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12.03.2021

"Vor 70 Jahren: Das Auswärtige Amt wird wiedergegründet"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/328443/1951-das-auswaertige-amt-wird-wiedergegruendet

Wie entwickelte sich die deutsche Außenpolitik seit Neugründung des Auswärtigen Amts vor siebzig Jahren? Ein "Hintergrund" der Bundeszentrale für politische Bildung gibt einen Überblick: "Mit den Verträgen von Moskau und Warschau sowie dem DDR-Grundlagenvertrag leitete Brandt eine neue Ostpolitik ein. (…) Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu außenpolitischen Neuausrichtungen. Das geschah zum Beispiel nach der deutschen Einheit 1990 und nach den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 und dem US-Angriff auf den Irak 2003."

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22.02.2021

"Vor zehn Jahren: Schaffung des Nationalen Cyberabwehrzentrums"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/327385/nationales-cyber-abwehrzentrum

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der ersten Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung beschreibt die bpb die Aufgaben des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums. "Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum sollte anfangs eine Informationsplattform für die Gefahrenabwehr im digitalen Raum sein. (...) Unter anderem nach Kritik an der personellen Ausstattung und Organisation wurde das Nationale Cyber-Abwehrzentrum zum 1. September 2019 neu geordnet: Alle Kernbehörden entsenden nun Verbindungspersonen, die vor Ort zusammenarbeiten. Das soll die Kooperation bei akuten Sicherheitslagen erleichtern. Aus der Plattform zum Informationsaustausch soll eine Koordinationsstelle werden."

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21.01.2021

"Sahel: Implikationen und Folgen der Corona-Krise"

https://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/325527/sahel-implikationen-und-folg
en-der-corona-krise

Helga Dickow erläutert die Auswirkungen der Corona Krise auf die "kriegs- und krisengeschüttelten Sahel-Staaten - Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad". Die staatlich erlassenen Schutzmaßnahmen seien nicht an die prekären Lebenswirklichkeiten der betroffenen Länder angepasst. "Der Schwerpunkt der westlichen Staaten liegt im Moment im humanitären Bereich. Am 20. Oktober 2020 sagten auf einer virtuellen Geberkonferenz 24 Regierungen und internationale Institutionen, darunter die UNO und die EU, insgesamt 1,4 Mrd. Euro an Hilfsgelder für Burkina Faso, Mali und Niger zu. Damit soll verhindert werden, dass sich die Situation 'zu einer der weltweit größten humanitären Krisen' entwickelt."

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16.12.2020

"Atlas des Arabischen Frühlings"

https://www.bpb.de/internationales/afrika/atlas-des-arabischen-fruehlings/

In einem Videoprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung von 2019 hat sich Younes Al-Amayra vom Satirekollektiv "Die Datteltäter" mit Autorinnen und Autoren des Magazins "zenith" auf eine Spurensuche zum Thema "Zehn Jahre Arabischer Frühling" begeben. "Sie nehmen die Umbrüche in Tunesien, Libyen, Syrien, Ägypten und ihren Nachbarländern unter die Lupe und sprechen mit Expertinnen und Experten sowie Akteurinnen und Akteuren, um die Entwicklungen in der Region besser zu verstehen. Dabei beschäftigen sie sich auch mit den überregionalen Folgen – von Demokratisierung und Machtwechsel über Bürgerkriege bis hin zu Fluchtbewegungen. Die Veränderungen, die mit dem Arabischen Frühling ihren Anfang nahmen, haben tiefe Spuren hinterlassen. In zehn Episoden werden die historischen Umbrüche erfahrbar. Und es zeigt sich auch, wie stark Europa mit der arabischen Welt in Verbindung steht."

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11.12.2020

"Verschwörungserzählungen"

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/info-aktuell/318171/verschwoerungserzaehlungen

Die Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich in der jüngsten Ausgabe von "Info Aktuell" mit "Verschwörungserzählungen". "Verschwörungserzählungen speisen sich aus der Annahme, dass als mächtig wahrgenommene Einzelpersonen oder Gruppen wichtige Ereignisse in der Welt beeinflussen und dabei die Bevölkerung über ihre Ziele im Dunkeln lassen. Dieser Verschwörungsglaube ist ein seit Jahrhunderten und weltweit verbreitetes Phänomen. Besondere Wirkungsmacht entfaltet er in gesellschaftlichen Krisenzeiten, so auch während der Coronavirus-Pandemie 2020. Welche menschlichen Bedürfnisse der Glaube an Verschwörungserzählungen befriedigt, aus welchen Mythen und Vorurteilen er sich speist, wer ihn sich wirtschaftlich und ideologisch zunutze macht und welche Rolle Soziale Medien aktuell dabei spielen, ist Gegenstand dieser Darstellung. Enthalten sind auch Verhaltenstipps, um Verschwörungserzählungen individuell und im eigenen Umfeld wirksam entgegenwirken zu können."

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19.11.2020

"Waffenstillstand im Krieg um Berg-Karabach"

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/319137/waffenstillstand-in-berg-karabach

Die Bundeszentrale für politische Bildung berichtet über die Hintergründe des Waffenstillstands in Berg-Karabach. "Nach wochenlangen Gefechten haben Armenien und Aserbaidschan in der Nacht zum 10. November einen Waffenstillstand im Krieg um Berg-Karabach vereinbart. Armenien verliert laut dem Abkommen die Kontrolle über weite Teile der umstrittenen Gebiete. Bei den Kämpfen kamen etwa 4.000 Menschen ums Leben, Tausende mussten ihre Heimat verlassen."

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19.10.2020

"(Anti-)Rassismus"

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/316777/anti-rassismus

Die Bundeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe "Aus Politik und Zeitgeschichte" mit dem Begriff des Rassismus. "Rassismus als vermeintliche Legitimation von Ungleichheitsstrukturen kennt vielfältige Betroffene und passt sich an wandelnde gesellschaftliche Kontexte an. Während unter Demokrat:innen Einigkeit darüber besteht, dass er eine Gefahr ist und bekämpft werden muss, wird regelmäßig kontrovers diskutiert, wie rassistischen Zuschreibungen und Handlungsmustern begegnet werden kann."

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21.09.2020

"Äthiopien"

https://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54578/aethiopien

Jan Claudius Völkel untersucht in seiner schon etwas älteren Analyse für die Bundeszentrale für politische Bildung die Hintergründe der innerstaatlichen Konflikte im Vielvölkerstaat Äthiopien. "Seit dem Amtsantritt von Premierminister Abiy Ahmed Ali leidet Äthiopien am 'Fluch der Transformation'. Angesichts seines mutigen Reformkurses fürchten die alten Eliten um ihre Pfründe und lassen ethno-nationalistische Konflikte im Vielvölkerstaat eskalieren. Eine Heuschreckenplage und Covid-19 wirken als Konfliktbeschleuniger."

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30.08.2020

"Terror"

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/fluter/312076/terror

Die aktuelle "fluter"-Ausgabe beschäftigt sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Begriff des "Terrorismus". "Terror ist immer auch der Versuch, der Gewalt einen Sinn zu geben. Er ist eine Form der Befeindung der Welt. Gegen die erklärten, gefühlten Feinde ist alles erlaubt, inklusive der Überschreitung des Tötungsverbotes. Eine Dynamik der Angst ist Treiber und Ziel der Akteure. Der Krieg wird in den Alltag gebracht, die Militanz wird zum militärischen Komplex. Die eigenen Begründungen für diese extreme Gewalt können sehr verschieden sein: autoritäre, rassistische Rechtsideologien, Antisemitismus, religiöser Fanatismus, linksextreme Erlösungsideologien oder ethnisch nationalistischer Aktivismus. Aber auch die Empfindungen der eigenen Minderwertigkeit, Einsamkeit und fehlender Beachtung können in diese Melange hinein als Antrieb wirken."

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12.08.2020

"Hasskrieger - Der neue globale Rechtsextremismus"

https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/313705/hasskrieger?fbclid=IwAR0vaO54F3n_medBIrCSiMwqvcKWfd
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Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine neue Ausgabe ihrer Schriftenreihe zum Thema "Der neue globale Rechtsextremismus" herausgegeben. "Digitale Plattformen wie Imageboards und Chatgruppen bieten extrem rechten Subkulturen ein zentrales Forum für ihre Aktivitäten - von der Verbreitung von Verschwörungsmythen bis zum Livestream terroristischer Anschläge. Karolin Schwarz beschreibt diese Sphäre virtuellen Hasses und realer Gewalt."

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07.07.2020

"Sierra Leone"

https://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54806/sierra-leone

Juliane Westphal analysiert im Dossier "Innerstaatliche Konflikte" der Bundeszentrale für politische Bildung Erfolge und Probleme der Friedenskonsolidierung in Sierra Leone. "Die Friedenskonsolidierung in Sierra Leone gilt seit dem Ende des Bürgerkriegs im Januar 2002 als ein gutes Beispiel für den international begleiteten Wiederaufbau staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen. Viele Ursachen des Konflikts sind aber noch immer nicht überwunden."

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07.06.2020

"I am not your Negro"

https://fsk12.bpb.de/mediathek/283417/i-am-not-your-negro

Aus aktuellem Anlass stellt die Bundeszentrale für politische Bildung den Oscar-nominierten Dokumentarfilm "I am not your Negro" in ihre Mediathek. "'I am not your Negro' gilt als ein Meisterwerk des jüngeren politischen Kinos. Er ist einerseits eine eindrückliche Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte und versteht es andererseits über eine kraftvolle visuelle Sprache die Aktualität von Themen wie institutionellem oder Alltagsrassismus herauszustellen (#Ferguson, #BlackLivesMatter)."

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