US-Soldaten in Afghanistan

Center for Security Studies


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01.02.2021

"A New US President Offers Chances to Reduce NATO-Russia Tensions"

https://isnblog.ethz.ch/security/a-new-us-president-offers-chances-to-reduce-nato-russia-tensions

Die Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten könnte dazu dienen, einen pragmatischen Dialog mit Moskau wiederherzustellen, lautet die Einschätzung von Dominika Kunertova. "In order for this call to more dialog to work, several steps are necessary: Firstly, NATO needs to become once again a trustworthy platform for negotiations. This is possible only if Washington changes its rhetoric and remains interested in issues of European security. (...) Secondly, NATO could start by addressing Russia's long-term fears dating back to the end of the ABM Treaty. Modernization of the Vienna Document must be depoliticized. (…) Not all of these objectives will be secured overnight. In order to achieve them, several elements will be necessary, including patience, a willingness to find common ground in order to make the relationship between Russia and NATO functional, and cooperation and predictability in the transatlantic relationship."

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09.12.2020

"Die Post-COVID-19 Welt"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/SIPOLTr
ends2020-2.pdf

Das Center for Security Studies veröffentlicht die Ergebnisse ihrer alljährlichen Analyse der weltpolitischen Entwicklungen. "Die Corona-Pandemie ist nur eines der herausragenden jüngsten Ereignisse. Wohl aber lassen sich gewisse Trends beschreiben – in manchen Themenbereichen besser als in anderen. Womit wir bei der Themenauswahl sind. Nicht alle sicherheitspolitisch relevanten Problemkreise können Berücksichtigung finden. Auch stellen wir nicht den Anspruch, die Analyse bestimmter Entwicklungen immer wieder fortzuschreiben. Vielmehr haben wir versucht, eine besonders für unsere Schweizer Leserschaft interessante Auswahl zu treffen. Aktualität, Originalität und am CSS versammelte Kompetenz waren wichtige Kriterien. Herausgekommen ist eine interessante Mischung. Es geht um (militär-) technologische Entwicklungen; die Frage, wie Russland und China voraussichtlich aus der Corona-Krise hervorgehen werden; um verschiedene Aspekte der europäischen Sicherheit und der transatlantischen Beziehungen; um sicherheitspolitische Trends in den europäischen Nachbarregionen rund um das Mittelmeer einschliesslich der Golf-Region; und schliesslich um die Frage, wie künftige Impfstoffe dabei helfen werden, die Corona-Pandemie zu überwinden."

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02.12.2020

"China und die nukleare Rüstungskontrolle"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse276-DE.pdf

Névine Schepers analysiert in diesem Papier für das Center for Security Studies die Wirksamkeit nuklearer Rüstungskontrollen im Kontext der Rivalität zwischen den USA und China. "Künftige Massnahmen zur nuklearen Rüstungskontrolle werden nur wirksam sein, wenn sie dem zunehmenden Wettbewerb zwischen den USA und China und dessen Auswirkungen im asiatisch-pazifischen Raum gerecht werden können, argumentiert Névine Schepers in dieser CSS Analyse. Bindende Abkommen scheinen nicht absehbar, doch vertrauensbildende Massnahmen und Dialog können Risiken und Fehleinschätzungen mindern."

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17.11.2020

"Die Internetfreiheit auf dem Rückzug"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse273-DE.pdf

Julian Kamasa analysiert die aktuellen Bemühungen demokratischer wie autoritärer Staaten, die Internetfreiheit einzuschränken. "Die mit der Verbreitung des Internets ursprünglich verbundenen Hoffnungen sind gesunken. Die Internetfreiheit ist sowohl in demokratischen als auch in autoritären Systemen ein strittiges Thema. Reformen sind überfällig und könnten neuen Akteuren Möglichkeiten zur Mitgestaltung des Internets von morgen bieten."

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04.11.2020

"Söldner im Dienst autoritärer Staaten"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse274-DE.pdf

Julia Friedrich und Niklas Masuhr berichten in den CSS-Analysen zur Sicherheitspolitik über den Einsatz von Söldnern und privaten Sicherheitsdiensten durch China und Russland. "Bei der Nutzung privater Dienstleister durch nicht-demokratische Staaten stechen insbesondere China und Russland ins Auge – letzteres formell eine 'gelenkte' Demokratie, die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer stärker zu einem autoritären Staat entwickelte. Beide Mächte haben in jüngerer Vergangenheit in ihren jeweiligen regionalen Kontexten explizit auf Instrumente zurückgegriffen, mit denen rechtliche Grauzonen ausgenutzt werden konnten. Dazu gehört, dass sie zunehmend nominell private Militär- und Sicherheitsdienste jenseits der eigenen Grenzen einsetzen, um nationale Interessen durchzusetzen und zu sichern."

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07.10.2020

"China, multilaterale Banken und Geopolitik"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/10/china-multilateral-banking-and-geopolitics.html

Chris Humphrey und Linda Maduz analysieren Chinas Geschäftstaktiken, die nicht allein finanzieller Natur seien, sonder geopolitische Vorteile für Peking berühren. "Der Vorstoss Chinas im Bereich multilateraler Banken bringt dem Land finanzielle wie geopolitische Vorteile, argumentieren Chris Humphrey und Linda Maduz in dieser CSS Analyse. Wie die ersten Jahre ihrer Geschäftstätigkeit zeigen, haben die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank und die New Development Bank beträchtliches Potenzial – als internationale Finanzierungsmechanismen ebenso wie als Plattformen der internationalen Zusammenarbeit."

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07.10.2020

"Manöver von China und Russland im Nahen Osten"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse271-DE.pdf

Mit Blick auf ein redudziertes Engagement der USA im Nahen Osten müssten Russland und China mehr in den Fokus der Strategien Europas in der Region gelangen, schreibt Lisa Watanabe in den CSS-Analysen. "Die USA reduzieren ihre Einsätze im Nahen Osten, während Russland und China ihre Präsenz in der Region verstärken. Im Bestreben Europas, die eigenen Interessen im Nahen Osten voranzubringen, werden diese beiden Mächte künftig zunehmend zu berücksichtigen sein, auch wenn sie die USA nicht ersetzen wollen."

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07.09.2020

"Rüstungskontrolle: Für und von Europa"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/09/arms-control-for-and-by-europe.html

Europa solle sich für eine Weiterentwicklung der Rüstungskontrolle einsetzen, fordern Alex Bollfrass and Mariana Budjeryn in ihrem Papier für das Center for Security Studies. "In dieser CSS Policy Perspective argumentieren Alexander Bollfrass und Mariana Budjeryn, dass die nukleare Rüstungskontrollarchitektur, welche auch die europäische Sicherheit gewährleistet, bröckelt. Da Europa weder eine globale nukleare Abrüstung erreichen noch seine eigene glaubwürdige Abschreckung aufbauen kann, sollte es durch gemeinsames Handeln für eine Weiterentwicklung der Rüstungskontrolle einsetzen."

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02.09.2020

"Arktische Angelegenheiten: chinesisch-russische Dynamik"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse270-DE.pdf

Maria Shagina, Postdoc Fellow und Benno Zogg, Senior Researcher am Center for Security Studies, schreiben in den Analysen zur Sicherheitspolitik über die "komplizierte Dynamik aus Kooperation und Konkurrenz", die China und Russland als Akteure in der Arktisregion aneinander binden. "Russland und China sind durch eine 'strategische Partnerschaft' auf der internationalen Bühne verbunden (siehe CSS Analyse 250). Ihre Zusammenarbeit in der Arktis betrifft insbesondere die Ausbeutung von Energievorkommen, die sie seit den westlichen Sanktionen gegen Russland infolge der Krimannexion intensiviert haben. Chinesisches Kapital und Technologien werden für russische Förderprojekte immer wichtiger, beispielsweise bei ihrer Vorzeigekooperation für Flüssigerdgas (LNG) auf der Jamal-Halbinsel. Trotz warmer Worte stimmen die Interessen Chinas und Russlands aber nicht immer überein. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie könnten die Asymmetrie in ihren Beziehungen noch verschärfen (...)."

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10.08.2020

"Hiroshima ist auch heute noch möglich"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/08/hiroshima-ist-auch-heute-noch-moeglich.html

Das Center for Security Studies hat mehrere Medienbeiträge seines Leiters Oliver Thränert zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki zusammengestellt. "Gelingt es nicht, die nukleare Rüstungskontrolle wiederzubeleben, drohen weitere Hiroshimas, argumentiert Oliver Thränert in Medienbeiträgen für Radio SRF, den Deutschlandfunk, SWR2, WDR5 und den Hauptstadtbrief."

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04.08.2020

"Südostasien und das China-Dilemma: Corona-Politik verstärkt geopolitische Trends"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/08/suedostasien-und-das-china-dilemma-corona-politik-verstaer
kt-geopolitische-trends.html

Linda Maduz und Simon Stocker berichten im Corona-Blog des Centers for Security Studies über die geopolitischen Auswirkungen der Coronakrise in Südostasien. "Die Corona-Krise scheint das Dilemma der südostasiatischen Länder verschärft zu haben. Mittelfristig scheint keine Lösung in Sicht. (…) Das CSS untersucht in den nächsten zwei Jahren im Rahmen von zwei Forschungsprojekten die mittel- und langfristigen Folgen der Corona-Pandemie. Im Vordergrund stehen dabei das nationale und internationale Krisenmanagement sowie die Auswirkungen der Krise auf die internationalen Beziehungen und die nationale und internationale Sicherheitspolitik."

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30.07.2020

"Corona-Aufarbeitung: Sind wir strategiefähig?"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/PP8-7_2
020-DE.pdf

"Der Gesundheitsnotstand und seine wirtschaftlichen Folgeschäden bergen Risiken und Chancen für die Streitkräfte Europas", schreibt Amos Dossi in seiner Analyse für das Center for Security Studies. "Die Corona-Krise setzt alle staatlichen Institutionen unter Budget und Leistungsdruck. Ihre Aufarbeitung impliziert Verteilungskonflikte zwischen den Ressorts, zwischen zivilen und militärischen Sicherheitsorganen und innerhalb der Streitkräfte. Ob die Streitkräfte starke Kürzungen hinnehmen müssen oder an Legitimität gewinnen, hängt stark davon ab, ob in der Interpretation der aktuellen Gemengelage der Blick fürs grössere Ganze gewahrt bleibt. Ein verengter Fokus setzt die Anforderungen der Pandemielage absolut und stellt sie dem davon entkoppelten Profil einer Kampftruppe gegenüber. Dies spielt militärische und zivile Sicherheitsaufgaben unnötig gegeneinander aus und schwächt letztlich beide. Die umfassende Perspektive hingegen sieht ein breites Spektrum realistischer Krisenszenarien und bekennt sich – auch fiskalisch – zu den Streitkräften als Rückgrat integraler Krisenversicherung. Sie begünstigt subsidiäre Synergien, ohne militärische Kernaufgaben zur Disposition zu stellen."

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13.07.2020

"2014 als Zäsur? Streitkräfteentwicklung in der NATO"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/07/2014-als-zaesur-streitkraefteentwicklung-in-der-nato.html

Niklas Masuhr untersucht in dieser Studie die "strategischen und operativen Anpassungsmassnahmen der Landstreitkräfte der USA, des Vereinigten Königreichs, Frankreichs, Polens und Deutschlands gegenüber Russland seit 2014." Im Ausblick heißt es: "Die geopolitischen, diplomatischen und militärischen Verwerfungen des Jahres 2014 sind lediglich auf Allianzebene und bei der U.S. Army klar als Zäsur zu verstehen. Die Streitkräfteentwicklung der hier betrachteten europäischen Staaten dagegen war eher kontinuierlich. Länderspezifische Nuancen und Priorisierungen in der Interpretation von und Reaktion auf eine veränderte Lage weisen teilweise in stark unterschiedliche Richtungen. Durchaus denkbar ist auch, dass politische oder fiskalische Erschütterungen (wie die Corona-Krise) auch qualitative Einsparungen und stärkere Fokussierungen erfordern."

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01.07.2020

"Coronavirus: Ein zweischneidiges Schwert für China"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse267-DE.pdf

Brian G. Carlson analysiert die geopolitischen Auswirkungen der chinesischen Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. "Die Art, wie China auf die Coronavirus-Pandemie reagiert hat und sich um Deutungshoheit bemüht, dürfte weitreichende geopolitische Auswirkungen haben. Die Versäumnisse der Regierung bei der Reaktion auf den Ausbruch des Virus haben Chinas Ansehen stark geschadet. Dennoch scheint die chinesische Führung davon überzeugt zu sein, dass ihr Land gestärkt aus der Krise hervorgehen wird."

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04.06.2020

"Künstliche Intelligenz für die Cybersicherheit"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse265-DE.pdf

"KI wird sowohl Angriff als auch Verteidigung im Cyberraum weiterentwickeln und die Landschaft von Cyberbedrohungen mitprägen", schreiben Matteo E. Bonfanti und Kevin Kohler in ihrer Analyse der Rolle von Künstlicher Intelligenz für die Cybersicherheit. "KI wird die Cybersicherheit in den kommenden Jahren beeinflussen und die Landschaft der Cyberbedrohung sowohl quantitativ als auch qualitativ bereichern. Durch KI wird die Anzahl der Akteure im Bereich Cyberbedrohung höchstwahrscheinlich ansteigen. Diese werden zusätzliche Schwachstellen und Ziele ausnutzen und ihre böswilligen Aktionen vorantreiben können. Handkehrum wird KI auch die Abwehr solcher Bedrohungen stärken, indem sie die Entdeckung unbekannter Schwachstellen und böswilliger Cyberaktivitäten sowie die Implementierung von Gegenmassnahmen ermöglicht. KI wird also sowohl die Cyberverteidigung als auch Cyberangriffe unterstützen."

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07.05.2020

"Streitkräfte als strategische Krisenversicherung? Militärpolitische Implikationen der Corona-Krise in Europa"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/05/streitkraefte-als-strategische-krisenversicherung-militaer
politische-implikationen-der-corona-krise-in-europa.html

Amos Dossi vom Center für Security Studies der ETH Zürich analysiert im Corona Blog seines Instituts die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Militärpolitik europäischer Staaten. "Im aktuellen Verlauf der Corona-Krise zeichnen sich ambivalente Auswirkungen auf die Militärpolitik der europäischen Staaten ab. Einerseits drohen einbrechende Wehretats und zusätzliche Erwartungen im Hinblick auf subsidiäre Einsätze. Anderseits birgt dieses Fundamentalereignis auch die Chance, die politisch-gesellschaftliche Verankerung der Streitkräfte zu festigen – vorausgesetzt, in seiner Aufarbeitung gelingt die Abstraktion von der 'Pandemie' zum allgemeineren 'Krisenfall' und von der 'Landesverteidigung' zur umfassenderen 'strategischen Krisenversicherung'."

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15.04.2020

"Die sicherheitspolitischen Implikationen der Corona-Krise"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/04/die-sicherheitspolitischen-implikationen-der-corona-krise.
html

Das Center for Security Studies kündigt zwei neue Forschungsprojekte zur Untersuchung der Folgen der Corona-Pandemie im sicherheitspolitischen Bereich an. "Im Vordergrund stehen dabei das nationale und internationale Krisenmanagement sowie die Auswirkungen der Krise auf die internationalen Beziehungen und die nationale und internationale Sicherheitspolitik."

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20.03.2020

"Coronavirus: Resilienz und Katastrophenvorsorge"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/03/eth-zuerich-stellt-auf-notbetrieb-um.html

Das Center for Security Studies macht mit Blick auf die Coronakrise auf hauseigene Publikationen und Medienbeiträge im Rahmen ihres Schwerpunktthemas "Soziotechnische Resilienz und Katastrophenvorsorge" aufmerksam. "Einige unserer Publikationen und Medienbeiträge tragen bereits jetzt zum besseren Verständnis der aktuellen Krise bei."

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19.03.2020

"Cyber campaigns and strategic outcomes"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/03/cyber-campaigns-and-strategic-outcomes.html

Richard J. Harknett und Max Smeets beschreiben in ihrem Papier für das Center for Security Studies den Cyberspace als neue Dimension der Machtpolitik. "Im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte ist der Cyberspace ein neues Feld für zwischenstaatliche Rivalitäten geworden. In der Analyse dieses Phänomens hat sich die akademische und politische Gemeinschaft bisher auf höchst disruptive oder destruktive Cyberangriffe konzentriert, die beispielsweise einen Stillstand im Finanzsystem verursachen, einen Stromausfall auslösen oder Pipelines zerstören. Basierend auf dem Konzept des Cyberkriegs wurde vermutet, dass man sich lediglich mit derart ausserordentlichen Zwischenfällen einen Vorteil gegenüber Wettstreiter oder Rivalen verschaffen könne, da nur dadurch das bestehende Machtgleichgewicht beeinflusst werde."

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04.03.2020

"Ukraine: die religiöse Dimension des Konflikts"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2020/03/ukraine-die-religioese-dimension-des-konflikts.html

Cora Alder, Palwasha Kakar und Leslie Minney haben sich mit der Rolle der Religion im Ukraine-Konflikt beschäftigt. "Die Anerkennung der Tatsache, dass der Konflikt in der und um die Ukraine sich nicht nur durch territoriale Auseinandersetzungen äussert, sondern sich auch in Fragen rund um religiöse Institutionen, Macht und Zugehörigkeit widerspiegelt, ist ein wichtiger Schritt hin zu einem ganzheitlichen Verständnis des Konflikts und der Möglichkeiten einer Lösungsfindung. Auch wenn die Streitigkeiten rund um die Kirchenzugehörigkeit noch nicht zu einer Eskalation des Konflikts geführt haben, ist die internationale Gemeinschaft gut beraten, diese Dynamik im Auge zu behalten, um einer weiteren Polarisierung in dieser Angelegenheit entgegenzuwirken."

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09.02.2020

"Dynamiken urbaner Militäroperationen"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse257-DE.pdf

Der Häuserkampf scheine im 21. Jahrhundert an Bedeutung zu gewinnen, konstatiert Niklas Masuhr in der aktuellen Ausgabe der CSS-Analysen zur Sicherheitspolitik. "Laut Prognosen werden urbane Gebiete in Zukunft immer öfter die wesentlichen Schauplätze in Kriegen und Konflikten. Intensive und langwierige Gefechte in Städten und Grossstädten scheinen diesen Trend aktuell bereits zu bestätigen."

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05.02.2020

"Weltraumsicherheit: Das nächste Jahrzehnt"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse256-DE.pdf

Michael Haas schreibt in den Analysen zur Sicherheitspolitik des Centers for Security Studies über wirtschaftliche Chancen und sicherheitspolitische Risiken der Infrastrukturen militärischer Weltraumsysteme. "Die Raumfahrtindustrie hat durch privatwirtschaftliche Initiativen stark an Dynamik gewonnen. Die Bedeutung von Weltraumsystemen als kritische Infrastrukturen wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Zugleich dürfte die Stationierung von Waffen im Weltall erstmals Realität werden. Für die Schweiz bergen die Trendlinien neben wirtschaftlichen Chancen auch sicherheitspolitische Risiken."

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11.12.2019

"Neue Technologien für Grenzkontrollen in Europa"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse255-DE.pdf

Angesichts einer stark angestiegenen Mobilität insbesondere im Flugverkehr seien neue Technologien zur sicheren Bewältigung des Grenzverkehrs in Europa notwendig, schreibt Julian Kamasa vom Center for Security Studies. "Die nationalen Grenzbehörden in Europa sehen sich sowohl quantitativ als auch qualitativ mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die auf unterschiedliche Art und Weise angegangen werden. So haben zum Beispiel im Herbst 2015 im Nachgang erhöhter Migrationsbewegungen und terroristischer Anschläge zahlreiche europäische Staaten von Bestimmungen des Schengener Grenzkodexes (SGK), welche die Einführung temporärer Grenzkontrollen für eine Dauer von bis zu sechs Monaten erlauben, nach eigenen Bedürfnissen Gebrauch gemacht. Diese temporären Massnahmen werden seither mit entsprechender Begründung – ernsthafte Gefahr für die innere Sicherheit oder Terrorgefahr – alle sechs Monate verlängert, weswegen diese Grenzkontrollen eher permanent als temporär wirken."

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04.12.2019

"Der Nahe Osten und Chinas Neue Seidenstrasse"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse254-DE.pdf

Was bedeuten die verstärkten chinesischen Bemühungen im Nahen Osten für die Interessen Europas in der Region, fragt Lisa Watanabe in ihrer Analyse für das Center for Security Studies. "Europa und China dürften daher in einigen Fragen unterschiedlicher Auffassung sein, in anderen Fragen aber von Fall zu Fall zur Zusammenarbeit in der Lage sein. Angesichts eines weniger ausgeprägten oder zuverlässigen Engagements der USA für die Sicherheit dieser Region wird es für Europa umso wichtiger, China in einer Weise einzubeziehen, die seinen eigenen Interessen im Nahen Osten zugutekommt. Daher muss den Herausforderungen und Chancen, die sich aus dem wachsenden Engagement Chinas in der Region ergeben, mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden."

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27.11.2019

"Organisiertes Verbrechen und terroristische Netzwerke"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/11/organized-crime-and-terrorist-networks.html

Das Center for Security Studies macht auf die Publikation "Organized crime and terrorist networks" aufmerksam. "Dieser Sammelband untersucht, wie organisierte Kriminalität und terroristische Netzwerke zusammenhängen. Der Band ist im Rahmen zahlreicher Seminare und Workshops des TAKEDOWN-Projektes entstanden und enthält zwei Kapitel von CSS-Forscher Matteo Bonfanti."

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19.11.2019

"Ethnizität, regierungsnahe Milizen und die Dynamik der Gewalt in Bürgerkriegen"

http://https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/11/the-ties-that-bind-ethnicity-pro-government-militia
-and-the-dynamics-of-violence-in-civil-war.html

Das Center for Security Studies bespricht einen aktuellen Beitrag von Luke Abbs und Andrew Thomson im Journal of Conflict Resolution, in dem die Autoren den Einfluss "ko-ethnischer", regierungsnaher Milizen auf die Gewaltentwicklung in Bürgerkriegen untersucht haben. Der Beitrag "zeigt, dass die Anwesenheit dieser Gruppen oft mit intensiveren und längeren Bürgerkriegen verbunden ist. Den Autoren zu Folge ist dies das Ergebnis einer Kombination von drei Faktoren. Erstens sind ko-ethnische Milizen relativ loyale, irreguläre Kräfte, die die militärische Fähigkeit eines Staates, Aufständen zu widerstehen, erhöhen. Zweitens kann die Präsenz ko-ethnischer Milizen zur Steigerung der interethnischen Polarisierung und des ethnischen Extremismus führen, da diese oft gegen Aufständische aus anderen ethnischen Gemeinschaften eingesetzt werden. Und drittens haben diese Gruppen selbst einen Anreiz, alle friedensstiftenden Versuche zu untergraben, die den privilegierten Status ihrer ethnischen Gruppe gefährden könnten."

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06.11.2019

"Waffenstillstände in innerstaatlichen Friedensprozessen"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse252-DE.pdf

In diesem Beitrag des Center for Security Studies wird die Rolle von Waffenstillständen bei der Lösung innerstaatlicher Konflikte analysiert. "Das Potenzial des Waffenstillstands als Instrument für die Friedensförderung kann noch verbessert werden. Es besteht viel Lernbedarf bei den Fragen, welche spezifischen Faktoren dazu führen, dass Konfliktparteien eine Waffenstillstandvereinbarung akzeptieren oder ablehnen, welche Bestimmungen in einem Abkommen welche Auswirkungen haben, und auch welche (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) Folgen ein Waffenstillstand für die Dynamik von innerstaatlichen bewaffneten Konflikten nach sich ziehen. Technologische Fortschritte bieten heute im Bereich Waffenstillstandsüberwachung und -überprüfung neue Möglichkeiten. Dies könnte die Gestaltung von Waffenstillständen in den nächsten Jahren stark beeinflussen. Ungeachtet der technischen Natur von Waffenstillstandsabkommen entstehen diese letztlich aus politischen Entscheidungsfindungsprozessen der Konfliktparteien, und im Gegenzug beeinflussen auch Abkommen diese Entscheidungsprozesse. Dieses dynamische Wechselspiel muss besser ergründet werden, damit die Funktion von Waffenstillständen im Friedensprozess greifbarer wird. Dafür müssen sich diejenigen, die unser Verständnis von Waffenstillständen voranbringen können – Leute aus der Mediationspraxis, Politiker*innen, Forschende, und NGOs – stärker austauschen und zusammenarbeiten."

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24.10.2019

"Transnationale Konflikte in Afrika"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/10/re-describing-transnational-conflict-in-africa.html

Das Center for Security Studies (CSS) stellt die Erkenntnisse eines Forschungsteams rund um den CSS-Forscher Allard Duursma vor, die auf transnationale Verbindungen als wesentliches Merkmal bewaffneter Konflikte in Afrika verweisen. "Auf Basis einer systematischen Prüfung der wichtigsten Datensätze, die vielen quantitativen Analysen zu afrikanischen Konflikten zu Grunde liegen, kommen die Autoren zum Schluss, dass grenzüberschreitende politische Gewalt in der aktuellen Forschung nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Der von den Autoren erstellte Transnational Conflict in Africa (TCA) Datensatz korrigiert diese Lücke, indem er die Beteiligung externer Akteure an Konflikten in Afrika integriert. Die darauf basierenden Ergebnisse sind bemerkenswert. Konventionelle Kriege zwischen afrikanischen Staaten sind in der Tat selten. Stellvertreterkriege, militarisierte Auseinandersetzungen und Vorfälle, in denen externe Akteure staatliche oder nichtstaatliche Kriegsparteien unterstützten, sind jedoch weiterverbreitet als bisher gedacht."

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18.10.2019

"Russland und China: Potenzial der Partnerschaft"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse250-DE.pdf

Jeronim Perovic und Benno Zogg analysieren für das Center for Security Studies die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China. "Der Schulterschluss basiert auf wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen. Er bringt beiderseits Vorteile, doch ihm sind auch Grenzen gesetzt. China und Russland scheinen aber gewillt, mittelfristig über potenzielle Spannungsverhältnisse, beispielsweise in Zentralasien, hinwegzusehen. "

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15.10.2019

"KI als militärische Befähigungstechnologie"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse251-DE.pdf

Niklas Masuhr analysiert für das Center for Security Studies die organisatorische, technische und funktionale Einbettung von KI-befähigten Systemen in bestehende militärische Strukturen. "Die öffentliche Debatte zum Thema militärischer künstlicher Intelligenz dreht sich vor allem um autonom handelnde Waffensysteme. Über die ethischen und politischen Fragen dieser Problematik hinaus stellen sich gewichtige Fragen bezüglich der organisatorischen, technischen und funktionalen Einbettung von KI-befähigten Systemen, von denen die Balance aus Potenzial und Risiken abhängt."

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