US-Soldaten in Afghanistan

Institut für Sicherheitspolitik


»http://www.ispk.uni-kiel.de«

17.11.2020

"Die Bedeutung von Chinas Aufstieg zur Großmacht"

https://www.ispk.uni-kiel.de/de/abteilung-strategische-entwicklung-in-asien-pazifik/die-bedeutung-von-chi
nas-aufstieg-zur-grossmacht-docs

Das Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel stellt ein aktuelles Forschungsprojekt vor, das den Aufstieg Chinas in der internationalen Weltordnung und die strategischen Implikationen für Deutschland und Europa untersucht. "Chinas Aufstieg verändert die internationale Ordnung. Diese Veränderung hat politische, wirtschaftliche und militärische Aspekte, und ihre Auswirkungen sind auf allen Kontinenten zu beobachten. Aus europäischer Sicht bietet Chinas Aufstieg neue Chancen der trans-eurasischen Kooperation, stellt die europäischen Staaten und die EU aber auch vor einige grundlegende Herausforderungen. Diese betreffen zum Beispiel die wirtschaftliche und technologische Interessenwahrung, berühren aber auch das Problem von grundsätzlich unterschiedlichen Wertvorstellungen zwischen westlichen liberalen Demokratien und Chinas leninistisch geführtem, autoritären Parteistaat. Im Bereich der Sicherheitspolitik wiederum lässt sich eine zunehmende Rivalität zwischen China und den USA ebenso beobachten wie eine wachsende Kooperation Chinas mit Russland. Beides hat zumindest indirekte Rückwirkungen auf Deutschland und Europa. Chinas militärischer Aufstieg beeinflusst jedoch insbesondere die Bedrohungsperzeptionen verschiedener Anrainerstaaten im Asien-Pazifik-Raum."

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17.04.2020

"Wie dauerhaft ist der Friede?"

https://www.ispk.uni-kiel.de/de/team/geschaeftsfuehrung/krause/dokumente/krause-wie-dauerhaft-ist-der-fri
ede.pdf

"Die Anzeigen mehren sich, dass die Welt heute vor einem neuen gewaltsamen Kampf um die strategische Macht steht", konstatiert Joachim Krause vom Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel. "In Europa herrscht seit etwa 70 Jahren Frieden. Wir haben uns an diesen Zustand gewöhnt. Doch mittlerweile befinden wir uns wieder in einer Phase der internationalen strategischen Konkurrenz, was in der deutschen Politik kaum jemand so richtig realisieren will. Die regelbasierte internationale Ordnung franst nach und nach aus. Kriege werden wieder möglich: in und um die Ukraine, im Baltikum, im Nahen und Mittleren Osten und vor allem in Ostasien. Aber auch innerhalb Europas treten Nationalismus, Revisionismus und mittlerweile auch Antisemitismus wieder in Erscheinung. Müssen wir damit rechnen, dass der Friede in Europa zu Ende geht?"

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17.04.2020

"Deutsche Realitätsverweigerung"

https://www.ispk.uni-kiel.de/de/team/geschaeftsfuehrung/krause/dokumente/30-33_Strategischer_Wandel_01.pd
f

Joachim Krause kritisiert den Blick der deutschen Außenpolitik auf aktuelle Entwicklungen der internationalen sicherheitspolitischen Ordnung. "Die Welt hat sich verändert. Rivalitäten und Konfrontation zwischen Staaten sind wieder an der Tagesordnung. Doch Regierung und Parlament wollen diesen fundamentalen strategischen Wandel nicht wahrhaben".

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09.09.2019

"Deutschland braucht keine Kernwaffen - aber eine strategische Neubesinnung"

https://www.ispk.uni-kiel.de/de/team/geschaeftsfuehrung/krause/dokumente/krause-politischemeinung-2019.pd
f

Joachim Krause reagiert auf den Seiten des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel auf eine Debattenbeitrag von Christian Hacke zur strategischen Lage Deutschlands. "Der vorangegangene Artikel von Christian Hacke ist als Anlass zu folgender Debatte verstehen: Befinden wir uns in einer neuen internationalen Lage, in der wir eine grundsätzlich neue strategische Debatte benötigen? Wie ernst ist die strategische Lage Deutschlands? Welche Bedeutung kommt Kernwaffen in einer sich wandelnden internationalen Welt zu und was bedeutet das für deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik?" Der "Pro"-Artikel von Christian Hacke, auf den sich der Autor bezieht, ist hier zu finden: https://www.hss.de/download/publications/PS_483_ZUKUNFTSAUFGABE_PFLEGE_11.pdf

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05.12.2018

"Der Krieg im Jemen: Vom lokalen Konflikt zum regionalen Machtkampf"

http://www.ispk.uni-kiel.de/de/publikationen/arbeitspapiere/2018/KAzS49 Jemen_Nico Sauter_Dez 2018.pdf

In den aktuellen Kieler Analysen zur Sicherheitspolitik hat Nico Sauter Ursachen und Hintergründe der "humanitären Katastrophe" in Jemen eingehend untersucht. Seine Empfehlung für die Friedensverhandlungen lautet: "Wenn also überhaupt eine Chance auf Frieden bestehen soll, muss ein Friedensprozess auch andere entscheidende Akteure, insbesondere die südlichen Separatisten, mit einbeziehen. Gleichzeitig müssen die berechtigten sozialen und politischen Fragen, die die ursprüngliche Ursache dieses Konfliktes waren, adressiert werden. Dazu sollten die Voraussetzungen von Resolution 2216 als Bedingung für die Einleitung eines politischen Prozesses fallen gelassen werden. Auch der Iran sollte mit einbezogen werden. Der Jemen genießt für den Iran keine hohe Priorität, verglichen mit Fragen zur Zukunft des Iraks, Syriens und der internationalen Sanktionen, daher sind Zugeständnisse nicht unrealistisch. In jedem Fall muss mit dem Oman zusammengearbeitet werden, um eine verbesserte Grenzsicherung zu erreichen."

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30.10.2018

"Deutschlands Sicherheit und der INF Vertrag"

https://www.ispk.uni-kiel.de/de/publikationen/ispk-policy-briefs/policy-brief-6-krause-inf.pdf

Joachim Krause beschreibt im Policy Brief Nr.6 des Instituts für Sicherheitspolitik den Zusammenhang zwischen Deutschlands Sicherheit und dem INF-Vertrag zwischen Russland und den USA. Ein deutsches Bestehen auf dem Fortbestand des Abkommens hält er dabei für unnötig und sogar für "kontraproduktiv". "Die suggestive Beschwörung der Gefahr eines angeblich drohenden Rüstungswettlaufs ist letztlich nur ein Indikator für den Unwillen der deutschen Politik sich mit realen sicherheitspolitischen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Sie arbeitet der russischen Propaganda in die Hände und trägt zur Isolation Deutschlands im westlichen Bündnis bei."

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