US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 03.08.2020

2.1. Deutschland / Europa

Der Spiegel vom 03.08.2020

"Darf die Polizei Reisende am Flughafen zum Corona-Test zwingen?"

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/coronavirus-darf-die-polizei-reisende-am-flughafen-zum-corona-test
-zwingen-a-1e9b2db4-e3bf-4b08-9fad-d4026413ccff

Jean-Pierre Ziegler und Wolf Wiedmann-Schmidt erläutern, was Behörden gegen Corona-Test-Verweigerer tun dürfen und was nicht. "Ein Pflichttest am Flughafen ist im Übrigen schon heute möglich, er ist in Paragraf 5 des Infektionsschutzgesetzes geregelt. Neu an Spahns Plan ist also nur, dass Tests nun auch verpflichtend am Flughafen durchgeführt werden sollen. Was aber geschieht, wenn jemand den Test verweigert? Die Behörden haben dann unterschiedliche Möglichkeiten, sie können Bußgelder verhängen oder eine Quarantäne anordnen. Wie das konkret aussieht, regeln landesrechtliche Bestimmungen."

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Augen Geradeaus! vom 03.08.2020

"Corona-Pflichttests für Reiserückkehrer: Absehbare Arbeit für die Bundeswehr"

https://augengeradeaus.net/2020/08/corona-pflichttests-fuer-reiserueckkehrer-absehbare-arbeit-fuer-die-bu
ndeswehr/

Sollte es für Rückkehrer aus Risikogebieten künftig tatsächlich zwingende Coronavirus-Tests geben, werde auch die Bundeswehr Unterstützungsleistungen erbringen müssen, schreibt Thomas Wiegold. "Nach Angaben des Verteidigungsministeriums hat bislang Bremen als einziges Bundesland einen konkreten Antrag auf Amtshilfe für diese Tests am Flughafen gestellt. Ab dem heutigen Montag würden 16 Soldaten, überwiegend aus dem Sanitätsdienst, bei der Probenentnahme unterstützen. Aus den anderen Bundesländern wurden laut Ministerium bislang keine offiziellen Anfragen oder Anträge gestellt. Allerdings zeichnet sich nach Informationen von Augen geradeaus! ab, dass auch an anderen Flughäfen Interesse an einer Unterstützung durch Soldatinnen und Soldaten besteht. Dabei geht es nicht nur um Spezialisten des Sanitätsdienstes, sondern auch um Unterstützung zum Beispiel bei der Organisation wie der Ausgabe von so genannten Rückkehrerkarten."

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Tageszeitung vom 02.08.2020

"Nicht zugänglich für Aufklärung"

https://taz.de/Juedisches-Forum-ueber-Corona-Protest/!5705160/

Levi Salomon vom Jüdischen Forum für Demokratie meint in diesem Interview mit der taz, dass viele Inhalte der Corona-Demo vom vergangenen Samstag in Berlin "klar antisemitisch konnotiert" gewesen seien. "Die Angriffe auf Angela Merkel und Jens Spahn wegen der Corona-Politik etwa. Da wird nicht einfach die Politik kritisiert, stattdessen wird unterstellt, bei den verantwortlichen Politikern handele es sich um Marionetten, hinter denen Strippenzieher stünden. Diese wollten dem Volk die Freiheit nehmen und dafür benutzten sie die Politiker. Und wer sind diese Strippenzieher? Die Zionisten. Das ist der Grundgedanke, auch wenn er bei einem Teil der Demonstranten nur unbewusst vorhanden sein mag. Das Problem ist, dass sie nicht zugänglich sind für Aufklärung. Man kann mit denen kaum ins Gespräch kommen und sie auf ihre Irrtümer aufmerksam machen."

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The Moscow Times vom 30.07.2020

"Russian Mercenaries in Belarus: All You Need to Know"

https://www.themoscowtimes.com/2020/07/30/russian-mercenaries-in-belarus-all-you-need-to-know-a71020

Vor den Präsidentschaftswahlen sind in Weißrussland 33 russische Söldner aufgegriffen worden. Die Moscow Times hat die aktuellen Informationen und Expertenmeinungen zu diesem ungewöhnlichen Vorgang zusammengetragen. "Belarus has arrested 33 Russian mercenaries allegedly plotting to destabilize the country ahead of next month's presidential election. Belarus' KGB security service said the detained men were members of the Wagner group, a shadowy private military firm reportedly controlled by an ally of Russian President Vladimir Putin which promotes Moscow's interests in Ukraine, Syria, Libya and a number of other countries. (…) Experts have so far pushed forward three main theories as to what happened: The Wagner soldiers were on their way to a third country from Belarus. (…) The whole thing is orchestrated (with or without Russian approval) to postpone the elections in Belarus. (…) Russia wants to integrate Belarus into its territory. (…) Lukashenko has increasingly resisted a number of the Kremlin’s latest overtures to strengthen the political alliance through moves such as a single currency or more beefed-up supranational governance bodies, and in return Putin has come good on long-standing threats that Moscow’s cash and cut-price energy is not a gift without strings. (…) In a warning which now looks prescient, Artyom Shraibman said at the time: 'The two countries are irrevocably set on a path of cooler and more pragmatic relations. This process may result in a situation that is healthier for both sides, but it’s unlikely to be without incident.'"

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Der Spiegel vom 02.08.2020

"Türkei dreht Syrien das Wasser ab"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-dreht-syrien-das-wasser-ab-machtkampf-in-nahost-a-626d23dd
-9c2d-448f-adfb-6191e0f6c086

Die Türkei nutze die Konflikte in Syrien und Irak, um Staudämme fertigzustellen, die bei den Menschen in den flussabwärts gelegenen Nachbarländern zu gefährlicher Wasserknappheit führen, berichtet Raniah Salloum. "Die aktuelle Hitzewelle im Nahen Osten - mit Rekordtemperaturen über 50 Grad kann den gewaltigen, bereits seit Wochen andauernden niedrigeren Wasserstand des Euphrats nicht erklären. Der Grund für den Wassermangel liegt vielmehr in der Türkei, wo der Euphrat seinen Ursprung hat. Dort hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan im Rahmen des problematischen Südostanatolien-Projekts viele neue Staudämme bauen lassen, auch am Tigris, und die machen das Wasser nun im flussabwärts gelegenen Syrien und Irak knapp. (…) Dazu fällt auf, dass in Syrien hauptsächlich die Gebiete betroffen sind, die unter der syrisch-kurdischen Selbstverwaltung stehen, in der die PKK eine wichtige Rolle spielt - und gegen die Erdogan in Syrien und im Irak Krieg führt. Der Verdacht liegt nahe, dass die Türkei den Zugang zu Wasser als Kriegsmittel einsetzt - zumal dies anderswo offenbar bereits geschah."

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Al Jazeera English vom 02.08.2020

"Syria slams US firm's oil deal with SDF as 'null and void'"

https://www.aljazeera.com/news/2020/08/syria-slams-firm-oil-deal-sdf-null-void-200802162047125.html

Die von Washington unterstützte Vereinbarung eines US-Unternehmens mit den Kurden im Nordosten Syriens zur "Modernisierung" der dortigen Ölfelder ist von der syrischen Regierung als "Diebstahl" angegriffen worden. "The Syrian foreign ministry's statement said Damascus 'condemns in the strongest terms the agreement signed between al-Qasd militia (SDF) and an American oil company to steal Syria's oil under the sponsorship and support of the American administration'. It added: 'This agreement is null and void and has no legal basis.' (…) US President Donald Trump has shown an acute interest in the oilfields of northeast Syria. Despite announcing a US military pullback from the region in December 2018, Trump also pledged that a small number of US forces would remain 'where they have oil'."

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The Observer vom 02.08.2020

"Gaddafi’s prophecy comes true as foreign powers battle for Libya’s oil"

https://www.theguardian.com/world/2020/aug/02/gaddafis-prophecy-comes-true-as-foreign-powers-battle-for-l
ibyas-oil

Der 2011 getötete libysche Diktator Muammar Gaddafi habe die Ausrichtung des aktuellen Bürgerkriegs in bemerkenswerter Weise vorhergesagt, schreibt Bethan McKernan. "In August 2011, as Libya’s rebels and Nato jets began an assault on Tripoli, Colonel Muammar Gaddafi delivered a speech calling on his supporters to defend the country from foreign invaders. 'There is a conspiracy to control Libyan oil and to control Libyan land, to colonise Libya once again. This is impossible, impossible. We will fight until the last man and last woman to defend Libya from east to west, north to south,' he said in a message broadcast by a pro-regime television station. Two months later, the dictator was dragged bleeding and confused from a storm drain in his hometown of Sirte, before being killed. Nine years on, after the outbreak of a second civil war, Gaddafi’s proclamation is not far from the truth – but as the US has retreated from the role it played in his downfall, a constellation of emboldened regional powers has descended on Libya instead. As the battle moves to Sirte, gateway to the country’s oil crescent, a potential showdown over control of Libya’s oil wealth is looming."

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2.6. Afghanistan / Pakistan

Der Spiegel vom 03.08.2020

"Mindestens 21 Tote bei IS-Angriff auf Gefängnis"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-mindestens-21-tote-bei-is-angriff-auf-gefaengnis-in-ds
chalalabad-a-9f18a383-a911-4063-aa44-7d0479a01f7e

Der Spiegel berichtet über den Angriff des afghanischen Ablegers des "Islamischen Staates" auf eine Haftanstalt im Osten des Landes. "Der Nachrichtenagentur dpa zufolge töteten Spezialkräfte drei Angreifer. Unter den Opfern seien Zivilisten, Gefängnisinsassen und Sicherheitskräfte, sagte demnach ein örtlicher Regierungssprecher. Insgesamt habe es 24 Tote und 43 Verletzte gegeben. Viele Verwundete schweben einem Krankenhaussprecher zufolge in Lebensgefahr. Die Gefechte hatten am Sonntag begonnen und dauerten auch am Montag noch an."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

World Politics Review vom 31.07.2020

"Don’t Fear a U.S. Troop Withdrawal From Germany"

https://www.worldpoliticsreview.com/articles/28957/don-t-fear-a-u-s-troop-withdrawal-from-germany

Candace Rondeaux meint, dass der angekündigte US-Truppenabzug aus Deutschland eine notwendige Neuorientierung der NATO in Europa begünstigen könnte. "In the end, the U.S. troop shift in Germany may in fact be a smart move that achieves the dual goals of positioning NATO to manage evolving security threats and incentivizing European powers to pick up more of the slack on regional defense. The trans-Atlantic military alliance, however, may never be well positioned for what the scholar Peter Pomerantsev has called the 'war against reality' — a suspended state of neither war nor peace in which the 'border between civilian and soldier, rumor and evidence, audience and actor' is blurred. As the frozen conflicts in Ukraine, Georgia and the breakaway region of Transnistria in Moldova illustrate, more boots on the ground in Germany are not going to solve the problem of Russian influence operations in the Baltics or the rest of Europe. Nor are troop levels in Europe or a 'better NATO' going to solve the problem of rising authoritarianism caused by democratic decay from within. NATO has its limits, and in terms of ushering in an era of American restraint, it is a good thing to acknowledge that up front."

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Responsible Statecraft vom 31.07.2020

"Trump’s reasoning is bad, but withdrawing troops from Germany is a good idea"

https://responsiblestatecraft.org/2020/07/31/trumps-reasoning-is-bad-but-withdrawing-troops-from-germany-
is-a-good-idea/

Die Argumente des US-Präsidenten für den geplanten Truppenabzug aus Deutschland können Bonnie Kristian nicht überzeugen, den Vorgang selbst hält sie allerdings aus anderen Gründen durchaus für vernünftig. "(…) the U.S. deployment in Germany includes only a single infantry brigade and 'consists mostly of enabling forces and headquarters.' Their purpose is not actually defense of Germany, which can ably take care of itself, as can NATO Europe more generally. This withdrawal is less significant than it may initially sound, but insofar as it prompts changes in the U.S.-NATO relationship, we could see needful reform, a Europe belatedly taking responsibility for its own defense. U.S. foreign policy could benefit as well. American bases in Germany are significantly a 'platform to … project power into the Middle East and North Africa,' Jeff Rathke, a Johns Hopkins scholar and State Department veteran, told The Washington Post. Rathke meant that as a word of caution against withdrawal, but it may land differently with the majority of Americans who have long since tired of 'project[ing] power' — a nice euphemism for endless war, occupation, and nation building — 'into the Middle East and North Africa.'"

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ipg-journal vom 31.07.2020

"Ehrenplatz für Trump"

https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/ehrenplatz-fuer-trump-4549/

Der Politikwissenschaftler Bastian Sendhardt analysiert vor dem Hintergrund der Debatte über den geplanten US-Truppenabzug aus Deutschland den Stand der amerikanisch-polnischen Beziehungen. "Während die Trump-Administration in Polen einen Anker in einem weithin Trump-kritischen Europa sieht, versucht die polnische Regierung, die vielfachen Zerwürfnisse zwischen dem US-Präsidenten und zahlreichen europäischen Regierungen für sich zu nutzen."

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Zentrum liberale Moderne vom 15.07.2020

"Die Systemkonkurrenz mit China erfordert eine Allianz der Demokratien"

https://libmod.de/china-schweisst-den-westen-zusammen3/

China zeige derzeit sein hässliches Gesicht, schreibt Roderick Kefferpütz in seiner Analyse westlicher Optionen im Kampf um den Erhalt der liberalen Weltordnung. "China führt derzeit zahlreiche Einzelkonflikte. Das schafft eine reiche Auswahl an Verbündeten. Politische Entscheidungsträger im Westen müssen sich überlegen, wie der Umgang mit China aus stärkerer Position, plurilateral, organisiert werden kann. Für das Momentum können wir der KP China danken – ihr Verhalten kann den Westen wieder zusammenschweißen, der NATO eine neue Bestimmung geben und der transatlantischen Entfremdung ein Ende bereiten. Damit, warnte Kevin Rudd kürzlich, wäre das Reich der Mitte, nach dem berühmten klassischen pipa Musikstück, 'von zehn Seiten umzingelt'".

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ipg-journal vom 03.08.2020

"Unsere Asiatische Zukunft"

https://www.ipg-journal.de/aus-meinem-buecherschrank/artikel/unsere-asiatische-zukunft-4552/

Christoph Zöpel empfiehlt das Buch "The future is Asian" des Politikwissenschaftlers Parag Khanna. "Nachdenklich stimmt die These Khannas: 'Europa liebt Asien, aber (noch) nicht die Asiaten'. Das zeige sich vor allem im Verhalten gegenüber Migranten. Khanna zeichnet drei Szenarien, nach denen Europa sich alternativlos zunehmend asiatisieren wird. Die EU kann sich so weit ausdehnen, dass sie neue asiatische Mitgliedsstaaten wie die Türkei und Aserbaidschan einschließt. Europäische Staaten können mehr Migranten aufnehmen, um ihre niedrige Geburtenzahl zu kompensieren und die alternde Bevölkerung zu versorgen. Sie könnten auch weder das eine noch das anderen tun – in diesem Fall würde Europa entvölkert und ärmer werden und danach kaum eine andere Wahl haben als sich noch weiter asiatischen Investitionen in seine Immobilien und Unternehmen zu öffnen. Europa kann zwar seinen Weg wählen, aber alle Wege führen zum gleichen Ergebnis – konstatiert Khanna. Dem muss eine realistische, vor allem die Steigerung der Weltbevölkerung beachtende Außenpolitik Deutschlands sowie aller Staaten Europas entsprechen."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

n-tv vom 02.08.2020

"Rüstungsfirmen wollen US-Technik entsagen"

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ruestungsfirmen-wollen-US-Technik-entsagen-article21947276.html

Europas Rüstungskonzerne wollen einem Bericht der Welt am Sonntag zufolge künftig eigenständiger produzieren und häufiger auf den Einsatz amerikanischer Technik verzichten. "Hintergrund ist laut dem Bericht, dass sich die USA bisher über die sogenannten ITAR-Vorschriften ('International Traffic in Arms Regulations') die Möglichkeit sichern, bei Produkten mit US-Technik die Kontrolle zu behalten und gegebenenfalls Exporte einzuschränken. Europa bekomme durch den Schritt mehr Freiheit darüber, an wen Rüstungsprodukte geliefert werden, sagte Florent Chauvancy, Verkaufschef der Hubschraubertriebwerkssparte des französischen Herstellers Safran. 'Zu den Vorteilen von hundert Prozent europäischen Produkten gehört auch, dass die Daten aus dem Betrieb in Europa bleiben und nicht in Hände von außereuropäischen Ländern wandern.'"

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5. NSA / Überwachung / Big Data

Antiwar.com vom 02.08.2020

"TikTok Ban: For National Security or US Tech Companies?"

https://news.antiwar.com/2020/08/02/tiktok-ban-for-national-security-or-us-tech-companies/

Nach Ansicht von Dave DeCamp ist nicht klar, ob die US-Regierung mit dem angedrohten Verbot der chinesischen Videoplattform TikTok sicherheitspolitische oder kommerzielle Ziele verfolgt. "US officials cite national security as the reason to ban TikTok, but regardless of the motives, US tech companies will greatly benefit from the ban. Rumors of Microsoft buying TikTok from ByteDance surfaced in the media after President Trump’s comments. (…) An outright ban of TikTok could benefit another US tech giant, Facebook. In mid-July, it was revealed that Facebook-owned Instagram plans on launching its version of the TikTok app sometime in August. Known as Reels, the video app has many of the same features as TikTok. Reels has been launched in other countries, including India, where it was released just days after TikTok was banned in the South Asian country. (…) All of the things TikTok is accused of, Facebook is guilty of in spades, with respect to the US government. In 2013, leaks from former NSA contractor Edwar Snowden revealed that a program known as PRISM gives the NSA and FBI backdoor access to Facebook and other US tech companies to harvest user data. In the wake of the US assassination of Iranian general Qassem Soleimani, Facebook and Instagram censored posts portraying the general in a favorable light. Facebook has also teamed up with the Atlantic Council, a think-tank funded by the US government and US weapons manufacturers, to remove content."

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Defense One vom 02.08.2020

"How ISIS Made Money on Facebook"

https://www.defenseone.com/ideas/2020/08/how-isis-made-money-facebook/167374/

Der "Islamische Staat" habe zur Finanzierung seines "Kalifats" in Syrien eine Facebook-Plattform zum illegalen Verkauf geplünderter Artefakte betrieben, schreibt Jenna Scatena. Sie hat mit zwei Männern gesprochen, die diesem Treiben ein Ende setzen wollten und dabei zumindest einen Teilerfolg erzielt hätten. "By 2014, the group had turned Facebook into a vertically integrated one-stop shop for looted items: It was not only the best place to sell them, but the best place to research and verify an artifact’s authenticity, assess its monetary value, and recruit and train new looters and smugglers inside and outside Syria. Looting soon became one of ISIS’s main income sources in regions such as Aleppo, and one of the only job options for residents trapped in these ISIS-controlled territories. This January, the UN Security Council released a report on terrorism financing, citing Facebook as 'a tool for the illicit trafficking of cultural property' that benefits ISIS. (…) Paul and Al-Azm had gotten what they wanted — kind of. While Facebook now bans the sale of historical artifacts in its written policy, it does not proactively enforce it — instead, it acts only if a user reports the content, which Paul argues is unlikely to happen, because most trafficking occurs in private groups. 'This is why we see everything from wildlife to drugs to conflict antiquities continue to flourish on the platform,' she said in a call to me the day the policy was released. 'Whether there is a policy against it or not.'"

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11. Sonstige Links

The Conversation vom 27.07.2020

"Coronavirus: how countries aim to get the vaccine first by cutting opaque supply deals"

https://theconversation.com/coronavirus-how-countries-aim-to-get-the-vaccine-first-by-cutting-opaque-supp
ly-deals-143366

Viele Länder versuchen derzeit, sich mit komplexen Lizenzvereinbarungen den Zugang zu den kommenden Coronavirus-Impfstoffen zu sichern, berichtet Duncan Matthews, Professor für Urheberrecht an der Queen Mary University of London. "(…) while this global pandemic surely demands a globally coordinated response, governments have instead been clamouring to secure their own supplies of the vaccine. (…) Public money invested in publicly funded institutions should be treated as a public good, not as private intellectual property rights to be licensed and traded by private companies without full and proper public scrutiny. The vaccine nationalism that we have seen in the past couple of months only encourages this. At the very least, these agreements need to be fully transparent to address these concerns."

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