US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 06.05.2021

2.1. Deutschland / Europa

Der Tagesspiegel vom 05.05.2021

"Großrazzien mit Festnahmen gegen Mafia in Deutschland und Italien"

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/gruppe-soll-beziehungen-zur-ndrangheta-haben-grossrazzi
en-mit-festnahmen-gegen-mafia-in-deutschland-und-italien/27161362.html

Bei Razzien im Kampf gegen Mafia-Organisationen seien in Deutschland und Italien über achtzig Objekte durchsucht und mehrere Personen verhaftet worden, meldet der Tagesspiegel. "Man gehe davon aus, dass die Gruppe Beziehungen zur kalabresischen 'Ndrangheta habe, teilten die Staatsanwaltschaft Konstanz und das Polizeipräsidium Ravensburg mit. Den Verdächtigen wird unter anderem Kokain-Handel mit mehreren Hundert Kilo vorgeworfen. (…) Bei den Durchsuchungen unter dem Namen 'Operation Platinum' waren rund 800 Ermittler im Einsatz. (…) Die 'Ndrangheta gehört zu den mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt und besitzt längst auch ein Standbein in Deutschland."

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Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik vom 03.05.2021

"Mehr als eine bürokratische Pflichtübung"

https://dgap.org/de/forschung/publikationen/mehr-als-eine-buerokratische-pflichtuebung

Gerrit Kurtz skizziert die Zusammenarbeit deutscher Ministerien im Bereich Konfliktbearbeitung: "Noch vor wenigen Jahren konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich die Kernressorts der Konfliktbearbeitung Äußeres, Entwicklungszusammenarbeit, Verteidigung, Inneres und das Kanzleramt nicht die Butter auf dem Brot gönnten. (…) Der Leitlinienprozess ist mit merklichen Fortschritten in der Ressortkooperation einhergegangen. (…) Gewaltkonflikte und fragile Kontexte lassen sich nicht sauber in die Kompetenzen von Ministerien untergliedern. Deswegen ist es so wichtig, die eigenen Ansätze in der Konfliktbearbeitung gemeinsam zu entwickeln und ständig zu überprüfen. (…) Bundestag und Bundesregierung sollten mehr Anreize für ressortgemeinsames Handeln schaffen, nicht nur in der zivilen Konfliktbearbeitung. Ein gemeinsamer Haushaltstitel für zivile Konfliktbearbeitung würde auf der institutionellen Ebene ansetzen, indem er ressortgemeinsame Analyse, Planung und Steuerung zur Voraussetzung für die Finanzierung von Projekten machen könnte."

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Der Standard vom 06.05.2021

"Warum der Streit um die Kanalinsel Jersey gerade jetzt so eskaliert"

https://www.derstandard.de/story/2000126419591/frankreich-droht-der-britischen-kanalinsel-jersey-den-stro
m-abzudrehen

Im Streit um Lizenzen für französische Fischereischiffe im Ärmelkanal habe Frankreich gedroht, die Stromversorgung der Insel Jersey zu unterbrechen, berichtet Stefan Brändle. In Reaktion darauf soll nun Großbritanniens Premierminister Boris Johnson zur Lageüberwachung zwei Patrouillenboote in die Region entsandt haben. "Die HMS Tamar und die HMS Severn sollen die britischen Interessen schützen. Anlass für die Eskalation ist die schleppende Vergabe britischer Fischlizenzen in den Gewässern um Jersey. (…) Jersey, Guernsey und ein paar kleinere Inseln gehören nicht zu Großbritannien, sondern zur Krondomäne, genießen aber den Schutz der britischen Außen- und Verteidigungspolitik."

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RedaktionsNetzwerk Deutschland vom 06.05.2021

"Frontex meldet EU-Kommission provokative Manöver der Türkei in der Ägäis"

https://www.rnd.de/politik/frontex-meldet-eu-kommission-provokative-manoever-der-tuerkei-in-der-aegaeis-M
Y5DMPOZKOX76VS45EFNV2WURE.html

Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur FRONTEX habe die türkische Küstenwache in griechischen Hoheitsgewässern gefährliche Manöver durchgeführt, informiert das RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Am 26. und 27. April sei es in der Nähe der griechischen Insel Chios zu zwei Vorfällen gekommen, heißt es in einem Schreiben von Frontex-Chef Fabrice Leggeri an die EU-Kommissarin Ylva Johansson und den EU-Kommissionsvizepräsidenten Margaritis Schinas, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 'Schiffe der türkischen Küstenwache drangen in griechische Hoheitsgewässer ein und verletzten die internationalen Regeln für sichere Navigation, indem sie gefährliche Manöver in der Nähe von Schiffen der finnischen und schwedischen Küstenwache ausführten', die im Rahmen einer Frontex-Mission unterwegs gewesen seien, hieß es in dem Schreiben."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

The Guardian vom 04.05.2021

"Meeting between Saudi and Syrian intelligence chiefs hints at detente"

https://www.theguardian.com/world/2021/may/04/meeting-between-saudi-and-syrian-intelligence-chiefs-hints-
at-detente

Ein Treffen zwischen den Chefs der Geheimdienste Saudi-Arabiens und Syriens deute auf eine Annäherung der beiden Staaten hin, analysiert Martin Chulov. "Ties between the two countries were severed during the crackdown against the 2011 popular uprising against the country's leader, Bashar al-Assad. But officials in Riyadh said the normalisation of relations could begin shortly after the three-day Eid al-Fitr festival next week that will mark the end of the Muslim holy month of Ramadan. 'It's been planned for a while, but nothing has moved,' said a Saudi official who asked not to be identified. 'Events have shifted regionally and that provided the opening.' Such a move would be a (…) landmark moment in regional diplomacy, nominally allying Riyadh with Tehran in one of the most bitterly contested corners of the region, where both countries have clashed with each other through the use of proxy forces."

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2.5. Zentral- und Ostasien

The Economist vom 01.05.2021

"The most dangerous place on Earth"

https://www.economist.com/leaders/2021/05/01/the-most-dangerous-place-on-earth

Taiwan sei inzwischen der gefährlichste Ort der Welt, so The Economist. "Leaders in Beijing say there is only one China, which they run, and that Taiwan is a rebellious part of it. America nods to the one China idea, but has spent 70 years ensuring there are two. Today, however, this strategic ambiguity is breaking down. (…) What has changed of late is America's perception of a tipping-point in China's cross-strait military build-up, 25 years in the making. (…) China builds over 100 advanced fighter planes each year; it has deployed space weapons and is bristling with precision missiles that can hit Taiwan, US Navy vessels and American bases in Japan, South Korea and Guam. In the war games that simulate a Chinese attack on Taiwan, America has started to lose. (…) Mr Xi's appetite for risk may sharpen, especially if he wants unification with Taiwan to crown his legacy."

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Financial Times vom 05.05.2021

"US is misleading in its assessment of China's Taiwan threat"

https://www.ft.com/content/01eb9112-6363-451f-89d2-b90566d9f6dc

Die Warnung US-amerikanischer Militärangehöriger vor einer erhöhten Kriegsgefahr in der Straße von Taiwan sei irreführend, argumentiert Kathrin Hille. "(…) [E]xperts challenge the notion, increasingly peddled by US military officials, that Beijing is getting confident enough in its military capabilities to risk an attack on Taiwan. (…) To start a war - which would likely draw in the US and its allies - Chinese leader Xi Jinping would have to be either pushed into a corner or know beyond doubt that there was no risk of losing that war, analysts say. (…) Some security experts see the US Indo-Pacific Command's warnings of a heightened war risk as an attempt to secure budget funds for propping up the US military presence in the region, as well as to influence the Biden administration's China policy review."

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2.9. Sonstige

Foreign Policy vom 04.05.2021

"Australia Draws a Line on China"

https://foreignpolicy.com/2021/05/04/australia-china-defense-tariffs-policy-taiwan-us/

Australien verfolge mittlerweile einen ungewöhnlich konfrontativen Ansatz gegenüber China, erläutern Jack Detsch und Keith Johnson. "In years past, Australia, like many of its neighbors, tried to have it both ways - enjoying a booming economic relationship with China while sheltering under a security umbrella provided largely by the United States. (…) The mood in Australia began changing after an investigation by the popular TV show Four Corners in 2017 on Chinese influence within local politics, prompting a series of further reports, lawsuits, and mutual accusations. But it was the coronavirus that put a sharp end to any optimism about China. When Australia came out as one of the first countries calling for an independent inquiry into the origins of the virus's explosion in China's Wuhan province, Beijing exploded. (…) Australia has already started to recalibrate many aspects of its relationship with China, nixing loads of Chinese investment projects and placing more than 1,000 other proposed deals under review."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

tagesschau.de vom 05.05.2021

"G7 werfen Moskau 'bösartige Aktivitäten' vor"

https://www.tagesschau.de/ausland/g7-russland-china-101.html

In der Abschlusserklärung ihres jüngsten Treffens in London hätten die Außenminister der G7-Staaten China und Russland scharf kritisiert, so tagesschau.de. "In einer Erklärung bezichtigten sie die Regierung in Moskau 'bösartiger Aktivitäten', um demokratische Systeme anderer Staaten zu untergraben. (…) Die Ressortchefs forderten zugleich die Regierung in Peking auf, die Menschenrechte zu respektieren. Dabei verwiesen sie auf die Unterdrückung der Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang und forderten erneut, den Vereinten Nationen Zugang zu der Region zu gewähren, um sich ein Bild von der Lage machen zu können."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 06.06.2021

"Das Ende der Nichteinmischung"

https://zeitung.faz.net/faz/politik/2021-05-06/das-ende-der-nichteinmischung/606477.html

Lange Zeit hätten die Länder des südostasiatischen Staatenverbands ASEAN das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Mitgliedstaaten verfolgt, schreibt Till Fähnders. Beim jüngsten Gipfel des Bündnisses habe sich dies jedoch geändert. "Auch diesmal haben Thailand, Kambodscha und Vietnam die Situation in Myanmar als innere Angelegenheit bezeichnet. Doch andere ASEAN-Mitglieder haben den Putsch und die Tötung friedlicher Demonstranten erstaunlich scharf verurteilt und die Freilassung der politischen Gefangenen gefordert. (…) Der Wandel hat verschiedene Ursachen. Da ist die schockierende Brutalität, mit der das Militär in Myanmar vorgeht. Hinzu kommt, dass das Staatenbündnis seine Erfahrungen mit Krisen in Myanmar gemacht hat. (…) Myanmars Demokratiebewegung hat trotzdem Grund, skeptisch zu sein. (…) Eine südostasiatische EU wird die ASEAN auch niemals werden. Der Druck auf Myanmar wird begrenzt bleiben, Sanktionen durch ASEAN-Staaten erscheinen ausgeschlossen."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

Der Spiegel vom 05.05.2021

"Oppositionelle bereiten offenbar bewaffneten Widerstand vor"

https://www.spiegel.de/ausland/myanmar-oppositionelle-bereiten-eigenen-angaben-zufolge-bewaffneten-widers
tand-vor-a-4d615833-33c5-4e84-a5a7-3246357815d8

Laut dem Spiegel bereiteten die politischen Gegner des myanmarischen Militärs bewaffneten Widerstand vor. "Die aus Gegnern der Junta zusammengesetzte Regierung der Nationalen Einheit teilte mit, sie habe 'Volksverteidigungskräfte' gebildet. Diese solle ihre Anhänger gegen Angriffe des Militärs schützen. Weiter hieß es, dies solle ein erster Schritt hin zu einer föderalen Unions-Armee sein. Ziel seien 'wirksame Reformen im Sicherheitssektor', um 'einen 70 Jahre andauernden Bürgerkrieg zu beenden'."

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The New York Times vom 05.05.2021

"80,000 Russian Troops Remain at Ukraine Border as U.S. and NATO Hold Exercises"

https://www.nytimes.com/2021/05/05/us/politics/biden-putin-russia-ukraine.html

Noch immer seien etwa 80.000 russische Soldatinnen und Soldaten entlang der ukrainischen Grenze stationiert, berichten Julian Barnes und Helene Cooper. "Russia has withdrawn only a few thousand troops from the border with Ukraine, senior Biden administration officials said, despite signals from Moscow last month that it was dialing down tensions in the volatile region. (…) Administration officials said they were taking the sustained troop presence at the Ukrainian border as a message from Mr. Putin that he could match - and, in fact, dwarf - the number of troops taking part in American and NATO exercises in Europe. The American-led exercise, called Defender Europe, officially began on Tuesday. It includes about 28,000 troops from the United States and European allies participating in maneuvers over the next two months across Albania and other parts of Eastern Europe on Mr. Putin's doorstep."

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Deutsche Welle vom 05.05.2021

"Bundeswehr fliegt Sauerstoffanlage nach Indien"

https://www.dw.com/de/bundeswehr-fliegt-sauerstoffanlage-nach-indien/a-57434764

Zur Unterstützung Indiens bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie transportiere die Luftwaffe eine mobile Sauerstoffanlage in das südasiatische Land, informiert die Deutsche Welle. "Die in mehreren Containern verpackte Anlage reichert Außenluft, die nur zu gut 20 Prozent aus Sauerstoff besteht, auf die etwa 93 Prozent Sauerstoffgehalt an, die für die medizinische Nutzung nötig sind. Anschließend wird das Gas unter hohem Druck komprimiert und in Sauerstoffflaschen abgefüllt. Ein zweiter Airbus mit den übrigen Containern der Anlage an Bord soll am Donnerstag in Richtung Indien starten. (…) Am Samstag hatte die Luftwaffe bereits 120 Beatmungsgeräte nach Indien gebracht. Mit an Bord waren 13 Bundeswehr-Sanitäter, die beim Aufbau der Sauerstoff-Produktionsanlage helfen und die Mitarbeiter des Indischen Roten Kreuzes in deren Betrieb einweisen sollen."

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Deutschlandfunk vom 05.05.2021

"Was steckt hinter der Munitionsaffäre beim KSK?"

https://www.deutschlandfunk.de/eliteeinheit-der-bundeswehr-was-steckt-hinter-der.2897.de.html?dram:articl
e_id=496728

Marcus Pindur gibt einen Überblick über die umstrittene Munitionssammlung beim Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr: "Der KSK-Kommandeur, Brigadegeneral Markus Kreitmayr, hatte 2020 erfahren, dass die Munitionsbewirtschaftung in der Eliteeinheit schlampig geführt worden war. Zehntausende Schuss Munition fehlten, und es gab keine Hinweise auf ihren Verbleib. Daraufhin ordnete er im April 2020 eine Sammelaktion am KSK-Standort in Calw in Baden-Württemberg an: Soldaten, die Munition zurückbrachten, sollten straffrei bleiben. (…) Gegen Brigadegeneral Kreitmayr, der das führt das Kommando Spezialkräfte im baden-württembergischen Calw seit 2018 führt, steht der Vorwurf der Strafvereitelung im Amt im Raum. (…) Die Ministeriumsspitze erfuhr spätestens am 22. Juni 2020 von dem Vorgang, in Gestalt von Staatssekretär Gerd Hoofe. (…) Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will erst im Februar 2021 aus der Zeitung von diesem Vorgang erfahren haben."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Neue Zürcher Zeitung vom 04.05.2021

"Vor zehn Jahren haben die Amerikaner Usama bin Ladin getötet. Was wurde seither aus al-Kaida?"

https://www.nzz.ch/international/al-kaida-die-avantgarde-der-islamischen-weltrevolution-ld.1614364

Die Terrororganisation Al-Qaida sei zehn Jahre nach dem Tod ihres Anführers Osama bin Laden "eine globale Marke mit Ablegern in aller Welt", bemerken Andreas Ernst und Ulrich von Schwerin. "Statt dem Kampf gegen den fernen Feind im Westen widmeten sich die Kaida-Ableger zunehmend dem Kampf gegen die Regime vor Ort. Ob diese Strategie der Dezentralisierung und der Konzentration auf lokale Ziele ein Zeichen der Schwäche war oder nicht, ist umstritten. Letztlich aber hat sich die strukturelle Flexibilität der Organisation bewährt. So konnte sie trotz dem amerikanischen Drohnenkrieg, dem über die Jahre in Pakistan, Jemen, Syrien und Somalia zahllose lokale Kaida-Führer zum Opfer fielen, ihre Strukturen bewahren."

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Zeit Online vom 05.05.2021

"Holt deutsche IS-Kämpfer aus Syrien zurück!"

https://www.zeit.de/2021/19/deutsche-is-kaempfer-rueckholung-verantwortung-rechtsstaat-terrorismus-islami
smus

Deutschland müsse rechtsstaatliche Verantwortung übernehmen und deutsche IS-Kämpfer aus Syrien zurückholen, argumentiert Sofia Koller. "Natürlich sind die Sicherheitsbedenken in Bezug auf Erwachsene durchaus berechtigt. (…) Aber sollen wir dieses Risiko den Kurden überlassen, die schon genug unter dem IS gelitten haben? (…) Die Bundesrepublik ist trotz aller vorgeschützten Gegenargumente in der Lage, ihre Staatsangehörigen aus Nordsyrien zurückzuholen. (…) Die Bundesregierung sollte (…) das positive politische Signal nicht unterschätzen, das sie durch die Rückführung aller deutschen Staatsangehörigen aus Nordsyrien setzen würde: Sie würde damit zeigen, dass sie glaubwürdig für internationales Recht eintritt, sicherheitspolitisch Verantwortung für ihre Staatsbürger übernimmt und islamistischen Extremismus und Terrorismus nachhaltig bekämpft."

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11. Sonstige Links

.loyal vom 06.05.2021

"Brutale Hitze im Treibhaus"

https://www.reservistenverband.de/magazin-loyal/brutale-hitze-im-treibhaus/

Paul-Anton Krüger beleuchtet die sicherheitspolitischen Auswirkungen des Klimawandels: "Einfache Antworten auf die Frage, was die Erderwärmung für Frieden und Stabilität bedeutet, gibt es nicht. Ein direkter Zusammenhang, wonach der Klimawandel Konflikte auslöse, sei bislang empirisch nicht nachgewiesen, sagt Susanne Dröge, die bei der Stiftung Wissenschaft und Politik über die sicherheitspolitischen Folgen der Klimakrise forscht. Vielmehr gebe es 'eine Reihe von Mechanismen', wie die Erhitzung der Atmosphäre, die Konflikte befeuern können. In Konfliktlagen wirke Klimawandel oft als 'Multiplikator', sagt Dröge."

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