US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 12.01.2022

2.1. Deutschland / Europa

Augen Geradeaus! vom 12.01.2022

"Neues Bundeswehr-Mandat für die Anti-IS-Koalition: Unterstützung Iraks im Vordergrund"

https://augengeradeaus.net/2022/01/neues-bundeswehr-mandat-fuer-die-anti-is-koalition-unterstuetzung-irak
s-im-vordergrund/

Das Bundeskabinett habe am Mittwoch einen Mandatsentwurf für die Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr an der internationalen Koalition zur Bekämpfung des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) verabschiedet, berichtet Thomas Wiegold. "Im Vordergrund des Einsatzes soll jetzt die Ausbildung und Beratung der Streitkräfte des Irak stehen; bei der völker- und verfassungsrechtlichen Begründung rückt der eigentliche Einsatz gegen den IS in den Hintergrund. (…) Das Mandat wird auf neun Monate bis Ende Oktober dieses Jahres befristet."

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The New York Times vom 10.01.2022

"Russia Positioning Helicopters, in Possible Sign of Ukraine Plans"

https://www.nytimes.com/2022/01/10/us/politics/russia-ukraine-helicopters.html

Russland soll mit der Verlegung von Militärhubschraubern an die Grenze zur Ukraine begonnen haben, bemerken Julian Barnes, Michael Crowley und Eric Schmitt. "While troop movements have slowed, there are still 100,000 military personnel near the border and now the Russians have positioned additional attack aircraft there, American officials said. Attack and transport helicopters, along with ground attack fighter jets, would be a critical Russian advantage, should Mr. Putin decide to invade Ukraine."

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Der Tagesspiegel vom 11.01.2022

"Spion, Hoffnungsträger, Killer: Wie tickt Wladimir Putin?"

https://plus.tagesspiegel.de/gesellschaft/spion-zar-killer-wie-wladimir-putin-zum-alleinherrscher-wurde-3
55747.html

Alexander Kauschanski skizziert die Biographie von Russlands Präsidenten Wladimir Putin: "Spion, Zar, Killer. Seit über 20 Jahren regiert Putin Russland. (…) Wladimir Putin wird 1952 in einer Arbeiterfamilie geboren. (…) 1984 wird Putin zum Auslandsagenten ausgebildet. (…) Ein Jahr später schickt ihn der KGB mit seiner Frau nach Dresden. (…) Durch seine Zeit in Deutschland entsteht während Putins Präsidentschaft trotz ständiger Konflikte ein besonderes deutsch-russisches Verhältnis."

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Foreign Policy vom 11.01.2022

"Baltic Citizens Worry They're Next on Russia's Menu"

https://foreignpolicy.com/2022/01/11/baltics-russia-aggression-collective-security-ukraine/

Die Bürgerinnen und Bürger der baltischen Staaten seien mit Blick auf Russland besorgt, analysiert Kristaps Andrejsons. "The Baltics - Estonia, Latvia, and Lithuania - were occupied by first the Russian Empire and then, after a brief period of independence between the world wars, the Soviet Union. Revanchists in Moscow have clung on to the idea that they have a right to the Baltic states, even after more than 30 years of independence. The migrant crisis sparked by the Russian-backed dictator Aleksandr Lukashenko on the Belarusian borders (especially with Poland but with Lithuania and Latvia, too), the potential of escalation of conflict in Ukraine, and even the chaos and brutal crackdown happening in Kazakhstan right now serve as a grim reminder that 'business as usual' just isn't a valid survival strategy for the Baltic states at this point."

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2.2. USA

CBS News vom 11.01.2022

"Justice Department to form new domestic terrorism unit"

https://www.cbsnews.com/news/justice-department-domestic-terrorism-unit/

Das US-Justizministerium plane, eine neue Einheit aufzubauen, die sich auf inländischen Terrorismus spezialisieren werde, beobachtet Nicole Sganga. "'The threat posed by domestic terrorism is on the rise,' Assistant Attorney General Matthew Olsen told the Senate Judiciary Committee. (…) Olsen said the Department of Justice's fledgling unit would 'augment' the agency's existing approach. 'This group of dedicated attorneys will focus on the domestic terrorism threat, helping to ensure that these cases are handled properly and effectively coordinated across the Department of Justice and across the country,' the top official added."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Süddeutsche Zeitung vom 10.01.2022

"Jemen wird zu Saudi-Arabiens Albtraum"

https://www.sueddeutsche.de/politik/jemen-saudi-arabien-houthis-krieg-marib-rotes-meer-1.5503976

Thore Schröder beschreibt Saudi-Arabiens Rolle und Interessen im Jemen-Krieg: "Ohne die Saudis, die sechs Milliarden Dollar pro Monat für den Krieg aufbringen, bräche die Anti-Huthi-Koalition vollends auseinander. Das Land wäre dann den Warlords überlassen, die Versorgung der Zivilbevölkerung kaum mehr möglich. Für Riad gibt es aber auch schon aus Eigeninteresse so schnell kein Entkommen ohne eine Friedens- oder zumindest eine langfristige Waffenstillstandsregelung. (…) Die Huthi verfügen über ein Arsenal von modernen Drohnen und Raketen, mit denen sie saudische Infrastruktur und Bevölkerungszentren bedrohen."

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The Wall Street Journal vom 09.01.2022

"Iran Navy Port Emerges as Key to Alleged Weapons Smuggling to Yemen, U.N. Report Says"

https://www.wsj.com/articles/iran-navy-port-emerges-as-key-to-alleged-weapons-smuggling-to-yemen-u-n-repo
rt-says-11641651941

Laut einem unveröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen stammten mutmaßlich tausende Waffen, die von der US-Marine in den letzten Monaten auf dem Weg zu den Huthis im Jemen im Arabischen Meer beschlagnahmt worden sein sollen, aus dem Hafen Jask im Südosten Irans, erläutern Benoit Faucon und Dion Nissenbaum. "Iran has diplomatically supported the Houthis in their conflict in Yemen and abroad against targets in Saudi Arabia and the Red Sea, but has long denied providing the group with arms. (…) U.S. officials said Jask has been used as a departure point for Iran's Islamic Revolutionary Guard Corps for some time, but the U.N. report provides the first detailed evidence about specific arms shipments tied to the port."

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Deutsche Welle vom 11.01.2022

"Staatsfolter in Syrien: Der Al-Khatib-Prozess"

https://www.dw.com/de/staatsfolter-in-syrien-der-al-khatib-prozess/a-60374130

Matthias von Hein beleuchtet den sogenannten "Al-Khatib-Prozess", in dem am Donnerstag das Urteil am Oberlandesgericht Koblenz gesprochen werden soll: "Es handelt sich um die erste gerichtliche Aufarbeitung des syrischen Foltersystems weltweit. Angeklagt ist der ehemalige Geheimdienstoberst Anwar R.. (…) In ihrem Plädoyer wirft die Bundesanwaltschaft Anwar R. konkret mindestens 30-fachen Mord vor, 4000 Fälle von Folter und schwerwiegender Freiheitsberaubung sowie mindestens drei Fälle von sexualisierter Gewalt. (…) Begangen wurden diese Verbrechen im berüchtigten Gefängnis Al-Khatib im Zentrum von Damaskus."

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2.6. Afghanistan / Pakistan

Project Syndicate vom 11.01.2022

"How to Prevent Famine in Afghanistan"

https://www.project-syndicate.org/commentary/un-leadership-afghanistan-three-priorities-by-lakhdar-brahim
i-2022-01

Lakhdar Brahimi gibt Empfehlungen, wie eine Hungersnot in Afghanistan verhindert werden könnte: "The international community must deliver aid where it is most needed, and support national reconciliation and peace processes for as long as necessary. (…) UN Secretary-General António Guterres, acting with the full backing of the Security Council, should strengthen the mandate of the UN Assistance Mission in Afghanistan, and send a special envoy to be based in Kabul with UN agencies' staff. Furthermore, Guterres should task the UNAMA with maintaining clear and consistent communication channels with the Taliban leadership and ensuring an integrated approach to humanitarian, development, and peace efforts."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.01.2022

"Die Taliban sind unbelehrbar"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/hungersnot-in-afghanistan-die-taliban-sind-unbelehrbar-177268
09.html

Es sei unaufrichtig, westliche Staaten für die Not in Afghanistan verantwortlich zu machen, kommentiert Rainer Hermann. "Hätten die Taliban nicht auf einer Fläche so groß wie das Saarland den Anbau von Mohn, ihrer wichtigsten Finanzquelle, gefördert, sondern Getreide anbauen lassen, hätten die Afghanen auch in diesem Winter zu essen. (…) Erschreckend ist, dass selbst die Not, die über Afghanistan hereingebrochen ist, die Taliban nicht zur Umkehr veranlasst."

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2.7. Subsahara-Afrika

The Associated Press vom 12.01.2022

"Car bomb hits outside Mogadishu airport in Somalia; 8 killed"

https://apnews.com/article/africa-explosions-somalia-mogadishu-al-qaida-86577ca5cad299f691aa187025aac7fd

Vor dem Flughafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu sei am Mittwoch eine Autobombe explodiert, durch die mindestens acht Personen getötet worden sein sollen, meldet Hassan Barise. "The al-Shabab extremist group claimed responsibility for the attack, saying it was targeting 'white officials' passing by. (…) The international airport hosts the U.S. Embassy, among other diplomatic offices."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

die tageszeitung vom 11.01.2022

"Skepsis in Kiew"

https://taz.de/Nach-US-Russland-Treffen-in-Genf/!5825173/

In der Ukraine gebe es Befürchtungen, dass die Interessen des Landes bei den Gesprächen zwischen Russland und den USA Anfang der Woche in Genf nicht ausreichend berücksichtigt worden seien, schreibt Bernhard Clasen. "Als einer der ersten meldete sich der ehemalige Außenminister der Ukraine, Pawel Klimkin, zu Wort. Dass Russland nicht nur Gespräche mit den USA führe, sondern auch weitere plane mit der OSZE und der Nato, sei für Präsident Wladimir Putin ein 'situativer Sieg', zitiert das ukrainische Nachrichtenportal NV den Politiker. (…) Bei der ukrainischen Präsidialadministration hütet man sich, jetzt schon eine Bewertung der bisherigen Gespräche zwischen den USA und Russland abzugeben. Stattdessen wird mit Hochdruck an einer Beeinflussung der kommenden Gespräche gearbeitet."

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Reuters vom 12.01.2022

"NATO head says differences with Russia will be hard to bridge"

https://www.reuters.com/world/europe/russia-set-out-security-demands-nato-meeting-2022-01-12/

Robin Emmott berichtet über die Verhandlungen zwischen der NATO und Russland am Mittwoch in Brüssel: "The differences between Russia and NATO over Ukraine will be difficult to bridge, the head of the Atlantic alliance said on Wednesday after four hours of talks where Moscow pressed its demands for security guarantees from the West. (…) Stoltenberg's remarks made clear there had been no breakthrough at the talks, which came two days after Russian and U.S. diplomats met in Geneva and reported no narrowing of their differences."

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tagesschau.de vom 12.01.2022

"Wiederbelebung mitten in der Krise"

https://www.tagesschau.de/ausland/nato-russland-rat-129.html

Stephan Ueberbach gibt einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des NATO-Russland-Rats, der am Mittwoch nach zweieinhalb Jahren erstmals wieder tagen soll: "Das Gremium wurde 2002 gegründet, um die Beziehungen zwischen Moskau und der westlichen Verteidigungsallianz auf Grundlage der fünf Jahre zuvor vereinbarten NATO-Russland-Grundakte Schritt für Schritt zu verbessern, vor allem in Krisenzeiten. (…) Schon mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim 2014 hatte sich das Verhältnis zwischen Brüssel und Moskau deutlich abgekühlt. Die früher regelmäßigen Treffen gab es immer seltener, der Ton wurde immer eisiger. (…) Unter dem Eindruck der Ukraine-Krise wollen beide Seiten jetzt aber wieder miteinander reden."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

Die Presse vom 11.01.2022

"Armenien und Aserbaidschan melden Tote bei Gefechten an Grenze"

https://www.diepresse.com/6084311/armenien-und-aserbaidschan-melden-tote-bei-gefechten-an-grenze

An der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan sei es erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen, so Die Presse. "Zwei armenische Soldaten wurden in der Region Gecharkunik im Osten des Landes getötet, Aserbaidschan meldete einen getöteten Soldaten. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für die Eskalation."

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Der Spiegel vom 12.01.2022

"Russland beginnt Militärübung"

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krise-russland-beginnt-militaeruebung-usa-gehen-nicht-von-deeskala
tion-aus-a-383a6572-aeff-4d75-92fe-689a60bf17ec

Der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge habe Russlands Militär mit dreitausend Soldatinnen und Soldaten Übungen in der Nähe der belarussischen und ukrainischen Grenze begonnen, informiert der Spiegel. "Dabei soll es sich um Übungen mit scharfer Munition handeln, unter anderem seien Panzer des Typs T-72B3 und Schützenpanzer des Typs BMP-2 beteiligt."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

ZDF vom 11.01.2022

"Telegram-Gruppe kooperierte mit US-Neonazis"

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/telegram-terror-nazi-netzwerk-100.html

In einer Dresdner Telegram-Gruppe sollen Anleitungen zur Durchführung von Terroranschlägen verbreitet worden sein, stellen Arndt Ginzel, Henrik Merker und Christian Rohde fest. "'Dresden Offlinevernetzung' kooperierte dazu mit dem US-Neonazi-Netzwerk 'MZWNEWS' des Holocaustleugners John de Nugent. (…) Das Netzwerk um de Nugent forderte deutsche Telegram-Nutzer auf, militante Widerstandszellen zu gründen."

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