IzpB 337/2018: China Cover

7.9.2018 | Von:
Max J. Zenglein
Jost Wübbeke
Björn Conrad

Von der "Werkbank der Welt" zur Innovationswirtschaft

Übergang zum innovationsgetriebenen Wirtschaftsmodell

Jost Wübbeke

China war lange als "Werkbank der Welt" bekannt. Viele einfache Massengüter wie Spielzeuge, Stahlprodukte und USB-Sticks wurden und werden noch immer dort hergestellt und in die ganze Welt exportiert. Da die Wachstumsimpulse durch die arbeitsintensive Industrie und den Infrastrukturausbau jedoch inzwischen abnehmen, muss Chinas Wirtschaft den Übergang von der "Werkbank der Welt" hin zu einem von technologischem Fortschritt getriebenen Wirtschaftsmodell bewältigen. Peking arbeitet daran, die Technologielücke gegenüber fortschrittlichen Ländern zu verkürzen und Hochtechnologieprodukte wie Automobile, Flugzeuge und Halbleiter selbst zu entwickeln und herzustellen.

In einzelnen Industrien ist es der Volksrepublik bereits gelungen, international den Anschluss zu finden und sich als Taktgeber für Innovationen zu etablieren. In der Telekommunikationsindustrie gehören die Konzerne Huawei und ZTE beispielsweise bereits zu den Weltmarktführern. Auch in anderen Bereichen sind Erfolge zu verzeichnen, wie etwa in der Energietechnologie, insbesondere bei Solarenergie und Windkraft, sowie in der Eisenbahntechnologie, vor allem bei Hochgeschwindigkeitszügen. Ganz vorne mit dabei sind chinesische Unternehmen und Forschungsinstitute auch in Industrien, die erst im Entstehen begriffen sind, so bei der Elektromobilität, Biotechnologie, Nanotechnologie, Big Data oder künstlicher Intelligenz.

Die steigende Bedeutung von Forschung und Entwicklung in China zeigt sich an den riesigen Investitionen, die vom Staat und einzelnen Unternehmen in diesen Bereichen geschultert werden und deutlich schneller angestiegen sind als die Wirtschaftsleistung. Während China im Jahr 2000 lediglich 0,9 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung aufwendete, so stieg dieser Wert bis 2015 auf 2,1 Prozent. Damit nähert sich China Deutschland (2,4 %) und den USA (2,6 %) an und investiert bereits mehr als im europäischen Durchschnitt.

Der Staat als Antriebskraft
Während in Deutschland Innovationen zumeist von Unternehmen veranlasst werden, gehen in China die Impulse vom Staat aus. Chinas Regierung hat sich mit der "Made in China 2025"-Strategie das Ziel gesetzt, die Volksrepublik bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts zu einem globalen Technologieführer zu machen. In umfassenden und langfristig angelegten Plänen definiert die Regierung die Prioritäten für Forschung, Entwicklung und Kommerzialisierung neuer Technologien.

Im Fokus der politischen Strategie stehen allen voran die Zukunftstechnologien, in denen die chinesische Regierung künftig das höchste Wachstumspotenzial erwartet. Hierzu gehören unter anderem die Elektromobilität, die Luft- und Raumfahrt, fortschrittliche Informationstechnologien wie künstliche Intelligenz und Halbleiter sowie erneuerbare Energien und Biotechnologie. Chinas Führung begreift es als Chance, diese Industrien in Zukunft mit chinesischen Unternehmen zu besetzen. Auf Grundlage der offiziellen Technologie-Fahrpläne verteilen die Zentralregierung, Provinzen und Städte großzügig Fördergelder an Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Kanalisierung dieser Mittel, die deutlich über die wissenschaftliche Förderung hinausgehen, dient dem Zweck, wettbewerbsfähige Industrien und Unternehmen aufzubauen. Chinas Regierung will sogenannte nationale Champions hochziehen, große Unternehmen, die den heimischen Markt dominieren und im internationalen Wettbewerb neben den etablierten ausländischen Konzernen bestehen können.

In einzelnen Wirtschaftsbranchen haben sich jedoch auch Unternehmen zu wichtigen Innovationstreibern entwickelt. Große Internetfirmen wie der E-Commerce-Riese Alibaba, die Suchmaschine Baidu und der Spiele- und Social Media-Konzern Tencent konnten in den vergangenen Jahren aus eigenem Antrieb wegweisende Geschäftsmodelle und Dienstleistungen hervorbringen, etwa für Suchmaschinen, Messenger Apps und Mobile Payment-Modelle für Smartphones. In der Internetwirtschaft und in der Informationstechnologie haben sich mehrere Innovationscluster gebildet, also regionale Zentren der Forschung und Entwicklung, vor allem in Peking, Shanghai und Shenzhen. Sie bieten einen wichtigen Nährboden für Jungunternehmer und Start-ups mit neuen Geschäftsideen. So ist es für Start-ups leicht, an eine umfassende Finanzierung zu gelangen und innerhalb kürzester Zeit zu wachsen. Eine rasante Entwicklung hat beispielsweise der Technologiekonzern Xiaomi erlebt, der erst 2010 gegründet wurde und anfangs Smartphones und Marketingstrategien von Apple kopierte. Heute ist Xiaomi einer der größten Smartphone-Konzerne der Welt.

Für und Wider der staatszentrierten Innovation
Über die Effektivität des chinesischen Innovationssystems herrscht Uneinigkeit. Viele Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass das staatszentrierte Innovationssystem bahnbrechende Neuerungen behindere und China mit marktbestimmten Prozessen heute schon viel weiter wäre. Andere Fachleute betonen dagegen den großen Beitrag, den das jetzige System für Chinas Aufholprozess geleistet hat. Beide Seiten erkennen Schwächen im chinesischen Innovationssystem. Dazu zählt die ineffiziente Verteilung von Fördergeldern, die häufig nach politischen Prioritäten und nicht nach Unternehmensbedürfnissen erfolgt. Kritisiert wird auch die mangelnde Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft und die Tendenz des Bildungssystems, am Bedarf der Industrie vorbei auszubilden.

Zu den Stärken des chinesischen Innovationssystems und damit der politischen Steuerung der Wirtschaft gehört dagegen die langfristige politische Planungsperspektive, die zum Teil über mehrere Jahrzehnte reicht. Diese erlaubt es den staatlichen Behörden, wichtige Trends gedanklich vorwegzunehmen und die technologische und wirtschaftliche Entwicklung über lange Zeit vorzuplanen. Außerdem ermöglichen es die umfassenden staatlichen Mittel, die Verbreitung neuer Technologien innerhalb kurzer Zeit zu beschleunigen und selbst kostspielige Großprojekte schnell umzusetzen. Auch die Förderung staatlicher Großkonzerne kann Vorteile bieten, denn durch die staatliche Unterstützung sind diese in der Lage, auf dem Weltmarkt sehr niedrige Preise anzubieten und somit viele internationale Wettbewerber zurückzudrängen, wie etwa bei Solarzellen. Hinzu kommt, dass sich viele neue Internettechnologien in China schneller verbreiten als in Deutschland, weil viele Menschen in China technischen Neuerungen aufgeschlossener begegnen.

Quellentext

Das Potenzial künstlicher Intelligenz

Das Computerprogramm von Megvii trifft eine erste Entscheidung: "Männlich, kurze Haare, grünes Hemd und schwarze Hose". So klassifiziert das Programm einen Passanten, der in einer Kameraübertragung aus der Vogelperspektive gerade im Bild auftaucht. Gleich danach erkennt es ein Auto als "Personenfahrzeug".
Zwei Versuche, beide richtig. Die Software der Firma Megvii gilt als eines der weltweit führenden Systeme für die automatische Erkennung von Personen und Gegenständen.

Gesichter erscheinen auf den Bildschirmen in Kästchen eingefasst. Über einigen steht das Geschlecht und ein geschätztes Alter, bei anderen schwebt der Name über dem Kopf. Die sind schon im System gespeichert. Und das Programm erfasst auch Körperhaltungen. Diese werden mit gelben und blauen Strichen nachgezeichnet und gespeichert, um eine Person später an ihrem Bewegungsmuster zu erkennen. [...]
Megvii ist eines von mehreren chinesischen Unternehmen, die auf dem Gebiet der Gesichtserkennung weltweit Respekt genießen. Das Unternehmen spielt damit eine wichtige Rolle im weltweiten Wettlauf um die Entwicklung von künstlicher Intelligenz.

Gesichter zu erkennen ist eine komplexe Aufgabe: Eine Vielzahl von Merkmalen im Gesicht werden erfasst, und sie müssen dabei aus verschiedenen Winkeln und aus der Bewegung heraus erkannt werden. Dann werden sie mit den Informationen in riesigen Datenbanken abgeglichen, in denen bereits bekannte Gesichter gespeichert sind und in die unbekannte Gesichter automatisch hinzugefügt werden. Die Software führt nicht nur laufend solche Abgleiche durch, sondern sie trainiert nebenbei auch, um ihre Erkennungsraten zu verbessern. Sie lernt tatsächlich dazu.

Deshalb ist die Gesichtserkennung ein Aushängeschild für die Entwicklung künstlicher Intelligenz. China sei kein Land mehr, das Technologietrends hinterherhechelt, jubelte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua im vergangenen Dezember. Man setze jetzt selber solche Trends. [...]

In der Firmenzentrale von Jingdong, einem der größten Online-Händler Chinas, steht eine Menschentraube vor einem kleinen Supermarkt. Eine Besuchergruppe aus dem Ausland lässt sich erklären, wie ein Ladengeschäft ganz ohne Angestellte funktioniert. Die Kunden – in diesem Fall die Teilnehmer einer angereisten Delegation – verschaffen sich per Gesichtserkennung Zutritt. Wer hinein will, muss nur die App von Jingdong installiert haben und als Kunde registriert sein.

Weder Telefon noch Kreditkarte und erst recht kein Bargeld sind nötig, um den Laden zu nutzen. Die Kunden legen einfach die elektronisch markierten Waren in den Einkaufskorb. Am Ausgang werden die Waren von einem Sensor erfasst und eine Kamera scannt das Gesicht. Die Rechnung wird automatisch abgebucht. "Das fühlt sich wahnsinnig fortschrittlich an", schwärmt eine Besucherin. Dass der Konzern damit auch sämtliche Einkäufe speichert, beunruhigt hier kaum jemanden. "Für diese Annehmlichkeit ist es nun mal notwendig, dass meine Daten gespeichert werden", sagt einer. "Ich denke, das ist akzeptabel."

China ist ein Land ohne Technik-Skepsis. Fitnessstudios scannen die Gesichter ihrer Kunden und kontrollieren so den Einlass. Professoren versuchen, mithilfe von Gesichtserkennung die Aufmerksamkeitskurven ihrer Studenten zu verfolgen. Schulen testen automatische Aufsatzkorrekturprogramme, die die Bewertung von Stil und Inhalt "objektiver" machen sollen. Und mehrere Städte haben inzwischen Lizenzen ausgegeben, mit denen autonom fahrende Autos am regulären Straßenverkehr teilnehmen dürfen. "Unser Vorteil in China ist: Wir setzen Technologie schnell in der Realität ein", sagt Emily Jian, die Sprecherin von Megvii.

Chinesischen Start-ups stehen inzwischen auch eine Reihe risikofreudiger Geldgeber zur Seite. Megvii erhielt große Teile seiner Anschubfinanzierung von Alibaba, Chinas größtem E-Commerce-Anbieter, der die Software testet, um Zahlungen zu autorisieren. Auch der chinesische Staat hat über mehrere Fonds in Megvii investiert. Chinas Regierung hat das Potenzial der Gesichtserkennung früh erkannt. Inzwischen beliefert Megvii rund 30 Städte, die mit der Software die Bilder öffentlicher Überwachungskameras analysieren. [...]

Für Megvii zahlt sich das aus. Die Firma wurde erst vor fünf Jahren von drei Studenten gegründet. Noch 2014 hatte sie gerade 30 Mitarbeiter. Heute sind es mehr als 1300.
Solche Erfolgsgeschichten kannte die Welt bisher vor allem aus dem Silicon Valley. Deshalb wird Chinas Boom in der künstlichen Intelligenz in den USA auch aufmerksam beobachtet.

[...] In Dokument Nummer 35, einem Strategiepapier zur Entwicklung künstlicher Intelligenz, herausgegeben von Chinas Zentralregierung, heißt es: Erst bis 2030 solle China "bei Technologie und Anwendung von künstlicher Intelligenz weltweit führend" sein. "China wird dann das wichtigste Innovationszentrum für künstliche Intelligenz sein."

Es ist nicht das erste Mal, dass China große Pläne und große Summen mobilisiert, um die Technologieführerschaft in einer Branche zu erreichen. Seit den siebziger Jahren versucht die chinesische Regierung, eine international konkurrenzfähige Automobilindustrie heranzuziehen. Staatskonzerne bekamen Kredite, um Werke aufzubauen. Ausländische Hersteller wurden in Joint Ventures mit diesen Konzernen gezwungen, die so die Technologie erlernen sollten. Aber bis heute dominieren ebendiese Joint Ventures mit ausländischer Technologie den chinesischen Markt, während keine einzige chinesische Marke den Sprung auf den Weltmarkt geschafft hat. [...]

Ein Grund, sich zurückzulehnen, sei das für die westliche Wirtschaftselite keineswegs, sagt Christer Ljungwall, ein Schwede, der mit seiner Firma ENC ausländische Investoren im chinesischen Tech-Sektor berät. "Künstliche Intelligenz ist anders als traditionelle Technologien", glaubt er. "Man muss nicht den gesamten technologischen Lernprozess nachholen, man braucht nur ein paar smarte Leute und kann beginnen, etwas Großes auf die Beine zu stellen." [...]

Und doch gibt es einen großen Unterschied zum Westen. Megvii und ein Dutzend andere Firmen, die sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert haben, konnten vor allem deshalb so schnell wachsen, weil sie mit Chinas Sicherheitsbehörden einen Kunden mit gigantischen Budgets und einer unersättlichen Kontrollwut haben. Und Chinas Bürokraten haben trotz ihrer Abneigung gegen "chaotische Märkte" verstanden, dass sie die Kreativität und Initiative der Start-up-Unternehmer brauchen. Ob Medizintechnik, fliegende Taxis oder Blockchain-Anwendungen: Förderungswürdig ist, was Fortschritt verspricht. Solange die Partei darin keine Bedrohung ihrer Macht sieht.

Mathias Bölinger "Erfinder nach Plan", in: Die Zeit Nr. 26 vom 21. Juni 2018

Geistige Eigentumsrechte und Technologietransfer
Steigende Verhandlungen von Patent- und Markenverletzungen an Chinas Gerichten - 2005 bis 2016Steigende Verhandlungen von Patent- und Markenverletzungen an Chinas Gerichten - 2005 bis 2016 (© State Intellectual Property Office of China (SIPO) 2017)
Die ausländische Wirtschaft stellt Chinas Aktivitäten vor vielfältige Herausforderungen.
Peking schirmt den einheimischen Markt gezielt vor ausländischer Konkurrenz ab und leistet umfassende Subventionen an die eigene Wirtschaft. Teilweise müssen sich ausländische Unternehmen den Marktzugang durch einen Transfer von Kerntechnologie an die chinesische Konkurrenz "erkaufen". Außerdem ist der Schutz geistigen Eigentums, also von Patenten und Markenrechten, nach wie vor unzureichend. Immer wieder kommt es vor, dass chinesische Unternehmen Markenrechte verletzen, indem sie ausländische Produkte eins zu eins kopieren und unter eigenem Namen vermarkten.

Diagramm: Patentanmeldungen
nach Herkunft des Patenteigentümers, Zahlen aller Patentbüros weltweitPatentanmeldungen - nach Herkunft des Patenteigentümers, Zahlen aller Patentbüros weltweit (© World Intellectual Property Organization (WIPO) 2017)
Insgesamt hat sich der Schutz des geistigen Eigentums jedoch verbessert. Auch chinesische Unternehmen mit wachsenden technologischen Fähigkeiten sind daran interessiert, ihr Wissen besser zu schützen. Als Folge ist es zu einem deutlichen Anstieg von Patent- und Markenrechtsstreitigkeiten gekommen. (vgl. Grafik)
China steht derzeit an einer Wegscheide: Das Land muss sich zu einem globalen Technologieführer entwickeln, wenn es langfristig ein hohes Wirtschaftswachstum aufrechterhalten will. Dazu ist es jedoch wichtig, die wirtschaftliche Liberalisierung weiter voranzutreiben. Gelingt der Volksrepublik der Übergang zu einer innovationsgetriebenen Wirtschaft, dann wird sie bis Mitte des Jahrhunderts zu den führenden Industrienationen gehören. Hochwertige Hightechprodukte aus China werden dann ganz selbstverständlich sein.

Quellentext

Patentweltmeister China

Die Zahl der Patentanmeldungen gilt als wichtiger Indikator für die Innovationstätigkeit eines Landes. Je mehr Patente ein Land anmeldet, desto aktiver forscht es an wichtigen technologischen Neuerungen. Außerdem garantieren Patente dem Eigentümer für eine begrenzte Zeitspanne ein exklusives Anrecht auf die Vermarktung der Erfindung.

Auf dieser Grundlage fördert Chinas Regierung vehement die Anmeldung von Patenten und setzt großzügige Anreize für Unternehmen. Das hat zu einem massiven Anstieg der Patentanmeldungen in China geführt. Noch 2005 hatten Chinesen lediglich rund 20.000 Patente weltweit angemeldet, 2015 waren es bereits fast 280.000. Damit liegt China weltweit auf Platz eins.

So beeindruckend diese Zahlen sind, gilt doch eine wichtige Einschränkung: Viele chinesische Patente sind von vergleichsweise niedriger Qualität und geben nur begrenzt Aufschluss über die Innovationsaktivitäten. Denn viele Unternehmen melden möglichst zahlreiche Patente an, um so mehr staatliche Fördergelder zu bekommen. Dahinter stehen aber eher selten bahnbrechende Erfindungen. Es ist daher oft von einer "Patentschwemme" aus China ohne grundlegende Innovationsaktivitäten die Rede. Inzwischen steuert die chinesische Regierung um und will vor allem Patentanmeldungen hoher Qualität bei internationalen Patentbehörden fördern. Mit dieser neuen Strategie der "Klasse statt Masse" möchte man im weltweiten Wettbewerb um die besten Erfindungen den Durchbruch schaffen