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Datengrundlage

Marcel Boldorf

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Systematische Datenerhebungen gibt es seit den Bismarckschen Sozialgesetzen. Bis zu dieser Zeit können somit lange Reihen analysiert werden - mit Ausnahme der Weltkriegszeit.

Daten zur Sozialpolitik gibt es auch für die Periode vor Einführung der Bismarckschen Sozialversicherung, aber nur auf kommunaler oder einzelstaatlicher Ebene. Erst mit diesem Markstein der deutschen sozialstaatlichen Entwicklung tritt die systematische Sammlung auf Reichsebene durch das Kaiserliche Statistische Amt ein. Diese offiziellen statistischen Daten bilden die Grundlage für die hier zusammengestellten langen Reihen, die mit der Aufnahme des jeweiligen Zweigs der Sozialversicherung in das Statistische Jahrbuch einsetzen. Eine große Hilfe leistete eine Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der zentralen amtlichen Statistik Deutschlands, die unter Berücksichtigung der zahlreichen methodischen Probleme einen ersten Versuch zur Erstellung säkularer Datenreihen unternahm. Darüber hinaus leisteten die bearbeiteten statistischen Reihen in den Beiheften zur "Geschichte der Sozialpolitik seit 1945" sowohl für die Bundesrepublik als auch für die DDR wertvolle Dienste.

Die statistischen Lücken, die vor allem für die Perioden der Weltkriege zu beklagen sind, konnten in der vorliegenden Edition nicht geschlossen werden. Die Statistiken zur DDR wurden in einer eigenen Tabelle zusammengeführt, weil das Erhebungssystem sich zu stark von dem westdeutschen unterschied, auch wenn es um scheinbar einfache Kategorien wie den Mitgliedsstand in der Sozialversicherung oder die Ausgaben für ein bestimmtes Risiko ging. In diesem wie in den übrigen Fällen wurden die Grundlagen der statistischen Erhebung aus den benutzten Werken ohne weitere Korrekturen übernommen.

Zum Weiterlesen empfohlen

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung / Bundesarchiv (Hrsg.): Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945, 11 Bde., Baden-Baden 2001 – 2008.

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung / Bundesarchiv (Hrsg.): Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914, 4 Abteilungen, 32 Bde., Wiesbaden / Stuttgart / Darmstadt 1966 – 2009.

Johannes Frerich / Martin Frey: Handbuch der Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland, 3 Bde., München 1993.

Gerd Hardach: Der Generationenvertrag. Lebenslauf und Lebenseinkommen in Deutschland in zwei Jahrhunderten, Berlin 2006.

Hans Günter Hockerts: Der deutsche Sozialstaat. Entfaltung und Gefährdung seit 1945, Göttingen 2011.

Heinz Lampert / Jörg Althammer: Lehrbuch der Sozialpolitik, 8. Aufl., Berlin 2007.

Gabriele Metzler: Der deutsche Sozialstaat. Vom bismarckschen Erfolgsmodell zum Pflegefall, 2. Aufl., München 2003.

Gerhard A. Ritter: Der Sozialstaat. Entstehung und Entwicklung im internationalen Vergleich, 2. Aufl., München 1991.

Manfred G. Schmidt: Sozialpolitik in Deutschland. Historische Entwicklung und internationaler Vergleich, 2. Aufl., Opladen 1998.

Michael Stolleis: Geschichte des Sozialrechts in Deutschland. Ein Grundriß, Stuttgart 2003.

Umlageverfahren

In diesem Verfahren werden die eingezahlten Beiträge direkt für die Finanzierung der Sozialleistungen ausgegeben. Im Gegensatz dazu steht das Kapitaldeckungsverfahren, in dem die Beiträge auf einem persönlichen Konto verbucht werden, um im Leistungsfall ausgezahlt zu werden, zum Beispiel in der Rentenversicherung beim Eintritt in den Ruhestand.

Korporatismus

Organisierte Interessen sozialer Gruppen beteiligen sich auf direkte Weise an den politischen Entscheidungsprozessen.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Bevölkerung und Wirtschaft 1872 –1972, Stuttgart/Mainz 1972.

  2. Hermann Berié: Statistische Übersichten zur Sozialpolitik in Deutschland seit 1945 (Band West), Bonn 1999; André Steiner unter Mitarbeit von Matthias Judt und Thomas Reichel: Statistische Übersichten zur Sozialpolitik in Deutschland seit 1945 (Band SBZ/DDR), Bonn 2006.

Lizenz

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Prof. Dr., LCE (Langues et cultures européennes), Universität Lyon 2 Lumière - Sozialpolitik