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"Zeit für Helden – und was machst Du?"

TV-Format für Zivilcourage und Hilfsbereitschaft

Zeit für Helden - Logo des TV-Formates (© bpb)

Das TV-Projekt "Zeit für Helden – und was machst Du?" sensibilisierte für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, informierte über gesellschaftlich und politisch relevante Themen und zeigte die positiven Effekte von Zivilcourage und Hilfsbereitschaft. Mit der Unterstützung dieses TV-Formats erreichte die bpb auch bildungsbenachteiligte junge Zielgruppen und erweiterte ihr Engagement im Bereich der zielgruppenspezifischen Angebote im Medium Fernsehen.

Aufmerksamkeit und Mitmenschlichkeit waren gefordert, wenn ein obdachloser Mensch im Restaurant etwas trinken wollte und deshalb beleidigt und abgewertet wurde. Handelten Passanten, wenn rassistische Äußerungen auf offener Straße fielen, duldeten sie homophobe Anfeindungen in einer Bäckerei und setzten sie sich gegen Vorurteile, Diskriminierung und Ausgrenzung ein? Das Verhalten von Menschen im Alltag wurde in "Zeit für Helden" zunächst mit einer versteckten Kamera beobachtet, alle Szenen wurden dabei von Schauspielern eingeleitet. Die RTL II-Moderatorin Sandra Schneiders löste die Situationen auf und reflektierte das Geschehene mit den beteiligten Personen.

Insgesamt zwei Staffeln wurden 2014 und 2015 mit Unterstützung der bpb von SEO Entertainment GmbH entwickelt und produziert und bei RTL II ausgestrahlt. Auf der Webseite der bpb wurden zudem vertiefende Hintergrundinformationen angeboten. Fakten und Argumentationshilfen unterstützen, um Vorurteilen und Vorfällen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierungen und Alltagsrassismus besser entgegenzuwirken; didaktische Materialien sollen die Behandlung der Themen im Unterricht unterstützen.

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