Kondensstreifen

Einführung

"Zurück in die Jewkunft": Der Blockbuster auf wahrewelle

Über die “Protokolle der Weisen von Zion“

Die „Protokollen der Weisen von Zion“ dienten im Nationalsozialismus als Rechtfertigung für den Holocaust. Antisemitische Verschwörungstheorien sind auch heute eine Bedrohung für Jüdinnen und Juden.

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Weiterführende Beiträge

Anti-jüdisches Plakat an einer Berliner Litfasssäule zu Beginn der 1930er Jahre. Das Plakat ruft zum Boykott jüdischer Geschäfte auf.

Christopher Egenberger

Die Protokolle der Weisen von Zion

Die "Protokolle der Weisen von Zion" sind die weitverbreitetsten und hartnäckigsten Dokumente des modernen Antisemitismus. Nicht nur in rechtsextremen Kreisen dienen sie als das Beweisdokument für das vermeintliche Streben der Juden nach der Weltherrschaft. Antisemiten sämtlicher politischer und religiöser Richtungen beziehen sich auf die Protokolle.

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Französische Ausgabe der "Protokolle der Weisen von Zion" aus den 1920er Jahren.

Wolfgang Benz

Die mächtigste aller Lügen

Der Irrglaube an eine jüdische Weltverschwörung beruht auf einer absurden Fälschung: den "Protokollen der Weisen von Zion". Obwohl schnell entlarvt, befeuert das Machwerk den Judenhass bis heute.

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"Reichsdeutsche" und "Staatenlose" am 3.10.2014 vor dem Reichstag in Berlin.

Jan Rathje

Zwischen Verschwörungsmythen, Esoterik und Holocaustleugnung – die Reichsideologie

Die Bundesrepublik: illegitim. Das Deutsche Reich: existiert noch. "Reichsbürger" lehnen alles ab, was mit dem nicht akzeptierten Staat zu tun hat, statten sich mit eigenen Personalpapieren aus oder gründen gar Scheinstaaten. Was sich nach kruder Spinnerei anhört, ist alles andere als harmlos. Zwar ist nicht jeder "Reichsbürger" gleich ein Neonazi. Doch existiert eine gefährliche Verbindung zwischen Reichsideologie und Rechtsextremismus. Morddrohungen sowie Sprengstoff- und Waffenfunde zeigen die Gewaltbereitschaft dieser besonderen verschwörungsideologischen Szene.

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Gegenkundgebung zum Al-Quds-Tag am 21.10.2006 in Berlin. Foto: Ralf Fischer / Agentur Ahron

Dossier: Antisemitismus

Der Feindschaft begegnen

Was kann man tun, wenn der Gesprächspartner den Holocaust relativiert? Und wie können Lehrer ihre Schüler sensibel machen für Antisemitismus?

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Ein Mitglied der Hamas zeigt Ausweise israelischer Soldaten.

Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber

Antisemitismus und Antizionismus in der Charta der Hamas

Die Feindschaft gegen Juden prägt auch zahlreiche islamistische Diskurse. Die Charta der Hamas fordert einen Palästinenserstaat – und ruft zur Erreichung dieses Ziels ganz offen zur Tötung von Juden auf.

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Screen von einer Szene zum Thema Antisemitismus.

Roland Imhoff

Zwei Formen des modernen Antisemitismus

"Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen" lautet ein häufig zitiertes Bonmot des israelischen Psychoanalytikers Zvi Rex (z.B. in Buruma, 2003). Der darin ausgedrückte Zusammenhang verweist auf die Theorien des sekundären Antisemitismus, die davon ausgehen, dass die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen von Deutschen als aversiv erlebt wird. Juden würden als Kollektiv gesehen, das eben diese Erinnerung wach halte (Bergmann, 2006; Diner, 1987) und damit zu "Störenfrieden der Erinnerung" (Geisel, 1993). Diese Spielform des Antisemitismus wurde von Adorno postuliert und gilt allgemein als die vorherrschende Form antisemitischer Stereotype im Post-Holocaust Deutschland.

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Teilnehmer eines Aufmarsches der rechtsextremen NPD demonstrieren 2006 in Hamburg mit einem Transparent auf dem "Fuck ZOG (Zionist Occupied Government), Fuck the USA, Fuck the System" steht.

Johannes Baldauf

Jüdische Weltverschwörung, UFOs und das NSU-Phantom

Verschwörungstheorien haben Konjunktur. Konspirative Erklärungsmuster eignen sich immer dann, wenn Komplexität nicht leicht nachvollziehbar ist. Das Massenmedium Internet hat vielen dieser Theorien zum Einzug in den Mainstream verholfen – auch solchen, die ihren Ursprung im rechtsextremen Spektrum haben.

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Methoden und Materialien

Handreichung, "Kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus"

Weitere

Handreichung "Kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus"

Die Handreichung "Kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus" beinhaltet elf von ausgewiesenen Praktikerinnen und Praktikern erprobte Methoden, die in der schulischen, aber auch in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung eingesetzt werden können. Das Zusatzmaterial wird über einen Download zur Verfügung gestellt.

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Wandzeitung "Antisemitismus begegnen"

Einzelpublikation

Wandzeitung "Antisemitismus begegnen"

Die Wandzeitung "Antisemitismus begegnen" ist eine Hilfestellung für den Alltag, im Privat- oder Berufsleben, Unternehmen oder Verein. In dieser wird mit Illustrationen erläutert, was Antisemitismus bedeutet. Anhand von Beispielen werden Handlungsempfehlungen gegeben, mögliche Entgegnungen und Reaktionen auf antisemitische Vorurteile aufgezeigt. Die Wandzeitung eignet sich ideal für Ihr Büro, Vereinsheim oder den Besprechungsraum.

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Coverbild Flyer "Antisemitismus begegnen"

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Flyer "Antisemitismus begegnen"

Der Flyer "Antisemitismus begegnen" aus der Reihe "Was sage ich, wenn …" ist eine Hilfestellung für den Alltag, im Privat- oder Berufsleben, Unternehmen oder Verein. In diesem wird erläutert, was Antisemitismus bedeutet. Anhand von Beispielen werden Handlungsempfehlungen gegeben sowie mögliche Entgegnungen und Reaktionen auf antisemitische Vorurteile aufgezeigt.

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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 28–30/2014)

Antisemitismus

Antisemitische Ressentiments finden sich im Islamismus, sind verankert im Rechtsextremismus und brechen sich in Teilen des linksextremistischen Milieus Bahn. Zu einfach wäre es allerdings, judenfeindliche Einstellungen radikalen Gruppierungen allein zuzuschreiben, denn sie existieren auch in der Mitte der Gesellschaft.

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Themenblätter im Unterricht (Nr. 56)

Stichwort Antisemitismus

Offenem Antisemitismus begegnet man in Deutschland heute eher selten. Gleichzeitig tauchen alte Formen der Judenfeindschaft im neuen Gewand auf. Das Themenblatt beschäftigt sich mit diesen versteckten Formen des antijüdischen Vorurteils.

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Der sogenannte Davidstern ist seit dem 18. Jahrhundert ein allgemeines Symbol für den jüdischen glauben. Die Zionisten haben ihn zum nationalen Zeichen erklärt; seit 1948 ist er auf der Flagge des Staates Israel zu sehen.

Kritik oder Antisemitismus?

Wenige Themen der öffentlichen Debatte sind so schwierig und derart überladen wie der israelbezogene Antisemitismus. Das hat verschiedene Ursachen und drückt sich unterschiedlich aus. Fakt aber ist: es gibt ihn, den Israelhass, der antisemitisch daherkommt und auch so gemeint ist.

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Coverbild Antisemitismus

Themenblätter im Unterricht (Nr. 93)

Antisemitismus

Die antisemitische Anklageschrift ist lang: "Die" Juden seien schuld an Armut und Krisen; sie kontrollierten die Medien und die Börse – und wegen der historischen Verbrechen an ihnen dürfe man sie, vor allem als Deutscher, nicht einmal kritisieren.

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Logo spielbar.de


spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Pädagogen, Eltern und Gamer sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen.

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fakefilter.de

FakeFilter ist ein Webvideo-Projekt mit Mr. Trashpack zum Thema Fake News

FakeFilter ist ein Webvideo-Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Es vermittelt Orientierungswissen zum Umgang mit Informationen und Falschmeldungen im Netz. In 10 Folgen beschäftigt sich der Youtuber Mr. Trashpack mit Fake News und verwandten Phänomenen und präsentiert praktische Tipps und Tools. Begleitend bietet www.fakefilter.de weiterführende Artikel und Quellen, um selbst als Fake-Checker aktiv zu werden.

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HanisauLand.de

Internet-Tipps für Kinder

Im Internet gibt es viele nützliche Informationen, man kann Spaß haben und sich mit anderen Personen austauschen. Es gibt aber auch Gefahren, die Kinder kennen sollten. Mit dem Hanisauland-Spiel lernen Kinder, wie sie sich sicher im Internet bewegen können.

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Die Netzdebatte

Medienkritik

Medien haben die Macht unser Weltbild zu formen. Deshalb ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die sich kritisch mit den Medien und ihrer Arbeit auseinandersetzten und ihre Kritik öffentlich machen. Dank Internet kann das heute theoretisch jeder. In diesem Schwerpunkt hinterfragen wir, was das für den gesellschaftlichen Diskurs und unser Verständnis von Öffentlichkeit bedeutet.

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Kinofenster.de

Kinofenster.de

Das gemeinsame Online-Angebot von Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und der Bundeszentrale für politische Bildung enthält Filmbesprechungen, Hintergrundinformationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

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Eine kommentierte Übersicht über alle verfügbaren Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz. Voilà: mekomat.de. Die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz wünscht viel Spaß beim Stöbern.

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Der Blog von Erziehungswissenschaftler und Medienforscher Benjamin Jörissen beschäftigt sich ausführlich mit den Zusammenhängen von Bildung und Medialität.

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