Dossierbild: Planspiele

PC-gestütztes Planspiel

Wirtschaftspolitik – Rezessionsbekämpfung


Teilnehmerzahl: Mind. 10 bis max. 80
Altersstufe: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung
Zeitbedarf: unbestimmt - Je nach Vorkenntnissen der Teilnehmenden zwischen einem halben Tag und zwei Tagen
Preis Materialien od. Lizenz: Auf Anfrage
Preis Durchführung: Auf Anfrage
Benötigte Ausstattung: Beamer, Flip, einige Pinwände, das Spiel-Equipment (PC, Drucker) stellt der Spielleiter

Kurzbeschreibung:
Die Spieler verkörpern, Regierung und Notenbank einer Volkswirtschaft. Die Wirtschaft verzeichnet seit längerem eine ausgeprägte Rezessionsphase – Zeit für Konjunkturpolitik.

Zielsetzung:
Vermittlung von Themen der Wirtschaftspolitik durch "Handelndes Lernen", Entscheidungstraining, Vermittlung von Problemlösekompetenz/Schlüsselqualifikationen/soft skills

Spielablauf:
Die Teilnehmer übernehmen im Team Regierung und Notenbank einer Volkswirtschaft, in der eine Rezession/Stagflation vorliegt. Sie verfügen über das übliche Instrumentarium der Wirtschaftspolitik wie Leitzins, Steuersatz, Staatsausgaben, Wechselkurs und einen Einfuhrzoll. Außerdem legen sie für die Tarifpartner im Rahmen einer "Konzertierten Aktion" in jeder Runde Lohnänderungen und Arbeitszeit fest. Aufgabe der Teams ist es, wieder befriedigende wirtschaftliche Verhältnisse herzustellen.

Materialien oder Planspielordner:
Bei Teilnehmenden ohne Vorkenntnisse wird bei der Vorbereitung ein Lückenskript bearbeitet. Zum Spiel gibt es als Unterlagen eine zweiseitige Beschreibung der Ausgangslage und ein "Statistisches Blatt".

Inhaltliche Vorbereitung der Teilnehmer:
e nach Vorkenntnissen, für Teilnehmende ohne Vorkenntnisse etwa 1 ¼ Tag. Die Teilnehmenden werden mit dem Schema der Wirtschaftspolitik (Träger, Instrumente, Ziele) soweit vertraut gemacht, dass sie das Spiel absolvieren können und die Daten des Statistischen Amtes, die sie in jeder Runde ausgedruckt bekommen, verstehen.

Vorschläge zur Seminargestaltung:
Die Einführungsphase variiert mit den Vorkenntnissen der Beteiligten. Knapp gehalten wird der Punkt "Instrumente". Die Transmissionsmechanismen und Instrumentwirkungen sollen sich die Teilnehmer mittels explorativem Lernstil bzw. "trial and error learning" erarbeiten.

Die Zahl der gespielten Runden liegt üblicherweise zwischen 5 bis 9 Runden.

Nach der wichtigen Debriefingphase stellt der Spielleiter mögliche Zielüberlegungen dar, diskutiert unterschiedliche strategische Vorgehensweisen, erläutert das Für und Wider verschiedener Instrumenteinsätze usw.

Anmerkungen:
Für alle Zielgruppen, die sich mit den üblichen Themenbereichen der Wirtschaftspolitik befassen müssen, wie: Ziele der Wirtschaftspolitik, Zielbeziehungen, den Trägen der Wirtschaftspolitik wie EZB, Regierung, EU, WTO, IWF, mit Begriffen wie Inflation, Wachstum, Arbeitslosigkeit, Zahlungsbilanz, Sozialprodukt, den Instrumenten der Wirtschaftspolitik (Geld- und Fiskalpolitik. Katalog, Wirkungsweise, Einsatzprobleme usw.) etc. Bisherige Zielgruppen waren z. B. Realschüler, Gymnasiasten, Auszubildende kaufmännischer und gewerblich-technischer Fachrichtungen, Studierende an Fachhochschulen (Ingenieure, Informatik, Verwaltungswirte) und Universitäten (Ingenieure, Ökonomen), Teilnehmer/innen an IHK-Lehrgängen wie Betriebswirt, Fachwirt und Fachkaufmann, Allgemein Interessierte, Führungskräfte, Teilnehmerinnen in Wiedereinstiegslehrgängen usw. Eine ausführliche Spielbeschreibung und Informationen zu den Erfahrungen mit dem Planspiel findet sich in: Badura J,. Wirtschaftspolitik "zum Anfassen" – Mit dem Computer gegen die Rezession! In: Blötz U. (Hrsg.), Planspiele in der beruflichen Bildung – Aktueller Planspielkatalog 2005, CD-ROM, 4. überarbeitete Auflage, Bielefeld 2005

Anbieter:
Dr. Jürgen Badura
Dozent, Trainer, Lehrbeauftragter
Landauergasse 8
90403 Nürnberg
Deutschland
Telefon: +49 (0)9 11 - 55 91 18
E-Mail: drbadura@gmx.de